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KONGL. SVENSKA VETENSKAPS-AKADEMIENS
HANDLINGAR.
FJORTONDE BANDET.
AFDELNING IV.
STOCKHOLM, 1889. P, A. NORSTEDT & SÖNER.
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INNEHÅLL AF FJORTONDE BANDET.
Afdelning IV.
(Zoologi, omfattande både lefvande och fossila former).
I
. SUNDSTRÖM, C. R. Mittheilungen des ornithologischen Komitees
Sid.
der Königl. schwedischen Akademie der Wissenschaften. II 1—160.
Wabellbilggor särskildt pågineta0l€--c-oco. -ccc-c-scocococsepsspnsens
. HAJ, B. Öfversigt af Skandinaviens Orthopterer jemte beskrif-
INRESA TING FÖRAS EI Yo LSS ES ERNER eg IRS rr CA RUIN (ES RA
. BERGENDAL, D. Ueber abnorme Formen der ersten abdominalen
Anhänge bei einigen Krebsweibchen. Mit 1 Tafel.............-
. SEGERSTEDT, M. Bidrag till kännedomen om hydroidfaunan vid
SVE Se sktvestkust; Med fotafläss.osocd solo toscrsspödotossersst ers sss
. WIRÉN, A. Om en hos eremitkräftor lefvande avnelid. Med 3
. QVENNERSTEDT, A. Om den tidigare förekomsten af Felis Catus
FISK ee e CND SR NE a mod usd so sgor Sass SUS sobre
- Återtagen af författaren.
. BERGENDAL, D. Ueber eine dritte vordere Extremität eines
FrRunRen AA TOoSChes. MIG, 2 LALel oj: soctosssd san se nano ss
- LÖNNBERG, E. Bidrag till kännedomen om i Sverige förekom-
mMande,Cestöder: Med 2. tallOT = -scoctoosc dest re sion rosrsns re RE
Återtagen af författaren.
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BIHANG TILL K. SVENSKA VET.-AKAD. HANDLINGAR. Band, 14. Afd. IV. N:o1.
MITTEILUNGEN
DES
ORNITHOLOGISCHEN KOMITEES
DER
KÖNIGLICHEN SCHWEDISCHEN AKADENIE DER WISSENSCHAPTEN.
(EINGEREICHT AM 11. JANUAR 1888 DURCH F. A. SMITT.)
STOCKHOLM, 1888.
KONGL. BOKTRYCKERIET. FP. A. NORSTEDT & SÖNER.
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Ornithologische Angaben
(fär 1886 und die nächstvorhergehenden Jahre)
aus
verschiedenen Orten in Schweden.
(Bearbeitung von Dr. C. R. SUNDSTRÖM.)
Vorwort.
Indem das Komitee hiermit eine Zusammenstellung und
Bearbeitung der an dasselbe bis Januar 1857 emgesandter Beo-
bachtungen veröffentlicht, erinnert es daran, dass schon vor-
aus verschiedene der ausfihrlicheren Mitteilungen publiziert
wurden. Die iibrigen Angaben (mit Ausnahme derer, welche
sich auf die Vogelarten beziehen, die unter den Frihlings-
und Herbstzigen bei den Leuchttiärmen beobachtet wurden,
oder gegen dieselben anprallten) konnten nicht zu eimem
Jahresberichte zusammengestellt und bearbeitet werden, da
viele Beobachter einesteils ihre Angaben in einem Zusammen-
hange fir mehr oder weniger Jahre mitgeteilt haben und
andernteils die Jahreszahl, fir welche die Notizen gelten, ent-
weder eine ältere ist, oder nicht aufgezeichnet worden. Jedoch
wird das Komitee Berichte fir folgende Jahre vielleicht her-
ausgeben können, nachdem das neue Unternehmen mehr zur
allgemeinen Kenntnis gelangt ist.
Schon jetzt hat, wie in den »Einleitenden Bemerkungen»>
angezeigt wurde, das Streben des Komitees em wohlwollendes
Entgegenkommen von Seiten unserer Vogelkenner angetroffen,
was auch hervorgeht aus folgender Uebersicht, wie die Beobach-
4 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
ter und Beobachtungsplätze sich auf die einzelnen Statthalter-
schaften verteilen:
Beob-
Beobachter. achtungs-
plätze.
Statthalterschaft Malmöhus. ...... 10 12
SLekan ove S Re 2 2
(SÖTA sl EAANE 2 1
almar see ä lä
Kronoberg... —-- 2 2
Jönköpings. es 5 5
EFfrallandå. DIG J 3
> Göteborg u. Bohus 7 12
> IBlTfS por SS ren 3 5
» Skans pons SE 6 ill
> Östergötland SER FÖRE 9 15
> Södermanland -.... 3 3
> Stockholm... oc. 3) 9
Upsalac ON 3 5
> ÖTEbfö nero 5 5
> NYIermland- de cs 8 25
Kopparberg.....--- i 1
(seflebongu tors 3 8
Wester-Norrland.. 1 1
Jembland. terusis 4 4
Norrbottenssl=spul 2 S
Summe: Beobachter 91, Beobachtungsplätze 144.
Da aber mehrere Personen Angaben aus verschiedenen
Statthalterschaften und Plätzen eingeliefert haben, so beschränkt
sich die Zahl der Beobachter in der That auf 71.
Dazu hat das Komitee Beobachtungen von 42 Leuchtturm-
wächtern bekommen (von welchen doch 6 in die obenerwähnte
Anzahl eingerechnet sind), so dass ausfiihrlichere oder kleinere
Angaben von im ganzen 107 Korrespondenten vorliegen.
In der Vergleichung und Bearbeitung der beifolgenden
Beobachtungen schien es mir geraten, von den Angaben, welche
sich auf die Abteilung B, 2—7, in dem an die Vogelkenner
Schwedens ausgesandten Cirkular beziehen, in den beigefiig-
ten Tabellen zusammenzustellen, was 39 Beobachter auf Vo-
gelartlisten davon mitgeteilt haben, und im Texte selbst
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV Nord" 5
ihre ibrigen Mitteilungen und die anderer Personen aufzu-
nehmen. Dadurch gewinnt man eine bessere Uebersicht iiber
unsere Vogelfauna, und der Leser kann die Verbreitung einer
Vogelart in unserm Lande auf der Tabelle direkt iiberschauen.
C. R. SUNDSTRÖM.
6 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
IL Allgemeiner Teil.
Angaben iiber die Beobachtungsplätze.
Statthalterschaft Malmöhus.
Trelleborg (J. W. WuLFF), Stadt an der siidlichen Kiste
der Statthalterschaft.
Skanör (F. STJERNBERG und J. W. WuLFF) und Fal-
sterbo (C. M. SVvEnsson und J. W. WuLFF). Diese Städte
liegen im sidwestlichsten Teile der Statthalterschaft, im Ge-
richtsbezirke Skytt auf einer ebenen Landspitze, die sich nur
wenige Fuss iiber den Meeresspiegel erhebt und 590 Hektar
Ackerland, 940 Hektar Heideland und etwa 15 Hektar Wald-
grund umfasst, der ungefähr 8 Kilometer von den Städten ent-
fernt ist. Das Land ist von langsam abschissigen Sandstränden
umgeben, die an einzelnen Stellen Lagunen bilden.
Der eigentliche Beobachtungsplatz, der Wohnort eines
Oberlotsen, liegt zwischen den Städten auf dem Heideland und
ist sehr sparsam von Vögeln besucht, mit Ausnahme der ge-
wöhnlichsten Arten.
Die ersten Angaben beziehen sich auf mehrere Jahre.
Oxie und Skytt (0. Ottosson), Gerichtsbezirke im siid-
westlichen Teil der Statthalterschaft, das erstere um die Stadt
Malmö, das letztere um Skanör und Falsterbo, längs dem Sunde
und dem Baltischen Meere. Die Gegend ist eben, ohne irgend
welche bedeutendere Erhöhungen und grösstenteils angebaut.
Nur einige grössere Wälder sieht man hier und an paar Stellen
grössere Simpfe. — Die Angaben beziehen sich teils auf
mehrere Jahre, teils auf 1886.
Bökebergsslätt (Graf T. THott), Gut in der Pfarrge-
meinde Hyby, ungefähr 18 Kilometer sidlich von der Stadt
Lund. — Angaben von mehrern Jahren.
Börringe (Graf T. THort und C. MÖLrLER), Gut intder
Pfarrgemeinde Gustaf, ungefähr 23 Kilometer siidlich von der
Stadt Lund.
Heckeberga (O. RYGÅRD und O. OTTOSSON), in der Pfarrge-
meinde Genarp, ungefähr 20 Kilometer siidöstlich von der
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFDb. IV. N:o 1. 7
Stadt Lund. Die Angaben (von J. W. LinpBrap, Doktor der
Philosophie, iibermittelt) beziehen sich auf die Ankunft und
den Abzug der Vögel in den Jahren 1880—1883.
Klågerup (Graf TAGE THort), Gut in der Pfarrgemeinde
Hyby, ungefähr 12 Kilometer sidlich von der Stadt Lund.
Lund (E. NEANDER und O. OTTOSSON), Stadt im sidlichen
Teile der Statthalterschaft, 8 Kilometer vom Öresund. — An-
gaben aus mehrern Jahren, und fir 10 Kilometer im Umkreis
geltend.
Malmö (M. C. J. Evresiws und Graf TAGE THorTt), Stadt
am Sunde.
Westra Sallerup (A. QUENNERSTEDT), Pfarrgemeinde
18,6 Kilometer im Nordnordosten von der Stadt Lund.
Statthalterschaft Bleking.
Hanö (M. PETERSSON), Leuchtturmplatz auf der in der
Pfarrgemeinde Mjellby vor dem westlichen Teile der Sudkiiste
der Statthalterschaft gelegenen Insel Hanö.
Die Insel ist sehr steinig; aller Wald ist niedergehauen,
die Vegetation besteht nur in Dornbischen (Crategus, Rosa
und Prunus) und den in Bleking meist vorkommenden Kräu-
tern. Auf der Insel sind viele Quellen. — Die Angaben be-
ziehen sich auf das Jahr 1886.
Ronneby (C. A. WESTERLUND), Stadt ganz nahe dem mitt-
leren Teile der Sidkiste der Statthalterschaft.
Statthalterschaft Gotland.
Insel Gotland (J. O. "SYLVAN und C. R. SUNDSTRÖM).
Die Angaben des ersten beziehen sich auf eine längere Zeit.
Statthalterschaft Kalmar.
Insel Öland (E. G. AREEN). Die Beobachtungen wurden
im mittleren Teile der Insel (besonders in der Umgebung der
Stadt Borgholm), zuweilen auch in ihren sidlichen und nörd-
lichen Teilen, angestellt und beziehen sich auf 1886 und die
vorhergehenden Jahre.
1886 wurden die kleinern Vögel hauptsächlich um Borg-
holm beobachtet, Stelz- und Schwimmvögel bei Kåreholm auf
der Ostkiäste. Ausser Schwalben und Raben bauen die klei-
8 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
nern Vögel, welche nicht in Mauern oder hohlen Bäumen
briiten, jedes Jahr neue Nester, und legen jeden Tag 1 Ei;
ausser den Meisen, welche gewöhnlich 2 legen. Zur Herbst-
zugzeit hat der Korrespondent keine Aufzeichnungen machen
können.
Ottenby (W. LILLJEBORG), Staatsgut auf der siidlichsten
Spitze der Insel Öland.
Grimskär (A. P. ANDERSSON), Leuchtturmplatz im mitt-
leren Teile des Kalmarer Sundes. — Die Angaben sind aus
dem Jahre 1886.
Dämman (C. E. DAHLSTRÖM), Leuchtturmplatz im nörd-
lichen Teile des Kalmarer Sundes, in der Gemeinde Mönsterås.
Der Leuchtturm steht ungefähr in der Mitte des Sundes und
ist auf ins Meer gesenkte, mit Steinen gefiillte Kisten (nicht auf
aus dem Wasser hervorragende Klippen) erbaut und mit einem,
ebenfalls auf Kisten ruhenden, Wellenbrecher versehen.
Jungfrun (O. ERIKSON), kleine Insel im nördlichen Teile
des Kalmarer Sundes.
Horn (0. ERIKSON), Staatsgut in der Pfarrgemeinde Högby,
im nördlichen Teile der Insel Öland. — Die Angaben gelten
fär mehrere Jahre. -
Böda (C. B. CHRISTOFFERSSON), Staatswald in der Pfarrge-
meinde Böda im nördlichen Teile der Insel Öland.
Ölands norra (A. F. LAGSTRÖM), Leuchtturmplatz an
der nördlichsten Spitze der Insel Öland. Die Beobachtungen
wurden auf dem Holme, auf welchem der Leuchtturm erbaut
ist, und auf einigen naheliegenden Holmen und Landspitzen
bis zum Böda-Wald in der Pfarrgemeinde Böda im Jahre 1886
angestellt.
Småland (E.G. AREEN), Landschaft im siädlichen Schweden.
Statthalterschaft Kronoberg.
Wexiö (C. WACKLIN), Stadt im nördlichen Teile der Statt-
halterschaft. Die Angaben beziehen sich auf die Stadt mit
Umgebung und auf die Jahre 1840—1886.
Wexiö (J. A. WittLocK), Pfarrgemeinde um die Stadt
gleichen Namens. Die Angaben gelten fir mehrere Jahre.
Statthalterschaft Jönköping.
Jönköping (C. O. von Porar und H. NrQvistr), Statthal-
terschaft, den nördlichen Teil der Landschaft Småland umfassend.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 9
Eksjö, Stadt östlich von dem sidlichen Ende des Wet-
ter-Sees. Die von H. NILSSON eingelieferten Angaben be-
ziehen sich auf das Jahr 1886.
Jönköping (C. O. Von PoraAt, Y. SJÖSTEDT und H. NY-
Qvist). Stadt am sidlichen Ende des Wetter-Sees. Die An-
gaben beziehen sich auf mehrere Jahre.
Die Stadt Jönköping liegt in der Tiefe eines sehr langen
und 5 bis 8 Klm. breiten Thales, welches von ziemlich hohen
(60—90 Meter) Higelketten begrenzt wird, deren Abhänge
teils angebaut, teils felsig und unzugänglich und mit Nadel-
und Laubwäldern bewachsen sind. In letztern spielen die Ei-
chen eine hervorragende Rolle. Die Flora ist verhältnismässig
mannigfaltig und reich. Die Stadt ist, wie bekannt, von drei
Seen umgeben, nämlich im Norden von dem Wetter (welchen
viele Zugvögel fiir eim Binnenmeer ansehen), im Siden von
dem Munk-See (der den innern Hafen der Stadt bildet) und
dem Rock-See. Da, wo nicht die von den Höhen herabflies-
senden Bäche und Flisse ein Lager von verwesenden Pflan-
zenstoffen ausgebreitet haben, ist der Boden in der Thaltiefe
sandig. In der Nähe der Stadt, im Sidosten und Siden, lie-
gen grosse Sumpf- und Moorgegenden. Sowohl kleinere Vö-
gel wie Stelz- und Schwimmvögel finden daher in diesem lang-
gestreckten Thale geeignete Briteplätze.
Wisingsö (AuvG. CARLSON), Insel im sädlichen Teile des
Sees Wetter. Angaben aus mehreren Jahren, 1886 und erste
Hälfte von 1887 inklusive.
Grenna (Y. SJöstEpbr), Stadt am östlichen Ufer des Wet-
ter-Sees.
Statthalterschaft Halland.
Kungsbacka (H. NiLsson, C. O. BorHÉn und'E. LIGNELL),
Stadt nahe dem Meere im nördlichen Teile der Statthalter-
schaft.
Onsala (H. NILSSOon), Pfarrgemeinde auf einer in das
Meer vorspringenden Landspitze, westlich von der genannten
Stadt.
Warberg (H. Ninsson, C. O. BorHÉN und E. LIGNELL),
Stadt am Meer im mittleren Teile der Statthalterschaft.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus.
Göteborg (H. Nirsson, C. O. BotHÉn, E. LIGNELL und
0. KÖRNER), Stadt am unteren Laufe der Göta Elf. Die An-
10 sSsUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
gaben beziehen sich auf die Stadt mit Umgebung und gelten
fur mehrere Jahre.
Scheren von Bohuslän (H. NILSSON, C. O. BOTHÉN und
E. LIGNELL), längs der Kiste dieser Landschaft sich streckend.
Marstrand (L. E. TELLGREN), Stadt auf einer kleinen
Insel in den siädlichen Scheren der Landschaft Bohuslän, 7
Kilometer vom festen Lande. — Die Angaben gelten fir die
Stadt mit nächster Umgebung und zwar fir mehrere Jahre.
Uddewalla (E. LIGNELL). Stadt im mittleren Teile der
Landschaft Bohuslän.
Qwistrum (E. LIGNELL), Hof in der Pfarrgemeinde Foss,
ungefähr westlich von der Stadt Uddewalla.
Lysekil (H. Nirsson, C.-O. BotHÉN und E. LIGNELL),
Flecken am Meere im mittleren Teile der Landschaft Bohuslän.
Hållö (L. E. TELLGREN), Leuchtturmplatz auf der gleich-
namigen Insel in der Pfarrgemeinde Askö im mittleren Bo-
huslän.
Sote-Fjorden (BE. LIGNELL), Meeresteil am mittleren
Bohuslän.
Soteskär (O. KÖRNER und C. R. SUNDSTRÖM), felsige In-
sel im Sote-fjord.
Wäderöarne (C. R. SUNDSTRÖM), Gruppe von kleinen,
felsigen Inseln und Klippen, cirka 15 Kilometer vom festen
Lande des mittleren Bohuslän.
Nordkoster (A. M. WESTERBERG), Leuchtturmplatz auf
der nördlichern der beiden Koster-Inseln, einige Kilometer vom
festen Lande des nördlichen Bohuslän.
Strömstad (E. LIGNELL), Stadt am Meere im nördlichen
Teile der Landschaft Bohuslän.
Statthalterschaft Elfsborg.
Westergötland (G. VON HAcCKWITZ), Landschaft östlich
von der Göta EIf.
Wenersborg (G. Von HACKWITZ), Stadt am siidwestlichen
Ende des Wener-Sees. Die Angaben beziehen sich auf die
Stadt mit nächster Umgebung und gelten fir das Jahr 1885
und die erste Hälfte des folgenden Jahres.
Trollhättan (G. von HacKwitrz), Flecken an der Göta
Elf sädlich von Wenersborg.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:01. 11
Torpa (Ö. R. Svnpström), Gut in der Pfarrgemeinde Fors
an der Göta Elf.
Wårgårda (0. KörsEr), Eisenbahnstation 67 Kilometer
nördlich von der Stadt Göteborg in der Pfarrgemeinde Sköfde.
Statthalterschaft Skaraborg.
Skaraborg (A. TOUTIN), Statthalterschaft, den nordöst-
lichen Teil der Landschaft Westergötland umfassend.
Lidköping (A. Tovurtis), Stadt am sädlichen Eude des
Kinne-wik, einer Bucht des Wener-Sees. — Angaben aus dem
Jahre 1886 und aus vorhergehenden Jahren.
Kinneskogen (A. Tourin), Staatswald östlich von der
Stadt Lidköping unweit des Wener-Sees.
Billingen (G. von Hackwirz), Berg im mittleren Teile
der Statthalterschaft.
Falköping (C. F. ANDERSSON und Y. SJöstEDT), Stadt im
siädlichen Teile der Statthalterschaft. — Die Angaben des
ersten Korrespondenten umfassen mehrere Jahre.
Wartofta (C. F. ANDERSSON),) | jar
Sandhem (C. F. ANDERSSON), Eisenbahnstationenzwischen
Mullsjö (O. KÖRNER), Falköping und Jönköping.
Hjo (Y. Ssöstepr), Stadt am westlichen Ufer des Wetter-
Sees. — Angaben aus mehrern Jahren.
Undenäs (G. BARTHELSON), Pfarrgemeinde im nordöst-
lichen Teile der Statthalterschaft. Higelige Waldgegend, um-
geben von den Seen Wetter und Unden. Innerhalb der Wäl-
der sind viele kleinere Seen. Grössere Ackerfelder sieht man
an vier Stellen, deren jede sich auf cirka 100 bis 200 Hektar
beläuft. — Angaben aus dem Jahre 1886.
Halna (G. BARTHELSON), Pfarrgemeinde im nordöstlichen
Teile der Statthalterschaft.
Statthalterschaft Östergötland.
Östergötland (N. C. KIiNDBERG), Landschaft zwischen
dem Wetter-See und dem Baltischen Meer. Die vogelreichsten
Gegenden sind die Ufer des Roxen-Sees, auf welchen sich
auch mehrere seltene Arten, insbesondere von Stelzvögeln, auf-
halten. Die Gegend westlich von dem Flusse Stång-å gehört
der untersilurischen Formation an. Die Gegend um Linköping
12 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
ist meist eben und hat keine ecigentlichen Berge, nur höhere
Higel. Die Sommerwärme erreicht hier ihren höchsten Grad
in Schweden. — Die Angaben umfassen mehrere Jahre.
Råstorp (E. G:son Hjort), Hof in der Pfarrgemeinde
Kisa im sidlichen Teile der Statthalterschaft. Die Gegend ist
sehr higelig mit grösseren und kleineren Seen und Pfiitzen
zwischen bedeutenden, waldbewachsenen Höhen. Die meisten
Thäler ziehen sich von Nordwesten nach Siidosten. Der grosse
See Åsunden liegt 85 Meter iiber dem Meeresspiegel, Råstorp,
2,7 Klm. davon, 160 Meter. Dort wachsen Fichten, Rotbuchen
und Moldres bade ohne vom Froste Schaden zu leiden;
aber in den Thälern friert es stärker. Zusammenhängende,
urbar gemachte Grundstiicke kommen höchstens in der Grösse
von 25 Hektar vor. Nadelholzwälder bedecken den grössten
Teil des Areals. Auf dem Wiesengrunde, der sehr steinhaltig
ist, findet man meist Birken. Die Gemeinde Kisa umfasst
23,480 Hektar, wovon 10 Prozent auf das Wasser kommen.
Die Gemeinde Eneby beträgt 13,226 Hektar, wovon 12 Pro-
zent Wasser. — Die Angaben beziehen sich auf 1885 und
auf vorhergehende Jahre.
Norra Wi (E. G:son Hjort), Pfarrgemeinde im sädlichsten
Teile der Statthalterschaft.
Strålsnäs (C. M. SJÖGRÉEN), Gut in der Pfarrgemeinde
Åsbo im siidwestlichen Teile der Statthalterschaft.
Wäderstad' (H. V. LINnDEBERG), Pfarrgemeinde im siid-
westlichen Östergötland am Rande der Wadstena-Ebene und
der, abwechselnd mit Laub- und Nadelholz bewachsenen und
nicht sehr unfruchtbaren Waldgegend unweit des Sees Tåkern,
dem man mehrere Vogelarten zu verdanken hat. — Die An-
gaben gelten fir mehrere der Jahre 1865—1880 und beziehen
sich auf diese und die angrenzende Pfarrgemeinde.
Tåkern (Y. SJöstEDrt), ansehnlicher See nicht weit vom
östlichen Ufer des Wetter-Sees.
Omberg (C. M. SJÖGRÉEN), Berg in der Pfarrgemeinde
Westra Tallstad am östlichen Ufer des Wetter-Sees. — Die
Angaben beziehen sich auf den Berg mit nächster Umgebung
und auf mehrere Jahre, 1886 inklusive.
Wadstena (W. A. ENGHOLM), Stadt an einer Bucht (Wad-
stena-wiken) im östlichen Ufer des Wetter-Sees. Zu beiden
Seiten, längs der Bucht, befinden sich Zwei, mit Gras und
Ried bewachsene Sumpfwiesen, die Starbyer und Tycklinger
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFrD. IV. s:o1. 13
Wiese. Der Seegrund an dem nahegelegenen Strande ist
langsam abschissig und sandig. Das Land besteht ibrigens
aus einer weitgestreckten Ebene, welche sich durch grosse
Fruchtbarkeit des Bodens auszeichnet. Auf der Wadstenaer
Ebene findet man keine Waldungen, mit Ausnahme eines klei-
nen Parkes von einigen Hektaren auf dem Gute Kung Starby,
in der Nähe der Stadt, bei der Landspitze von Nässja, wo die
Wadstena-Bucht anfängt, und eines kleinen Waldrandes am
Strande des Wetter-Sees bei Medhamra, 5,3 Klm. von der
Stadt. Etwa 24 Klm. von Wadstena nach Siden, am Ufer
des Wetter-Sees, liegt der Omberg. Dieser hat eine Längen-
ausdehnung von 12 Klim., ist 4 Klm. breit und 258 Meter
hoch. Der Berg ist iiberall mit prächtigem Fichten- und
Kieferholz bewachsen; auch die Buche und der Eichenbaum
gedeihen hier; zudem hat er eine reiche Flora. Die Berg-
wände sind nach der Seeseite hin schroff und fast lotrecht,
nach der Landseite hin mehr allmählich abschissig. Ungefähr
8 Klm. von der Stadt, ebenfalls nach Siden, liegt der See
Tåkern. Seine Fläche beträgt etwa 55 Quadratkilometer, seine
orösste Tiefe 2,3 Meter, die Mitteltiefe nur 0,9 bis 1,2 Me-
"ter; bei mittlerm Wasserstande liegt seine Wasserfläche 5,3
Meter iiber der des Wetter-Sees. Der Tåkern ergiesst sich
in den Wetter mittels eines kleinen Flusses, welcher durch
die ebengenannte Starbyer Wiese fliesst. Der Seegrund be-
steht aus mehrere Fuss tiefem Schlamm, welcher eine Menge
organischer Stoffe enthält. In diesem Schlamme hat der Kor-
respondent eine nach Schwefel riechende Alge gefunden, sowie
eine Menge kleiner Tiere, wie Schnecken, Wasserinsekten, Was-
serspinnen, Wiirmer, Larven u. 8. w. Die Ufer des Sees sind fast
rund herum mit dichtem Geröhr bewachsen (Phragmites commu-
nis, Equisetum fluviatile, Scirpus lacustris), welches sich stellen-
weise mehrere Biichsenschiisse weit in den See hinein zieht
und fir Kähne fast undurchdringlich ist. Auch weit hinaus
im See kommen einzelne Ansammlungen von Schilf vor, welche
vom Lande aus kleinen Inseln gleichen. In der Nähe des
Landes hat der Korrespondent eine Menge von kleinern
Wasserpflanzen im Schilfe beobachtet, wie Arten von Lemna,
Utricularia, Myriophyllum, Hottonia, Hippuris, Hydrocharis,
Batrachium u. s. w. Das trocken gelegte Land des durch den
Starby-Fluss gesenkten Sees besteht aus steiniger, fast un-
fruchtbarer Lehmerde, doch ist dasselbe am östlichen Ende
14 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
(Pfarrgemeinde Hof) mit Buschwerk (aus Erlen und Kiefern)
bewachsen. Der westliche Teil des Tåkern, nach dem Om-
berg und Wetter zu, wird von einem sehr ausgedehnten
Torfmoor, dem sogenannten Dags-Moor, fortgesetzt. — Die
Angaben beziehen sich auf mehrere Jahre, 1886 inklusive.
Motala (W. A. ENGHOLM), Stadt am östlichen Ufer des
Wetter-Sees.
Östra Eneby (TH. EHRENKRONA), Pfarrgemeinde nicht
weit im Westen von dem Meerbusen Bråwiken.
Skedewi (TH. EHRENKRONA), Pfarrgemeinde im mittleren
nördlichen Teile der Statthalterschaft.
Qwarsebo (C. A. HoLLGREN), Pfarrgemeinde im nordöst-
lichsten Teile der Statthalterschaft, am nördlichen Ufer des
Meerbusens Bråwiken. — Die Angaben gelten fir das Jahr
1886, erste Hälfte.
Häradskär (A. P. KJIELLGREN), Leuchtturmplatz in der
Pfarrgemeinde Gryt, ungefähr 8,5 Kilometer von der siidöst-
lichsten Kiste der Statthalterschaft. Die Insel, worauf der
Leuchtturm steht, ist felsig mit umwechselnden Höhen und
Vertiefungen, kahl und sparsam mit Gras bewachsen. Im :
Norden erstrecken sich eine Reihe von kleinen Inseln beinahe :
bis an den Leuchtturm. — Die Angaben beziehen sich beson- :
ders auf 1886, doch auch auf die vorhergehenden Jahre.
Statthalterschaft Södermanland.
Göteboda (TH. EHRENKRONA), Hof in der Pfarrgemeinde
Östra Wingåker. — Angaben aus mehrern Jahren.
Tunaberg (G. M. LuUNnDQuist), Pfarrgemeinde in der siid-
östlichsten Ecke der Statthalterschaft.
Nikolai (C. A. HoLLGREN), Pfarrgemeinde am Baltischen
Meere im sidöstlichen Teile der Statthalterschaft.
Statthalterschaft Stockholm.
Upland (C. R. SUNDSTRÖM), Landschaft am Bottnischen
Busen, Åländischen und Baltischen Meer.
Stafsund (A. KLINCKOWSTRÖM), Gut in der Pfarrgemeinde
Ekerö westlich von Stockholm am See Mälar.
Hufwudsta (C. R. SUNDSTRÖM), Hof in der Pfarrgemeinde
Solna ganz nahe im Nordwesten von Stockholm.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 15
Djurö, Möja und Nämdö (O. EKBOHEN), Pfarrgemeinden
in den äusseren Scheren östlich von der Hauptstadt Stockholm.
— Angaben aus mehrern Jahren, 1886 inklusive.
Gegend um Sandhamn (C. R. Sunpström) fällt mit
den letztgenannten Pfarrgemeinden zusammen.
Görla (T. HEDLUND), Dorf in der Pfarrgemeinde Frötuna
nahe der Mitte der östlichen Kiste der Statthalterschaft. —
Angaben aus mehrern Jahren.
Gräsö (W. LILLJEBORG), Insel im siidlichsten Teile des
Bottnisehen Meerbusens an der Kiste der Landschaft Upland.
Statthalterschaft Upsala.
Upsala (W. LILLJEBORG), Stadt im mittleren Teile der
Statthalterschaft.
Lillkyrka (K. M. TrYsÉN), Pfarrgemeinde im sidlichen
Teile der Statthalterschaft. Die Gemeinde besteht aus Acker-
feldern und kleinern Waldstrecken (grösstenteils Nadelholz-
wälder) mit ebener Lage. Sie wird an einer Seite vom Mälar
begrenzt und von einem kleinen Flusse durchschnitten, durch
welchen grössere, sumpfige, nunmehr angebaute Wiesen trocken
gelegt, und drei kleinere Seen mehr oder minder gesenkt
wurden. Das Areal der Gemeinde beträgt ungefähr 1,500 Hektar.
Tibble (O. ALMQVIST), Pfarrgemeinde, 21 Kilometer siäd-
westlich von Upsala und 10 Klm. nördlich von dem Lårsta-wik,
einer Bucht des Mälar, in welche sich das Wasser der Gegend
durch den Fluss Säfwa-å ergiesst. Der angebaute Teil besteht
hauptsächlich aus dem Flussthale, welches ungefähr 1,3 bis
2,7 Klm. breit ist, und dessen Grund bis zum Jahr 1885 von
wassergetränkten Riedgras-Wiesen gebildet wurde — ein guter
Aufenthaltsort fir verschiedene Sumpfvögel — aber später
trocken gelegt worden ist. Der Wald — hauptsächlich Nadel-
holz, ausser um die Waldseen, — ist scharf begrenzt von dem
von altersher angebauten Boden; jedoch befinden sich auch
innerhalb der Waldgrenze zahlreiche, später urbar gemachte
Grundstiicke. Das Terrain ist innerhalb der Waldgrenze fel-
sig und steinig, jedoch ausserhalb derselben eben. Der Höhen-
unterschied ist iiberall klein und iibersteigt nirgends 30 Meter.
— Die Angaben beziehen sich auf 1886 und auf vorherge-
hende Jahre.
16 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Örebro.
Hellefors (A. GiöBEL), Hof in der gleichnamigen Pfarr-
gemeinde im nordwestlichen Teile der Statthalterschaft. Die
Gegend erhebt sich 200 bis 400 Meter iiber den Meeresspie-
gel von dem Flusse Swart-Elf bis »Saxe Knut». In der Nähe
des Flusses Sandboden mit Åckern oder Kieferwald und wenig
Fichten- und bLaubholz. Lehmboden gar nicht vorhanden.
Grosse Moore (200—300 Hektar) liegen am Fusse der Höhen,
welche meist mit Nadelholz bewachsen sind. In den Mooren sind
eine Menge von kleinen Pfitzen. Der Boden enthält meist Kie-
sel, weniger Feldspat und sehr wenig Kalk, weshalb die Ve-
getation meistenteils diirftig ist, ausser was die Kiefer betrifft.
Das Klima ist hart, frostig und feucht mit Nebel auf den
Höhen und im Herbst auch in den Thälern. Die Flechten ge-
deihen deshalb gut, meist auf den Höhen. Im Winter ist es in
den Thälern 10? Cels. kälter als auf den Höhen, wo wärmere
Winde Feuchtigkeit mitbringen, die in Form von Reif nieder-
schlägt. Die untere Kante der Reifregion sieht oft aus, als
wäre sie mit dem Lineal markiert. Im Sommer friert es nie
auf den Höhen, aber das Getreide will auch dort nicht gut
reifen. Vieles erinnert hier an Norrland: der Vielfras ist nicht
selten; Moorhiihner, Ungliicksheher und Bergfinken briiten hier,
u. s. w. Die Winter sind streng mit reichlichem Schnee, be-
sonders im nördlichen Teile der Gemeinde, wo derselbe in den
meisten Wintern lose liegen bleibt, wie er heruntergefallen
ist, weil kein Tauwetter eintrifft bis zum Frihling. — Die
Angaben gelten fir mehrere Jahre, inklusive 1885.
Nerike (E. ApLErzZ und G. E. RinGivs), Landschaft, die
den sidlichen Teil der Statthalterschaft bildet.
Qwistbro (C. R. SUNDSTRÖM), Pfarrgemeinde im sidwest-
lichen Teile der Statthalterschaft.
Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON), Pfarrgemeinde im
Sädwesten der Statthalterschaft. — Die Angaben beziehen
sich auf mehrere Jahre, besonders auf 1886.
Statthalterschaft Wermland.
Skagern (S. W. TEnow), See in der siidöstlichsten Ecke
der Statthalterschaft.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 17
Presterud (E. WozrFF), Hof in der Pfarrgemeinde War-
num am Wener-See im sidöstlichen Teile der Statthalter-
schaft.
Wisnum und Ölme (G. E. RINGIUS), Gerichtsbezirke im
siädöstlichen Teile der Statthalterschaft am Wener-See. — An-
gaben aus mehrern Jahren.
Ölme (L. Fark, C. G. WIKSTRÖM und O. G. NORBÅCK),
Pfarrgemeinde am Wener-See im sidöstlichen Teile der Statt-
halterschaft. — Angaben des ersteren aus den Jahren 1882
und 1886.
Filipstad (S. W. TENSow), Stadt im östlichen Teile der
Statthalterschaft.
Fernebo (G. E. RInGivs), Pfarrgemeinde um die Stadt
Filipstad.
Brattfors (S. W. TEnow), Eisenwerk nahe der vorge-
nannten Stadt.
Nyed (S. W. TzEnow, 'T. NorrBY und G. E. RINGIUS),
Gerichtsbezirk ungefähr im mittleren Teile der Statthalterschaft.
Karlstad (S. W. TENOoOw), Stadt am nördlichen Ufer des
Wener-Sees. — Angaben fir mehrere Jahren.
Grafwa (C. CEDEESTRÖM), Pfarrgemeinde an der Klar-Elf,
nicht weit im Norden von Karlstad.
Skåre (C. G. WIKSTRÖM und O. G. NORBÄCK), Eisenbahn-
station in der Pfarrgemeinde Grafwa 7 Kilometer im Norden
von Karlstad. — Angaben fir mehrere Jahre.
Dejefors (G. E. RINGIvs), Sägewerk an der Klar-Elf
in der Pfarrgemeinde Nedre Ullerud, ungefähr 32 Kilometer
nördlich von Karlstad. |
Kihl (T. NorrBr), Pfarrgemeinde im Nordwesten der er-
wähnten Stadt.
Fryken (S. W. TENoWw), drei Seen in der Pfarrgemeinde
Kihl.
Sunne (G. E. Rincius, C. G. WIiKstTRÖM und O. G. NORE-
BÄCK), Pfarrgemeinde um den mittleren der Fryken-Seen.
Wermlandnäs (S. W. TENOW), eine in den See Wener
vorspringende Halbinsel.
Segerstad und Nor (C. ÖEDERSTRÖM), Pfarrgemeinden
im siädlichen Teile der Statthalterschaft, an der nordwestlichen
Ecke des Wener-Sees.
Die Gemeinde Segerstad bildet eine in den Wener aus-
laufende Halbinsel. Die Höhenzige gehen von Norden nach
2
18 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Säuden und sind hier sowohl wie in der Gemeinde Nor unbe-
deutend. Zu Segerstad gehört eine kleine Sammlung von teils
kahlen, teils bewaldeten Inseln 'und Holmen. Auf einigen
Stellen in der Gemeinde befinden sich grössere, feuchte Wie-
sen, welche unmerklich in die Buchten des Wener-Sees iber-
gehen. Diese Lokalitäten sind der Wohnort fir eine grosse
Menge 5See- und Stelzvögel, obschon deren Artanzahl ge-
ring ist.
Die Gemeinde Nor liegt um den mittlern und untern Lauf
der Nors Elf und dacht sich allmählich nach Säden ab. Im
nordöstlichen ”Teile befindet sich eine grosse und verhältnis-
mässig unberihrte Waldgegend. Ausser .der Nors Elf sind
hier kleinere Bäche, welche sich in dieselbe ergiessen; eime
jetzt teilweise entwässerte Sumpfgegend, mit Namen Warpnäs-
tjärn, dient Stelz- und Seevögeln als Briteplatz.
Die Angaben gelten fiir mehrere Jahre.
Summelen (S. W. TENOW), See in der Pfarrgemeinde
Kila im sädwestlichen Teile der Statthalterschaft.
Arwikaer Revier (T. NORRBY), umfassend die Gerichts-
bezirke Jösse, Nordmark, Gillberg und Näs oder den siädwest-
lichen Teil der Statthalterschaft. — Die Angaben beziehen
sich auf mehrere Jahre, inklusive 1886.
Gillberga (C. G. WiKstrRÖM und O. G. NORBÄCK), Pfarr-
gemeinde im siädwestlichen Teile der Statthalterschaft.
Långserud (0. G. NORBÄCK), Pfarrgemeinde im siädwest-
lichen Teile der Statthalterschaft.
Glafsfjorden (S. W. TENOW), See im sädwestlichen Teile
der Statthalterschaft.
Wermland (T. NorrBY und S. W. TENow). Landschaft
im westlichen Schweden, im Norden des Wener-Sees.
Statthalterschaft Kopparberg.
Bergsgärdet (Y. A. SEGERDAHL), Hof in der Pfarrge-
meinde Husby im sidöstlichen Teile der Statthalterschaft.
Statthalterschaft Gefleborg.
Agö (E. Mopis), Leuchtturmplatz in den Scheren vor
dem nördlichen Teile der Statthalterschaft. Agö ist die öst-
lichste von den Inseln, welche zu den Scheren von Hudiks-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 19
wall gehören. Sie ist sehr gebirgig und steinig und mit Kie-
fer- und Fichtenholz bewachsen; auch hat sie mehrere kleine
Moore und einen kleinen See. Die Länge der Insel von Östen
nach Westen beträgt ungefähr 7,5 Kilometer, ihre Breite von
Norden nach Siden 2,7 Kilometer, die Entfernung vom Fest-
lande im Norden fast 13 Kilometer, im Westen ungefähr 21
Kilometer. Im Siiden und Osten ist das offene Meer. Die
Beobachtungen sind auf der Ostseite der Insel, wo der Leucht-
turm steht, im Jahre 1886 ausgefihrt worden.
Hudikswall (J. A. WIiSTRÖM), Stadt am Bottnischen Bu-
sen im nordöstlichen Teile der Statthalterschaft. — Die An-
gaben beziehen sich auf viele Jahre und auf die Stadt mit
den umgebenden Pfarrgemeinden.
Tuna (K. FREDENBERG), Pfarrgemeinde nicht weit im Nor-
den von der Stadt Hudikswall, im nordöstlichen Teile der Statt-
halterschaft.
Forsa (K. FREDENBERG), Pfarrgemeinde nicht weit west-
lich von der Stadt Hudikswall, im nordöstlichen Teile der Statt-
halterschaft.
Ljusne Elf (K. FREDENBERG), ein durch den nördlichen
Teil der Statthalterschaft fliessender, in den Bottnischen Meer-
busen ausfallender Strom.
Bjuråker (K. FREDENBERG), Pfarrgemeinde im nördlichen
Teile der Statthalterschaft, nordwestlich von der Stadt Hudiks-
wall. — Angaben fiir mehrere Jahre.
Hassela (K. FREDENBERG), Pfarrgemeinde im nördlichsten
Teile der Statthalterschaft.
Harmånger (K. FREDENBERG), Pfarrgemeinde im nörd-
lichsten Teile der Statthalterschaft, unweit des Bottnischer
Busens.
Statthalterschaft Wester-Norrland.
Sundswall (O. AHLGREN), Stadt am Bottnischen Meer-
busen. — Die Angaben beziehen sich auf mehrere Jahre, be-
sonders auf 1886.
Statthalterschaft Jemtland.
Jemtland (P. Orsson und W. LILLJEBORG), Landschaft
im nördlichen Schweden um den See Storsjön und den Strom
Indals Elf. Die Angaben gelten fir mehrere Jahre und ber
sonders fär die Umgebung der Stadt Östersund.
20 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Östersund (W. SAHuin und G. W. DAHLSTRÖM), Stadt am
Storsjön in der Mitte der Statthalterschaft. — Die Angaben
beziehen sich auf mehrere Jahre und auf die Stadt mit an-
grenzenden Pfarrgemeinden.
Qwitsle (G. W. DAHLstRÖM), Dorf in der Pfarrgemeinde
Mattmar, westnordwestlich von der Stadt Östersund. — Beim
Ausflusse der Indals Elf aus dem Ocke-See in den Stor-
sjön, 5 Kilometer sidlich von der Station Mattmar, fangen
die Ländereien des Dorfes Qwitsle an, welche sich zu beiden
Seiten des Flusses ausdehnen. Ungefähr 1 Kilometer von dem
nördlichen Arme der Indals Elf liegt das Dorf Qwitsle und
die dazu gehörigen Grundstiicke. Die Gegend zwischen dem
Dorfe und dem Flusse ist meist urbar gemacht und ohne Wal-
dungen. Auf der Sidseite des Flusses befindet sich der eigent-
liche Waldgrund, der sich etwa 17 Kilometer nach Sidsiädwe-
sten hin erstreckt. Derselbe ist im allgemeinen trocken und
hochgelegen, bewachsen mit Fichten und Kiefern, auf eimi-
gen Stellen auch mit Birken und Espen. Qwitsle mit seinem
ganzen Gebiet bildet die Wasserscheide zwischen den Fliissen
Indals Elf und Damm- oder Stor-å. Der höchste Punkt des-
selben liegt etwa 100 Meter iber dem Storsjön. Moore
von grosser Ausdehnung befinden sich zwischen der Station
Mattmar und Qwitsle. Vier Kilometer westnordwestlich von
Qwitsle liegt der Ocke-See. Dieser wird der Länge nach von
der Indals Elf durchschnitten und nimmt von Siiden die-Damm-
oder Stor-å von den Owik-Bergen und den Sellsjö-Strom von
den Ottsjö-Bergen auf und von Norden den Fluss Semelen von den
Offerdals-Bergen. Bedeutende Wiesenstrecken liegen um diese
Ströme und Fliisse. Schwimm- und Stelzvögel kommen wäh-
rend der Zugzeiten in grosser Anzahl vor, besonders im Frih-
ling, wo der Ocke-See durch seine grossen Zufliisse friher als
alle andern Seen seine Winterdecke abwirft.
Die Angaben beziehen sich auf die Jahre 1885 und 1886.
Herjedalen (P. OLSSON), DLandschaft im Säden von
Jemtland.
Statthalterschaft Norrbotten.
Luleå (E. O. NORDLINDER), eine am Bottnischen Busen
gelegene Stadt. Die nächste Umgebung besteht aus emem
Kreise von Seen und Ländereien, deren Mittelpunkt die Stadt
bildet, und welcher einen etwas iber 5 Kilometer grossen
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1l. 21
Radius hat. Die Stadt liegt auf einer sich in Lule Elf erstrecken-
den Landzunge. Der Fluss ist hier sehr breit und bildet lange
Buchten und Landspitzen. Der Abstand bis zu den äus-
sersten Scheren beträgt 20—-30 Kilometer. Die Gegend hat
eine karge und unfruchtbare Natur. Der Strandrand besteht
aus Sand und kleinen Steinen und ist 0,9—1,2 Meter iber dem
Wasserniveau mit einem Kranz von Erlen bewachsen; inner-
halb desselben findet man meist schlechtes Nadelholz (haupt-
sächlich Kiefern) sparsam mit Birken untermischt auf ebenem
oder welligem Boden. Hier und da sind jedoch auch sumpfige
Stellen. Acker und Wiesen sind von eingeschränktem Umfange.
Flora und Fauna sind arm. Schneefall und Eisbildung auf den
Gewässern des Bezirks treffen gewöhnlich Ende Oktober oder
Anfang November ein, Pisbruch ungefähr den 5. Mai. Das
Wasser wurde 1886 ungewöhnlich zeitig eisfrei, nämlich den
22. Mai, und am 20. November fär sehr kurze Zeit wieder
mit HEis bedeckt. Liegenbleibender Schnee fiel den 5. De-
zember. |
Öfwer-Torneå (W. LILLJEBORG), Dorf in der gleichnamigen
Pfarrgemeinde an der Torne Hf.
Kengis (W. LILLJEBORG), Eisenwerk in der Pfarrgemeinde
Pajala an der Torne Elf, nahe ihrer Vereinigung mit der Muo-
nio Elf.
Pajala (W. LiLLJEBORG), Dorf in der gleichnamigen Pfarr-
gemeinde, ganz nahe der Vereinigung der Flisse Muonio und
Torne Elf.
Muonio Elf (W. LILLJEBORG), ein nordwestlicher Neben-
fluss der Torne Elf.
Areawaara (W. LILLJEBORG), Hof in der Pfarrgemeinde
Pajala an der Muonio Elf.
Kätkesuando (W. LILLJEBORG), Dorf an der Muonio
Elf, 27 Kilometer nördlich von dem an demselben Flusse ge-
legenen Dorfe Muonioniska.
Karesuando (W. LILLJEBORG), Dorf an der Muonio Elf.
22 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
II. Specieller Teil.
A. Angaben iber die Verbreitung der
Vogelarten.
a. Uebersicht der Artlisten.
(Sieh die beigefiigten Tabellen.)
b. Uebersicht anderer Beobachtungen").
Turdus musicus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTtos-
SON). »Sångtrast>. Britet hier und da. — Lund (E. NEaAnN-
DER). »Sångtrast». Britet in der Gemeinde Dalby, 10,6 Kilo-
meter von Lund.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). »Sångtrast».
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
»Klådra». Sehr allgemein. Britet in Hagedorn- und Wach-
holdersträuchern; zwei Gelege, insofern nicht das Antreffen
von HEiern zu verschiedenen Zeiten seinen Grund darin hat,
dass dieselben häufig schon vor der Bebritung von Knaben
zerstört werden, Das Nest 0, 9—L1,5 5 Meter hoch, SEE und
fest. 5 Eier; die Anzahl vollständig
15. Juni. — Staatsgut Horn (0. Rts Ka All-
gemein.
Statthalterschaft Kronoberg: Gemeinde Wexiö (J. A.
WitTtLOCK). >»Klera»>.
Statthalterschaft Jönköping: Stadt Jönköping (C. O. VON
Porat und H. NYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). »Kramsfogel>.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. ToutiN). An-
kunft: am 21. April 1886. — Hjo (Y. SJöstEpt). »Talltrast».
Ziemlich allgemein. HFEine ganz hellgelbe Varietät, mit dunk-
') Die von den Leuchtturmwächtern eingelieferten Angaben iiber den
Durchzug und das Anprallen der Vögel ausgenommen; diese werden
in der Abteilung B zusammengestellt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 1. 23
leren, gelben Flecken auf der Brust, wurde bei Hjo geschossen
und kam an das Museum zu Jönköping. — Undenäs (G.
BARTHELSON). Allgemein. Ankunft: am 2. April 1886.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.: KinD-
BERG). Exemplar aus der Landschaft im Museum zu Linkö-
ping. — Råstorp (E. G:son Hrort). »Klådra». Briitet allgemein.
Singt schon zeitig im Friähling des Abends; zeigt sich einzeln
spät im Herbst in Gärten. — Omberg (C.: M. NSJÖGRÉEN).
>Klädra». — Wadstena (W. A. EnGHOLM). »Trast>. — Wä-
derstad (H. V. LInDEBERG). >»Klodra», »Sångtrast> <Allge-
mein. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). »Trast». Am 30. März
1886 hörte man sie singen.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). »Klådra>.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUunD). >Tall-
trast».
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYSÉN).
Wurde im Jahre 1886 zum erstenmal am 4. April des Abends
beobachtet. — Tibble (O. ALMQVIST). »Talltrast>. Allgemein.
" Ankunft: am 12. April 1886.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). >»Tal-
trost». Ist nur längs der Gewässer allgemein; in den tiefen
Kieferwäldern hört man ihn selten. Ankunft: im Jahre 1885
am 21. April. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). All-
gemein. Gewöhnlich zwei Gelege (meist 5 Eier im ersten und
4 in dem letzten) jährlich. Im Jahre 1886 erschienen die er-
sten Individuen am 4. April; am 7. April war die Art allgée-
mein angekommen.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WorFF). Kam
am 10. April 1886. — Wisnum und Ölme (G. E. RINGIUS).
»Taltrast>. Allgemein. — Ölme (L. FALE). Ankunft: im
Jahre 1882 den 20., 1886 den 7. April. — Karlstad (S. W.
TEnow). Kam am 20. April 1882. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM
und O. G. NorBäåcK). »Taltrost>», von Gebildeten »Talltrast»
genannt. Allgemein. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). »Taltrost>. Allgemein. — Arwikaer Revier (IR:
NorrBr). »Taltrast> oder »Taltrost». Allgemein. Zum ersten-
mal gesehen 1886 am 6. April bei Arwika.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Åusserst allgemein.
24 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.,.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Nattwaka», »Klådra>. Allgemein; zeigt sich oft zur
Winterzeit und lebt dann von Vogelbeeren. Scheint zweimal,
wenn nicht dreimal, jährlich zu briiten. Nester gefunden am 28.
Mai, 7. Juni, 3. und 28. Juli. Zwei der Nester lagen auf dem
Boden. Erschien am 4. April 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich allgemein auch im Gebirge. — Östersund (W. SAHLIN).
Allgemein. — Qwitsle (G. W. DAHLsSTRÖM). Ziemlich allge-
mein. Erscheint wenn die Nachtfröste aufhören, und der Schnee
geschmolzen ist; kam 1886 am 12. Mai.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLANDER).
»Nattwaka» oder »Taltrast>.!)
Turdus iliacus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. Orrtos-
SON). Allgemein während der Zugzeiten.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und - H. NyYQvist). Ziemlich sparsam. -— Jönköping (MK
SJÖSTEDT). Wurde am 6. Dezember 1885 geschossen.
Statthalterschaft Östergötland: Wäderstad (H. V. Lin-
DEBERG). Sparsam.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQvisT). Einmal
im Oktober geschossen.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Ziem-
lich allgemein. Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Spar-
sam. Mehrere Paare briten jährlich in der Gemeinde, besonders
in den grossen Birkenwäldern beim Hasselforser Werke. HFEin
Gelege jedes Jahr; 5—6 Eier. Ankunft: am 5. und die Haupt-
masse am (10.) April 1886. Tritt während der Friählingszug-
zeit gewöhnlich in grossen Scharen auf.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GB:
RinGivs). Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). We-
niger allgemein. Traf am 6. Dezember 1885 bei Arwika ein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (0. AHr-
GREN). >»Rödwinge». Allgemein. Erscheint gleich nach der
Singdrossel. War noch am (23.) Dezember 1886 hier. Fligge
Junge am (15.) Juli 1886.
) Die kleinern Vögel werden hier in der Gegend »Sparfwar» genannt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV: S:o1. 29
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Ziem-
lich allgemein, auch in dem Gebirge. — Qwitsle (G. W:-
DAHLSTRÖM). Allgemein.
Turdus viscivorus-.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. Orttos-
SON). Selten am Zuge gesehen.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAN). Selten.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON Po-
RAT und H. NYQvist). Ziemlich sparsam.
Statthalterschaft Östergötland: Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
»Gråstare». — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). Sehr sparsam.
— Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Ankunft: am 30. März 1886.
Einzelne Exemplare waren auch den vorhergehenden Winter
durch geblieben.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). >»Grå-
stare».!) Weniger allgemein. — Skagershult (A. CHRISTIERNS-
80N). Nicht allgemein. Nicht mehr als 4 Eier. Im Jahre
1886 wurde das erste Exemplar am 27. März gesehen.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WoLFF). Er-
schien am 2. April 1886. — Wisnum und Ölme (G. E. RIN-
avs). Weniger allgemein. Ueberwintert zuweilen. — Skåre
(C. G. WixstrRÖM und O. G. NorBÄCK). >»Trost>. Ziemlich all-
gemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Dubbeltrast>. Ziemlich allgemein. Erschien im Jahre
1886 zuletzt von allen Drosselarten. 5 frischen Eier wurden
am 10. Juni 1886 gefunden.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Brii-
tet bei Östersund. — Östersund (W. SAHLIN). Am 27. Sep-
tember 1885 geschossen.
Turdus pilaris.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Nur zur Winterzeit beobachtet, da weiter hin-
1) Alle Drosselarten werden hier auch »Gråstarar» genaunt.
26 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
auf im Lande Schneefall eingetroffen war. Sparsam; nicht
mehr als 2 Sticke in Gesellschaft. — Oxie und Skytt (0.
OTTOSSON). Allgemein im Winter.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). »Gäddtrast>. All-
gemein. ,
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Oland (BE. G. AREEN).
Ist in den letzten Jahren sehr allgemein geworden. Briitete
1883—1885 in einer grossen Kolonie in der Nähe der Stadt,
war aber im Jahre 1886 ganz verschwunden; die Veranlas-
sung dazu ist unbekannt. Kleinere Kolonien bei Halltorp,
Skede-Moor u. 8. w. 10,6 Kilometer nach Siiden und Osten.
Britete 1885 am 2. und 8. Mai. Das Nest gewöhnlich auf
einem Aste am Baumstamme, 2—6 Meter hoch. Gewöhnlich
5 Eier. — Leuchtturm Ölands norra (A. EF. LAGSTRÖM).
Sparsam. Durchzugsvogel.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). »Kramsfogel».
Statthalterschaft Elfsborg: Wårgårda (0. KÖRNER). Bri-
tet beim Hof Ribbingsberg kolonienweise in wohl 50 Paaren.
Alle Nester befanden sich in Kiefern und weit aussen auf den
Åsten. In einigen der Kiefern waren 4 bis 5 Nester in jeder.
Statthalterschaft Skaraborg: Mullsjö (O. KÖRNER). Nest
mit 3 bebriteten Fiern angetroffen am 22. Juni 1878; der
Vogel war bei dem Neste. Vielleicht briitet die Art zweimal.
— Hjo (Y. Ssöstepr). Sehr allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergö tland (N. C. KinD-
BERG). Exemplar aus der Landschaft im Museum zu Linkö-
ping. — Råstorp (E. G:son HJort). Allgemein; im Winter
in Scharen. Hält sich in Gärten auf und beraubt die Bäume
ihrer Beeren. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). »Gråstare». —
Wadstena (W. A. EnGHoLM). Im Winter in Scharen. — Wä-
derstad (H. V. LInDEBERG). »Snöskata». Allgemein. — Hä-
radskärs Leuchtturm (A. P. KJELLGREN). »Snöskata» oder
>Björktrast». Sparsam. Britet nicht, zeigt sich aber zu allen
Jahreszeiten.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Snö-
skata».
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). Briitet
in Laubwäldern. Sehr selten im Winter. — Skagershult(A.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 1. 2
H. OÖHRISTIERNSSON). Sehr allgemein. 1886 kamen die ersten
Exemplare am 4. April an; Hauptmasse am 10. April.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGvs). Allgemein. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und Ö.
G. NorBÅcK). »Snöskata». Allgemein. — Segerstad und Nor
(C. CEDERSTRÖM). »Snöskata». Allgemein. — Arwikaer Re-
vier (T. NorrBY). »Snöskata». Allgemein. Am 18. April 1886
bei der Paarung angetroffen bei Arwika. Hat während der
Paarungszeit einen ganz angenehmen, aber so leisen Gesang,
dass man ihn nicht weiter hört, als unter dem Baume, worauf
der Vogel sitzt. Bei Billa in der Gemeinde Eda am 19. Juni
1886 mit gerade fig
Se
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Snöskata». Allgemein. HEier gefunden (in Kolonien
von 15—20 Paaren): am 30. und 31. Mai, am 7., 13. und 18.
Juni sowie am 12. Juli 1836.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). All-
gemein auch in dem Gebirge. — Östersund (W. SAHLIN).
Allgemein. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). >»Trast» Britet
allgemein, iiberwintert und streicht umher.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Die Hauptmasse kam am 8. April, der Abzug geschah am 1.
September 1836.
en Jungen.
OC
Turdus merula.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOsS-
son). Uberwintert oft. — Bökebergsslätt (T. THort). Uber-
wintert allgemein. — Lund (E. NEANDER). »Solswärta». Bri-
tet in der Gemeinde Dalby.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). »Swarttrast>.
Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
»Swartstare». Ziemlich allgemein. HEinige Individuen iiberwin-
tern. Nistet ungefähr wie die Singdrossel, obgleich oft in
Mauern. Briitezeit zwischen den 10. Mai und 3. Juni. Wahr-
scheinlich 2 Gelege. — Staatsgut Horn (0. ERIKSON). »Swart-
stare».
28 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Kronoberg: Wexiö: (J. A. WiTTLOCK).
»Enestare»>.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). »Koltrast».
Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Öster götland (N. C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der Landschaft im Linköpinger Museum.
— Råstorp (E. G:son HJort). Ein Exemplar beobachtet am
8. März 1886. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). »Swartstare» —
Wadstena (W. A. EnGHoLm). Hat in der Stadt gebriitet in
dem Hafenparke. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). >Koltrast>,
»Swartstare». — Qwarsebo (C. A. HoLLeREN). . Ankunft: am
30. März 1886. HEinzelne Exemplare waren den vorhergehen-
den Winter durch geblieben.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). »Swartstare>.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). Selten
im Winter.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (0. ALMQVIST). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). Briitet
ziemlich selten, weil die Laubwälder sparsam und ausgehaut
sind. Hält sich am liebsten in dickem Gebiisch auf. Hier nie-
mals im Winter gesehen. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Ziemlich allgemein. Oft zwei Gelege jäbrlick" 4==5
Eier. 1886 erschienen die ersten Exemplare am 2. April; am
3. April war der Vogel allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GE
RinGivs). Weniger allgemein. — Skåre (C. G. WiIKstRÖM
und O. G. NORBÄÅCK). »Swarttrost>. Ziemlich allgemein ausser
zur Winterzeit. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). >Kol-
trast». Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). >Kol-
trast».
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). >Koltrast». Wird dann und wann angetroffen, beson-
ders im Herbst und Friihling.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich selten; bei Östersund beobachtet.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:ol1. 29
Turdus torquatus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
80N). Selten beim Durchzuge beobachtet. — Lund (E. NEAN-
DER). »Ringtrast»>.
Stuthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGius). Selten. — Skåre (C. G. Wixström und C. G.
NorBÄcCK). >»Ringtrost». Selten.
öst ibalserschafk Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Zeigt
sich meist in den Gebirgsgegenden, aber auch bei Östersund.
— Östersund (W. SAHLIS). Allgemein im Gebirge. Dort
brätend gefunden, z. B. bei enlig und Dufed.
Luscinia philomela.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt - OTTOS-
son). Allgemein. Briitet in Wäldern und Parken. Das Nest
liegt auf lr blossen Erde, zwischen Baumwurzeln, unter Sträu-
chern oder zuweilen ganz often; es ist grösstenteils aus trocke-
nem Laub und Ceathalmen zusammengesetzt. Der Vogel legt
seine 4—5 HEier Ende Mai oder Anfang Juni, und sind ige
von zwei ziemlich verschiedenen Farben: entweder dunkel
chokoladenbraun oder grin, im letztern Falle oft moiriert. —
Heckeberga (0. RyGårp). Fing an zu singen: 1880 am 8.,
1881 am 13., 1882 am 5. und 1883 am 11. Mai; hörte auf zu
singen: 1880 am 22. Juni, 1881 am 5., 1882 am 4. und 1883
am 4. Juli. — Lund (E. NEANDER). »Näktergal».
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Sparsam in dem
sädlichen Teile der Insel.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. ARBEEN).
Etwa 15 Paare briiten zwischen der Stadt und den Schloss-
ruinen in Hagedorngebischen. Die Eier, 5 (selten 4) an der
Zahl, findet man in einem aus diirrem Laub verfertigten Neste,
welches mit Pferdehaaren ausgefiittert ist und auf einer kleinen
Erderhöhung (selten in einem Strauche 0,3 bis 0,6 Meter hoch)
liegt. Das Net wird vermutlich öfters von Igeln, die hier
sehr zahlreich sind, geplindert. So waren in einem Neste,
worin sich eines Abends 4 Eier befanden, am folgenden Mor-
gen nur noch kleine Sticke von Schalen. Im Jahre 1886 kam
der Sprosser am 17. Mai hier an, also eine Woche später als ge-
30 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
wöhnlich; in folge dessen verzog sich auch das Eierlegen um
eime Woche und dauerte bis zum 10. Juni.
Statthalterschaft Östergötland: Omberg (C. M. SJÖGREN).
Ein Paar liess sich hier sehen im Jahre 1862; das Männchen
sang den ganzen Friihling. Hat sich seitdem nie mehr gezeigt.
I
Luscinia rubecula.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
STJERNBERG). Nur im Frihling beobachtet, und dann sparsam.
— Oxie und Skytt (0. OTTosson). »Rödhane». Viele Indi-
viduen iiberwintern. — Bökebergsslätt (T. THort). Uber-
winternd. — Lund (E. NEANDER). >»Rödhane» Britet in der
Gemeinde Dalby und bei Fågelsång. Uberwintert oft.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Zuweilen iber-
winternd.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. ÅREEN).
Ziemlich allgemein. HFEinige wenige Individuen iberwintern.
Britet unter Baumwurzeln oder Steinen und Grabenrändern.
Gelege von 3—7 Eiern, vollzählig am 12.—18. Mai 1886; die
Jungen waren am 14. Juni ausgeflogen. Wahrscheinlich 2 Ge-
lege; eim Nest mit 4 frisch gelegten, fast weissen Eiern am 19.
Juni angetroffen. Ankunft am (4.) April 1886. — Staatsgut
Horn (0. ErRIKSoN). Uberwintert oft. — Leuchtturm Olands
norra (ÅA. F. LAGSTRÖM). Sparsam. Durchzugsvogel.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster (ÅA.
M. WESTERBERG). Kommt im Frihling vor.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACE-
wIiTZ). 1886 zum erstenmal beobachtet am 31. März.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. ToutIN). An-
kunft: am 3. April 1886. — Hjo (Y. SJöstept). »Rotgel>.
Recht allgemein. — Undenäs (G. BARTHELSON). Ankunft am
25. April 1886.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N.C. KinD-
BERG). Exemplar aus der Landschaft in Linköpinger Museum.
— Råstorp (E. G:son HJort). Ankunft am 6. April 1886. —
Wadstena (W. A. ENnGHOLM). Sehr allgemein während der
Zugzeiten, verlässt aber die Stadt mit dem Anfange des Som-
mers. 1886 zum erstenmal beobachtet am 31. März. Am (5.)
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 1. 31
Februar 1878 wurde ein gut genährtes Exemplar im Nässjaer
Walde geschossen. Die Wadstenaer Bucht war da mit Eis be-
deckt, und Schnee lag auf dem Boden. Das Exemplar hatte
wahrscheinlich hier iiberwintert. — Wäderstad (H. V. LIN-
DEBERG). Allgemein. — Qwarsebo (C. A. HOoLLGREN). Wurde
beobachtet 1886 in der Nacht von dem 27. auf den 28. April.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GriÖBEL). Allge-
mein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sehr allge-
mein. Gewöhnlich 2 Gelege; 3—06 Eier. Im Jahre 1886 trafen
die ersten Individuen den 5. Mai ein; am 11. Mai war die Art
allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIus). Allgemein. -—— Ölme (L. FALK). Ankunft: im Jahre
1882 den 8., 1886 den 9. April. — Karlstad (5. W. TENOW).
>Rödbrösta». Ankunft: 1885 den 8., 1886 den 8. April (Männ-
chen). — Skåre (C. G. Wixström und O. G. NORBÄCK). »Röd-
brösta». Allgemein. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM).
»Rödbrösta». Allgemein. — Arwikaer Revier (EI NORRBY).
Allgemein. Am 18. April 1886 bei Arwika beobachtet.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Åusserst allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). >»Rödhake». Allgemein. 1886: Ankunft am 7. April. Nest
mit 5 Eiern gefunden am 20. Juni 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland(P. OLsson). Kommt
hier und da vor. Briitet bei Östersund. — Östersund (W.
SAHLIN). Allgemein.
Luscinia suecica.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Ziemlich allgemein, besonders unter Wurzelgewächsen.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvANn). Selten.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Blåhake». Am (10.) September 1886 wurden einige,
wahrscheinlich auf dem Durchzug begriffene, Individuen in
Gärten ausserhalb der Stadt und bei den auf den Wiesen'lie-
genden Diingerhaufen beobachtet. Ist uäbrigens wenigstens in
den 5 letzten Jahren hier nicht gesehen worden.
32 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Sel-
ten bei Östersund und im Gebirge.
Luscinia phonicurus.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Beim Frihlingsdurchzuge wenige. — Oxie und
Skytt (0O. Ottosson). Allgemein.
Statthalterschaft Gotlana (J. O. SYLVAN). »Rödtrissla>.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (O. ERIKSON).
Nicht allgemein. Britet in den Wällen bei dem Borgholmer
Schlosse; Fiét am (15.) Mai 1886. Ankunft: am (1.) Mai des-
selben Jahres. z
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tourtin).
Ankunft: am 9. Mai 1886. — Hjo (Y. SJöstepr). »Rödstjert».
Ziemlich allgemein. — Undenäs (G. BARTHELSON). Allgemein
in Gärten. Kam am 6. Mai 1886 an.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.: KIND:
BERG). Exemplar aus der Landschaft im Linköpinger Museum.
— Råstorp (E. G:son HJort). Allgemein. Britet hier in
Briitekästehen. — Wadstena (W. A. EnGHOLM). Briitet in-
nerhalb des Stadtgebietes. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
»Rödstjert>. Allgemein. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). An-
kunft: am 5. Mai 1886. — Häradskärer Leuchtturm (A. P.
KJIELLGREN). Kommt selten während des Sommers vor; briitet
hier nitht.
Statthalterschaft Stockholm : Görla (T. HEDLUND). »Röd-
stjert».
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Allge-
mein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). »Röd-
stjert». Hält sich meistens in Gärten auf, wo sich geeignete
Briteplätze fir den Vogel finden. — Skagershult (A. H.
ÖHRISTIERNSSON). Allgemein. Nur ein Gelege; 6-9 Eier. An-
kunft: am 5., allgemein am 9. (11.) Mai 1886.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WOLFF). An-
kunft: am 3. Mai 1886. — Wisnum und Ölme (G. E. RiN-
G1vs). Sehr allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: im
Jahre 1882 den 3. April, 1886 den 1. Mai. — Karlstad (S. W
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 393
TENOW). Ankunft: 1885 den 5., 1886 den 6. Mai. — Skåre
(C. G. WizstTRÖM und O. G. NorBÄCcK). »Rödstjert». Allgemein.
— Segerstad und Nor (C. CEDErRstRÖM). »Rödstjert> All-
gemein. — Arwikaer Revier (T. NorrBr). Allgemein. Am
11. Mai 1886 in der Gemeinde Glafwa beobachtet.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Åusserst allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Rödstjert». Allgemein. Nest mit frischen Eiern am
farsi. und 25. Juni 1886. Ankunft: am (6.) Mai 1886:
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLssSon). All-
gemein. Britet bei Östersund. — Östersund (W. SAHLIN).
Allgemein. — Qwitsle (G. W. DAHLstRÖM). Briitet allgemein.
Ankunft: am 21. Mai 1886.
Saxicola rubetra.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Allgemein. Der Aufenthaltsort des Wiesenschmätzers
in der Gegend scheint fast von dem Vorkommen von Cerefo-
lium silvestre abzuhängen. Uberall brätet der Vogel an der
Wurzel solcher Gewächse und hält sich immer mit Vorliebe
in denselben auf. — Lund (E. NEANDER). »Busksqwätta»>.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Nicht allgemein. Briitet auf der Erde. 5—7 HEier, am 25.—
31. Mai 1886 gelegt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. ToUTtIN). An-
kunft: am 3. Mai 1886. — Hjo (Y. SJöstept). Sehr allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Wäderstad (H. VY. LinDE-
BERG). »Busksqwatt» Allgemein. — Qwarsebo (C. A. Horr-
GREN). Ankuntt: am 5. Mai 1886.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Allge-
mein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Weni-
ger allgemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). All-
gemein. HEin Gelege jährlich; 6—7 HFEier. Ankunft: am 10.
Mai 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
Rincius). Allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: im Jahre
3
34 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
1
1886 den 6. Mai. — Skåre (C. G. Wizxström und O. G. Nor-
BÄCK). »Buskqwätta». Allgemein. — Segerstad und Nor (C.
CEDERSTRÖM). Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY).
Allgemein. Wurde am 17. Mai 1886 bei Berg in der Gemeinde
Elgå beobachtet.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (0. AHL-
GREN). >»>Buskesqwätta». Allgemein. Nester gefunden am 18.
und 20. Juni 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Sel-
ten. Briitet bei Östersund.
Saxicola coenanthe.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Brutvogel. — Oxie und Skytt (O. OTTOSSON).
Briitet höchst allgemein in Steinhaufen; jedoch nicht selten
findet man sein Nest in hohlen Bäumen, in Erdlöchern u. dgl.
3—7 HEier legt er in der ersten Hälfte des Mai. — Hecke-
berga (O. RyGÅRpD). Ankunft: 1880 am 6., 1881 am 4., 1882
am 6. und 1883 am 10. April; Abzug: 1880 am 28. öde 1881
am 28. August, 1882 am 8. September und 1883 am 30. Au-
gust. — Lund (E. NEANDER). >»Stensqwätta».
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). »Sten-
smutsare» genannt. Brut- und Zugvogel, allgemein. 35 HEier;
Nest in Felsenspalten, seltener in Steinmauern.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). »Staingulp» All-
gemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. G. AREEN).
»Stenguppa». Nest in Mauerlöchern u. s. w.; gewöhnlich 5
Eier, gelegt vom 15. Mai bis 6. Juni 1886. grn den (12.) April
1886. — Lörckhitusn Ölands norra (A. F. LAGSsTRÖM). Allge-
mein; Brut- und Zugvogel.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). »Stensqwätta». — Nordkoster (A.M. WESTER-
BERG). Allgemein im Sommer. Brutvogel.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOoUTIn).
Ankunft: am 12. April 1886. — Hjo (Y. SjJöstEpt). Allgemein.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 35
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KInp-
BERG). Exemplar aus der Landschaft im Linköpinger Museum.
— Råstorp (E. G:son Hjort). Ankunft: am 28. April 1886.
— Wäderstad (H. V. LInDEBERG). »Stensqwätt; Allgemein.
— Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Ankunft: am 12. April 1886.
— Leuchtturm von Häradskär (A. P. KJELLGREN). Kommt
sparsam vor im Sommer; britet nicht.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Sten-
sqwätta».
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYSÉN). An-
kunft: am 16. Mai 1886 Vormittags. — Tibble (O. ALMQVIST).
Allgemein.
| Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Ziem-
lich selten. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allge-
mein. Jährlich ein Gelege; 6—7 HEier. ”"Ankunft: am 1., all-
gemein am (10.) Mai 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIvs). Allgemein. — Ölme (L. FALKE). Ankunft: im Jahre
1886 den 27. April. — Karlstad (S. W. TEsow). Ankunft:
1882 am 28. April, 1886 am 3. Mai. — Skåre (C. G. WIE-
STRÖM und OÖ. G. NORBÄCK). »Stensqwätta». Allgemein. —
Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Stensmacka». Allge-
mein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). »Stensqwätta». All-
gemein. Am 15. Mai 1886 bei Ottebol in der Gemeinde Ny
beobachtet.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Stengölp», Stensqwätta». Allgemein. Nester gefun-
den am 31. Mai und 14. Juni 1886. Ankunft: Mitte Mai 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). All-
gemein, auch im Gebirge. — Östersund (W. SAHLIN). All-
gemein.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Ankunft: 1886 den 13. Mai; in den vorausgehenden Jahren:
1862 den 7., 1864 den 23.,,1865 den 13., 1866 den 15., 1867
den '27., 1868 den 12., 1869 den 19., 1870 den 8., 1871 den
Hör i8t2 den 12.,01873 den '13., 1874 den 21, 1875 den IT,
1876 den 11., 1877 den 15., 1878 den 15., 1879 den '13., 1880
den 12., 1881 den 19. und 1883 den 11. Mai.
36 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Cinclus aquaticus.
Stattbalterschaft Malmöhus: Lund (E. NEANDER). »Wat-
tenstare», »Wattenstarr». Kommt bei Höje-å im Siden der
Stadt vor.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). »Wattenstare».
Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. ÅREEN).
Einzelne Exemplare im Winter. — Staatsgut Horn (0. ERIK-
SON). Einige Male im Winter gesehen.
Statthalterschaft Kronoberg: Gemeinde Wexiö (J. A.
WirTLOoCK). Von dem Beobachter bei den Helgawarmaer Was-
serfällen während der Briitezeit gesehen, aber nie das Nest
des Vogels gefunden.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L. E.
TELLGREN). Nicht vor dem Jahre 1886 vom Beobachter ge-
sehen.
Statthalterschaft Elfsborg: Trollhättan (G.voN HACKWITZ).
Ein Exemplar vor einigen Jahren im Juni beobachtet. —
Billingen (G. VON HACKWITZ). Vor manchen Jahren wurde
im Juni eim Weibchen, das einen Britefleck trug, vom Beo-
bachter geschossen.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SjöstEpt). Fast je-
den Winter trifft man einige Exemplare.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KINDBERG). Exemplar aus der Landschaft (von Linköping) im
Museum dieser Stadt. — Råstorp (E. G:son HJIort). Hin-:
zelne Exemplare iiberwintern; oft spät im Friähling gesehen. —
Strålsnäs (C. M. SJÖGRÉEN). Kommt das ganze Jahr hindurch
vor, aber in den letzten Jahren sparsamer als fräher. Nest
mit Eiern (4) in einer Verdämmung in dem Flusse Swart-å ge-
funden. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). >»Strömstare».
Nicht allgemein. -- Qwarsebo (C. A. HOoLLGREN). Am 30. März
1886 gesehen.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). Hörte
sagen, dass die Bachamsel hier und da in der Statthalterschaft
gebriitet habe. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). All-
gemein im Winter. 1886 wurde das erste Exemplar am 29.
Oktober geschen.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 31
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. Rincius). Sparsam. — Skåre (C. G. Wirström und O. G.
NorBäcK). »Strömstare». Ziemlich allgemein. — Arwikaer
Revier (T. NOoRrrBY). »Strömstare» Allgemein im Winter.
Am 30. Januar 1886 bei Jössefors gesehen.
Statthalterschaft Gefleborg: Leuchtturmplatz A gö (E. Mo-
DIN). Wird »Strömkalle> genannt. Zwei Stäcke wurden im
Januar und eines im Februar 1886 beobachtet. Hält sich so-
wohl in kleineren Busen als am Meeresstrande, selbst auf kah-
len Felsenflächen und den Rändern des FEises, auf. — Bjur-
åker (K. FREDENBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). >»Strömkarl». Im Winter recht allgemein, besonders
bei Matfors.
Statthalterschaft Jemtland: Je mtland (P. OLsson). Nicht
selten; briitet bei Krokom und Ragunda. — Östersund (W.
SAHLIN). Nicht selten. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Stand-
und Durchzugsvogel; nicht zahlreich.
Regulus cristatus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
80N). Allgemein im Herbst und Winter. — Lund (EB. NEAN-
DER). »>Kungsfogel».
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
»Tummeliten». Kommt im Herbst, Winter und Friäbling öfters
recht zahlreich vor. — Leuchtturm Ölands norra (A:. FE.
LAGSTRÖM). Sparsam. Durchzugsvogel. — Leuchtturm auf
Grimskär (A. P. ANDERSSON). HEin Individuum kam an je
der folgenden Tage an, am 5., 6., 1., und 8. Oktober 1886;
die darauf folgenden Tage wurde die Insel von 2 Individuen
besucht.
Statthalterschaft Kronoberg: Wexiö (J. ÅA. WITTLOCK).
»Tummeliten>.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyrQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L. E.
TELLGREN). Auch im Mai Monat diese Art hier gesehen. —
Nordkoster (A. M. WESTERBERG). Hat friiher hier gebritet,
aber scheint nunmehr verschwunden zu sein.
38 SUNDSTRÖM, BEARBELITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstept). Sehr
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KinD-
BERG). HExemplar aus der Landschaft im Linköpinger Museum.
— Råstorp (E. G:son Hjort). Allgemein. — Omberg (C.
M. SJÖGRÉEN). Sparsam. — Wadstena (W. A. ENGHOLM).
Allgemein im September und Oktober in den Gärten der Stadt.
— Wäderstad (H. V. LInDEBERG). »Kungsfogel», »Granlus».
Allgemein.
Statthalterschaft Stockholm: G örla (T. HEDLUND). »Busklus».
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArmoQvist). Weni-
ger allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiöBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIvs). Allgemein. -— Skåre (C. G. Wirström und OQO. G.
NORBÅCK). »Gröntita.> Allgemein, meist in Nadelwäldern. —
Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. — Ar-
wikaer Revier (T. NorrBr). »Kungsfogel». Wird zuweilen
im Herbst in Meisenscharen gesehen.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG),
Nur im Sommer gesehen. Nicht allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). Allgemein. Am 6. Juni 1886 ein Nest mit 10 Jungen
angetroffen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
selten im Sommer und Herbst.
Accentor modularis.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTtos-
SON). Allgemein. — Bökebergsslätt (T. THort). Ueber-
wintert. — Lund (E. NEANDER). Bleibt oft auch den Winter
durch.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLvAn). Selten; nur
einzelne Male gegen Ende des Winters angetroffen.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SsJöstEpDt). Selten;
wurde vor einigen Jahren im Winter in Gesellschaft mit Nor-
dischen Leinfinken gesehen.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 1, 30
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A.H. CHRISTIERNS-
son). Britet an verschiedenen Stellen, ist aber nicht allge-
mein; 5 Bier. Ankunft: am 2. April 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGivs). Seltener Brutvogel, allgemeiner Durchzugsvogel.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). Sehr selten; nur am 21. Mai und 13. Dezember 1886
angetroffen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsSson). Ziem-
lich selten bei Östersund und in dem Gebirge. — Östersund
(W. SAHLIN). In den Hochgebirgsgegenden teils bei Storlien,
teils bei Dufed.
Sylvia atricapilla.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Sehr sparsam; 2 bis 3 Männchen jedes Jahr gesehen und ge-
hört, aber kein Nest gefunden.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Weniger
allgemein. Wird meistens in Sauerkirschenbäumen gesehen,
deren Beeren sie verzehrt.
Statthalterschaft Östergötland: Qwarsebo (C. A. HoLr-
GREN). Ankunft: am 8. Mai 1886.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult(A. H. CHRISTIERNS-
son). Allgemein. Jedes Jahr nur ein Gelege; 5 Eier. An-
kunft: die erste am 21. Mai; allgemein am 25. Mai 1888.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGius). Sparsam. — Karlstad (S. W. TEnow). Selten
(häufiger im sidöstlichen Wermland). — Skåre (C. G. WizE-
STRÖM und O. G. NorBÄCK). »Swarthufwad sångare». Ziemlich
selten. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Munk-
fogel.>
Statthalterschaft Jomtland: Jemtland (P. OLsson). Selten.
Sylvia hortensis.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. Ottos-
SON). Allgemein.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
40 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Sehr allgemein. Baut nach vielen Versuchen sein .schwaches,
von Stielen verfertigtes, mit Pferdehaaren ausgefittertes Nest
30—60 Centimeter vom Boden entfernt in einem Hagedor-
strauche oder zwischen hohen Kräutern, z. B. Doldenpflanzen,
Mercurialis perennis; die 5—6 FEier findet man in der ersten
Hälfte des Juni. Ankunft: am (21.) Mai 1886. — Staatsgut
Horn (0O. ERIKSON). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TourIin).
Kam am 26. Mai 1886. — Hjo (Y. SJösrEprt). »Häcksångare».
Recht allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KInD-
BERG). Exemplar aus der Landschaft im Linköpinger Museum.
— Råstorp (E. G:son HJort). Allgemein. — Wadstena (W.
A. ENGHOLM). Sehr allgemein in den Gärten der Stadt. —
Qwarsebo (C. A. HOLLGREN). Ankunft: am 27. Mai 1886.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Allge-
mein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). Sel-
ten. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgereein.
Jährlich nur ein Gelege; 5 HEier. Ankunft: die erste am 19.,
allgemein am 25. Mai 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGivs). Ziemlich allgemein. — Ölme (L. FALK). An-
kunft: im Jahre 1886 den 5. Mai. — Karlstad (S. W. TENOW),
Ankunft: 1885 den 2. Mai. Nimmt die Kirschen ibel mit, die
er teilweise frisst. — Skåre (C. G. WicstrRÖMm und O. G.
NorBÅCK). »Trädgårdsångare». Allgemein. — Segerstad
und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. Ankunft: am 14. Mai
1886. — Arwikaer Revier (T. NorrBy), >Trädgårds-
sångare». é
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHLn-
GREN). »Törnsmyg». Allgemein. Nest gefunden am (8.) Juli
1886.
Sylvia nisoria.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
son). Sehr selten während der Zugzeiten. — Lund (E.
NEANDER). Briitet in der Gemeinde Dalby, aber nicht bei der
Stadt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 41
Statthalterschaft Gotland (J; O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Briitet ziemlich zahlreich in Dornsträuchern zwischen der Stadt
und den Scblossruinen. Nester stark, ziemlich gross, von Stie-
len und Pferdehaaren (inwendig) gebaut, gleichen dem Neste
des Wirgers, 0,9 bis 1,2 Meter vom Boden entfernt. 5—06
Eier; vollzäblige Gelege am 7.—16. Juni 1886. Ankunft: am
(20.) Mai 1886.
Sylvia cinerea.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
SON), >Gråsångare». Allgemeim. — Lund (E. NEANDER). >»Grå-
sångare».
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAN). Aillgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (RE. (er AREEN).
Nicht allgemein. Nest 30—60 Centimeter hoch; gewöhnlich
5 Eier. HFEin nicht fertiges Nest wurde am 16. Juni 1886 ge-
funden.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEpt). »Törn-
smyg». Recht allgemein. Kommt meist an sumpfigen Stellen
zwiscehen Weidenbiischen vor.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KinpBErRG). Exemplar aus der Landschaft im Linköpinger
Museum.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). Ziem-
lich allgemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). All-
gemein. Ein Gelege jährlich; 5 Eier. Ankunft: die erste am
20. Mai, allgemein am 26. Mai 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIvs8). Ziemlich allgemein. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und
O. G. NorBÄcK). »Trädgårdssångare». Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Törnsmyg». Ziemlich allgemein.
Sylvia curruca.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTosS-
SON). Recht allgemein.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Nicht allgemein. Ein schlecht gebautes Nest, weches man in
42 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
einem Stachelbeerstrauche hier in der Stadt fand, enthielt am
9. Juni 1886 6 stark bebritete FEier.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEpr). Weniger
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Qwarsebo (C. A. Hon-
GREN). Ankunft: am 21. Mai 1886.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. OCuHrr-
STIERNSSON). Sparsamer als die vorhergehenden Arten dersel-
ben Familie, jedoch nicht selten. Ankunft: die erste am 20.
Mai 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GG. EH.
RisG1vs). Ziemlich allgemein. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und
0. G. NorBäcK). »Trädgårdssångare». Allgemein. — Seger-
stad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Törnsmyg». Ziemlich allgemein. Eier gefunden am
10. Juli 1886.
Phyllopseustes sibilatrix.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. Orttos-
SON). Ziemlich allgemein. — Lund (E. NEANDER). »Grönsån-
gare». Briitet in der Gemeinde Dalby.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAn). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Kommt sparsam vor, z. B. auf dem Nordabhange des Landt-
borgen. Dort traf man 3 backofenähnliche, von dirren Sten-
geln verfertigte Nester, 2 Sticke mit der Öffnung nach dem
Abhange zu, d. h. nach Norden, und 1 nach Westen, hinter
iiberhangendem Grase verborgen. 6 Eier, am 5. und 19. Juni
1886 gelegt. Das Männchen sang fleissig, indem es in der
Nähe des Nestes zwischen einigen Bäumen umherflatterte; je-
doch nahm es nicht an der Bebritung teil.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQvist). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. von HACcKE-
wrtz). Ziemlich allgemein bei Halleberg und Hunneberg.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDTt). »Grön-
sångare» genannt.
Statthalterschaft Östergötland: Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
Kommt sparsam vor. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). »Löf-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. x:o1. 43
sångare» genannt. Kommt sparsam vor. — Qwarsebo (C. A.
HoLLGREN). Kam am 18. Mai 1886 an.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
son). Nicht selten. Mehrere Paare briten jährlich in der Ge-
meinde, besonders in den Birkenwäldern bei dem Eisenwerk
Hasselfors. Dort wurden Nester mit frischen Eiern am 1., 2.
und 5. Juni 1886 angetroffen. Nur ein Gelege jährlich. 1886
zeigte sich das erste Exemplar den 20. Mai.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Ziemlich allgemein.
Phyllopseustes trochilus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTtos-
Son). Allgemein. — Lund (E. NEANDER). »Löfsångare».
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Ziemlich allgemein. Kam am 3. Mai 1886 an. Ein backofen-
förmiges Nest, verfertigt von Stengeln und Federn, mit 5
frisch gelegten: Eiern wurde am 28. Mai auf der flachen Erde
an einem Fusswege amgetroffen.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O: von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tourtin).
Kam am 8. Mai 1886. — Hjo (Y. Sröstepr). Selirållgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Wadstena (W. A. EnG-
HOLM). 1886 zum erstenmal am 8. Mai beobachtet. — Wäder-
stad (H. V. LInDEBERG). »Löfsångare» genannt. Kommt spar-
sam vor. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam 1886 den
25. April.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Sehr allgemein. Nur ein Gelege jährlich; Anzahl der
FEier 6—8. Ankunft: das erste Exemplar zeigte sich 1886 den
4. Mai; allgemein am 10. Mai.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RiINGIUS). Allgemein. -— Ölme (L. FALK). Ankunft: 1886 am :
30. April. — Skåre (C. G. Wirström und 0. G. NORBÄCE).
Oft in der Gegend beobachtet.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). Allgemein. Nester gefunden am 38. und 17. Juni 1886.
44 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Jemtland (P. OLsSSon). Ziemlich allge-
mein. Briitet an verschiedenen Stellen.
Phyllopseustes abietina.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. Orrtos-
SON). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Skaraborg: Undenäs (G. BARTHELSON).
Allgemein in Gärten. Kam 1886 am 8. Mai.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland ONSEKG
KINDBERG). Ein Exemplar aus der Statthalterschaft in dem
Museum des Gymnasiums zu Linköping.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Sparsam. 'Ein Exemplar wurde am 10. April 1886
beobachtet. Britet nicht in der Gegend.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GER:
RINGIUS). Sparsam.
Hypolais icterina.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. Orros-
SON). Ziemlich allgemein in Wäldern und Anlagen. Das Nest,
welches kunstreich aus Gras und Wurzeln u. s. w. zusammen-
getägt ist, sitzt bald hoch, bald niedrig und enthält anfangs
Juni 4—5 Eier.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Allgemein. Kam am (18.) Mai 1886, wonach er iiberall, so-
wohl in Gärten als Hainen, die andern Vögel mit seinem zwar
variierenden, aber unsanften Gesange ibertönte. Sein Nest
teils in einem Hagedornbusche 0,9—1,8 Meter iiber dem Boden
(es ist dann mehr breit als hoch), teils in einem Gabelzweige
auf einem kleinern Baume (das Nest ist dann mehr hoch als
breit). Eier 5—6, gelegt den 12.—18. Juni.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
witz). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. Sjöstepbt). Ziemlich
allgemein. Eine Varietät (ganz hellgelb mit einigen Schwung-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 45
federn von gewöhnlicher, dunkler Farbe und einem ähbnlichen
Flecken auf der Stirne) wurde am 13. Juni 1884 bei der Stadt
geschossen.
Statthalterschaft Östergötland: Wäderstad (H. V. LIiN-
DEBERG). »Löfsångare» genannt. Kommt sparsamer vor.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. G1iÖBEL). Zwei
Paare briteten 1881 bei der Kirche und bei dem Herrenhofe,
kamen aber in den folgenden Jahren nicht wieder zuriick. —
Skagershult (A. H. ÖHRISTIERNSSON). Sparsam. Ankunft:
das erste Stäck den 24. Mai 1886.
Calamoherpe schenobenus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
Son). Sehr allgemein in allen Mooren. Das Nest liegt ge-
wöhnlich auf dem Boden zwischen Gras und Binsen, zuweilen
findet man es jedoch etwas höher zwischen Getreidehalmen
und in Sträuchern. 5—6 Eier Ende Mai oder Anfang Juni. —
Lund (E. NEAnDER). Briitet an den Fliissen Höje-å und Käf-
linge-å. /
Statthalterschaft Östergötland: Omberg (C. M. SJÖGREEN).
Allgemein im Tåkern-See. — Wadstena (W. A. ENGHOLM).
Kommt im Tåkern vor. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG).
Kommt am Tåkern vor.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
Rincius). Allgemein. — Skåre (C. G. Wixström und 0. G.
NORBÄÅCK). »Säfsparf,. Allgemein.
Calamoherpe arundinacea.
Statthalterschaft Malmöhus: Lund (E. NEANDER). Britet
bei Hwiderup in der Käflinge-å.
Statthalterschaft Östergötland: Omberg (C. M. SJÖGREEN).
Allgemein im See Tåkern.
Calamoherpe palustris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
SON). Nach Angabe von OC. A. WESTERLUND hier briitend ge-
funden, fehlt jedoch ganz bestimmt.
46 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Lanius excubitor.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAn). Selten.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. Ssöstept). Kommt
zuweilen im Winter vor.
Statthalterschaft Östergötland (N. C. KInDBErG). Fin
Exemplar aus der Statthalterschaft im Museum des Gymna-
siums zu Linköping. — Wadstena (W. A. EnGHoLmM). Fin
Exemplar wurde am 15. März 1869 in der Gemeinde Rök ge-
schossen. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). Selten. — Qwar-
sebo (C. A. HoLLGREN). Gesehen im Mai 1886 mitten auf
dem Kolmården.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALmovist). Wurde
mehrmals geschossen, meist im Winter.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GE
RINGIUS). Sparsam. — Karlstad (S. W. TEnow). HEinzelne
Exemplare zur Winterzeit. — Skåre (C. G. WIEsTRÖM und OQO.
G. NORBÄCK). »Stora törnskatan» genannt. Selten. — Seger-
stad und Nor (C. CEDERSTRÖM). In der Gemeinde Nor an-
getroffen. — Arwikaer Revier (T. NorRrBY). Wurde nur zwei-
mal mitten im kältesten Winter von dem Korrespondenten an-
getroffen, nämlich bei der Glasfabrik in der Gemeinde Glafwa
und den 29. Januar 1886 bei dem Pfarrhause in der Gemeinde
Holmedal.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Geschossen am 14. und 20. Mai, 20. Juli und 1. Sep-
tember 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Sel-
ten; kommt am öftesten im September vor. 6 Stäcke wurden
an verschiedenen Stellen in der Gegend geschossen. — Öster-
sund (W. SAHLIN). Geschossen im Herbst bei Östersuud und
Storlien, sowie am 18. April 1881 in der Gemeinde Undersåker.
Lanius collurio.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTtos-
SON). Sehr allgemein. Das Nest, welches sich gewöhnlich in
einem Dornbusche befindet, enthält Ende Mai oder Anfang
Juni 5—6 Eier, deren Flecken sehr variieren: von dunkelgrau
in dunkelrot. Dass diese Farbenverschiedenheit auf dem Alter
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. ArFD. IV. N:o 1. 47
des Weibchens beruhe, glaubt Herr OTTOSSON nicht, denn er
hat Rotriäckige Wiirger beobachtet, welche mehrere Jahre in
demselben Strauche gebriitet haben und während der ganzen
Zeit ganz egal gefärbte Eier hatten. — Lund (E. NEANDER).
Batteri in Dullygn Reften und Fogelsång.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). . Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. « AREEN).
Sehr allgemein in den vorhergehenden Jahren, aber 1886 spar-
sam. Kam im letztgenannten Jahre am 21. Mai. Baut ein
grosses, starkes Nest von Moos und Stengeln. 5—6 HEier den
6.—15. Juni gelegt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEpDrt). All-
gemein.
Östergötland: Östergötland (N. C. KINDBERG). Exem-
plar aus der Gegend im Måcetis des Gymnasiums zu Linkö-
ping. — Råstorp (E. G:son Hjort). Allgemein. Besuchte
in einem Jahre ein Britekästchen (briitete vielleicht darin). —
Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Hin Paar hielt sich während der
Sommer 1885 und 1886 bei der Wohnung des Beobachters auf.
Die Folge davon war, dass die lästigen Sperlinge (aber auch
andere Vögel ausser den Schwalben) von dort verschwanden.
Sie wurden wohl von den Rotriäckigen Wirgern vertrieben. —
Wäderstad (H. V. LInDEBERG). »Törnskata» genannt. Nicht
allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich gewöhnlich.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIöBEL). Selten.
Fehlt vollständig, bis man Reiserhaufen fär ihn zurechtlegt;
dann findet er sich bald ein. Paar waren so dreist, dass sie
dem Beobachter, als er sich ihrem Neste näherte, mehrmals
gegen den Hut flogen. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Allgemein. Nur ein Gelege jährlich; 3—6 HEier. Fin
Nest mit 5 schwach bebriteten Eiern wurde den 31: Mai 1886
angetroffen. Ankunft: das erste Stick den 15. Mai 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Ziemlich allgemein. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und
0. G. NORBÄCK). »Törnskata» genannt. Nicht so allgemein. —
Arwikaer Revier (T. NORRBY). Verschiedene Male im Herbst
und Winter angetroffen.
48 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Dreimal im Sommer gesehen während der Jahre 1878—1885.
Briitet wahrscheinlich in der Gegend.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Törnskata» genannt. Kommt allgemein auf den fir
diese Art passenden Stellen vor. Scheint ziemlich spät anzu-
kommen.
Muscicapa atricapilla.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OrTtos-
SON). Briitet an mehrern Stellen. Nest in hohlen Bäumen,
bald niedrig, bald ziemlich hoch; inwendig mit Laub und trock-
nen Grashalmen gefittert. 6—7 BEier in der letzten Woche
Mai gelegt. — Lund (E. NEANDER). Briittet in der Gemeinde
Dalby.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Kam den (20.) Mai 1886 und zwar zahlreich, versechwand aber
nach 1 bis 2 Wochen und wurde in der Briitezeit nicht mehr
gesehen. Staatsout Horn (O. ERIKSON). Zeigt sich nur einige
Tage am Frihlingszuge.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. vON Po-
RAT und H. Nroist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOUTIN).
Kam 1886 am 3. Mai. — HJo (Y. SJöstEprt). »Swart och hwit
flugsnappare» genannt. Ziemlich allgemein. — Undenäs (G.
BARTHELSON). Allgemein. Kam 1886 am 6. Mai.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NO:
KINDBERG). Exemplar aus der Gegend im Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HJorrt). All-
gemein. Kam 1886 am 6. Mai. — Wadstena (W. A. ENG-
HOLM). Briitet im Gebiete der Stadt. Wurde 1886 am 6. Mai
beobachtet. — Wäderstad (H.: V. LInDEBERG). »Swart och
hwit flugsnappare» genannt. — Allgemein. — Qwarsebo (C.
A. HoLLGREN). Kam 1886 am 7. Mai.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TrRryYSÉN). Kam
1886 am 7. Mai, vormittags.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). Sehr
allgemein. Nistet am liebsten von allen kleinern Vögeln in
ausgehängten Britekästchen. Das Männchen kommt vor dem
Weibehen an; 1885 am 1. Mai. — Skagershult (A. H. CHRI-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 49
STIERNSSON). »Sehr allgemein. Nur ein Gelege jährlich. Nester
mit 6 frischen Eiern angetroffen am 27. und 28. Mai, mit 7
Eiern am 28. Mai und mit 8 HEiern am 2. Juni 1886. An-
kunft: das erste Stuck am 27. April 1886, allgemein am 9. Mai.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIvs). Allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1886 den
4. Mai. — Karlstad (S. W. TEnow). Ankunft: 1885 den 26.
April (Männchen), 1886 den 26. April (Männchen), den 6. Mai
(Weibehen). — Skåre (C. G. Wirström und O. G. NORBÄCK).
»Swart och hwit flugsnappare». Allgemein. — Segerstad und
Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. — Arwikaer Revier (T.
NORRBY). Allgemein. Ankunft: 1886 den 11. Mai beim Eisen-
werk Elgå. :
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Flugsnappare» eller »Swart och hwit flugsnappare»
genannt. Allgemein. HEier genommen den 6., 8. und 18. Juni
1886; eim Gelege enthielt 7 Eier.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich allgemein; kommt bei Östersund vor.
Muscicapa collaris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTosS-
SON). Paarmal am Zuge beobachtet.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Ein Paar befand sich bis Mitte Mai 1886 bei Borgholm.
Muscicapa grisola.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTttos-
SON). Allgemein am Zuge.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN)... Allgemein.
Statthaltersehaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Zablreich. Kam am (19.) Mai 1886 und britete auf allen
möglichen Stellen, jedoch am liebsten in den Gabeln der Bäume.
4—6 HFEier, den 4.—18. Juni gelegt.
Statthalterschaft Jönköping: Stadt Jönköping (C. O. VON
Porat und H. NyQvist). Allgemein.
4
50 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOourtin).
Kam den 15. Mai 1886. — Hjo (Y. Ssöstept).. Allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Öster götland(N. C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der Gegend im Museum des Gymna-
siums zu Linköping. — Få sbenp (E. G:son HJort). Allge-
mein. — Wadstena (W. A. ENGHOLM). Briitet im Gebiete
der Stadt. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). >»>Flugsnapp>
genannt. Allgemein. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam
den 19. Mai 1886.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sehr all-
gemein. Nur ein Gelege jährlich; Anzahl der Eier 5, zuweilen
6. Nester mit 5 frischen Eiern 1886 den 4., 8., 10. und 15.
Juni, mit 6 dito den 19. Juni. Ankunft 1886: das erste Stuck
den 17., allgemein den 19. Mai.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WoLFF). Kam
am 6. Mai 1886. — Wisnum und Ölme (G. E. RINGIUS).
Sehr allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft 1886: den 29.
April. — Skåre (C. G. Wixström und O. G. NorBÄCK). »Flug-
snappare». Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY).
Allgemein. Ankunft 1886: den 20. Mai im Berger Walde.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Flugsnappare» oder »Grå flugsnappare» genannt. All-
gemein. HEier gefunden den 13., 14. und 15. Juni, sowie den
1. Juli 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich allgemein; kommt bei Östersund vor.
Troglodytes parvulus.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
STJERNBERG). Sommervogel. Zog ab Ende September 1886.
— Oxie und Skytt (O. Ottosson). Selten brätend, allgemein
im Winter. — Lund (E. NEANDER). Briitet in Dalby.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). MaE
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Ist nicht selten im Winter und Frihling, ist aber von dem
Beobachter während der Britezeit kaum gesehen worden. Doch
sind von anderen Personen 3 Nester angetroffen; sie waren
gross, rund, von Stengeln und Moos verfertigt, inwendig mit
Rederi gefittert, an iden Seite mit einer Öffnung versehen
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 51
und sehr gut gebaut. Zwei der Nester lagen in einem
Ulmenstumpfe zwischen den bischelweise aufschiessenden
Stammsprösslingen, das dritte zwischen ein paar Dielen in
einer Scheune. Keines der Nester enthielt Eier.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Bohus: Marstrand (L. E, TELLGREN).
»Tummeliten> oder »Surre> genannt. — Nordkoster (A. M.
WESTERBERG). Zufällig im Winter.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Ziemlich
allgemein. Kommt im Sommer meist in Tannenwäldern vor,
im Winter in der Nähe der Wohnhäuser.
Statthalterschaft Östergötland: Östergö tland (N. C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der Gegend im Museum des Gymnasiums
zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HJort). Allgemein. —
Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Sparsam vorkommend. — Wad-
stena (W. A. EnGHoLM). Allgemein. Britet im Gebeite der
Stadt. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). »Tummeliten> ge-
nannt. Nicht so allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQvVistT). Selten.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiöBEL). Allge-
mein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein
das ganze Jahr durch. Nest mit 7 stark bebräteten Eiern den
10. Mai, mit 7 frischen den 29. Mai und mit 7 wenig bebrä-
teten den 5. Juni 1886 (das letztere an dem Dache im Innern
einer Köhlerhitte).
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGIvs). Sparsam. — Skåre (C. G. Wixström und O. G.
NORBÄÅCK). »Tummeliten» genannt. Ziemlich allgemein. — Ar-
wikaer Revier (T. NOorrBY). »Tummeliten» genannt. Nicht
selten.
Orites caudatus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTtos-
80N). Briitet bei Bökebergsslätt.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Soll vor einigen Jahren gesehen worden sein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
52 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. ToutisN). All-
gemein im Herbst und Winter. — Hjo (Y. SsJöstEpt). Wird
im Winter meist in Scharen angetroffen.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KinpD-
BERG). Exemplar aus der Gegend im dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Spar-
sam vorkommend.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArMmoQvist). Hier nicht
beobachtet vor dem Jahre 1885, aber schon im folgenden Jahre
nicht selten in Wäldern.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. G1ÖBEL). Ziem-
lich allgemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON).
Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
UNGIUS). Sparsam. — Skåre (C. G. Wicström und O. G.
NORBÄCK). Ziemlich selten. — Arwikaer Revier (T. NORR-
BY). Nur im Herbst und Winter in Meisenschwärmen gesehen.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Im Herbst sieht man zuweilen einen Schwarm.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). >»Stjerttita» genannt. Kommt gewöhnlich nur im Herbst
und Winter vor; briitet sehr sparsam, z. B. ein Paar in der
Nähe der Stadt im Sommer 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland(P. OLSSon). Selten,
doch öfter im Dezember; briätet bei Östersund. — Östersund
(W. SAHLIN). 1885 ein Nest angetroffen.
Parus cceruleus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTosS-
SON). Allgemein in der ganzen Gegend. Der Vogel legt an-
fang Mai 9—11 FEier in hohle Bäume oder an andere ähn-
liche Stellen. — Lund (E. NEANDER). Britet in Dalby.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. G. ÅREEN).
Kommt recht häufig vor; hat in den letzten Jahren an Zahl
zugenommen. Baut ihr Nest in Baumlöcher. 7 Eier am 21. Mai.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACKE-
Wwitz). Allgemein; zeigt sich im Winter in der Stadt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFrD. IV. N:o1. 953
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KInp-
BERG). Exemplare aus der Gegend im Museum des Gymna-
siums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HJIort). Nicht all-
gemein. — Wadstena (W. A. ENGHOLM). Im Winter 1886—
1887 wurden einzelne Exemplare in dem Gebiete der Stadt
beobachtet.
Stattbalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CuHRrI-
STIERNSSON). Sparsam; allgemeiner im Herbst und Frihling.
Ein Nest mit 12 frischen Eiern am 22. Mai 1886 angetroffen.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIus). Sparsam. — Karlstad (S. W. TEnow). Selten. —
Skåre (C. G. Wirström und O. G. NORBÄCK). »Blåtita» ge-
nannt. Nicht allgemein. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). Briitet wahrscheinlich.
Parus palustris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Allgemein. — Lund (FE. NEANDER). »Kärrmes». Britet
in Dalby.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. G. AREEN).
Ziemlich allgemein, doch nicht wie die Blaumeise. Ihr Nest
findet man in hohlen Bäumen. Ein Nest mit 6 wenig be-
briteten Eiern wurde am 21. Mai 1886 in einem Baumstumpfe
1,8 Meter iber dem Boden angetroffen, ein anderes mit eben
ausgekrochenen Jungen den 26. Mai 0,6 Meter hoch.
Statthalterschaft Kronoberg: Gemeinde Wexiö (J. A.
WirtTtLOCK). »Meshätta» genannt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDT). »Mes-
hätta» genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötlan d (N. C. KInD-
BERG). Exemplar aus der Gegend im Museum des Gymna-
siums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). »Gran-
lus» genannt.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Sehr
allgemein.
54 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖöBEL). Allge-
mein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Stätthaltenachaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Allgemein. — Skåre (C. G. WiKstrRöÖMm und O. G.
NoORBÄCK). »Entita» genannt. Allgemein, besonders in Nadel-
wäldern. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). >»Entita»
genannt. Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). »En-
tita» genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Gråtita» genannt. Nicht so allgemein wie die fol-
gende Art; nur ein Nest wurde vom Korrespondenten ge-
funden.
Statthalterschaft Jemtland: Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM).
Standvogel, aber auch Strichvogel.
Parus borealis.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDT). »Talltita»
genannt. Sehr allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Sehr all-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Sletrhalterse hurt Wermland: Wisnum und ÖL (CENIOR
RinGIus). Allgemein. — Skåre (C. G. WirstrRöÖM und O. G.
NoORrBÅCK). »Entita» genannt. Allgemein, besonders in Nadel-
wäldern.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). >»Entita> oder »Gråtita» genannt. Ist nach der Kohl-
meise die allgemeinste Art der Familie. HEier gefunden den
30. Mai, 2. und 8. Juni 1886. Im August desselben Jahres
sah man kaum flägge Junge, weshalb man annehmen kann,
dass die Art jäkrlich en brite.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). All-
gemein, auch im Hochgebirge.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 55
Parus cristatus.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NrQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. StÖstEDT). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KinD-
BERG). Exemplar aus der Gegend im Museum des Gymnasiums
zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Kommt spar-
sam vor.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
80N). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Allgemein. — Skåre (C: G. Wickström und O. G.
NORBÄCK). »Tofstita» genannt. Nicht selten. — Arwikaer
Revier (T. NorrBY). Wurde nur zur Herbstzeit in Meisen-
schwärmen gesehen.
Statthalterscehaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AuHL-
GREN). Ziemlich allgemein, besonders im Herbst. Anfangs
Juni 1886 fand der Korrespondent ein Meisennest mit grossen
Jungen, die höchst wahrscheimlich von dieser Art waren.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Selten.
— Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Stand- und Strichvogel.
Parus ater.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOosS-
SON). Der Beobachter hat die Art einmal in Bökebergsslätt
brätend gefunden.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Stattbalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KInD-
BERG). Exemplar aus der Gegend im Museum des Gymnasiums
zu Linköping.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult(A. H. CHRISTIERNS-
SON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
Rinciuvs). Allgemein. — Skåre (C. G. Wixström und O. G.
36 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
NORBÄCK). »Swarttita» genannt. Nicht selten. — Arwikaer
Revier (T. NorrBYr). Recht allgemein; zieht wahrscheinlich
in der kalten Jahreszeit fort.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Täta» genannt. Ziemlich allgemein. HEier am 4. und
8. Juni 1886 genommen.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Pititjetan» genannt.
Parus major.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. Orros-
S0N). Sehr allgemein.
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). Sparsam.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. - ÅAREEN).
Sehr allgemein. Nistet in Baumlöchern. Der Beobachter hat
2 Jahre hintereinander, den 7. und 17. Mai, aus einem Neste
10 Eier unter dem Weibehen, welches liegen blieb, weg-
genommen. (50 that auch das Weibechen von Petur palissgest
— Leuchtturm Ölands norra (A. F. LaAGsTRÖM). Wintervogel,
zahlreich.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft "Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). »Talgoxe» genannt. — Nordkoster (A. M.
WESTERBERG). Rogan mehr zufällig vor im Winter.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SjöstEDT). Sehr all-
gemein.
Statthalterschaft Östergötland: Öster götland(N. C. KinD-
BERG). Exemplar aus der Gegend im Museum des Gymnasiums
zu Linköping. — Råstorp (E. G:son Hjort). Allgemein.
Nistet in Briitekästehen. — Wadstena (W. A. ENGHOLM).
Kommt das ganze Jahr hindurch zahlreich vor. — Leuchtturm
Häradskär (A. P. KJELLGREN). Wintervogel, selten; am sicher-
sten anzutreffen in strengen Wintern.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Talg-
oxe» genannt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O Ik
Statthalterschaft Upsala: Tibble (0. ArMQvist). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein
dar ganze Jahr hindureh. Britet oft zweimal jährlich. flvar
mit 10 frischen Eiern am 18., mit 11 am 20. und mit 12 am
23. Mai, mit 11 am 6. Juni 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
Ringius). Allgemein. — Karlstad (S. W. TEnow). In den
letzten Jahren an Zahl zugenommen. -- Skåre (C. G. WiK-
stRÖM und O. G. NorBäcK). »Talgtita» genannt. Sehr all-
gemein. — Segerstad und Nor” (6 Cebe ue Allgemein.
— Arwikaer Revier (T. NorrBr). »Talgoxe» genannt. All-
gemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Agö (E. Mopin). HEin Stick
im Januar und zwei im Februar (eines von diesen zweimal)
gesehen. — Bjuråker (K. FREDENBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sjoadoyng (0. AHL-
GREN). »Talgoxe» oder »Talgtita» genannt. Kommt allgemein
vor. Briitet zwei-, wenn nicht dreimal jährlich. Eier gefunden
am 6. und 9. Juni, 10. und 19. Juli 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich allgemein, wenigstens bei Östersund. — Östersund (W.
SAHLIN). Allgemein. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Stand-
vogel. Allgemein.
Certhia familiaris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Briitet ganz sparsam. — Lund (E. NEANDER). Briitet
in Dalby.
Statthalterschaft Gotland: (J. O.: SYLvAn). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel- Öland (E. G. ÅREEN).
Recht selten. Fin Exemplar wurde am 8. April 1886 gesehen.
Der Beobachter hat das Nest des Vogels nicht gefunden.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterechaft Skaraborg: Hjo (Y. SJösrtepr).. All-
gemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NH YO:
KINDBERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
58 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Gymnasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG).
»Granlus» genannt. Nicht so allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQvist). Weniger
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Selten.
Skagershult (A. H: CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinNGivs). Ziemlich allgemein. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und
(0. G. NorBäcK). Nicht selten. — Arwikaer Revier (T.
NorrBYr). Nicht allgemein. Wird im Herbste angetroffen.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Nicht allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Weniger allgemein. Briitet recht zeitig; vom Korre-
spondenten schon Ende April mit dem Nestbau beschäftigt
gesehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSson). Im
November geschossen bei Östersund und in der Gemeinde
Kyrkås. — Östersund (W. SAHLIN). Den 3. November 1882
geschossen; den 5. Oktober 1884 in der Nähe der Stadt ge-
sehen. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Standvogel.
Sitta europa.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OrTtos-
SON). Briitet ziemlich sparsam. — Lund (E. NEANDER). Brii-
tet in Dalby und Reften.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLvAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. G. AREEN).
Selten. Der Beobachter hat kein Nest dieses Vogels ange-
troffen.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NkmaE:
KINnDBERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. 4
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArmQvist). Nur
einmal gesehen, den (25.) Mai 1886.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Selten.
Wurde nur während eines Winters hier gesehen. — Skagers-
hult (A. H. ÖCHRISTIERNSSON). Sparsam.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 59
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIUS). Sparsam. — Karlstad (S. W. TEnow). Hat in den
letzten Jahren an Zahl zugenommen. — Skåre (C.G. WIKSTRÖM
und O. G. NorsåcK). Nicht selten. — Arwikaer Revier
(T. NorrsBy). Nicht allgemein. Wird im Herbste angetroffen.
Statthalterschaft Jemtland: Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM).
Standvogel.
Hirundo rustica.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Kommt im Sommer nicht zahlreiceh vor, nur am
Durchzuge. — Oxie und Skytt (0. Ottosson). Allgemein.
— Heckeberga (0. RyGÅRrRp). Ankunft: 1880 den 30., 1881
den 25., 1882 den 24. April und 1883 den 5. Mai; Abzug:
1880 den 3. und 1881 den 7. Oktober, 1882 den 3. Novem-
ber, 1883 den 7. Oktober.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Allgemein, doch nicht so wie die Stadtschwalbe. Kam am (4.)
Mai 1886. Briitet zweimal jährlich und benutzt von Jahr zu
Jahr dasselbe Nest. 5 Eier am 8. Juni und 10. Juli gelegt. —
Leuchtturm Ölands norra (ÅA. F. LAGSTRÖM). Briitender
: Zugvogel. Zahlreich.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster (ÅA.
M. WEesrtERBERG). Britend. Ziemlich allgemein im Sommer.
Statthaltersehaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NrQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster (A.
M. WEsTtERBERG). Brutvogel. Ziemlich allgemein im Sommer.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
witz). Allgemein. Ankunft: 1885 am 22. April, 1886 am
10. Mai.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (ÅA. TOoUTIN).
Ankunft: am 6. Mai 1886 (2 Stäcke). — Hjo (Y. SJÖSTEDT).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Råstorp (E. G:son HJort).
Sehr allgemein. Lange Strecken vom Telegraphendraht sind
von diesen Vögeln besetzt, nachdem ihre Jungen flugge ge-
torden sind. Kam 1886 am 13. Mai — Wadstena (W. A.
EnGHOLM). 1886 zum erstenmal am 14. Mai beobachtet. Bleibt
länger in der Gegend als die ibrigen Schwalbenarten. Zeigte
60 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
sich 1886 am 17. September in der Stadt. -— Wäderstad (H.
V. LINDEBERG). Allgemein. — QWwarsebo (C. A. HoLLGREN).
Kam am 7. Mai 1886. — Leuchtturm Häradskär (A. FE.
KJIELLGREN). Kommt im Sommer vor, aber selten. Briitet
hier nicht.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYsÉN).
Kam 1886 nachmittags am 13. Mai. — Tibble (O. ALMQVIST).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sehr all-
gemein. Legt 5—6 Hier. Ankunft: 1886 am 4. Mai zwei
Stucke; darnach keine vor dem 14. Mai, dann aber allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GENE
RINGIusS). Allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1882
am 11., 1886 am 12. Mai. — Karlstad (S. TENow). Ankunft:
1882 am 7. Mai, 1885 am 28. April 2 Stuäcke, welche wieder
verschwanden, allgemein am 6. Mai, 1886 am 10. Mai. —
Skåre (C. G. Wikström und O. G. NorBäcK). Allgemein.
— Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Swala»> genannt.
Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NorrBy). Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHrL-
GREN). Allgemein. Briitet recht spät. HEier gefunden am
28. Juni, 3. und 5. Juli 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich allgemein, ausgenommen im Hochgebirge. — Östersund
(W. SAHLIN). Allgemein. Ein Stäck wurde 1878 schon am
15. April beobachtet. — Q witsle (G. W. DAHLSTRÖM). Kommt
nicht, bevor die Luft wärmer wird.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (BE. O. NORDLINDER).
Die ersten Stiicke fanden sich 1886 am 20. Mai ein bei milder
Temperatur und sidliehem Winde; in den vorhergehenden
Jahren kamen sie 1865 am 18. und 1866 am 30. Mai, 1867
am 7. Juni, 1868 am 22., 1869 am 26., 1870 am 16., 1871 am
273111872 "am 263 1873 em29:, vist am 20. 18T5NamN220
1876 am 28., 1877 am 30., 1879 am 22., 1880 am 29., 1881
am 23., 1882 am 29., 1883 am 31., 1884 am 28., 1885 am
20, Mai:
Hirundo urbica.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
STJERNBERG). Brutvogel, zahlreich. Mit ziemlicher Sicherheit
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. aAFD. IV. N:O 1. 61
diirfte wohl angenommen werden, dass dieselben Individuen
oder deren Abkömlinge ihre friihern Nester wieder aufzuchen.
Am 19. Augusti 1886 schwärmten die Hausschwalben in iiberaus
grosser Menge iiber einer im Westen von Skanör gelegenen,
seichten Lagune, wahrscheinlich um Micken und andere In-
sekten zu faugen, aber schon am folgenden Tage waren sie
verschwunden und zeigten sich nicht mehr. An jenem Tage
herrschte labber Nordnordostwind, am Tage vorher schwacher
Ostwind und an den folgenden Tagen Nordwestwind; die Luft
war während der ganzen Zeit klar oder halbklar. — Falsterbo
(C. M. Svensson). Ein Paar britete 1879 im Vestibule von
dem Wohnhause des Korrespondenten und baute sein Nest
auf einem Mantelstocke. Bis das Nest fertig war, ruhten die
Vögel des Nachts in einem Baume im Garten, doch sobald
des Morgens die Thire zum Vestibule gcöffnet wurde, flogen
sie herein und begannen ihre Arbeit. Vier Eier wurden gelegt,
alle zwei Tage eines. Wenn das Weibchen draussen war, um
sich Futter zu zuchen, lag das Männchen auf den Eiern. Als
die Jungen drei Wochen alt waren, fingen sie an fliegen zu
lernen, zuerst 3—4 Tage in der Hausflur, dann während einer
Woche in den nächsten Bäumen des Gartens. In dieser
Uebungszeit, und noch länger, brachten die Jungen die Nächte
im Neste zu. 1880 band man der Mutter, kurz vor der Abreise
der Vögel, einen roten Faden um den Hals, und 1881 kamen
sie zuriick und briiteten in ihrem alten Neste. 1882 und 1883
wurden sie nicht gesehen, und das Nest wurde beim Tinchen
der Wände niedergerissen. 1884, 1885 und 1886 haben die
Schwalben sich wieder eingefunden und ein neues Nest gebaut,
welches jetzt noch in der Hausflur ist. -— Oxie und Skytt
(0. Orrtosson). Allgemein. — Heckeberga (0. RYGÅRD).
Ankunft: 1880 am 6., 1881 am 12., 1882 am 5. und 1883 am
5. Mai. Abzug: 1880 am 6., 1881 am 29. und 1882 am 12.
September.
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). »Swala»
genannt. Brut- und Zugvogel, allgemein.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvaAn). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Ausserordentlich zahlreich. Kam den (4.) Mai 1886. Benutzt
ihr Nest mehrere Male und baut, wenn dasselbe zerstört wird,
ein neues auf derselben Stelle. 2 Gelege jährlich. 5 Eier
62 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
am 10. Juni und 10. Juli gelegt. — Leuchtturm Ölands
norra (ÅA. F. LAGSTRÖM). Brut- und Zugvogel. Zahlreich.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H.- NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tovrtis).
Kam am 7. Mai 1886. — Undenäs (G. BARTHELSSON). All-
gemein. Kam 1886 am 12. Mai. i
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son Hjort). Sehr
allgemein. Britet nicht, wo die Sperlinge sehr zahlreich sind.
Bei Råstorp, wo jeder Haussperling, welcher ein Schwalben-
nest in Besitz nimmt, geschossen wird, brätet sie in eimer
grossen Kolonie. Diese Art sitzt nicht so viel auf Telegraphen-
drähten. Kam 1886 den 13. Mai. — Wadstena (W. A. EnG-
HOLM). 1886 zum erstenmal am 18. Mai beobachtet. Unter
der Dachfirst eines dem Hospital zu Wadstena zugehörigen
Magazines, ganz nahe am Beestrande, baut eine kleime Kolo-
nie ihre Nester; sonst scheint diese Schwalbenart in der Ge-
gend abzunehmen, und hat Herr Engholm sie nur auf der
genannten Stelle kolonienweise beobachtet. Zur Winterzeit
nehmen die Spatzen Besitz von den Schwalbennestern, und,
wie es scheint, treten sie dieselben nur ungern an die heim-
kehrenden Schwalben wieder ab. Diese missen sich dann
sehr oft neue Nester bauen, und Herr Engholm hat beobachtet,
dass aus einigen Nestern Schwalben, aus andern Sperlinge
durch den kleinen Eingang herausgucken. — Wäderstad (H.
V. LINDEBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Weniger
allgemein. Kam 1886 am 20. Mai.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). All-
gemein. In dieser an Lehm armen Gegend ist es schwer fir
sie, ihr Nest zu bauen. Die Nester fallen oft, Wenn die
Jungen ein wenig herangewachsen und schwerer geworden
sind, bei dem ersten feuchten Wetter herab. An der Wohnung
des Korrespondenten wurden kleine Bretter angebracht, die
den Stadtschwalben als Stiätze dienen sollten, um ihre
Nester dagegen zu bauen, aber die Vögel sind sehr wählerisch
inbetreff ihres Bauplatzes. — Skagershult (A. H. CHRISTI-
ERNSSON). Sehr allgemein. 3—5 Eier, gewöhnlich 4. Ankunft:
die ersten Sticke 1886 den 15., allgemein den 16. Mai.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1l. 63
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WOLFF).
Kam 1886 den 8. Mai. — Wisnum und Ölme (G. E. RIn-
Grus). Allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1882 den
11., 1886 den 9. Mai. — Karlstad (S. W. TENow). An-
kunft: 1882 den 11., 1885 den 10.,1886 den 7. Mai. — Skåre
(C. G. Wirström und O. G. NorBÄCK). Allgemein. — Seger-
stad und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Swala» genannt. Allgemein.
Ankunft: 1885 am 13. Mai (man behauptet, sie am 11. Mai
gesehen zu haben). — Arwikaer Revier (T. NorrBYr). All-
gemein. Ankunft: 1886 am 9. Mai bei dem Eisenwerk Elgå.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein. Am 12. Juli fand der Korrespondent ein
Nest mit 7 Eiern; von diesen waren 4 frisch gelegt, die iäbri-
gen 3 dagegen bebriitet und enthielten lebende Junge.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSon). All-
gemein. — Östersund (W. SAHLIN). Allgemein. — Q witsle
(G. W. DaAuHLstRÖM). Kommt nicht, ehe die Luft wärmer
geworden ist. Ankunft: 1886 den 26. Mai. Abzug: 1886
den (1.) September.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Ankunft: 1886 und in den vorhergehenden Jahren mit der
Rauchschwalbe.
Hirundo riparia.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Briitet in grossen Kolonien, iiberall wo sich Sand-
und Mergelgruben befinden. Die Anzahl der Vögel in den
Kolonien wechselt zwischen einigen wenigen und hundert
Paaren. Das Nest, welches in oft mehrere Fuss langen Gängen
angebracht ist, besteht aus trocknem Gras, ist inwendig mit
oft ausserordentlich grossen Federn gefittert und enthält Ende
Mai 5 Eier. — Bökebergsslätt (T. THortt). >»Jordswala>.
— Lund (E. NEANDER). >»Jordswala».
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kronoberg: Gemeinde Wexiö (J. A.
WIiTTLOCEK). »Strandswala» genannt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYoQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SöstEpDt). Friher
allgemein bei der Stadt, hat aber in den letzten Jahren durch
das Plindern der Nester bedeutend abgenommen an Anzahl.
64 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Östergötland: Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
Kommt am See Tåkern vor. — Motala (W. A. ENGHOLM).
Briitet kolonienweise auf der Insel Sandö im Wetter-See; in
dem steilen Sandhigel auf der Sidseite dieser Insel befinden
sich Hunderte von Nestern dicht nebeneimander. — Wäder-
stad (H. V. LInDEBERG). Nicht allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RINGIUS). Sparsam. -— Skåre (C. G. WictröÖM und OQO. G.
NORBÄCK). »Sandswala» genannt. Allgemein. — Segerstad
und Nor (C. CEDERSTRÖM). >»Strandswala» genannt. — Arwi-
kaer Revier (T. NorrBYr). Allgemein. Ankunft: 1886 den
11. Mai beim Eisenwerk Elgå.
Statthalterschaft Gefleborg: Gemeinde Forsa (K. FREDEN-
BERG). Britet. — Ljusne Elf (K. FREDENBERG). Briitet äus-
serst allgemein in den steilen Ufern des Flusses.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein. HEier gefunden am 9. Juni und 4. Juli
1886. In der Nähe der Stadt ist eine Kolonie von 15— 20
Paaren.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich allgemein. Briitet auf der Insel Frösö u. 8. w. — Öster-
sund (W: SAHLIN). Allgemein.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Kommt am (20.) Mai. Britkolonien in steilen, 6 bis 9 Meter
hohen, von der Lule Elf ausgeschittenen Abhängen, welche
aus Sand und Lehm bestehen. Ungefähr !/, Meter unter dem
Rasen befinden sich lange Reihen von Eingangslöchern zu den
Nestern dieser Schwalben. Gewisse Sammlungen von solechen
Nestern sind in einzelnen Jahren unbewohnt.
Motacilla alba.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Brutvogel, nicht besonders zahlreich. Zeigte sich
noch am 21. September 1886. — Oxie und Skytt (O. OTTos-
SON). »Ringärla». Britet allgemein. Das Nest in Steingeröll,
Gebäuden und Löchern von irgend welcher Art, enthält an-
fangs Mai 6 Eier. — Heckeberga (O. RyGAÅRrRp). Ankunft:
1880.-:den 10.,::1881 den 1:,,1882 den 4. rund W1883rden EO
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 65
April; Abzug: 1880 den 25. September, 1881 den 9. und
1882 den 12. Oktober, 1885 den 27. September. — Lund (E.
NEANDER). »Gatrännare» genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). Brut-
und Zugvogel, allgemein. In der letzten Hälfte April beginnt
der Vogel 'mit dem Eierlegen; 5-—6 HEier, alle 2 Tage eines.
Das Briitgeschäft dauert 12 Tage, wobei sich Männehen und
Weibehen alle 10 oder 15 Minuten ablösen. Ihr Nest baut
die Weisse Bachstelze so hoch wie nur eben möglich, am
liebsten in Steinmauern und zwischen solchen Felsen, wo sich
aussen, vor der Felsenspalte selbst, ein Rasenfleck befindet,
der das Nest verbergen und vor Regen und Wind schiitzen
kann. Mehrere Bachstelzen sind die ganze Zeit, welcehe sie
im Jahre 1886 auf der Insel zugebracht, beständige Gäste auf
dem Hiihnerhofe gewesen und haben Kartoffeln und Brei
u. del. dort gefressen.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). »Langhale»
genannt. Allgemein. j
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
»Gatärla» genannt. Sehr zahlreich. Kam den 2. April 1886.
Briitet in Mauern; wahrscheinlich 2 Gelege jährlich. 5—7 KEier,
den (20.) Mai gelegt. — Leuchtturm Dämman (C. E. DAHL-
STRÖM). Seit 1874, wo der Bau des Leuchtturmes beendigt war,
ist regelmässig jedes Jahr im Frihling ein Paar Motacilla alba
hierhergekommen und hat teils in dem Wellenbrecher, teils
in der Mauer, welche den Plan umfasst, worauf die Häuser
aufgefihrt sind, genistet. Im Jahre 1885 kamen jedoch 2
Paare, welche nach emem mehrtägigen Streite, in dem das
eine Paar suchte das andere fortzujagen, beide briäteten. 1886
hat, wie gewöhnlich, ein Paar, welches am 14. April ankam,
hier genistet. Am 1. Juni lagen die Vögel auf den Eiern,
und am 9. desselben Monates waren die Jungen ausgekrochen.
Am (4.) Juli begab sich die ganze Familie auf das Festland,
und nachdem sie ungefähr 8 Tage dort zugebracht, kamen die
Alten ohne die Jungen zuriick, paarten sich wieder und bauten
ein neues Nest, welches jedoch, bevor die Jungen weggebracht
werden konnten, durch einen Sturm vom Wasser zerstört
wurde. Gegen den 19. Oktober zogen die Bachstelzen weg,
nachdem sich einige Tage vorher ungefähr 6 Stuck hier ver-
sammelt hatten. Am 14. November kam eine einsame Bach-
stelze, die jedoch nach 3 Tagen wieder fortflog; sie schien
)
66 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
am linken Fliigel etwas beschädigt zu sein. — Leuchtturm Ölands
norra (ÅA. F. LAGSTRÖM). Brut- und Zugvogel. Zahlreich.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NrQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). Kommt zwischen dem 3. und 7. April an. -—
Nordkoster (A. M. WESTERBERG). Brutvogel. Allgemein
im Sommer.
Statthalterschaft Skaraborg: Wenersborg (G. VON HACK-
witzZ). Allgemein. Ankunft: 1885 den 1., 1886 den 7. April.
— Lidköping (A. TouTtin). Kam 1886 am 5. April. — Hjo
(Y. SJöstEpDT). »Plogärla» genannt. Sehr allgemein. — Unde-
näs (G. BARTHELSON). Allgemein. Kam 1886 den 8. April.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland ENS
KINnDBERG). Exemplar (aus Linköping) in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HoyJort).
Allgemein. Kam 1886 den 9. April. — Wadstena (W. A
ENGHOLM). Briitet allgemein in dem Bezirk der Stadt. 1886
schon den 11. April beobachtet und noch am 26. September
dort. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). Allgemein. —
Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam 1886 den 7. April.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). >»Kokärla» genannt.
Statthalterschaft Stocknolm: Görla (T. HEDLUND). >Ses-
älla> oder »Isspjärna» genannt.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYSÉN).
Kam am 10. Mai 1886 um 10 Uhr morgens. — Tibble (0.
ALMQVIST). »Säsärla» genannt. Kam 1886 am 6. April.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). »Ses-
ärla» genannt. Allgemein. Kam 1885 am 9. April. — Ska-
gershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sehr allgemein. Ankunft
1886: die ersten Stäcke am 7. April, allgemein am. 14.
April.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WoLFF).
Kam 1886 am 7. April. — Wisnum und Ölme (G. E. RIN-
GIvS). Allgemein. Ein Stiick wurde am 27. Dezember 1885
angetroffen; wahrscheinlich war dasselbe verwundet worden. —
Ölme (L. FALK). Ankunft: 1882 den 6., 1886 den 11. April.
— Karlstad (S. W. TEnow). Ankunft: 1882 den 6., 1885
den 6., 1886 den 4. April (Männchen). — Skåre (C. G. WIK-
STRÖM und O. G. NorBÄCK). Allgemein. — Segerstad und
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14; suEDFIVSanN:ork 167
Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. Ankunft: 1885 den 9.
April. — Arwikaer Revier (T. NOrrBY). >»Såhässla» ge-
nannt. Allgemein. Ankunft: 1886 den 18. April bei Arwika.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundsw all (O. ÅHL-
GREN). >Linärla> genant. Allgemein. Nester gefunden am 7.,
18. und 20. Juni 1886. Ankunft: Anfang April 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). All-
gemein, auch im Hochgebirge. — Östersund (W. SAHLIN).
Allgemein. — Qwitsle (G. W. DaAHLstRÖM). Kommt, sobald
der Boden stellenweise schneefrei wird. Ankunft: 1886 am
23. April. Abzug: 1886 am (14) September. Brutvogel.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Blåäla» genannt. Ankunft: Die Hauptmasse den 21. April
1886; in den vorhergehenden Jahren: 1862 den 5., 1864 den
6., 1865 den 9., 1866 den 10. und 1867 den 7. Mai, 1868 den
26., 1869 den 25. und 1870 den 28. April,-1871, den 1.- Mai,
1872 den 26. April, 1873 den 5., 1874 den 8. und 1875 den
6. Mai, 1876 den 25. April, 1877 den 8. Mai, 1878 den 26.
April, 1879 den 1. Mai, 1880 den 25. April, 1881 den 3. und
1882 den 1. Mai, 1883 den 27. April, 1884 den 2: Mai, 1885
den 28. April. Abzug: 1886 den (5.) Oktober.
" Motacilla flava.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOos-
SON). Allgemein.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLvan). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Recht allgemein. Kam den (6.) Mai 1886. Drei Jahre hin-
ter einander wurde ein Nest mit 5—6 Eiern am 9. Juni auf
dem Kirchhof der Stadt Borgholm gefunden. 1886 traf man
dort am 12. Juni ein Nest mit 6 stark bebriiteten Eiern.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOUTIN).
Kam 1886 am 7. Mai. — Hjo (Y. Sjöstept). Britet sparsam,
kommt aber im Herbst in grossen Scharen auf den neuge-
pflägten Feldern vor.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KinpBERG). Exemplar (aus Linköping) in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEEN).
68 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Kommt auf dem Gebirge vor. — Wäderstad (H. V. LINDE- |
BERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIrÖBEL). »Såärla»
genannt. Allgemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON).
Nicht selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Ziemlich allgemein. — Karlstad (S. W. TENOW).
Ankunft: 1882 den 14., 1886 den 10. Mai. — Skåre (C. G.
WiEsSTRÖM und O. G. NorBÄCK). Nicht so allgemein, wie die
Weisse Bachstelze. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM).
Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). Allgemein im
Friihling. Ankunft: 1886 den 9. Mai bei dem Eisenwerk Elgå.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Ziemlich allgemein im Frähling.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein im Herbst und Frähling. Von dem Korres-
pondenten nicht briitend gefunden; ein Paar, welches wahr-
scheinlich in der Nähe britete, wurde jedoch Ende Juni 1886
von ihm geschossen. Sowohl die schwarzköpfige wie die
gränköpfige Varietät kommt hier vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSon). Ziem-
lich allgemein, auch im Hochgebirge.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Guläla» genannt. Sparsam. Kommt etwas friäher, als die
vorhergehende Art.
Anthus richardi (?).
Stattkalterschaft Kronoberg: Gemeinde Wexiö (J. A. WITTLOCK).
Im Sommer 1886 gesehen.
Anthus campestris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTos-
SON). Briitet auf der Sudkäste.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Anthus obscurus.
Statthalterschaft Kalmar: Staatsgut Horn (O. ERIKSON).
Nur im Frihling gesehen. — Jungfrun (O. ERIKSON). Britet.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 69
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster (A.
M. WESTERBERG). Brutvogel. Allgemein im Sommer.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RINGIUS). Sparsam am Wener-See. — Karlstad (S. W. TENOW).
Kommt im Frihling im Westen der Insel Hammarö vor.
— Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Kommt auf den
Schären im Wener-See vor.
Anthus pratensis.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOsS-
SON). Britet sehr allgemein auf der Skanöer Heide. Das
Nest, nachlässig gebaut, liegt im Heidekraute und enthält im
Mai 23—6 HFEier. — Lund (BE. NEANDER). Briitet auf dem Kungs-
marken.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tourtin). Kam
den 3: Mai 1886. — Hjo (Y. SJöstEDt). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Ö stergötland(N. C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
Allgemein. — Qwarsebo (C.A. HoLLGREN). Kam 1886 den
SADE
Statthalterschaft Örebro: Skagershult(A. H. CHRISTIERNS-
SON). Sehr allgemein im Herbst und Friihling, als Brutvogel
sparsamer. Ankunft: 1886 die ersten Sticke den 8. April.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. KR.
RINGIUS). Sparsam als Brutvogel, allgemein als Zugvogel").
Efölme (L: FALK). Ankunft: 1886 den 7. April. — Karl
stad (S. W. TENnow). Ankunft: 1886 den 3. Mai. — Skåre
(C. G. WIKSTRÖM und OÖ. G. NORBÄCK). Ziemlich allgemein.
Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Piplärka» genannt. Weniger allgemein. Nest Anfang
Juli 1886 gefunden.
!) In der Vogelsammlung des verstorbenen Försters A. JENSEN, welche
dem Museum der Schule zu Kristinehamn einverleibt wurde, befindet
sich ein weisses Exemplar dieser Art, welches den 4. Oktober 1871
in Nerike geschossen wurde.
70 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). All-
gemein im Hochgebirge, wo er briitet. — Östersund (W.
SAHLIN). Allgemein, besonders in dem Hochgebirge.
Anthus cervinus.
Statthalterschaft Norrbotten: Karesuando (W. LIiLLJE-
BORG). Den 18. Juli 1875 traf der Korrespondent diese Art
mit gerade fiiggen Jungen dort und schoss ein altes Indivi-
duum und ein junges.
Anthus arboreus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. ÖTTOS-
SON). Allgemein in grössern Wäldern. — Lund (E. NEANDER).
Briitet in Dalby, Fogelsång und Reften.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLvAn). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (EB. G. AREEN).
Nicht allgemein. HEin von Stengeln verfertigtes, mit Pferde-
haaren gefittertes Nest wurde bei einem Steine angetroffen
und hatte am 23. Juni 1886 5 frisch gelegte Eier. HEin an-
deres Nest mit derselben Lage und 5 stark bebriteten FEiern
Staatsgut Horn (O. ERIKSON).
fand man am 7. Juni 1885.
Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein. ;
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TourtiN). Kam
1886 am 2. Mai. — Hjo (Y. SJösteEpr). Sehr allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KiInD-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sehr all-
gemein. Oft 2 Gelege jährlich, in dem ersten 5—56, in dem
zweiten gewöhlich 4 Eier. Ankunft: 1886 das erste Stick
am 5. Ma.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Allgemein. — Skåre (C. G. WiKsrtRÖM und 0: G.
NORBÄCK). Nicht so allgemein, eher selten.
i
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. ÄR
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Piplärka» genannt. Ziemlich allgemein. Anfangs Juni
wurde ein Nest gefunden.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Sel-
tener.
Emberiza miliaria.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTos-
s0N). >Kornlärka» genannt. Briitet höchst allgemein auf Äckern
und Wiesen. Das Nest findet man gewöhnlich auf dem Boden,
seltener in irgend einem edlsiser Strauche oder dgl. 4—5
- Eier trifft man im April -August. — Lund (E. NEANDER).
»Kornlärka» genannt.
Sörtthalterscheft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Allgemein im Herbst. — Sidlicher Teil von Öland (E. G.
AREEN). Britet. — Leuchtturm Ölands norra (A. F. LaAG-
STRÖM). Brut- und Strichvogel. Selten.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACE-
wirz). Jährlich (doch nicht 1886) ist ein "Männchen beob-
achtet worden, singend in demselben Baume; auch fast jedes
Jahr in der Nähe der Stadt. — Wester götland (G. VON HACK-
witz). Kommt in einem grossen Teile Hcg Landschaft vor,
aber in geringer Anzahl.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TouTtiN).
Mehrere Exemplare in den Strassen der Stadt gefangen 1874
und 1875. — Falköping (C. F. ANDERSSON). Im Mai und
Juni 1886 beobachtet.
Statthalterschaft Wermland: Kil (T. NORRBY). Ein Stick
bei der Kirche dieser Gemeinde 1863 beobachtet.
Emberiza citrinella.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
son). Briitet sehr allgemein. Das Nest findet man auf dem
Boden zwischen Gras und del. oder in Sträuchern; einmal hat
der Beobachter dasselbe 6 Meter hoch iiber dem Boden ange-
troften. 4 oder 5 Eier im April—Juni. — Lund (E. NEANDER).
»Gulsparf>, »Gullärka». Britet in Dalby, Fogelsång und Reften.
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). Brut-
und Standvogel. Selten.
12 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). »Gulwamb>
genannt. 1
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Oland (BE. G. ÅREEN).
Allgemein. Das Nest findet man gewöhnlich auf dem Boden
unter einem Strauche oder am Rande eines Grabens, selten in
einem Hagedornstrauche 0,6 Meter hoch. 2 Gelege jährlich;
3—6 HEier im ersten Gelege, den (16.) Mai, 2—3 im zweiten
den (15.) Juni 1886. — Leuchtturm Ölands norra (A. EF. LAG-
STRÖM). Brut- und Strichvogel. Selten. — Leuchtturm Grim-
skär (A. P. ANDERSSON). 5 Sticke am 8. Januar 1886; ebenso
viele besuchten den Platz täglich, selbst am 26. Februar noch.
In der letzten Hälfte Dezember kamen täglieh 10—12 (an
einem Tage ungefähr 20) Stäcke.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und FH. NYQVIST). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster (A.
M. WESTERBERG). Standvogel. Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJösteprt). Sehr
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C:KIND-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son Hjort). All-
gemein. Kommt im Winter in grossen Scharen bei den Wohn-
häusern vor. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). »Gulspink> ge-
nannt. — Wadstena (W. A. ENnGHOLM). »Täckling» genannt.
Kommt nur im Winter in Gesellschaft von Haus- und Feld-
sperlingen in der Stadt vor. — Wäderstad (H. V. LINDE-
BERG). »Gulspink> genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). »Gröning» genannt.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Grö-
ning» genannt.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Sehr
allgemein. |
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Allge-
gemein. -— Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein
das ganze Jahr durch. Meistens zwei Gelege jährlich; Anzahl
der Eier 4—53, hier meist 4.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GE.
RINGIUS). Allgemein. — Skåre (C. G. WiKstrRÖM und OQO. G.
NORBÄCK). »Gulspink> genannt. Sehr allgemein. — Seger-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 73
stad und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Gulspink» genannt. Allge-
mein. — Arwikaer Revier (T. NOorrBY). »Gulspeck» genannt.
Åusserst allgemein an bewohnten Stellen. HEin fast weisses
Exemplar wurde bei der Station Ottebol angetroffen.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Gulspink» genannt. Allgemein. HEier gefunden am
18. Mai, 10. Juni und 16. Juli 1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSoN). Ziem-
lich allgemein, auch im Hochgebirge. — Östersund (W.
SAHLIN). Allgemein. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Stand-
vogel. Allgemein.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Sissiliskit> genannt. 1886 kam das erste Stäck am 8. April
an; in den vorhergehenden Jahren: 1865 den 10., 1866 den
17. und 1867 den 23. April, 1868 den 28. März, 1869 den 13.,
föröNdens Es L8t2 den: d., 1873 den 6., 1874 den 1 1875
den 25., 1876 den 22., 1877 den 25., 1878 den 16., 1879 den
22., 1880 den (4.) und 1881 den 29. April, 1882 den 25. März,
1883 den 23., 1884 den 11. und 1885 den 20. April.
Emberiza hortulana.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Briitet auf mehreren Stellen. — Lund (E. NEANDER).
Britet in Dalby, Fogelsång und Reften.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Sehr selten. Ein sehr flaches, von Stengeln und Wurzeln zu-
sammengefiigtes Nest wurde den 27. Juni 1886 in einem
Wickenfelde angetroffen.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDtT). All-
gemein.
Statthalterschaft Östergötland: Wäderstad (H. V. LinDE-
BERG). Nicht allgemein. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN).
Kam 1886 den 4. Mai.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Briitete
hier vor mehreren Jahren.
74 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RINnGIUsS). Sparsam. — Karlstad (5. W. TEnow). Ankunft:
1882 den 18. Mai. — Skåre (C. G. WiKsTRÖM und O. G. NOR-
BÄCK). Selten im Winter.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Einige Male gesehen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein. Nester gefunden den 3., 3. und 10. Juni
1886.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
selten bei Östersund und Oviken.
Emberiza schoeniclus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTtos-
SON). Briitet in der Gemeinde Ingelstad. — Lund (E. NEAN-
DER). Britet im Nöbbelöfer Moore, 2,5 Kilometer von der
Stadt. J
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Selten. Wurde
im April 1866 angetroffen.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQVIST). Sparsam vorkommend.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
witz). Kam 1886 den 3. April.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Toutin). Kam
1886 den 6. April. — Hjo (Y. SJöstEDTt). Selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötlan d (N. C. KInD-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Nicht allgemein als Brutvogel. Ankunft: 1886 das erste
Stäck den 4., allgemein den 12. April.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (CEN
RINGIUS). Sparsam als Brutvogel, allgemein als Zugvogel. —
Karlstad (S. W. TEnow). Ankunft: 1822 den 6. April, 1886
den 20. März. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). Von dem
Korrespondenten am Wener-See gesehen, sgonst aber nicht.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o1. 75
Briitet am Wener, auf den Gillbergaer Wiesen und an mehreren
andern Stellen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Weniger allgemein. Am Selånger-See briten jährlich
einige Paare. Ankunft: 1886 den (10.) Mai.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
selten.
Plectrophanes lapponicus.
Statthalterschaft Malmöhus: Lund (E. NEANDER). HFEin
Stick wurde bei Alnarp geschossen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Bri-
tet in den Ovik-Bergen; auch bei Östersund, Storlien und
Skalstugan gesehen.
Plectrophanes nivalis.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Kommt nur im Winter vor, bei oder nach Schnee-
fall und Kälte, dann in grosser Anzahl. — Oxie und Skytt
(0. OTTOSSON). Allgemein im Winter. — Bökebergsslätt
(T. THotrt). Kommt meist im Februar vor.
Statthalterschaft Gotland: (J. Ö. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Leuchtturm Ölands norra (A.
F. LAGSTRÖM). Zahlreich im Winter. — Leuchtturm Grimskär
(A. P. ANDERSSON). Sieben Stiicke kamen den 8. Januar 1886,
danach wurde der Platz täglich, selbst am 23. Februar noch,
von 4—6 Stiäcken besucht. Am 23. Dezember sah man 2
Exemplare.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Zuweilen
im Winter gesehen.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötl and (N. C. KinD-
BERG). Exemplar aus der Landschaft in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGREEN). Zeigt
sich in strengen Wintern. — Wadstena (W. A. ENGHOLM).
Allgemein von Oktober bis April. Im Winter 1886—1887 sah
man nicht so grosse Scharen wie in dem vorhergehenden Jahre.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Zuweilen
allgemein, in gewissen Jahren nicht zu sehen. 1886 kam diese
Art schon den 21. Oktober an und zeigte sich den ibrigen
Teil des Jahres oft in grossen Scharen.
76 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). Allge-
mein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein:
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Olme (G. E.
UNGIUS). Allgemein. — Karlstad (S. W. -TENoOW). Zeigt
sich fast jedes Jahr im Februar und März. — Skåre (C. G.
WIKSTRÖM und O. G. NORBÄCK). Seltener. — Arwikaer Re-
vier (T. NorrByY). Kommt nur zuweilen am Ende des Win-
ters vor.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Kommt in Scharen frih im Lenze vor.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (OÖ. AHL-
GREN). Kommt im Winter in grossen Scharen vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OrLsson). Brii-
tet bei Gaukelsjaur, nördlich von Storlien. Ist im Mai in
Östersund vorgekommen. — Östersund (W. SAHLIN). Vom
Korrespondenten briitend gefunden bei Storlien.
Passer domesticus.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
STJERNBERG). HEinige Paare halten sich das Jahr hindurch bei
dem Wohnhause des Beobachters auf und briten da. — Oxie
und Skytt (0. Ortosson). Höchst allgemein. — Lund (E.
NEANDER). »Gråsparfi.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLvAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Ävusserst zahlreich sowohl in der Stadt als in der Umgegend.
Zwei Gelege jährlich. — Leuchtturm Grimskär (A. P. ANDERS-
SON). Sechs Stiäcke kamen den 10. Januar 1886; danach
wurde der Platz täglich bis zum 25. März von 8—10 (den 2.
März von wohl 20) Stäcken besucht.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster (A.
M. WESTERBERG). Standvogel. Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SsöstEDtT). Sehr all-
gemein. |
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KIND-
BERG). Exemplar (auch eine weisse Varietät) in dem Museum
des Gymnasiums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV: .n:ode TI
»Gråtäckling» genannt. — Wadstena (W. A. ENGHOLM). »'Täck-
ling» genannt. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). »Tätting»
genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Grå-
tätting» genannt.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQvIST). »Tätting>
genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). All-
gemein, doch nur bei grössern Höfen. — Skagershult (A.
H. CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
Rincius). Allgemein. — Skåre (C. G. Wizstöm und Q:nG.
NorBäcK). »Gråspick> genannt. Zahlreich. Schmarotzergast.
— Segerstad und Nor (C. ÖEDERSTRÖM). Allgemein. -— Ar-
wikaer Revier (T. NorrBy). »Gråsparf» und »Gråspeck» ge-
nannt. Bei jedem Bauernhofe scharenwcise.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). »Gråtjuf» genannt. Briitet sicher viermal jährlich.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OrLsson). All-
gemein bei Östersund. — Östersund (W. SAHLIN). Allge-
mein. — Qwitsle (G. W. DAHLStTRÖM). »Korntjuf> oder »Grå-
tjuf» genannt. Standvogel. Ziemlich zahlreich.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Korntjuf» genannt. — Kätkesuando (W. LILLJEBORG). Der
Haussperling hatte 1875 hier (ungefähr 30 Kilometer nördlich
von Muonioniska auf der finnischen und von Muoniowaara
auf der schwedischen Seite der Muonio Elf) etwas nördlich
vom 687” n. Br. seinen nördlichsten Aufenthaltsort. MHier ist
auch die nördlichste Grenze fir die Fichte.
Passer montanus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTos-
SON). Höchst allgemein.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLvAn). Briitet be-
stimmt nicht in der Statthalterschaft.
Statthalterschaft Kalmar: Staatsgut Horn (O. ERIKSON).
Selten.
78 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYrQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Wadstena (W. A. ENG-
HOLM). »Täckling» genannt. Allgemein. — Wäderstad (H.
V. LINDEBERG). »Tätting» genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). Allge-
mein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sparsam.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGi1vs). Allgemein. — Skåre (C. G. WiKstRÖM und O. G.
NORBÄÅCK). »Gråsparf; genannt. Nicht so allgemein wie die
vorhergehende Art. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM).
Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NorrBY). Nicht be-
sonders allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Vom Korrespondenten nur einmal gesehen.
Fringilla coelebs.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. Ottos-
SON). Briitet allgemein; viele bleiben auch den Winter
hindurch. Nest von 60—90 Centimeter bis zu 6—9 Meter
iiber dem Boden. 5—6 Eier, Ende Mai gelegt. — Bökebergs-
slätt (T. THott). Uberwintert allgemein, meistens Männchen.
— Heckeberga (0. RyGårpb). Uberwinterte 1879—1880,
1881—1882, 1883—1884. Ankunft: 1881 den 14. März, 1883
den 26. Februar. Abzug: 1880 den 21. Oktober, 1882 den
12. November. — Lund (HE. NEANDER). HEinzelne bleiben den
Winter iber.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Åusserst zahlreich; einzelne iiberwintern. Briitet teils in den
Gabelzweigen der Bäume, teils in Sträuchern; die Eier im
erstern Falle brandfleckig, im letztern schwarzfleckig. Wahr-
scheinlich 2 Gelege jährlich; im ersten Gelege 5 Eier den
6.—15. Mai, im zweiten Gelege 3 Eier den 13.—20. Juni 1886.
— Leuchtturm Ölands norra (A. F. LaAGstrRöM). Brut- und
Zugvogel. Zahlreich. — Leuchtturm Grimskär (A. P. ANDERS-
SON). Hin Exemplar besuchte den Platz am 22., 23., 24. und
25. Dezember 1886.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 79
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). Die Männchen iiberwintern oft, z. B. 1885-—
1886. — Nordkoster (A. M. WESTERBERG). Kommt zuweilen
am Friihlingszuge vor.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
witz). Fin Männchen iiberwinterte hier 1884—1885.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOoUTIN).
Kam am 28. März 1886. — Hjo (Y. Ssöstept). Sehr allge-
mein. — Undenäs (G. BARTHELSON). Zahlreich: Kam 1886
den 28. März.
Statthalterschaft Östergötland: Råstorp (E. G:son HJoRrrt).
Allgemein. Kam 1886 am 30. März (vor einem Schnee fall).
— Wadstena (W. A. ENGHOoLM). Briitet nicht im Gebiete
der Stadt. 1886 zum erstenmal beobachtet am 30. März (ein
Männcehen). Mehrere Weibehen iiberwinterten 1886—1887.
— Wäderstad (H. V. LInDEBERG). Allgemein. — Qwarsebo
(C. A. HoLLGREN). Ankunft 1886: Männchen den 27. und
Weibehen den 28. März.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYSÉN).
Kam 1886 den 28. März am Morgen; Männchen wurden
jedoch schon Ende Januar gesehen. — Tibble (O. ALMQVIST).
Allgemein. Kam 1886 den 31. März.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (ÅA. GrÖBEL). All-
gemein. Kam SSA pni Skagershult (A. H.
CÖHRISTIERNSSON). Allgemein. Britet oft zweimal jährlich;
4—6 Eier. Ankunft: Einzelne Stuäcke 1886 den 27., allgemein
den 30. März (aber nur Männehen); den 4. April kamen die
ersten Weibchen.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WoLFF).
Kam 1886 am 28. März. — Wisnum und Ölme (G. E. Rin-
GIUsS). Allgemein. Uberwinterte 1885-—1886. — Ölme (L.
FALK). Ankunft: 1882 den 15. März. Blieb den ganzen Win-
ter 1885—1886. — Karlstad (S. W. TEnow). Ankunft: 1882
den 17. März, 1885 den 4. April, 1886 den 2. Februar (ein
Männchen), den 15. Februar (em Weibcehen), allgemein den
20. März. Den 15. November 1885 waren noch einzelne
Exemplare hier. — Skåre (C. G. Wikström und O. G. NOR-
BÄCK). Allgemein. -— Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM).
Ankunft: 1885 den 27. März. — Arwikaer Revier (T.
80 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN-
NORRBY). Ankunft: 1886 wurde am 7. April das erste Männ-
chen im Flecken Arwika gesehen.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL
GREN). »Qwint» genannt. Allgemein. Nester gefunden den
7., 12: und 19: Juni sowie den 6. Juli 1880; emesktotresen
Gelege bestand aus rein blauen Eiern mit wenigen Punkten.
Ankunft: 1886 den (30.) März; einige Individuen blieben bis
Mitte November desselben Jahres.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). Nicht
selten, auch im Hochgebirge. — Östersund (W. SAHLIN).
Allgemein. — Qwistle (G. W. DAuLstrRÖM). Kam gleichzeitig
mit den Schwalben. Ankunft: 1886 den 18. Mai. Abzug:
1886 den (14.) September. Britet.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Twint> genannt. Ankunft: 1886 die ersten Stäcke den 7.
April bei friscehem Siidostwind, als nasser Schnee fiel. In den
vorhergehenden Jahren: 1865 den 16. April, 1868 den 16. Mai,
1870 den 11. April, 1871 den 1. Mai, 1872 den 26: TS8T5rden
21, 1874 den 14: und 1875 den 26" April, T5767denöMNIarz)
1877 den 29., 1878 den 19., 1879 den 20., 1880 den 14, 1881
den 29., 1882 den 1. und 1883 den 15. April, 1884 den 20.
März, 18585 den 28. April. Abzug: 1886 den 5. November.
Fringilla montifringilla.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTrtos-
SON). Allgemein am Durchzuge. — Bökebergsslätt (T.
THort). Uberwintert, wenn es Bucheckern giebt.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). »Norrqwint>
genannt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. voN Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDtT). Kommt
zuweilen im Herbste und Winter vor. 1884 zeigte die Art
sich in grossen Scharen auf den Feldern.
Statthalterschaft Östergötland: <Råstorp (E. G:son
HJort). Nicht allgemein. Zeigt sich im Herbst in Gesell- |
schaft von andern Finken. Ein Exemplar wurde den 31. |
BIHANG TILL K..SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 81
März 1886 gesehen. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam
den 27. März 1886.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GriöBEL). We-
niger allgemein. Briitet auf den mit Kiefern bewachsenen
Heiden; wenigstens 4 Paare sind im Sommer von dem Korre-
spondenten beobachtet worden. Kam 1885 den 21. April.
— Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sehr allgemein im
Herbst und Winter. Briitet zuweilen in der Gemeinde, z. B.
bei dem Eisenwerk Hasselfors, wo der Bruder des Beobachters
zwei Nester gefunden mit je 7 HEiern, das eine am 3. Juni
1876 und das andere am 24. Mai 1883. Ankunft: 1886 die
ersten Stiicke am 4. April.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGivs). Allgemein. — Karlstad (S. W. TEnow). An-
kunft: 1885 den 26. April. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und
0. G. NorBäåcKk). Kommt scharenweise im Frihling und
Herbst vor. — Arwikaer Revier (T. NorrBr). Kommt im
Frihjahr und Herbst vor. Dem Korrespondenten als Brutvogel
im nördlichen Teile des Reviers angegeben, was wohl als ein
Ausnahmefall angesehen werden dirfte.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein im Frihling.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein im Herbst und Frihling; briätet wahr-
scheinlich hier.
Statthalterschaft Jemtland: Je mtland (P. OLsson). All-
gemein, auch in dem Hochgebirge; britet bei Odensala, einem
Dorfe nahe bei Östersund. — Östersund (W. SAHLuin). All-
gemein.
Statthalterschaft Norrbotten: Karesuando (W. LIiLLJE-
BORG). Briitete hier 1875.
Coccothraustes vulgaris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (OÖ. OTTOsS-
SON). Kommt wenigstens im Winter vor. — Bökebergsslätt
(T. THort). Im Februar 1886 gesehen. — Heckeberga (0.
OTTOSSON). Britend angetroffen. — Lund (0O. OTTOSSON).
Briitete einige Jahre in der Stadt und deren Anlagen. Uber-
wintert; in einigen Wintern wurden recht viele Exemplare
gefangen.
6
82 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Ist mehrmals
im Winter hier beobachtet worden. Im Februar 1861 wurden
2 Stäcke bei Wisby gefangen.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOourtin).
Wurde 1869 in einem Garten bei der Stadt geschossen.
Statthalterschaft Östergötland: Qwarsebo (C. A. HoLr-
GREN). HEinmal gesehen.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQvisT). Den (24.)
Dezember 1877 geschossen.
Statthalterschaft Wermland: Skåre (C. G. WIKSTRÖM und
O. G. NorBÄCcE). Vor einigen Jahren einmal gesehen. — Se-
gerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Wurde in den vierziger
Jahren in der Gemeinde Nor einmal geschossen. — Arwikaer
Revier (T. NorrBY). Nach der Aussage der Herrn Lieute-
nant A. Sahlin im Winter 1886 in dem Flecken Arwika gehört.
Linota chloris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOsS-
SON). Briitet allgemein. — Bökebergsslätt (T. THorr).
>Grönfink». — Lund (E. NEANDER). »Gröning>.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAn). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Sehr allgemein. Kam 1886 am (5.) April. Britet in dichten
Strävchern, 0,9—1,8 Meter hoch. Das gosse, grobe Nest ist
auswendig aus Moos und inwendig aus Stengeln, Haaren und
Wolle verfertigt. 2 Gelege jährlich; das erste, aus 5—6 Eiern
bestehend, den 3.—7. Mai, das zweite, aus 2—3 Eiren bestehend,
den 3.—16. Juni 1886.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). »Grönfink»
genannt. Sparsam.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NEG:
KINDBERG). Exemplar (aus Linköping) in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Wadstena (W. A. ENGHOLM).
Sehr allgemein im Frihjahre. — Wäderstad (H. V. LINDE-
BERG). Nicht allgemein. -- Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam
den 27. März 1886.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult(A. H. CHRISTIERNS-
SON). Sparsam.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 83
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGius). Sparsam. — Skåre (C. G. WiKstRÖM und O. G.
NORBÄCK). »Grönfink» genannt. Selten.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Hämpling> genannt. Wurde von dem Korrespon-
denten mehrmals geschossen; im November 1886 traf man ein
totes Exemplar an.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsSoN). Selten;
briitet in der Gemeinde Frösö.
Linota cannabina.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. Ortrtos-
SON). Britet allgemein in Gärten und Anlagen. Nest, ge-
wöhnlich 0,9 bis 1,2 Meter hoch, in einem (am liebsten Fichten-)
Busche (einmal hat der Korrespondent ein Nest auf dem Boden
gefunden, weit entfernt von irgend einem Strauche); auf der
Heide von Skanör britet der Bluthänfling sehr allgemein
zwischen Sandhaargräsern. 5—6 HFEier trifft man Ende April
oder Anfang Mai.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Sehr zahlreich. Kam den (1.) April. Briitet in Hagedorn-
sträuchern 0,9—1,2 Meter hoch. Nest aus Grasshalmen und
Stengeln verfertigt, mit Baumwolle, Haaren, Pferdehaar und
Wolle gefittert. Wahrscheinlich 2 Gelege. 5—6 Eier den 4.
Mai —6. Juni 1886 gelegt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
wIiTZ). Ankunft: den 25. März.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Råstorp (E. G:son HJorrt).
Nicht ungewöhnlich.— W äderstad(H.V. LInDEBERG). Nicht all-
gemein. — Qwarsebo (C. A. HOLLGREN). Kam d. 27. März 1886.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). Auch
im Winter, aber selten.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ge-
wöhnlich.
84 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A.H. CHRISTIERNS-
SON). Sparsam. Ankunft: 1886 die ersten Sticke am 30. März.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E;
RinGivs). Allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1886 den
4. April. — Skåre (C. G. Wicström und O. G. NORBÄCK).
Selten. — Arwikaer Revier (T. NorrBr). Am 21. Dezem-
ber 1885 wurden 8 Stäcke bei dem Gerichtshause in dem Flek-
ken Arwika beobachtet.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHrL-
GREN). Ziemlich allgemein. Britet jährlich in einer Baumpflan-
zung in der Nähe der Stadt. Einige Sticke im Winter gesehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsSon). Britet
bei Östersund und auf dem Öst-Berg auf Frösön.
Linota flavirostris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOs-
SON). Allgemein in den meisten Wintern.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). Fin
Exemplar im Winter geschossen.
Statthalterschaft Norrbotten: Karesuando (W. LiLLJE-
BORG). Im Juli 1875 fand der Korrespondent diese Art zahl-
reich und briätend dort. Auch bei Höfen vorkommend in Ge-
meinschaft mit dem Nordischen Leinfinken.
Acanthis linaria.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
SON). Allgemein in den meisten Wintern.
Statsheltergehet Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
»Schöska» genannt. Allgemein im Herbste. — Leuchtturm
Grimskär (A. P. ANDERSSON). Fiinf Stäcke kamen den 20.
Februar 1886, wonach ebenso viele den Platz täglich besuch-
ten bis zum 16. März.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NrQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster(A.
M. WESTERBERG). Zeigt sich scharenweise im Winter.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. Ssöstept). »Mo-
risk» genannt. Sehr allgemein fast jeden Winter.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KINDBERG). Exemplar aus der Gegend in cn Museum des
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 85
Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HJorTt).
Kommt im Herbste in ganzen Scharen in Erlen und auf ab-
gemähten Getreidefeldern vor. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
Zahlreich im Frihling und Herbst.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Im Win-
ter ziemlich gewöhnlich.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). In einigen Jahren allgemein, in anderen sehr sparsam.
Die Unterart magnirostris viel sparsamer als brevirostris.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Unterart brevirostris allgemein, magnirostris dagegen
sparsam. — Skåre (C. G. Wicström und O. G. NORBÄCK).
»Morysk> genannt. Am häufigsten im Winter. — Segerstad
und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Morysk» genannt. — Arwikaer
Revier (T. NorrBYr). »Gråsiska», »Alsiska» und »Morysk> ge-
nannt. Kommt im Frihling, Herbst und Winter in grossen
Seharen vor.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Zeigt sich zuweilen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Rönacka» genannt. Kommt im Winter vor. Nur die
kurzschnäbelige Unterart ist von dem Korrespondenten ange-
troffen worden.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). »Röd-
nacka» genannt. Allgemein bei Östersund. — Qwitsle (G.
W. DAHLSTRÖM). Standvogel. Wurde jedoch im Frihbling
1886 nicht gesehen.
Statthalterschaft Norrbotten: Karesuando (W. LIiLLJE-
BORG). Niehe die vorhergehende Art.
Acanthis spinus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOos-
SON). Allgemein zur Winterzeit. — Lund (E. NEANDER).
Britet zuweilen bei der Stadt.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAN). Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDT). All-
gemein.
86 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KiInpD-
BERG). Exemplar aus der Gegend in de Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son Hjort). Ziem-
lich allgemein. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Kommt Spar-
sam vor. — Wäderstad (Ik V. LINDEBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArLmMQvisT). We-
niger gewöhnlich.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Allgemein das ganze Jahr hindurch. Mehrere Nester
hat man bei dem Eisenwerke Hasselfors gefunden.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Allgemein. -— Skåre (C. G. Wikström und O. G.
NORBÄCK). Am gewöhnlichsten im Sommer. — Segerstad
und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. — Arwikaer Revier
(T. NorrBYr). Ziemlich allgemein. Den 15. April 1886 bei
dem Flecken Arwika beobachtet.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG ).
Zeigt sich zuweilen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein. Im Winter mit Nordischen Leinfinken
zusammen gesehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). All-
gemein. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Standvogel. TIst
jédgek ört im Frihling 1886 angetroffen worden.
Acanthis carduelis.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTtos-
SON). Briitet an verschiedenen Stellen.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAn). Selten.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. Nyqvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L. E.
TELLGREN). »Steglits» genannt.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Sparsam.
Statthalterschaft Östergötland: Råstorp (E. G:son HJorrt).
Ziemlich selten; kommt in einzelnen Exemplaren vor. —
Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Kommt sparsam vor. — Wad-
stena (W. A. ENnGHoLmM). Bleibt das ganze Jahr durch in
der Stadt und briitet in dem sogenannten Hamnparke. 1885
wurde ein Nest in einer Pappel, ziemlich hoch iiber dem
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 87
Boden, gefunden. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). Nicht
allgemein.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Stig-
lits; genannt.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArmMQvist). Weni-
ger gewöhnlich.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Friiher ganz gewöhnlich, jetzt selten; wird nur im Herbst,
Winter und Friihling angetroffen.
BrertHatesnkdet Wermland: Wisnum und Ölme (G. E
RiNGIUS). Sparsam. — Skåre (C. G. Wikström und O. G.
NOrBÄCK). »Steglits> genannt. Ziemlich selten. — Arwikaer
Revier (T. NorrBY). »Steglits; genannt. Nicht allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Zeigt sich zuweilen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (OÖ. AHL-
GREN). Dann und wann angetroffen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSoNn). Kommt
selten vor bei Östersund. — Östersund (W. SAHLIN). 1879
und 1882 angetroffen. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Stand-
vogel. Wurde jedoch 1886 nicht gesehen.
Pyrrhula europ&2a.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTtos-
s0N). Allgemein in den meisten Wintern.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAn). Allgemein im
Winter, ist jedoch auch in der Briitezeit beobachtet worden.
Statthalterschaft Kalmar: Leuchtturm Grimskär (A. P.
ANDERSSON). Am 11. Januar 1886 kamen 4 Stiicke; danach
wurde der Platz fast täglich, selbst am 27. Februar, von 4—6
(am 12. Februar von 10) Stäcken besucht.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. Von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: — HJzo (Y. SsöstEDt). Sehr
allgemein im Winter.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der Gegend in döm Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son Hjort). Kommt
nur im Winter und dann nur in einzelnen Exemplaren vor.
— Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Selten im Sommer. — Wad-
38 SUNDSTRÖM, BEARBELITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
stena (W. A. ENGHOLM). Pflegt im Herbste und Winter in
den” Gärten der Stadt sehr zahlreich vorzukommen, bleibt bis
spät ins Frihjahr; zeigte sich doch nicht im Herbste 1886 und
in dem folgenden Winter. Anfangs Juni 1879 von Herrn
ENGHOLM auf dem Omberge beobachtet, wo der Vogel wahr-
scheinlich britet. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). Selten.
Leuchtturn Häradeskär (A. P. KJIELLGREN). Wintervogel,
selten; wird am sichersten vor Schnee und Kälte ange-
troffen.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQvist). Seltener
im Sommer, im Winter gewöhnlicher.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). Weni-:
ger allgemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). All-
gemein, doch sparsamer im Sommer. ' Britet ziemlich allgemein
in der Gemeinde; jedes Jahr findet man einige briitende Paare
in der Nähe des Eisenwerkes Hasselfors.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Als Brutvogel sparsam, im Winter allgemein. —
Karlstad (S. W. TEnow). FEinzelne Paare briten. — Skåre
(C. G. Wikström und O. G. NorBÄcK). Ziemlich allgemein
im Winter. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). All-
gemein. — Arwikaer Revier (T. NorrBy). Allgemein im
Winter; einmal im Sommer gesehen.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Zeigt sich zuweilen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). HEinzelne Paare briten hier; kommt meist im Win-
ter vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSon). All-
gemein; besonders im Winter. — Qwitsle (G. W. DAHLSTÖM).
Standvogel. Allgemein.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (BE. O. NORDLINDER).
Fing 1886 an, sich paarweise und sparsam zu zeigen am 15.
Oktober; zog nach einem kurzen Aufenthalt aus Mangel an
Futter weg.
Pinicola enucleator.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. Ortos-
SON). Recht allgemein im Winter 1883—1884. — Lund (E.
NEANDER). Kommt zuweilen zur Winterzeit vor.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 89
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. Nyqvist). In einzelnen Wintern allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDT). Zahlreich
in gewissen Wintern. ;
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. Kinp-
BERG). Exemplare (in Dezember 18565 und 1867 bei Linköping
erhalten) in dem Museum des Gymnasiums zu Linköping. —
Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Bisweilen gesehen. — Wadstena
(W. A. ENGHOLM). Zeigte sich im Herbste 1883.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Dum-
jöns» genannt.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Weniger
gewöhnlich.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Kommt
in gewissen Jahren vor. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). In gewissen Jahren allgemein, in andern selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGius). »Waktel» genannt. Allgemein in gewissen Jahren.
— Karlstad (S. W. TzEnow). »Waktel» genannt. Tritt in
einzelnen Wintern zahlreich auf. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM
und O. G. NOorBÄcK). »Dumsnut» genannt. Nicht selten im
Herbste. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Dum-
snut»> genannt. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). Nur ein-
zelne Male bei strengem Winter gesehen.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Nicht allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). >»Dumsnut» oder »Wattla> genannt. Wird nur zur
Winterzeit angetroffen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLrsson). Nicht
selten. Briitet bei Östersund; bleibt zuweilen bis in den Januar.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Dumskalle» genannt. -— Karesuando (W. LILLJEBORG). Am
19. Juli 1875 traf der Korrespondent diese Art mit kirzlich
ausgeflogenen Jungen, die von ihren Eltern gefittert wurden;
das alte Männchen wurde erlegt.
Loxia pityopsittacus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). NSelten. — Lund (BE. NEANDER). Kommt zuweilen im
Winter vor.
.
90 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON
Porat und H. NYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SjöstEpDTt). We-
niger allgemein. A
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. &C.
KinDBERG). Exemplar (aus der Gemeinde Wist) in dem Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V.
LINDEBERG). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArMQvist). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H: CHrI-
STIERNSSON). In gewissen Jahren allgemein, in andern selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Allgemein in den Jahren, wo die Nadelbäume
reichlich Samen tragen. — Karlstad (S. W. TEnow). Selten.
— Skåre (C. G. WIKSTRÖM und O. G. NORBÄCK). »Stora kors-
näbben» genannt. Seltener. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). »Korsnäbb» genannt. Allgemein. — Arwikaer Re-
vier (T. NoOrrBY). »Korsnäbb» genannt. Kam im Herbste
18386 in grossen Scharen hier an und blieb während des Win-
ters; Tannensamen in Menge. !)
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Korsnäbb» genannt. Kommt periodisch vor, je nach-
dem es mehr oder minder Futter fir ihn giebt. 1886 wurden
nur wenige Stäcke von dem Korrespondenten gesehen.
Loxia curvirostra.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTos-
SON). Selten. — Lund (E. NEANDER). Kommt zuweilen im
Winter vor.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQvist). Ziemlich allgemein..
1) Der Aufenthalt des Kreuzschnabels im Revier steht mit dem SSa-
menreichtum der Fichten im Zusammenhange. Giebt es sehr viel Fich-
tensamen, so kommen beide Kreuzschnabelarten in Massen hierher und
bleiben dann in den Fichtenwäldern bis zum Friihling, wo der Samen aus
den Zapfen fällt, wonach die Vögel allmählich verschwinden ausser
einzelnen Paaren, welche der Korrespondent viel später im Sommer
gehört und gesehen hat, und die wahrscheinlich hier briiten.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1, 91
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEpDt). We-
niger allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Öster götland (N. C. KinD-
BERG). Exemplar (aus der Gemeinde Wiby) in dem Museum
des Gymnasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V. LInDE-
BERG). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArMQvist). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). In gewissen Jahren slleskotsint in andern selten.
Siutthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGiuvs). Allgemein in den Jahren, wo die Nadelbäume reich
an Samen sind. — Karlstad (S. W. TEnow). Allgemein.
— Skåre (C. G. WiKstrRÖm und O. G. NorBäcK). Allgemein,
besonders in den Jahren, wo die Nadelbäume reich an Samen
sind. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Korsnäbb»>
genannt. Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY).
ossikb, genannt. Kam im Herbste in grossen Scharen und
blieb lsend des Winters; Reichtum an Tuckbstasn
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Korsnäbb» genannt. Allgemein. Am 12. März 1886
fand der Korrespondent eim Nest auf der obersten Spitze eimer
kleinen Fichte. 4 Eier, 22—23 Millimeter lang und 16—16,5
dito breit, also ebenso gross, wie die der vorhergehenden Art.
Sturnus vulgaris.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
STJERNBERG). Briitet hier in grosser Anzahl. Wenn die Jungen
flägge sind, verschwinden sie von dem Briiteplatze, suchen ihn
jedoch in der Regel wieder auf, ehe sie nach Siden ziehen.
Höchst wahrscheinlich kommen : dieselben Individuen oder
deren Abkömmlinge jährlich zu den fir sie in der Nähe des
Wohnhauses aufgestellten Briitekasten wieder zurick. Die
letzten Stiäcke verschwanden den 22. Oktober 1886. Der Wind
ging an diesem Tage in eimen schwachen Nordost iiber, und
die Temperatur sank von + 13” bis 6”, ja bis +2” C. — Oxie
und Skytt (0. Ottosson). Allgemein. — Heckeberga (0.
RyGÅRD). Ankunft: 1880 den 23. Februar, 1881 den 11. März,
2 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
1882 den 16. und 1883 den 22. Februar; Abzug: 1880 den
17., 1881 den 17., 1882 den 27., und 1883 den 30. Oktober.
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). »Starr»
genannt. Brut- und Durchzugsvogel, hat jedoch sehr ab-
genommen durch das Aushauen des Waldes. 3—6 Bier; der
Vogel fängt in der letzten Hälfte April an zu legen, und
brätet die FEier binnen 14 Tagen aus; er benutzt sein Nest
mehr als einmal. Nachdem der Wald ausgehauen, haben die
auf der Insel briätenden Stare ihre Nester in Stemmauern und
Felsenspalten oder in Briitekästchen in verschiedener Höhe
iiber dem Boden gebaut.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Zahlreich.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Britet äusserst zahlreich in Briitekästchen, deren auf jedem
Hofe, sowohl in der Stadt als auf dem Lande, mehrere aus-
gehängt sind, und in hohlen Bäumen. Kam den 24. März
1886. 5 Bier, die der Vogel zwischen dem 3. und 10. Mai
leot; die Jungen sind am 24. Mai ausgebrätet und am 13.
Juni ausgeflogen, wo sie 3 Tage lang in der Umgegend der
Stadt einen schrecklichen Lärm machen, wonach der Schwarm
sich hinaus in die Felder begiebt. — Leuchtturm Ölands
norra (ÅA. F. LAGSTRÖM). Brut- und Durchzugsvogel. Zahlreich.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyrQvist). Allgemein. — Jönköping (Y. SJö-
STEDT). Kommt noch im November im Schilfe vor (1884 am
4. November geschossen). Beobachtet 1885 am 12. März.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L. BE.
TELLGREN). Kommt schon Ende Februar. — Nordkoster
(A. M. WESTERBERG). Kommt am Friihlingszuge vor.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACKE-
witz). Allgemein, 1885 doch, wie es schien, sparsamer als
gewöhnlich.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOUTIN).
Kam 1886 den 27. März. — Hjo (Y. SjöstEbt). Sehr allgemein.
1884 am 15. und 1885 am 16. März beobachtet. — Undenäs
(G. BARTHELSON). Nicht zahlreich. Kam 1886 den 26. März.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland ENIEGR
KINDBERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HJort).
Hat an Zahl zugenommen. Nistet in Britekästchen. HFEine
Woche, nachdem die Jungen das Nest verlassen, ziehen die
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 93
Stare weg von hier und nehmen ihr Nachtquartier in den
Weidebiischen bei der Kisa-å. Später begeben sich wahrschein-
lich viele zum Tåkern-See, wo an den Herbstabenden beim
Sonnenuntergang ungeheuer grosse Scharen iiber dem Schilfe
fliegen. Kam 1886 am 28. März. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
Allgemein. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). »Gridelinstare»
und »Gråstare» genannt. Allgemein. — Leuchtturm Härads-
skär (A. P. KJIELLGREN). Kommt im Sommer vor, britet
jedoch nicht. Sparsam.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). »Ekstare> genannt.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Swart-
stare» genannt.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TrRrysÉs). Kam
1886 am Morgen des 26. Mai an. — Tibble (O. ALMQVIST).
Allgemein. Kam 1886 am 4. April.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). Kam
1885 den 16. März, während noch tiefer Schnee den Boden
bedeckte; kehrte jedoch nach Siden zuriick und blieb bis zum
31. März aus (die Jingsten bis zum 14. April). Zuweilen
kommt es im Friihling vor, dass Schneefall die Stare ganz
vertreibt, so dass sie in demselben Jahre nicht wieder zu-
rickkommen. Bevor die Bäume sich mit Laub bekleiden, sind
diese Vögel in grosser Gefahr vor Sperbern. Die Stare briiten
in den Briitekästchen, die nahe bei der Wohnung des Beob-
achters ausgehängt sind. Selten bekommt mehr als die Hälfte
der dort briätenden Paare Junge, obgleich, wie es scheint, alle
in solche Britekästchen Eier legen. — Skagershult (A. H.
ÖHRISTIERNSSON). Allgemein. Ankunft: 1886 die ersten Sticke
am 20. März.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WoLrFF).
Kam 1886 am 3. April. — Wisnum und Ölme (G. E. RIin-
G1us). Allgemein. Bleibt zuweilen während des Winters. —
Ölme (L. FALK). Ankunft: 1882 den 5., 1886 den 25. März.
Karlstad (S. W. TENow). Ankunft: 1882 den 9. März, 1885
den 2. April, 1886 den 25. März. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM
und O. G. NorBäcK). Nistet allgemein in Britekästchen. —
Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. Ankunft:
1885 den 18. März. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). »Stare»
oder »Swartstare» genannt. Allgemein im Friihling und Hoch-
sommer. Ankunft: 1886 den 24. März bei dem Eisenwerke Sölje.
4 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
An einigen Stellen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein infolge der ausgehängten Britekästchen.
1886 waren noch am 6. November 3 Sticke hier. In der alten
Kirche zu Njurunda briten jährlich Stare.
Statthalterschaft Jemtland: (P. OLSSonN). Ziemlich allge-
mein. Briitet bei Östersund und an mehreren anderen Stellen.
— Östersund (W. SaAHLIn). Nicht selten. — Qwitsle (G. W.
DAHLSTRÖM). Kommt sehr sparsam vor. 1886 erst den (24.)
Juni beobachtet.
Oriolus galbula.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Von dem Beob-
achter im Marteboer Moor im Sommer 1865 gesehen worden.
Garrulus glandarius.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTos-
SON). Sehr selten im Winter. — Bökebergsslätt (T. THoTtT).
>Skogsskata». — Lund (E. NEANDER). Zeigt sich zuweilen
im Winter.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). »Alskrika» ge-
nannt. Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NrQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJösteEpr). All-
gemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. GC.
KINDBERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HJorrt).
»Skrika» genannt. Sehr allgemein. Besucht mit seinen Jun-
gen in zerstreuten Scharen die Kirschenbäume in den Gärten.
— Wäderstad (H. V. LinDEBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArMQvist). Allge-
mein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiöBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGi1uvs). Allgemein. — Skåre (C. G. WicstrRöm und O. G.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 95
NorBÄcK). Allgemein. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). »Potatisdufwa» genannt. Allgemein. — Arwikaer
Revier (T. NorrBr). »Nötskrika» oder »Jordäppleskrika» ge-
nannt. Allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall(O. AHL-'
GREN). »Pä'rskrika» oder »Pe'rskrika» genannt. Allgemein. HEier
gefunden den 7. Juni 1886. Wahrscheinlich 2 Gelege jährlich.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). Britet
bei Östersund; auch in den Gemeinden Ström, Lith, Åre und
auf mehrern andern Stellen. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM).
Standvogel. Allgemein.
Garrulus infaustus.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Vom
Beobachter im Herbste gesehen, einmal beim Säf-See und ein
andermal beim Tom-See, bei beiden Gelegenheiten in Gesell-
schaft von Jungen.
Statthalterschaft Wermland: Karlstad (S. W. TENOwW).
Selten.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein, hält sich aber nicht so nahe bei den Wohnhäusern
auf, als die vorhergehende Art.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Zeigt sich zuweilen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSon). »Röd-
tjuxa» genannt. Allgemein. Briitet in den Gemeinden Mörsill
und Alsen. — Östersund (W. SAHLIN). Im April 1882 wurde
in der Gemeinde Mörsill ein Nest gefunden.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Lawwick» genannt.
Pica rustica-
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Das ganze Jahr durch bei den Wohnhäusern,
britet jedoch nicht dort. — Oxie und Skytt (O. OTTOSSON).
Briitet äusserst allgemein. Das Nest, an dem die Elster schon
im Januar zu bauen anfängt, ist bald niedrig, bald hoch in
96 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
einem Baume angebracht, ausnahmsweise 1,7 bis 2 Meter hoch
in irgend einem Strauche. 6—8 Eier, die man im April findet.
Hält sich im Winter vorzugsweise bei den Bauernhöfen auf.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Sparsam.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. ARKEN).
Kommt nicht innerhalb 6 Kilometer von Borgholm vor, und
ist auch sonst nicht zahlreich.
Statthalterschaft Kalmar: Staatsout Horn (O. ERIKSON).
Britet nur auf paar Stellen im Norden von Borgholm.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster (A.
M. WESTERBERG). Stand- und Brutvogel. Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. von HACK-
witz). Allgemein. Plindert die in den städtiscehen Anlagen
aufgehängten Britekästchen.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Grenna (Y. SJöstEDT). Fin
ganz weisses Exemplar wurde bei Röttle gesehen.
Statthalterschaft Östergötland: (N. C. KINDBERG). Ein
weisses Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son Hjort). All-
gemein das ganze Jahr durch. Wird meistens geschitzt, weil
sie vor Habichten warnt. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
1884 wurden in der Gegend 2 weisse Individuen beobachtet.
Das eine wurde geschossen und war ganz weiss nur mit einem
rostgelben Anstrich auf der obern Seite des Kopfes. — Wad-
stena (W. A. ENGHOLM). Sehr allgemein in der Stadt, wo sie
hier und da in den Gärten brutet. Man thut nichts, um sie
auszurotten, auch richtet sie selten grossen Schaden an, da
ausser Apfel- und Birnbäumen nur wenige Fruchtbäume hier
gezogen werden. Bei dem Kalksteinbruch Borghamn, am Fusse
des Ombergs, soll ein Elsternpaar jährlich ein ganz weisses
Junges ausbriäten. Dies wurde von bLieutenant BRUZELIUS,
Chef a. D. des Arbeitercorps der Strafanstalt zu Borghamn,
erzählt. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (0. ALMQVIST). Ge-
wöhnlich.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHrI-
STIERNSSON). Allgemein.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. ArD. IV. N:o1. 97
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGtus). Allgemein. HFEin ganz weisses Exemplar im Juli
1866 angetroffen. — Karlstad (S. W. TEsow). HFEin weisses
Exemplar kam im Sommer 1876 vor. — Skåre (C. G. WiKE-
STRÖM und O. G. NorBÄCK). Allgemeiner als nitzlich ist. —
Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. — Ar-
wikaer Revier (T. NorrBY). »Skata» oder »Skär» genannt.
Allgemein das ganze Jahr durch.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. A. FREDEN-
berg). Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein. HEier gefunden den 4. und 15. Mai 1886;
ein Gelege enthielt 8 Eier.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). All-
gemein. — Östersund (W. SAHLuIs). Allgemein. — Qwitsle
(G. W. DAHLSTRÖM). »Sköra» genannt. Standvogel. Allgemein.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Skära» genannt (von der Bauern »Stjäär», mit dem bestimmten
Artikel »Stjäro»). — Karesuando (W. LILLJEBORG). Mehrere
Stäcke im Juli 1875 vom Korrespondenten gesehen.
Nucifraga caryocatactes.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTos-
SON). Allgemein im Winter 1885—1886.
Ststthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. ÅREEN).
Ein Exemplar wurde Ende September 1885 geschossen.
Statthalterschaft Jönköping (C. O. von Porar und H. NY-
QviST). Nicht selten in einzelnen Herbsten.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Qwistrum (E.
LIGNELL). Beobachtet im Jahre 1885.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDTt). Paarmal
im Herbst gesehen.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. &C.
KINnDBERG). Exemplar aus der Gegend (vom Herbst 1880) in
dem Museum des Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp
(E. G:son HJort). Sehr selten. Fin Exemplar auf dem Om-
berg geschossen 1860. — Wadstena (W. A. ENGHOLM). Am
14. September 1868 geschossen. — Wäderstad (H. V. LIn-
DEBERG). Ein Exemplar aufbewahrt.
-”
4
98 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Stockholm: Stafsund (A. KLINCKOW-
STRÖM). Im Laufe des Herbstes 1882 zeigten sich die Tannen-
heher ziemlich zahlreich, und da sie nie vorher die Gegend
besucht, so zogen sie eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich.
Sie kamen sowohl cinzeln als paarweise und in kleinern Scha-
ren von 3—7 Stiäcken vor. Sie sammelten sich bald in ciner
grössern Koppel, wo vwiele dichte Haselnussgebiische waren;
hier blieben sie nun, so lange noch Haselnisse an den Sträu-
chern sassen, dann verschwanden sie. 1882 wurden auf Staf-
sund ungefähr 15 Sticke erlegt. Ein Exemplar wurde von
dem Studiosus L. JÄGERSKJÖLD aufbewahrt. 1883—1886 zeigte
sich in der erwähnten Koppel jeden Herbst ein Trupp Tannen-
heher von 5—7 Sticken; sie schienen eine Familie zu bilden,
denn man konnte die beiden Alten leicht wiedererkennen an
ihrem kirzern Schnabel, ihrer ansehnlichen Grösse und vor
allem an ihrer ungewöhnlichen Scheu. Die Vögel hielten sich
während der Nacht in dem nahegelegenen Walde auf, wel-
chen sie gegen Morgen verliessen, und wohin sie gegen Abend
wieder zuriäckkehrten. Der Trupp zeigte sich jedes Jahr, so-
bald die Nisse reif waren, und verschwand erst, wenn alle
Niisse abgepflickt waren. Jährlich wurden einzelne Exemplare
von den jingern Vögeln, welche viel weniger scheu waren als
die alten, erlegt. — Hufwudsta (C. R. Sunpström). Ein
Exemplar (ein Junges von demselben Jahre) wurde im Herbste
1885 geschossen.
Statthalterchaft Upsala: Tibble (O. ArMQvist). Im Ok-
tober 1876 geschossen.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. OCHrI-
STIERNSSON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIuvs). Selten. — Skåre (C. G. WiKkstRÖM und O. G.
NORrBÄCK). Wurde eimmal (1859) bei 'Trangärdstorp in der
(remeinde Skåre geschossen. — Gemeinde Sunne (C. W. WIK-
STRÖM und O. G. NORBÄCK). HFin Stick wurde im Walde des
Pfarrhofes im November 1868 gesehen. — Arwikaer Revier
(T. NOREBY). Von dem Korrespondenten nur in der Gemeinde
Långserud im Herbste gesehen. — Gemeinde Gillberga (C.
G. WikKstRÖM und O. G. NOorBÄCK). Vor 15—20 Jahren fand
Wheelright bei dem Hofe Gårdsjö BEier von dieser Art. —
Gemeinde Långserud (0. G. NorsäcK). Ein Stick wurde
im Herbst 1860 bei dem Hofe Gullsjö geschossen.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 99
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Nur ein Stick von dem Korrespondenten gesehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Bei
Östersund im September 1885 geschossen; auf der Insel Frösö
vor Johanni gesehen. — Östersund (W. SAHLIN). Von dem
Korrespondenten am 11. September 1885 bei der Stadt ge-
schossen. — Herjedalen (P. OLSSON). Im Herbste 1885 ge-
schossen.
Corvus monedula.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
NTJERNBERG). Kommt sparsam am Durchzuge vor; briätet nicht.
— Oxie und Skytt (O. OTTOoSSOoN). Briitet allgemein in Kirch-
tärmen (dann oft in ganz grossen Kolonien), in Schornsteinen,
hohlen Bäumen und dgl. 5—6 HFEier, die man anfangs Mai
findet. — Bökebergsslätt (T. THortt). »Alika». — Lund
(E. NEANDER). >Alika>.
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). Zug-
vogel, selten.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. G. AREEN).
Åusserst zahlreich. Briitet massenhaft in den Borgholmer
Schlossruinen, im Halltorper Walde und an andern Stellen. 4—5
Bier, gelegt den 25. April—8. Mai; die Jungen 1886 aus-
geflogen am 10. Juni. — Leuchtturm Ölands norra (A.F.
LAGSTRÖM). Sparsam vorkommend.
Statthalterschaft. Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NrQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L. E.
TELLGREN). Tritt hier zuweilen im Frihling auf.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HaCKE-
WwiTzZ). Jedes Jahr findet sich eine kleinere Schar eim und
lässt sich auf dem Kirchturm nieder, zieht aber nach einigen
Tagen wieder fort.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SjöstEDTt). Sehr all-
gemein, besonders im Herbste; zeigt sich auch oft im Winter
(den 15. Dezember 1882 sah man 3 Stäcke). — Undenäs
(G. BARTHELSON). Kommt in grossen Scharen auf den bebauten
Strecken der Gemeinde vor. Kam 1886 den 2. April.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KInp-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
100 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son Hjort). Hat
hier nicht gebritet bis ungefähr zum Jahre 1875. Nachdem
die Jungen zwei Wochen aus dem Neste waren, zogen sowohl
Alte als Junge nach der Ebene. Kam 1886 den 26. März. —
Wadstena (W. A. EnGHoLm). Kommt sehr zahlreich, ja, zu
Hunderten, in der Stadt vor. Sie hält sich vorzugsweise in
dem sogenannten »Roten Turme» auf, einem Uberbleibsel aus
dem Mittelalter, wo sie britet. Auch unter Dachziegeln, in
Schornsteinen und an andern Stellen nistet sie. Im Herbst
sammeln sich die Dohlen in grossen Scharen und streichen in
der Gegend umher. Sie schlagen dann oft auf ungedroschene
Getreideschober nieder, welche in der Wadstenaer Ebene zahl-
reich vorkommen; auch hacken sie in den Gärten die Frichte
ab. 1886 verliessen die Dohlen erst gegen Ende Dezember
die Stadt, wahrscheinlich nur infolge der eingetretenen starken
Kälte; einzelne Exemplare blieben jedoch zuräck. — Wäder-
stad (H. V. LINDEBERG). Allgemein. — Qwarsebo (C. A.
HoLLGREN). Kam 1886 den 10. März. — Leuchtturm Härad-
skär (A. P. KJELLGREN). Durchzugsvogel. Selten.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ge-
wöhnlich.
Statthalterschaft Örebro: Nerike (G. E. RinGius). Ein
am 1. März 1876 geschossenes Exemplar wird in dem Museum
des Gymnasiums zu Kristinehamn aufbewahrt. Åusserst zahl-
reich im Winter 1875—1876. — Skagershult (A. H. CHRI-
STIERNSSON). Allgemein im Frihjahr. Ankunft: 1886 die er-
sten Stäcke den 10. März. |
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivus). Weniger allgemein. Doch sehr zahlreich im Winter
1875—1876. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1886 den 24.
März. — Karlstad (S. W. TEnow). Ankunft: 1882 den 5.,
1886 den 23. März. — Skåre (C. G. Wikström und O. G.
NORBÄCK). Nicht so allgemein wie die iäbrigen Raben. — Se-
gerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. Ankunft:
1885 den 24. einzelne, den 27. Februar mehrere Paare. — Ar-
wikaer Revier (T. NOoRrrBY). Allgemein ausser im Winter.
Statthalterschaft Gefleborg: Tuna und Harmånger (K.
FREDENBERG). Briittet in den Kirchen dieser Gemeinde.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHr-
GREN). Kommt nur bei der Alnöer Kirche vor, wo järlich
20—30 Paare briiten.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0O 1. 101
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLrsson). Ist
an verschiedenen Stellen vorgekommen. — Östersund EW.
SAHLIN). Von dem fölnisspondenten am 27. September 1885
nahe bei der Stadt gesehen.
Corvus cornizx.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (EF.
STJERNBERG). Strichvogel; kommt selten im Sommer vor, all-
gemeiner im Herbst, Winter und Frähjahr. — Oxie und Skytt
(0. OTTOSSON). Allgemein.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Zahlreich.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Sehr allgemein. 5—6 FEier, gelegt den 15. April—2. Juni
1886. Die Nebelkrähe ist eine Geissel fiir Stelz- und Schwimm-
vögel, deren Nester sie systematisch pliindert, weshalb sie
auch von den erstern beständig verfolgt wird, besonders von
den Kibitzen. Viele Eandsiste Housklön den Knaben 1 Öre
fär jedes Krähenei. Hunderte von diesen Eiern werden jähr-
lich eingesammelt, doch leider nehmen die Knaben dadurch
auch die BEier vieler anderer Vögel; auch legen die Krähen
von neuem, und zwar auf andern schwer zugänglichen Stellen.
— Leuchtturm Ölands norra (A. LAGsTRÖM). Brut- und
Standvogel. Zuweilen zahlreich. — Leuchtturm Grimskär
(A. P. ANDERSSON). Zwei Exemplare zeigten sich den 1. Ja-
nuar 1886; von Januar bis April stellten sich täglich 2—4
(den 6. März 20) Stiäcke ein. Nach April hat die Nebelkrähe
nur äuvsserst selten, und dann nur in einzelnen Individuen,
einen kurzen Besuch beim Leuchtturm gemacht, ist gedoch
täglich in der Nähe desselben sichtbar gewesen. Im Sommer
sah man mehrmals eine grössere Anzahl Krähen gegen Abend
nach Öland hiniiber fliegen und des Morgens wieder von dort
zurickkommen.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L. E
TELLGREN). Raubt die Eier der Eidergänse. — Nordkoster
(A. M. WESTERBERG). Brut- und Standvogel. Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJösteEpbt). Sehr
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Öste T SOblanA (NE IKE.
KinDBERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
102 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Symnasiums zu Linköping. — Råstorp (BE. G:son Hyort).
Kam 1886 den 24. März. — Wadstena (W. A. ENnGHOoLM). Ist
hier ein Wintervogel, und halten sich gegenwärtig wohl un-
gefähr 100 Sticke im Gebiete der Stadt auf. HEtliche Paare
briiten hier. So wie die Dohlen schlagen auch sie oft auf die
Getreideschober nieder, doch nähren sie sich nicht ausschliess-
lich von Getreide, sondern sie fangen aus die Mäuse, welche
sich im Stroh aufhalten. Im Winter 1886—1887 beobachtete
Herr ENGHOLM, dass die Krähen mit grosser Begier Vogel-
beeren frassen. — Wäderstad (H. V. LInNDEBERG). Allgemein.
— Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam 1886 den 24. März.
— Leuchtturm Häradskär (A. P. KJIELLGREN). Brutvogel,
im Sommer allgemein; hat in hohem Grade an Zahl zugenom-
men. Raubt viele Eidereier.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Nimmt
an Zahl zu.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). Wächst
an Zahl und iberwintert. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
80N). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIus). Allgemein. — Karlstad (S. W. TEsow). Uber-
wintert zuweilen. Hin weisses Exemplar zeigte sich im Som-
mer 18381. — Skåre (C. G. WiKxstrRÖm und O. G. NORBÄCK).
Allgemein. Richtet grossen Schaden an. — Segerstad und
Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. — Arwikaer Rewier (T.
NORRBY). Einzelne Stiäcke haben 1886 bier iiberwintert.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein. Zieht im Winter nach der Meereskiste.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein. Zieht fort im Winter.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
zahlreich. Zieht fort in kalten Wintern. — Qwitsle (G. W.
DAHLSTRÖM). Zieht im Winter weg und kommt im Februar
wieder.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Ankunft: Einzelne Stiicke den 2. April 1886; in den vorher-
gehenden Jahren: 1862 den 7., 1864 den 16., 1865 den 74.,
1866 den 10. und 1867 den 6. April, 1868 den 14. März, 1869
den 5., 1870 den 10. und 1871 den 6. April, 1872 den 24.
und 1873 den 29. März, 1874 den 6., 1875 den 16., 1876 den
5., 1877 den 17., 1878 den 7. und 1879 den 15. April, 1880
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 103
den 29. März, 1881 den 12. April, 1882 den 16. März, 1883
den 11. April, 1884 den 27. März und 1885 den 4. April. —
Areawaara (W. LiInLJEBORG). Hier, zwischen 67” und 68” nörd-
licher Breite und 40 Kilometer nördlich von Kengis, sah der
Korrespondent Anfang August 1875 die letzten gegen Norden
auftretenden Nebelkrähen. Kein einziges Stick wurde bei
Karesuando gesehen.
Corvus corax.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
son). Ziemlich allgemein im Winter. — Lund (E. NEANDER).
Kommt öfters im Winter vor.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Fin Paar hat seit vielen Jahren in der Ruine des Borgholmer
Schlosses genistet. 5—6 FEier; Gelege am 15. März 1886 voll-
ständig. Drei Jahre hintereinander sind den Kolkraben die
Eier weggenommen worden, worauf die Vögel an einer andern
Stelle zum zweitenmal legten. 1886 blieben die Vögel unge-
stört und briteten 5 Junge aus. — Leuchtturm Ölands norra
(A. F. LaGstRÖM). Strichvogel. Zeitweilig zahlreich.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYyQvist). Kommt in einzelnen Wintern vor.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Nordkoster (A.
M. WESTERBERG). Kommt zufällig vor. Britet zuweilen.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEpr). Sehr selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. GC.
' KInDBERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
Nicht allgemein. — Leuchtturm Häradskär (A. P. KJIEL-
GREN). Strichvogel, selten; britet nicht.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Wurde
nur paarmal hier gesehen.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Ver-
schwand gleichzeitig mit dem Wolfe. — Skagershult (A. H.
CHRISTIERNSSON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIUsS). Sparsam. — Skåre (C. G. Wirström und O. G.
NorBÅcK). Selten. — Arwikaer Revier (T. NOoRrrBr). Nicht
so selten gesehen und gehört im ganzen Revier, z. B. den 13.
104 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Januar 1886 in den Gemeinden Holmedal und Jernskog. Nester
gefunden im Wal-Gebirge in der Gemeinde Boda-
Statthalterschaft Gefleborg: Agö (BE. Mopin). Wurde ein-
mal im Januar und zweimal im Februar beobachtet.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Weniger allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich selten, meist zur Winterzeit angetroffen; auch im Hoch-
gebirge. — Östersund (W. SAHLIN). Von dem Korrespon-
denten bei Storlien geschossen.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. 0: NORDLINDER).
3—4 Paare pflegen sich in dem Gebiete aufzuhalten, aber von
diesen iberwintert nur eines.
Corvus frugilegus.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FF.
STJERNBERG). Briitet seit 1884 in hohen Ulmen in Skanör,
äberwintert nicht. — Oxie und Skytt (O. Ottosson). Briitet
allgemein in grossen Kolonien zu Hunderten. Oft findet man
10—135 Nester in einem Baume. Die Eier werden im April
gelegt. Ausnahmsweise bleiben einzelne Individuen den Win-
ter hindurch. — Lund (E. NEANDER). Viele Sticke bleiben
während des ganzen Jahres.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLvAn). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Britete vor einigen Jahren in einer grossen Kolonie bei Lun-
dagård, 8 Kilometer nördlich von der Stadt, wurde aber wegen
ihres unausstehlichen Gekrächzes durch das Niederreissen der
Nester von dort vertrieben. Die Saatkrähe flichtete in das
Innere der Insel, wo nun mehrere Kolonien sind.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. Nyqvist). Selten.
Statthalterschaft Halland: Onsala (H. Nirsson). Ende
des vorigen Jahrzehntes trat ganz plötzlich in Onsala, 40 Ki-
lometer siidlich von Gothenburg, ein Trupp Saatkrähen auf,
und seitdem sind dieselben dort an mehrern Stellen ansässig
gewesen. In emem Erlenhaine, den der Korrespondent am 4.
Mai 1884 aufsuchte, konnte man mehr als hundert Nester
sehen, in eimigen Baumgipfeln nur eines, in andern bis an 5
oder 6. Die Vögel hatten wohl schon im Monat März mit
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 105
dem HEierlegen begonnen, denn mehrere Male hintereinander
waren die meisten Nester von Knaben niedergerissen worden,
bevor der Korrespondent dorthin kam und neue Nester mit 1,
2, 35 oder 4 Biern antraf. Die dortigen Landleute behaupten,
dass die Saatkrähen teils bei ihrem Wihlen nach Larven die
Getreidewurzeln verdiirben, teils die Saatkörner frässen, und
dadurch schädlich wirden. Von zwei geschossenen Exemplaren
hatte das eine den Magen mit Larven, das andere mit Körnern
vollgepfropft. Wurde von den Leuten »Swart Kråka» genannt.
Statthalterschaft Skaraborg: Falköping (C. F. ANDERS-
80N). Kam im Winter 1877 —1878 zahlreich vor; ist seitdem
nicht mehr beobachtet worden. — Hjo (Y. SJöstEDT). Ist nicht
mit Gewissheit beobachtet worden vor dem Frihling 1885,
wo mehrere Stäcke gesehen wurden.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NEG:
KINDBERG). Trat 1885 und 1886 bei Linköping auf, im Winter
1866 in grosser Menge. — Råstorp (E. G:son Hjort). Den
12. April 1886 beobachtet. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
Kommt sparsam vor. — Wäderstad (H. V. LiNDEBERG). Ein
Exemplar aufbewahrt.
Statthalterschaft Upsala: Stadt Upsala (W. LIiLLJEBORG).
Im Winter 1876—1877 sehr zahlreich.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CuHrI-
STIERNSSON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIvs). Allgemein 1875—1876. — Skagern (S. W. TENOW).
Kommt jeden Herbst vor. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und
0. G. NORBÄCK). Selten.
Stattbalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
1883 in einer Schar Krähen gesehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). Nicht
selten; meist im Friihling und Herbst angetroffen, aber auch
in einigen Wintern. — Östersund (W. SAHLIN). Von dem
Korrespondenten verschiedene Male im Winter beobachtet,
aber auch anfangs Juni 1886 bei Kungsgården auf Frösön. —
Östersund (G. W. DAHLSTRÖM). Hin Exemplar wurde von
dem Korrespondenten den 24. Dezember 1852 bei der Stadt
geschossen.
106 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Ampelis garrulus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. Ortos-
SON). Allgemein in einzelnen Jahren. — Lund (E. NEANDER).
In den meisten Wintern hier.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Allgemein im
Winter.
Statthalterschaft Kalmar: Leuchtturm Ölands norra (A.
F. LAGSTRÖM). Sparsam und im Winter vorkommend.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON Po-
RAT und H. Nyraevist). In etlichen Wintern sehr allgemein.
Jönköping (Y. SJöstEpt). Ein buntes (die gewöhnliche Farbe
mit Weiss vermischt) Exemplar wurde bei Jönköping lebendig
gefangen.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). Kommt nicht in allen Wintern hier vor. — Nord-
koster (A. M. WESTERBERG). Zeigt sich selten und zufällig
im Winter.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. StöstEDT). Tritt
fast jedes Jahr in grössern Scharen auf.
Städdbbltorgebaf Östergötland: Östergötland (N. C.
KInDBERG). Exemplar aus der Gegend in döm Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son Hyorr).
Kleine Scharen zeigen sich zur Winterzeit.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O.: ALMQVIST). Weniger
gewöhnlich. 1886 schon am 30. Oktober gesehen.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CurI-
STIERNSSON). In einigen Wintern allgemein, in andern selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E
RinGivs). Allgemein in gewissen Jahren.
Statthalterschaft Karlstad: (S. W. TEnow). Hin weisses
Exemplar im Winter 1881 angetroffen. Kam 1885 den 24.
November 10 —11 Uhr PES bei = Bin OHA RARE (CE
G. Wicström und O. G. NOorBÄcK). Allgemein im Herbste,
wenn es Vogelbeeren fö — Arwikaer Revier (T. NORRBY).
Zum erstenmal im Winter 1885 den 10. December gesehen.
— Nördlicher Teil von Wermland (S. W. TEsow). Britet
selten.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Von dem Korrespondenten mehrmahls im Juli an verschiedenen
Stellen angetroffen.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 107
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Kommt nur im Winter vor. Anfangs Mai 1886 sah
der Korrespondent 3 Stiicke in einer Palmweide, welche ge-
rade zu der Zeit blihte; zwei von den Vögeln wurden ge-
schossen; sie hatten eine Menge Palmweidenbliiten im Schna-
bel, weshalb man annehmen kann, dass der Seidenschwanz
auch davon lebt. Kam Mitte Oktober 1886 an.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). All-
gemein. Britet bei Östersund und in der Gemeinde Kyrkås.
— Östersund (W. SAHLIN). Zahlreich im Winter. — Qwitsle
(G. W. DAHLSTRÖM). Wurde nicht beobachtet im Jahre 1886,
hat sich aber in verschiedenen vorhergehenden Jahren ge-
ze1gt.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Zeigte sich scharenweise den 6. November 1886, verschwand
aber bald.
Alauda alpestris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). »Berglärka». Allgemein in einzelnen Jahren.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). In der Nähe
von Wisby im November 1869 geschossen.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). Wurde am 20. Februar 1865 bei Claestorp geschossen.
Statthalterschaft Stockholm: Gräsö (W. LILLJEBORG). An-
fangs Oktober 1860 hat der Korrespondent eine ziemlich
grosse Schar hier angetroffen und mehrere Stiicke geschossen.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CuHrI-
STIERNSSON). Zum erstenmal angetroffen 1874 Ende August;
4 Stäcke waren beisammen, und von diesen schoss man 2.
Seitdem hat der Beobachter mehrmals, jedoch nur während
der Herbstzugzeit, die Alpenlerchen vorbeiziehen hören, aber
nicht sich niederschlagen sehen.
Statthalterschaft Wermland: Karlstad (S. W. TENow).
Im Frihling 1857 einmal angetroffen. — Skåre (C. G. WiK-
STRÖM und O. G. NorBÄCK). Wurde einmal bei Herrhagen, in
der Nähe von Karlstad, geschossen (wahrscheinlich dasselbe
Stick, von dem soeben die Rede war).
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSsSon). In
der Gemeinde Kall geschossen.
108 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Alauda arvensis.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Zahlreich im Sommer. 1886 sah man sie noch
am 22. September. — Oxie und Skytt (0. Ottosson). All-
gemein. — Heckeberga (O. RyGÅRrp). Ankunft: 1880 den
9. Februar, 1881 den 11. März, 1882 den 12. und 1883 den
10. Februar. — Lund (E. NEANDER). Oft werden einzelne
Exemplare mitten im Winter gesehen.
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). »Lärka»
genannt. Brut- und Durchzugsvogel.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Ailgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Sehr allgemein; in schneefreien Wintern bleiben einige Stäcke
hier. Kam 1886 am 25. Februar. Britet in Getreidefeldern;
2 Gelege. 4—5 HEier, welche man im Mai—Juli antrifft. —
Leuchtturm Ölands norra (A. F. LaAGSTRÖM). Brut- und
Durchzugsvogel. Zahlreich.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON Po-
RAT und H. NYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L. E.
TELLGRES). »Lärka» genannt. Kommt anfangs März. — Nord-
koster (A. M. WESTERBERG). Allgemein im Sommer. Brutvogel.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACE-
witz). Kam 1886 am 24. Mätrz.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tourtin). Kam
1886 am 24. März. — Hjo (Y. SJöstEDt). Ausserst allgemein.
Den 23. Februar 1883 sah man mehrere Stäcke. — Undenäs
(G. BARTHEELSON). Kam 1886 den 25. März.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KinDp-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HJIorrt). All-
gemein. Kam am (24.) März 1886. — Omberg (C. M. SJö-
GRÉEN). Im Nachwinter, den. 30. und 31. Mai 1886, da die
Temperatur bis zu — 10” C. niederging, kam eine Menge Feld-
lerchen (auch Rotkehlchen, Bachstelzen und Buchfinken); viele
solehe Vögel wurden in den nächsten Tagen tot gefunden,
und diese Arten waren in dem ibrigen Teile des Jahres
in merklich minderer Anzahl vertreten, als gewöhnlich. —
Wadstena (W. A. ENGHOLM). Briätet gerade nicht so all-
gemein auf der Ebene bei Wadstena, nur im Frihling hört
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 1. 109
und sieht man sie iiberall. 1886 wurde sie zuerst am 25.
März beobachtet. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). »Lärka»
genannt. Allgemein. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). - 1886
am 24. März. — Leuchtturm Häradskär (A. P. KJELLGREN).
Kommt sparsam vor im Sommer, britet aber nicht.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Lärka»
genannt.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TrysÉs). Kam
1886 am 26. März frih morgens. — Tibble (O. ALMQVIST).
Kam 1886 den 26. März.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Weni-
ger allgemein. Kam 1885 den 14. März. — Skagershult (A.
H. CHRISTIERNSSON). Allgemein. Ankunft: 1886 das erste Stick
den 25., allgemein den 27. März.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WoLrFF). Kam
1886 den 25. März. — Wisnum und Ölme (G. E. RisG1vs). All-
gemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1882 den 16. Februar,
1886 den 25. März. — Karlstad (S. W. TEnow). Ankunft:
1882 den 9., 1886 den 25. März.!) — Skåre (C. G. WIKSTRÖM
und O. G. NorBÄcK). »Lärka» genannt. Allgemein. — Seger-
stad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. Ankunft: 1885
den 3. März. — Arwikaer Revier (T. NorrBy). »Lärka>
genannt. Ankunft: 1886 den 23. März in Sillerud.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Nicht allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein. Ankuntt: 1886 den (30.) April.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
allgemein bei Östersund; kommt nicht im Hochgebirge vor.
— Östersund (W. SAHLIN). Kommt sparsam vor. — Qwitsle
(G. W. DaurLström). 1886 sehr sparsam, vielleicht infolge
des regnerischen, kalten Frihjahres.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Ankunft: 1886 den 5. April hörte man das erste Stick; die
Hauptmasse kam den 24. April. In den vorhergehenden Jahren
fand "sich die Eeldlereke;' denn 12:, 120:71-18:5020:5, 15: 17-14
und 16. April, 1. und 8. Mai, 29. April, 8. Mai, 16. April und
1. und 12. Mai, 9. April, 3. und 1. Mai und 13. April ein. —
Öfwer-Torneå (W. LILLJEBORG). Im Jahre 1875 waren hier
keine Feldlerchen zu sehen, obgleich ziemlich grosse Åcker
1) Nach »Wermlands Tidning» 1885 in der ersten Woche Februar.
110 sUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
vorkommen. Dagegen sah der Korrespondent 20 Kilometer
nördlich von der Stadt Haparanda noch Feldlerchen und glaubt
also, dass diese Art ihre nördliche Grenze zwischen den beiden
obenerwähnten Orten habe.
Alauda cristata.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTtos-
SON). Hat sich in den letzten 10 Jahren sehr verbreitet, ist
nun ganz allgemein und briitet iiberall; scheint sandige Stellen
vorzuziehben. Das Nest findet man im Getreide, an Gruben-
rändern u. s. w. Schon anfangs April enthält es 4—53 Eier,
welche denen der Feldlerche vollkommen pgleichen. Uber-
wintert.
Statthalterschaft Kronoberg: Gemeinde: Wexiö (J. A.
WitTLOoCK). Der Korrespondent hat sie niemals im Winter
gesehen.
Statthalterschaft Upsala: Upsala (W. LILLJEBORG). 5—8
Stuäcke wurden in den Wintern der Jahre 1884—1885 und
1885—1886 bei der hiesigen Eisenbahnstation und in der Vor-
stadt Luthagen gesehen; noch im Mai 1886 wurden sie in
Luthagen angetroffen, aber kein Nest gefunden.
Statthalterschaft Wermland: Karlstad (S. W. TENOW).
Wurde nur einmal, nämlich im Winter 1876, beobachtet. —
Arwikaer Revier (T. NorrBY). Von dem Korrespondenten
vor langen Jahren in dem Revier angetroffen.
Alauda arborea.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OrTtos-
S0N). Allgemein.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SjöstEpT). Wird im
Herbste familienweise auf trocknen Feldern angetroffen; im
Friähling und Sommer hat man sie nicht gesehen.
Statthalterschaft Östergötland: Östergö tland(N. C. KinD-
BERG). Exemplar von Linköping in dem Museum des Gymnasiums
dieser Stadt. — Råstorp (E. G:son Hjort). Ziemlich allgemein.
— Wäderstad (H. V. LInDEBERG). »Lärka» genannut. All
oemein. Kam 1886 am 25. März.
e
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDLE. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 111
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Von
dem Korrespondenten während der Zugzeit gehört; britet
wahrscheinlich in der Gegend. — Skagershult (A. H.
CHRISTIERNSSON). Nicht selten. Ankunft: 1886 die ersten
Stäcke den 27. März.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RINGIUS). Allgemein. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und O. G.
NORBÄCK). Seltener.
Upupa epops.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTtos-
SON). Recht allgemein auf der Skanörer Heide.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
1883 sah der Beobachter 2 Exemplare bei Borgholm. Britet
wahrscheinlich auf dem nördlichen Teile der Insel. — Staats-
gut Horn (0Ö. ERIKSON). Seltener als friiher.
Statthalterschaft Östergötland: Omberg (C. M. SJÖGREEN).
Einmal dort geschossen. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
Ein Exemplar wird aufbewahrt. — Wadstena (W. A. ENG-
HOLM). Ein Exemplar (in der Pfarrgemeinde Rök im Jahre
1875 geschossen) wird im hiesigen Museum aufbewahrt.
Picus tridactylus.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. Kinp-
BERG). Ein Exemplar (aus der Gemeinde Wiäderstad) in dem
Museums des Gymnasiums zu Linköping. — Wäderstad (H.
V. LINDEBERG). Ein Exemplar wird aufbewahrt.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArMQvist). HEinmal
geschossen.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Ziem-
lich allgemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Als
Brutvogel sparsam, als Durchzugsvogel allgemein.
Statthalterscehaft Wermland: Wisnum und Olme (G. E.
RinGius). Selten. — Karlstad (S. W. TEnow). Selten in
dem sidlichen Teile der Landschaft. — Skåre (C. G. WiK-
STRÖM und Ö. G. NorBÄCK). Ziemlich sparsam. Nördlicher
Teil von Wermland (S. W. TEnsow). Kommt öfters vor
112 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Hackspik> genannt. Von dem Korrespondenten recht
oft geschossen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich allgemein; britet in der Gemeinde Åre. — Östersund
(W. SAHLIN). Nicht selten.
Picus major.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTtos-
SO0N). Britet hier und da. — Lund (E. NEANDER). Britet in
Dalby.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDT). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Wadstena (W. A. EnG-
HOLM). FEin Exemplar sah man am 1. Januar 1867 in der Stadt
in einer Eberesche sitzen und eifrig die Vogelbeeren verzehren.
— Wäderstad (H. V. LInDEBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Allgemein.
Statthalterschaft "Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. RinGivs). Allgemein. — Skåre (C. G. Wirström und O.
G. NorBÄCcK). »Hackspett» genannt; allgemein. — Segerstad
und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein. — Arwikaer Revier
(T. NORRBY). Allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Hackspik» genannt. Allgemein. Der Korrespondent
hat Junge geschossen, die gerade flugge waren.
Picus medius.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. ÖTTOS-
SON). Briitet hier und da. — Lund (E. NEANDER). Macht
kurze Besuche im Herbst und Winter.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 113
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGiuvs). Selten. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und OÖ. G. NOoRr-
BÄCK), Nicht wenige Sticke wurden geschossen.
Picus leuconotus.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). bSelten.
Statthalterschaft Östergötland: Wäderstad (H. V. LiNnDE-
BERG). Ein Exemplar konserviert.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). Weni-
ger allgemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Selten. — Skåre (C. G. Wixström und O. G. NOR-
BÄCK). Ziemlich ungewöhnlich. — Segerstad und Nor (C.
CEDERSTRÖM)- Gegen Ende der vierziger Jahre geschossen. -—
Arwikaer evier (CESENORRBE): Zisalick selten; am 30.
Januar 1886 bei Wäxwik beobachtet.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). »Hackspik» genannt. Kommt recht oft vor.
Picus minor.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OÖTTtos-
SON). Kommt recht oft vor. — Lund (E. NEANDER). Kommt
zuweilen im Winter vor.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖsteEDT). Ziem-
lich allgemein.
Stattkaltersckaft Östergötland: Östergötland (N. C. KIND-
BERG). Fin Exemplar von Linköping befindet sich in dem
Museum des Gymnasiums dieser Stadt. — Wäderstad (H. V.
LINDEBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Weniger
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Allgemein.
8
114 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIUs). Allgemein. — Skåre (C. G. Wirström und O. G.
NorBÅcCK). Nicht so allgemein. — Segerstad und Nor (C.
CEDERSTRÖM). Allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Hackspik»> genannt. Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). Nicht
selten.
Picus martius.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). »Tojle> genannt.
Allgemein.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyYQvistT). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Weniger
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. Kinp-
BERG). Ein Exemplar aus der Gegend wird in dem Museum
des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Råstorp (E.
G:son Hjort). »Tyrkråka» genannt. Allgemein das ganze Jahr
durch. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). »Tyrkråka» ge-
nannt; allgemein.
Statthalterschaft Stockholm: Görla (T. HEDLUND). »Spill-
kråka» genannt.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult(A. H. CHRISTIERNS-
SON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RINGIUS). Sparsam. — Skåre (C. G. Wizström und 0. 'G:
NorBäcK). »Tillkråka»> und »Spillkråka» genannt. Allgemein.
Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Allgemein.! — AT.
wikaer Revier (T. NorrBr). »Spilkråka» und »Gertruds-
fogel» genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Spelkråka» oder »Spillkråka» genannt. Allgemein,
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 115
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
selten. Briitet in den Gemeinden Ragunda und Owiken. —
Östersund (W. SAHLIN). Nicht selten. — Qwitsle (G. W.
DAHLSTRÖM). Standvogel. Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
»Regn-Stina» oder »Regn-Kricka» genannt.
Picus viridis.
Statthalterschaft Malmöhus: Lund (E. NEANDER). HFin-
zelne Stuäcke zeigen sich im Herbst und Winter.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SjöstEDtT). All-
gemein.
Statthalterschaft Östergötland: Öste rgötland (N. C. KInp-
BERG). Exemplar aus der Gegend befindet sich in dem Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V.
LINDEBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (0. ALMQvist). All-
gemein. War friher selten hier und weniger gewöhnlich als
der Schwarzspecht und der grosse Buntspecht; nun sind diese
beiden Arten weniger gewöhnlich als der Grinspecht, der sehr
an Zahl zugenommen hat.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Selten.
2 Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GG. EB.
UNGIUS). Sparsam. — Skåre (C. G. WiKsSTRÖM und O. G.
NoRrBÄCK). »Grönspett> genannt. Ziemlich allgemein. — Seger-
stad und Nor (C. CEDERSTRÖM): Allgemein. — Arwikaer
Revier (T. NorrBY). Kommt ziemlich oft vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLrsson). Sel-
tener, doch nicht in der Gemeinde Ragunda, wo die Art britet;
wurde bei Östersund gesehen. — Östersund (W. SAHLIN).
Soll in der Gemeinde »Hackås», eimige schwedische Meilen
von der Stadt, gesehen worden sein.
Picus canus.
Statthalterschaft Elfsborg: Torpa (C. R. SUNDSTRÖM). Ein
Exemplar wurde im Februar 1860 auf einer Scheune geschossen.
116 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Örebro: Qwistbro (C. R. SUNDSTRÖM).
Paarmal im Winter geschossen. — Skagershult (A: FE.
CHRISTIERNSSON). Kommt sparsam vor, doch jeden Herbst.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIus). Selten. — Skåre (C. G. WikstrRÖM ,und OQO. G.
NORBÄCK). Wird »Grönspett» genannt. Ziemlich allgemein.
— Nördlicher Teil von Wermland (S. W. TEnow). Nicht
selten.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Wurde in den Jahren 18783—1885 mehrmals beobachtet. Fin
nicht ganz ausgewachsenes Junges wurde von dem Korrespon-
denten am 3. August 1883 geschossen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein. >»Hackspett> genannt. Allgemein im Winter.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Selten.
Briitet bei Östersund.
Iynx torquilla.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTos-
SON). Wird oft im Herbst angetroften.
Statthalterschaft Gotland: (J. Ö. SYLvAn). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (HE. G. AREEN).
Allgemein. 1886 hörte man den Wendehals zum erstenmal am
23. April. Britet in hohlen Bäumen. $8--11 Eier zwischen
dem 20. Mai und 6. Juni gelegt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
WwitTzZ). Kam 1886 den 3. Mai.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEbt). All-
gemein. — Gemeinde Undenäs (G. BARTHELSON). Selten.
Kam 1886 den (26.) April. — Gemeinde Halna (G. BARTHEL-
SON). Allgemein.
Starokalersokatt Östergötland: Östergötland (N. C. KiInD-
BERG). Fin Exemplar ans der Gegend befindet sich in dem
Museum des Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (BE.
G:son Hjort). Britet jährlich in Briitekästchen. -— Wiäder-
stad (H. V. LINDEBERG). Allgemein. — Qwarsebo (C. A
HOLLGREN). Kam 1886 am 6. Mai. — Leuchtturm Häradskär
(A. P. KJELLGREN). Sommervogel, selten; briitet nicht.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 117
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
S0N). Allgemein. Ankunft: 1886 das erste Stäck am 8., all-
gemein am 14. Mai.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme ( (GE
RINGIUS). Sparsam. — Ölme (L. Fark). Ankunft: 1886 den
5. Mai. — Skåre (C. G. Wirström und O. G. NORBÄCK).
Nicht selten. — Arwikaer Revier ('T. NORRBY). Allgemein.
Ankunft: 1886 den 17. Mai bei der Station Öttebol.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Ziemlich allgemein. Am 12. Juni 1886 wurden Eier
gefunden.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). Nicht
selten. Briitet bei Östersund.
Cuculus canorus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Allgemein. — Heckeberga (0. RyGÅRp). Zum ersten-
mal gehört: 1880 den 2., 1881 den 9., 1882 den 3. und 1883
den 9. Mai; zum letztenmal gehört: 1880 den 28., 1881 den
20., 1882 den 9. und 1883 den 13. Juli.
Statthalterschaft Bleking: Leuchtturm Hanö (M. PETTERS-
SON). Kommt sparsam vor in der Umgegend, aber keine Hier
wurden gefunden.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. ARBEN).
Paar halten sich in der Nähe von Borgholm auf. Wurde 1886
zum erstenmal am 17. Mai gehört. 1885 fand man ein
Kuckucksei mit 4 HEiern von Sylvia cinerea in einem Neste,
welches 0,3 Meter hoch in einem Maulbeerstrauche angebracht
war. Am 31. Juli 1886 legte ein Kuckuck sein Ei in ein
Nest von Muscicapa grisola, welches sich im Borgholmer Stadt-
garten befand und 4 bebriitete, verlassene, kalte Eier enthielt,
sowie ein zerbrochenes Fi. Das Nest war in dem Winkel
zwischen dem Stamme und einem Aste 1,2 Meter hoch in
einem Baume angebracht, an welchem die Badegäste beständig
118 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
vorbeipassierten. — Leuchtturm Ölands norra (A. F. LaAG-
STRÖM). Brut- und Durchzugsvogel. Zahlreich.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). Sehr allgemein auf den Inseln in der Nähe.
— Nordkoster (A. M. WESTERBERG). 'Nicht selten im
Frihling.
Stattbalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tovrin).
Kam 1886 den 16. Mai. — Hjo (Y. SJösteEpt). Wurde 1882
den 2. und 1885 den 12. Mai gehört. — Undenäs (G. BARTHEL-
SON). Allgemein. Kam 1886 den 17. Mai.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NIC. KInD-
BERG). HEin Exemplar aus der Gegend wird in dem Museum
des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Råstorp (E-
G:son Hvyort). Sucht fleissig Raupen auf Beeren tragenden
Sträuchern. Kam 1885 den 27. April, 1886 den (15.) Mai. —
Wadstena (W. A. ENGHOLM). Sehr selten in der Gegend;
von dem Beobachter nie gesehen auf der Ebene. Anfangs
September 1886 wurde bei Mjölna an dem Flusse Starby-å ein
juängeres Exemplar geschossen. — Wäderstad (H. V. LINnDE-
BERG). HEier und Junge von Cuculus canorus wurden in den
Nestern von Weissen Bachstelzen, Gartenrotsehwänzehen und
Zaunkönigen angetroffen. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN).
Kam den 14. Mai 1886. — Leuchtturm Häradskär (A. P.
NIELLGREN). Selten, britet nicht.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYSÉN).
Kam 1886 den 16. Mai am Vormittage. — Tibble (O. ALM-
QVIST). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). Kam
1885 den 10. Mai. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON).
Allgemein. 1886 wurde das erste Stick am 12. Mai
gehört.
Statthalterschaft Wermland: Presterud (E. WorrFF).
Kam 1886 den 15. Mai. — Wisnum und Ölme (G. E. RinGius).
Allgemein. — Ölme (L. FALK) Ankunft: 1882 den 9., 1886
den 15. Mai. — Karlstad (S. W. TEnow). Ankunft: 1882
den 9. Mai, 1885 den 8. Mai. Hin halbflugges Junges, wel-
ches auf dem Boden ausgebriitet worden war, zischte wie eine
Schlange bei nahender Gefahr. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM
und O. G. NorBÄCcK). Allgemein. — Segerstad und Nor
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 119
(C. CEDERSTRÖM). Wird »Ghök>» genannt. Allgemein. Ankunft:
1885 den 8. Mai. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). All-
gemein. Ankunft: 1886 den 17. Mai bei Berg in der Ge-
meinde Elgå.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Sehr allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). All-
gemein im Hochgebirge; legt HEier auch bei Östersund. —
Östersund (W. SAHLIN). Allgemein in den Hochgebirgs-
gegenden, z. B. bei Storlien. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM).
Kommt nicht, bevor der Sommer eintrifft. Kam sehr sparsam
vor 1886.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Wurde 1886 nicht von dem Korrespondenten gehört; kam 1862
am 28., und 1864 am 28. Mai, 1866 am 5. und 1867 am 9.
Juni LSOS am 22. Mat, ltr am il. Juni, 1879 am25 wmd
1881 am 29. Mai, 1884 am 5. Juni und 1885 am 24. Mai.
Alcedo ispida.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. Orttos-
SO0N). Wurde am' 27. August 1882 bei Klörup angetroffen.
— Lund (E. NEANDER). Ein Exemplar wurde bei Käflinge
am 16. Februar 1870 geschossen.
Statthalterschaft Kalmar: Staatsgut Horn (O. ERIKSON).
Wurde im September 1885 gesehen.
Coracias garrula.
Statthalterschaft Malmöhus: Lund (E. NEANDER). Briitete
anfangs der siebziger Jahre in Reften.
Statthalterschaft Gotland (J. Ö. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Staatsout Horn (0. ERIKSON).
Selten.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEptT). War
friher ganz allgemein bei der Stadt, verschwand aber, da ein
Hain, worin sich viele alte, hohle Espen befanden, nieder-
gehauen wurde.
120 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NAD
KISDBERG). Ein Exemplar aus der Gegend wird in dem Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Råstorp
(E. G:son Hjort). Ziemlich selten. Ein Paar hat jährlich
hier gebriätet, wurde aber wahrscheinlich von Dohlen aus
seinem Neste vertrieben. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Ziem-
lich selten. — Wadstena (W. A. EnGHoLM). Fin Exemplar
wurde am 17. Juli 1871 in der Gemeinde Rök geschossen. —
Wäderstad (H. V. LINDEBERG). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). Kommt nunmehr sehr sparsam in der Gegend vor.
Statthalterschaft Örebro: Qwistbro (C. R. SUnpstrRömM).
Briitet sehr sparsam. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON).
Selten.
Statthalterschaft Wermland: Gemeinde Ölme (C.G. WIE-
STRÖM und Ö. G. NorBäcK). -Wurde bei dem Hofe Sjöstad
geschossen. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Kam
fräher hier vor, jedoch nicht in den letzten Jahren. — Ge-
meinde Gillberga (C. G. Wikström und O. G. NORBÄCK).
Wurde bei dem Hofe Gårdsjö geschossen.
Statthalterschaft Kopparberg: Bergsgärdet (XY. ALIS
GERDAHL). Vor mehrern Jahren wurde ein Exemplar ge-
schossen.
Cypselus apus.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Kommt nur beim Durchzuge vor. — Oxie und
Skytt (0. Ottosson). Briitet allgemein in Kirchen und an-
deren grossen Gebäuden, meist in grossen Kolonien. 2 Eier,
welche anfangs Juni angetroffen werden. Kam in der letzten
Hälfte Mai und zog schon im August ab. — Heckeberga
(0. RyGÅRrRpD). Ankunft: 1880 den 12., 1881 den 8., 1882 den
22. und 1883 den 17. Mai; Abzug: 1880 den 19., 1881 den
24., 1882 den 20. und 1883 den 23. September. — Lund (E.
NEANDER). Von den Bauern »Solswärta> genannt.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLvAn). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (FE. G. AREEN).
»Ringswala» genannt. Sehr allgemein. Britet teils in der
Borgholmer Schlossruine, teils in den Briutekästchen, nachdem
die Stare Mitte Juni abgezogen sind.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 121
Statthalterschaft Kronoberg: Gemeinde Wexiö (J. A.
WittLoCcK). »Ringswala» genannt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C::O. VON Por
RAT und H. NyQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HAcK-
Witz). Kam 1886 den 20. Mai.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tourin). Kam
1886 den 9. Mai. — Hjo (Y. SJÖstEDt). Sehr allgemein. —
Undenäs (G. BARTHELSON). Alligemein. Kam 1886 den 20. Mai.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. Kinp.
BERG). Ein Exemplar aus der Gegend wird in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Råstorp (E. G:SON
HJIort). »Ringswala» genannt. Allgemein. Britet oft in nie-
drigen Ziegeldächern, wenn das Gehöfte nur einigermassen hoch
liegt. Kam 1886 den 20. Mai. — Wadstena (W. A. ENG-
HOLM). Der Mauersegler ist hier allgemein. Er briitet unter
den Dachpfannen fast aller Häuser. Am 15. Mai 1886 zeigte
sich hier in der Stadt ein Schwarm Mauersegler. Es war bei
Sudwind. Am Abende desselben Tages verschwanden sie
und kamen erst eine Woche später wieder zuriäck, um ihre
Wohnstätten aufzuschlagen. Nachdem die Mauersegler angc-
kommen waren, sah der Beobachter oft draussen vor seinem
Fenster kleine Junge und zerbrochene FEier von Sperlingen
liegen. welche der Mauersegler ohne Schonung herauswirft,
wenn sie ihm im Wege sind. 1886 hatte dieser Vogel schon
Ende August die Stadt verlassen. — Wäderstad (H. V.
LINDEBERG). Allgemein. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam
1886 den 17. Mai.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYSÉN).
Kam 1886 den 23. Mai am V ormittage. — Tibble (O. ALMQVIST).
Allgemein. Kam 1886 den 23. Mai.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). All-
gemein. Britet in hohlen Bäumen tief im Walde. Nachdem
der Beobachter an seinem Hause Britekästehen angebracht,
briäten jährlich mehrere Paare Mauersegler in denselben, wenn
die jungen Stare flägge geworden sind. Wenn der Star Eier
hat bei der Ankunft der Mauersegler, so wird der erstere
oft vertrieben und die Eier werden herausgeworfen. Kam 1885
den 23. Mai an. — Skagershult (A. H: ÖCHRISTIERNSSON).
Allgemein. 2 HEier, äusserst selten 3. Ankunft: 1886 das erste
Stuck am 14. Mai.
122 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RUINGIUS). Allgemein. — Ölme (L. FaLK). Ankunft: 1882
den 23., 1886 den 15. Mai. — Karlstad (S.: W. TENOW).
Ankunft: 1882 den 23., 1886 den 17. Mai. — Skåre (C. G.
WixcstRÖM und OQO. G. NorBäcK). Allgemein. — Segerstad
und Nor (C. CEDERSTRÖM). Ankunft: 1885 den 23. Mai. —
Arwikaer Revier (T. NOorrBr). Allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein, aber nur in Wäldern.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Ziemlich allgemein. Britet jährlich in der Tunaer
Kirche.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
selten bei Östersund. Britet in der Gemeinde Norderön. —
Östersund (W. SAHLIN). Allgemein.
Statthalterschaft Norrbotten: Kengis (W. LILLJEBORG).
Der Mauersegler hatte 1875 seine nördlichste Grenze ungefähr
43 Kilometer weiter nach Norden.
Caprimulgus europ&eus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SON). Allgemein. HEinmal Mitte Juni gesehen worden. —
Lund (E. NEANDER). »Nattblacka>.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). »Nattnorpa»>
genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Ziemlich selten; 1886 verschiedene Male gesehen und gehört.
Statthalterschaft Kronoberg: Gemeinde Wexiö (J. A.
WiTTLOCK). »Nattblacka» genannt.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDT). Ziemlich
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HJort). »Spån-
kärnga» genannt. Allgemein. Kam 1886 den (21.) Mui an.
Wäderstad (H. V. LInNDEBERG). Allgemein. — Qwarsebo
(C. A. HoLLGREN). Kam 1886 den 21. Mai.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Allgemein.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14.0 ArD! IV. N:0 1. 123
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). Allge-
mein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Ankunft: 1886 das erste Stuck am 11., allgemein am 18. Mai.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1886
fen f3l Marco Karlstad (SC oWi TENow). War noch am 1.
Oktober 1886 hier. — Skåre (C. G. WrizstrRÖmM und O. G. NOR-
BÄCK). »Nattblacka» genannt. Allgemein. — Segerstad und
Nor (C. CEDERSTRÖM). >Nattblacka». Allgemein. — Arwikaer
Revier (T. NorrBY). »Nattblacka» genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Zeigt sich zuweilen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). Nur einmal angetroffen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). Sel-
ten; kommt z. B. in der Gemeinde Owiken vor. — Qwitsle
(G. W. DAHLsSTRÖM). Kommt in gewissen Jahren vor; wurde
1886 nicht gehört.
Hybris flammea.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTtos-
son). Wurde von dem Beobachter vor 10—12-Jahren in der
Renger Kirche nahe bei Skanör briitend angetroffen. Nachdem
hat die Art sich sehr verbreitet und britet hier und da in
Kirchen und: andern/Gebäuden:: Dies Eier, /6—8 an aer Zahl,
legt dieser Vogel in Zwischenräumen von einem Tage und
ohne irgend eine Art Unterlage.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KiInD-
BERG). Fin bei Kyleberg in der Gemeinde Swanhals erhaltenes
Exemplar wird im Museum des Gymnasiums zu Linköping
avufbewahrt. — Wäderstad (H; V. LInDEBERG)! Ein Exem-
plar wurde im Frähling 1884 bei Kyleberg in der Gemeinde
Swanhals gefangen und eine Zeit lang lebend aufbewahrt (wahr-
scheinlich dasselbe, von welchem vorher die Rede war, und
das nach Herrn W. A. EnGHOLM auf der Tabelle angegeben ist).
Strix tengmalmi. !)
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
SoN). Kommt zuweilen im Winter vor. — Lund (BE. NEANDER).
1) Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER). Die Raub-
vögel werden hier gewöhnlich »Spännare» genannt.
124 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Kommt besonders in kalten Wintern in Gesellschaft von
Gimpeln und Seidenschwänzen vor.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
In einem Jahre wurden einige junge Exemplare teils ge-
schossen, teils gefangen; wahrscheinlich britet also die Art
hier, zeigt sich jedoch nur selten.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON Po-
RAT und H. NyQvist). Selten. HFEin am 6. November 1880 bei
der Stadt geschossenes Exemplar wird in dem Naturalien-
kabinete des Gymnasiums zu Jönköping aufbewahrt.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. Sjöstept). Sehr
selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KINDBERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Wadstena (W. A. ENGHOLM).
In der Gemeinde Rinna am 26. Oktober 1865 geschossen. —
Wäderstad (H. V. LInDEBERG). HFEin Exemplar hier er-
halten.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVisST). Selten;
mehrmals beobachtet.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GrÖBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sparsam.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGIUS). Sparsam. — Karlstad (S. W. TEnow). Seltener.
— Skåre (C. G. Wirström und O. G. NOoRrBÄCK). Selten.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Kommt
hier und da vor; 8 Stiäcke sind geschossen worden, so weit
dem Korrespondenten bekannt. Briitete 1885 am Rännås-See
östlich von Östersund. — Östersund (W. SAHLIN). Nicht
so selten.
Strix aluco.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTttos-
Son). Britet in allen grösseren Wäldern. — Lund (E. NEANDER).
Kattuggla» genannt.
Statthalterschaft Gotland: (J. Ö. SYLVAN) Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN):.
Recht allgemein. Briitet in der Borgholmer Schlossruine und
in hohlen Bäumen. 4 BEier fand man am 12. April 1886.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 1. 125
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. Von Po-
RAT und H. NYQvist). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEpt). Ziem-
lich allgemein.
Bösttbaltersekatt Östergötland: Östergötland (N. C. KinD-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArmMQvist). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIöBEL). We-
niger allgemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON)-
Nälberidin.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
E. Rincius). Allgemein. — Karlstad (S. W. TEnow). »Har-
uggla» genannt iwalitond der Briitezeit. — Skåre (C. G. WiK-
STRÖM vä 0. G. NorBäcK). Allgemein. -— Segerstad und
Nor (C. CEDERSTRÖM). Auch »Haruggla» genannt. Allgemein.
— Arwikaer Revier (T. NorrBY). Allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Ziemlich allgemein. 2
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON).
Ziemlich allgemein.
Strix uralensis.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KiInDBERG). Ein bei Linköping 1865 erhaltenes Exemplar wird
in dem Museum des Gymnasiums der Stadt aufbewahrt.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). Ein Exemplar wurde den 12. November 1868 nahe
bei der fdenbalnetation Strångsjö geschossen.
Statthalterschaft Wermland: Wi isnum und Ölme (G. E
RinG1Ius). Selten.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Kommt zuweilen vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Britet
auf dem Öst-Berget auf Frösön; wurde dort und in Östersund,
1863, 1877 und 1884 geschossen.
126 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
— Östersund (W. SAHLIN). Von dem Korrespondenten im
Herbste nahe bei der Stadt geschossen.
Strix lapponica.
Statthalterschaft Östergötland: Omberg(C. M. SåöGRGEN):
Einmal dort geschossen. — Gemeinde Östra Eneby (Tu.
EHRENKRONA). Ein Exemplar wurde hier geschossen.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E
RinGIvs). Selten; 1886 auf der Insel Wålön angetroffen. —
Skåre (C. G. WikstRÖM und O. G. NORBÄCK). Wurde einige
Male beobachtet.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Kommt nicht so selten vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland(P. OLsson). Selten.
In der Gemeinde Kyrkås 1881 und in Östersund im Dezember
1884 beobachtet; auch vorher in der Gegend gesehen.
Otus brachyotus.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
STJERNBERG). Beim Durchzug im Herbste in nicht geringer
Anzahl; der Vogel hält sich dann einige Zeit hier af. — Oxie
und Skytt (0. ÖrttossoNn). Recht allgemein im August und
September; z. B. auf der Skanörer Heide. Zuweilen sieht man
sie scharenweise in Kartoffelfeldern oder unter dem Heide-
kraut geduckt liegen, wenn man sich inr bis auf paar Schritte
nähern kann.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Selten.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖstEDT). Sehr
selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötlan d (N. C. KinD-
BERG). Ein Exemplar von Linköping wird in dem Museum des
Stadtgymnasiums aufbewahrt. — Wadstena (W. A. ENGHOLM).
Wurde in der Gemeinde Rinna am 10. April 1863 geschossen.
— Wäderstad (H. V. LINDEBERG). Nich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. G1ÖBEL). We-
niger allgemein. Den 21. Mai 1885 nahm der Korrespondent
7 Bier aus emem Neste, das sich zwischen Reisern auf eimem
Berge befand. In derselben Zeit hatte der Rauhfusskauz
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 127
fläigge Junge. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON).
Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGrvs). Selten. — Karlstad (S. W. TENow). Selten.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Wurde nur einmal geschossen.
Statthalterschaft Jemtland: Je mtland (P. OLSSON). 1880
allgemein in Gesellschaft von Lemmingen bei Storlien. —
Östersund (W. SAHLIN). Allgemein in den Hochgebirgs-
gegenden, besonders in den Jahren, wo die Lemminge in
Massen auftreten.
Otus albicollis.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTos-
SON). Kommt im Winter vor. — Bökebergsslätt (T. THort).
»Skogsuf. Britet zuweilen. — Lund (E. NEANDER). »Horn-
uggla».
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQVIST). Selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NIE
KINDBERG). Hin Exemplar aus der Gegend wird in dem Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Omberg
(C. M. SJÖGRÉEN). - Bisweilen im Herbste angetroffen. —
Wäderstad (H. V. LIiNDEBERG). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
UNGIUS).” Sparsam. -—— Karlstad (S. W. TENow). Selten. —
Skåre (CC. G. WIKSTRÖM und OO: G: NORBÄCK). »Hornuf>
genannt. Seltener.
Bubo ignavus.
Statthalterschaft Malmöhus: Lund (E. NEANDER). Kommt
am Meere oder in der Nähe desselben vor; sitzt oft auf HEis-
sticken und späht nach Enten.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQvist). Selten.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). »Stenuf; genannt. Britet in den Kliften hoher
Felsen.
128 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
wiTzZ). Ziemlich selten in der Gegend.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Sehr selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NG.
KiINDBERG). Ein Exemplar aus der Gegend wird in dem Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Råstorp
(E. G:son HyJort). In geringer Anzahl; kommt in einzelnen
Exemplaren vor. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Selten.
Hat friäher in dem westlichen Teile der Gemeinde gebritet,
wo sich noch auf einem Bergriicken unter einem grossen Steine
Uberreste von einem Neste dieses Vogels befinden.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RINGIUS). Sparsam. — Skåre (C. G. Wikxström und ÖO. G.
NORBÄÅCK). Ziemlich allgemein. — Arwikaer Revier (T.
NORRBY). Sparsam, ja, fast selten vorkommend.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Kommt recht oft vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Nicht
selten bis nach Gäddede hinauf; briätet in der Gemeinde Åre.
— Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Standvogel. Sparsam.
-
Athene passerina.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Selten.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VoN HACK-
WITZ). Kommt zuweilen im Winter vor. Wurde 1872 den
20. und 1883 den 25. November dem Naturalienkabinete des
Stadtgymnasiums geschenkt.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDT). Sehr
selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. &C.
KINDBERG). Ein Exemplar aus der Gegend wird in dem Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping. aufbewahrt. — Omberg
(C. M. SJÖGRÉEN). Wurde einmal dort geschossen. — Wäder-
stad (H. V. LiInDEBERrG). Nicht allgemein.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 129
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Selten.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiöBEL). All-
gemein. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Sparsam.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
Rinervs). Sparsam. — Karlstad (S. W. TEnow). Allgemein.
— Skåre (C. G. WiKsTRÖM und O. G. NorBäcK). Ziemlich
allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). MSelten. Im
Frihling und Oktober beobachtet, beide Male einzelne Vögel;
das letztere Stick hielt sich in einem entlegenen, dunkeln,
einsamen Nadelwalde auf, wo es mehrere Tage hinter eimander
an derselben Stelle angetroffen wurde, und vom Korrespon-
denten, welcher seinen Lockton nachahmte, vermocht wurde,
ihm auf einer mehrständigen Wanderung durch den Wald zu
folgen.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Zweimal in den letzten Jahren angetroffen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSon). Selten.
Wurde 1844 in Östersund (auch später dort gesehen) und 1885
in der Gemeinde Hammerdal geschossen. — Östersund (W.
SAHLIN). Wurde auf der Grenze von Herjedalen geschossen.
Athene scandiaca.
Statthalterschaft Malmöhus: Bökebergsslätt (T. THort).
»Snöuggla». — Lund (E. NEANDER). Kommt zuweilen in
strengen Wintern vor.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Kommt zuweilen
in strengen Wintern vor. ;
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
In einem Winter wurden hier mehrere Stiicke geschossen.
Statthalterschaft Jönköping (C. O. VON Porart). Im April
1867 wurde' ein Exemplar bei Bratteborg, etwas iiber 30
Kilometer sidlich von Jönköping, geschossen.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
WITZ). Am 7. November 1884 wurde ein Exemplar in der Nähe
der Stadt geschossen.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KInp-
BERG). Fin im Winter 1865—1866 bei Linköping erhaltenes
Exemplar wird in dem Museum des Gymnasiums der Stadt
9
130 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
aufbewahrt. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). FEinmal von dem
Beobachter gesehen.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Selten. — Karlstad (S. W. TEnow). Kommt selten
im Winter vor. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). Selten.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). In
gewissen Jahren ziemlich allgemein. Britet in den Hoch-
gebirgsgegenden. — Östersund (W. SaAHun). Wurde von
dem Korrespondenten im Hochgebirge geschossen. |
Surnia ulula.
Statthalterschaft Malmöhus: Lund (E. NEANDER). Zu-
weilen im Winter gesehen.
Stattbalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Kommt
zuweilen im Winter vor.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KinD-
BERG). Fin in der Gemeinde Klockrike erhaltenes Exemplar
wird in dem Museum des Gymnasiums zu Linköping auf-
bewahrt. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). Nicht allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Selten. — Karlstad (S. W. TEnow). Kommt in
einzelnen Exemplaren vor. — Arwikaer Revier (T. NORRBY).
Wurde einmal zeitig im Herbste gesehen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). Briitet wahrscheinlich auf der Insel Bremön.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsSsSon). All-
gemein in den Hochgebirgsgegenden. — Östersund (W. SAH-
LIN). Allgemein in dem Hochgebirge in den Jahren, wo die
Lemminge in Massen auftreten.
Circus cinerascens.
Statthalterschaft Östergötland: Wäderstad (H. YV. LIin-
DEBERG). Nicht allgemein.
Circus pallidus.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). We-
niger allgemein. Wurde während der Britezeit geschossen,
jedoch fand man kein Nest.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 131
Circus pygargus.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KInDBERG). Ein Exemplar, das im Oktober 1867 in der Ge-
meinde Wreta Kloster erlegt wurde, befindet sich in dem
Museum des Gymnasiums zn Linköping. — Omberg (C. M.
SJÖGRÉEN). Kommt am Tåkern-See vor.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Wird zuweilen im Friihling gesehen.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinG1us). Selten. — Karlstad (S. W. TEnow). Kommt in
einzelnen Exemplaren vor.
Statthalterschaft Norrbotten: Pajala (W. LIiLLJEBORG).
Wurde von dem Korrespondenten am 4. Juli 1875 beobachtet.
Circus &gruginosus.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
STJERNBERG). Kommt gewöhnlich beim Herbstdurchzuge vor
und hält sich dann eimige Tage hier auf. Zeigte sich am
13. September 1886 in grosser Menge.
Statthalterschaft Östergötland: Tåkern (Y. SJÖSTEDT).
Britet jährlich. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Hält sich am
Tåkern-See auf.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Selten. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). »Kärr-
hök» genannt. HEinmal zeitig im Herbste in der Gemeinde
Gillberga gesehen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall(O. AHrL-
GREN). Wurde dreimal geschossen.
Falco peregrinus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTOS-
SON). Kommt recht oft vor. — Lund (E. NEANDER). Wurde
mehrmals geschossen.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Staatsgut Horn (O. ERIKSON).
Britet adf der Insel Jungfrun im Kalmarer Sund.
132 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON
Porat und H. NyrQvist). Britet jährlich auf dem Taberg.
Statthalterschaft Skaraborg: Undenäs (G. BARTHELSON).
Kommt nur in dem nördlichen Teile der Gemeinde vor, in der
Nähe des Granwik am Wetter See, wo jährlich zwei Paare in
unzugänglichen Felsenspalten briten. Legt 3 Eier.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. GC.
KinNDBERG).. Ein Exemplar aus der Landschaft wird im Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Omberg
(C. M. SJÖGRÉEN). Britet auf dem Rödgafwel-Berge. —
Qwarsebo (C. A. HoLLGREn). » Kam 1886 am 5. April.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TrysÉs). Brutet
an mehreren Stellen der Umgegend. — Tibble (O. ALMQVIST).
Wurde nur zweimal beobachtet.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). We-
niger allgemem. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON).
Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (6G.
E. RinGius). Sparsam. — Pfarrgemeinde Nyed (G. E.:- RIN-
GIUS). Britet jetzt jedes Jahr beim HEisenwerke Råglanda,
auf dem Råglanda-Berge. Dieser, mehrere hundert Fuss hohe
Berg ist auf der Nord-Westseite lotrecht und liegt ungefähr
1 Kilometer vom Wasser entfernt. HEin Paar Wanderfalken
hat in den letzten Jahren auf diesem Berge genistet. Friiher
briätete der Kolkrabe dort; dieser ist jedoch, wie es scheint,
von dem Falken vertrieben worden. HDLetzterer findet sich im
Frihjahbr ein, wenn der Schnee von der Erde gewichen, wäh-
rend es. noch ziemlich kalt ist. Er bereitet sich sein Nest
unter einer Felsenplatte, versehen mit einem Absatze, un-
mittelbar in Gewächserde, ohne Reiser und Stöcke. Natärlich
befindet sich dasselbe in dem unzugänglichsten Teile der Felsen-
wand (bestehend aus Hyperit), wo man sich mit einem Stricke
herunterlassen muss, um es zu erreichen. Obegleich das Nest
jedes Jahr seiner BEier oder Jungen beraubt wird, so sucht
der Wanderfalke dasselbe doch jeden Frihling wieder auf.
Das Gelege besteht aus 3—4 HEiern (nie weniger als 3). Die
Jungen sollen mit einem weissen Dimenkleide versehen sein,
in welchem sich hin und wieder einige dunklere Federn zeigen.
Sie verlassen das Nest nicht zu derselben Zeit: 1886 und 87
anfangs Juni, in einem Jahre am 11. Juli, und in 2 Jahren
erst Mitte Juli. Wenn die Jungen ihre Eltern begleiten
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 133
können, verlässt die Familie den Briteplatz. Dieser Vogel
scheint sich, nach den Ueberresten in der Nähe seines Nestes
zu urteilen, hauptsächlich von Haselhiihnern zu nähren (die auf
. dem Berge zahlreicher als alle andern Hihnervögel vorkommen),
auch von Birkhiihnern, Hasen und Fischen. Die Alten machen
Ausfliige, oft von !/, schwedischen Meile, um Nahrung zu
suchen. Paar Junge, welche in einem Käfig gehalten wurden,
zeigten folgende Lebensart und Gewohnheiten. Als sie ge-
fangen JAS waren sie wittend und zischten wie Katzen.
Da sie noch jinger waren, frassen sie aus der Hand, aber
älter geworden, waren sie wilder gesinnt. Reichte man ihnen
das Putter, so eroriffen sie es mit den Klauen. Ihr Futter
bestand aus frisehem Hiihnerfleisch; war dieses aber schwer zu
schaffen, dann mussten sie oft 8 Tage lang fasten und sich
mit Fisch begniigen. Der Wanderfalke hat einen scharfen
Schrei, den man !/, schwedische Meile weit hören soll, und
der einem Kehllaute gleicht. Sitzt der Vogel stille, so lässt
er einen mehr piependen, langgedehnten Laut hören. — Karl-
stad (S. W. TEnow). Ankunft: 1882 den 20. April. — Skåre
(C. G. WiKstrÖm und O. G. NorBäcK). Wurde einmal in der
Gegend von Karlstad geschossen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Anfangs Juni 1886 wurde ein W anderfalke gefangen,
welcher im Streite mit einem Sperber war. Sonst hier nicht
gesehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland(P. OLSSoN). Selten.
Briitet auf Frösön. — Östersund (W. SAHLIN). Ein Paar hat
10 Jahre auf dem Öst-Berge auf Frösön gebriitet.
Falco subbuteo.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. ÖTTOS-
80N). Briitet auf einigen Stellen. — Lund (E. NEANDER).
Britet in Reften und Dalby.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. G. AREEN).
Nicht allgemein. Der Beobachter hat kein Nest des Lerchen-
falken gefunden.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Weniger
allgemein.
134 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KiInD-
BERG). Ein Exemplar aus der Landschaft wird im Museum des
Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Wadstena (W. A.
ENGHOLM). Drei Stäcke Lerchenfalken, wahrscheinlich eine
Familie, wurden von dem Beobachter am 23: August bei der
Nässjaer Landspitze gesehen. Sie verfolgten einen kleinen
Vogel, welehen einer von ihnen im Fluge ergriff, und den sie
nachher gemeinschaftlich verzehrten. Herr ENGHOLM beobach-
tete sie darnach mehrere Male an derselben Stelle. Am 7.
September wurde einer von ihnen geschossen. Die kleinern
Vögel waren fast ganz ausgerottet; auch war das geschossene
Exemplar so wohlgenährt, dass Herr ENnGHOLM nie zuvor eine
so dicke Fettlage bei irgend einem andern Vogel gefunden
hat. Der Sdligen. des Herehen älked hat grosse Åhnlivhleel mit
dem des Wendehalses. — Wäder stad (H. V. LINDEBERG).
Nicht allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Weniger
allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A.H. CHRISTIERNS-
SON). Sparsam.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RINGIUS). Sparsam. — Skåre (C. G. Wixström und O. G.
NorBÄcK). Gewöhnlich. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). Nicht selten. — Arwikaer Revier (T. NORRBY).
Allgemein im Herbst und Frihling; zeitig im Herbste trifft
man junge Vögel.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. ÅAHL-
GREN). Am 16. Mai 1886 schoss der Korrespondent ein altes
Weibcehen. Britet wahrscheinlich in der Gegend.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSO0N). Nicht
selten bei Östersund, wo die Art briitet.
Falco gyrfalco.
Statthalterschaft Malmöhus: Lund (E. NEANDER). Wird
zuweilen in strengen Wintern gesehen.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Uddewalla (E.
LIGNELL). Am 13. Januar 1882 schoss der Korrespondent ein
Weibchen auf Hästeskedet, ungefähr 30 Klm. nördlich von
der Stadt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 135
Statthalterschaft Östergötland: Omberg (C. M. SJÖGREÉEN).
Ein junges Exemplar wurde im Herbste 1885 geschossen.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RisGivs). Selten. Wurde 1866 angetroffen. — Arwikaer
Revier (T. NorrBYr). 1886 den 23. April bei dem Eisenwerke
Stömne angetroffen.
Statthalterschaft Gefleborg: Hassela (K. FREDENBERG).
1880 wurde ein Stuck geschossen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLrsson). Nicht
selten bei Östersund und noch häufiger in dem Hochgebirge.
Briitet in der Gemeinde Ström. — Östersund (W. SAHLIN).
Nicht selten bei Storlien.
Falco 2s8alon.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OrTTtos-
son). Kommt recht oft beim Durchzuge vor.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLvAN). Selten.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Scheint nicht selten hier zu sein. HEier von dieser Art (oder
vielleicht vom Turmfalken) sind zuweilen von Knaben in
Krähennestern angetroffen worden.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. ÖO. von Po-
RAT und H. Nyqvist). Ziemlich allgemein. — Jönköping
(Y. Ssöstept). Ein Exemplar wurde am 5. Mai 1885 ange-
troffen.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KinDBERG). Ein Exemplar aus der Landschaft in dem Museum
des Gymnasiums zu Linköping. — Wadstena (W. A. ENG-
HOLM). Fin Exemplar wurde am 24. September 1886 bei
Sandby am Wetter-See geschossen. j
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A.: H. CHRI-
STIERNSSON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
Rincius). Selten. — Karlstad (5. W. TEnow). Allgemein.
— Skåre (C. G. Wikström und O. G. NorBäcK). Wurde
einmal in der Gegend von Karlstad angetroffen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Ziemlich allgemein. Briitet wahrscheinlich in der Gegend.
136 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSoN). Briitet
bei Östersund. Wurde auch bei Storlien geschossen. — Öster-
sund (W. SAHLIN). Nicht selten in dem Hochgebirge.
Falco tinnunculus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. Ottos-
80N). Recht allgemein. — Lund (E. NEANDER). Britet in
Dalby, Reften und Arendala.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Scheint nicht allgemein zu zein. Im Mai 1886 wurde ein
Nest mit 4 Eiern in einer Scheune angetroffen. — Leuchtturm
Ölands norra (A. F. LAGSTRÖM). Durchzugsvogel. Zahlreich.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. Nyqvist). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (Sr COR
KINDBERG). Exemplare aus der Landschaft werden im Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Råstorp
(E. G:son HyJort). Recht gewöhnlich; hat jedoch an Zahl
abgenommen, weil man sich seiner Jungen bemächtigt hat,
um Schiessgeld fiir dieselben zu bekommen. — Wäderstad
(H. V. LINDEBERG). Ziemlich allgemein. — Qwarsebo (C. A.
HOoLLGREN). Kam 1886 am 2. April.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRISTIERNS-
SON). Sparsam. Ankunft: 1886 das erste Stick den 28. März.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RINGIUS). Sparsam. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1886 den
1. April. — Skåre (C. G. Wirxström und O. G. NORBÄCK).
Sparsam. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). Ankunft:
1885 den 13. Mai. — Arwikaer Revier (T. NorrBY). Nicht
allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Wurde zuweilen gesehen.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein, besonders im Frihling; dann können sich
öfters 10—12 Stiicke auf einmal zeigen. Britet jährlich in der
Nähe der Stadt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV:n:od. Hök
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLrsson). Selten.
Britet bei Storlien. — Östersund (W. SAHLIN). - Wurde von
dem Korrespondenten bei Storlien geschossen.
Astur palumbarius.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
son). Recht allgemein.
Stbölersehaft Gotland (J. O. Synvan). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Allgemein im Herbst und Winter. Anfangs Mai 1886 wurde
ein Mest mit 3 Eiern in dem Rällaer Kieferw alde 1 Meile sudlich
von Borgholm angetroffen. — Leuchtturm Ölands norra (A.
F. rensöm) Strichvogel. Kommt das ganze Jahr spar-
sam vor.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. Nyqvist). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Göteborg a, Bohus: Marstrand (L.
E. TELLGREN). »Hönshök> genannt. Britete vor ungefähr 15
Jahren auf Koön in einem Felsen; aber nachdem dej Volks-
schullehrer Gabrielsson (in Marstrand) unter seinen Schulknaben
einen Verein zum Schutze der kleinern Vögel und zur Aus-
rottung der Raubvögel gebildet hat, werden kun oft geschossene
Habichte oder Klauen von diesem Vogel Sclndeka Infolge
der Nachstellung kommt die Art immer selkenet meist im
Frihling, auf der Marstrand-Insel vor und britet hier nicht.
frertbalierschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Weniger
allgemein.
Statthalterschaft Östergötland: Öster götland (N:C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der BLandschaft im Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. -— Råstorp (E. G:son Hjort). All-
gemein, besonders während der Zugzeiten. Viele Stäcke iiber-
wintern auch. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Die meisten
Individuen ziehen weg. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
Ziemlich allgemein.. — Leuchtturm Häradskär (ÅA. P. KJELL-
GREN). Strichvogel. Kommt selten vor, in allen Jahreszeiten;
briätet nicht.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALmMQvist). We-
niger allgemein.
Stottasltexsokeft Örebro: Skagershult (A. H. ÖHRISTIERNS-
SON). Sparsam.
1385 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGivs). Allgemein. — Skåre (C. G. Wirström und O. G.
NORBÄCK). »Hönstjuf; genannt. Zu allgemein. — Segerstad
und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Hönshök» genannt. Allgemein.
— Arwikaer Revier (T. NORrBY). »Dufhök> oder »Hönshök>»
genannt. Allgemein. 4
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Hönshök> genannt. Allgemein. Der Korrespondent
hat von mehreren Stellen in der Nähe der Stadt Eier von dieser
Art erhalten.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). All-
gemein; aber kein Nest wurde gefunden. — Östersund (W.
SAHLIN). Allgemein. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Durch-
zugsvogel; kommt im April.
Astur nisus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OrTTtos-
SON). Briitet selten; allgemein im Winter. — Bökebergs-
slätt (T. THort). Viele Stäcke iiberwintern. — Lund (E.
NEANDER). Hat im Lackalänger Kieferwalde gebritet. Ob
dies auch jetzt noch der Fall, ist ungewiss.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). »Spärring» ge-
nannt. Allgemein. : i
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Nicht selten. FEin Nest mit 3 BEiern wurde am 2. Juni 1886
im Rällaer Walde gefunden. — Leuchtturm Ölands norra (A.
F. LaGstrRÖM). Strichvogel. Das ganze Jahr sparsam vor-
kommend.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEDT). Ziemlich
allgemein, meist im Herbste. — Undenäs (G. BARTHELSON).
Ziemlich allgemein. Britet in 30—40 jährigen dichten Na-
delholz-(am liebsten Fichten-)Wäldern; das Nest 3 Meter hoch
uber dem Boden. 3—4 Eier.
Statthalterschaft Östergötland: Öster götland (N. C. Kinp-
BERG). Exemplar aus der Landschaft in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Die
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. ArD. IV. N:O 1. 139
meisten Individuen ziehen weg. — Wäderstad (H. V. LiN-
DEBERG). Ziemlich allgemein. — Leuchtturm Häradskär (A.
P. KJELLGREN). Strichvogel. Kommt selten, jedoch in allen
Jahreszeiten vor; britet nicht.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHRI-
STIERNSSON). Allgemein. Ankunft: 1886 das erste Stick den
4. April.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. BE.
Rincivs). Allgemein. — Skåre (C. G. Wikström und ÖRE:
NorBÄcCK). Zu allgemein. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). Ankunft: 1885 den 31. März. Ausserordentlich zahl-
reich im Frihjahr. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). »Sparf-
hök» oder »Speckhök» genannt. Ziemlich selten.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Nicht so allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). Nicht
selten.
Pernis apivorus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTTtos-
s0N). Wird oft angetroffen.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Pö-
RAT und H. NyQvist). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Sehr
selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötla nd (N. C. KIND-
BERG). Exemplar aus der Landschaft im Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
Nicht allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Ziem-
lich allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult(A. H. CHRISTIERNS-
SON). Sparsam.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E
Rincius). Selten. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM ind FÖREG.
NORBÄCK). Selten.
140 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Nicht so allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Kommt nicht so selten vor.
" Statthalterschaft Norrbotten: HEisenwerk Kengis (W.
LiILLJEBORG). Wurde im Sommer 1875 ungefähr 20 Klm. nörd-
lich von dort angetroffen.
Milvus ictinus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. Ortos-
SON). Britet hier und da ziemlich allgemein. Eigentimlich
ist, dass dieser Vogel beim Nestbau alles verwendet, was er
antrifft, wie z. B. Kleidungssticke, Papier und Zeitungen u.
8. W., wodurch sein Nest sich von dem der andern Raubvögel
leicht unterscheiden lässt. 2—3 HFier; den 3. Mai 1885 fand
der Beobachter ein Nest mit 4 Eiern. — Heckeberga (0.
RyGÅRD). Ankunft: 1880 den 9., 1881 den 17., 1882 den 10.
und 1883 den 23. März; Abzug: 1880 den 16., 1881 den 6.,
1882 den 11. und 1883 den 3. Oktober. -—— Lund (E. NEAN-
DER). Britet in Dalby.
Statthalterschaft Kalmar: Staatsgut Horn (O. ERIKSON).
Kommt zuweilen im Friihling vor, doch nicht alle Jahre.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NrQvist). Selten.
Statthalterschaft Östergötland: Öster götland(N. C. Kinp-
BERG). Exemplare aus der Landschaft werden in dem Mu-
seum des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Råstorp
(E. G:son HJort). Ziemlich selten, weil man Schiessgeld fir
den Vogel zu bekommen sucht. Kam 1886 den (31.) März.
— Wäderstad (H. V. LIinpeBEre). Nicht allgemein. —
Qwarsebo (C. A. HonLGREn). Kam 1886 den 12. April.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQvIsST). Selten.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. OCHrI-
STIERNSSON). Sparsam.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GO:
RiNGIUS). Ziemlich allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft:
1886 den 19. April. — Karlstad (S. W. TEsow). Ankunft:
1886 den 20. April. — Skåre (C. G. Wikström und O. G.
NORBÅCK). »Glada» genannt. Ziemlich allgemein. — Seger-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 141
stad und Nor (C. ÖCEDERSTRÖM). »Glada» genannt. Nicht
selten. Ankunft: 1885 den 31. März. — Arwikaer Revier
(T. NorrBr). »Glada» genannt. Nicht zahlreich.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). Kommt
selten in der Gegend vom Storsjön vor.
Buteo vulgaris.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (O. OTttos-
SON). Briitet ziemlich allgemein. Das Nest, welches der Vogel
gewöhnlich sehr hoch anlegt, enthält Ende April 2—5 Eier.
Im Herbste tritt der Mäusebussard in grossen Scharen bei
Skanör auf. Ausnahmsweise iiberwintern cinzelne Exemplare.
— Bökebergsslätt (T. THotr). HFEinzelne Individuen iber-
wintern. — Heckeberga (0. RYyYGARD). Ankunft: 1880 den
5. und 1881 den 16. März, 1882 den 20. und 1883 den 29.
Februar; Abzug: 1880 den 20. und 1881 den 28. Oktober,
1882 den 8. November und 1883 den 31. Oktober.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und: H. NYQVIST). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
WwiTZ). Allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. ToutiN). Kam
1886 am 29. April. -— Hjo (Y. SJöstEbt). Weniger allgemein.
— Undenäs (G. BARTHELSON). Allgemein. Britet in alten
Nadelwäldern, in Fichten. 3—4 Eier. Kam 1886 am 2. April.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (NEG
KinpDBErRG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HyJort).
Der Vogel hat sehr abgenommen an Zahl, weil man Schiess-
geld fär ihn verlangt hat. Kam 1886 am (7.) Mai. — Wäder-
stad (H. V. LInDEBERG). Allgemein. — Qwarsebo (C. A.
HoLLGREN). Kam 1886 am 29. März.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (0. ArmQvist). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CHrI-
STIERNSSON). Ziemlich allgemein. Ankunft: das erste Stick
am 2. April 1886.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G.
RinGvs). Allgemein. — Karlstad (S. W. TEsow). Ankunft:
142 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
1886 den 13. April. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und: O. G.
NoORBÄCK). Allgemein. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). >» Wråk» und >»Hök> genannt. Allgemein. — Ar-
wikaer Revier (T.: NORRBY). »Wråk»> oder »Ormwråk> ge-
nannt. Allgemein. Ankunft: 1886 den 22. April bei dem
Eisenwerk Stömne.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Kommt Ziemlich allgemein vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). Ziem-
lich selten.
Buteo lagopus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. OTTOS-
S0N). Recht allgemein. — Bökebergsslätt (T. THort). Einige
Individuen iiberwintern.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NyQvist). Ziemlich allgemein.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEpt). Sehr
selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. GC.
KInDBERG). Exemplare, z. B. 1865 von Linköping, in dem
Museum des städtiscehen Gymnasiums.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArMmQvist). Wurde
einmal im Friihling beobachtet.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (ÅA. H. CurI-
STIERNSSON). Sparsam.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RiInGiUs). Sparsam. — Karlstad (S. W. TEnow). Selten im
sidlichen Teile der Landschaft. Ankunft: 1882 den 20. März.
— Norra Wermland (S. W. TEnow). Kommt öfters vor.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Etliche Male im Herbst beobachtet.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Kommt zuweilen vor.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSon). Nicht
selten in den Hochgebirgsgegenden, wo er britet. — Östersund
(W. SAHLIN). Nicht selten bei Storlien.
«
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. 143
Aquila chrysaéöétus.
Statthalterschaft Malmöhus: Oxie und Skytt (0. UTTOS-
S0N). Von Mitte Oktober bis Ende November sehr zahlreich
auf der Skanörer Heide. Jährlich werden dort 10—135 Sticke
geschossen. — Bökebergsslätt (IT. TuHorr). Bleibt von Ok-
tober bis Mitte Dezember.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. Nyqvist). Nicht selten.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖSTEDT). Bin
Exemplar wurde am 28. Februar 1882 geschossen.
Statthalterschaft Östergötland: Öster götland(N. C. KinD-
BERG). Hin Exemplar, welches am See Roxen 1880 erleot
wurde, wird in dem Museum des Gymnasiums zu Linköping
aufbewahrt. — Wadstena (W. A. EnGHoLM). Fin Exemplar
wurde in der Gemeinde Mjölby am 5. Februar 18564 geschos-
sen. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Hat nach der Angabe
von Förstern friiher auf dem Kolmården gebriitet.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRrRYSÉN).
Wurde in einer benachbarten Gemeinde im Dezember «&«e-
schossen.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. HH. CirrI-
STIERNSSON). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E
RinGIus). Selten. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). Örn>
senannt. Ziemlich selten. Britete Ende der fänfziger Jahre
- der Spitze eines hohen Berges in der (Gemeinde Brunskog:
Statthalterschalt Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Ziem-
Heh selten. — Östersund (Wi SAHLIN). | Nester angetroffen
in den Hochgebirgsge egenden.
Aquila clanga.
Nach Mitteilungen von den untenerwähnten Personen hat
man an folgenden Orten in Schweden Schelladler erlegt oder
gesehen:
Statthalterschaft Malmöhus: Trelleborg (J. W. WULFF).
Zwei Exemplare (das eine in vollständigem Jugendkleid), im
Oktober 1870 bei Skanör und im September 1871 in der Pfarr-
gemeinde Hammar geschossen, sind im Besitze des Korrespon-
144 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
denten. — Bökebergsslätt (T. THortt). Zwei Exemplare,
welche dort geschossen wurden, befinden sich in der Vogel-
sammlung des Korrespondenten; das eine (em Weibchen im
zweiten Jahre) wurde den 13. September 1876 erlegt, das
andere (auch ein Weibchen, aber im dritten Jahre) wurde am
26. Oktober 1885 geschossen. Im September und Oktober des
erstgenannten Jahres beobachtete der Korrespondent mehr-
mals Schelladler.
Börringe (C. R. SunpstrRÖm). Ein am 30. August 1862
dort erlegtes Exemplar, ein Männchen, wird in dem Reichs-
museum zu Stockholm aufbewahrt. — Börringe (C. MÖLLER).
Zwei andere, auf dieser Stelle erhaltene Exemplare (das eine,
ein Männchen im zweiten oder dritten Jahre, geschossen den
23. Oktober 1873; das andere ein ausgewachsenes Weibcehen,
geschossen den 21. September 1875) werden in der Sammlung
des Korrespondenten (Wedelsbäck, HEisenbahnstation Stehag)
aufbewahrt. — Malmö (M. C. J. Eurenius). "Den 20. Sep-
tember 1864 wurde ein älteres Männchen in dem kleinen Parke
Möllewången bei der Stadt geschossen und dem Naturalien-
kabinete des städtiscehen Gymmnasiums ibergeben. — Gemeinde
Westra Sallerup (ÅA. QWENNERSTEDT). FEin altes Weibchen
wurde am 22. (NILSSONS »Skandinavisk- Fauna», Foglarna, I,
Seite 55, sagt am 23.) September 1842 von dem Studiosus C.
KNOCKENHAUER geschossen und dem Museum der Universität
zu Lund geschenkt. Professor LILLJEBORG giebt an, dass
dieses Weibchen von einem Männchen begleitet wurde.
Statthalterschaft Kalmar: Ottenby (W. LILLJEBORG). Im
Herbste 1862 wurden dort von dem Korrespondenten zwei
Schelladler gesehen.
Statthalterschaft Södermanland: Gemeinde Nikolai (C.
A. HoLLGREN). 1870 am 17. Januar (nach »Jägarförbundets
Nya Tidskrift», Jahrgang VIII, am 24. Januar) wurde ein
Schelladler (ein junges Männchen) bei dem Hofe Westra
Femören geschossen, wo er zur Mittagszeit des genannten
Tages auf einem Zaune sass. Das Exemplar wird im Reichs-
museum zu Stockholm aufbewahrt. — Gemeinde Tunaberg
(G. M. LunpbQuist). Ein anderes Individuum dieser Art wurde
im November 1878 bei dem Hofe Kästorp erlegt, aber zu
Grunde gerichtet; Kopf und Fisse verwahrte der Schiitz (ein
Knecht) und zeigte sie Herrn LUuNDpQvist, welcher diese Uber-
bleibsel in seiner Vogelsammlung aufbewahrt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. ArD. IV. N:o 1. 145
Aquila naevia.
Statthalterschaft Bleking: Ronneby (C. A. WESTERLUND).
Ein jingeres Weibcechen, wahrscheimlich 2—3 Jahre alt, das
der Korrespondent am 9. Oktober 1880 dort erhielt, wurde
von ihm dem Museum der Universität zu Upsala geschenkt,
wo das Exemplar aufbewahrt wird.
Anm. In der Gemeinde Torsås, in der Statthalterschaft Kalmar,
wurden im Dezember 1886 zwei kleinere Adler geschossen, welche von
dem dort wohnenden Fiskal J. F. KLEFBOUHM untersucht wurden; er
glaubte, dass sie dieser Art zugehörten. Die Exemplare waren schon
vor der Untersuchung verstimmelt, warum sie nicht aufbewahrt und aus-
gestopft wurden. Da das Bestimmen der Art nur nach A. E. BREHMS
>Foglarnes lif» geschehen ist, so diirfte wohl die Richtigkeit des Urteils
nicht hinreichend sicher sein.
Haliaétus albicilla.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Leuchtturm Ölands norra (A.
F. LAGSTRÖM). Strichvogel. Sparsam in allen Jahreszeiten
vorkommend. — Leuchtturm Grimskär (A. P. ANDERSSON).
Ein Exemplar zeigte sich am 21. und 30. Januar 1886 in der
Nähe der Klippe, auf welcher der Leuchtturm steht.
Statthalterschaft Jönköping (C. O. VON PoraArt). Ein
jängeres Weibechen wurde im Oktober 1884 bei Hultorp
in der Gemeinde Nässjö geschossen.
Statthalterschaft Göteborg und Bohus: Die Gegend um
Marstrand (L. E. TELLGREN). Briitet auf Tjörn in den
höchsten Bergen (gemäss der Aussage des Landwirtes C.
LJUNGMAN).
Statthalterschaft Elfsborg: Wenersborg (G. VON HACK-
witz). Mehrere Exemplare wurden in der Nähe der Stadt
geschossen.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. Kinp-
BERG). Ein Exemplar, das man im Winter in der Landschaft
erlegt hatte, wird in dem Museum des Gymnasiums zu Lin-
köping aufbewahrt. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Kommt an
den Seen Wetter und Tåkern vor. — Qwarsebo (C. A. HoLr-
GREN). Hat nach der Angabe des Waldhiters fruäher auf dem
Kolmorden gebriitet. — Leuchtturm Häradskär (A. P. KJELL-
10
146 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
GREN). Strichvogel; kommt selten, aber in allen Jahreszeiten
vor; britet nicht.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYSÉN).
Britet in den benachbarten Gemeinden.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A.H. CHRISTIERNS-
Ss0N). Selten.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RiNGIUS). Kommt selten in den Schären des Wener-Sees vor.
Britet jedes Jahr auf dem Ramsholmen vor Kristinehamn. —
Skåre (C. G. WiKSsTRÖM und O. G. NorBÄCcK). 1884 bei dem
See Norra Hyen gesehen in der Gemeinde Grafwa. — Seger-
stad und Nor (C. CEDERSTRÖM). >»Örn» genannt. Hat friher
in der Gemeinde Segerstad gebriitet; jetzt zeigt er sich selten.
— Arwikaer Revier (T. NOrrBY). Kommt zuweilen beim
Wener-See vor. Der Korrespondent nahm Ende der finfziger
Jahre ein FEi aus einem Neste (wahrscheinlich dieser Art
zugehörend), das sich in einer gorossen Kiefer befand.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Einmal gesehen; bei der Gelegenheit war der Vogel gar nicht
scheu. — Agö (E. Mopis). Hat sich 1886 zweimal im Januar
und einmal im Februar gezeigt. Wenn der Adler den See-
vögeln nachsetzt, und diese untertauchen, folgt er fliegend
ihren Bewegungen unter dem Wasser und greift sie aufs neue
an, wenn sie wieder heraufkommen; infölge dessen missen sie
zu wiederholten Malen untertauchen. Nachdem sie endlich
ermiidet sind, und sich nicht mehr durch Untertauchen ver-
teidigen können, senkt sich der Adler gegen die Oberfläche des
Wassers nieder und ergreift die Seevögel mit den Klauen. Der
Korrespondent hat ihn einmal auf die hier beschriebene Weise
einen Mittleren Säger fangen sehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsSsoN). Briitet
in der Gemeinde Hallen. Wurde auch in Östersund und in den
Gemeinden Norderön und Ragunda gesehen. — Östersund
(W. SAHLIN). Wurde im November 1882 bei der Stadt von
dem Korrespondenten geschossen.
Pandion haliaétus.
Statthalterschaft Gotland: (J. O. SYLVAN). Selten.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöstEprt). Ein
Exemplar wurde vor vielen Jahren geschossen. — Undenäs
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV, N:0O 1. 147
(G. BARTHELSON). Woahrscheinlich britet nur ein Paar in der
Gemeinde, nämlich am Hum-See auf dem Landgute Stora
Perstorp; das Nest befindet sich in emer grössern Kiefer auf
eimem kleinen Holme.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KINDBERG). Fin Exemplar, an der Swartå erhalten, wird in dem
Museum des Gymnasiums zu Linköping aufbewahrt. — Om-
berg (C. M. SJÖGREEN). Kommt am Wetter und Tåkern vor.
— Wadstena (W. A. EnGHoLM). Ein Exemplar wurde 1867
am Tåkern geschossen. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
Am Tåkern erlegt. — Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam
1886 am 12. April.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TRYSÉN).
Briitet in den benachbarten Gemeinden.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Selten.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. OCHrI-
STIERNSSON). Sparsam.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. BE.
RiINGIUS). Sparsam. — Karlstad (5. W. TEnow). »Fiskörn»
genannt. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und O. G. NORBÄCK).
Nicht selten. — Segerstad und Nor (C. CEDERSTRÖM). »Fisk-
jude» genannt. Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY).
»Gjuse» oder »Fiskgjuse» genannt. Allgemein. Ankunft: 1886
den 25. April beim Eisenwerk Stömne.
Statthalterschaft Gefileborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Fiskörn» oder »Fiskgjus> genannt. Recht allgemein.
Der Korrespondent hat diese Art an drei Stellen briätend ge-
funden, so auf Bremön.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
selten. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Zugvogel; kommt
im April, wenn das Wasser dann often ist.
Columba palumbus.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (EF.
NSTJERNBERG). Briitet wahrscheinlich in dem benachbarten
Walde. Tritt in grossen Scharen auf und sucht ihr Futter auf
Getreidefeldern im August und September, wonach sie ver-
schwindet. — Oxie und Skytt (0. OTTOSSON). Briitet hier
148 sUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
nad ida. > Heckebetga (OO! RYGARD). Ankunfölssoram
21.' März, 1881 am 1: April, 1882 am 18. März und T883ram
3. April. — Lund (E. NEANDER). Britet in Reften.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. G. AREEN).
Nicht allgemein. Baut ein schlechtes Nest in hohen Bäumen.
2 Eier; das Gelege vollständig 1886 am 26. Mai. Britet wahr-
scheinlich zweimal jedes Jahr.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOourtin).
Kam 1886 den 25. April. — Hjo (Y. SsösteEprt). Allgemein.
Am 1. April 1884 gesehen. — Undenäs (G. BARTHELSON).
Kommt in einzelnen Paaren vor. Kam 1886 am 1. April.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
IKINDBERG). Exemplar aus der Landschaft in dem Museum
des Gymnasiums zu Linköping. — Räåstorp (E. G:son HJorrt).
Kam 1886 den (2.) April. — Wadstena (W. A. ENGHOLM).
Am 10. März 1886 sah der Beobachter eine einzelne Ringel-
taube ganz in der Nähe der Wohnhäuser auf der Nässjaer
Landspitze. Sie sass ganz ruhig auf einem Baume und putzte
ihre Federn, so wie man zahme Tauben auf dem Dache sitzen
und sich sonnen sieht. Verschiedene Personen sahen den
Vogel mehrere Male im Winter; also muss er hier auch iber-
wintert haben. Der Eigentimer von der Nässjaer Landspitze
berichtete, dass auch schon fräher wilde Tauben dort iiber-
wintert und in den Scheunen und auf den Tennen ihr Futter
gesucht hätten. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG). Allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArmMQvist). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GiÖBEL). Kam
1885 den 21. April. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON).
Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (GC
RinGius). Allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1886 den
27. März. — Karlstad (S. W. TEsow). Allgemeiner 2l6 die
folgende Art. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM an O. G. NOor-
BÄCK). Ziemlich allgemein. — Segerstad und Nor (GC:
CEDERSTRÖM). Allgemein. JE APWikaNe Revier (T. NORRBY).
Allgemein. Ann 1886 den 23. April bei dem Eisenwerk
Stömne. |
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. ArD. IV. N:o 1. 149
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). Nicht
selten, wenigstens nach der Station Dufed und der Gemeinde
Föllinge zu. — Östersund (W. SAHLIN). Allgemein um die
Stadt örat: — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Zugvogel;
kommt, sobald der Boden schneefrei wird.
Columba coenas.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (F.
STJERNBERG). Briitet wahrscheinlich in dem nahegelegenen
Walde. Tritt in orossen Scharen auf und sucht ihr Futter im
August und September auf den Getreidefeldern, wonach sie
verschwindet. — Oxie und Skytt (0. OTTOSSON). Briitet hier
und da. —: Heckeberga (0. RyGÅRrRD). Ankunft: 18850 den
SÄ rLJSJöLden 16:,, 1882 den 1. mand, 1883 den 5. März;. APzug:
1880 den 15., 1881 den 18., 1882 den 26. und 1883 den 12.
Oktober. — Lund (E. NEANDER). Briitet in Dalby.
Statthalterschaft Bleking: Hanö (M. PETTERSSON). >»Blå-
dufwa» genannt. Hat sehr allgemein gebriitet bis vor eimigen
Jahren, bis die letzten Reste des Laubwaldes niedergehauen
wurden. MSeitdem hat man einzelne Paare in Steinmauern
und Felsenspalten briitend gefunden, aber es scheint, dass diese
Art durch die Bosheit der heranwachsenden Jugend bald ganz
aus dem Bezirke vertrieben wird. Cebrauelt dasselbe NÅS
mehr als einmal, und briätet die Eier in 20 Tagen aus.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Allgemein. Kam 1886 am 11. April. Briitet in Menge, teils
in der Borgholmer Schlossruinc, teils in hohlen Bäumen. 2
Bier; Gelege vollständig am 25. April und 10. Mai. — Leucht-
turm Ölands norra (A. F. LAGSTRÖM). Briitender Zugvogel.
Zahlreich.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tovtin). Kam
1886 den 29. März. — Hjo (Y. SjöstEpt). Ziemlich allgemein.
Gesehen am 3. April 1884. — Undenäs (G. BARTHELSON). Selten.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (INSE
KiNDBERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des
Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (E. G:son HyorTt).
Kam 1886 den (2.) April. — Wäderstad (H. V. LINDEBERG).
150 sUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Allgemein. —- Qwarsebo (C. A. HoLLGREN). Kam 1886 den
26. März. — Leuchtturm Häradskär (A. 'P. KIELLGREN).
Zeigte sich beim Frihlingsdurchzuge; selten.
Statthalterschaft Upsala: Lillkyrka (K. M. TrRysÉN). Kam
1886 den 31. März. — Tibble (O. ALrmMQvist). Sehr allgemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIrÖBEL). We-
niger allgemein, vielleicht wegen Mangel an geeigneten Brite-
plätzen. — Skagershult (A. H. CHRISTIERNSSON). Allgemein.
Jährlich zwei Gelege; 2, äusserst selten 3 BEier. Ankunft:
1886 das erste Stäck den 2. April.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. RIN-
GIS). Allgemein. — Ölme (L. FALK). Ankunft: 1882 den 4.
April, 1886 den 29. März. — Karlstad (S. W. TENOW). »Skogs-
dufwa» genannt. — Skåre (C. G. WiKström und O. G. NORr-
BÄCK). Zeimlich allgemein. — Segerstad und Nor (C.
CEDERSTRÖM). Allgemein. Ankunft: 1885 den 13. März. —
Arwikaer Revier (T. NorrBY). >»Skogsdufwa» oder >Blå-
dufwa» genannt.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Von dem Korrespondenten einige Male gesehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSoN). Sel-
tener. Briitet bei Östersund und in der Gemeinde Owiken. —
Östersund (W. SAHLIN). Ein Exemplar wurde vor einigen
Jahren in Dillne (einige schwedische Meilen von Östersund)
oeschossen. — Qwitsle (G. W. DAHLSTÖM). Zugvogel; kommt,
nachdem die Äcker frei von Schnee sind, d. h. gewöhnlich
im April. Allgemein. Brutvogel.
Columba turtur.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötlan d (N. C. Kinp-
BERG). Fin Exemplar, am 26. Oktober 1883 in der Gemeinde
Östra Skrukeby erlegt, wird in dem Museum des Gymnasiums
zu Linköping aufbewahrt.
Syrrhaptes paradoxus.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Trat zufällie
auf im Jahre 1863.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
E. RinGius). 1863 zeigten sich einige Stiäcke in der Gegend.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. ArD. IV. N:o1. 151
Lagopus mutus.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsSson). All-
gemein in dem Hochgebirge iiber der W eidenregion. Briitet
uf dem Drommen und änder Stellen. — Ös tersund (ÖWe
SAHLIN). Briitet zahlreich in dem Hochgebirge, z. B. bei Stor-
lien, auf dem Åreskutan und an mehreren andern Stellen. —
Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Stand- und Zugvogel. Kann
in einer Gebirgsgegend während einiger Jahre salitrelek VOr-
kommen und darnach in einem andern Jahre sparsam.
Lagopus lapponicus.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Olme (G. E.
RINGIUS). Wurde 1876 auf Wålön vor Kristinehamn geschos-
sen. Das Exemplar wird in dem dortigen Naturalienkabinete
aufbewahrt. !) — Karlstad (S. W. TEsnow). Wurde einige
Meilen nördlich von der Stadt angetroffen. — Arwikaer
Revier (T. NORRBY). »Snöripa» oder »Dalripa» genannt. Kommt
zuweilen in dem nördlichen Teile des Reviers vor, bis unten
am Wener-See, in Näs während des Sommers (wahrscheinlich
Individuen, die sich verirrt), in der Gemeinde Bogen im Winter.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemein.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). »Dalrypa» genannt. 10—12 Sticke sind im Gebiete
der Stadt freigelassen worden. Friiher haben nur wenige Paare
gebriitet.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSON). All-
gemein in dem grössten Teile der Landschaft, auch als Brut-
vogel. — Öl terabuvd (W. SAHLIN). Zahlreich, besonders im
Hochgebirge. — Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Stand- und
Strichvogel. Allgemein. HNKann sich während einiger Jahre in
einer Gegend aufhalten und darnach verschwinden, so dass
man nur noch wenige Stiäcke antrifft. Die Ursache von dem
Wechsel des Aufenthaltortes kann nicht Futtermangel sein, da
die Vögel auch dann öfters verschwinden, wenn es Beeren in
1 In einem iiber dieses Naturalienkabinet aufgesetzten Kataloge ist
dieser Vogel unter dem Namen Alpenschneehuhn (Lagopus mutus)
aufgenommen, was hierdurch berichtigt wird.
52 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Ueberfluss in den Wäldern giebt, und so zeitig im Herbste,
dass die Frostnächte noch keinen Schaden angerichtet haben.
Nach einiger Zeit, oder nach einigen Jahren sieht man diese
Vögel wieder aufs neue erscheinen und zwar im Winter. Aber
ihr Auftreten in grösserer Menge in der erwähnten Jahreszeit
hat nach den Erfahrungen, welche der Korrespondent gemacht,
nicht immer die Folge, dass diese Vögel auch im darauffol-
genden Jahre zahlreicher vorkommen, weshalb er annimmt,
dass sie weitergezogen sind, da die im Winter auftretenden
Vögel gegen den Frihling ganz verschwunden seim können,
ohne dass man irgend eine Ursache oder Erklärung fiir den
Wechsel ihres Aufenthaltsortes finden könnte. !)
Lagopus scoticus.
Statthalterschaft Kalmar: Norra Öland (E. G. AREEN).
Wurde im Bödaer Staatswalde acclimatisiert. — Bödaer Staats-
wald (C. B. CHRISTOFFERSSON). Uber einen dort gemachten
Versuch, Moorhihner zu acelimatisieren, hat der Korrespon-
dent Folgendes berichtet:
»Während meines bb !/;-jährigen Aufenthaltes hierselbst
habe ich keine Moorhihner angetroffen, weshalb ich mich an
den Förster J. E. BoHMAN gewandt, welcher einen Versuch ge-
macht, diese Vogelart einzufihren, und auf mein Ersuchen
folgende Auskunft erhielt:
;Im Herbste 1868 wurde 1 alter Hahn und 1 Huhn nebst
3 Jungen hierhergesandt, von welch letztern 1 auf der Reise
starb und 1 bei der Ankunft; nur 1 (Männchen) lebte. Die
Ursache ihres Todes war die schlechte Pflege. Die noch Le-
benden wurden nach ihrer Ankunft hier auf einem geräumigen,
hellen Speicher bis zur Paarungszeit im Frihjahre 1869
aufbewahrt. Den jungen Hahn liess man dann in den Wald
fliegen, weil der alte ihn so misshandelte, dass es nicht ratsam
war, sie zusammen zu lassen. Im Sommer wurde der junge
Hahn auf den Meertanghaufen bei dem Bödaer Hafen (an der
Ostsee) von einem Arbeiter angetroffen, welcher ihn fing und
zu Herrn BoHMAN brachte. Dieser setzte ihn auf ein Zimmer,
wo er indessen gegen die Fensterscheiben flog, dieselben zer-
trämmerte und tot zu Boden fel.
1) Was hier von dem Herumstreichen des Moorhuhns in der Gegend von
Qwitsle gesagt ist, gilt auch fiir das Birkhuhn und das Auerhuhn.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. = 153
>So waren also nur noch die zwei Alten ibrig. Diese
paarten sich. Am 4. Juni wurde das erste Ei gelegt und am
18. oder 19. Juni das achte. Diese wurden nun nebst 2
Hihnereiern am 22. Juni unter eine gewöhnliche Haushenne
gelegt (diese wollte sich nämlich nicht auf Moorhiihnereier allein
legen); am 11. Juli hörte man das Piepen von Kiichlein, wahr-
scheinlich von Haushuhnkiichlein. Am Morgen des 12. sah
man ein Moorhuhn-Junges, und am 14. waren im ganzen 6
Sticke von der genannten Art sichtbar, und waren die 5 letz-
ten während der Nacht zwischen dem 12. und 13. oder 13.
und 14. ausgekrochen. Das Huhn lag also 3 Wochen auf den
BFiern. Von den noch ibrigen 2 Eiern war eines faul, und
eines enthielt ein totes Junges. Von den erwähnten 6 Kiichlein
blieben 5 am Leben, waren stark und gesund. Die ersten
Tage wurden sie nur mit Insekten gefittert, meist mit
Heuschreckenlarven und kleinen Heuschrecken, denen man die
Beine abbrach, und welche nach und nach mittelst eines
Kessers eingefangen wurden. Darnach bekamen die Kiichlein
auch in Wasser getauchte Blätter von Stellaria media sowie
hart gekochte Eidotter und gehackte, zarte Brennessel-Blätter.
Nach den ersten 10 Tagen fitterte man sie während der
nächstfolgenden 8 Tage auch mit gewässerter Hafergritze,
welche einige Tage lang mit siässer Milch angefeuchtet und
darnach etwas amngetrocknet wurde. Nach der genannten
Zeit gab man den Jungen abwechselnd alle vorerwähnten
Nährungsstoffe, und als die Heidelbeeren reiften, erhielten sie
auch solche, die sie ganz besonders gern frassen; ausserdem
wurde ihnen täglich frisches, zartes Heidekraut gereicht. Auf
dem Boden war immer reiner, frisch gewaschener Sand fir
sie ausgestreut, und viermal täglich gab man ihnen frisches
Wasser in einem flachen Porzellanteller, der jedesmal gereinigt
wurde (da die Jungen ins Wasser traten, war dasselbe näm-
lich schnell schmutzig). Am 18. August, als die Jungen 5
Wochen alt waren, brachte man sie in den Wald, wo man
sie mittelst eines 1,2 Meter hohen Zaunes absperrte, der aus
Latten zusammengefiigt war, welche so dicht nebeneinander
standen, dass das Huhn nicht dazwischen hindurchschliäpfen
konnte, wohl aber die Jungen. Die Verzäunung war ganz
dicht bei einem Kanal angebracht, auf einem mit Heidekraut
bewachsenen, offenen Jahresschlage, in der Nähe von älterm
Nadelholz. Innerhalb der Verzäunung war ein kleiner Zu-
154 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Huchtsort hergestellt aus kleinern in die Erde geschlagenen
Pfählen, die mit Tannenreisern iiberdeckt waren. In den
ersten 8 Tagen wurde der Platz Tag und Nacht von einer
zuverlässigen Frau bewacht, um die Jungen vor Raubtieren
zu schitzen. Es wurde ihnen dasselbe Futter gegeben, wie
friiher, jedoch von Tag zu Tag in verringerter Quantität, und
in der letzten Hälfte der vorerwähnten 8 Tage erhielten die
Jungen nur Blaubeeren. Nach Verlauf von drei Tagen be-
gaben sie sich hinaus, und nach den 8 Tagen war nur noch
eimes da, welches sich nicht von seiner Pflegemutter trennen
wollte, sondern weggejagt werden musste, worauf das Huhn
nach Hause getragen wurde; doch lief es direkt wieder in
den Wald zuriäck und wurde nie mehr gesehen.
»1870, wo das Moorhuhn, sowie in dem folgenden Jahre,
seime HEier einen Monat friher legte, musste es sie selbst
ausbriiten. Die Zahl der Eier kam der im vorigen Jahre
ungefähr goleich. Das Resultat war nur 2 Junge, die aber
ausserordentlich kräftig und lebhaft waren, und die der Hahn
sogleich in seine Obhut und Pflege nahm. Als die Jungen
6 bis 8 Tage alt waren, wurden sie von 2 Wieseln getötet
(welche auch den Hahn ins Bein bissen, so dase er hinkte).
welche geschossen wurden, als sie die fiir Staare ausgesetzte
Briitekästechen beraubten.
1871 wurde wieder, auf Grund des gliäcklichen Ausganges
im ersten Jahre, ein Haushuhn zum Ausbriten der Eier ge-
nommen, aber das Ganze missglickte aus nicht vollständig
bekannten Ursachen, vielleicht infolge der schweren Schläge
und des Lärmes, den zwei in dem Schuppen beschäftigte
Lehrlinge zu derselben Zeit machten. Die Jungen waren
nämlich vollständig entwickelt. aber tot in den Eiern.
»Die Alten gediehen und gingen gut voran bis zum Sommer
1872, wo Herr BoHMmAn Krankheit halber einen längern Urlaub
nahm und den Ort verliess, indess der dortige Förster beim
Reparieren des Forstinstitutes die Moorhiihner in eine Stall-
kammer brachte, wo sie umkamen. Ihre Augen sowie die
der beiden Jungen, welche hierhergesandt wurden und 1868
starben, faulten.
Die Jungen, welche im Friihlinge 1869 in den Wald
gesetzt wurden, erblickte man von Zeit zu Zeit, fast immer
2 Stäcke zusammen. Im Sommer 1871 wurden eimmal 3
Stäcke auf derselben Stelle aufgescheucht. Seitdem hörte
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 1. 1559
und sah man hier und da einzelne. Im Herbste 1879 hat man
zum letztenmal ein Moorhuhn angetroffen, und kann man daher
wohl annehmen, dass sie wahrscheinlich ausgestorber sind.
Tetrao tetrix.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Selten; scheint in den letzten Jahren an Zahl zugenommen zu
haben. In dem Laubwalde, ungefähr 20 Kilometer sidlich
von Borgholm, werden jährlich ungefähr 20 Sticke geschos-
sen. — Staatsgut Horn: (O. ERIKSON). Britet in der Ge-
meinde Böda.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. TOUTIN).
Bazte 1886 am 31. März. — Hjo (Y. SsösteEbt). Sehr all-
gemein.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KInDBERG). Exemplar aus der Landschaft in dem Museum
des Gymnasiums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
Kommt sparsam vor im Dager Moore. — Wäderstad (H. V.
LINDEBERG). Nicht so allgemein. — Leuchtturm Häradskär
(A. P. KJELLGREN). Standvogel. Sparsam. Britet nicht.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (0O. ArMQvist). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GIÖBEL). Die
Scharrvögel streichen (ebenso wie die Feldhiihner) im Winter
bedeutend umher. Das Birkhuhn und das Auerhuhn treten
eine Zeit lang scharenweise auf und sind dann eine Zeit-lang
wie weggeblasen aus der Gegend. — Skagershult (A. IR
ÖHRISTIERNSSON). Allgemein. |
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
Risc1vs). Allgemein. — Skåre (C. G. WIKSTRÖM und OMG
NorBÄCK). Gewöhnlich. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORRBY). All-
gemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (IN. FREDENBERG).
Allgemein. — Agö (E. MopIn). Standvogel. Ziemlich zahl-
reich.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AurL-
GREN). Allgemein.
156 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). All-
gemein. Briätet auch bei Storlien. — Qwitsle (G. W. DAHL-
STRÖM). Stand- und Strichvogel. Kam 1886 sparsam vor.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER).
Das Weibchen wird »Orra» genannt.
Tetrao urogallus.
Statthalterschaft Skaraborg: Lidköping (A. Tourin).
Balzte 1886 den 11. April.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KiInp-
BERG). Exemplar aus der Gegend in dem Museum des Gym-
nasiums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Kommt
hier sparsam vor. — Wäderstad (H. V. LInDEBERG). Nicht so
allgemein.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArmMQvist). All-
gemein.
Statthalterschaft Örebro: Skagershult (A. H. CuHrI-
STIERNSSON). Allgemein.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme ((ERDE
RiNGIUS). Allgemein. — Karlstad (S. W. TEsow). >»Fjärän>
genannt. Gewöhnlich. — Segerstad und Nor (C. CEDER-
STRÖM). Das Männchen wird »Fjärhane» genannt, das Weib-
chen »Ryhöna». Allgemein. — Arwikaer Revier (T. NORR-
BY). »Fjärhän» und »Tjäder» genannt. Allgemein.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Allgemem. — Agö (E. Movin). Standvogel. Kommt spar-
samer vor.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). Weniger allgemein. HFinzelne Paare briiten jährlich
in der Nähe der Stadt.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. Orsson). All-
gemein. Auch bei Storlien gesehen. — Q witsle (G. W. DAHL-
STRÖM). Stand- und Strichvogel.
Statthalterschaft Norrbotten: Luleå (E. O. NORDLINDER)-.
Das Weibchen wird »Röja» genannt.
Tetrao urogallo-tetricides.
Statthalterschaft Wermland: Karlstad (S. W. TENnow).
Sparsam. — Skåre (C. G. WiKstRÖM und O. G. NORBÅCK).
Sehr selten.
-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:O 1. IT
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
GREN). Dieser sonst so seltene Vogel kommt hier recht oft
vor. Der Korrespondent hat jährlich 10—12 Stiäcke auf dem
Markte der Stadt feilbieten sehen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLSSoN). Selten.
Tetrao lagopodi-lapponico-tetricides.
Statthalterschaft Wermland: Segerstad und Nor (C.
CEDERSTRÖM). Einmal in den vierziger Jahren in der Gemeinde
Nor geschossen.
Bonasa betulina.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. von Po-
RAT und H. NYQvistT). Sparsam vorkommend.
Statthalterschaft Skaraborg: Staatswald Kinneskogen
(A. ToutIn). Kommt dort vor.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJÖstEDt). Selten;
anfangs Dezember 1885 wurden paar geschossen. |
Sit ibalterschatt Östergötland: Wadexstad (H. V. LINDE-
BERG). Nicht allgemein.
Statthalterschaft Södermanland: Göteboda (TH. EHREN-
KRONA). Kommt nun sparsam vor; hat jedoch in den letzten
Jahren etwas zugenommen an Zahl.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). Selten.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröÖBEL). Nimmt
immer mehr und mehr ab infolge der Verfolgungen seitens
der Sperber, die am liebsten in denselben Wäldern wohnen,
nämlich in jängern, mit Birken gemischten Nadelwäldern in
der Nähe eines Baches oder eimes Sumpfes.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Weniger allgemein. — Karlstad (5. W. TEsow).
Belten. !), —, Skåre (C. G. WIKSTRÖM und Ö. G; NORBÄCK).
Selten. Streicht umher. — Arwikaer Revier (T. NORRBY).
Wurde am 18. Juni 1886 mit kleinen Jungen im Walde des
Pfarrhofes in der Gemeinde Bogen beobachtet.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Sehr allgemein.
1) Allgemein in den ibrigen Teilen der Landschatt.
158 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (O. AHL-
GREN). Recht allgemein.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLsson). All-
gemein. Fehlt in dem Hochgebirge. — Qwitsle (G. W.
DAHLSTRÖM). Standvogel. Ziemlich zahlreich.
Perdix cinerea.
Statthalterschaft Malmöhus: Skanör und Falsterbo (FE.
STJERNBERG). Da die Verhältnisse inbezug auf die Lokalitäten
sehr giinstig sind, so kommt dieser Vogel das ganze Jahr
durch recht häufig vor. — Oxie und Skytt (O. OTTOSSON).
Brutet sehr Slser an auf Getreidefeldern und Wiesen. Das
Nest ist fast immer am äussern Rande der Åcker angebracht,
ungefähr 3—4 Meter von irgend emem Wege oder einer Grube
und enthält im Junmi 15—20 HBEier. Die Rebhiihner nähern
sich im Winter den Höfen, um Schutz gegen Hunger und
Raubtiere zu suchen.
Statthalterschaft Gotland (J. O. SYLVAN). Allgemein.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (E. G. AREEN).
Allgemein. Im Herbste 1885 infolge des vorhergehenden,
schneereichen Winters nicht so VAhLretab. wie die Jäger ge-
hofft hatten. Legt 8—21 Bier auf dem Boden ohne ped
welchen Schutz. Am 26. Mai 1886 wurden 8 BEier (wahr-
scheinlich kein vollzähliges Gelege) in einem Meertanghaufen
angetroffen. — Teucktfung Ölands norra (A. F. LAGSTRÖM).
Brut- und Standvogel. Zahlreich.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C. KInD-
BERG). Fin Exemplar aus der Landschaft in dem Museum
des Gymnasiums zu Linköping. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN).
Gewöhnlich ist dieser Vogel recht zahlreich vertreten. —
Wadstena (W. A. ENnGHoLM). Kommt ziemlich zahlreich
hier vor. Am 10. März sah der Beobachter Spuren von 14
Stiäcken, welche in einem Roggenacker am Strande des
Wetter-Sees den Schnee aufgekratzt hatten. In der Nähe
wohnende Leute behaupteten, dass sich die Vögel regelmässig
des Abends auf dem genannten Acker eingefunden hätten.
Am Tage wurden sie jedoch nicht gesehen. — Wäderstad
(H.' V. LInDEBERG). Nicht allgemein 1885. — Leuchtturm
Häradsskär (A. P. KJELLGREN). Strichvogel. Selten; briitet
nicht.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 15 HAJ
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ArMmQvist). All-
semein.
Statthalterschaft Örebro: Hellefors (A. GröBEL). Kommt
in gewissen Jahren vor. )
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Olme (G. E.
RINGIUS). Sparsam. — Skåre (C. GG. WiKsTRÖM | upd Ö. G.
NorBÄCK). Kommt recht oft vor. — Segerstad und Nor, (OC:
ÖEDERSTRÖM). In gewissen Jahren allgemein. — Arwikaer
Gemeinde (T. NorrBr). Jetzt recht selten.
Statthalterschaft Gefleborg: Bjuråker (K. FREDENBERG).
Kommt auf den Ebenen am See Norra Dellen vor.
Statthalterschaft Wester-Norrland: Sundswall (Ö. AHL-
SREN). »Åkerhöna» genannt. Briitet hier auf einigen Stellen.
Im Winter kommen die Rebhiihner scharenweise bis zu den
Bauernhöfen und werden dann gewöhnlich von Wilddieben
geschossen.
Statthalterschaft Jemtland: Jemtland (P. OLrsson). Nicht
selten, in der Gegend vom Storsjön. Briätet auf der Insel
Ändersön und-an' andern Stellen, z. B. ber Hunge in der
Gemeinde Bodsjö. — Östersund (W. SAHLIN). Nimmt immer
mehr zu an Zahl. HFEin guter Stamm befindet sich hier. —
Qwitsle (G. W. DAHLSTRÖM). Stand- und Strichvogel. Kam
im Jahre 1885 recht zahlreich am Ocke-See vor und recht
allgemein 1886. Wurde in Jemtland zum erstenmal 1864 bei
eimer Jagd bei Odensala in der Nähe von Östersund beobach-
tet. Jetzt sehr allgemein um den Storsjön.
Coturnix communis.
Itatthalterschaft Malmöhus: Skanör und F alsterbo (F-
STJERNBERG). >»Lilla rapphönan» genannt. Seltener. Kommt
im Sommer auf den angebauten Feldern vor. 1886 wurde
bei den Herbstjagden nur ein Exemplar oesehen. — Oxie
und Skytt (0. Ottosson). >»Lilla rapphönan» genannt. Briitet
selten, hier und da. 9—12 HFEier, die spät, nicht vor Juli,
gelegt werden.
Statthalterschaft Kalmar: Mittel-Öland (BE. G. AREEN)-
Sehr selten. Fin Nest mit 11 fast fertig bebriteten Eiern
wurde am 12. Juli 1882 in einem Kleefeld auf dem Borg-
holmer Staatsgute angetroffen.
160 SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
Statthalterschaft Jönköping: Jönköping (C. O. VON
Porat). Der Beobachter glaubt dort Wachteln gesehen zu
haben. :
Statthalterschaft Halland: Kungsbacka (C. O. BotHÉN,
E. LIGNELL und H. NILSSON). 1885 wurden in dem Bezirke
der Stadt BEier von dieser Art gefunden und dem Vorrats-
verwalter J. RAMBERG in Gothenburg ibergeben.
Statthalterschaft Skaraborg: Hjo (Y. SJöÖstEpt). Zum
erstenmal im Herbste 1885 geschossen, wo zwei Familien
angetroffen wurden.
Statthalterschaft Östergötland: Östergötland (N. C.
KINDBERG). Exemplar aus der Gemeinde Wreta Kloster in
dem Museum des Gymnasiums zu Linköping. — Råstorp (E.
G:son Hjort). Selten. So weit dem Korrespondenten bekannt,
nur einmal in dem Orte. — Omberg (C. M. SJÖGRÉEN). Selten.
— Wadstena (W. A. ENnGHoLmM). Ein Exemplar wurde in
der Gemeinde Swamnhals am 24. September 1873 geschossen.
Statthalterschaft Upsala: Tibble (O. ALMQVIST). HEinmal
angetroffer, nämlich den (15.) September 1885.
Statthalterschaft Wermland: Wisnum und Ölme (G. E.
RinGius). Sehr selten. Bei Presterud 1879 angetroffen. —
Karlstad (S. W. TEnow). Wurde 1884 ungefähr 16 Kilo-
meter von der Stadt angetroffen. — Segerstad und Nor
(C. CEDERSTRÖM). Wahrscheinlich Brutvogel; wurde mehrmals
geschossen.
(Schluss folgt.)
Druckfehler im ersten Teile der »Mitteilungemn:
Seite 74, 25., 27. und 32. Zeile von oben lies: Gartenrotsehwänzcehen
statt: Hausrotschwänzchen.
Seite 101, 20. und 21. Zeile von oben lies:---- Gelegenheiten, auch
in der Briitezeit, von ---- statt: ---- Gelegenheiten von ----.
a. Uebersicht der Artlisten:
TABELLEN.
1 BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 1.
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BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1.
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| bedeutet Brut- und Stand-Vogel.
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BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o1. G+
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SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
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TC BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 1.
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» Brut- » Strich- Vogel.
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SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1. 8"
Statth.schaft
Norrbotten.
Statthalter-
schaft
Jemtland.
Statth.schaft
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Norrland.
Stadt Luleå.
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Pfarrgemeinden.
Stadt Östersund
Statthalterschaft
Stadt Sundswall.
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Pfarrgemeinde
Bjuråker.
Statth.schaft
Kopparberg.
Hof Bergsgärdet
(Pfarrgem. Husby).
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Statthalterschaft
Wermland
Arwikaer Revier.
Pfarrgemeinden
Segerstad und Nor.
Eisenbahnstation
Skåre (Pfarrgem.
Grafwa).
Stadt Karlstad.
Gerichtsbezirke
Wisnum und Ölme.
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3
3
Statt-
halter-
schaft
Örebro.
Pfarrgemeinde
Skagershult.
Hof Hellefors (Pfarr-
gemeinde Hellefors).
3
Statt-
halter-
schaft
Upsala.
Pfarrgemeinde
Tibble.
Pfarrgemeinde Lill-
kyrka.
Dorf Görla (Pfarr-
gemeinde Frötuna).
Pfarrgem. Möja,
Djurö och Nämdö.
3
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3
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3
1?
Statthalter-
schaft Söder-
manland.
Hof Göteboda (Pfarr-
gemeinde Östra
Wingåker).
Statthalterschaft
Östergötland.
Pfarrgemeinde
Qwarsebo.
2
I
Pfarrgemeinde Wä-
derstad und umge-
bende Gemeinden.
Stadt Wadstena mit
umgebenden Pfarr-
gemeinden.
Berg Omberg mit
Umgebung (Pfarrge-
meinde Westra Tall-
stad).
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Hof Råstorp (Pfarr-
gemeinde Kisa).
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Stadt Hjo.
Stadt Falköping.
Stadt Lidköping.
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Statthalter-
Stadt Wenersborg.
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Stadt Göteborg mit
Umgebung, Pfarrge-
meinde Lerum, Hi-
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Stadt Marstrand.
nicht britender » Durchzugs- Vogel.
»
1 bedeutet nicht britender und Winter-Vegel.
2
zufällig auftretender Vogel.
»
nicht britender
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BIHANG TILL K. SV.
VET.-AKAD. HANDL.
Name der Vogelart.
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Circus pallidus
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Circus &eruginosus
Falco peregrinus
Falco subbuteo
Falco gyrfalco
Falco 2&2salon
Falco tinnunculus
Astur palumbarius
Astur nisus
Pernis apivorus
Milvus ictinus
Buteo vulgaris
Buteo lagopus
Aquila chrysaétus
Halia&tus albicilla
Pandion haliaétus
Columba palumbus
Columba oenas
Syrrhaptes paradoxus
Lagopus mutus
Lagopus lapponicus
Tetrao tetrix
Tetrao urogallus
Tetrao urogallo-tetricides
T. lagopodi-lapponico-tetricides.
T. lagopodi-scotico-tetricides...-
Bonasa betulina
l bedeutet Brut- und Stand-Vogel.
Strich-Vogel.
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Statthalter-
schaft Malmö-
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Brut-
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BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 1.
10
SUNDSTRÖM, BEARBEITUNG ORNITHOLOGISCHER ANGABEN.
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1 bedeutet nicht britender und Winter-Vogel.
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BIHANG TILL K. SVENSKA VET-AKAD. HANDLINGAR. Band 14. Afd. IV. N:o 2,
ÖEFEVERSIGT
AF
SKANDINAVIENS ORTHOPTERER
JEMTE
BESKRIFNINGAR.
BERNHARD HAIJ.
MEDDELADT DEN 14 MARS 1888 GENOM CHR. AURIVILLIUS.
STOCKHOLM, 18£8.
KONGL. BOKTRYCKERIET. P. A. NORSTEDT & SÖNER.
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fnsppast någon ordning inom den skandinaviska insekts-
faunan synes på senare tider hafva varit föremål för så ringa
studium som OÖOrthoptererna. Sedan 1848, då J. B. v. BorRCK
utgaf »Skandinaviens Rätvingade Insekters Naturalhistoria», har
intet arbete, som särskildt behandlat de svenska rätvingarne,
varit synligt. Det bristande intresse, man visat denna djur-
grupp, torde delvis komma sig deraf, att flere dithörande for-
mer, ehuru alla jemförelsevis stora, äro särdeles svåra att skilja
åt, och med tillbjelp af de svenska arbeten, som vi för när-
varande äga, torde bestämningen i många fall vara förenad
med särskildt stora svårigheter. Författaren afser derföre med
detta arbete icke blott att framlägga under flere års studium
af ifrågavarande insektsordning gjorda iakttagelser, utan äfven
inom vår entomologiska literatur söka afhjelpa bristen på ett
arbete, som i enlighet med nyare systematiska åsigter och
nutidens uppfattning af arten redogör för, hvad den svenska
faunan äger af denna djurgrupp. I den mån det lyckats mig
att i afseende på de mera kritiska arterna välja de bästa och
möjligast preciserade karaktärerna, vågar jag hoppas, att den
skandinaviska Orthopterfaunan blir föremål för ett något större
intresse och lifligare studium än hittills varit fallet.
Som det måhända torde förefalla något egendomligt, att
jag börjat med redogörelsen för den sannolikt längst differen-
tierade gruppen, nämligen Acridiodea, så får jag förklara, att
så skett derför, att dit höra just de mest kritiska och svårast
bestämbara formerna, hvilkas utbredning inom Skandinavien
är högst ofullständigt känd och förtjenar att närmare studeras.
4 BERNHARD HATIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Orthoptera Oriv. LATR.
Mundelar bitande; 2:dra mazillparet (labiwum) 4-ledadt;
2 olika vingpar, bakvingarne på längden veckade; ofullständig
metamorphos.
De till vår fauna hörande Orthoptererna indelas i följande
familjer !):
I. Alla 3 benparen, gång- eller springfötter; specifikt hörsel-
organ saknas; äggläggaren dold af lamina subgenitalis.
A. Flygvingar veckade från midten af främre vingranden;
tarser 3-ledade. Fam. Forficularia.
B. Flygvingar veckade från vingbasen; tarser 5-ledade.
Fam. Blattodea.
II. Sista benparet utbildadt till kraftiga hoppfötter; specifikt
hörselorgan finnes; äggläggaren fri (ej hos Gryllotalpa).
A. Antenner temligen korta, tydligt ledade; tarser 3-ledade;
tympanalorganet på första abdominalsegmentet. Fam.
Acridiodea.
B. Antenner mycket långa, borstlika; tarser 4- eller 3-
ledade; tympanalorganet på första benparets tibier.
1. Tarser likformiga, 4-ledade. Fam. Locustodea.
2. > olikformiga, 3-ledade. Fam. Gryllodea.
Fam. Acridiodea Buru.
" Bakre extremiteter starkt utvecklade hoppfötter ; tarser lik-
formiga, treledade; ocellögon 3, ett framför hvardera facettögat
och ett oparigt på pannans midt. Antenner aldrig längre än
halfva kroppen, oftast trådlika, tydligt ledade. Specifikt hörsel-
organ på första abdominalsegmentet. Åggläggare af 4 rörliga,
korta och hakformiga valvler. Särskild tuggmage saknas.
Den öfverensstämmelse 1 biologiskt hänseende, som ut-
märker hithörande djur, har till följd, att formen varierats
företrädesvis blott i detaljerna, under det att typen i det fun-
!) I öfverensstämmelse med BRUNNER v. WATTENWYL's indelning i
sProdromus der Europäischen Orthopteren>.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 2, 5
damentala qvarstår alldeles oförändrad. Denna familj bildar
derför också den bäst begränsade och mest typiskt utpräglade
gruppen inom rätvingarnes ordning. Beträffande den allmänna
organisationen hänvisas till BURMEISTER's »Handbuch der Ento-
mologie» och FISCHER's »Orthoptera Europza». Här må i af-
sende derpå endast så mycket inledningsvis nämnas, som nöd-
vändigt förutsättes, för att den följande framställningen riktigt
skall kunna förstås.
Hufvudet. Hjessan är i allmänhet skild från pannan
genom en horizontal crista, som går från främre randen af
facettögat till hjessans spets. Denna kam bär ofta på hvar-
dera sidan en mer eller mindre skarpt markerad fördjupning,
hvars form är af stor systematisk betydelse, de s. k. foveole
frontales (f. f. fig. 1, Tab. 1). I pannans midt fortsätter sig
från hjessan vertikalt nedåt panrmnkölen (costa frontalis), hvilken
bär det opariga ocellögat.
Den sadelformiga halssköldens dorsalfält begränsas ofta
lateralt af tvänne sidokölar (carine& laterales) och äger der-
jemte oftast en långsgående midtelköl (carina media) c, l, c, m,
figg. 5, 6, 7, Tab. I. Dorsalfältet är i allmänhet genom en
tvärfåra (sulcus transversus typicus) afdelad i 2 partier, ett
främre och ett bakre. Den främre delen bär ofta en eller
flere sekundära sulci, hvilka sällan äro så skarpt markerade
som sulcus typicus och sällan genombryta carina media. Sulcus
typicus är emellertid alltid den bakersta af tvärfårorna.
I afseende på vingådrornas terminologi har jag i hufvud-
sak följt BRUNNER Vv. WATTENWYL (Prodromus der Europäischen
Orthopteren). Dock har jag utbytt namnet v. mediastina mot
v. subceostalis och benämnt elytra's främre rand, som emellanåt
markerar sig som en ganska tydlig vingåder, vena costalis eller
costa. Motsvarande fält hafva härefter erhållit namn.
I Acridiodeernas täckvingar iakttager man i allmänhet
följande långsgående hufvudådror:
1. Vena costalis ?) (v. marginalis FIscH.) som bildar vin-
gens främre ramd och i regel är mycket svagt utbildad, ofta
örvalisk(Vire no: 9 Tab IT):
2. V. subcostalis ?) (v. mediastina FiscH.) alltid starkt
jönvecklad (95 sto YImab. IN.
!) V. costalis SUNDEVALL, C. J. Om Insekternas extremiteter samt
deras hufvud och mundelar. Kongl. Sv. Vet.-Akad. Handl. Bd. III, 1860.
2) V. subcostalis SUNDEVALL l. c.
6 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
3. JV. radialis, som är delad i 3 stammar ramus radialis
anticus (v. scapularis FISCH.), r. r. medius (Vv. externomedia
FISCH.), 7. 7. posticus (v. subexternomedia FISCH.) v. vt. fig.9,
Tap?
4. V. ulnaris, som strax delar sig i två grenar: ramus
ulnaris anterior (v. internomedia FIscH.) och r. u. posterior
(v. subinternomedia FiscH.) v. u', v. u”, fig. 9, Tab. II.
5. V. dividens (v. analis FiscH.), som alltid löper parallelt
med ramus ulnaris, posterior och utmärker gränsen mellan
vingens dorsala parti och dess laterala (v. d. fig. 9, Tab. II.
6. V. plicata (axillaris FiscH.), som är helt kort och för-
lorar sig i area axillaris eller förenar sig med v. dividens (v.
pi 95 Tab ylIt
De mellan dessa hufvudådror befintliga långsfälten (arec)
äro genom mer eller mindre regelbundna tvärådror uppdelade
i en mängd småfält (areol):
Elytra's are& äro följande:
Area costalis (a. mediastina FIscn.) ofta svagt utbildad
(a. c. fig. 9, Tab. II); a. subcostalis (a. scapularis FISOH.), väl
utbildad och ofta till största delen bildande sjelfva randfältet
i vingen (a. s. figg. 9, 1, 7, 8, Tab. II); a. radialis anterior
et posterior (a. externomedia et subexternomedia FiscH.) mellan
radialstammarne (a. a. och a. p. fig. 9, Tab. ID; a. discordalis
8. a. cubiti mellan v. radialis och ulnaris (d. £g. 9, Tab. ID;
a. ulnaris anterior (a. interulnaris BR. v. W—L) mellan ramus
ulnaris' anterior och T. u..posteriori (a. u fs Raben:
a. ulnaris posterior mellan r. u. posterior och vena dividens
(är ett mycket smalt fält, a. u.” forn, TILDE axillaris
mellan v. dividens och vingens bakkant, bildar elytras triangu-
lära dorsalfält (ax. fig. 9, Tab. II).
I diskfältet observerar man ofta en accessorisk åder, hvilken
ej utgår från vingens bas, vena intercalata (a. fig. 9, Tab. H);
äfven i costalfältet ofta en dylik, v. adventiva (a. fig. 9, Tab. ID.
I afseende på täck- och flygvingarnes lägeförhållande till
hvarandra må anmärkas, att såsom redan CHARPENTIER visat,
de förstnämnda hos puppan täckas af de sistnämnda. Här-
igenom kunna alltid de kortvingade arterna lätt skiljas från
puppor.
Yttre hörselorganet, hvilket som bekant har sitt läge på
hvardera sidan af första abdominalsegmetet, presenterar sig i
sin enklaste form endast «som en lokal förtunning af integu-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:0 2. 7
mentet. Det förtunnade partiet bildar en mer eller mindre
genomskinlig och glänsande membran af oftast oval form, en
trumhinna (membrana tympani). Hos en del former finner man,
att denna trumhinna sänkt sig under integumentets nivå och
bildar botten till en härigenom uppkommen hålighet, trum-
hålan (tympanum). Dennas circumferens utgöres till allra största
delen af det abdominala integumentet, som bildar en upphöjd
ringformig ram (annulus tympanicus), i hvilken trumhinnan är
infattad. Trumhålans främre begränsning har formen af en
med spetsen nedåt vänd kon (hamulus), hvilken bär en långs-
gående rännformig fördjupning (ha fig. 2, Tab. I). Endast i
sin undre del är annulus afbruten; här begränsas trumhålan
af ett parti af metathoracalsegmentet. Hos andra former iakt-
tager man, att differentieringen hunnit längre. Tympanal-
ringen viker sig alltmer öfver trumhålan och tenderar att bilda
ett tak öfver denna. Annulus tympanicus öfvergår så småningom
i en bulla tympanica. Se f. fig. 2, Tab. I. Härjemte finner
man, att den metathoracala delen af trumhålans begränsning
sänder in i trumhålan ett mer eller mindre starkt utskott
(tragus), hvilket sträfvar att möta tympanalvecket. Härigenom .
blir öppningen till den slutna trumhålan alltmera förträngd,
och presenterar sig slutligen hos vissa former som en smal
Spirinsa. Se tr och f, Hgg. 2, 3, Lab. I.
Jag har särskildt följande former af det yttre hörselorganet
hos Aceridiodea:
I. Trumhåla saknas; membrana tympani ligger i integu-
mentets omedelbara nivå.
IH. Trumhåla finnes.
A. Tympanum apertum: trumhålan öppen, utan tak) så
att membrana tympani är synlig 1 hela sin utsträck-
ning; tragus saknas.
B. Tympanum fornicatum: trumhålan med mer eller mindre
fullständigt tak (fornix), bildadt af tympanalvecket,
hvarigenom membrana tympani blir mer eller mindre
dold; tragus tydligt utbildad.
a. Tympanum semiapertum: tympanalvecket sträcker
sig ej öfver halfva trumhålan; tragus mycket svag,
högst obetydligt inskjutande bakom hamulus; hör-
selöppningen vid och membrana tympani endast
till hälften dold (fig. 2, Tab. I).
8 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
b. Tympanum clausum: tympanalvecket sträcker sig
betydligt öfver halfva trumhålan; tragus starkt
utbildad; hörselöppningen har form af en smal
springa och trumhinnan nästan helt och hållet
dold (fig. 3, Tab. I).
ec. Tympanmwnm operculatum: tympanalvecket svagt;
tragus deremot ytterst starkt utvecklad, bildar ett
ofullständigt lock för trumhålan; öronöppningen
har hästskoform.
Beträffande yttre hörselorganet hänvisas för-
öfrigt till min förut publicerade uppsats: »Bidrag
till kännedomen om Acridiodeernas yttre morpho-
logi» etc.
Subfam. Truxalidae SrtÅL.
Pronotum normalt, sträcker sig ej öfver mesonotum. Tarser
försedda med häftflik (arolium) mellan klorna. Prosternum helt
och hållet eller nästan obeväpnadt. Hjessans spets starkt fram-
skjutande mellan antennerna, och pannan derför mer eller mindre
starkt tillbakadrågen, bildande med hjessan en spetsig vinkel.
Elytra's area costalis och a. subcostalis med temligen regelbundna
tvärådror 1). Antenner vid basen mer eller mindre plattryckta.
Gen. Mecostethus FIEB.
Prosternum med en svag, men tydligt markerad tuberkel.
Antenner trådlika. Foveole frontales mycket små trekantiga.
Pronoti sidokölar ganska svaga. Täck- och Hygvingar väl ut-
vecklade; elytra's diskfält med vena intercalata, som ligger närmre
vena ulnaris än v. radialis (a. fig. 9, Tab. IT); diskfältets ådror
synnerligast hos & väpnade med små, fina tuberkler. Äggläg-
garens valvler (9) temligen långa; lamina subgenitalis (>) bildar
en långt utdragen kon (1. s. fig. 12, Tab. ID); tympanum apertum;
baklår på insidan oväpnade; pronotum glänsande, liksom pole-
radt och groft punkteradt.
Steteophyma FiscH., Orthop. Europ. 357; STÅL, Rec. Orthop.
Mecostethus Br. v. W—L, Prodr. der Europ. Orthopt. 94.
Gryllus ZETT., Orth. Suec. 80.
Gomphocerus v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 110.
') Hos honan äro tvärådrorna i allmänhet mera oregelbundna än hos
hannen.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 2. 9
Detta slägte bildar i mer än ett afseende en öfvergång
till Acridide.
M. grossus I
Oftast grönaktig, under. gul; pronoti svagt bugtade sido-
kölar gulaktiga; täckvingar, hos & längre hos 2 lika långa
som abdomen, brunaktiga inom framkanten med ett temligen
bredt svafvelgult långsband; baklår undertill röda, tibier svaf-
velgula med två svarta ringar och svarta taggar; varierar för-
öfrigt något till färgen. Kroppsl. 15—21 mm. &£, 26—30 mm. 2.
Acridium rubripes DE GEER Mém. III. 477 (Goetze 309).
Ganska allmän på fuktiga lokaler öfver hela Skandinavien.
Gen. Chrysochraon FIscH.
Prosternum som hos Mecostethus. antenner trådlika; foveole frontales
oblitererade; panna starkt tillbakadragen; vingar rudimentära; elytra hos
3 betydligt kortare än abdomen, hos 8 knappt '/s deraf; pronotum med
tydliga sidokölar; tympanum semiapertum; lamina subgenitalis (3) lång,
horizontalt utsträckt och skarpt tillspetsad; äggläggarens öfre valvler (92)
vid basen uppsvällda.
Ch. dispar HEYER. Grå eller grön, glänsande, pronotum skrofligt af
intryckta punkter; baklår i spetsen jemte knäna svarta, de förra hos &
dunkelt gröna undertill jemte tibier gula, hos 8 grågröna, undertill jemte
tibier purpurfärgade. Kroppsl. 18 mm. 3, 25 mm. 2
Ånun ej anträffad i Sverige. Funnen i Finland: 2 vid Raseborgs slott
och Fagervik af HISINGER (Öfversigt af Finlands hittills kända Orthop-
terer 22), 3 på ön Kaitansaari nära Kirjola i Karelen af SAHLBERG
(Entomologiska anteckningar etc. 1881). Uppehåller sig på fuktiga ängar.
Gen. Stenobothrus FISCH.
Prosternum utan spår till tuberkel. Antenner trådlika.
Foveole frontales tydliga, rektangulära; pronotum med väl ut-
bildade sidokölar. Täck- och flygvingar väl utvecklade, sällan
rudimentära, elytra sakna vena intercalata i diskfältet; äggläg-
garens valvler (9) temligen korta; lamina subgenitalis (5) ganska
kort, mer eller mindre uppåtböjd, med trubbig eller temligen
skarp spets; tympanum fornicatum; baklår på insidan med en
rad fina tuberkler.
Gryllus ZeTT., Orthopt. Suec., CHARP Hor. Ent.
Gomphocerus BURM., SERV., STÅL, Rec. Orthopt., v. BorcK,
Skand. Rätv. Ins. Nat.
10 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Inom detta slägte iakttager man i afseende på det yttre
hörselorganets byggnad och form tvänne väl skilda typer.
Den ena ansluter sig till mer primära former; hos densamma
är öronöppningen vid och tragus mycket svagt utbildad, högst
obetydligt inskjutande bakom abdominalsegmentets hamulus
(tympanum semiapertum). Den andra representerar den längst
genomförda differentierimgen och utmärkes derigenom, att öron-
öppningen är betydligt trängre, presenterande sig som en sned-
ställd springa och tragus starkt utvecklad, inskjutande ett godt
stycke bakom hamulus (tympanum clausum). Lägges denna
olikhet till grund för indelningen af hithörande arter, få vi
tvänne naturligt begränsade hufvudformer, typerna I och II.
Typen I omfattar i sin ordning tvänne väl skilda form-
grupper. Den ena (Melanopterus-gruppen), som representeras
af Stenobothrus melanopterus v. BorcK och apricarius L.,
karaktäriseras af egendomligheter i afseende på elytra's ving-,
ådror och vingfält. Hos den andra (Parallelus-gruppen), repre-
senterad af Stenobothrus parallelus ZETT., dorsatus ZErtt. och
albomarginatus DE GEER, finner man den normala utbildningen
af täckvingarnes ådror och fält. Denna grupp utmärker sig
föröfrigt genom en något starkare utbildning af hjessans spets
(fastigium) och den i följd häraf mera tillbakadragna pannan,
hvarutinnan gruppen tenderar till Truxalidernas mest typiskt
utpreglade former (Truxalis m. f1.). Vidare iakttager man hos
ifrågavarande grupp en i allmänhet svagare utbildning af
vingarne, hvilken differentiering i Sten. parallelus fått sitt
pregnantaste uttryck. Hithörande arter flyga också dåligt. I
sammanhang med vingarnes jemförelsevis svaga utbildning stå
också ryggsköldens form och byggnad. Dess bakre, bakom
-sulcus transversus befintliga del är ej starkare utvecklad än
den främre, pronotum är i hela sin längd nästan jemnbredt,
dess sidokölar förete en obetydlig divergens bakåt, äro mer
eller mindre parallela.
Typen II, dit Stenobothrus viridulus L., rufipes ZETI.,
biguttulus &L., bicolor CHARP. höra, ansluter sig beträffande
vingådror och vingfält i hufvudsak till parallelus-gruppen, ut-
märker sig genom en starkare flygförmåga och en deraf betingad
starkare utveckling af vingarne och deras muskulatur. I sam-
band härmed är bakre delen af pronotum starkare utbildad än
den främre. Pronotum vidgar sig ganska mycket bakåt och
dess sidokölar divergera högst betydligt åt detta håll. Af:
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 2. 11
denna typ iakttager man 2 olika former, af hvilka den ena
har de thoracala sidokölarne framtill temligen lätt böjda,
framben och bröst nakna eller glest håriga, terebrans öfre
valvler med en ganska tydlig tand inom spetsen o. 8. v.
(Stenobothrus viridulus L., rufipes ZETT.), den andra utmärkes
deraf, att sidokölarne äro nästan på midten mer eller mindre
tydligt vinkelformigt böjda, framben och bröst äro långhåriga,
valvler utan tand o. s. v. (Stenobothrus biguttulus L., bicolor
CHARP.).
Dessa formgrupper sammanfalla fullständigt med dem.
som BRUNNER Vv. WATTENWYL:(Prodromus der Europ. Orthopt.,,
ehuru delvis från andra synpunkter uppställt. Hans lineatus-
grupp hör till den här uppställda typen II och synes ansluta
sig till viridulus-gruppen.
Typen I (Subg. Chorthippus):
1. Melanopterus-gruppen (Sten. melanopterus, apricarius).
2. Parallelus- > (Sten. parallelus, dorsatus, albo-
marginatus).
Typen II (Subg. Stenobothrus):
3. Viridulus-gruppen (Sten. viridulus, rufipes).
4. Biguttulus- > (Sten. biguttulus, bicolor).
I. Tympanum semiapertum (Fig. 2, IbalosN
A. Elytra's första ulnarstam saknas eller rättare sagdt har
förskjutits omedelbart intill den andra och dermed helt och
hållet eller till största delen sammanflutit I), hvarför första
ulnarfältet saknas och diskfältet blifvit utomordentligt bredt
(figg. 1—4, Tab. ID.
NAESten. apricarius o
Pronoti sidokölar nästan vinkligt böjda. Panna temligen
starkt tillbakadragen (synnerligast hos 5). Flygvingar vatten-
klara; täckvingar hos & längre, hos 9 något kortare än ab-
domen. Costalfält med tydlig dilatering ofvan öronöppningen
1) Endast omedelbart vid vingbasen visa de sig ofta skilda.
12 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
(a. ce. figg. 3, 4, Tab. II). &: area subeostalis bred, med
starka regelbundna tvärådror: area discoidalis genom starka
tvärådror afdelad i regelbundet 4-kantiga höga areole. (Fig.
3 a. s., d. Tab. II); kroppsl. 16 mm. 9: subcostalfält smalare
än hos & och med svagare, mera oregelbundna, nästan nät-
bildande ådror; i diskfältet bilda ådrorna ett oregelbundet nät-
verk. (Fig. 4. a. s, d. Tab. II). Kroppsl. 18—22 mm. —
Kroppsfärg grå eller grågrön, hos 9 mycket varierande, under-
till hvitaktig eller blekt svafvelgul; baklår på öfre sidan med
två mer eller mindre väl markerade mörkare tvärband, på
undre sidan blekgula; tibier gulaktiga. Täckvingarne till färgen
hos I i allmänhet brungrå, temligen pellucida, stundom med
strödda mörkare småfläckar; hos 9 ganska varierande, ofta för-
sedda med ganska tydlig hvitaktig vingfläck.
Syn. Gryllus apricarius L., Faun. Suec. 873.
» > ARTT. HÖRN. ISUCCA DA
» » CHaARrRP. Hor&e Ent. 169.
Gomphocerus » v. BOoRCK,, Skand. Rätv. Ing: Nato L20c
» / STAT Rec Örth.; CELNOS
Stenobothrus » FiISCH., Orth. Europ. 333-
) » BR. Vv. WATTENWYL, Prodifd Europ:
(OF ng 0
Chorthippus .» FiEB., Synops. d. Europ. Orth. 14..
Förekommer mycket allmän på Öland och i Skåne (före-
trädesvis södra delen). Äfven har jag anträffat den temligen
allmän vid Kalmar (4 aug. 1887). Ej osannolikt att den finnes
flerestädes i Sverige, ehuru kanske förvexlad med Sten. bicolor.
Honan äger ofta i färgteckningen en viss likhet med Sten.
bicolor (biguttulus ZETT., Vv. BORCK), och ZETTERSTEDT synes ej
heller riktigt kunnat skilja dessa arter åt. Så har han under
sin Gryllus biguttulus var. f. sammanfört former, tillhörande
båda dessa arter, såsom det framgår vid granskningen af typ-
samlingen till Orthoptera Suecize.
2. Sten. melanopterus Vv. BoRrRCK.
Större än föregående och med pannan mindre tillbaka-
dragen. Sidokölarne på pronotum som hos föreg., men något
svagare markerade. Flygvingar sotbruna, (hos & mot spetsen
alldeles svarta), med en ljusare, mer genomskinlig fläck i mid-
ten af hvarje småfält; täckvingar hos & längre, hos & lika
långa eller något kortare än abdomen. Area costalis med
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 2. 13
tydlig dilatering ofvan öronöppningen (a. c. figg. 1, 2, Tab. II.
JA: area subcostalis särdeles bred, med starka regelbundna
tvärådror; area discoidalis utomordentligt bred, genom mycket
starka, upphöjda tvärådror afdelad i regelbundet fyrkantiga
Bäsarareolr: (28: (dig: 1 Taba Ih:- Kröppsl: 19--mmi 9:
täckvingarnes subcostalfält betydligt smalare än hos &, med
oregelbundna, nätbildande ådror; diskfältets ådror oregelbundet
nätbiidande (a. s., d. fig. 2, Tab. II). Kroppsl. 23 mm. — Kropps-
färg blekt grön, undertill ljusare, hjessan och pronoti dorsalfält
gråbruna, täckvingar brunaktiga, genomskinliga, med mörkare
spets (3); eller gråbrun, undertill smutshvit till gulaktig,
täckvingar rade ofta med strödda svarta Smänlacksn och
en hål. äng ssäende linie i subcostalfältet (linea marginalis)
(2), MA eäker ljusa, mot spetsen mörkare, baklåren på undre
sidan gula, ofvan med två mörkare tvärband, knän svarta,
tibier gulaktiga (> Y).
Syn. Gryllus <:morio CHARP., Hor&e Ent. 170.
Chorthippus » <:FIEB., Synops. d. Europ. Orth. 15.
Stenobothrus » BR. v. WATTENWYL., Prodr. d. Europ.
OmhKS COD
Gomphocerus melanopterus v. BorcK., Skand. Rätv. Ins.
Nato 20:
> » STÅL, Rec. Orthb. HUNO9
Stenobothrus » FiscH., Orth. Europ. 340.
Gryllus elegans BoHEMAN, Act. Holmiens. 1846, N:o 3.
Denna vackra och högst egendomliga art har utan tvifvel
här sin naturliga systematiska plats omedelbart intill Sten.
apricarius. Särskildt i afseende på vingådror och vingfält
förete de en typisk öfverensstämmelse och skilja sig härutinnan
väsendtligt från alla våra öfriga Stenobothrus-arter.
Sten. melanopterus är inom Skandinavien endast anmärkt
på Öland, nämligen vid Böda, der Prof. SUNDEVALL först upp-
täckte den (S) d. 26 Juli 1824. Från samma lokal har sedan
A. E. HOLMGREN tagit båda könen. WSjelf har jag på några
ställen vid Böda i början af Augusti 1887 anträffat den (> 2)
temligen talrikt.
B. Elytra's första ulnarstam väl utbildad och i hela sin längd
skild från den andra, två tydliga ulnarfält samt diskfältet
normalt (figg. 5—10, Tab. II). Pronoti sidokölar svagt
bugtade eller nästan raka.
14 BERNHARD HA1J, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Hithörande arter utmärka sig genom mer än vanligt starkt
tillbakadragen panna och jemförelsevis svagare utbildade vingar.
Derjemte är pronoti främre (framom sulcus transversus typicus
belägna) dorsalparti något längre än det bakre (fig. 5, Tab. I).
Bröst och framben hos våra skandinaviska arter glest håriga
eller nakna.
3. Sten: parallelus ZETT:
Ryggsköldens sidokölar svagt bugtade, bakåt tydligt diver-
gerande; flygvingar rudimentära; Bra ingar korta, mot ändan
spetsiga, lancettformiga, hos &A räcka de ej fullt till abdomens
spets, hos 2 blott omkring !/; af dennas längd (forma bra-
chyptera); ramus radialis posticus på elytra enkel, costalfältet
med stark dilatering ofvan öronöppningen, hos & räcker det
ungefärligen till vingens midt. ÖS: sista abdominalsegmentets
lamina subgenitalis bildar en kon med särdeles kort och trubbig
spets (fig. 10, 1. .s., Tab. I). 9: terebrans öfre valvler sluta
med en klolikt böjd spets, de undre äga en tydligt markerad
tand inom spetsen. — Till färgen ganska varierande, i allmänhet
gräsgrön, pronoti dorsalparti ofta af annan färg, undertill gul-
aktig, baklårens knän på sidorna svarta. Längd 14—16 mm. g&,
18—21 mm. 8.
Syn. Gryllus parallelus ZETT., Orth. Suec. 85.
» » OMAR. Hore Ent. 171.
Gomphocerus » vå BoRroK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 116.
Stenobothrus » Br. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Ort. TT
Gryllus montanus CHArRP., Hore Ent. 173.
» > Burm;, Hand. d.' Ent. II 650.
» » v. BORCK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 119.
Chorthippus pratorum FIiEB., Synops. d. Europ. Orth. 16.
Stenobothrus » Fisör,, Orth. Europ. 321.
Gomphocerus » STÅL, Rec Otth TAN:
Var. b. Båda vingparen fullkomligt utvecklade, längre
än abdomen (forma macroptera) = Gaj montanus ÖCHARP.
(Hore Ent. 173). Allmän på gräsrika ängar öfver hela Skan-
dinavien; lär likväl ej finnas på Gott (enligt BoHEMAN);
är emellertid mycket allmän på Öland. Honan liknar vid första
ögonkastet en outvecklad gräshoppa (puppa), dock lätt skild
genom täck- och flygvingarnes läge sinsemellan. Af var. mon-
tanus CHARP. har jag funnit & SL Onsjö nära Venersborg.
BIHANG: TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 2. 15
4. Sten. dorsatus ZETT.
Pronoti sidokölar som hos föregående!) (fig. 5, Tab. I).
Flygvingar väl utbildade, täckvingar hos & längre än abdo-
men, hos 2 lika långa eller kortare än denna. Täckvingarnes
area costalis, som hos & ej når till vingens midt, hos Q långt
utom midten, har en temligen stark dilatering ofvan öronöpp-
ningen med en tydlig vena adventiva; ramus radialis tertius
delar sig gaffelformigt något utom midten af vingen (fig. 5,
Tab. II). A: area subcostalis bredare än area discoidalis; area
radialis anterior obetydligt smalare än diskfältet; ramus radialis
medius rät. (Se samma fig. a. s., d, a. a.); lamina subgeni-
talis bildar en kon med mer utdragen spets (fig. 11, Tab. I).
2: area subcostalis lika bred eller till och med bredare än
area discoidalis och med väl markerade tvärnerver; ramus
radialis medius rak. Terebrans öfre valvler sluta med en mycket
kort, trubbig spets, synas nästan snedt tvärhuggna (fig. 9, Tab.
ID), undre valvler utan tand inom spetsen. — Brunaktig, antingen
enfärgad eller med ryggsköldens dorsalparti och täckiänsar
gröna, dessa senare 1 främre randen tecknade med en mer eller
mindre bred mörk list; abdomen hos &A ofvan mestadels röd-
aktig. Varierar till färgen ganska mycket, emellanåt helt svart-
aktig. Längd 14—18 mm. & 19—26 2.
Syn. Gryllus dorsatus ZeErtrt., Orth. Suec. 82.
» >» - CHARP., Hore Eut. 153.
Gomphocerus >» BurM., Handb. d. Ent. II 651.
> > Vv. BorcK., Skand. Rätv. Ins. Nat. 115.
Stenobothrus » FiscH., Orth. Europ. 320.
» >» BR. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ. Orth.
126.
Gomphocerus albo-marginatus SrtåL, Rec. Orth. I, 110.
Allmän på samma lokaler som föregående flerestädes i
södra och mellersta Sverige.
3. Sten. albomarginatus DE GEER.
Liknar föregående art, men mer subtil ?); pannan något
starkare tillbakadragen, hos & högst betydligt; pronoti sido-
kölar i allmänhet linieräta eller nästan omärkligt bugtade,
1) Sidokölarne ej alltid afgörande, när det gäller att skilja denna art
från följande.
2?) Öronöppningen är något smalare än hos de föreg.
16 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
nästan parallela. Flygvingar väl utvecklade; täckvingar hos &
längre, hos 9 något kortare än abdomen; costalfältet nästan
utan (7) eller med svaga nerver (2), dess dilatering ofvan
öronöppniagen hos 92 svag, hos A knappt märkbar; ramus
radialis tertius gaffellikt delad som hos föregående (fig. 6 a,
ce, vv F, Tab: I): s' costalfältet, som ejnår talltelytras
midt, saknar nästan helt och hållet ådror; area subceostalis lika
smal eller smalare än area discoidalis; area radialis anterior
betydligt smalare än diskfältet och i dess midt hopsnördt;
area rad. posterior vidgar sig betydligt »tåt, här bildande det
bredaste fältet i vingen; ramus rad. medius vågigt böjd (se a.
s, d, a. a., a. p., v. r” fig6, Tab. II. 9: Costalfältet når långt
utom vingens midt, dess nerver temligen svaga, vena adventiva
svag, ofta nästan otydlig; area subcostalis betydligt smalare än
area discoidalis. med svaga, temligen diffusa tvärnerver och
nästan alltid bärande en upphöjd thvit långslinie; area rad.
posterior vidgar sig utåt såsom hos &, dock ej så betydligt;
ramus rad. medius tydligt vågig. Terebrans öfre valvler sluta
med en skarp, uppåtböjd klolik spets såsom hos St. parallelus;
undre valvler utan tydlig tand inom spetsen. (Jemf. figg. 8
och 9, Tab. I). — Färgen mycket vexlande: grå, grön eller brun-
aktig; täckvingar med eller utan små mörka fläckar och oftast
(särskildt hos 2) i främre randen försedda med en mörk list,
framför hvilken hos 9 den hvita strimman iakttages. Mycket
ofta har pronotidorsalfält en annan färg än den öfriga kroppen.
Syn. Acrydium albomarginatum DE GEErR, Möm. TII, 480 (Götze
SÄNG
Gryllus elegans CHARP., Hor& Ent. 153.
Gomphocerus» ov. BorcK., Skand. Rätv. Ins. Nat. 112.
) FT STAL, Rec: Orth. 1, rd
Stenobothrus » - FiscH., Orth. Europ. 318.
> >nvt BR. Vi WATIENWYL;. Prodri dEnunop:
Orth. 125.
Chorthippus » <FIiEB., Synops. d. Europ. Orth. 17.
Gryllus dorsatus var. c, d, g ZETT., Orth. Suec. 82.
DE GEERS Acrydium albomarginatum har af STÅL (Recensio
Orthopterorum sid. 110) identifierats med Sten. dorsatus ZETT.
BRUNNER Vv. WATTENWYL (Prodromus der Europäischen Orthop-
teren) synes låta den omfatta både Sten. dorsatus ZETT. och
Sten. elegans CHARP. Såsom namnet antyder och såsom också
af DE GEERS beskrifning framgår, utmärkes Acrydium albo-
marginatum af den hvita långslinien i främre randen af vingen.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 2. 17
Detta är en karaktär, som jag hittills aldrig anträffat hos något
exemplar af Sten. dorsatus ZETT., under det att den konstant
förekommer hos Sten. elegans UCHARP. (£9)1). Af den under-
sökning, jag varit 1 tillfälle att göra öfver DE GEERs Acrydium
albomargiratum framgår dessutom tydligt, att denna är honan
af Gryllus elegans CHARP. ÖHARPENTIERS namn elegans måste
jag således utbyta mot det mycket äldre DE GEER'ska albo-
marginatus.
Stenobothrus albomarginatus DE GEER är nära beslägtad
med föregående art; genom de här ofvan anförda karaktärerna
torde de dock utan svårighet kunna särskiljas. I all synnerhet
vill jag fästa uppmärksamheten. på olikheten 1 afseende på
formen af honans öfre äggläggningsvalvler, emedan den der-
ifrån hemtade karaktären visar sig konstant och är lätt att se
samt förut ej påpekats.
Området för ifrågavarande arts utbredning är östra, mel-
lersta och norra Europa, hvarest den uppgifves förekomma på
spridda punkter och i allmänhet betraktas som ganska sällsynt.
Åt vester synes den uppträda allt mer och mer sparsamt. I
Frankrike räknas den också till de sällsyntare arterna. A.
FINOT yttrar om densamma (Les Orthopteéres de la France sid.
61): »Cette rare espeéce a été trouvée dans le midi de la France
et aux environs de Paris. Je ne puis donner aucun renseigne-
ment précis sur les localités qw'elle recherche». Vidare: »Je
nal jamais pris cette espece, que jail recue d'Autriche>». I
England är den också sällsynt. Inom Skandinavien är den
anträffad i Danmark, här dock räknad till de sällsyntaste Acri-
dierna och funnen endast på Bornholm och på Lolland af
SCHIÖDTE (MEINERT FR. Catalogus Orthopterorum Danicorum
1887, sid. 14 och 15). Bland Finlands Orthopterer är den af
E. Hisinger (Öfversigt af Finlands hittills kända Orthopterer
etc., sid. 23) uppgifven vara funnen endast omkring Fagervik
och af JOHN SAHLBERG (Entomologiska Anteckningar etc. I.
Orthoptera och Hemiptera, sid. 168) i Rautus och Nykyrka
socknar (Karelen). SIEBKE (Enumeratio Insectorum Norvegi-
corum) omnämner den ej bland Noriges Acridiodeer. Om dess
utbredning inom Sverige har man hittills haft föga kännedom.
J. B. v. BorckK (Skand. Rätv. Insekt. Nat., sid. 113) omnämner
trenne lokaler för dess förekomst härstädes, nämligen i Skåne vid
1) Jag har anställt undersökningar specielt i denna riktningen.
2
-
18 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Lomma, der den anträffades af N. P. ANGELIN och der den,
såsom jag sjelf varit i tillfälle att iakttaga, förekommer i stor
mängd invid, hafsstranden, vidare vid Esperöd, der den tagits
af J. ZETTERSTEDT nära stranden af Östersjön, och i Bohuslän
i trakten af Uddevalla, der G. MÖLLER funnit den nära hafs-
stranden. I sistnämnda provins har den äfven anträffats vid
Kragenäs, Rössö samt vid Strömstad enligt C. A. HANSSON
(Anteckningar om norra Bohusläns Rabvinc är) Öfvers. af Kongl.
Vet.-Akad. Förh. 1882, n:o 7, sid. 83). Man räknar den således
som en inom Skandinavien högst sällsynt förekommande art.
Genom de undersökningar jag gjort öfver denna art, är
jag i tillfälle att visa, att den inom Sverige äger en vida
större utbredning, än man hittills kunnat förmoda. Först och
främst erinras derom, att DE GEER redan funnit den i Upland.
Sjelf har jag tagit den ferestädes. Så förekommer den mycket
talrik kring Skånes insjöar (Fjellfotasjön, Yddingesjön, Ring-
sjön vid Bosjökloster) I Vestergötland är den vid stränderna
af Götaelf (Venersborg, Trollhättan, Göteborg) ytterst allmän
under det att på flere ställen derstädes den närbeslägtade Sten.
dorsatus ZzETT. helt och hållet saknas. I Dalsland (Mellerud)
har jag tillsammans med Studenten J. HENRIKSSON funnit
den ganska allmän (Juli 1886). Vidare har jag tagit den vid
Kölmnskock på Öland (Augusti 1887), på hvilket senare ställe
den förekommer ytterst allmän. Slutligen har jag erhållit
exemplar, funna på Blidö 1 Stockholms skärgård af Studenten
AXEL ÅLN.
Vi kunna häraf se, att Stenobothrus albomarginatus DE
GEER äger en ganska stor utbredning inom södra och mellersta
Sverige, både 1 de östra och de vestra delarne; och en fortsatt
undersökning skall utan tvifvel uppdaga många flere fyndorter.
Man torde redan på grund af det föregående kunna säga, att
arten är en i mellersta och södra Sverige allmänt förekom-
mande insekt, ehuru den med all sannolikhet varit misskänd
och förvexlad med Sten. dorsatus ZEtt. Dessa iakttagelser
öfver dess förekomst inom Sverige äro af stort intresse för
kännedomen om artens allmänna utbredning, då den i det
öfriga Europa är en sällsynt form.
Uppehåller sig (Juli —Oktober) på fuktiga ställen, såväl
vid sött som salt vatten (brackvatten), ofta omedelbart vid
hafsstranden.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 2. 19
I. Tympanum elausum!) (fig. 3, Tab. D.
Hithörande arter hafva pannan ej fullt så Starkt tillbaka-
dragen som de föregående, och vingarne i allmänhet starkare
utbildade; pronoti tvärsöm afdelar dorsalpartiet så, att det bakre
fältet är längre eller åtminstone lika långt som det främre
(Jemf. figg. 6 och 7 med 5, Tab. I). Vena ulnaris som hos I B.
A. Pronoti sidokölar framtill temligen lätt böjda (el. fig. 6,
Tab. I); elytra's area costalis sträcker sig hos båda könen
utom vingens midt och är jemnsmal, utan dilatering ofvan
tympanalorganet; bröst och framben glest håriga eller nästan
nakna; terebrans öfre valvler (9) med en temligen väl mar-
kerad tand eller flik inom den uppåtböjda spetsen (fig. 4 a,
Tab. I).
0. FSlten. Vrid atlis
Hjessans spets med en kort, temligen väl markerad köl,
palper gråaktiga, vingfläck ganska otydlig; abdomen enfärgad,
bakbenens tibier dunkelt gulaktiga; tanden på terebrans öfre
valvler (2) oftast ganska starkt markerad, valveln, sedd från
undre sidan, presenterar sig nästan tvåklufven i spetsen (figg.
4a och 4b, Tab. D. — Färgen i allmänhet gräsgrön eller något
stötande i olivbrunt, undertill blekare; pronoti carine laterales
hvitaktiga, begränsade af ett svart streck; elytra (hos & något
längre, hos 9 lika långa som abdomen) på dorsalsidan (axillar-
fältet) gröna; i spetsen och på sidorna mörka hos &, rödgrå
hos 9. Flygvingar vattenklara, mot spetsen sotbruna eller
svarta. Varierar föröfrigt. 29 bär ofta en smal hvit långslinie
i elytra's subcostalfält; någon gång äro elytra's och kroppens
sidor och tibierna hos 9 svarta, de sistnämnda med en blek
ring vid basen, då arten mycket liknar följande; dock saknar
abdomen alltid den röda fläcken. Kroppslängd 15 mm. &,
20—24 mm. 2.
Syn. Gryllus viridulus L., Faun. Suec. 328; Syst. Nat. II, 702.
> ) THUNB., Mém. Ac. Pétersb. V. 252; IX, 420.
» > ZETT., Orth. Sueck 80.
!) Tympanalspringan är hos 3 alltid något vidare än hos 9. Tragus
är lätt att iakttaga, emedan den nästan alltid äger en ljusare färg.
20 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Syn. Earlnakag viridulus BurmM., Handb d. Ent. II, 648.
» » STAL, Rec: Orth. ILtoge
Stenobothrus » Fiso., Orth. Europ. 329.
» > Br. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
) Other
Chorthippus » FiEB., Synops. d. Europ. Orth. 16.
Acrydium nigroterminatum et rufomarginatum DE GEER,
Mém, III, 481.
Gryllus dimidiatus et marginalis THUNB., Mém. Ac. Pétersb.,
V pp 250 et 252.
Allmän på fuktiga, gräsbevuxna lokaler öfver hela Skan-
dinavien.
-
(SESten ru tLp es ARN.
Mycket lik föregående, ehuru mindre och mer subtil samt
i allmänhet mörkare till färgen; kölen på hjessan är otydlig
eller saknas totalt; palper i spetsen eller helt och hållet hvita;
abdomens distala hälft intensivt röd!), med en dubbelrad små
svarta fläckar på dorsalsidan, hos & har den röda färgen större
utsträckning än hos 9; bakbenens tibier hos I lifligt röda hos
2? svarta med en ljus ring upptill; den hvita vingfläcken
mycket skarpt markerad; terebrans öfre valvler (9) som hos
föregående, ehuru tanden i allmänhet svagare. — Kroppsfärg
brun eller .svart, under vackert gulgrön, vingar svarta med
brunt eller ljusbrunt dorsalparti (>); hufvudet ofvan och pro-
noti dorsalfält gräsgröna, föröfrigt brun eller nästan svartaktig,
undertill gulgrön, elytra gröna med svart spets och ett svart
fläckband i diskfältet, ofta hela vingens sidoparti svart (9).
Syn. Gryllus = rufipes ZeETT., Orth. Suec. 90.
) » CHaARP., Hor& Ent. 161.
Gomphocerus » v. Borce, Skand. Rätv. Ins. Nat. 124.
Stenobothrus » FiscH., Orth. Europ. 331.
» » Br. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Orth. 113:
Chorthippus Zetterstedtii F1EB., Synops. d. Europ. Orth. 16.
Gryllus ventralis ZETT., Orth. Suec. 89.
Anträffad i mellersta och södra Sverige. Funnen af ZETt-
TERSTEDT vid Vadstena och Lärketorp (Östergötland) samt
Esperöd, Björnstorp och Abusa (Skåne), af v. BorcK och THOM-
SON vid Finjasjön (Skåne). Beträffande artens förekomst i
mellersta Sverige har jag intet att tillägga. I Skåne har jag
anträftat den Höreslades (vid Fjellfotasjön, Yddingesjön, Räften
!) Hos nyss utbildade individ framträder ej den röda färgen tydligt.
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 2. 21
nära Lund, vid Ringsjön). På Öland har jag funnit den mycket
talrik vid Borgholm, Böda, Färjestaden; derstädes var den all-
männare än föregående art. Uppehåller sig företrädesvis på
torra lokaler, särskildt der Rubi växa.
B. Pronoti sidokölar starkt, nästan vinkligt böjda (fig. 7 cl.
Tab. TI); elytra's area costalis med svag dilatering ofvan
öronöppningen, räcker hos & aldrig utom vingens midt
(figg. 7, 8, Tab. II); bröst och framben tätt och långt håriga,
hos & nästan ulliga; terebrans öfre valvler utan tand eller
flik inom den uppåtböjda spetsen.
,
Då de båda hithörande arterna af de skandinaviska ento-
mologerna ej varit särskilda, så kände man hittills intet rörande
hvardera artens förekomst och utbredning inom Skandinavien.
8: Sten. biguttulus L. (UHARP.).
Täckvingar med väl markerad hvit vingfläck. &: dessa
starkt dilaterade, framkanten starkt bågformigt framskjutande;
area subcostalis utomordentligt bred, betydligt bredare än disk-
fältet, äfven area radialis anterior jemförelsevis mycket bred,
lika bred eller till och med bredare än area discoidalis (fig. 8
a. 8., a. a., Tab. IT); area subcostalis och a. radialis anterior
glänsande och glaslikt genomskinliga; ven&e radiales prima och
secunda svagt böjda. $L. mellan vingspetsarne 23 mm. 92: täck-
vingar mycket svagt dilaterade, främre kanten svagt bågböjd;
antenner obetydligt längre eller lika långa som afståndet mellan
pannans spets och pronoti bakhörn, lederna hafva på antennens
midt obetydligt större längd än bredd eller samma längd och
bredd !). L. mellan vingspetsarne 29 mm. — Kroppens och
elytra's färg högst varierande, undre kroppssida blek till lifligt
gul, hos A gumpen rödaktig, hos 2 den röda fläcken på abdo-
mens dorsalsida mera blek, ofta otydlig; 9 har oftast en hvit
långslinie i subcostalfältet. Ofta är kroppens och täckvingarnes
färg blekgrön, lifligt gräsgrön eller gulgrön, thorax sidor då
antingen af samma färg eller bruna och elytra försedda med
ett svart fläckband i diskfältet.
1) Antennernas längd synes förete någon liten variation: så har jag
funnit individ (2), hos hvilka antennerna äro betydligt kortare än af-
ståndet mellan pannans spets och pronoti bakre rand.
22 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Syn. Stenobothrus biguttulus BR. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Orth.: 121:
» » Krauss, H. Beitr. z. Orthopteren-
Kunde. Verhandl. d. K. K. Zool.-
bot. Gesellsch. in Wien, Bd. XXXVI
1886.
FIi1NoT., Les Orthopt. d. la France 59.
Tillsammans med följande art:
Syn. Fran biguttulus L., Syst. Nat. II. 702; Faun. Suec. 875.
TEUNB., Mém. Acad. Pördr Vi 2006
JA 497.
>) ZETTS FÖRR. SUGEN. JAS
FORMAR hD » v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 129.
STÅL, ec Orth TO ETON
Acrydium viga DE GEER, Mém. III, 476 (Götze 310).
Chorthippus variabilis FIiEB., Synops. d. Eurp. Orth. 13.
Stenobothrus ) Base. Orth. Europ. 342.
Gryllus aureolus ZETT., Örth. Suec, 97.
Gomphocerus » v. BorRCK, Skand. Rätv: Ins. Nat. 132.
Gryllus mollis CHARP., Hor&e Ent. 164.
Den gröna varieteten = Gryllus aureolus ZETT.
Var. b. Vingar kortare än abdomen (5). Gomp. abrupti-
pennis v. BOoRCE.
Denna art synes ej äga fullt så allmän utbredning inom
Sverige som den följande. I Skåne torde den emellertid före-
komma öfverallt på passande lokaler, nämligen sandiga backar
och fält. Så har:jag funnit den i otalig mängd på de torra
och sterila fälten kring Lackalänga och Kjelle vidare före-
kommer den allmänt vid Ört, Fogelsång, kring Ringsjön
(Höör, Bosjökloster), vid Bökeberg, Malmö. Utom Skåne har
jag anträffat den den på Öland, derstädes ytterst allmän, vid
Kalmar, i Bohuslän vid Lysekil. Från Stud. J. HENRIKSSON
har jag erhållit exemplar tagna vid Bäckebol på Dalsland och
af Student A. ALM exemplar från Blidö i Stockholms skärgård.
På flere ställen i Vestergötland har jag eftersökt den, men
förgäfves, ehuru den naturligtvis måste finnas äfven här på
sina ställen. Den gröna varieteten (aureolus ZETT.), hvilken
af ZETTERSTEDT och v. BorcK ansetts som högst sällsynt, har
jag anträffat öfverallt, der hufvudformen funnits. — I Danmark
synes arten antingen saknas eller vara sällsynt, att döma deraf,
att jag vid granskningen af de danska Acridiodea å Köpen-
hamns museum ej funnit en enda Sten. biguttulus L. (CHARP.)
BIHÅNG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 2. 23
bland de talrika exemplaren af Sten. bicolor CHARrRP. (BR. v.
W—L).
Till denna art hör den af v. BorcKk (Skand. Rät. Ins. Nat.
sid. 134) beskrifna Gomph. abruptipennis, såsom det tramgår
af den granskning, jag varit i tillfälle att göra af original-
exemplaret till v. BorcK's beskrifning. Gomph. abruptipennis
v. BorcK är tydligtvis ingenting annat än en tillfälligt förkrympt
form af Sten. biguttulus L. Hittills är den blott funnen i ett
enda exemplar (>) på Gottland af Prof. BoHEMAN.
9. Sten. bicolor CHARrP. (Br. v. W—L).
Mycket lik föregående art, men större !) och med jem-
förelsevis längre antenner; elytra något smalare. &A: elytra
betydligt svagare dilaterade, framkanten ej så starkt bågformig,
area subcostalis mycket smalare (ungefärligen så som hos Sten.
viridulus £); äfven area radialis anterior smal, betydligt sma-
lare än area discoidalis; första och andra radialnerverna all-
delestrata (Jem. a. s. och a. p. gg. i och 8, Tab. IN. IK.
mellan vingspetsarne 29 mm. Q: täckvingar ej dilaterade,
främre randen nästan rät, subcostalfältet något smalare än hos
föregående art (2) >?); antenner ej obetydligt längre än afståndet
mellan hjessans spets och pronoti bakkant; lederna på antennens
midt betydligt längre än breda. &L. mellan vingspetsarne 35 mm.
Kroppens liksom elytra's grundfärg högst varierande (brun,
grå, grön, gulaktig, svart), undertill som Kör föregående; gum-
pen hos & oftast eldröd, hos 9 på abdomens dorsalsida SL
röd fläck; 9 emellanåt försedd med en hvit i elytra's subcostal-
fält löpande linie, hvilken dock ej så allmänt förekommer som
hos föregående art.
Var. b. Gulaktig, ryggsköldens dorsalparti och täckvin-
garne sotsvarta, vingfläck saknas.
Syn. Stenobothrus bicolor BR. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Orth. 120:
» » Krauss, H. Beitr. z. Orthopteren-Kunde.
Verhandl. d. K. K. Zool.-bot. Gesellsch.
in Wien Bd. XXXVI, 1886.
» > FiNOT., Les Orthopt. d. la France 59.
Var. b = Gryllus bicolor CHaArrP., Hor& Ent. 161.
Se för öfrigt föregående art.
1) Åtminstone är detta fallet hos oss.
2) Diskfältets tvärådror hos St. bicolor i allmänhet mera oregelbundet
nätbildande, ofta med en antydning till vena intercalata.
24 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Denna art särskildes först af T. DE CHARPENTIER, Som
beskref den under namnet Gryllus bicolor. Vi måste dock
såsom något högst egendomligt och nästan oförklarligt anmärka,
att han härmed tydligen endast förstått en jemförelsevis mera
sällsynt förekommande färgvarietet af den nästan i oändlighet
varierande arten. (Se CHARPENTIER's beskrifning Hore Ent.
sidd. 161 och 162). De öfriga färgformerna har Hag utan tvifvel
hänfört till Gyllus bigntnubit L. Öfverensstämmelserna mellan
Sten. bicolor och föregående art äro också särskildt hvad honan
beträffar, så stora, att de noggrannaste jemförelser måste an-
ställas, för att man skall kunna med säkerhet skilja dem åt.
FIEBER och FISCHER betraktade dem ej heller såsom skilda
species, utan sammanförde dem under namnet Sten. variabilis,
en uppfattning, som sedan länge blef den allmänt förherskande.
Emellertid har BRUNNER Vv. W ATTENWYL 1), vår tids främste
orthopterolog, åter skilt dem åt, och har hans åsigt vidare ut-
vecklats och motiverats af H. Krauss ?).
Under en längre tid har min uppmärksamhet varit riktad
på lösningen af den frågan, huruvida Sten. biguttulus och
Sten. bicolor äro 1 naturen verkligt skilda arter, med den upp-
fattning af arten, som man numera äger, och har jag endast
att konstatera riktigheten af BRUNNER Vv. WATTENWYL'S åsigt.
Icke blott i afseende på täckvingarnes form och antennernas
byggnad utan äfven rörande lefandertitket iakttager man olik-
heter. I stridulationen finner man nämligen en väsendtlig
skillnad. Hos Stenobothrus bicolor består den utaf afbrutna,
med helt korta intervaller på hvarandra följande locktoner;
hos Stenobothrus biguttulus är den, så att säga, mera klin-
gande och utgöres af en längre sammanhängande strof, hvarpå
en paus följer. Jag anser, att ifrågavarande arter äro i naturen
skarpare skilda än exempelvis Stenobothrus viridulus L. och
Sten. rufipes ZETT.
Stenobothrus bicolor är den inom Sverige allmännast ut-
bredda arten af hela slägtet. I det öfriga Europa är den enligt
BRUNNER Vv. WATTENWYL mycket allmännare och mera utbredd
än föregående art. För min del anser jag det vara sannolikast,
att LINNÉ just haft framför sig Sten. bicolor, då han beskref
>) Prodromus der Europ. Orthopt.
”) Beiträge zur Orthopteren-Kunde. Verhandl. d. K. KE. Zool.-bot.
Gesellsch. in Wien. Bd XXXVI 1886.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 2. 25
sin Gryllus biguttulus, och borde den förra derför kanske rik-
tigast bära detta namn.
Gen. Gomphocerus THUNBERG. (BR. v. W—L).
Antennerna i spetsen klubblikt förtjockade; föröfrigt öfver-
ensstämmer detta slägte med det föregående.
Antennerna äga en högst karakteristisk form, hvilken företer
en nästan öfverraskande likhet med den hos dagfjärilarne. Hos
honan är antennklubban emellertid ej fullt så typiskt utpräglad.
I »Prodromus der Europäischen Orthopteren»> (BRUNNER Vv.
WATTENWYL) finner man uppgifvet såsom slägtskillnad mellan
Stenobothrus och Gomphocerus, att det förra slägtet äger
tympanum clausum det senare tymp. subapertum el. semi-
apertum 21). Hvilken betydelse man än gifver åt dessa termer,
så är en sådan slägtkaraktär icke hållbar. Jag har i det före-
gående visat, att man hos slägtet Stenobothrus kan urskilja
tvänne olika typer af trumhålan, för hvilka jag användt respek-
tive benämningarne tympanum clausum och t. semiapertum.
Af de arter af sl. Gomphocerus, som vi hittills räkna till den
skadinaviska faunan, öfverensstämmer den ena (G. maculatus
THUNBERG) fullständigt med typen II inom sl. Stenobothrus
och äger alltså ett typiskt tympanum clausum, den andra
(G. rufus L.) har en tympanalform, som kan anses stå midt
emellan tymp. semiapertum och clausum.
1. G. maculatus THUNBERG.
Pronoti sidokölar vinkligt böjda. HElytra's area costalis
utan dilatering ofvan öronöppningen, jemnsmal och sträckande
sig långt utom vingens midt, saknar vena adventiva; subcostal-
fält betydligt smalare än diskfältet, det sistnämnda hos & med
mycket starka och upphöjda tvärådror; första radialfältet hos
3 mycket smalt (Se fig. 10, Tab. ID. Typiskt tympanum
clausum. Antennklubba helt svart (hos 29 temligen svagt
utbildad). — Till färgen föröfrigt betydligt varierande: grå,
grön, brun- eller rödaktig, oftast hvitfläckig, marmorerad, under-
till blekare; täckvingar med en väl markerad hvit vingfläck
1) Den betydelse BRUNNER v. WATTENWYL fäst vid dessa namn, synes
mig ganska sväfvande.
26 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
inom vingspetsen och oftast ett långsband af omvexlande svarta
och hvita fläckar. Kroppsl. 12—13 mm. &, 14—16 mm. 2.
Syn. SN maculatus THUNB., Mém. Ac. Pétersb. V. 221.
> STÅL, Rec: Orth: II0S]
Greys rufus ZETT., Orth. Suec. 99:
biguttatus CHARP., Hor&e Ent. 166.
Gomphocerus » Burm., Handb. d. Ent. II. 649.
> » v. BorcE, Skand. Rätv. Ins. Nat. 136.
Stenobothrus » FiscH., Orth. Europ. 346.
Chorthippus > FiEB., Synops d. Europ. Orth. 12.
Stenobothrus maculatus BR. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Ortb CkS2:
) F1NoT. Les Orthopt. d. la France 64.
På torra och sterila lokaler ytterst allmän öfver hela
Skandinavien.
SAG RUNALSNUAS
Betydligt större än föregående. Ryggsköldens carine la-
terales nästan vinkligt böjda. Öronöppningen !) betydligt vidare
än hos föregående och tragus svagare. TRH dne area
costalis med en tydlig dilatering ofvan öronöppningen och
med en mer eller mindre skarpt markerad veia adventiva;
subcostalfältet ungefärligen lika bredt som diskfältet, det sist-
nämnda äfven hos &A med mera svaga, ofta ganska oregel-
bundna vingådror; första radialfältet Hoå fo temligen prödt.
Antennklubban svart med hvit spets. — Till färgen föröfrigt
varierande, 1 allmänhet rödbrun, under gulaktig, täckvingar
enfärgade, utan vingfläck; abdomen mot spetsen rödaktig, bak-
benens lår undertill gula, mot spetsen jemte tibier och tarser
röda. Kroppslängd 14—16 mm. &S, 17—24 mm. 2.
Syn. Gryllus rufus L., Syst. Nat. II, 702; Faun. Suec. 876.
i » » CHARP., Hor&e Ent. 168.
» DALER a Lapp. 249.
Gomphocerus» <BurM., Handb. d. Ent. II, 649.
» THUNB., Mém. Ac. Petersb. V. 221.
» » ov. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 139.
» il STAL, Reco Ort KE OS!
Stenobothrus » FiscH., Orth. Europ. 348.
Chorthippus » <:FIEB. Synops. d. Europ. Orth. 12.
Acrydium elavicorne DE GEER, Mém. III, 482.
!) Öronöppningens form är nästan tympanum semiapertum, dock är
tragus väl starkt utbildad.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 2. 27
Denna art har inom Skandinavien en mera nordlig utbred-
ning och förekommer temligen allmän i mellersta och norra
Sverige, ända upp i Lappland (ZeETt. Ins. Lapp.). I Norige
är den ej sällsynt (SIEBKE). I de sydligaste delarne af Sverige
saknas den helt och hållet.
Subfam. Oedipodidae SrtåL.
Pronotum och tarser som hos föregående underfamilj. Pro-
sternum totalt obeväpnadt. Hyjessans spets ej framskjutande;
pannan lodrät; pannans köl förlorar sig ofvan elypeus; foveola
frontales saknas helt och hållet eller små, triangelformiga, basala.
Elytra's area costalis och a. subcostalis med oregelbundet nät-
Y S
bildande ådror; vena intercalata i diskfältet.
I. Pronotum utan eller med mycket svag midtelköl, med skarpt
markerad sulcus transversus typicus.
Gen. Sphingonotus FIEB.
Midtelköl saknas. Pronoti bakre parti (bakom sulcus trans-
versus typicus) dubbelt längre än det främre, dess bakre kant
vinkelformigt utskjutande; det främre halsformigt hopsnördt, med
två mer eller mindre skarpt markerade sulci. Flygvingarnes
långsådror (vene anales) normata, ej förtjockade, tvärådrorna
här bildande föga regelbundna areole. Tragus ovanligt starkt
utbildad (tympanum operculatum).
Syn. Sphingonotus FiEB., Synops. d. Europ. Orth. 24.
Sphinetonotus STÅL.
Oedipoda Auct.
Sph. cyanopterus CHARP.
Elytra's vena intercalata mycket nära ramus radialis po-
sticus; flygvingar blåaktiga med ett bredt mörkt band på
midten; baklår på insidan med en stor svart fläck. Föröfrigt
askorå till färgen med mörka eller bruna fläckar. Kroppslängd
ämm. I, 20 mm. Y.
Syn. Gryllus cyanopterus CHaArRP., Hore kEnt. 143.
SEE cyanoptera BURM., KRA d. Ent. II, 642.
> V. Bores Skand. Rätv. Ins. Nat. 97.
28 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Oedipoda cyanoptera FiscH., Orth. Europ. 405.
Sphingonotus cyanopterus F1iEB., Synops. d. Europ. Orth. 25.
Gryllus coerulescens ZETT., Orth. Suec. 78.
Sällsynt i Sverige. Funnen på Gottland af ZETTERSTEDT
och BoHEMAN, på Öland vid Böda af A. E. HoLMGREN, i Bohus-
län vid Appelsäte af B. F. Fries och kring Strömstad (CEDER-
STRÖM, HANSSON, SMITH), på sistnämnda lokal allmännare än
Psophus stridulus enligt meddelande af Herr C. A. HANSSON).
Tagen äfven i Norige (SIEBKE). Förekommer ej i Danmark.
Gen. Bryodema FiEB. (BR. v. W—L).
Pronoti bakre parti något längre än det främre, det senare
halsformigt hopsnördt; pronoti midtelköl mycket svag. Hvar-
annan af flygvingarnes långsådror (vene anales) starkt förtjockad,
tvärådrorna bilda här regelbundna rektangulära areole. Elytra's
vena intercalata midt emellan vena radialis posterior och v.
ulnaris. Tragus ytterst svag (Tympanum apertum).
Oedipoda auct., Vv. BORCK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 92.
Bryodema et Ctypohippus FIEB., Synops. d. Europ. Orthopt. 167.
Bryodema Br. v. W—L, Prodr. der Europ. Orthopt. 167.
B. tuberculata FABR.
Mörkbrun med strödda mer eller mindre tydliga gulaktiga
småfläckar. Flygvingar vid basen genomskinligt rosenröda, i
spetsen bredt, i främre och bakre randen smalt svartkantade.
Baktibier jemte tarser gulaktiga. Kroppsl. 27—31 mm. &£, 33—36
mm. 2.
Syn. Gryllus tuberculatus FABRICIUS, Spec. Ins. I, 366; Ent.
Syst. IHCO0.
> > CHaARP., Hor&e Ent. 150.
Oedipoda tuberculata Burm., Handb. d. Ent. II, 641.
» » v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 93.
> » FiscH., Orth. Europ. 498.
» » SAHLBERG, Not. Sällsk. pro Fauna et
Flora Fenn. IX, 168.
» > HISINGER, Öfvers. af Finlands hittills
kända Orthopt. 29.
Bryodema » Br. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Orth. 167.
!) Om de i Bohuslän funna exemplaren verkligen tillhöra denna art,
kan jag ej med visshet afgöra, då jag ej varit i tillfälle att se dem.
Möjligen kunna de tillhöra Oedipoda coerulescens L. (CHARP.).
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV, N:0 2. 29
Inom Sverige anträffad endast på Öland af A. E. HoLm-
GREN, som derstädes tagit den i ganska stort antal på de stora,
med skifferstenar bemängda fälten omkring Hornsjön. I Dan-
mark förekommer arten ferestädes på Jutland. Funnen äfven
i Finland (HISINGER, SAHLBERG).
II. Pronotum med upphöjd midtelköl, utan eller med svag
sulceus transversus.
Gen. Pachytylus FIEB.
Sulcus transversus saknas. Foveole frontales tydliga, tri-
angulära. De laterala ocellögonen ett stycke under hjessans rand.
Elytra's vena ulnaris anterior utom midten vinkelformigt böjd,
tillsammans med ramus radialis posticus omslutande en mycket
smal area. Tragus ytterst starkt utvecklad (tympanum oper-
culatum).
Gryllus ZETT., Orth. Suec. 74.
Oedipoda auct.; v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 92.
AE RSR TN om atoruSst
Pronoti främre rand bildar en otydlig vinkel, dess midtelköl
mindre upphöjd. Könan nästan af samma storlek. Till färgen
grön eller brunaktig; elytra, som räcka långt utom abdomen,
äro brun- eller grönaktiga, genomskinliga, tecknade med tal-
rika mörka tvärfläckar, flygvingar glaslikt genomskinliga. Man-
dibler blå. Kroppsl. 37—48 mm. &, 42—55 mm. 2.
Syn. Gryllus migratorius L. Syst. Nat. II, 700. Faun. Suec. 871.
> > AETT: Örth: Suecen 14.
» > CHaArRP., Hore Ent. 132.
Acrydium migratorium DE GEER, Méem: III, 466.
Oedipoda migratoria <Burm., Handb. d. Ent. II, 644.
» » Vis BoRCK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 100.
Pachytylus migratorius FIEB., Synops. d. Europ. Orth. 21.
> » FiscH., Orth. Europ. 209
» » STAL, Rec: Orth LA 12
» » Br. v. WATTENWYL, röd d. Europ.
(Ordna liga
Tillhör östra Europa. Inom Sverige sporadiskt förekom-
mande och anträffad i de flesta landskapen. Sverige dess vest-
liga gräns, ej tagen i Danmark.
30 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
2 kens ANT GI SL
Pronoti främre rand framskjutande i en tydlig vinkel; midtel-
köl starkt upphöjd, från sidan sedd bågböjd. & betydligt
mindre än 9. Föröfrigt lik föregående. Kroppsl. 32—36 mm.
3, 31—60 mm. G. ;
Syn. Gryllus danicus I, Syst. Nat. IVOR
, cinerascens FABR., Ent. Syst. II, 59.
Acridium » LaATR., Hist. Nat. Crust. et Ins. XII, 154.
Pachytylus >» FirEB., Synops. d. Europ. Orth: 215
> > E1IScH:,. Orth.. Europ. 393.
» » STAL, "Rec. Orth. ög
> ) Br. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
OTtRrg2.
» — danicus MEINERT, Catal. Orth. Dame: fä
Tillhör sydvestra Europa, der den ersätter föregående.
Förekommer här och der i Danmark, som synes utgöra dess
nordliga gräns. Enligt StÅL (Två för Sverige nya Orthopt.
Öfversigt af Kongl. Vet.-Akad. Förhandl. 1858) tagen i ett
exemplar i Sverige. Funnen på Hisingen, enl. exemplar, som.
jag sett å Göteborgs entomologiska museum.
Gen. Psophus FIEB. (STÅL).
Sulcus transversus saknas. Foveole frontales saknas. De
laterala punktögonen i sjelfva randen af hjessan. Elytra's vena
ulnaris anterior svagt vinkelformigt böjd, bildar med ramus
radialis posticus en bred area. Tympanum apertum utan tragus.
Pachytylus FiscH., 399. c
Oedipoda auct.; v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 92.
Gryllus ZeETT., Orth. Suec. 76.
Acrydium DE GEER, Mém. III, 472.
PS: Strid lus du
Svart eller brun. Elytra hos & längre hos 89 kortare än
bakkroppen; flygvingar vackert röda, ogenomskinliga, med svart
spets. Bakbenens tibier svarta, med en ljus ring nära basen.
Kroppsl. 23—25 mm. gg", 30—32 mm. 2.
Syn. Gryllus stridulus L., Syst. Nat. I. 2. 701. Faun. Suec. 238.
> » ZETT. Orth i vueckuo.
> » CHARP., Hor&e Ent. 150.
Acrydium stridulum LaATR., Hist. Nat. Crust. et Ins. XII, 151.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV, N:0 2. 3l
Oedipoda stridula Burm., Handb. d. Ent. II, 644.
> » v. BorcK, Skand. Rätv. Inus. Nat. 93.
» (Psophus) > EIEB,,,, SYDOPs. dd: Europ. Oxth.. 221
Pachytylus stridulus FiscH., Orth. Europ. 399.
Psophus > STAT Ne Cs Ontha I Led
Acrydium rubripenne DE GEER, Mém. III, 472.
Ej sällsynt på torra och ofruktbara lokaler i mellersta och
sydligare Sverige. I de nordligare landskapen torde den blifva
mera sparsam, dock funnen af A. E. HOLMGREN ända uppe i
Piteå och Skellefteå lappmarker. I södra Skåne förekommer
den ej, liksom den ej heller med säkerhet anträffats i Dan-
mark. Förekommer i Norige (SIEBKE Enumerat. Insect. Norveg.)
och Finland (HISINGER ÖRE etc.).
Gen. Oedipoda LATR.
Sulcus transversus tydlig, utmärkt genom en hakformig wn-
skärning på pronoti midtelköl. Foveole frontales tydliga. De
laterala ocellögonen något under hjessans rand. Pronotum skrofligt.
Tragus tydlig, men svagt utbildad (tympanum apertum).
Oedipoda auct.; v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 92.
Ctypophippus FIEB.
Ctyphippus STÅL.
. Oed. coerulescens L.
Pronotum jemte hufvud skrofligt och ojemnt; det förras
bakre rand vinkelformigt utskjutande. Baklårens öfre crista
mycket hög, strax bakom lårets midt tvärt afbruten. ”Täck-
vingar gråaktiga, försedda med regelbundna tvärband, i spetsen
FA lion. Flygvingar blå, nära spetsen med ett bredt
och skarpt arbetat svart tvärband, som når framkanten och
strax bakom denna fortsättes inåt i en fläck; sjelfva ving-
spetsen ofärgad, genomskinlig. Antenner brunaktiga och kropps-
färgen för öfrigt brun eller brungrå; baklåren på insidan med
en stor svart fläck; baktibier ljusa, med en mörk ring. Kroppsl.
17—20 mm. &S, 23—28 mm. 8.
Syn. Gryllus coerulescens L. Syst. Nat. II. 700.
» > CHArRP. Hor&e Ent. 147.
Oedipoda > Burm., Handb. d. Ent. II. 642.
> » Y. BORCK, Skand: Rätv. Ins. Nat; 98:
» » Br. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Orth.
>» — fasciata SIEBOLD, Stettin. Ent. Zeit. V, 322.
> » var. A. FiscH., Orth. Europ. 412.
32 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Denna för den skandinaviska faunan hittills okända art
upptäckte jag i Hr Apotekaren EKEBERGS privata insektsamling,
och är arten af honom tagen på Särö i norra Halland, såsom
ock af den bifogade etiketten framgår. Vid granskningen af
framlidne Prof. FOrsELLs efterlemnade, å Göteborgs museum
befintliga, insektsamling påträffade jag äfven flere exemplar af
denna art, hvilka möjligen blifvit tagna i Vestergötland. Som
lokaluppgifter saknas, måste det dock lemnas oafgjordt, om
de äro svenska eller ej. Säkert är emellertid, att arten tillhör
den svenska faunan, och är det sannolikt att den med fram-
gång torde kunna eftersökas flerestädes i vårt land. Möjligen
äro de i Bohuslän af HANSSON, SMITH m. fl. funna exemplaren
(jemf. sid. 28) att hänföra till denna art.
Subfam. Acridide SrtAL.
Pronotum och tarser som hos föregående underfamilj. Pro-
sternum väpnadt med en stark konisk process. Hjessans spets
ej framskjutande, afhuggen, stupande; pannan lodrät, foveole
frontales saknas. Elytra's diskfält saknar vena intercalata.
Utgör den formrikaste gruppen inom Acridiodea, ehuru
dess europeiska representanter äro jemförelsevis få. Till den
skandinaviska faunan räkna vi blott ett slägte.
Gen. Pezotettix BURMEISTER.
Processus prosternalis rak och tillspetsad. Pronotum cy-
lindriskt, utan sidokölar och med midtelkölen framtill afbruten,
bakre rand afrundad; den typiska sulcus transversus belägen
något bakom pronoti midt, framför den förra två ganska väl
markerade tvärfåror; halssköld glänsande, liksom polerad, groft
punkterad. Täck- och flygvingar saknas eller äro rudimentära !).
Trumhåla saknas, membrana tympani ligger i integumentets
omedelbara nivå. Tarser särskildt hos & med mycket starkt
utveckladt arolium. Lamina subgenitalis (9) bildar en kort kon.
Syn. Pezotettix Burm , GERMAR, Zeitschr. för Ent. II, 51.
FiEB., FIsCH., STÅL, BR. v. WATTENWYL.
Gryllus L., ZETT., CHARP.
Podisma <LATR., SERV., v. BORCK.
!) Hos nya verldens Pezotettix-arter äro de fullständigt utvecklade.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 2. 33
PP pedestris!
Pronoti bakkant mer eller mindre tydligt urnupen. 'Täck-
vingar ytterst små halfmånformiga flikar, räcka ej bakom
andra abdominalsegmentet; flygvingar saknas. Färg gråbrun
med ljusare fläckar på kroppssidorna, undertill lifligt gul, hos
5 äfven abdomens segmenter på dorsalsidan med smala gula
bakkanter. Baklår på undre sidan vackert röda, tibier blå,
vid basen med en svart ring, tibiernas taggar hvita med svart
spets. Längd 17—19 mm. &S, 24—30 mm. 2.
Var. b. (Forma macroptera). Med fullt utvecklade vingar,
längre än abdomen; föröfrigt lik hufvudformen (> ?).
Var. ce. (Forma brachyptera). Kroppsfärg lifligt gul med
mörkare fläckar; abdomen med mörkare tvärband, vingar smuts-
gula; lårben undertill och tibier af vanlig färg (2).
Syn. Gryllus pedestris L., Syst. Nat. I, 703. Faun. Suec. HS
» > ZETT., Orth. 'Suec. 102.
» pedester CHARP., Hor&e Ent. 174.
Podisma pedestris v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 87.
» > FiEB., Synops. d. Europ. Orth. 19.
Pezotettix pedestris FiscH., Orth. Europ. 369.
? SMA AR ec ÖRING
> > Br. v. WATINWYL, Prodr. d. Europ.
Orth. 226.
Acrydium apterum DE GEER. Mém. III, 474.
Denna art förekommer allmän på bergiga, ljungbevuxna
ställen i norra Sverige. I mellersta Sverige blir den något
sällsyntare och i de sydligaste landskapen uppträder den högst
sparsamt. I Vestergötland har jag tagit den flerestädes, vidare
på Dalsland, i Bohuslän vid Lysekil, der den var ganska allmän.
Forma macroptera uppträder ytterst sällsynt, inom Sverige mig
veterligen funnen (9) endast af Prof. WAHLBERG på Avasaxa
fjell (12 aug. 1847). I Finland är den långvingade formen
(5 2) funnen af Stud. LEVANDER i Nilsia socken !).
Var. ec har jag sjelf anträffat endast i ett exemplar vid
Lysekil i Bohuslän. Denna varietet är högst karaktäristisk
och mig veterligen ej förut iakttagen.
1) Enl. REUTER Entom. Med. från Soc. pro Faun. et Flor. Fenn.
Sammantr. 1882 och 1883. Entom. Tidskr. årg. 5. Häftet 3. Stockholm
1884.
3
34 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
2. P. frigidus BoHEMAN.
Skild från föregående art derigenom. att pronotum baktill
är nästan vinkelformigt utlöpande, ej urnupet; flygvingar finnas,
täckvingar betydligt längre och lancettformiga, mot ändan
spetsiga; tibier lifligt röda och väpnade med helt svarta taggar.
Längd 17—20 mm. &, 24—26 mm. 2.
Syn. Gryllus frigidus BoHEMAN, 1846. Öfvers. af Kongl. Vet.-
Akad. Förhandl. 80.
Podisma frigida v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 90.
Pezotettix > FiscH., Orth. Europ. 366.
» frigidus BR. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ. Orth.
223.
Melanoplus » STAL, Rec.r Orth.| Ly C9:
Tillhör uteslutande fjelltrakterna. Först funnen af Prof.
BoHEMAN på ett fjell i Quickjock, sedan på samma lokal af
Prof. WAHLBERG och Magister ANDERSSON. Af Lektor A. E.
HOLMGREN funnen temligen allmän vid Piteå och Skellefteå.
I Norige tagen på Dovrefjell af Hr KLINGEMAN (enl. SIEBKE.
Enum. Insect. Norveg. Fasc. ID).
Subfam. Tettigidsa STtAL.
Pronotum utdraget i en mycket lång process, som täcker
hela bakkroppen. Det specifika hörselorganet oblitereradt. Tarser
utan häftflik (arolum) mellan klorna. Främre randen af pro-
sternum fortsätter sig i en duplikatur, som kraglikt omfattar
lufvudets undre parti. Elytra högst rudimentära, nästan fjällika;
Mlygvingar deremot fullt utvecklade. Aggläggarens valvler med
skarpa tänder (9); lamina subgenitalis konisk, tillspetsad (5).
Tettigiderna bilda en mycket väl begränsad och för sig
skarpt isolerad typ och afvika genom så väsendtliga karak-
tärer från alla andra Acridiodea, att de egentligen ej borde
utgöra en grupp af lika systematisk valör som de öfriga här
omtalade underfamiljerna, utan att dessa riktigast borde sam-
manfattas i en gemensam afdelning gent emot Tettigiderna.
Tettigide äro visserligen att härleda från långvingade
Acridiod-former, men vi anmärka, att vingarnes abortiering
hos de förra måste hafva försiggått på ett helt annat sätt och
BIHANG "TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 2. 305
under helt andra betingelser än som är vanligt, då forma ma-
croptera öfvergått i forma brachyptera. Såsom allmän regel
gäller, att bakre vingparet hos forma brachyptera är starkare
reduceradt än det främre, och då jag antager att den kort-
vingade formen i allmänhet uppkommit 1 samband dermed,
att arten så småningom afvants från att flyga, så är det också
klart, att reduktionen i första hand måste hafva träffat de
egentliga flygvingarne. Hos Tettigide finner man emellertid
ett alldeles motsatt förhållande i afseende på vingparens rela-
tiva utbildning. Flygvingarne äro nämligen väl utvecklade,
under det att täckvingarne underkastats en högst betydlig
reduktion. Flygförmågan qvarstår, och differentieringen måste
således här äga en helt annan grund. Det är ganska tydligt,
att främre vingparets atrofiering hos Tettigiderna endast står
i samband med den oerhörda utvecklingen af pronotum. Detta
har utbildats på bekostnad af täckvingarne, hvilka förlorat sin
funktionela betydelse och så småningom reducerats. Pronotum
har helt och hållet öfvertagit de Föcrat funktion och täcker
fAygvingarne.
I samband med ryggsköldens starka utveckling och täck-
vingarnes deraf beroende reduktion står också hörselorganets
n. totala obliterering. Ett spår af detta organ iakttages såsom
en svag fördjupning på sidan af första abdominalsegmentet.
Hit hör inom Europa endast sl. Tettix CHARrRP., efter hvilket
underfamiljens karaktäristik är uppstäldt.
Gen. Tettix CHARP.
Syn. Acrydium FaABR., Ent. Syst. II, 26.
» THUNBERG, Nova Acta Upsal. VII, 160.
Acridium ZErTT., Orth. Suec. 104. Ins. Lapp. 249.
Tetrix TATRI Hist. NatscCrust: Ing, XM IL64;
» CHARP., Hor& Ent. 177.
> Burm., Handb. d. Ent. II, 657
> SERVILLE; Hist. Nat. d. Ins. Orth. 765.
> v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 138.
> FiNor., Les Orth. d. la France, 82.
Tettix ÖHARP., 1841, Germar, Zeitschr. III, 315.
» FiscH., Orth. Europ. 419.
> STÅL, Rec. Orth. I, 143:
» Br. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ. Orth. 234.
ÅA. pronotum takformigt, dess carina media 1 hela sin längd
upphöjd och skarp.
30 BERNHARD HALIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
1. TI bipuiretatushL.
Flygvingar jemförelsevis korta, hos A lika långa som, hos
P mycket kortare än processus pronoti; pronotum af samma
längd som abdomen. - Kropp undersätsig, grå- eller brunaktig,
merändels med 2 svarta fläckar 1 skulderregionen; föröfrigt
ytterst varierande till färgen. DL. 7,5 mm. &, 9J—10,5 mm. 8.
Syn, Gryllus (Bulla) bipunctatus L., Syst. Nat. II, 693. Faun.
Succ. 894.
Acridium bipunctatum ZerTrT., Orth. Suec. 116, laterale
1.”e: 118, ephipptunr Te 118, ”binotatomiNket
119, ”eristatum! "17 ec MLI20170vittatam 1I0CKOL2E
zonatum 1 ce. 122, obscurum 1. ec. 123, ochra-
ceum”" Ly, C:.,124 7; ,hieroglypbhicum TNC ei20
scriptum 1. c. 126, variegatum 1; ce. 127.
> hilare, carbonarium ZETT.. Ins. Lapp. 251.
, bifasciatum THUNB., Nova Acta Ups. VII. 161.
» cristatum 'THUNB., Nova Acta Ups. VIL 161.
Tettix Schrankii FIEB., Synops. d. Europ. Orth. 29 =
den outbildade formen af denna art.
Tetrix bipunctata v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 140.
Tettix bipunctatus BR. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Ört ji200:
Acridium bipuncetatum, laterale, binotatum, vittatum, zo-
natum, ochraceum, scriptum, hieroglyphicum, variegatum, hilare,
carbonarium, ephippium, cristatum, obscurum ZETT. Örth. Suec.,
Ins. Lapp. äro alla färgvarieteter af denna art.
Mycket allmän på torra lokaler öfver hela Sverige; öfver-
vintrar som larv och puppa.
B. Pronotum platt, med föga upphöjd midtelköl; flygvingar
starkt utvecklade, af samma längd eller något längre än
den långt utom abdomen utdragna processus pronoti.
Mer subtila former.
) 2 ae SALOTULA GUL SA
Pulvillerna (häftputorna) på baktarsernas första led med
rät undre rand, tredje pulvillen lika lång som de båda första
tillsammans; lårbenen med räta, ej undulerade kölar; pannan
utdragen framför ögonen. Gråaktig, pronotum i allmänhet utan
svarta fläckar. Kroppsl. (till spetsen af processus pronoti)
9—10 mm. gg, 14—15 mm. 2.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV, N:O 2. 37
Syn. Gryllus (Bulla) subulatus L. Syst. Nat. II, 693. Faun. Suec.
865.
Acridium subulatum DE GeEER, Meém. III, 484.
» » THUNB., Nova Acta Ups. VII, 159.
» » oo, pallescens, marginatum, humerale, dor-
sale, bimaculatum ZeErTr., Orth. Suec. sidd. 106—
114. Ins. Lapp. sid. 250.
Acrydium dorsale THUNB., Nova Acta Ups. VII, 160; quadri-
maculatum 1. c. 160: i
Tetrix subulata v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 138.
Tettix subulatus BR. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
OrtN 2:
Allmän på fuktiga ställen öfver hela Skandinavien; öfver-
vintrar som larv och puppa.
2
d. T. fuliginosus ZeTtt. (BR. v. W—L).
Något större än föregående. Pulviller på baktarsernas
första led med rät undre rand, tredje pulvillen längre än de
2 första tillsammans; pannan som hos föregående; hjessans
spets sedd från sidan skarpare; pronoti crista media framtill
ojemn, nästan knölig; alla lårbenens kölar svagt undulerade.
2: beckbrun med askgrå anstrykning; pronotum i skulder-
regionen på hvarje sida om crista media med en triangulär
svart fläck, baklår på öfre sidan med 4 svarta fläckar; flyg-
vingar sotbruna. &A: beckbrun med svagare grå anstrykning,
de svarta fläckarne på pronotum och baklåren derför ej så
tydligt markerade som hos 2; baklåren ofvantill med ett gult
tvärband på midten (sannolikt en rent tillfällig karaktär hos
exemplaret).
2 Acridium fuliginosum ZETT., Ins Lapp. 250.
GÅ / fascipes (ej fuscipes) ZETT., Ins. Lapp. 250.
Q Tetrix subulata var. b. v. BorcK, Skand. Rätv. Ins. Nat. 138.
Tettix fuliginosus Br. v. WATTENWYL, Prodr. d. Europ.
Orth. 23953
Tettix fuliginosus företer så stor öfverenssämmelse med
T. subulatus, att de, om man frånser olikheten i färgteckning,
äro synnerligen svåra att särskilja; dock torde de utan tvifvel
böra betraktas som skilda arter. Att den af ZETTERSTEDT i
Insecta Lapponica beskrifna T. fascipes är & af T. fuliginosus,
är ganska sannolikt, dock torde undersökning af ett rikligare
material vara nödvändig för frågans bestämda afgörande.
38 BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
År en högnordisk form. Anträffad i Sibirien enl. BRUNNER
v. WATTENWYL.
Inom Sverige endast 2 exemplar (> 2) funna
af ZETTERSTEDT i Lappland.
Öfversigt af de till fam. Acridiodea hörande skan-
dinaviska slägtena.
I. Pronotum kort; specifikt hörselorgan på första abdominal-
segmentet; tarser med arolium mellan klorna.
Prosternum helt och hållet eller nästan oväpnadt.
1. Pannan tillbakadragen pronotum med 3 mer eller
mindre tydliga kölar (Truxalidze).
JG
B.
a.
Elytra's diskfält med vena intercalata; foveolze
frontales små, triangulära; tympanum apertum.
Mecostethus.
Vena intercalata och foveole frontales saknas;
tympanum fornicatum. Chrysochraon.
Vena intercalata saknas; foveolxe frontales väl
markerade, rektangulära; tympanum fornicatum.
Zz. Antenner trådlika. Stenobothrus.
fö: > klubblika. Gomphocerus.
2. Pannan lodrät; ryggsköld aldrig trekölad (Oedi-
podide).
a.
Carima media mycket låg eller saknas.
Zz. Flygvingarnes ådror normala; tympanum
operculatum. Sphingonotus.
> Hvarannan af flygvingarnes långsådror (vene
anales) starkt förtjockad; tympånum aper-
tum. Bryodema.
Carima media upphöjd.
Zz. Tympanum operculatum; foveolx frontales
triangulära. Pachytylus.
Bb. Tympanum apertum: foveolx frontales sak-
nas. Psopluus.
y-. Tymp. apertum; foveole frontales tydliga;
sulcus transversus antydd genom en inskär-
ning på carina media. Öedipoda.
Prosternum väpnadt med en stark tagg (Acridide).
Pezotettx.
I.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 2. 39
Pronotum baktill utdraget i en lång process, som täcker
flygvingarne; tympanalorgan och arolium saknas (Tettigid:e).
RS
Tettix.
I
Öfversigt af de skandinaviska arterna af slägtet
Stenobothrus.
Ulnarvenens båda rami i största delen af sin längd eller
helt och hållet sammansmälta; diskfältet särdeles bredt;
tympanum semiapertum.
1. Flygvingar vattenklara. Apricarwus.
2. » sotbruna eller svarta. Melanopterus.
Ulnarvenens båda rami skilda, omslutande en area ulnaris
anterior; diskfältet normalt.
1. Tympanum semiapertum.
a. Flygvingarrudimentära; ramus radialis posticus enkel.
Parallelus.
b. Vingar väl utbildade; ramus radialis posticus strax
utom vingens midt gaffeldelad.
Zz. Ramus radialis medius rät, area subcostalis bre-
dare än diskfältet; terebrans öfre valvler med
mycket kort trubbig spets. Dorsatus.
pb. Ramus radialis medius vågig; area radialis po-
sterior vidgar sig betydligt utåt; terebrans öfre
valvler sluta med en skarp spets. Albomarginatus.
2. Tympanum clausum.
a. Pronoti sidokölar framtill lätt böjda; bröst och fram-
ben nakna eller glest håriga.
Zz. Abdomen dunkelt färgad ; palper gråaktiga. VWVi-
ridulus.
fp. Abdomen lifligt röd eller med en röd fläck ofvan;
palper hvitaktiga. Rufipes.
b. Pronoti sidokölar nära midten nästan vinkligt böjda;
bröst och framben tätt långhåriga.
a. Subeostalfält betydligt bredare än diskfältet, första
radialfältet ungefärligen lika bredt som diskfäl-
tet (57). Biguttulus.
B. Subcostalfältet obetydligt bredare än diskfältet,
första radialfältet betydligt smalare än diskfäl-
tet (7). Bicolor.
40) BERNHARD HAIJ, ÖFVERSIGT AF SKANDINAVIENS ORTHOPTERER.
Tab. I.
Fig. 1. Schematisk. Stenobothrus bicolor Y:
0. ocellöga;
ff. foveola frontalis;
mt. metathoracalsegmentet;
1, 2, 3 o. 8. v. abdominalsegmenten;
T. hörselorganet;
tr. tragus;
rl. terebrans valvler.
Fig. 2. Venstra hörselorganet af Stenobothrus parallelus C
m. membrana tympani;
p. kitinprocess på densamma;
ha. hamulus;
f. tympanalvecket (fornix);
tr. tragus;
st. tympanalstigmat.
Fig. 3. Venstra hörselorganet af Stenobothrus bicolor 2 (tympanum clausum);
ha., f., tr. äga samma betydelse som i föreg. figur.
Fig. 4 a. Terebrans öfre valvula, sedd i profil hos Stenobothrus viridulus
Fig. 4 b. Densamma, sedd underifrån;
Piqg. 5, 6, 7 Schematiska, framställande pronotum sedt ofvanifrån, för att
visa de s. k. sidokölarnes form;
cm. carina media;
el. carin&e laterales;
stt. sulcus transversus typicus;
Fig. 5 af Stenobothrus dorsatus;
Figg. 10, 11, 12 framställa formen på de båda sista abdominalsegmentens
Förklaring öfver figurerna.
ES » viridwlus;
7 » » bicolor.
8. Terebrans öfre venstra valvula hos Stenobothrus albomarginatus
DE GEER (elegans CHARP.).
9. Densamma hos Stenobothrus dorsatus.
ventralpartier hos d.
l. s. lamina subgenitalis;
10. Stenobothrus parallelus;
Sika 3 dorsatus;
12. Mecostethus grossus.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV, N:0O 2. 41
Tab. II.
Alla figurerna framställa venstra elytrum,
Fig. 1. Stenobothrus melanopterus S;
> 2 > » 5
JE > apriearius 3;
ANTAR > » TE
EG » dorsatus 3;
6: > albomarginatus 3;
SMET: rg bicolor 3;
DARE > biguttulus 3;
> 9. Mecostethus grossus Q;
» 10. Gomphocerus maculatus 3;
På alla figurerna hafva bokstäfverna följande betydelse:
v. ce. vena costalis;
a. ec. area )
Vv. 8. vera subeostalis;
a. s. area >
v. 7. vena radialis;
v. P” ramus > medius (secundus);
”
v. 7. ramus radialis posticus (tertius):;
a. a. area radialis anterior;
ap. 2 3 posterior ;
d. > — diseoidalis;
v. u! ramus ulnarius anterior;
Dr Ur a > posterior ;
a. u. area > anterior ;
GR SE » posterior ;
vv. d. vena dividens;
ax. area axillaris;
v. p. vena plicata;
a. vena intercalata.
NN > — adventiva.
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BIHANG "TILL K. SVENSKA VET.-AKAD. HANDLINGAR. Band 14, Afd: IV. N:o 3.
UEBER
ABNORME FORMEN DER ERSTEN ABDOMINALEN ANHÄNGE
BEI
EINIGEN KREBSWEIBCHEN
D. BERGENDAL
DOCENT AN DER UNIVERSITÄT LUND.
MIT EINER TAFEL.
MITGETEILT DEN 9. MAJ 1888 DURCH $S. LOVÉN.
STOCKHOLM, 1888.
KONGL. BOKTRYCKERIET,. P. A. NORSTEDT & SÖNER.
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HONAN NELAMNODE YTOR AN
15
JAQGVUIOARE CI
D: in den folgenden Blättern enthaltenen Beobachtungen
werden als Zeugnisse mitgetheilt fir die grössere Variations-
fähigkeit nutzloser als nitzlicher ÖOrgane und als Beispiele
einer durch Vererbung hervorgerufenen stufenmässigen Varia-
tion nebst einigen Bemerkungen iiber den Einfluss der eimseitigen
Ausbildung eines Theils beim männlichen Geschlechte auf die
Form desselben Theils bei dem weiblichen.
Nach den verschiedensten Angaben sind bekanntlich die
ersten abdominalen Anhänge bei weiblichen Flusskrebsen sehr
rudimentär. In HuxLEY's schöner Monographie!) des Krebses
heisst es z. B. also: »Manchmal fehlen die Anhänge des ersten
Abdominalsomits gänzlich; bisweilen ist nur einer vorhanden,
der andere nicht, und in noch anderen Fällen findet man beide.
Wenn sie existiren, sind sie aber stets klein und auf das Pro-
topodit folegt nur ein unvolkommen gegliederter Faden, der
dem Endopodit der iibrigen Anhänge zu entsprechen scheint.>
Unsere HuxLEY's Buche entnommene Fig. 1 stellt einen solchen
normalen Anhang dar?).
Bei den Krebsen, welche fiir den zootomischen Cursus am
hiesigen zoologischen Institut eimgesammelt und eingekauft
waren, bemerkte ich vor 3 Jahren eine eigenthumliche Ab-
weichung von dieser Form der nämlichen Anhänge und habe
nachher dieser Sache einige Aufmerksamkeit gewidmet, weil
sie mir nicht ohne Interesse zu sein scheint, und weil mir keine
Literaturangaben iber solche Anhangsformen bekannt waren.
Ich habe in Folge dessen mit Bezug auf diese Frage eine
ausserordentlich grosse Zahl von Krebsen besichtigt und habe
kaum die Form, welche oben als die fir diese Anhänge nor-
1) Der Krebs, Deutsche aut. Ausgabe. Leipzig 1881, s. 125.
2) Fig. 37 B, s. 123.
4 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
male angegeben wurde, bei den meisten Krebsweibcehen ge-
funden. Wie HuxLEY sagte, fehlen sie in sehr vielen Fällen.
Wenn sie aber existiren, erscheinen sie fast eben so oft in anderen
Formen als in der eines unvollständig gegliederten Fadens, und
zwar nähert sich die Ausbildung derselben derjenigen der
Männchen. ;
Als erstes Stadium in dieser männlichen Umbildung könnte
die in Fig. 2 wiedergegebene, nicht selten vorkommende Form
betrachtet werden. Die Abbildung zeigt den rechten Anhang.
Der gegeniber stehende linke Anhang hatte ein gegliedertes
Endstick, war etwas kleiner, nur 3 mm. lang. Der rechte
entbehrt vollständig den gegliederten Anhang und besitzt ein
ausgeplattetes Endstiäck, deren Ränder ein wenig eimgedrickt
sind, so dass der Anhang gewissermassen einem Löffel ähnlich
ist. Die Länge des Anhangs ist 4!/, mm. In allen iäbrigen
Verhältnissen gleichen die Thiere vollständig normalen Weib-
chen. Bei ziemlich vielen Krebsweibcechen sind solche klei-
nen, löffelförmigen Anhänge beobachtet worden. Bei einigen
habe ich beide Anhänge in derselben Weise ausgebildet
gefunden. Fast vollständig durchgefihrt war die männliche
Form der fraglichen Anhänge bei einem anderen, 88 mm.
langen Weibchen. Die Form der Anhänge sollte durch Fig. 3
veranschaulicht werden. HEigenthimlicherweise ist auch bei
diesem Weibcehen der rechte Anhang ein wenig grösser als
der linke. Der letztere hält fast die Mitte zwischen dem oben
geschilderten und dem rechten desselben Thieres. Zwar kann
die Form nicht genau angegeben werden, weil die Spitze zer-
stört ist. Der oberste Theil hat eine bräunliche Färbung,
welche ohne allen Zweifel eine allmähliche Verzehrung oder
Abnutzung des Anhanges andeutet. Die Endplatte ist aller-
dings mehr zusammengerollt als bei den friher besprochenen,
jedoch nicht so stark, dass ein geschlossener Canal hervorgeht.
Figur 4 zeiot das Querschnittsbild von diesem Anhange” Wie
man da sehen kann, sind die eingerollten Seitenränder noch
ziemlich weit von einander entfernt. Bei demjenigen Weib-
chen, deren Anhänge durch die Abbildung Fig. 3 dargestellt
sind, war zufälligerweise die Spermamasse auf die rechte Hälfte
des letzten Sternums beschränkt.
Der rechte Anhang desselben Somits erbietet dagegen
beinahe dieselbe Erscheinung wie die entsprechenden Anhänge
bei den Männchen. Er ist durch die Figur 3 a in etwas mehr
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:03. 5
als zweimaliger Vergrösserung dargestellt. Die Länge ist 9
mm. Durch die spirale Zusammenrollung des membranartigen
Endstiickes wird ein ganz geschlossenes Rohr herausgebildet,
wie es das in Fig. 3 b gegebene ideale Querschnittsbild durch
den äusseren Theil des Anhanges sehr deutlich zeigt. Pine
Abtrennung eines basalen Gliedes ist gar nicht wahrnehmbar.
Eine so starke Entwickelung der ersten abdominalen An-
hänge der Weibchen ist nicht gewöhnlich. Die morphologische
Bedeutung dieser Anhänge ist unzweifelhaft. Fast ganz die-
selbe Ausbildung zeigen immer die Anhänge des ersten Ab-
dominalsomits bei den Männcehen. HuxrEY's Abbildung dieser
Organe ist in Fig. 5 copirt. Fig. 7 gehört dem A. fluv. torren-
tium HuxLeYy; Fig. 5 dagegen A. fluv. nobilis Huxrey. Völlig
entspricht die letztere nicht der fir unsere Krebsmännehen
gewöhnlichen Form der ersten abdominalen Anhänge. Die
Ausbuchtung bei bh ist etwas zu gross. Fig. 6 zeigt die nor-
male Form bei unseren Krebsen. Vielleicht sind die Anhänge
nicht selten etwas mehr gebogen. In Fig. 6 b sehen wir ein
Querschnittsbild. Eine nähere Erörterung um die Ubereinstim-
mung zwischen diesen Bildungen und denjenigen von den hier
geschilderten Weibchen zu zeigen ist natiärlicherweise ganz
iberflussig.
Die genaue Untersuchung der inneren Organe von den
Krebsweibchen, welche solche männlichen, äusseren Charaktere
zeigten, liess keine Abweichung von der normalen weiblichen
Organisation erkennen. Die Ovidukte, welche normal am
dritten Gehfusspaare ausmindeten, waren kurz, die Ovarien
waren voll Eier verschiedener Grösse. Ausdricklich bemerke
ich, dass keime Oeffnungen oder stärkere Eindrickungen an
den Basalstiicken der letzten Gehfisse zur Beobachtung kamen.
Wurde schon durch die Ausbildung der inneren Organe die
weibliche Natur der Thiere ganz unzweifelhaft, so zeigten die
grosskn den Sterna!) angeklebten Spermamassen auch dass die
Thiere als Weibchen funktionirt hatten. Bei demjenigen W eib-
chen, welches die grössten nach dem männlichen FTypus gebil-
deten Anhänge zeigte, waren noch einige Eier an den Abdomi-
nalfissen festsitzend. Auch die "iibrigen äusseren Charaktere
waren weiblich. Das Auftreten der männlichen Form der ersten
') Beiläufig bemerke ich, dass ich einige Male Spermamassen an den
Riäcken der Weibehen beobachtet habe. Vgl. A. STEFFENBERG. Bidrag
till fodkräftans naturalhistoria, Falun 1872 s. 65.
6 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
Abdominalanhänge ist demnach ganz und gar nicht mit einer
Unterdriickung der weiblichen Geschlechtscharaktere verbunden.
Wenn ich auch solche Formen nicht selten beobachtet
habe, miissen ähnliche Abnormitäten wahrscheinlich nicht iber-
all so oft bei den Krebsweibcehen auftreten. Die Literatur hat
keine genaue Angaben dariber, obgleich mehrere Verfasser
ähnlichen Verhältnissen ihre Aufmerksamkeit gewidmet haben.
Boas bemerkt ganz beiläufig, dass er bei einem Weibehen von
Astacus fluviatilis und bei einem von Thalassina anomala die
ersten abdominalen Anhänge denen der Männchen ähnlich ge-
funden habe.!)
Ausser dieser Notiz waren mir keine ähnliche Bildungen
bekannt, und ich hatte auch von verschiedenen Crustaceen-
forsehern die Antwort bekommen, dass auch keine Literatur-
angaben ihnen bekannt waren, bis Herr Prof. LiLLJEBORG mir
gitigst einen freundlichen Bescheid gab, dass W. FAxON in
seimer Arbeit »A Revision of the Astacidze>»,?) etnige ähnliche
Bildungen beschrieben hätte.
Faxons eigene, diese Frage betreffende Beobachtungen
sind folgende: Bei einem jungen, 38 mm. langen Exemplare
von Cambarus propinquus, var. Sanbornii FAXON waren die
ersten abdominalen Anhänge von derselben Form wie bei
jungen Männchen, in allen anderen Beziehungen waren die
Charaktere weiblich. Bei eimem Exemplare von C. propinquus
GIRARD, welches eine Länge von 72 mm. hatte, waren dieselben
Anhänge theilweise nach dem männlichen Typus umgeformt.
Der linke ist mehr umgebildet als der rechte, aber auch jener
hat nicht eine vollständige Umformung erlitten. Ein drittes,
32 mm. langes Exemplar, C. Diogenes GIRARD zugehörend, zeigt
auch eine abweichende Form dieser Anhänge, aber sie sind
den entsprechenden Anhängen der Männchen derselben Species
nicht so ähnlich, sondern erinnern mehr an die ersten Abdo-
minalanhänge bei den Männchen der Gattung Astacus. ”Auch
diese beiden Exemplare zeigen keine anderen männlichen Merk-
male. Bei keinem von diesen wurden also Umbildungen des
zweiten Paares abdominaler Anhänge beobachtet. Wegen der
!) Vidensk. Selsk. Skrifter. 6:te Rekke, naturvidensk. og math. Afd.
Bd. 1 sid. 94 und 184. Fir die Hinweisung auf diese Notiz sowie fär die
spätere briefliche Mittheilung habe ich dem Herrn Dr BoaAS meinen Dank
hiermit zu sagen. Vergleiche auch hieriiber den Nachtrag.
2?) Memoirs of the Museum of Comparative Zoology at Harvard Col-
lege, Cambridge. Mass. Vol. X. N:o 4. 1885.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 83. 7
schlechten Conservirung der Thiere war eme Bestimmung des
Geschlechts nach den inneren Organen beinahe unmöglich,
aber FAXON zweifelt wenig daran, dass die Thiere Weibcehen,
die einige Charaktere des Männchens angenommen hatten, waren.
Er figt hinzu: »It would be interesting to determine from
fresh specimens, whether such monstruous conditions as those
just described ever denote true hermaphrodites producing both
male and female generative elements, or whether they may
involve sterility. They are the more interesting from the fact
that hermaphroditism exists as a normal condition in another
highly specialized order of Crustacea, the Isopoda.>
Andere Angaben iiber solche abnorme Formen der An-
hänge der Krebsweibchen scheinen nicht vorzuliegen, aber
einige gewissermassen verwandte Variationen in den Geschlechts-
charakteren sind bei verschiedenen . Krebsthieren beobachtet
worden, und ich gebe hier eine kurze Zusammenstellung der-
selben. Zum grössten Theil sind mir diese Arbeiten durch
FAxons »On some Crustacean Deformities», Bull. Mus. Comp.
Zool. Vol. VIII. N:o 13, 1881 bekannt geworden. In den
meisten Fällen habe ich jedoch die originalen Aufsätze fir
nähere Auskunft zu Rathe ziehen missen. Bei einem von
FAxoNn beobachteten Exemplare v. Cambarus propinquus San-
Dbornii waren in gleicher Weise die Charaktere weiblich, aber
die äusseren Oeffnungen der Geschlechtsorgane befanden sich
an den Basalgliedern des finften Gehfusspaares. Die abdomi-
nalen Anhänge hatten die fir die Weibchen normale Form.
Das Thier wurde näher untersucht und dabei em HEierstock
mit manchen grossen Eiern gefunden. Unter der so bedeuten-
den Zahl von Astaciden, welche von FAxon besichtigt worden
sind, hat er merkwiirdigerweise nur bei diesen vier Exemplaren
solcehe Abweichungen gefunden. Von anderen Autoren sind
auch einige hierher gehörende Beobachtungen verzeichnet wor-
den. So hat NicHonrs schon 1730!) bei einem Hummer die
rechte Seite weiblich, die linke männlich gefunden, und hier
betraf die ungleiche Ausbildung sowohl äussere wie innere
Organe. Ganz dasselbe Verhältniss beschreibt GISSLER bei
!) An Account of the Hermaproditic Lobster presented to the Royal
Society by Mr FISCHER, examined and dissected by F. NICHOLLS. Philos.
Trans. Roy. Soc. London. Vol. XXXVI. N:o 413. 1730 s. 290. (Abridge-
fentVol VIL 1734 P1 IIIs. 421: > PI IV). citirt nach FAXON. Diese
Arbeit war mir nicht zugänglich hier in Lund.
8 " BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
einem Exemplare von Eubranchipus.!) 1849 theilt DESMAREST?)
eine erst von BE. Rousseau und nachher von ihm gemachte
Observation iber Krebsweibchen mit Oeffnungen an den Ba-
salgliedern des dritten und vierten Fusspaares mit. Beide waren
Vaginalöffnungen. Die Ovidukte waren nämlich gegabelt.?)
Bei 3 oder 4 Individuen wurde diese Abnormität, 'sescliom;
Bei drei Exemplaren von Cheraps hat v. MARTENS Öffnungen
am Basalgliede sowohl des dritten wie funften Fusspaares
beobachtet. ?) Innere weibliche ÖOrgane hat er nicht finden
können, aber FAXON bemerkt dazu, dass die innere Unter-
suchung kein sicheres Resultat geben konnte, weil die Thiere
schon sieben Jahre im Spiritus aufbewahrt waren. Weil es in-
dessen Vv. MARTENS bei einem normalen zusammen mit den ibri-
gen aufbewahrten Cheraps-weibehen die inneren Geschlechts-
organe aufzuweisen gelang, und weil er auch bei der Section
von den oben besprochenen Männchen Theile der männlichen
Organe sah, scheint mir allerdings das Resultat der Section
die weiblichen Organe betreffend ziemlich zuverlässig. In
derselben Weise hat v. MARTENS ähnliche, doppelte Oeffnungen
bei Männchen von Purastacus pilimanus und P. Brasiliensis
beobachtet. Bei den letztgenannten Arten scheint es, als ob
eine Vererbung der Weibchen auf die Männehen mehr all-
gemein wäre, weil v. MARTENS sagt, dass diese beiden am
dritten Fuss Oeffnungen besassen, »während bei anderen eben
da nur eine leichte aber scharf umschriebene Vertiefung des
Chitinpanzers zu erkennen ist».
Wie man sieht, ist die Liste soleher Abnormitäten merk-
wirdig gering im Verhältnisse zu der grossen Menge der
Thiere, welche genauer untersucht worden sind.
Wenn ich jetzt einige Schlisse aus den von mir beobach-
teten Thatsachen zu ziehen gehe, so finde ich es erstens sehr
wichtig zu constatiren, wie launenhaft die Vererbung hier
wirkt. Die Ursache der Variation liegt hier ganz offen. Es
ist die männliche Natur des Vaters, die sich vererbt. Es ist
also ein fär den Vater sehr wichtiger Charakter, und dennoch
finden wir eine solche Fille von Variationen in den Vererbungs-
erscheinungen. . Womit hat die Vererbung der männlichen
1) Citirt nach FAXON: On some Crustacean Deformities.
2) Note sur une disp. anormale des org. genit. obs. dans VÄÅst. fluv.
FABR. Ann. Soc. Ent. de France, 2:e Série. Tome VI. 1849 p. 479. P1. XIII.
3), NGE
4) Sitzungsber. d. Gesellsch. nat. Freunde in Berlin 1870 8. 1
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFPD. IV: sNs0:8., (8
Eigenschaften des Vaters zu kämpfen? Natirlicherweise mit
der weiblichen Natur der Mutter, welche ja bei den Töchtern
als die stärker wirkende angenommen werden muss. Auch
in diesen Fällen hat sie die Uberhand erhalten, weil diese
Weibehen ja ganz bestimmt nicht nur als Weibchen organisirt
sind, sondern auch unzweifelhaft als Weibehen funktionirt hatten.
Alle fir die weiblichen Functionen wichtige Organe sind nor-
mal ausgebildet, aber dazu kommt eine Ausbildung der ersten
Abdominalfisse, die nur fir die Männcehen Bedeutung ha-
ben kann. Und diese Organisationseigenthimlichkeiten zeigen
eime ganze Reihe von Abstufungen. Dennoch wird man es
wohl kaum als eine Reihe von Variationen gewöhnlicher Art
ansehen können. HBinige Beziehung zu den äusseren Verhält-
nissen können diese Erscheinungen unmöglich haben. Eine Ver-
gleichung mit der Bedeutung der Nahrung fir die geschlecht-
liche Ausbildung der ungleichen Wesen in der Hymenop-
terenkolonien ist nicht durchfiihrbar, weil es dort eigentlich
nur um die stärkere oder geringere Ausbildung der Geschlechts-
organe bei demselben Geschlecht sich handelt. HEine solehe
Serie von durch Vererbung hervorgerufenen Variationen schei-
nen mir in gewissem Sinne eine Stiitze der Weismannschen!)
Auffassung von der Bedeutung der sexuellen Fortpflanzung
zu erbieten. Wäre dieser Charakter von einiger Bedeutung fir
die Individuen, wäre auch die Möglichkeit emer Selektion
gegeben.
Wie oft diese Variation auftritt, habe ich schon oben be-
merkt, und ich habe erklärt mich nicht sicher entscheiden
zu können, ob die in der Literatur als die fir das Krebsweib-
chen normale Form der ersten abdominalen Anhänge oder eine
löffelähnliche Ausbildung derselben gewöhnlicher ist. Die
ungleichen Stadien können jedoch gar nicht als Stufen in evner
Reihe aufgefasst werden. Zweifellos kommen unter den weib-
lichen Abkömmlingen einer Mutter neben solchen, die fast
vollständige männliche Anhänge besitzen, auch solehe, die
kleinere oder sogar nur einen gegliederten Endfaden besitzen,
vor.?) Hierin sieht man also ein Beispiel daran, wie ein
!) AUG. WEISMANN. Die Bedeutung der sexuellen Fortpflanzung fir
die Selektionstheorie Jena 1886. s. 21—31.
2) Es muss ganz nothwendig der Fall sein wegen der Seltenheit der
stärker ausgebildeten männlichen Anhänge wie auch in Folge des Vor-
kommens von verschiedener Ausbildung dieser Theile an den beiden
Seiten desselben Thieres.
10 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
Charakter ungleiche Entwickelungsstufen zeigen kann, ohne
dass dieselben in irgend welchen Genetisoktal Zusammenhang
mit einander gestellt werden örnen: Es ist nämlich ganz
unmöglich die stärkeren Ausbildungsstufen als Folgen einer
in diese Richtung wirksamen Zuchtwahl aufzufassen. Schein-
bare Entwickelungsstufen eines Organs können also in vielen
Fällen neben etnander fallen und nur Folgen einer ungleichen
Vererbung sein.
Ich habe es oben angenommen, dass bei der Bestimmung
des Geschlechts der Abkömmlinge die männliche Organisation
einen Kampf mit der weiblichen zu bestehen hat, und dass in
verschiedenen Fällen diese weniger unterlegen als in anderen
geworden ist. Wie sollen wir das verstehen? Wie kann die
Omeninkon der Mutter sich der Tochter ganz iiberliefern aber
dblansdk nicht vermögen die Ausbildung der ersten abdomi-
nalen Anhänge zu reguliren? Die Antwort lautet natiärlich:
weil diese Anhänge beim Weibehen rudimentär sind. Be-
kanntlich ist es von vielen auch ältern Verfassern nachge-
wiesen, wie gross die Variationsfähigkeit bei den rudimentären
Organen ist. Vom Standpunkte der Selektionstheorie !) sind
solehe Bildungen der Macht der Zuchtwahl entzogen, weil sie
fir den Organismus bedeutungslos geworden sind. Die Nutz-
losigkeit sollte als Folge eines längere Zeit hindurch fort-
gesetzten Nichtgebrauches eingetreten sein. Zu einem gewissen
Grade wirkt allerdings die Zuchtwahl ihre Verminderung, so
lange die Ersparung des Nahrungsmaterials dem Besitzer einen
Vortheil gewälirt. Nachdem aber ihre Grösse eine bedeutende
teduction erlitten hat, kann man jedoch nach DARWIN nicht
dasselbe Princip fir die Erklärung ihres vollständigen Ver-
schwindens herbeiziehen. »Fir diese letztere ist», sagt er, »noch
eine weitere Erklärung nothwendig, die ich aber nicht geben
kann.» ?) Dass hier vorliegende Bildungen dem Weibcehen
nutzlos sind, unter welcher Form sie auch auftreten mögen
unterliegt keinem Zweifel. Bei den ausgewachsenen Thieren
fehlen sie, wie wir später sehen werden, ausserordentlich oft,
') Vgl. DARWIN: Deutsche Ausgabe.
Die Entstehung der Arten ss. 535—542. Stuttgart 1876.
Das Variiren der Thiere und Pflanzen etc. Bad. II. ss. 337—341.
Stuttgart 1878.
?) In der zuletzt citirten Arbeit s. 432 wird etwas iiber den voll-
ständigen Schwund der Keimcehen der Rudimente dargestellt, aber die
ganze Pangenesistheorie ist ja nur eine provisoriche Hypothese.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 3. 11
und es ist vor allem nicht zu begreifen, welche Bedeutung mehr
oder weniger vollkommene männliche Copulationsorgane!) ein-
zelnen Weibchen haben sollten.
Wenn rudimentäre ÖOrgane Variationen zeigen, wird dies
sehr oft als eme Riickschlagserscheinung gedeutet. HEine solche
Auffassung kann natärlicherweise nicht in diesem Falle geltend
gemacht werden, denn es ist kaum annehmbar, dass bei irgend
welchen Ahnen der Krebsen die Weibchen männliche Copula-
tionsorgane 1!) besessen haben ohne damit auch männliche innere
Organe zu besitzen, ?) sondern muss ganz gewiss die Variation
als eine in jedem neuen Faile neue Vererbungswirkung auf-
gefasst werden. Es kann nämlich nicht zweifelhaft sein, dass
die Variation sehr oft der Ausdruck der Vererbung ist. Ich
habe oben gezeigt, wie vorliegende Erscheinungen in solcher
Hinsicht theilweise eime Stuätze der Weismannschen Auffassung
abgeben kann. Weil diese Variation unzweifelhaft durch un-
gleiche Vererbung hervorgeht, bestätigt sie auch NÄGEIY's Erör-
terung iiber das Zusammenhang der Vererbung und der Varia-
tion, dass nämlich diese Begriffe ganz und gar nicht einander
als Gegensätze gegenibergestellt werden diirfen, sondern dass
vielmehr die grösste Zahl der Variationen eben auf der Ent-
faltung der vererbten Anlage beruhen. ?)
!) Ich verwende diese Bezeichnung, obgleich bekanntlich eine Ein-
fihrung in die Geschlechtstheile der Weibcehen bei der Paarung der
Krebsen nicht vor sich geht. Siehe hiervon weiter unten!
2?) Die Unwahrscheinlichkeit einer Abstammung von älteren herma-
phroditen Formen wird nachher besprochen werden. hk
3) C. Vv. NÄGELI. Mechanisch-physiologische Theorie der Abstam-
mungslehre. Miinchen u. Leipzig 1884. ss. 272—283.
Jedoch will ich gar nicht NÄÅGELT's hierauf gegriändete Angriffe gegen
die Darwinsche Schule unterschreiben. Es mag sein, dass einige mehr
populäre Schriftsteller eine Verwechslung der möglichen Folgen dieser
Vorgänge und der Begriffe selbst gemacht haben. Bei DARWIN findet
man jedoch gar nicht die Begriffe der Abänderung und der Anpassung
als gleichbedeutend angewandt. Dazu kommt noch der besonders in den
neueren Auflagen seiner Schriften mehr und mehr wichtige Begriff der
spontanen Abänderung. Es wirde iibrigens eine recht lohnende Arbeit
sein zu zeigen, wie wenig berechtigt die Anmerkungen vieler neueren Ver-
fasser gegen DARWINS Zufall sind. Darunter versteht er nicht weniger
Einflisse des Gebrauchs, der Nahrung und der klimatischen Verhältnisse
als das Princip des organischen Wachsens etc. Gegen eine Personifica-
tion sowohl der Zuchtwahl wie des Zufalls verwahrt er sich an mehreren
Stellen ausdriicklich. Es ist gewiss ein grosser Verdienst diese, unter
dem Begriffe des Zufalls der Kirze halber von DARWIN zusammenge-
fassten Agentien näher zu studieren. Nur sollte es wohl nicht als etwas
gegen DARWINS Anschauungen streitendes dargestellt werden. Vielmehr
dirfte es die Verfolgung und nähere Auslegang seiner Gedanken sein.
Ich bezweifle zum Beispiele nur wenig, dass sogar das Vervollkomnungs-
princip sehr wohl in Darwinsche Ausdricke iibersetzt werden kann.
3 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
Die hier geschilderte Variation der Krebsweibehen wird
demnach ganz homolog mit einer grossen Zahl von bisher be-
kannten Variationen, und wenn sie auch nicht mit denjenigen
vererbten Variationen, welche zum grossen Theil durch den
Einfluss der äuvsseren Bedimgungen!) auf den Eltern hervor-
gerufen worden sind, zusammengestellt werden dirfen, können
sie jedoch in emer Hinsicht eine nicht unwichtige Bestätigung
unsrer Auffassung von der Variationstendenz nutzloser Organe
abgeben.
Schon ältere Verfasser hatten bekanntlich es ausgesprochen,
dass je wichtiger Organe seinem Besitzer sind, desto grössere
Constanz zeigen sie auch. DARWIN hat diesem Verhalten eine
grössere Aufmerksamkeit gewidmet und ist zu demselben Re-
sultat gekommen, wenn auch nach ihm einige nitzlichen, stark
entwickelten Organe sehr grosse Variationsfähigkeit besitzen.
Einige neuere Verfasser melimen indessen, dass besonders
solcehe Charaktere, die uns bedeutungslos erscheinen, eine
grosse Constanz aufzeigen. Vor anderen legt NÄGELI grosses
Gewicht auf der Constanz gewisser morphologischer Eigen-
thiimlichkeiten, die bei der Concurrenz gar keinen Nutzen ge-
währen. NAGEL hatte schon friher?) diesen Gesichtspunkt
hervorgehoben, und DARWIN hat auch in den letzteren Aus-
gaben seiner Arbeiten die Einwände NÄGELI'Ss zu beantworten
versucht. Die Ausfihrungen DARWINS scheinen aber keines-
wegs NÄGELI zu befriedigen, denn er hat in seiner letzten,
oben citirten orossen Arbeit iiber die Abstammungslehre noch-
mals dieselben Eimwände hervorgefiährt und verschärft. Es
hängt wohl auch damit zusammen, dass NAGEL in diesem
Buche der Zuchtwahl iiberhaupt keine Bedeutung mehr ein-
räumt. ?) NÄGELI ordnet seine Angriffe unter sieben Haupt-
punkte. Der fiinfte lautet: »Die Eigenschaften der Organismen
miissten in Folse der natirlichen Zuchtwahl um so constanter
sein, je nätzlicher sie sind, und Einrichtungen die kemen Vor-
theil gewähren, könnten keine Beständigkeit erlangen. Im
Widerspruche hiermit gehören gewisse, rein morphologische,
mit Ricksicht af den Nutzen indifferente Merkmale zu den
') Ich halte nämlich das Vorkommen solcher Variationen als nicht
nur theoretisch sebr wahrscheinlich sondern auch als mehrmals thatsäch-
lich dargelegt.
2) Entstehung u. Begriff der naturhistorischen Art. Miinchen 1865.
3) Friher glaubte er zugeben zu dirfen, dass die Zuchtwahl bei den
Anpassungen eine Rolle spielte
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:08. 13
aller beständigsten.» !) Dasselbe wird im Kapitel von den
morphologischen Merkmalen näher ausgefihrt.?) Vor allem
sind es einmige' Botaniker, welche dazu neigen wichtige mor-
phologische Charaktere als dem Besitzer bedeutungslos an-
zunehmen. Die Zoologen sind mehr von der »nitzlichen» oder
>zweckmässigen» Einrichtung der thierisehen Organisation iiber-
zeugt. 3) Jedoch findet man auch unter den Zoologen einige,
die nicht nur zugeben, dass wir fir jetzt nicht den Nutzen
vieler wichtigen Einrichtungen angeben können, sondern auch
in dieser beschränkten Kenntniss geniägenden Grund die Mög-
lichkeit des Nutzens derselben HEinrichtungen zu verneinen
finden.
Ich glaube nun, dass die Variation bei unseren Krebsweib-
chen in ungewöhnlich klarer Weise die grössere Variations-
fähigkeit nutzloser Örgane vor unseren Augen stellen und zwar
möchte ich diese Auffassung in folgender Weise begrinden.
Bei den Krebsen sind Variationen ziemlich selten und
ganz besonders gilt das fär die Extremitäten. FAXxOon hat
einige solche Fälle zusammengestellt,?) aber die Abnormi-
täten bestehen hauptsächlich in Auswiichsen oder anderen oft
pathologischen Umformungen der Scheren u. d. gl. Keine
Organe der Krebsweibcehen zeigen eine solche Variationsfähig-
keit als die ersten abdominalen Anhänge. Ich lege bei dieser
Erörterung minderes Gewicht bei der wechselnden Grösse dieser
1) NÅGELI 1. c. 8. 290.
Ses 3260 Uu. ff.
3) Vgl. z. B. CLAUS. Grundzige, vierte Auflage. Bd. I. 1880 s. 98—100.
WEISMANN: 1. c. 8. T—8.
K. SEMPER. Die natiirlichen Existenzbedingungen der Thiere. Leipzig.
NSSORTSS TARO AT SE.
TH. EIMER. Die Entstehung der Arten etc. Jena. 1888. I. s, 2, 69—
T3, 80—83, 220—234. u. mehrere Stellen. i
SEMPER's und EIMER's Standpunkte scheinen mir als gut motivirt.
Nur ist es mir schwer zu verstehen, wie der letztere seine Bemerkungen
80 darstellen kann, als ob dem Darwinismus iiberhaupt die Auslese und die
Zuchtwahl auch die Ursache der Abänderungen waren. Es folgt nicht ein-
mal von WEISMANN's citirten Satze »dass die Zweckmässigkeit der le-
benden Wesen in allen ihren Theilen auf dem Vorgang der Naturzichtung
beruht.> Fir DARWIN selbst ist ja zweifellos das Gebrauch und Nicht-
gebrauch, die Wirkungen det äusseren Bedingungen etc. die Mittel, deren
bestehende Folgen im Kampf ums Dasein sich iiberlegen erwiesen haben.
Die Anmerkung gegen WEISMANN sollte wohl darum hauptsächlich gegen
sein ausschliessliches Mittel: »die geschlechtliche Mischung» gerichtet
worden sein. Die grosse, auch von EIMER zugegebene, Bedeutung der
Correlation macht es ibrigens sehr schwer zu verneinen, dass alle zweck-
mässige Formen fiir ihre Beständigkeit in näherer oder fernerer Beziehung
zu der Anpassung stehen.
t) On some Crustacean Deformities etc.
14 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
Anhänge, denn es könnte möglich erscheinen, dåss eine be-
sondere Ausbildungsrichtung eben bei den jetzigen Astaciden
fir die vollständige Unterdräckung dieser Anhänge wirksam
wäre. Freilich spricht nicht die wenig wechselnde Grösse der
normalen» als einen gegliederten Faden auftretenden Anhänge
fir eine solehe Annahme. Um so viel grösseres Gewicht muss
der männlichen Formvariation in dieser Beziehung zuerkannt
werden. Denn hier können wir ziemlich genau sagen, welche
anderen Organe eine ähnliche Umbildung erlitten hätten. Dass
die inneren Geschlechtsorgane gar nicht berährt sind, wird
man wahrscheinlich ganz mnatärlich finden, weil es eben von
Weibchen die Frage ist. Aber es sind äussere Organe, welche
fir die weiblichen Functionen des Thieres kaum in Betracht
kommen, und welche eine ähnliche Umbildung eben so gut
zeigen miissten. Diese Organe sind das zweite Paar der abdo-
minalen Anhänge. Bei den Männchen haben diese Fiisse eine
andere Form als die nachfolgenden, indem das Endopodit ein
grosses ungetheiltes Basalstick besitzt, welches »an der Innen-
seite in eine Lamelle ausgeht, die sich iber das Ende des
gegliederten terminalen Abschnittes hinaus erstreckt». !) Fig.
11 ist eine Copie von HuxLEY's Abbildung des Endopodits bei
ÅA. fMluviatilis. Bei den weiblichen Krebsen haben diese An-
hänge keine abweichende Form. Sowohl das Endopodit wie
das Exopodit sind fir das Schwimmen eingerichtet. Fig. 8.
Die form des zweiten Fusspaares bei den Männchen steht im
nothwendiger Verbindung mit der Ausbildung und Funktion
des ersten Paares. Die eigenthuimliche Umformung dieser bei-
den Paare ist als ein zusammengehöriger Charakter anzusehen.
Bei HuxLEY findet man folgende Angabe iber die Funktion
derselben. ?) »Während der Paarung werden die Anhänge der
beiden ersten Abdominalsomiten nach hinten geschlagen und
die Enden des hinteren Paares legen sich in die Rinnen des
vorderen. Das löffelförmige Ende des zweiten Abdominalan-
hanges bewegt sich in der Rinne vorwärts und räckwärts,
kehrt die Samenmasse aug derselben heraus und verhindert die
!y HI SLAEN » 1. Cosa
2): HUXLEY.: 1. ce; 8; 294; Er citirt CHANTRAN; (Comptes tendus:
1870 und GERBE ebenda 1858. Der letztere scheint mir der einzige zu
sein, welcher iäber die Bedeutung der fraglichen Anhänge bei der Paarung
genauere Mittheilungen nach eigenen Beobachtungen geliefert hat. CHAN-
TRAN spricht nur davon, wie das Männchen das Weibehen greift und an
die Schwanzflosse und die Sterna das Sperma absetzt.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 3. 15
Stauung derselben. >»STEFFENBURG !) giebt eine etwas abweich-
ende Darstellung des Vorganges. Nach ihm werden die An-
hänge des Männchens gar nicht nach hinten sondern nach
vorn gerichtet und das rinnen-oder löffelförmige Endstick des
zweiten Anhanges passt genau in die hintere Mindung des
vom ersten gebildeten Rohrs, und auf solche Weise bilden die
zwei ersten Anhangspaare eme zusammenhängende Röhrleitung
fär den Samen. Die nach vorn gerichteten ?) ersten abdomi-
nalen Anhänge erreichen, sagt STEFFENBURG, eben bis an die
Basalglieder der dritten thoracalen Anhänge, wo »die Vaginal-
öffnungen des Weibchens sich befinden». Ob STEFFENBURG die
Paarung beobachtet hat, wird nicht ausdricklich gesagt. Nach
seinen Bemerkungen iiber die Lage der weiblichen Öffnungen,
sollte man glauben, er habe sich die Sache nach dem Bau der
Organe in solcher Weise vorgestellt. Dies wird auch bestätigt
durch die von ibm nachher gelieferte Mittheilung, dass nach
CosrtE 3) die Anhänge des zweiten Somits noch eine andere
Aufgabe haben sollten, die nämlich den Samen herauszukehren.
Selbst sagt er nichts dariber, ob es auch so ist. Später?) be-
schreibt er nach CHANTRAN, wie die Paarung zugeht, und hat
daher selbst ganz gewiss keine Gelegenheit gehabt dieselbe zu
beobachten.
Welche Angabe die richtige ist, hat jedoch fir unsere
Betrachtung wenig zu bedeuten. Nach beiden kann die Funk-
tion des einen dieser Anhänge ohne das andere nicht ausgefihrt
werden, und die eigenthimliche Ausbildung des ersten Paares
hat ohne eine entsprechende Veränderung des zweiten gar
keinen Zweck. Dasselbe wird auch schon durch die genaue
Abpassung des Endsticks des zweiten Anhanges nach dem
ersten bezeugt. Obgleich die Ausbildung dieser beiden An-
hänge in soleher Weise nothwendig zusammengehört, finden
wir dennoch bei den Weibcehen sehr oft das erste Paar eine
männliche Ausbildung erhalten zu haben, aber am zweiten habe
ich in kemem Falle eme entsprechende Variation der Form ge-
funden. Ebenso waren bei FAxoN's drei in derselben Weise
!) STEFFENBURG 1. c. s. 62.
?) Bei GERBE findet man nicht desto weniger folgende ganz be-
stimmte Angabe: »Ces deux paires d”appendices pendant V'accouplement
se redressent en se portant en arriére et un peu en dehors ete.» Comptes
fendus. T. XLVI. 1858, s. 432.
3) An der angefiihrten Stelle findet man ein Referat von COSTE iiber
GERBE's Beobachtungen.
5) Ve: 8 04.
16 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
variirenden Cambarus-weibehen die Anhänge des zweiten So-
mits ganz normal. Auch Boas giebt dasselbe Verhältniss an.
Als Schwimmfiisse haben freilich die Abdominalfisse der Rep-
tantia sehr geringe Bedeutung, aber die Eier werden bei diesen
Fissen befestigt und durch deren beständige Bewegung mit
frisechem Wasser bespilt. Die Grösse des zweiten Anhangs-
paares erlaubt sie sehr gut diese Funktion zu erfillen. Bei
den ersten Anhängen werden dagegen selten Eier festgeklebt.
Gegen die Einwirkung derselben Vererbungskraft, welche die
Veränderung der rudimentären Anhänge des ersten Somits,
hervorruft, kämpft die Vererbung einer dem Weibchen nitz-
lichen HEigenschaft in allen zur Beobachtung gekommenen
Fällen erfolgreich. Der verschiedene Widerstand mnitzlicher
und nutzloser Örgane gegen dieselbe Abänderung wirkende
Kraft, kann unmöglich deutlicher beleuchtet werden. Wollte
jemand gegen diese Deutung den Einwand hervorstellen, dass
diese Variation durch die Vererbung gewirkt worden ist,
möchte ich dadurch nur die ungleiche Widerstandsfähigkeit
um so beachtenswerther finden. Jedoch glaube ich, wie oben
dargestellt ist, viele, vielleicht die meisten Abänderungen in
derselben Weise durch Vererbung!) verursacht worden zu sein.
FAXxON wollte diesem Verhältnisse ein besonderes Intresse
mit Bezug auf die hermaphroditischen Isopoden zuerkennen.
Nach einer genauen Untersuchung solcher variirenden Krebs-
weibcehen kann ich seiner Ansicht kaum hierin beitreten. BuLr-
LAR ?), der Entdecker des Hermaphroditismus bei den Cy-
mothoiden, will nicht weniger als der spätere Untersucher
desselben Gegenstandes, P. MaAYER?), sämmtliche Isopoden von
zweigeschlechtlichen Vorfahren ableiten. Die Geschlechtswerk-
zeuge der hermaphrodischen Species gleichen nämlich völlig
der Summe der männlichen und weiblichen Organe, wie sie bei
den getrennt geschlechtlichen freilebenden Verwandten bestehen.
P. MarerR hat dazu bei Cirolana- und Conilera-weibehen Bil-
dungen gefunden, die er als mit den Samenleitern und den
Hodenblasen der Männchen homolog deuten zu missen glaubt?).
1 Auf die länger zuriickliegenden Ursachen gehe ich nicht ein, weil
solche Speculationen sehr bald festen Boden verlieren. Natirlich glaube
ich nicht mit der Vererbung eine etwas ausleerende Ursache zu nennen.
?) The generative organs of the parasitic Isopode. Journ. of Anat.
a. Physiol. Vol. XI. 1877. s. 118—123.: Vegl. besonders s: 22.
3) Carcinologische Mittheilungen. VI. Uber den Hermaphroditismus
bei einigen Isopoden. Mittheil. aus d. zool. Stat. Neapel. I. 1879. s. 165—
179. Vgl. bes. s. 176.
SJU Te: Se klia ETS 2 Ger LAS UNVE
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0o 3. 17
Bei unseren abweichenden Krebsweibcehen liegt die Sache ganz
anders. HEine Ausbildung von wirklich leistungsfähigen Or-
ganen des anderen Geschlechts haben wir nicht beobachtet.
In dieser Hinsicht scheinen mir auch die Beobachtungen von
MARTENS und ganz besonders diejenigen von E. ROoussEaAv
und E. DESMAREST Wwichtig. v. MARTENS konnte keine inneren
weiblichen Örgane finden, obgleich die äusseren Mindungen
am dritten Fusspaare da waren, und RoussrEav sah die von
den beiden Paaren Öffnungen abgehenden Röhre sich zu einem
kurzen FEileiter zu vereinigen. Schärfer könnte kaum die
weibliche Natur der inneren Organe vor unseren Augen gestellt
werden. Zwar sind die Hoden und Övarien bei den Decapoden
einander viel mehr ähnlich als bei den Isopoden, und es ist
darum natärlicherweise nicht so leicht zu verneinen, dass irgend
welche Abtheilung der Geschlechtsdriise andere Produkte als die
äbrige Drise ausbildete. Weil jedoch die ungleiche Beschaffen-
heit des Samen- und FEileiters zu gross ist um die Annahme
zuzulassen, dass die Spermatozoen gleich gut ihren Weg durch
einen HFEileiter finden könnten, können wir ruhig von der Ab-
wesenheit eines MSamenleiters auf die ausschliesslich weibliche
Eigenschaft der Geschlechtsdrise schliessen. In Folge dessen
ist es mir auch nicht möglich in den von FAXON und mir
beschriebenen Erscheimungen eine Andeutung von eimem ur-
spruänglichen Hermaphroditismus der Decapoden oder deren
näheren Vorfahren anzunehmen. Sollte es ein Riäckschlag zum
Hermaphroditismus sein, wirde wohl wenigstens auch das
zweite Paar eine entsprechende Umformung zeigen. Ubrigens
diärften wohl kaum die äusseren Organe vorzugsweise solche
Rickschlagserscheinungen zeigen, und schliesslich ist es we-
nigstens zweifelhaft, ob man iiberhaupt den hermaphroditischen
Zustand als urspriinglicher als den getrenntgeschlechtlichen
anzusehen hat. Der oben angefihrte Fall von lateralem Her-
maphroditismus bei einem Hummer scheint eben so wenig eine
Stitze zu erbieten fir die Annahme eines urspriänglichen her-
maphroditischen Zustandes. Alle diese Befunden bei den Deca-
poden scheinen vielmehr eine neue Erwerbung der respectiven
Individuen zu sein und haben oben von Here Auffassung aus
theilweise ihre Beleuchtung erhalten. Fir das Nienatelbemn des
Hermaphroditismus der Isopoden leisten sie leider sehr weniges.
Vielleicht könnten sie gegen die Annahme eines urspringlichen
allgemeinen Hermaphroditismus angefiihrt werden. Jedoch will
2
i
18 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
ich diese Möglichkeit nicht fär jetzt näher besprechen. Fir
eine solche Diskussion möchte ich ausgedehntere histologische
Untersuchungen der Geschlechtsdriäsen der höheren Crustaceen
vornehmen, als bis jetzt der Fall ist. Es ist wohl auch kaum
zugelassen mehr weit gehende Schliässe von der Ausbildungs-
richtung rudimentärer Organe zu ziehen.
In einer anderen Richtung will ich auch eine Beobachtung
iiber dieselben Anhänge mittheilen. HUuXxLEY sagte, dass die
Anhänge vielmals gänzlich fehlen. Wie ist das hervorge-
kommen”?
Ist es ein ursprängliches Verhältniss, so dass der Anhang
nie entwickelt worden ist, oder ist er da gewesen und spätér
geschwunden? Nach der Aussage HuxLEY's möchte man wohl
das erstere annehmen. Ich glaube jedoch, dass sie gewöhnlich
entwickelt werden, aber dass sie sehr oft schwinden. Der
Grund zu dieser Annahme liegt in der grossen Menge der
Fälle, in welchen diese Anhänge mehr oder weniger abgenutzt
waren. Sie waren an verschiedenen Stellen braun gefärbt,
welche Farbe man immer an den abgestorbenen oder nicht gut
genährten Theilen des Krebsskelettes findet. Am gewöhnlichsten
sind die Spitzen der Anhänge vollständig verzehrt, und nur
das kleine Basalstiäck steht zurick. An keinen anderen Extre-
mitäten der Krebsweibehen findet man so oft Verletzungen
oder Spuren einer allmähligen Verzehrung. Die entsprechenden
Anhänge der Männchen sind fast immer gut genährt und
zeigen fast nie eine solche braune Farbe. Ich möchte daher
die Ansicht vertheidigen, dass diese Anhänge im Allgemeinen
unter einer oder anderer Form entwickelt sind, aber sehr oft
wegen ungenigender Nahrung absterben. In solcher Weise
könnte man es wohl sich vorstellen, dass zuletzt ein vollstän-,
diger Schwund derselben einträte. Sollten sie wirklich in
mehreren Fällen von Anfang an fehlen, so wäre es wahrschein-
lich in dieser Weise vor sich gegangen.. Der Schwund dieser
Theile kann nämlich nicht gut durch äussere Beschädigung
bewirkt worden sein. So rudimentär, wie die Anhänge des
ersten Abdominalsomits beim Weibchen sind, können sie gar nicht
in besonderem Grade irgend welchen Gefahren ausgesetzt sein,
und dann missen die GR unvollständigen und abgenutzten
Anhänge als Zeichen einer bei den Individuen vor sich gehen-
den Austilgungsprozesses gedeutet werden. Es wäre wegen
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 3. 19
dieser Sache sehr interessant zu kennen, wenn wirklich bei
jängeren Krebsweibehen die Entwicklung der Fussrudimenten
des ersten Abdominalsomits zuweilen ganz ausbleibt. Wenn
so der Fall sein sollte, miisste es wichtig sein das festzustellen,
bei wie vielen Krebsen eine solche vollständige Unterdrickung
durchgefiihrt worden ist.
Bekanntlich werden bei den Krebsen verlorene Extremi-
täten ersetzt. Fine solche Wiederherstellung der ersten Ab-
dominalanhänge der Weibehen habe ich nie beobachtet, und
es ist wohl auch kaum anzunehmen, dass Anhänge, die in so
vielen Fällen unvollständig sind, eine neue Ausbildung zeigen
sollten.
Wenn also diese Anhänge oft wegen unzureichender Nahrung
absterben oder abgenutzt werden, so stimmt das ziemlich genau
mit deren angenommenen rudimentären Eigenschaft. Es scheint
ganz gut als em Beispiel fär den Vorgang beim allmählichen
Schwund rudimentärer Organe angefiihrt werden zu können.
Dass sie bei vielen Arten nicht vollständig unterdriickt worden
sind, kann zum Theil wenigstens durch deren Bedeutung beim
männlichen Geschlechte verstanden werden. Die Vererbung
des Vaters wirkt daher der durch die Vererbung der Mutter
hervorgehenden Werminderung oder Unterdrickung entgegen.
Und eine solehe Annahme erhält eben durch das hier mit-
getheilte Auftreten der männlichen Form bei den Weibehen
eine geniigende Stitze.
Bei den finf im westlichen Nordamerika vorkommenden
Astacus-species fehlen diese Anhänge”?) beim Weibchen. Das-
selbe gilt fär die drei ostasiatischen Krebse”), die von FAXON
zu emer Untergattung, Cambaroides, zusammengestellt worden
sind. Bei den Parastacinen der siädlichen Hemisphäre sind
sie bei den Männchen nicht als Copulationsorgane in Anspruch
genommen. Da fehlen sie bei den beiden Geschlechtern”).
Der nahe Zusammenhang zwischen der speciellen Umformung
dieser Anhänge bei den Männchen und der Ausbildung der-
selben bei den Weibcehen soll iibrigens gleich unten durch
eine vergleichende Zusammenstellung beleuchtet werden.
!) FAXON 1. c. 8. 127. Bei den zahlreichen im östlichen Nordamerika
auftretenden Cambarus-arten sind die ersten abdormrinalen Anhänge da-
gegen entwickelt und fast noch kräftiger als bei den europäischen Åstacus-
formen. Bei den von mir untersuchten Cambarus-exemplaren” sind sie
viel stärker behaart als bei unseren Astacus-weibchen.
SILPAXON, do. CS, Tal
S)EENOREN YA 1:re:8. 209.
20 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
In einer anderen Hinsicht ist die Ubereinstimmung der
besprochenen Anhänge mit den Lehrsätzen iiber rudimentäre
Organe nicht so gut. Es wird bekanntlich allgemein an-
genommen, dass rudimentäre Organe in friäheren Zeiten des
Lee eine stärkere Entwickelung haben, als später. 50 sagt
z. B. DARWIN'): »Auch ist es, glaube ich, eine allgemeine
Regel, dass ein rudimentäres ra den angrenzenden Theilen
gegeniiber im Embryo grösser als im Erwachsenen erscheint,
so dass das Organ im Embryo minder rudimentär ist und oft
kaum als rudimentär bezeichnet werden kann.» Ganz anders
verhält es sich mit diesen Anhängen. Nach RATHKE wird der
Unterschied der Geschlechter bei den Krebsen sehr spät aus-
gebildet. Die Verschiedenheiten des Hodens und des Eier-
stockes treten erst einige Wochen später hervor, .als das
Embryo die Eihillen verlassen hat, ja, die Geschlechtsorgane
entstehen sogar erst nach der Geburt des Krebses?). Die
Ausmindungsöffnungen der HEier- und Samenleiter werden
noch viel später gebildet, nachdem die jungen Krebse schon
eine Länge von beinahe einem Zoll erreicht haben. Noch
viel später keimen die männlichen Anhänge des ersten Ab-
dominalsomits — RATHKE nennt sie die Ruthen — hervor.
Er konnte selbst bei Krebsjungen, die einen Zoll und drei
bis vier: Linien”) lang waren, .keine Andeutungen derselben
finden. Sie erscheinen als kleine Warzen, die an Länge immer
mehr zunehmen, und nehmen so die Form von zwei kleinen
Stäben, die einander ihre Enden zukehren, an. Diese Be-
schreibung RATHKE's gilt zwar eigentlich den Anhängen des
Männchens, aber an einer anderen Stelle heisst es im Abschnitte, .
welcher die vierte Entwicklungsperiode, die welche bis zum
Auskriechen des Krebses aus den Eihäuten reicht, behandelt:
»An dem Wurzelgliede des Schwanzes bemerkt man selbst
am Ende dieser Periode weder ein paar Afterbeine, wie bei
den erwachsenen weiblichen, noch ein paar soleher und wahr-
scheinlich zu den Zeugungstheilen gehörigen Gliedmassen
wie bei den erwachsenen männlichen Krebsen>”). Die späte
') Entstehung der Arten etc. s. 539. Vgl. auch A. WEISMANN. Uber
den Riickschnitt in der Natur. Berichte der naturf. Gesellschaft zu Frei-
burg. Båd. II. 1887. s. 28.
?) HEINRICH RATHEE. Untersuchungen iiber die Bildung und Ent-
wieklung des Flusskrebses. Leipzig 1829. s. 65 u. 69.
?) =35 mm. Der neugeborene Junge soll eine Länge von 8—9 mm.
besitzen. STEFFENBURG 1. c. s. 72.
SY HITCA SOA
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 3. 21
Entstehung dieser Anhänge ist also auch bei den Weibehen
Regel. Durch dieses Verhältniss könnte man vielleicht zu
der Frage veranlasst werden, ob man nicht die Ausbildung
der Anhänge des ersten Abdominalsomits beim Weibchen
iberhaupt als einen vom Männchen vererbten Organisationszug
aufzufassen hätte. Gegen eine solche Annahme spricht jedoch
die sogenannte normale Form derselben, welche ja grosse Ähn-
”lichkeit mit kleinen Abdominalfiissen erbietet. Aber auch die
normale Form weicht von den anderen abdominalen Anhängen
durch das Vorhandensein nur eines Endfadens ab, ein Ver-
hältniss, das insofern eine Åhnlichkeit mit dem Männchen ist,
als auch bei diesem der Anhang eimfach ist. Gegen dieselbe
Annahme spricht auch sehr stark das Verhältniss bei Camba-
roides und den Californischen Krebsen, bei welchen, wie oben
angefuhrt ist, die ersten Anhänge, obgleich sie bei den Männ-
chen dieselbe Funktion und Entwicklung haben wie bei den
anderen Astacus-Arten, jedoch bei den Weibcehen vollständig
fehlen.
Wenn es auch wahrscheinlich ist, dass das Verschwinden
dieser nutzlosen Anhänge gewissermassen durch deren starke
Entwicklung und Bedeutung fir die Männcehen verzögert
wird, zeigt jedoch deren Formen und Funktion bei den nie-
deren Decapoden, dass sie als rudimentäre Schwimmfiisse auf-
zufassen sind.
Es schien mir darum nothwendig eine Untersuchung dar-
iiber vorzunehmen, wie diese Verhältnisse sich bei den Ver-
wandten der Krebse gestalten, umsomehr als die Auffassung
des gegliederten Fadens auch in einer anderen Hinsicht nicht
ganz zweifellos ist. HuXxLEY meint dieser Faden entspräche
dem Endopodit der hinteren Fiissen"'). Boas findet ihn da-
gegen wahrscheinlich dem Exopodit homolog zu sein”).
Vor allem wiinsche: ich zwar bei dieser Zusammenstellung
darauf hinzuweisen, wie mächtig die Vererbung ist. Gewiss
wäre es dem Besitzer, welcher seine Abdominalfiisse als
Schwimmfiisse verwendet, vortheilhafter, ob die Form des Endo-
podits des ersten abdominalen Anhangs wie an den hinteren
Fissen derjenigen des Exopodits ähnlich wäre. Dass der Endo-
podit in der Regel fir die weiblichen Funktionen hinderlich
NNHOXLEY, le $ I95. É
2) BOAS, 1. c. s. 70. Diese Ausserung betrifft allerdings den ersten
Anhang bei den Homarus-weibcehen.
FA BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
wäre und daher sich vermindert, kann nicht angenommen
werden, weil er in solchem Falle ganz verschwunden sein
miisste. Der genaue Zusammenhang zwischen der Ausbildung
dieses Theils bei den Männchen und der Form des reducirten
Endopodits der Weibcechen zeigt auch, dass die Gestaltung
desselben gar nicht in der weiblichen Organisation ihren
Grund hat. Bei dieser Betrachtung sehen wir mit vollstem
Rechte in den hinteren Abdominalfissen die urspringliche
indifferente Form.
Eine vergleichende Untersuchung fängt natiärlich mit den
niedrigsten Decapoden an. Bei Pencwus ist die Differenzierung
sehr gering. Die 3—535 Paare Abdominalfiisse besitzen zwei
fein gegliederte Endstäcke, deren Ränder behaart sind, und
von Wwelchen das Exopodit der grössere ist. Das zweite Paar
ist beim Weibehen den nachfolgenden ganz gleich. Die Endo-
podite des letzgenannten Anhangospaares trägt beim Männchen
einen kleinen Anhang, welchen Boas Appendix masculina
nennt. Eine stärkere Umbildung finden wir dagegen am
ersten Fusspaare des Abdomens und zwar bei den beiden
Geschlechtern. Allerdings zeigt dieser Anhang des Weibcehens
zwei ziemlich iibereinstimmende Endsticke, von denen jedoch
das Emndopodit viel kleiner ist. Auch beim Männcechen sind
die beiden Endstiicke entwickelt. Die der Abhandlung BoaAs'
entnommene Fig. 13 stellt einen solchen Anhang dar. Das
Exopodit ex ist gross mit stark behaarten Rändern, hat also
dieselbe Form wie die beiden Endstiicke der hinteren Fisse.
Das Endopodit en hat dagegen eine mehr veränderte Form.
Die innere Seite a ist mit kleinen Haken besetzt”").
Bei der Pencwus sehr nahe stehenden Gattung Sicyonia”)
sehen wir schon das Endopodit des ersten Anhangs voll-
ständig reducirt, ein Verhältniss, das uns auch bei Ser-
gestes”) ins Auge fällt. Bei dieser Gattung gleichen die
iibrigen Anhänge, sowohl des Weibchens wie des Männchens
genau denselben des Penwus, was ich desshalb angebe, weil
bei Sicyonia auch die hinteren (2—5) Abdominalfisse der
1) Diese Angaben sind aus der oben citirten Abhandlung von BoAs
geholt, weil ich keinen Peneus zu untersuchen Gelegenheit gehabt habe.
BoAs. Studier over Decapodernes Slegtskabsforhold. Köbenhavn 1880.
Vidensk. Selsk. Skrifter. 6:te Rakke, naturvidensk. og matem. Afd. I.
2. 8. 32.
2?) BOAS 1. c. s. 34. Von dieser Gattung habe ich nur eine Sic. cari-
nata? selbst gesehen.
S)EBOAS) LIC sö:
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL.: BAND 14. AFD. IV. N:0 3. 23
Endopoditen entbehren. Bei den nächst höher stehenden
Eukyphoten finden wir auch diese Bildungen sehr wenig
differenzirt. Sie sind fast noch einfacher als bei Penwus. Bei
Palemon!) tragen die 2—5 abdominalen Anhänge wohl ent-
wickelte Exopodite und Endopodite. Das letztere ist ein
wenig kleiner und trägt an den eben genannten Fusspaaren
einen inneéren stabförmigen Anhang, dessen Spitze mit sehr
stark gekrimmten Haken versehen ist. BoaAs nennt diesen
Anhang Appendix interna. Fig. 16. i. Fig. 17 zeigt die
Spitze mit den Haken bei viel stärkerer Vergrösserung. ZWi-
schen dem inneren Rande des Endopodits und der Appendix
interna befindet sich beim Männchen ein anderer, etwas grtös-
serer stabförmiger Anhang, welcher auf der äusseren Seite
behaart ist. In der citirten Figur bedeutet m diese Appendix
masculina. Das erste Paar Abdominalfisse ist bei beiden
Geschlechtern gespaltet. Das Endopodit ist bedeutend kleiner
als das Exopodit. Boas sagt von Palemon Fabricii: »Das
innere Blatt des ersten Paares ist beim Weibchen kleiner als
beim Männchen und in anderer Weise behaart.> Bei Hippo-
lyte und Pandalus?) sind diese Anhänge nach Boas denen
des Palemons ganz äbnlich, mit der Ausnahme, dass das En-
dopodit des ersten Paares beim Männchen auf der innneren
Seite der Spitze eine Anzahl (nicht viel mehr als zehn) ähn-
licher Haken wie auf der Appendix interna aufweist. Boas
findet diesen Befund interessant, weil er an Peneus erimnert.
Cariding, welche Gattung nach Boas Penwus sehr nahe steht,
zeigt betreffend diese Anhänge zufolge der Angaben desselben
Autors fast volle Ubereinstimmung mit Hippolyte und Pan-
dalus?). Beim Männchen zeigen die ersten abdominalen An-
hänge eine mit Haken an der inneren Seite der Spitze besetzten
Appendix interna. An” der Abbildung, welche Boas liefert,
sieht man an der inneren Seite nach unten einfache Haare,
an der äusseren Seite beobachtet man an der unteren Hälfte
!) Ich habe vorzugsweise Palemon squilla untersucht.
2) 1. c. s. 56. Von diesen Gattungen habe ich zahlreiche Exemplare
untersucht, aber nur von Pandalus brevirostris Männehen mit entwickelter
Appendix masculina gefunden. Unter den iibrigen hatten einige sehr
stark entwickelte Haare an den Blättern des ersten Paares. Bei anderen
waren sie schwach, aber fir jetzt muss ich wohl annehmen, dass sie alle
dennoch Weibchen waren. Beiläufig bemerke ich, dass bei Pand. brevirostris
die Appendix masculina ziemlich stark behaart und nicht wenig kiärzer
als die Appendix interna War.
SYEBOASKI (ers 67.
24 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
gefiederte Haare. Beim Weibchen sind nach Jory”?) das En-
dopodit kleiner, aber hat dieselbe Form wie das Exopodit.
Bei den von mir untersuchten Exemplaren von Palemon
squilla beobachtete ich eine Ausbildung des Endopodits des
ersten Paares, welche mir in diesem Zusammenhang einer
etwas ausfihrlicherer Erwähnung werth scheint, weil die Um-
änderung dieses Theiles beim Männchen sehr gering ist, und
weil dessen ungeachtet die Form desselben beim Weibchen
beeinflusst worden ist. |
Die Fig. 14 der Tafel zeigt den ersten Abdominalanhang
anhang eines Männchens der genannten Species bei einer 20-
maliger Vergrösserung. Fig. 15 giebt ein Bild vom Endopodite
desselben Anhangs bei circa 80-maliger Vergrösserung. Fig. 19
stellt bei gleicher Vergrösserung denselben Theil des Weibchens
dar. Obgleich der Anhang des Weibchens nicht wenig kleiner
ist, war doch das Männchen viel kleiner als das Weibcehen. Die
Veränderung des Endopodits des Männchens ist hier geringer als
bei Peneus. Zum grössten Theil ist das Endopodit mit einem
ähnlichen Haarkleide wie beim Weibchen versehen. Nur sind die
Haare viel kärzer. An einem Theile des inneren Randes sind in-
dessen die Haare sehr abweichend. Uberhaupt können diese Bild-
ungen nicht länger Haar genannt werden. Fir sie muss man
gewiss die Benennung Haken wählen, wenn sie auch nicht so
stark wie bei den Peneiden und Hippolyte gekrämmt sind. Bei
Peneus sind ja nach der aus Boas' Arbeit geliehenen Fig. 13
die Haken in derselben Weise zu der inneren Seite beschränkt.
Da ist freilich der ganze Rand mit solchen besetzt. Bei Hip-
polyte haben sie dagegen auf der inneren Seite dei, Spitze ihren
Platz. Bei dieser Gattung sind andrerseits die Haken mehr
denen bei Penwus gleich. Sie haben mehr die Form derjenigen
Haken, die man auf der Spitze der Appendix interna beob-
achtet. Fig. 17. Die Haken von der Appendix interna der
ersten Abdominailfiisse Palcemon's sind bei stärkerer Vergrösse-
rung in der Fig. 18 abgebildet. Wie man sieht, ist die Form
mehr wechselnd. Die mit a bemerkten sind fast haar-ähnlich.
!) M. JoLyY Etudes sur la Caridina Desmarestuä. Ann. d. sci. nat.
II Série. Tome XIX. Zool. s. 34. JOLY liefert eine etwas abweichende
Beschreibung des ersten Endopodits des Männchens. So hat er die Haken
äbersehen. An der App. int. der nachfolgenden Anhänge hat er dieselben
gesehen aber als »tubercules rougeåtres»> aufgefasst. Merkwiirdiger scheint
es, dass er vom ersten Endopodite sagt: »Le bord externe est nu.»
1C: 8.143;
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 3. 25
Nur ist die Chitinwand viel dicker und die Stellung dieser
Haare eine andere. Auch sind sie viel kiärzer ohne alle An-
deutung zu Zweighaaren. Zwischen dieser Form und den grös-
seren gefiederten Haaren findet man viele Ubergänge. Mit c
findet man die am meisten gekrimmten Haken bezeichnet. b
zeigt eine Mittelform. Die Zahl der Haken ist nicht gross.
Am abgebildeten Endopodite finden sich nur 7 ziemlich gut
ausgebildete Haken. Ihre Krimmung ist jedenfalls geniägend
um eine festere Zusammenfigung der Endopodite zuwege-
bringen zu können. Es ist nun recht interessant zu schen, wie
die Haare am entsprechenden Theil des Endopodits des Weib-
chens eine abweichende Gestalt zeigen, obgleich es bei demselben
gar nicht zur Ausbildung von Haken kommt. Es ist als ob
man hier den ersten Anfang einer Unterdriickung des Endo-
podits vor den Augen hätte, und zwar scheint es selbstver-
ständlich, dass die veränderte Gestalt der Haare des inneren
Randes beim Weibehen durch die beim Männchen mehr weit-
gehende Umformung dieser Haken fir eine besondere Funktion
verursacht worden ist. Eine Vergleichung der Figuren 15 u. 19,
an welchen die Buchstaben a die entsprechenden Theile aus-
weisen, macht jede weitere Besprechung um das zu beweisen
iäberflussig. Palemon bezeichnet also hinsichtlich dieser An-
hänge ein noch einfacheres Stadium als Penwus.
Wir sehen schon hier die ungleiche Bedeutung der beiden
ersten Anhangspaaren. Das eigentliche Copulationsorgan ist
wohl die Appendix masculina des zweiten Anhangs. Wir
sehen dennoch das Endopodit dieses Anhangs eine weniger
bedeutende Veränderung erfahren zu haben. Hier liegt wohl
die Erklärung fär diese Thatsache darin, dass ein grosses
Endopodit am ersten Anhange sehr leicht bei der Copulation
die Annäherung der Appendix masculina zu den männlichen
Geschlechtsöffnungen verhindern könnte. Ubrigens macht die
Hakenbesetzung es wenigstens wahrsceheinlich, dass auch die
Endopodite des ersten Paares bei der Copulation aktiv auftreten.
Sehr wichtig kann jedoch die Rolle dieses Theils kaum sein,
weil er bei enigen Crangon-!) und Palemon-Arten die in
gleicher Weise eine Appendix masculina besitzen, jener Haken
entbehrt.
Von den hier angefiihrten Thatsachen scheint es eine
nothwendige Folgerung zu sein, dass die Umformung fir eine
1) Crangon vulgaris uud Boreas. Vgl. BoAS 1 cs. 63 u. 64?
26 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
Geschlechtsfunktion bei den Männchen und die Reduction bei
den Weibchen denselben Theil treffen, und zwar dass dieser
Theil iiberall das Endopodit ist!).
Verfolgen wir unsere vergleichende Studie weiter, finden
wir leider keine genaue Anknipfung an den Enkyphoten.
Unter den Reptantia nimmt ja Homarus eine niedrige Stufe
ein, aber schon bei demselben finden wir fast ganz ähnliche
Verhältnisse wie bei Astacus. Die ersten Abdominalanhänge
sind einfach, beim Weibcechen ganz klein und mit eimem geglie-
derten Endfaden versehen, beim Männchen etwas grösser und
mehr oder weniger rinnenförmig. Etwas weniger umgeformt als
bei Astacus ist freilich der erste Anhang beim Homarus-
männchen, denn er besteht aus zwei Gliedern. Indessen ist
jede Spur des anderen Blattes verschwunden sowohl beim
Männchen wie beim Weibehen. Nach den Befunden bei Pe-
neus und den Eukyphoten muss man wohl den vorhandenen
Anhang beim Männchen als das Endopodit, beim Weibchen
dagegen als das Exopodit deuten. Es war ja auch Boas
Ansicht. Fir HuxLEY's entgegengesetzte Anschauung konnte
jedoch möglicherweise das sprechen, dass bei den Astaciden
und Homariden an den hinteren Abdominalfiissen das Endo-
podit der stärkere ist. Ist, wie ich glauben muss, Boas” Ansicht
die richtige, so hat man am ersten Abdominalsomite nicht mit
demselben Theil zu thun bei den Krebsweibehen, welche nor-
male Anhänge besitzen und bei denjenigen, weleche grössere
oder kleinere männliche Anhänge aufweisen. Wir sollten also
nicht nur eine ungleiche Form sondern auch verschiedene
Theile bei den normalen und den variirenden Weibehen finden.
Dann gewinnen auch die nicht seltenen Weibchen mit einem
normalen und einem kleinen, löffelförmigen Anhange ein grös-
seres Interesse. Indessen könnten vielleicht eben die so zahl-
reichen Variationen fir die Ansicht HUXLEY's sprechen, nach
welchen sowohl bei Männchen wie bei Weibehen der Endopodit
entwickelt ist.
Eimige ganz entscheidende Belehrung hieriiber giebt uns
auch die Entwicklungsgeschichte des Hummers nicht. Fast
') Vielleicnt darf ich bemerken, dass Sicyonia, bei welcher Gattung
alle Schwimmfiisse des Abdomens einästig- sind, gar nicht fir die hier
vorgefiihrte Anschauung gefährlich ist. Der Parallelismus der speciellen
Entwicklung des ersten 'Anhangs beim Männcehen und der Reduction
desselben beim Weibchen ist zu allgemein und zu regelmässig, um nicht
eine ursächliche Verkettung zu offenbaren. Sicyonia zeigt freilich, dass wohl
auch andere Verhältnisse die Reduction des Endopodits bedingen können.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 3. 2
gleichzeitig !) wurde die Entwickelung des amerikanischen
Humméers von S. L. SmitH?) und diejenige des europäischen
von G. O. Sars?) studirt. Sie unterscheiden beide drei Stadien
in der Entwicklung der Larven. Im letzten Larvenstadium
des europäischen Hummers (die Larve war 17—19 mm. lang),
konnte keine äussere Anlage der ersten Abdominalanhänge
beobachtet werden, obgleich die nachfolgenden Somite Spalt-
fisse trugen. Es ist ein ähnliches Verhältniss wie bei den
Krebsen. SmMirH theilt uns hieriiber folgendes mit: Bei jungen
Thieren von 14—17 mm:s Länge?), welche schon die Seiten-
anhänge der Thoracalfiisse verloren hatten, besass das erste
Abdominalsomit noch keine Anhänge. Bei einem jungen
Thiere, das »three inches» lang war, fand er dagegen denselben
Bau wie bei den älteren.
Von Nephrops hat SARS ausser zwei Larvenstadien auch
ein 12 mm. langes Junge untersucht, welches noch keine An-
hänge am ersten Abdominalsomite entwickelt hatte>?).
Es ist demnach ganz sicher, dass die ersten Abdominal-
anhänge bei den höheren Decapoden keine frihere, indifferente
Form haben, sondern dass sie unmittelbar ihre fir die ver-
schiedenen Geschlechter charakteristisehen Formen erhalten.
Diese Anhänge haben beim entwickelten Thier keine An-
wendung ausser der geschlechtlichen Funktion, und das scheint
die Entwicklung von friäheren indifferenten Stadien unter-
drickt zu haben. Bei denjenigen Krebsen, fir welche die
Abdominalfiisse als Schwimmfiisse grössere Bedeutung haben,
sind gewöhnlich die ersten Abdominalanhänge der Männchen
mit behaarten Exopoditen versehen, und erscheinen sie auch
friher unter der Entwicklung.
”
!) KRÖYER hatte freilich viel friiher sehr junge Stadien untersucht,
aber seine Angaben iiber das Vorkommen von Abdominalfiissen stimmen
weder mit den noch friiheren, von RATHKE gelieferten, oder mit den
Besultaten der beiden hier citirten Verfassern, iiberein. Monografisk
Fremstilling af slegten Hippolyte's nordiske Arter. Med bidrag til Deca-
podernes Udviklingshistorie. Vidensk. Selsk. naturvidensk. og matem.
Avd. IX Deel. 1842, s. 211. Das hier behandelte s. 257.
2) The Early Stages of the American Lobster (Homarus Americanus
EDWARDS), Trans. of the Conn. Acad. of Arts and Sciences. Vol. II.
ör "Parbr2:1s. 135.
3) Om Hummerns postembryonale Udvikling. Forhandlinger i Vidensk.
Selsk. i Christiania. 1874 s. 1. |
4) Die Larven des amerikanischen Hummers sind kleiner. SMITH's
drittes Larvenstadium umfasst Thiere von 10—14 mm:s Länge.
i 5).G. O. SARS. Bidrag til Kundskaben om Decapodernes Forvand-
linger. Separatabdruck aus der Archiv f. Math. og Nat. I. Christiania 1884.
28 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
Bei den Larven von Hippolyte polaris die noch in den
Eiern eingeschlossen waren, hat KRÖYER plumpe, haarlose
Bauchfiisse von derselben Form wie bei den ausgewachsenen
Thieren beschrieben. Er bildet sie ab an den 1—35 Abdominal-
somiten !). Nur sind sie noch sehr klein am ersten Somits.
Ich habe beinahe ebenso grosse Larven von Hippolyte Gaimardii
untersucht und keine Bauchfiisse gefunden. Weil jedoch das
Material nicht gut konservirt war, gebe ich weder eine aus-
fihrlichere Beschreibung noch Abbildungen. BoaAs?) giebt fir
Palemonetes varians an, dass die zwei ersten Stadien noch keine
Abdominalfisse besassen. FErst im dritten Stadium wurden sie
beobachtet, aber sie waren in diesem wie im nächst folgenden
vierten Stadium von einem sehr embryonalen Aussehen. Von
Herrn Prof. G. O. SArs habe ich eine briefliche Mittheilung er-
halten, nach welcher bei Hippolyte und Pandalus die Abominal-
fisse ziemlich spät im Larvenleben entwickelt werden und eigent-
lich ihre Funktion erst nach dem Schlusse des Larvenlebens aus-
fihren. Das erste Paar wird gleichzeitio mit den nachfolgenden
entwickelt aber besitzt schon von Anfang an ihren besonderen
Charakter, indem das Endopodit kleiner ist).
Unter den Schizopoden kennt man friihere indifferente
Stadien. Bei Luphausia ist das von sowohl CrAus”) wie SARS
beobachtet worden, und eben bei dieser Gattung sind sie bei
den alten Männchen sehr eigenthimlich ausgebildet. Bei
Pencus vermuthet SARS ein ähnliches Verhältniss (brieflich).
Die Umformung dieser Theile hat sich folglich bei den
meisten Decapoden schon in den ersten Stadien dieser An-
hänge kenntlich gemacht. Bei den Eukyphoten werden jedoch
die ersten Abdominalfisse zu derselben Zeit wie die ibrigen j
entwickelt, aber schon bei der ersten Entwickelung bemerkt
man bei den Weibehen den hemmenden Einfluss der speciellen
Bildungsrichtung, welche den Männchen nothwendig sind.
Dieser hemmende HFEinfluss ist, so viel ich weiss, nicht
geniägend beachtet worden. Mit den geschlechtlichen Ver-
hältnissen bei den Vertebraten lässt er sich nicht vergleichen.
Zwar ist bei den letzteren bekanntlich immer ein friheres
NY KRÖTDE [FCI 201 Paf VIS SEipo 0 TIO AS
2) BoaAS 1. c. s. 50—053.
3) Ich nehme gern die Gelegenheit dem Herrn Prof. SARS meine
grosse Dankbarkeit auszusprechen.
”) Uber einige Entomostraken und niedere Malakostraken Messinas.
Z.f w. Z. Bd. 13, 1863 s. 422. Diese Frage besonders a, 452.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 3. 29
indifferentes Geschlechtstadium vorhanden, und die Theile des
einen Geschlechtes sind gewöhnlich beim anderen rudimentär.
Aber diese Theile haben bei keinen Wirbelthieren ein gemein-
sames indifferentes Stadium, in welchem sie, soviel bis jetzt
bekannt geworden ist, dem Besitzer eine andere Funktion be-
sorgt haben, und die durch die geschlechtliche Ausbildung
mehr oder weniger unmöglich gemacht worden ist. Darum
schien mir diese Thatsache sehr wohl einer Besprechung und
Hervorhebung werth.
Fir mich hat fir jetzt diese Diskussion ihr hauptsächliches
Interesse darin, dass sie uns zeigt, dass auch unter normalen
Verhältnissen eine männliche Vererbung die Gestaltung der
Weibehen und die zeitliche Entwickelung der Organe bei
sowohl Männchen wie Weibchen beeinflusst!). Es sind darum
die oben beschriebenen Abnormitäten nur Ausdricke einer
Vererbung, die auch unter den normalen Verhältnissen die
schwache Form oder die totale Unterdriickung dieser Fisse
mittelbar oder unmittelbar verursacht. Es scheint auf diese
Griände gar nicht berechtigt in diesen abnormen Formvarta-
tionen einen Riickschlag zu einem älteren sehr hypothetischen
hermaphroditischen Zustand zu sehen. Bei dieser Gelegenheit
werde ich nicht weiter auf diese Verhältnisse und deren Be-
deutung bei der Besprechung der Correlation in beschränkterer
Fassung eingehen.
Wenn ich jetzt meine Mittheilung schliesse, hebe ich
ausdriäcklich hervor, dass ich in den der Beschreibung der
Abnormität beigefiägten Bemerkungen iiber einige allge-
meineren Fragen nicht etwas sehr Neues oder Merkwirdiges
vorgebracht zu haben glaube. Dennoch habe ich es nitzlich
geglaubt die neuen Thatsachen gegeniiber unsere alten An-
schauungen zu präfen. Ich habe auch einige fruher bekannten
Thatsachen zusammengestellt um meiner Auffassung von den
Ursachen und der Bedeutung der mitgetheilten Abnormität
einen besseren Grund zu geben. Mehr beiläufig habe ich
!) Es könnte vielleicht jemandem so sich darstellen, als ob auch
bei der Unterdrickung das zweite Paar in gleicher Weise beribrt werden
sollte. Hiergegen muss bemerkt werden, dass dieses, wie schon friher
gezeigt worden ist, auch beim Männchen eine andere Funktion besorgen
kann. Dieses Fusspaar ist kaum selbst umgeformt. Bei fast allen Deca-
poden ist der Geschlechtstheil an demselben eine Anhangsbildung. Dem-
nach muss, wie man leicht bei etwas tieferem Nachdenken einsieht, so-
wohl die Unterdriickung wie die specielle männliche Umformung der
beiden Fusspaare bei den Weibchen verschieden sein.
30 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
auch eme wichtige Folge der einseitigen geschlechtlichen Aus-
bildung beriihren missen. Auf viele, hier nur mehr oberflächlich
behandelte Fragen werde ich in anderem Zusammenhange
zurickkommen. l
Wenn jemand mir einen Widerspruch vorwerfen will,
weil ich mich den Theorieen von WEISMANN, NÄGELI und EIMER
gewissermassen beistimmend gestellt habe, kann ich nur an-
fähren, dass ich alle unsere Theorieen als derzeitige Erklärungs-
versuche betrachte, die einander durch den positiven Inhalt
ergänzen und gar nicht so scharf gegeniiber stehen brauchen.
Freilich gilt dasselbe nicht in gleichem Grade fir die kritischen
und negativen Seiten derselben Theorieen. Durch diese letzteren
ist zumUberfluss dargelegt, dass wir ein einziges ausreichendes
Erklärungsprincip noch gar nicht besitzen. Wegen einer nie
zu ermittelnden, vollkommenen Erklärung kann ich wenigstens
durchaus nicht die einander ergänzenden und bei der wissen-
schaftlichen Arbeit zum Theil sehr brauchbaren Hypothesen
verwerfen. Sie haben gewiss alle ihre Bedeutung, insofern
sie bedeutende Gruppen von Thatsachen zu verknipfen oder
zu beleuchten vermögen.
Als Anhang will ich eimige Bemerkungen iiber zwei
andere Fragen hier hinzufigen. Ich habe nämlich von den
oben dargelegten Gesichtspunkten geleitet meine Aufmerksam-
keit auch anderen rudimentären Organen beim gewöhnlichen
Krebse gewidmet. Es sind dies die Pleurobranchien. Bei
Pencwus”!) tragen sieben Somite (VIIL—XIV) Pleurobranchien,
bei Palemon, Palinurus, Homarus und Astacopsis sind nur
vier Somite (XI—XIV) mit solcehen Kiemen versehen”), bei
Astacus findet man nur eine funktionsfähige Pleurobranchie
(am XIV:ten Somite), bei Cambarus fehlen die Pleurobranchien
vollständig”). Ausser der entwickelten Pleurobranchie sieht
man bekanntlich bei Astacus Rudimente von anderen solchen.
In Folge der grossen Variation dieser Theile bei den ver-
schiedenen Gattungen sollte man vermuthen diese Rudimente
sehr unbeständig und wechselnd zu finden. Diese Vermuthung
scheint aber durchaus nicht zuzutreffen. HuxLEY gab erst an,
NF ETUxdEY) Ne. sto225
2) 1HU£x0St» ve 8.220, 223222
3) FAXON, 1. c. s. 3. Astacoides, eine fir Madagascar eigenthiimliche
Krebsgattung, besitzt wie Astacus die letzte Pleurobranchie aber entbehrt
alle Rudimente. HUXLEY, 1. c. s. 224.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 3. 31
dass die Zahl der Pleurobranchien fur A. nobilis HUXLEY und
A. torrentium HUXxLEY verschieden waren, nämlich bei diesem
2, bei jenem 3. FAXxON hat dieses Merkmal aufgenommen
und gefunden, dass bei allen Åstacus-arten ausser ÅA. pallipes
KLUNZINGER u. FAXON (= torrentvwum HUXLEY) und torrentium
KLUNZINGER u. FAXON findet man regelmässig drei rudimen-
täre Pleurobranchien. Dieselbe Zahl dergleichen Rudimente
sind sowohl fir die amerikanischen Krebse wie fär die Unter-
gattung Cambaroides!) angegeben worden. Weil HuXxLEY es
bekanntlich unentschieden lässt, ob seine ÅA. nobilis (= fluvia-
tilis) und torrentium (= pallipes) verschiedene Arten sind, habe
ich an unseren schwedischen Krebsen längere Zeit Beobach-
tungen iiber diesen Gegenstand gesammelt und in derselben
Weise ausnahmslos 3 rudimentäre Pleurobranchien gefunden.
Von diesen drei Rudimenten ist das vorderste das kleinste,
was sehr gut damit, dass sie bei eimer nahe stehenden Art
verschwunden ist, passt. HFinmal war die vorderste Pleuro-
branchie an der linken Seite so sehr reducirt, dass ich sehr
lange vergebens den haarfeinen kaum 1 mm. langen Rest der-
selben suchte. An der rechten Seite zeigte die vorderste
Pleurobranchie ihre gewöhnliche Entwickelung. Die hinterste
rudimentäre Pleurobranchie ist dagegen fast immer die grösste,
wie es ja zu erwarten war, weil die Pleurobranchie des XIV:ten
Somits bei dieser Gattung noch funktionsfähig ist. Das
Verhältniss dieser Pleurobranchien schien mir besonders des-
halb von Gewicht, weil sie sehr gut geschitzte rudimentäre
organe sind. Zum Theil mag ihre geringe Variation als Folge
von diesem Verhältnisse angesehen werden. Die einzige nen-
nenswerthe Variation die ich bisher bemerkt habe, ist eine
Verkalkung der ersten Pleurobranchie und die Ausbildung
einiger Seitenfäden am hintersten. Ich denke inzwischen noch
weitere Beobachtungen iiber diese Organe zu sammeln.
Wenn unsere schwedischen Krebse in dieser Hinsicht gut
mit der von HuxLEY A. nobilis genannten Form iibereinstimmt,
scheint es als ob die Ubereinstimmung in einer anderen Be-
ziehung nicht so gut wäre. Ich habe schon oben darauf hin-
gewiesen, dass die ersten abdominalen Anhänge des Männchens
eine etwas andere Form besitzen. Dasselbe gilt auch fir das
zweite Paar desselben Geschlechts, deren Form HuXxLEY ziemlich
1) FAXON, 1. c..s. 129, 131, 139, 143.
32 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
grosses Gewicht beilegt”). Weil ich nicht HuxLEys ÅA. torren-
tium zu untersuchen Gelegenheit gehabt habe, muss ich nach
den Zeichnungen urtheilen. Ich gebe in den Figuren 10 u.
11 Copien von seinen Abbildungen”?) des Endopodits vom
letztgenannten Anhange dieser beiden Arten, von welchen
Abbildungen man leicht die Verschiedenheiten sehen kann.
Bei A. fluviatilis, Fig. 11, ist der zusammengerollte Theil
sehr schräg gestellt und bildet nach unten zu:einen deutlich
hervortretenden lateralen Höcker. Der gegliederte Endfaden,
g, ist viel länger als der iibrige Theil des Anhangs. Fig. 9
zeigt denselben Theil von unseren schwedischen Krebsen.
Wie man sogleich wahrnimmt, steht die Form desselben fast
in der Mitte zwischen den in den Fig. 10 u. 11 wieder-
gegebenen Anhängen. Der gegliederte Faden und die zu-
sammengerollte Endplatte sind fast gleich lang, und die letztere
ist freilich mehr schräg als bei A. pallipes (= torrentium
HuxLEY), aber bei weitem nicht so viel wie bei A. jfluviatilis
(= nobilis HuxLEY). Bei auf dem hiesigen Institute befind-
lichen injicirten Krebsen welche von FriG in Prag einge-
kauft worden sind, finde ich fast dieselbe Form dieser An-
hänge wie bei unseren gewöhnlichen Krebsen. Ubrigens häbe
ich zu weniges Material von nicht schwedischen Krebsen
gesehen, um die Bedeutung dieser Formverschiedenheit mehr
eingehend besprechen zu können.”)
2) HUXLEY, 1: 6: 8: 207.
SYCHUXLEY, I C. Fi8.002 DD; und IH.
3) Bei dieser Gelegenheit will ich es nicht unerwähnt lassen, dass
ich einige Verschiedenheiten bei Krebsen von verschiedenen Gegenden
des Schwedens beobachtet habe. So habe ich eben jetzt ein halbes
Hundert Krebsen von Nerike untersucht, welche wenige Abweichungen in
der Form der ersten Abdominalanhänge der Weibchen zeigten. Solche
Abnormitäten, sind mir in grösster Zahl vorgekommen an Krebsen, welche
vom siidlichen Skåne erhalten wurden. Bei denselben Krebsen habe
ich auch Branchiobdella varians in grosser Menge gefunden. Hieriiber
werde ich nachher eine besondere Notiz publiciren, weil dieser Wurm
wohl bisher bei schwedischen Krebsen nicht beobachtet worden ist. Bei
Krebsen von anderen Gegenden Schwedens habe ich denselben nie beob-
achtet. Bei solchen von der genannten Lokale jedoch sehr regelmässig.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 3. 33
Nachtrag.
Nach der HEinsendung vorliegenden Aufsatzes an die
Akademie der Wissenschaften, ist es mir durch die Gitte des
Herrn Dr Boas möglich geworden, den an der 6:ten Seite be-
sprochenen Krebs, von welchem Boas eine abweichende Form
der ersten abdominalen Anhänge friher angegeben hatte, näher
zu untersuchen, und setze ich hier das Resultat dieser Unter-
suchung als Nachtrag zu. '
Der Krebs war ein recht grosses Weibehen. Die An-
hänge des ersten Abdominalsomits waren fast genau von der-
selben Form, die ich als Anfangsstadien in der männlichen
Umbildung bezeichnet habe. Sie waren indessen viel länger
als bei dem Thiere, deren Anhang in der Fig. 2 der Tafel
wiedergegeben ist. Die Spitze des einen Anhangs war be-
schädigt, bei dem anderen war sie etwas zackig. Die An-
hänge der beiden Seiten schienen mir ungewöhnlich gleich-
förmig entwickelt.
Weil ich solcehe Unregelmässigkeiten am meisten bei den
schwedischen Krebsen, an welchen Branchiobdellen lebten, ge-
funden habe, fige ich die Angabe hinzu, dass auch dieser
Krebs zahlreiche Branchiobdella-Eier trug. Es ist jedoch ganz
gewiss nicht anzunehmen, dass eine ursächliche Verbindung
zwischen diesen beiden Thatsachen bestehen kann.
34 BERGENDAL, ABDOM. ANHÄNGE BEI KREBSWEIBCHEN.
Erklärung der Abbildungen.
Uberall bedeutet: ex, Exopodit, en, Endopodit.
Die Figuren 2—6, 8, 9 und 11 von ÄÅst. fluviatilis.
. 1. Anhang des ersten Abdominalsomits vom Weibcehen (ÅA. pal-
lipes). Normale Form. 3/,. Copie aus HuxLey. Bei unseren
Krebsen, A. /uviatilis, ist dieser Anhang recht stark behaart.
. 2a. Abnorme Form desselben Anhangs von einem Weibchen.
Löffelähnliche Form. hb. Querschnitt desselben bei c.
. 3a. Anhang desselben Somits eines anderen Weibchens. Bei-
/
nahe ?/,. ob. Querschnitt desselben bei c.
. 4. - Querschnitt eines ähnlichen Anhangs.
. 5. Männlicher Anhang der ersten Abdominalsomits. ?3/;. Copie
aus HUxLEY.
. 6a. Gewöhnliche Form desselben Anhangs bei unseren derselben
Species zuhörenden Krebsen. 3/,. b. Querschnitt desselben Theils
bei ec.
. 7. Anhang desselben Somits eines Männchens v. A. pallipes.
Copie aus HUXLEY.
. 8. Anhang des zweiten Abdominalsomits vom Weibchen. 3/,.
. 9. Endopodit vom Anhange des zweiten Abdominalsomits bei
unseren gewöhnlichen Krebsmännchen. Der gegliederte Endfaden
g ist ein wenig nach rechts geföhrt. f. Die zusammengerollte
Endplatte.
. 10. Endopodit desselben Anhangs eines Männchens von 4. pal-
lipes. ?/4. Copie aus HUXLEY f. g. 8. Hig. 9.
. 11. Endopodit desselben Anhangs eines Männchens v. ÅA. fluvia-
tilis: Copie aus HUxLEY f. g. s. Fig. 9.
. 12. Der erste Abdominalanhang eines männlichen Hummers.
Copie aus” BoAst I. es craft: Vis Eg: 164
. 13. Derselbe Anhang eines Männchens von Peneus. Copie aus
Boas 1. ce. Taf. V. Fig. 162. a. Der mit Haken besetzte in-
nere Rand.
. 14. Derselbe Anhang eines Männchens von Palemon squilla.
20/, a. Hakenförmige Haare.
. 15. Endopodit desselben circa 80 mal vergrössert, a wie in der
vorigen Figur.
. 16. Zweiter Abdominalanhang desselben Männchens. ?0/,. m Ap-
pendix masculina, 7 Appendix interna. :
30
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0O 3.
Fig. 17. Die Haken an der Spitze der Appendix interna desselben
Anhangs. /1:
Fig. 18. Die hakenförmigen Haare des in den Figg. 14 und 15 ab-
gebildeten Endopodits bei stärkerer Vergrösserung (260/,) a. b. c.
Verschiedene Formen der Haare.
Fig. 19. Endopodit des ersten Abdominalanhangs eines Weibcehens
von Palemon squilla bei derselben Vergrösserung wie die Ab-
bildung Fig. 15.
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BIHANG TILL K. SVENSKA VET.AKAD. HANDLINGAR. Band 14, Afd. IV. N:o 4.
BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN
OM
HYDROID-FAUNAN VID SVERIGES VESTKUST.
AF
M. SEGERSTEDT.
MED EN TAFLA.
STOCKHOLM, 1889.
OK'TRYCKERIET. P. A. NORSTEDT Ö& SÖNER
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D. kännedom, man eger om de svenska hafvens Hydroid-
fauna, är ganska ringa. LINNÉ upptogi Fauna Svecica tolf arter,
Professor S. LovÉnN redogjorde i sina Bidrag till kännedomen
af slägtena Campanularia och Syncoryna, för ytterligare fem,
och Professor GUSTAF LINDSTRÖM anförde, i sina Bidrag
till kännedomen om Östersjöns Invertebrat-fauna två arter, deraf
en gemensam med Vesterhafvet. Endast aderton arter Hy-
droider äro således hittils uppgifna såsom lefvande vid Sve-
riges kuster.
Somrarne 1884 och 85, senare året med reseunderstöd af
Kongl. Vetenskapsakademien, vistades jag i Bohuslän för att
studera derstädes förekommande Hydroider och gjorde då
till min närmaste uppgift att förskaffa mig en så fullständig
kännedom som möjligt om, hvilka representanter för denna
djurgrupp vi hafva vid denna del af vår vestkust, deras före-
komst och utbredning.
Som jag under större delen af tiden hade fördelen af
att vistas vid Kongl. Vetenskaps-Akademiens zoologiska station
Kristineberg, var det företrädesvis fjorden Gullmaren och
skärgården utanför densamma, som utgjorde fältet för mina
"undersökningar, men äfven vid de längre norr ut belägna
Väder- och Kosteröarna hade jag tillfälle att undersöka Hy-
droid-faunan, ehuru mindre grundligt, beroende på att ja
endast under en temligen kort tid hade tillfälle att vistas
nämda platser.
Denna uppsats kommer hutvudsakligen att innehålla redo-
görelse för resultatet af dessa undersökningar. Då jag emel-
lertid ansett lämpligt att i densamma lemna ett mera full-
ständigt faunistiskt bidrag, har jag icke inskränkt mig till
en redogörelse endast för de former jag sjelf funnit, utan
upptagit alla från vår vestkust hittills kända Hydroider.
&
Oo
N
a
4 SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
Dessa uppgå till ett antal af sextiosex. Af dem har jag
sjelf funnit femtiosex. Beträffande de öfriga tio, har jag
sett exemplar af åtskilliga bland dem i tidigare gjorda sam-
lingar i Riksmuseum 1 Stockholm och i Upsala zoologiska
museum. Om andra åter har jag hemtat mina uppgifter dels
från LINNÉS och LOVÉNS här ofvan omnämda arbeten, dels från
Anteckningar öfver vid Sveriges vestkust funna Hydroider,
förda af Professor S. LOVÉN !).
Uppgifterna om några arters förekomst i Öresund och
vid Kullen i Skåne äro hemtade dels från dessa anteckningar
dels från GEORG WINTHERS förteckning öfver i Danmark funna
Hydroider.
Då alla i det följande omnämda arter redan äro beskrifna
i HincEs' eller G. O. SARS” arbeten, har jag ansett öfverflödigt
att här lämna några diagnoser öfver dem, utan endast vid
hvarje art anfört det arbete, der den bästa beskrifningen
förefinnes.
Till sist har jag att framföra mitt vördsamma tack till
Professor S. LOVÉN för tvenne somrars vistelse vid zoologiska
stationen Kristineberg samt begagnandet af Riksmusei Hy-
droidsamling och hans egenhändiga anteckningar och figurer.
Åfven för herr Professor T. TuLLBErRG beder jag härmed få
betyga min tacksamhet för det han till mig välvilligt öfver-
låtit bestämmandet af Upsala zoologiska musei Hydroid-sam-
ling, för hvilket arbete jag åtnjutit ersättning af de medel,
Grosshandlaren F. K. E. BöÖnNsow skänkt till nämda museum.
Förteckning öfver använd literatur.
LörFLiNG, P., Beskrifning på tvenne fina koraller; K. Vet.
Akad. Handl. för år 1752.
LINNÉ, Fauna Svecica, 2 upl. Sthlm 1761, pp. 539 och 540
—542.
Lovén, S., Bidrag till kännedomen af slägtena Campanularia
och Syncoryna; Kongl. Vet. Akademiens handl. för år
1835.
LINDSTRÖM, G. Om utvecklingen af Sertularia pumila L. Öfver-
sigt af K. Vet.-Akad. Förhandl. B. 12, 1855, p. 365, t. 13.
LINDSTRÖM, G. Om Östersjöns Invertebrat-Fauna, b. c. p. 49.
!) I dessa anteckningar, hvilka äro nedskrifna under år 1835, finnas
några och trettio arter upptagna.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 4. 5
Hinces, T., History of the Britiech Hydroid Zoophytes; 2 del.
London 1868.
ALLMAN, G. J.. A Monograph of the Gymnoblastic or Tubu-
larean Hydroids, 2 del., London 1871 och 1872.
SARS, G. O., Bidrag til Kundskaben om Norges Hydroider.
Christiania Vid. Selsk. Forhandl. 1873.
Hinces, T., Notes on Norwegian Hydroids from deep water.
Ann. and Mag. of Nat. Hist., 4:de ser., vol. XIII, London
1874.
WINTHER, G., Fortegnelse over de i Danmark og dets nord-
lige Bilande fundne hydroide Zoophyter. Schjodtes Na-
turhist. Tidskrift 1879.
STORM, V., Bidrag til Kundskaben om Throndhjemsfjordens
Fauna, IV. Kongl. Norske Vid. Selsk. Skrifter 1881.
KIRCHENPAUR, Nordische Gattungen und Arten von Sertulari-
den. Abhandl. aus dem Gebiete der Naturwissensch.
Bd. VIII, Hamburg 1884.
COELENTERATA.
Klass HYDROZOA.
Ordn. Hydroida.
Underordn. I. Athecata.
Fam. 1. CLAVIDAE.
Clava GMELIN.
C. sqvamata O. F. MöLLERr.
HINCKS. British Hydroid Zoophytes, vol. I, pag. 4.
Vanlig i Bohuslän på Fucus-arter och andra i strand-
regionen växande alger. Enligt WINTHER funnen i Öresund.
Fam. 2. PODOCORYNIDZ.
Podocoryne M. SArs (in part.).
P. carnea M. SARS.
HINCES] (BES EH: vo Vv: ol op: 205
Af denna art har jag i Gullmaren erhållit några exem-
plar, fästa på skalet af lefvande Nassa reticulata. Enl. Wis-
THER funnen i Öresund.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 4. 7
Hydractinia VAN BENEDEN.
H. echinata FLMsc.
HINCKS. Br. H; Zn Va la PU2O:
Ganska vanlig i Gullmaren och skärgården utanför fjor-
den i 10—50 meters djup. Alla exemplar, som jag erhållit,
ha varit fästade på snäckskal, bebodda af Pagurider. Enligt
WINTHER funnen i Öresund.
Fam. 0; CORYNIDAE:
Coryne G.AERTNER.
C. pusilla Gris.
EINCEKSS Bri EZ va pa 39;
Vanlig såväl i Gullmaren som vid Väderöarna och Koster
i strandregionen på alger och stenar.
C. van Benedenii HincKs.
FIENCES. 2 Br AE 0 NN Pata
I Gullmaren ha erhållits några få exemplar på PFucus
vesiculosus och Zostera marina.
Syncoryne EHRENB. (in part.).
S. Sarsii LovÉN.
LOVÉN, Bidrag till kännedomen om slägtet Campanularia och Syncoryna.
FÖRVSKA ke PElan dl: 1835. CHINOKS) Br Hi Ze Vall. pir o£e
Sjelf har jag aldrig lyckats anträffa denna redan för
öfver femtio år sedan af Professor S. LovÉsns i Bohus-
län funna art. Enligt uppgift lär den då erhållits vid
Måsskär, beläget omkring 7 kilometer vester ut från ön
Orust.
MG SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
Fam. 4. "STAURIDIIDAT
Cladonema DUJARDIN,
C. radiatum Duz.
HYNCESS BIS ENT 2A Ne ve Spa rOR:
I ett af akvarierna vid Zoologiska Stationen fann
Jag en dag under sommaren 1885 några af denna arts egen-
domliga Medusor simma omkring ungefär 5 dm. under vatten-
ytan. Några fastsittande kolonier lyckades jag deremot icke
erhålla, hvarken i aqvariet elleri öppna hafvet. Två år senare
iakttogos i Gullmaren enligt uppgift af Kandidat E. Lönnberg,
som då vistades vid stationen, Medusor i stor mängd dels
simma omkring i vattenytan, dels krypa på i strandregionen
växande alger.
Fam. 5. EUDENDRIIDA.
Eudendrium EHRENB. (in part.).
E. ramosum L.
HINCKS; Bri Hj Zl Vv: I, Pp. s2.
Denna art har jag sjelf aldrig anträffat. Den upptages
emellertid af LInsÉ i Fauna Svecica och uppgifves af Prof.
LovÉN i hans anteckningar vara funnen vid Kullen i Skåne.
E. annulatum Norm.
HINCEBS DI HE va Lp. 03:
I Gullmaren har jag erhållit några exemplar af denna
art på norra sidan af den i närheten af Zool. Stationen
belägna Blåbergsholmen, växande på vidfästningsorganet af
Laminarior.
E. capillare ÅLDER.
EITNORKSSTBTS ENS Msn Valls SA
Denna art fann jag vara ganska vanlig vid Väderöarna
på korallbotten. I yttre delen af Gallmaren erhöll jag äfven
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 4. 9
några små exemplar från omkring 40 meters djup, fästade
på gamla musselskal och stenar.
E. arbuscula T. S. WRIGHT.
HINCES, Br. BH: 4. Vv. I, p. 84;
I Gullmaren erhöll jag några exemplar af ett Eudendrium,
som jag, ehuru med någon tvekan, hänfört till denna art. I
stammens och grenarnes byggnad äfvensom beträffande ko-
loniens habitus i dess helhet öfverensstämma de med HINncESs'
beskrifning öfver £. arbuscula. Deremot afvika de något
från denna beträffande sjelfva polyperna. Enligt beskrif-
ningen skola dessa vara af en hvit färg samt vid basen
försedda med en krets af trådceller. På de af mig funna
exemplaren voro polyperna i friskt tillstånd gula eller ljusröda
och saknade nämda krets af trådeeller. Ty värr äro exem-
plaren alldeles i saknad af gonophorer, från hvilka, att döma
af HIncKsS' beskrifning, de bästa karaktärerna för arten äro
att hemta.
Fam. 6. ATRACTYLIDA.
Perigonimus M. SARS.
P. repens T. S. WRIGHZ. |
HINCKS, Br. H. Z. v. I, p. 90. NE
I Gullmaren och den utanför belägna skärgården har jag
ofta funnit denna art på skal af Turritella communis. Enligt
WINTHER är den funnen i Öresund.
P. muscoides M. SARS.
M. SARS, Fauna litt. Norvegie, Bd. I, pag. 8, tab. I, fig. 19—21.
Af denna förut endast från Norge kända art har jag i
Gullmaren funnit åtskilliga exemplar från 30—100 meters
djup, vanligen fästade på rör af Sabella pavonia och Tubularia
indivisa.
10 SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
P. abyssi G. O. SARS.
G. O. SARS, Bidrag til Kundsk. om Norges Hydroider, Forhandl. Vid.
Selsk. i Christiania 1873.
I den s. k. Kosterrännan innanför Kosteröarna erhölls
från omkring 180 meters djup ett exemplar af denna i likhet
med föregående förut endast från Norge kända Hydroid.
Kolonien var utbredd på skalet af en Nucula nuecleus och
rik på gonoforer. Som exemplaret, då jag erhöll det, redan
var dödt, undersöktes det ej, förr än det en tid legat i sprit.
Jag lyckades då ur en af gonoforerna, som syntes mig
mest utvecklad, få fram en nästan fullt utbildad medusa.
Bougainvillia LrEsson.
B. ramosa VAN BENEDEN.
ENCESS BE: EL val Pa 09S
Mycket vanlig i Gullmaren, der den erhålles från 50—100
meters djup, fästad på hvarjehanda föremål, företrädesvis rör af
Sabella pavonia och Tubularia indivisa.
B. muscus ALLMAN.
HINCKS, Brit fä Ivaje, pa ud
Denna art är äfven ganska allmän i Gullmaren. Den
förekommer i strandregionen på Fucusarter och andra alger,
ofta tillsammans med Campanularia flexuosa. Enl. Professor
LovéÉN funnen vid Kullen i Skåne.
Dicoryne ALLMAN.
D. conferta ÅLDER.
EINCES) Br, EH. ZOow: Ip. 1Ob:
Af denna art har jag haft tillfälle att undersöka tvänne
exemplar, båda funna i Gullmaren, det ena af mig sjelf, det
andra af Prosektor, Dr THÉEL.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. aAFD. IV, N:o 4, 11
Fam. 7. TUBULARIIDA.
Tubularia L. (in part.).
T. indivisa L.
HINCKES) Br: HZ: v. I p.o115t
Ganska vanlig i Bohuslän. I yttre delen af Gullmaren
har jag erhållit flera exemplar, äfvensom vid Väderöarna och
Koster. Enligt WINTHER är den funnen äfven i Öresund.
T. larynx ELuis.
G. J. ALLMAN Gymnabl. or Tubul. Hydroids, Part II, p. 406.
Åfven denna art är i Bohuslän mycket vanlig. Den
förekommer i mängd i Laminariaregionen, och vidfästnings-
organet af Laminarior tyckes utgöra ett kärt tillhåll för
densamma. Men äfven från större djup har jag i Gullmaren
erhållit exemplar af densamma, fästade på gamla musselskal,
Ascidior och maskrör.
Underordn. II. Thecaphora.
Fam. 8. CAMPANULARIID.AE.
Clytia LAMmourovx (in parte).
C. Johnstoni ÅLDER.
HINCKS BE, Ha 4: Vvs Ly Dp: L40;
Vanlig såväl i Gullmaren som vid Väderöarna och Koster
från strandregionen ända ned till omkring 50 meters djup,
fästad företrädesvis på alger och bryozoer. Förutom den van-
ligen enkla formen har jag erhållit några exemplar af den
förgrenade, dessa emellertid alla från större djup. Enligt
uppgift i Professor LovÉns anteckningar är den af honom
funnen äfven vid Kullen i Skåne.
12 SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
Obelia PERoON ET LESUEUR.
0. dichotoma L.
HINCES, Br: Hi Zov.lyp; 566:
Ganska vanlig i Gullmaren i växlande djup, fästad vid
hvarjehanda föremål, ofta på Chorda filum, på hvilken alg
stundom kolonier af flere decimeters utsträckning kunna
förekomma.
0. flabellata HincKrs.
HINCES, Br: HZ: Vv. op. ibde
Af denna art har jag haft tillfälle att undersöka några exem-
plar från Gullmaren, tagna af herr Prosektor HJ. THEEL och
tillhörande Upsala zoologiska museum. Beträffande gonozoiden
(Medusan) har jag funnit, att den som nyss utvecklad besitter
tjugofyra tentakler. Jag har iakttagit detta på ett spritlagdt
exemplar, hos hvilket i vissa könskapslar funnos utvecklade
Medusor, så väl bibehållna, att tentaklerna kunde räknas.
0, geniculata L.
HINCES, Br. H.: Z..v. I, p. 149, G. LINDSTRÖM, om Östersjöns Invertebrat-
Fauna, 1. c. p. 74.
Ganska vanlig i Bohuslän, företrädesvis på Laminarior.
Lovenella HIincKrs.
L. clausa Lovén,
Campanularia elausa, S. LovÉN, Bidrag till kännedomen af Campanularia
och Syncoryna; K. V. A:s Handl. 1835.
HiINOKS,/ Br. / ER 2: vi IL, Blnn.
Enligt uppgift i Professor LOovÉNs anteckningar funnen
vid Koster på Fucus. Sjelf har jag aldrig lyckats anträffa
denna art.
L. producta G. O. SARS.
Calycella producta, G. O. SARS, Bidrag till Kundskaben om Norges Hydroider.
Forhandl. i Vidensk. Selsk. i Christiania 1873.
Lovenella producta, HINCKS, Norwegian Hydroids from deep water. Ann.
a. Mag. of Nat. Hist., XIII, 1874.
Vid Koster erhöllos från omkring 180 meters djup två
exemplar af denna förut endast från Norge kända hydroid.
h
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o4. 13
Det ena exemplaret var fästadt på röret af en Tubularia indivisa,
det andra på en Ascidia. Båda exemplaren voro alldeles i
saknad af könskapslar.
Gonothyrga ALLMAN.
G. gracilis M. SARrRs.
HINOKS, IBC, Zi VI lp. 189.
Denna lilla fina hydroid har jag erhållit endast på två
ställen, nämligen i yttre delen af Gullmaren, der några få
exemplar fingos från omkring 50 meters djup, samt vid Koster,
der ett exemplar, växande på en AÅscidia erhölls från inemot
180 meters djup. Enligt uppgift i Professor LovÉns anteck-
ningar har den af honom blifvit funnen vid Grafvarne i
Bohuslän.
G. Lovéni ALLMAN.
S. LOVÉN, Bidrag till kännedomen af Campanularia och Syncoryna, K. Vet.
Axsvtfandirlis3o: HINCKS, Br. H. 4. v. I, p. 181.
Vid Väderöarna erhöll jag denna redan för öfver femtio
år sedan af Professor LOovÉNn i Bohuslän funna art i stor
mängd från omkring 100 meters djup, fästad på rör af Tubu-
laria indivisa. Enligt WINTHER är den funnen i Öresund.
Campanularia LAMARCK (in parte).
C. caliculata HincKrs.
HINCKS; Br. EH: ZVv. I; ps (164;
I Gullmaren har jag funnit några exemplar växande på
rödalger.
C. Hincksii ÅLDER.
HINCKS, Br. Hi 4: Vytl ap: 162:
Af denna genom sina efter längden strimmiga polypbägare
egendomliga art har jag funnit ett enda exemplar i yttre
delen af Gullmaren från omkring 90 meters djup, växande
på ett Sabellarör.
14 SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
C. verticillata L.
HINCKS) Bro MN. sp LOd
Vid Väderöarne erhöll jag denna art i stor mängd från
korallbotten.
C. neglecta ÅLDER.
ElINCKS, BI. Hl: Za Vvalbaps fl
Ett enda litet exemplar har jag erhållit i yttre delen af
Gullmaren på en Fucus vesiculosus tillsammans med följande art.
C. flexuosa HincKrs.
HINCKES; 'Br. El Z. vy. I, p. 168:
P. LÖFLING: Madrepora planteformis... KR. V. A:s handl. 1752 p. 114.
Allmän i Bohuslän på Fucus-arter och andra i strand-
regionen växande alger, äfvensom på sjelfva klippväggarne
och i fördjupningar i klipporna, som endast vid starkt våg-
svall förses med friskt hafsvatten. Enligt WINTHER funnen
i Öresund. LIinnÉs Sertularia Hezxuosa, torde vara identisk
med denna art.
Fam. 9. CAMPANULINIDAE.
Opercularella Hinczrs.
0. lacerata JOoHNSTON.
EINCES) Br. HZ VA P9
Af denna späda, lätt förbisedda art har jag i Gullmaren
erhållit några exemplar på Fucusarter.
Fam. 10. LAFOÉRIDA.
Calycella HincEs (in parte).
C. fastigiata ALDER.
HINCKS, Br. UH; Mo vill, pp. 208.
I Zoologiska Riksmuseum har jag sett ett exemplar, hvilket
uppgifves vara taget af fiskare i Kattegat, långt från kusten.
Detsamma är fästadt på stammen af en Antennularia antennina.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 4, 15
C. syringa L.
FINCKS,) Br: EH. Z.0v.oIy pc 200;
Af denna art har jag funnit några få exemplar i Gull-
maren och vid Väderöarna på 50—100 meters djup, para-
siterande på andra hydroider.
Filellum HINncKEs.
F. serpens HaAssaL.
EHTNCEKS, Br. Hi Z. V. I, p- 214,
Mycket vanlig i Bohuslän, parasiterande på andra Hy-
droider, företrädesvis på Sertularia abietina.
Lafoöa LAMOUROUX.
L. fruticosa M. SARs.
HINEESKBIr. ENA: lv:nItp., 202.
Af denna art har jag endast erhållit några få små exem-
plar vid Väderöarna från omkring 100, och vid Koster från
omkring 180 meters djup.
L. dumosa FLMNG.
HINCESA BES EZ Vv ps 200.
Denna art är ganska vanlig i Bohuslän, i synnerhet den
krypande, på andra Hydroider parasiterande formen; men
äfven den fria, trädlikt förgrenade formen erhålles ganska
ofta. Den förekommer i växlande djup; i Gullmaren har
jag erhållit den från 35—50, vid Koster från omkring 180
meters djup.
Fam, 11... HALECIID ZE.
Halecium ÖKEN.
H. halecinum L.
HINCKES, Br. H. Z. v. I, p. 221.
Förekommer ganska allmänt såväl i Gullmaren som vid
Väderöarna och Koster. Den erhålles sällan från mindre
16 SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
djup än 50, men går deremot, såsom förhållandet är vid
Koster, ned till ett djup af 180 meter.
H. Beanii JoHNsTON.
HINCKS, Br, HZ SoL pe 22.
På några ställen i yttre delen af Gullmaren har jag er-
hållit denna art från ett djup af 10—30 meter, fästad vanligen
på alger. I Zool. Riksmuseum har jag sett åtskilliga exem-
plar, hvilka uppgifvas vara tagna vid Väderöarna.
H. sessile NORMAN.
HINCESA Br. Hi Za vd, ps 229,
I den utanför Gullmaren belägna skärgården har jag er-
hållit några exemplar af denna art från 30—50 meters djup,
fästade på gamla musselskal och stenar.
H. tenellum HIincKEs.
HINGES, Bri Ava dl ap. 2205
I Gullmaren har jag erhållit ett exemplar af denna fina
Hydroid från omkring 50 meters djup, fästadt på en Diphasia
tamarisca. Enligt uppgift i Professor LovÉnNs anteckningar
har den af honom blifvit funnen vid Grafvarne i Bohuslän.
Fam. 12. SERTULARIIDAE.
Sertularella GRAY.
S. polyzonias L.
HINCKS) Bri IEI ve Lp; 200:
Mycket allmän i Bohuslän och erhålles vanligen från 20
—30 meters djup, men förekommer dock i både större och
mindre djup än detta.
S. Gayi LAMRX.
HINCES, Bro HH; 4: Val; Pe BS
Denna genom sin gröfre form och sina svagt veckade
polypbägare från föregående lätt skilda art har jag träffat
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0o4. 17
endast vid Väderöarna, der den emellertid syntes vara
ganska allmän i 50—100 meters djup, fästad vid hvarjehanda
föremål, företrädesvis koraller.
S. tenella ALDER.
HINCES; Br. Hl Ziv. I; pc 242.
Denna art har jag funnit såväl i Gullmaren som vid
Väderöarna och Koster, ehuru öfverallt ganska sparsamt. Den
erhålles ej gärna från mindre djup än 50 meter, men går
deremot, som förhållandet är vid Koster, ned till ett djup af
180 meter. Den uppträder vanligen som parasit på andra
hydroider, företrädesvis Tubularia indivisa och Sertularia abie-
tina.
NS. rugosa L.
HINCKSN bra Hl Arv, p. 241.
Temligen allmän i Bohuslän och erhålles från blott några
få till 100 meters djup, fästad vid hvarjehanda föremål, före-
trädesvis alger och bryozoer.
Diphasia AGASSIZ.
D. tamarisea L.
HINCKS) Br. EL Zö Vv: Lip: 2b4.
Vid Väderöarne erhöll jag denna art i stor mängd från
omkring 100 meters djup, fästad på koraller. Äfven i yttre
delen af Gullmaren har jag erhållit densamma från 40—50
meters djup, fästad vid gamla musselskal och stenar, äfven-
som vid Koster från 180 meters djup.
D. fallax JOoHNSTON.
HINCES, Br. H. Z. v. I, p. 249.
I likhet med föregående förekommer denna art temligen
ymnigt vid Väderöarne, men synes för öfrigt vara sällsynt i
Bohuslän. I Gullmaren har jag erhållit ett enda litet exem-
plar.
18 SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
D. rosacea L.
HINCKS, Br. Hi Z. VY: Lp: 240.
I yttre delen af Gullmaren har jag erhållit ett enda litet
exemplar från ett djup af omkring 50 meter, fästadt på röret
af en Tubularia indivisa.
D. attenuata HincKrs.
HiNCKBS, Bri EE i vol ps tl.
Af denna art har jag erhållit ett enda exemplar i Gull-
maren från omkring 70 meters djup, fästadt vid en Sabellas rör.
Sertularia L. (in part.).
S. pumila L.
HINCKS, Br. H. Z. v. I, p. 260. G. LINDSTRÖM, om utvecklingen af S.
pumila L. Öfversigt K. Vet. Ak. Förh., 1855, p. 65, t. 13.
Mycket vanlig i Bohuslän på Fucus-arter och andra alger
i strandregionen. Enligt WINTHER funnen vid Kullen i Skåne.
S. abietina L.
EHINCKS, Br: H. 4: v. I) p. 2606.
Denna art är äfven mycket vanlig i Bohuslän. Den er-
hålles från omkring 40 ända till omkring 180 meters djup,
fästad vid hvarjehanda föremål, förnämligast gamla musselskal
och stenar. Enligt WINTHER erhållen vid Kullen i Skåne.
S. tenera G. O. SARS.
G. O. SARS, Bidrag till Kundsk. om Norges Hydroider. Forhandl. Vidsk.
Selsk. i Christiania 1873.
I yttre delen af Gullmaren erhöll jag åtskilliga exemplar
af denna Hydroid från ett djup af omkring 50 meter, fästade
på stenar och musselskal. Hos några exemplar äro de
på samma pinnula sittande polypbägarne alla böjda uppåt,
så att en viss likhet med förhållandet hos Hydrallmannia
faleata gör sig gällande.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 4. 19
S. fusca JOHNSTON.
HINOKSA BE. Er Ar IV: i, Pe 202.
I Riksmuseum finnes ett exemplar af denna högst
sällsynta Hydroid, som af fiskare blifvit taget i Kattegat långt
från kusten. Hvarken lokalen eller djupet, der det erhållits,
äro närmare angifna.
Hydrallmannia HIncrs.
H. falcata L.
EKINOKS, Br; El 4: Vil, Pr 200:
Några små exemplar har jag erhållit i yttre delen
af Gullmaren från 30—50 meters djup. I KRiksmuseum
finnas åtskilliga ganska stora exemplar, som blifvit tagna i
Kattegat, långt från kusten. Enligt WINTHER är arten funnen
vid Kullen i Skåne.
Thuiaria FLMNG.
T. thuia L.
EIRNCKS) DIS EL Ze Va Ip: 210,
I Riksmuseum finnas åtskilliga exemplar, hvilka af
fiskare blifvit tagna i Kattegat, långt från kusten, utan när-
mare uppgifven lokal.
'T. lonchitis ELLis ET SOLANDER.
T. articulata PALLAS, HINCKS, Br. H. Z. v. I, p. 277.
KIRCHENPAUER: Nordische Gatt. u. Art. von Sertul., Abhandl. aus dem Geb.
der Naturwissensch., Bd. VIII. Hamburg 1884.
I yttre delen af Gullmaren har jag erhållit några få
exemplar från 40—50 meters djup.
Bam UM UOTA RIDA
Antennularia LAMCK.
ÅA. antennina L.
HINCKS, Br. H. Z. v. I, p. 280.
I södra delen af den utanför Gullmaren belägna skär-
gården, mellan fiskläget Grundsund och skäret Nordbonden,
20 SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
har jag erhållit några exemplar från omkring 40 meters
djup. I Riksmuseum finnas några förut i Bohuslän tagna
exemplar, men lokalen, der de erhållits, är ej närmare an-
gifven.
Å. ramosa LAMCE.
Bie
HINCKS, Br. H. Z. v. I, p. 282.
I yttre delen af Gullmaren har jag erhållit åtskilliga
exemplar från 40—50 meters djup.
HINcKS uppger om denna art och anför som en af dess
vigtigare karaktärer, att alla ledstyckena af pinnule bära
polypbägare. Detta har jag emellertid hos de af mig under-
sökta exemplaren funnit vara ett för ingen del konstant för-
hållande. Ofta äro nämligen hos dessa pinnule i allmänhet,
och alltid de mot spetsen af stammen och grenarna fästade, i
sin yttre del sammansatta af ledstycken, af hvilka hvartannat
bär en polypbägare jemte bibägare (nematophor), hvartannat
endast en bibägare. Dessutom förekomma äfven andra afvi-
kelser från det af HincKs för konstant uppgifna förhållandet.
Så finnas nämligen stundom mellan två med polypbägare
försedda ledstycken, två kortare utan polypbägare, af hvilka
åtminstone det ena bär en bibägare.
Plumularia LAMcK (in part.).
P. pinnata L.
HINCKS, Br. H. Z. v. I, p. 295.
Mycket vanlig i Bohuslän i 25—100 meters djup, fästad
vid hvarjehanda föremål. Enligt WINTHER funnen vid Kullen
i Skåne.
P. setacea ELLIs.
HINCKB,) br; ELSA. va I, Pa 290.
Denna är i motsats till föregående i Bohuslän ganska
sällsynt. Jag har funnit den endast på ett par ställen
i yttre delen af Gullmaren, der några exemplar erhöllos från
30—50 meters djup, parasiterande på andra Plumularior,
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 4. 21
nämligen P. pinnata och, P. frutescens. I Professor LOovVÉNS
anteckningar uppges den, ehuru med någon tvekan, vara af
honom funnen vid Kullen i Skåne.
P. gracillima G. O. SARS.
G. O. SARS, Bidrag till Kundsk. om Dyrelivet paa vore Havbanker. Forh.
Vid. Selsk. i Christiania 1872.
I Riksmuseum finnas några exemplar, hvilka uppgifvas
vara tagna i Bohuslän.
P. Catharina JoHNSTON.
Fig. 2.
IENGRS BT EH Are Valp: 29.
Vid Väderöarna erhöll jag denna art i riklig mängd från
korallbotten, fästad nästan uteslutande på rör af Tubularia indi-
visa. Några exemplar har jag äfven erhållit i yttre delen af
Gullmaren och den utanför belägna skärgården.
Till HincKs beskrifning öfver denna art har jag att
tillägga, det på sidorna om hvarje polypbägare finnas, innanför
de två skaftade ochi beskrifningen omnämda bibägarne, äfven
ett par mindre oskaftade sådana.
P. frutescens ELLIs ET SOLANDER.
HINCKS, Br. H. Z. vi I, Pp. 504.
Endast två små exemplar har jag erhållit, båda i yttre
delen af Gullmaren, från omkring 40 meters djup.
HincEs uppger, att polypbägarnes antal på hvarje led-
stycke växlar mellan 1—3. På de af mig undersökta exem-
plaren uppgå på vissa ledstycken deras antal till 4.
Aglaophaenia LAMouRoUX (in parte).
A. myriophyllum L.
HINCES, Br. H. Z. v. I, p. 290.
I Riksmuseum finnas några exemplar af denna art,
hvilka uppgifvas vara tagna af fiskare i Kattegatt, långt från
kusten.
22 SEGERSTEDT, HYDROIDER VID SVERIGES VESTRA KUST.
A. pluma L.
HINCKS, Br. H. Z. v. I, p. 286.
Denna art uppges af LInnÉ i Fauna Svecica vara funnen
vid vår vestkust tillsammans med Hydrallmannia falcata och
Aglaophenia myriophyllum. Mig veterligt har den efter LINNÉS
tid derstädes ej blifvit återfunnen.
Af närstående öfversigtstabell framgår, att af svenska Hy-
droider äro funna:
Norge femtioen arter,
Danmark trettiosju, och
i Storbritannien sextioen arter;
1
i
samt att gemensamma uteslutande
för Sverige och Norge äro fyra arter,
> > » Storbritannien tio,
> 5 » Daumark ingen art.
Af de uteslutande för Sverige och Norge gemensamma
arterna är endast en, Perigonimus muscoides, mindre sällsynt
i Sverige. Af de tre öfriga deremot äro funna ett eller högst
två exemplar.
Med undantag af två arter, Antennularia ramosa och
Cladonema radiatum, äro de uteslutande för Sverige och Stor-
britannien gemensamma arterna äfven ganska sällsynta vid
vår kust.
Då jag för åtskilliga arter uppgifvit Öresund såsom fyndort,
och, som jag förut nämt, hemtat dessa uppgifter från G.
WYINTHERS förteckning öfver i Danmark funna hydroider, torde
det vara lämpligt omnämna, att i denna WINTHERS förteck-
ning ytterligare fyra arter uppgifvas vara funna derstädes,
nämligen: Clava multicornis, Perigonimus vestitus, Perigonimus
linearis och Sertularia orgentea. Då emellertid ingen af dessa
mig veterligt är funnen i Sverige, har jag icke ansett mig
böra upptaga dem i förteckningen öfver svenska Hydroider.
23
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 4.
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Storbritannien.
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Danmark.
Norge.
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Förklaring till figurerna.
Fig. 1. Yttre delen af en pinnula från stamspetsen af Antennularia
ramosa LAMCK.
Fig. 2. Del af en pinnula af Plumularia Catharine JOHNSTON.
TTO
INSE.
Bihang till KX. Vet Akad. Handl. BA 14 Afd IV.
[RR
BIHANG TILL K. SVENSKA VET.-AKAD. HANDLINGAR. Band 14, Afd. IV. N:o 5.
OM
EN HOS EREMITERÄFTOR LEFVANDE ANNELID.
A. WIREN.
MED TRE TAFLOR.
MEDDELADT DEN 12 SEPTEMBER 1888 GENOM S. LOVÉN.
STOC SE 0 1888.
KONGL. BOKTRYCKERIET. P. A. NORSTEDT & SÖNER.
Pen Emo reRueme
vik unive ÄN bee för Nr Kr Ed SÅ
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Pa lägre djurarter, hvilka sakna eller endast i ringa
mån besitta förmågan att sjelfva förflytta sig, träffas ofta,
några till och med alltid, fästade vid snäckskal, som bebos
af Eremitkräftor. En sådan vistelseort erbjuder dem för-
delen af den rikligare tillgång på friskt vatten och närings-
ämnen, som blir en följd af dessa kräftors rörliga lif. Ofta
torde de också kunna uppsnappa några smulor af kräftornas
måltider. Men äfven de senare synas icke hafva några olägen-
heter af sina hyresgäster. De söka icke befria sig ifrån dem,
hvilket vore lätt gjordt genom att byta om skal, utan visa sig
tvärtom ofta mycket angelägna om att bibehålla dem. Det
är således otvifvelaktigt, att äfven de å sin sida, åtminstone
1 vissa fall, draga någon nytta af sitt sällskap.
I Bohuslän förekommer allmänt en svamp, Suberites ficus
Osc. ScHMiIDT, hvilken oftast växer på smärre af Eremitkräftor
bebodda skal af snäckor, t. ex. Dentalium. Eremitkräftor,
som höllos i aqvarium vid Kristineberg, visade ingen benägenhet
att utbyta sina svampbeväxta skal mot rena sådana.
Ett annat djur, som Eremitkräftorna gerna fördraga på
sina skal, är, som bekant, Hydractinia echinata FLEMING. Den
förekommer 1 Bohuslän vanligen på skal af Buccinum,
bebodda af Pagurus Bernhardus L., och enligt min erfarenhet
synes denne, om han får tillfälle att välja, framför nakna skal
föredraga sådsna som äro beväxta med Hydractinia.
Slutligen må äfven erinras om den bekanta symbiosen
mellan Actinior och Eremitkräftor '). Mest känd är i detta
afseende Adamsia palliata, hvilken icke kan lefva annat än
!) O. HERTWIG, Die Symbiose oder das Genossenschaftsleben im Thier-
reich. Jena 1884.
4 A. WIREN, OM EN HOS EREMITKRÄFTOR LEFVANDE ANNELID.
tillsammans med en viss Pagurus-art, som till och med, då
den ömsar "skal, lär förmå NEtniän att flytta sig öfver på det nya.
Det gagn Eremitkräftorna å sin sida kunna ha af de djur,
som bebo deras skal, torde i vissa fall bestå i det direkta
skydd mot fiender, som derigenom beredes dem. Så anser
HERTWIG, att Actiniorna äro så eftersökta af Eremitkräftor, derför
att de i sina med nematocyster försedda armar skulle ega ett
kraftigt vapen till skydd både för sig sjelfva och sina värdar.
I andra fall gagna de på snäckskalen fästade djuren Eremit-
kräftorna derigenom, att de förläna dem en skyddande likhet
med döda eller åtminstone orörliga föremål och sålunda göra
dem oigenkännliga såväl för deras fiender som äfven för det
rof, på hvilket de lura. Detta är säkerligen förhållandet med
Suberites ficus. Hvar och en, som varit i tillfälle att i naturen
iakttaga denna lilla grå- eller rödaktiga svamp, växande om-
kring ett bland bottengruset liggande snäckskal, har säkerligen
anmärkt dess stora likhet med en af vågorna nött liten
sten. Öch den, som för första gången ger akt på den, väntar
sig säkerligen icke att få se en Eremitkräftas klo sticka fram
ur ett skenbart så ofarligt föremål.
Det är emellertid icke blott utanpå sina snäckskal som
Eremitkräftorna kunna herbergera andra djurarter, med hvilka
de, efter allt att döma, föra en mutualistisk, ömsesidigt befor-
drande sammanlefnad. Åfven inuti skalet hyser åtminstone
Pagurus Bernhardus L. understundom ett rofdjur af betydande
storlek, från hvilket den ej på minsta sätt söker befria sig,
ehuru det lefver af samma födoämnen som Pagurus sjelf, och
till och med med glupsk aptit deltager i alla den senares
måltider, utan att på något sätt hindras. Under somrarne
1886 och 1887 hade jag tillfälle att vid den zoologiska sta-
tionen Kristineberg iakttaga detta egendomliga förhållande.
Jag träffade nemligen då ett par gånger en med Nereis
fucata SAv. mycket nära beslägtad Annelid, som lefde till-
sammans med ofvannämda Eremitkräfta i gamla skal af Bucci-
num och Fusus.
På grunder, som torde framgå af den följande framställ-
ningen, anser jag det lämpligast att, åtminstone tills vidare,
betrakta denna Annelid som en ras af Nereis fucata SAv.”)
Lycoris fucata SAV.
Följande atoka Nereisformer tillhöra säkerligen denna art: Nereis
fucata BLAINVILLE, Dict. des sciences nat., T. 34, Art. Néréide, p. 431:
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 5. )
och föreslår derför att benämna densamma Nereis fucata p
inquilina.
Nereis fucata Sav. är funnen vid Skandinaviens, Stor-
britanniens och Frankrikes kuster. I Bohuslän, der den dock
är temligen sällsynt, lefver den atoka formen på grundt vatten
i Laminaria-regionen. Likasom Nereis diversicolor och många
andra Annelider vistas den vanligen ej på sjelfva bottenytan,
utan håller sig gerna dold, ofta temligen djupt ned i botten-
gruset, under stenar, skal eller Laminaria-rötter. Dess böjelse
för ett undangömdt lif under bottenytan synes dock ej vara
fullt så utpräglad som hos Nereis diversicolor. Epitoka
exemplar af denna art äro mig veterligen endast en gång an-
träffade i Bohuslän nemligen vid Källviken, der Konservator
G. KOLTHOFF funnit ett mycket väl utveckladt han-exemplar,
simmande 1 vattenytan tillsammans med epitoka former af
Nereis longissima och Nereis diversicolor. Detta exemplar
förvaras bland Upsala universitets zoologiska samlingar.
N. fucata SAv. har som fullväxt åtminstone 100 segment,
och uppnår enligt MALMGREN en längd af ända till 6 tum.
Den har ett jemförelsevis litet hufvud af ungefär samma
längd och bredd. Antennerna äro lika långa som hufvudet
och stöta intill hvarandra vid basen. Palperna äro af anten-
nernas längd, deras yttre led är ungefär klotrund. ”Tentakel-
cirrerna äro något olika långa, den öfre bakre är något längre
än de fyra första segmenten, den undre bakre räcker till fjerde
T. 57, Art. Vers, p. 469. Nercis fucata AUD. et M. EDWARDS, Classifica-
tion des Annélides & cet., Ann. des sciences nat., 1 sér., T. 29, p. 210,
Paris 1833. Nereis bhilineata JOHNSTON, Miscellanea zoologica, VII, Ann.
and Mag. of Nat. Hist. Vol. III, p. 295, London 1839. Nereis fucata
JOHNSTON, Miscellanea zoologica, Ann. and. Mag. of Nat. Hist., Vol. V, p.
175, London 1840. Nereis imbecillis JOHNSTON, Cat. of the British non-
parasitical Worms in the Coll. of the British Museum, p. 158, London
1865. Nereilepas fucata JOHNSTON 1865, op. cit. p. 158. Nereis fucata
QUATREFAGES, Hist. nat. des Annelés. T. I, p. 547, Paris 1865. Nereis
fucata EHLERS, Die Borstenwiirmer. p. 546, Leipzig 1864—1868. Nercilepas
fucata MALMGREN, Annulata polycheta p. 53, Helsingfors 1867.
Bland de talrika såsom egna arter beskrifna epitoka Nereisformerna
kan ingen med säkerhet hänföras till Nereis fucata, dock torde Nereis
renalis JOHNSTON, Miscellanea zoologica, Ann. and Mag. of Nat. Hist., Vol.
V, p- 176, London 1840, med all sannolikhet kunna antagas höra hit,
Öfriga af EHLERS, delvis med tvekan, uppförda synonymer äro allt för litet
kända, för att några bestämda slutsatser angående deras samhörighet
med atoka former skulle kunna dragas.
I den äldre faunistiska literaturen förekomma några uppgifter om,
att Nereis fucata stundom anträffats i snäckskal tillsammans med Eremit-
kräftor, men intet närmare om, huruvida dessa exemplar i något afseende
skiljde sig från de fritt lefvande. Se JOHNSTON 1839, op. cit., p. 295: 1865,
p. 159, och QUATREFAGES, op. cit. p. 548.
6 A. WIRÉN, OM EN HOS EREMITKRÄFTOR LEFVANDE ANNELID.
segmentet. De båda främre äro kortare, ungefär af de två
första segmentens längd. En utmärkande egenskap hos N.
fucata är sålunda hufvudets och alla dess bihangs jemförelsevis
ringa storlek. I afseende härpå öfverensstämmer den atoka
formen med den epitoka, tafl. I, fig. 4.
Genom bikäkarnes anordning och antal skiljer sig MN.
fucata bestämdt åtminstone från alla andra i Bohuslän funna
arter af samma slägte. På den proximala delen af den ut-
sträckta proboscis finnes ingen dorsal samling af bikäkar. De
öfre laterala samlingarna bestå hvardera af 3—18 spetsar, de
nedre laterala och den ventrala samlingen bilda tillsammans
ett bälte af några främre större spetsar 1 grupper på 1—35,
samt ytterst talrika små bakre, bildande ett sammanhängande
band. På den distala delen af proboscis består den dorsala
samlingen af 1—2 spetsar, de dorsala laterala af 5—9, de
ventrala laterala af temligen talrika spetsar, bildande rundade
eller tvärstälda grupper. Den ventrala samlingen består af
talrika men små spetsar, som bilda en smal bågformig grupp,
tafl.. I, figg. 4, 5.
Med undantag af de 2—5 första paren, som äro ofull-
ständiga, äro alla fötterna hos den atoka formen likartade.
De bestå af två grenar eller afdelningar, hvar och en stödd
af en acikel. Den öfre afdelningen har två flikar, hvilka med
hvarandra bilda en spetsig vinkel, från hvars spets borsten utgå.
Den öfre af dessa flikar utmärker sig för sin storlek. Den är:
ungefär dubbelt så lång som den nedre och betydligt högre,
i synnerhet i kroppens mellersta del, äggrund eller nästan tre-
kantig och temligen spetsig. Den undre fotgrenen består
likaledes af två flikar, hvilka äro ungefär lika långa, men något
kortare -än öfre fotgrenens undre flik. Den undre af dessa
flikar är nästan cylindrisk, den öfre, som bär de ventrala bor-
sten, är i spetsen delad i en främre kortare, rundad, och en
bakre något längre och spetsigare lamell,, tal. ILIINgIrE:
Genom den öfversta fotflikens storlek i förhållande till de
öfriga skiljer sig N. fucata från flertalet af de kända Nereis-
arterna, och på ett afgjordt och i ögonen fallande sätt från
alla de, som förekomma vid Sveriges vestkust. Dock synes
någon variation i detta afseende kunna förekomma, åtminstone
framträder fötternas egendomliga form vida mindre tydligt på
EHLERS' figurer än på JOHNSTONS och på de af mig undersökta
exemplaren.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 3. T/
s Ryggcirren är ungefär dubbelt så lång som den öfre
fotafdelningens öfre flik, bukeirren är lika lång som undre
afdelningens undre flik.
Samtliga den öfre fotgrenens borst samt de öfre 1 den
nedre fotgrenen ha långa, spetsiga ändleder. De undre och
flesta borsten i undre fotafdelningen ha korta ändstycken af
något vexlande form och storlek.
Det sista segmentet uppbär två analeirrer, hvilka äro
något kortare än de längsta tentakelcirrerna.
Den atoka formen är på undre sidan blekt brkaltis eller
nästan färglös. På öfre sidan är kroppen till största- delen
matt brun, ungefär af Laminariornas färg. Hufvudet och dess
bihang äro deck till största delen nde, och på ryggen löpa
tvenne, i första segmentet sammanstötande, rent mjölkhvita
band, bildade af fr denatint nästan sammanhängande fläckar
på segmentens ryggsida. Fötterna synas till största delen röda,
Sedan de innehålla talrika blodkärl, som lysa igenom den
tunna kroppsväggen. Spetsarne af öfre grenens båda flikar
samt af den undres undre flik äro tecknade med mörka, stun-
dom nästan svarta fläckar.
Af den epitoka formen har jag endast haft tillfälle att
undersöka det ofvan omnämda han-exemplaret från Bohuslän.
Detta öfverensstämmer med afseende på proboscis' beväpning
samt hufvudets och dess bihangs form fullständigt med den
atoka formen, med undantag deraf att ögonen, som vanligt
hos de könsmogna Nereis- ritlivid enda äro större och försedda
med mera uttildade linser. Dock äro de hos i fråga varande
exemplar ej så stora som hos de flesta andra epitoka Nereis-
former, tafl. I, fig. 4.
Segmentens antal uppgår till 94, inberäknadt det första,
hvilket. som vanligt, saknar fötter och borst. De 22 första
borstbärande segmenten äro fullständigt oförändrade såväl med
afseende på dalarnes form och Aldtdes storlek som med
afseende på borstens beskaffenhet och fördelning , tafl. IT, fig, d
Endast de 7 första borstbärande segmenten som vanligt
hos hanarne, ry&gcirrernas nedre delar något, ehuru högst
obetydligt, förtjockade, tafl. IT, figg. 3,
Från och med 24:de segmentet (23: borstbärande) för-
ändras fötterna plötsligt och på samma sätt som hos de festa
andra Nereisarter, då de nått könsmognad, tafl. III, fig. 1.
Den öfre fotafdelningen är försedd med tre bladformiga bihang,
8 A. WIRÉN, OM EN HOS EREMITKRÄFTOR LEFVANDE ANNELID.
ett öfre trapezformigt eller rundadt bakom ryggcirrens bas,
samt två utåt riktade aflånga, af hvilka det öfre är fästadt
bakom den öfre fotgrenens borst, det undre sitter under bor-
sten, men är fästadt vid fotgrenens framsida.
På den undre fotgrenens öfre flik har den bakre lamellen
växt ut till ett stort njurformigt blad, som sträcker sig utanför
borstens spetsar. Den främre lamellen är äfven något förstorad.
Den undre fliken är förtjockad och genom en djup fåra skarpt
afsatt från den öfre.
Ryggcirren bär på undre sidan omkring 9 vårtlika papiller,
af hvilka 2—3 äro något större än de öfriga. Bukcirren är
sjelf oförändrad, men från dess bas ha utvecklats på öfre sidan
ett cylindriskt, med ringformiga insnörningar försedt bihang,
samt på den undre ett njurlikt eller halfcirkelformigt blad.
Fötternas alla bladformiga bihang äro ovanligt stora, i
synnerhet är den undre fotafdelningens stora blad större än
hos de flesta kända epitoka Nereisformer.
Borsten äro ytterst talrika, sitta i flere rader framför hvar-
andra, och äro alla knif- eller årformiga, »sete cultrate», taf.
LETS fig 0:
Analcirrerna äro oförändrade, men dessutom omges anus
af ett stort antal korta cylindriska bihang, tafl. I, fig. 6.
Färgen var på det af mig undersökta exemplaret nästan
fullständigt försvunnen, blott de svarta fläckarna på fötterna
äro ännu bibehållna.
Fyndet af ofvan beskrifna exemplar, om hvars samhörighet
med Nereis fucata SAVv. intet tvifvel kan råda, bevisar, att
denna art, i likhet med så många andra af samma slägte,
verkligen har en 'särskild könsdrägt !). Visserligen är blott
') EHLERS, Die Borstenwirmer, p. 547 och LEVINSEN, Syst, geogr.
Overs. over de nord. Annulata o. 8. v. p. 234, Kjöbenhavn 1882, betrakta
den af MALMGREN beskrifna Heteronereis glaucopis som könsform af MN.
fucata SAv. En granskning af originalexemplaren i Riksmuseum har
emellertid öfvertygat mig om, att denna åsigt ej är riktig. Fötterna på
den oförändrade delen af H. glaucopis likna nemligen alls icke motsva-
rande fötter hos N. fucata. Den senare artens mest utmärkande egenskap
ligger i den öfversta fotflikens betydliga storlek i förhållande till fotens
öfriga delar. Hos H. glaucopis är deremot öfre foterenens öfre flik alls
icke längre eller högre än den följande, tafl. IT, fig. 1. Likaså saknar
sistnämnda form de för NV. fucata karakteristiska och äfven på gamla
spritlagda exemplar synliga mörka fläckarne på fotgrenarnes spetsar. Af
alla kända atoka Nereisformer synes mig MN. zonata MALMGR. vara den,
hvilken H. glaucopis MALMGR. mest liknar. Den förras geografiska ut-
bredning talar visserligen emot en samhörighet mellan dessa båda former,
men måhända torde just de pelagiska, med könsdrägt utrustade indivi-
derna kunna anträffas långt utom artens egentliga utbredningsområde.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 5. 9
en hane med säkerhet funnen, men om de hanliga individerna
ha en könsdrägt, måste en sådan också tillkomma honorna.
Man känner intet exempel på, att blott det ena könet förän-
dras vid tiden för könsprodukternas mognad. Ett sådant för-
hållande vore också i sjelfva verket otänkbart, ty med köns-
drägten förändras också djurets uppehållsort. De Nereisindivid,
som icke äro utrustade med könsdrägt lefva uteslutande på
hafvets botten eller vid stränderna. De som hafva könsdrägt
deremot förekomma i hafsytan, vanligen långt från land.
Under sådana förhållanden är det nära nog omöjligt att an-
taga, att blott det ena könet får könsdrägt och för ett pela-
giskt lif, under det att det andra med oförändrade extremiteter
qvarstannar på hafsbotten. Då skulle en befruktning ej kunna
inträffa.
Den Nereisform, som lefver symbiotiskt hos Pagurus Bern-
hardus, öfverensstämmer 1 så hög grad med N. fucata, sådan
den i det föregående är beskrifven efter bohuslänska exemplar,
att en förnyad detaljerad beskrifning är öfverflödig.
Kroppen uppnår hos de af mig undersökta exemplaren en
längd af 90—100 mm., med något öfver 100 segment.
Hufvudets och dess bihangs form och proportioner liksom
också bikäkarnes antal och anordning äro desamma som hos
ING Reda, tajta Nfigg: 15. Ögonens storlek och utveck-
ling: är äfvenledes densamma som hos den atoka formen af
nämnda art.
Fötterna öfverensstämma äfven till det väsendtligaste med
fötterna hos Nereis fucata Sav. Endast deruti visa de en
olikhet, att den öfversta fotfliken, åtminstone hos fullt utveck-
lade honor, är ännu längre och höphe än hos den sistnämda,
en olikhet, som säkerligen ej får wppfötdar som en artkarakter,
utan beror derpå, att just denna del af foten på de af
mig undersökta honorna innehåller en mängd ägg, tafl. II,
figg. 6—9.
Borsten öfverensstämma till form och läge fullständigt
med borsten hos den atoka N. fucata SAVv., tafl. If-figg. 1558:
Äfven färgteckningen är i främre delen af kroppen full-
ständigt lik dök hos N. fucata SaAv. De mörka fläckarne på
fötterna förekomma på hela kroppen. Tafl. I, fig. 1 söker
visa de olika färgernas utbredning hos N. f. inquilina.
Deremot afviker N. f. inquiltna från sin stamform genom
bristen på pigment i bakre delen af kroppen — utom på
22
10 AA. WIRÉN, OM EN HOS EREMITKRÄFTOR LEFVANDE ANNELID.
fötterna —, genom saknaden af könsdrägt, genom en betyd-
ligt svagare längsgående muskulatur i kroppsväggen samt
genom den nästan fullständiga bristen på cuticula, allt egen-
skaper som icke strida mot antagandet, att i fråga varande
form härstammar från N. fucata, men som väl kunna förklaras
såsom tillpassningar till eller följder af det skyddade lefnads-
sättet i Eremitkräftornas skal.
Färgen är, som ofvan nämts, i den främre fjerdedelen af
kroppen alldeles densamma som hos N. fucata. Bakåt för-
svinna emellertid så småningom både den bruna och den
mjölkhvita färgen. De två bakre tredjedelarne af kroppen
äro alldeles färglösa, blott de röda blodkärlen lysa igenom den
genomskinliga kroppsväggen. Detta beror derpå, att endast
den främre ändan af kroppen utsättes för ljuset. Masken håller
sig nemligen i allmänhet i det inre af snäckan, osynlig utifrån.
Endast då Eremitkräftorna matades, såg jag den krypa fram
på högra sidan af kräftan mellan hufvudet och klon. Den
sträckte då alltid ut jemt så mycket af kroppen, som behöfdes
för att nå den mellan kräftans mundelar sittande födan, och
blott denna del af kroppen är färgad.
Nereis fucata, såväl som de festa andra fritt lefvande
Amnnelider, har en temligen fast kroppsvägg, beroende dels på
den kraftigt utvecklade muskulaturen, dels på den fasta cuti-
culan. Man finner derför sällan afslitna eller regenererade
exemplar af denna art. Rasen inquilina deremot har, åtmin-
stone i bakre delen af kroppen, knappast någon märkbar cuti-
cula och kroppsväggens längsmuskler hafva betydligt försva-
gats; man jemföre tafl. III, fig. 5, som föreställer en tvär
genomskärning af N. fucata, och fig. 6, som visar ett likadant
snitt af N. f. inquilina, båda tagna från den bakre tredjedelen
af kroppen. Den senare formen öfverensstämmer också till
sin konsistens med vissa i rör lefvande maskar, Onuphis, Hya-
linoecia, Terebella m. fl., hvilka vid minsta beröring afslitas.
Också har jag aldrig lyckats erhålla ett alldeles helt exem-
plar af N. f. inquilina. Om denna uttages ur snäckskalet
beter den sig som en rörmask. Den håller kroppen vanligen
i högsta grad sammandragen, förkortad, och rör sig ytterst
långsamt på botten af aquariet alldeles på samma sätt som en
Hyalinoecia eller en Onuphis. Förmåga att simma synes den
sakna, liksom rörmaskarne.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 5. 11
Skyddad af snäckskalet och Eremitkräftans klor, befriad
från nödvändigheten att förflytta sig för att fly undan sina
fiender eller uppsöka sin föda, behöfver den icke någon kraf-
tigare muskulatur eller någon fastare hud. Kroppsväggens
svaghet är sålunda en följd af det skyddade och beqväma
lifvet i snäckan, men den är tillika sannolikt orsaken till den
kanske största egendomligheten hos djuret, nemligen saknaden
af könsdrägt. Jag har i Bohuslän anträffat två fullt utbildade
honor, fulla med mogna ägg, hvilka icke visade något annat
tecken till könsdrägt än det redan nämda, att öfversta fot-
fliken blifvit något förstorad. Icke ens den första af de för-
ändringar en Nereisfot undergår mot tiden för könsprodukternas
mognad, nemligen att fotens båda grenar börja divergera från
hvarandra, har hos dessa exemplar inträdt. Visserligen är
icke någon fullt utvecklad hane af N. f£. inquilina känd, men
de i det föregående anförda skälen för, att könsdrägt icke kan
finnas hos det ena och saknas hos det andra könet, gälla
äfven här. Det torde alltså kunna betraktas som säkert, att
äfven hanen saknar könsdrägt.
Könsdrägten sammanhänger naturligtvis med det pelagiska
lif de epitoka Nereisformerna föra. De förändringar fötterna
undergå afse att göra dem till simorgan i stället för kryp-
organ.
Det är visserligen mycket sannolikt att, såsom vanligen
antages, de bladlika bihangen på parapodierna kunna tjenst-
göra som respirationsorgan, — hvarje förstoring af hudens yta
medför ju, för så vidt huden är mjuk och under densamma
finnas blodkärl, möjlighet till en lifligare respiration. Dock
tyder fötternas hela byggnad på, att de framför allt äro ställ-
flyttningsorgan. Också äro de könsmogna Nereisindividerna
betydligt snabbare simmare än de atoka, och röra sig i
vattnet icke blott genom svängningar af hela kroppen utan
äfven genom hastiga slag med parapodierna. Det sätt, på
hvilket dessa äro anordnade till simorgan, vittnar om en hög
grad af fullkomlighet. De största hudflikarne sitta bakom
borsten. Då foten föres framåt, böjas dessa flikar med lätthet
bakåt, så att vattnet fritt får passera mellan borsten utan att möta
större motstånd. Då foten deremot föres bakåt, stödas hud-
flikarne af borsten och böjas icke, utan verka med hela sin yta
som åror mot vattnet. Deremot torde de mindre hudflikarne
vid cirrernas baser ha ringa betydelse för ställflyttningen.
12 oA. WIRÉN, OM EN HOS EREMITKRÄFTOR LEFVANDE ANNELID.
Åfven sjelfva borsten visa en egendomlig anordning, genom
hvilken de blifva synnerligen lämpliga till simverktyg.
Hvarje borst består, som bekant, hos de epitoka Nereis-
formerna af två delar, ett skaft och ett årbladslikt eller knif-
likt ändstycke, hvilket i ena kanten är fint sågtandadt, i den
andra helbräddadt. Ändstycket är med basen fästadt i en
djup grop på skaftet, tall. ITI, fig. 4. Kanten omkring denna
grop är delvis öppen baktill, så att ändstycket vid tryck
bakifrån kan vridas på det sättet, att den helbräddade kanten
föres bakåt, hvaremot den sågbräddade kanten bibehåller sin
plats. Vid tryck bakifrån kan deremot ingen vridning ega
rum, emedan skaftets främre kant är fullständig, tafl. II; figg.
2—4. Borsten sitta vanligen i flera rader. De som tillhöra
samma rad betäcka hvarandra i allmänhet framtill med de
sågbräddade kanterna. Härigenom förhindras icke ändstyckenas
vridning, då foten föres framåt, deremot stödja borsten hvar-
andra, då den föres bakåt, och verka då med ändstyckenas
bredsida mot vattnet. Dessa borst, hvilka uteslutande före-
komma hos epitoka former, äro sålunda så bygda och så stälda,
att de verka som åror, hvilkas blad af erfarne roddare ställas
vertikalt då de föras bakåt, men horisontalt, då de föras framåt.
Borstens och fotbladens läge och anordning visa sålunda,
att de egendomliga fötterna hos könsmogna Nereisformer äro
förträffliga simredskap. Att de som sådana användas, visar
ett aktgifvande på djurens rörelser vid simning. Fötternas
ombildning är sålunda en tillpassning till det pelagiska lef-
nadssätt, de epitoka formerna föra. Detsamma gäller äfven
om ögonens högre utbildning. Om man sålunda undantager
de till sin betydelse okända förändringar, som cirrerna undergå
hos hanen, är sålunda hela könsdrägten en anordning, som står
i samband med den förändrade vistelseorten under ägglägg-
ningstiden.
Aro dessa slutsatser riktiga, så är det lätt att förstå,
hvarför N. f. inquilina förlorat könsdrägten !). Den har genom
det skyddade och beqväma lifvet i Eremitkräftans skal blifvit
så försvagad, att den icke skulle kunna lefva i det fria.
Kroppsväggen är så svag, att den lätt skulle slitas sönder, om
') Då ännu inga fullt utbildade hanar af denna form äro kända, må
det lemnas oafgjordt huruvida dessas cirrer undergå någon förändring,
hvilket väl är möjligt, då dessa förändringar väl ej stå i direkt samband
med det förändrade rörelsesättet.
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 5. 13
den utsattes för den mera våldsamma åverkan, som kunde bli
en följd af lifvet i hafsytan, och muskulaturens styrka är så
förminskad, att några snabba och kraftiga rörelser ej kunna
utföras. Djuret kan icke lemna snäckan för någon längre tid.
Könsdrägten skulle sålunda icke kunna vara den till nytta,
och dess utveckling har derför instälts i enlighet med den
lagen, att om ett organ ej behöfves eller ej ens kan användas,
blir det rudimentärt eller försvinner.
N. f. ingquilina är lättare att igenkänna och urskilja än
många som egna arter beskrifna Nereisformer. Då det emel-
lertid icke är bekant, 1 hvilken grad den är konstant, eller
huruvida öfvergångsformer finnas, — den omständigheten, att
flere förtattare omnämna N. fucata såsom funnen i snäckskal
bebodda af af Eremitkräftor, utan dock att angifva någon
olikhet mellan dessa exemplar och hufvudformen, torde möj-
ligen antyda tillvaron af öfvergångsformer, — har jag ej velat
beteckna den som art, utan har i stället kallat den ras för att
derigenom betona hvad jag anser vara obestridligt, nemligen
att den härstammar från den ännu i temligen oförändradt till-
stånd qvarlefvande N. fucata. Man har här ett exempel på
en arts klyfning i tvenne stammar, af hvilka den ena troligen
är i det närmaste lik den gemensamma urformen, den andra
deremot har undergått betydliga förändringar, hvilka dock
alla kunna förklaras såsom tillpassningar till ett förändradt
lefnadssätt, ett förhållande som synts mig vara tillräckligt in-
tressant för att motivera ett publicerande af dessa iakttagelser,
ehuru den zoologiska speciallitteraturens kolossala tillväxt på
sista tiden synes innebära snarare en varning mot än en upp-
muntran till smärre uppsatsers författande.
Vända vi oss till frågan om det förhållande, 1 hvilket
Eremitkräftan och den i dess bostad inhysta masken stå till
hvarandra, ett förhållande som redan i det föregående betecknats
som en mutualistisk symbios, så är det lätt att uppvisa de för-
delar masken har af sammanlefnaden. Han får, utan att derför
anstränga sig, tillräckligt skydd och riklig näring. Svårt är
deremot att förstå, hvad gagn Eremitkräftan kan ha af sin
hyresgäst. Direkta iakttagelser visa emellertid, att denne är väl
tolererad.
14 ÅA. WIREN, OM EN HOS EREMITKRÄFTOR LEFVANDE ANNELID.
Under hvardera af somrarne 1886 och 1887 funnos i aqva-
rierna vid Kristineberg några exemplar af N. f£. inquilina.
Jag iakttog då aldrig något försök från kräftornas sida att
gripa dem eller befria sig ifrån dem eller hindra dem från att
deltaga i måltiderna. Kommo deremot andra Nereisarter i
Eremitkräftornas närhet, drogo dessa sig vanligen först för-
skräckta in i sina skal, derefter sökte de gripa nylon
hvilket ofta lyckades dem med den i sina rörelser långsamma
Nereis diversicolor. Denna förtärdes då gemensamt af Maden
och N. f. inquilina. Några gånger uttogos både Eremitkräftan
och masken ur sitt skal och släpptes båda i ett aqvarium, der
flera tomma snäckskal funnos. Masken sammandrog sig då
alltid så mycket som möjligt och kröp sakta omkring bland
skalen utan att gå in i något, förr än kräftan gjort sitt val
och bemägtigat sig ett, då masken genast intog sin plats i
detsamma mutan hinder från kräftans sida: och dock skulle
kräftan säkerligen lika väl kunnat gripa och uppäta denna
mask, som den kunde det med Nereis diversicolor. Af allt
detta synes, som om kräftan haft någon förnimmelse af att
masken åtminstone ej var den skadlig. Denne måste väl då
göra sin värd tjenster, som åtminstone uppväga den skada,
hon anställer genom att förtära en del af kräftans måltider.
Hvilka dessa tjenster äro har jag dock ej med någon säkerhet
kunnat utröna.
Som bekant anses Nereisarternas bett vara giftiga. Giftet
afsöndras i en i svalget mynnande körtel. Måhända kan masken
härigenom vara Eremitkräftan till något gagn, på samma sätt
som ÅAdumsia palliata är det förmedelst sina nematocyster.
Kanske kan också masken befria kräftan från larver af
parasitiska Isopoder eller Rhizocephaler. som vilja fästa sig på
henne, men som hon sjelf med sina klumpigare verktyg icke
kan nå. Åtminstone har jag aldrig funnit dessa annars ej
sällsynta parasiter på kräftor, som lefvat 1 sällskap med MN. /f.
inquilina, dock har jag iakttagit för få sådana för att kunna
draga några slutsatser i detta afseende.
Fig.
. 1. Heteronereis glaucopis MALMGREN, typexemplar, I, fot N:r 15, 20',.
Figurförklaring.
Tafl. I.
1. WNereis fucata B inquilina, i bakre delen af kroppen lysa blod-
kärlen igenom, ?/,
2. Densamma, hufvudet med utsträckt proboscis, uppifrån, 7/,.
3. Densamma, proboscis underifrån, ?/,.
4. Nereis fucata SAv., epitok hane, hufvudet med proboscis upp-
ifrån, 5/,.
5. Densamma, proboscis underifrån, ?/,.
6. Densamma, bakre kroppsändan från ryggsidan, ?/,.
T. Nereis fucata 3 inquilina, borst med korta ändstycken, ?29/,.
8. Densamma, borst med långt ändstycke, 309/,.
Tafl. II.
2. Nereis fucata SAV., atok form, fot N:r 14, ?9/,.
3. Densamma, epitok hane, första fotens ryggcirr, ??/,.
4—5. Densamma, epitok hane, fötter N:ris 5, 20, ?9/,.
6—9. Nereis fucata PB inquwilina, fötter N:is 1, 10, 50, 90, ?0/,.
Tafil. III.
. 1. MNereis fucata SAV., epitok hane, fot N:r 50, 20/,.
2. Densamma, borst, sedda bakifrån, ?99/,.
3. Densamma, borst, sedda framifrån, ?00/..
4. Densamma, spetsen af borstets skaft med borttaget ändstycke, 300/..
5. Nereis fucata SAV., atok form, tvärsnitt genom bakre delen af
kroppen, »! längsgående muskler.
6. Nereis fucata PB inquilina, tvärsnitt genom bakre delen af kroppen,
ml längsgående muskler.
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BIHANG TILL K. SVENSKA VET.-AKAD. HANDLINGAR. Band, 14. Afd. IV. N:o 6.
OM
DEN TIDIGARE FÖREKOMSTEN AF FELIS CATOS
SKÅNE.
AUG. QVENNERSTEDT.
MED EN TAFLA.
MEDDELADT DNE 12 SEPTEMBER 1888 GENOM S. LOVÉN.
Ad 1888.
KONGL. BOKTRYCKERIET. P. A. NORSTEDT & SÖNER.
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Ae den för några år sedan företagna sänkningen af Ring-
sjön påträffades 1 sjöbottnen vid sjelfva utloppet ett gammalt
kulturlager, innehållande talrika ben, delvis klufna af mennisko-
hand, horn, tänder, krukskärfvor, flintredskap m. m. Grefve
CHR. REVENTLOW på Finnhult har med stort nit egnat sig åt
tillvaratagandet och undersökningen af dessa föremål. En del
af de funna benen och benlemningarna lemnades förliden höst
till mig för närmare bestämning. Då grefve Reventlow för-
modligen kommer att sjelf, i sammanhang med öfriga fynd,
redogöra för beskaffenheten af dessa djurlemningar -— och en
del af benen dessutom blifvit lemnade åt annan person till
undersökning — omnämner jag här blott summariskt de af
mig påvisade arterna. De utgjordes af Hjort, Elg, Rådjur,
Vildsvin, Oxe (tänder), Gräfling, Utter? (hörntand), Bäfver.
Såsom man ser erbjuder allt detta ingenting nytt eller oväntadt
för den som har någon kännedom om de djurlemningar, som
pläga bringas 1 dagen från skånska torfmossar. Arterna till-
höra ju, på ett par undantag när, ännu Skånes fauna. Snarare
kunde man väntat att på en plats, som tydligen under mycket
långa tider varit bebodd af menniskor, finna en rikare fauna
representerad; särskildt var den totala frånvaron af fogelben
bland de af mig undersökta lemningar påfallande. Skogshöns
och simfoglar af olika slag ingingo dock säkert i stenålders-
folkets anrättningar. Men jemte de omnämda påträffades äfven
ett par ben, som väckte mera intresse, nemligen af Katt. De
utgjordes af en (högersidig) ulna och venstra halfvan af ett
bäcken, antagligen tillhörande ett och samma individ. På ulna
är processus styloideus afbruten; på bäckenhalfvan är främsta
delen af os ilei borta. Det är, såvidt jag vet, första gången
som benlemningar af vildkatt blifvit funna i svensk jord. Ty
ANDAS QVENNERSTEDT, OM DEN TIDIGARE FÖREKOMSTEN AF FELIS CATUS.
att det här var fråga om vildkatt kunde ej vara tvifvel under-
kastadt, då tamkatten icke är mycket gammal i Europa!) och
behofvet af ett dylikt husdjur i hvarje fall svårligen gjort sig
märkbart hos ett folk på så låg kulturgrad. På deras enkla
förråd af skinn och födoämnen gjorde mössen (förmodligen
blott mus sylvaticus) väl föga skada och råttor, mus rattus och
decumanus, funnos ju icke. Dessa asiatiska invandrare upp-
träda, den förra möjligen under folkvandringarnas dagar, den
andra först i början af förra århundradet?). Dessutom — hvad
som här 1 hvarje fall var det afgörande — hänvisade grofleken
af dessa ben på en annan djurform än tamkatten. Vildkatten
är ju dessutom känd från danska torfmossar?). Fyndets be-
tydelse var således ingen annan än den af ett komplement till
de många andra förbindelselederna mellan den sydsvenska fau-
nan och Europas fastlandsfauna.
Då på Lunds museum ej funnos skelett eller skelettdelar af
vildkatt, erhöll jag genom Prof. CHR. LÖTKENS vänlighet från
zool. museet i Köpenhamn till jemförelse dels ett helt skelett,
dels lösa ben af vildkatt (recent) från södra eller mellersta
Tyskland. Det förra är af ett yngre individ, de senare
tillhöra ett fullt utvuxet. Med dessa visa de vid Ringsjön
funna benen den största öfverensstämmelse, blott att de äro
märkbart gröfre och med måhända något skarpare markerade
ceriste.
För jemförelse meddelar jag några mått — äfven af en
tamkatt, efter det största tillgängliga exemplar — hvilka åskåd-
liggöra förhållandet mellan de tre undersökta individerna.
1) Under romerska republikens tid fans den ej; det angifves till
och med att PALLADIUS, författaren till »de re rustica», i 4 eller 5 år-
hundradet är den förste, som omtalar katten såsom europeiskt husdjur.
Plinius måste i så fall antagas syfta på vildkatten der han omnämner
dessa djurs vanor. — Se V. HEHN, Kulturpflanzen u. Hausthiere.
2) HEHN 1. c.,, BLASIUS. Fauna d. Wirbelth. Deutschlands.
3) Se J. STEENSTRUPS »Beretning»> i Oversigt over det K. Danske
Vid. Selsk. Forhandl. 1851 p. 17 och 28. Felis Catus L. an ferus? Med-
delaren vill här ännu icke med full säkerhet förklara de funna benlem-
ningarna såsom tillhörande vildkatt; deremot heter det i samme förf.
»Törvemosernes Bidrag til Kundskab om Landets forhistoriske Natur og
Kultur» (i Beretning om Landtmandsforsamlingen i Kjöbenhavn 1869)
»ved siden af Lossen levede en mindre Slegting, Vildkattem. Och i
Congrés international d'anthropologie et darcheologie préhistoriques.
Copenhague, 1869, p. 164 läses: »Le chat sauvage (Felis catus L.). Des
restes assez nombreux recueillis tant dans les tourbieéres que dans les
Kjökkenmöddings>.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o6. 5
Vildkatt.
= Föpenhamna de
Ringsjö-ex. (det större). Tamkatt.
NOS aNUlN As 2 occoso sober 134 mm.!) 134 mm. = 110 mm.
Höjd af d:o framom pr. co-
KON OT(CUS- = scn sont oo röse beses NERE VS 8,5 »
Längd af olecranon till cavi-
tas sigmoidea major........ | 14 >» TOMS
Längd af pelvis fr. främre
randen af acetab. öfver
[UN DANTE GR ooo oas odon do Al AD ES od >
Längd af for. obturatorium 23 > EE: 20 >
Bredd af os ilei öfver spina
[DOSE socks BILAN 20055 20 > 18 >
Jag bifogar teckningar i naturlig storlek af de vid Ring-
sjön funna benen, hvilka af grefve REvENTLOW blifvit skänkta
till Lunds zool. museum.
För fyndet redogjorde jag vid Fysiografiska Sällskapets
möte d. 14 Dec. 1887.
!) I verkligheten har den således hos Ringsjöexemplaret varit 7—38
mm. längre än hos Köpenhamnsexemplaret, då ju den distala ändan är
afbruten.
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A. Qvermerstedt del. Lith.W. Schlachter, Stockholm.
BIHANG TILL K. SVENSKA VET-AKAD. HANDLINGAR. Band 14. Af IV. N:o 8,
UBER
EINE DRITTE VORDERE EXTREMITAT
EINES BRAUNEN FROSCHES.
D. BERGENDAL.
MIT 2 TAFELN.
MITGETHEILT DEN 12 SEPTEMBER 1888 DURCH S. LOVEN.
STOCKHOLM 1889.
GL. BOKTRYCKERIET. P. A. NORSTEDT & SÖNER
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| SE den Frögsechen, welche ich im Herbste 1886 fär die
Dissectionsibungen einsammeln liess, befand sich ein Exem-
plar, welches die in der Uberschrift dieses Aufsatzes ange-
deutete Eigenthiämlichkeit zeigte. Von oben gesehen bot das
Thier nichts Besonderes dar. Wenn es aber auf den Riäcken
gelegt worden war, sah man sogleich diese eigenthimliche
Extremitätbildung. Ich gebe erst eime Beschreibung der äus-
seren Verhältnisse, dann eine Darstellung der Ergebnisse bei
der Section, und dabei behandle ich zunächst die Skelett-theile
und sodann folgen einige Augaben iber die weichen Theile.
Das äussere Bild.
Durch Fig. 1 der Tafel I gewinnt man schnell eine ziem-
lich gute Vorstellung von demselben. Ich gebe als Erklärung
dieser Figur eine Beschreibung und eimige Maasse.
Die Länge des Frosches war 65 mm. Die linke hintere
Extremität war viel kärzer als die rechte. Diese Verkirzung
betraf einzig und allein den Fuss. Der linke Hinterfuss hatte
nämlich keine Zehen. Die Figur 7 der Taf. I gibt eine Ab-
bildung desselben in natirlicher Grösse. Vom Tarsalgelenke
bis zur Spitze des Fuss-stummels war die Länge 24 mm. Am
rechten Fusse war dagegen der Abstand vom Tarsalgelenke
bis zur Spitze der vierten Zehe 49 mm. Uber diesen Theil
werde ich weiterhin emmige Notizen geben.
Der dritte Vorderarm ist in der Kehlgegend anderthalb
mm. hinterwärts einer zwischen den beiden Mundwinkeln ge-
zogenen Linie befestigt. Der Abstand von der Hautöffnung,
durch welehe der dritte Arm hervorschiesst, bis zum linken
Mundwinkel beträgt 6 mm. Bis zur Mittellinie war der Ab-
stand 4 mm. (Auf der Abbildung erscheint es etwas anders,
aber diese Maasse wurden am unbeschädigten Frosche ge-
4 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄT ETC.
nommen, wogegen die iibrigens sehr gute Zeichnung erst nach-
dem die Haut aufgeschnitten worden war, gemacht wurde.)
Der freie Theil ist 10 mm. lang, von welchen nicht weniger
als 7!/, auf die Hand kommen. Bei einer oberflächligen äus-
seren Besichtigung könnte man nach der Lage vermuthen, dass
die Extremität unvollständig wäre und von dem Zungenbein
oder dem Unterkiefer ihren Ursprung hätte. Wenn man aber
die Extremität bewegt, sieht man bald ein, dass ausser der von
aussen sichtbaren Theile ein zuräcklaufender innerer humerus
da sein muss. Das Hautloch kommt zu Stande durch eine
Umbiégung der Haut nach innen. Wahrscheinlich hat friiher
ein grösserer Theil des dritten Vorderarmes frei gelegen, aber
beim Zuwachs hat er wegen seiner Lage in die Kehlgegend
eindringen missen. Der freie Theil des dritten Vorderarms
zeigt zwei Finger ausser der Anschwellung, welche den rudi-
mentären Daumen darstellt. Die äussere Ercheinung dieser
Finger ist ganz wie die der normalen Hand. Nur sind sie
etwas kleiner. Verhältnissmässig ist jedoch die Hand der am
stärksten entwickelte Theil des dritten Vorderarms. Der zweite
Finger ist wie an der normalen Hand des Männchens stark
angeschwollen, und die Haut zeigt dieselbe Entwickelung der
Hautdriisen. Die letzteren sind fast eben so gross wie in der
Haut desselben Fingers der normalen Hand. Die Vertheilung
derselben war in allen Einzelnheiten genau wie an den voll-
ständig entwickelten Händen. Fig. 3 gibt eine Abbildung
dieser Hautdriise am zweiten Finger der linken normalen Hand.
Man sieht einen weissen Rand, welche keimme solchen Driisen
besitzt ir. Von derselben gceht eine kleine drisenfreie Aus-
buchtung bei b nach innen, und dem äussersten Endstick des
Fingers fehlen in gleicher Weise alle Driisen. Vollständig ent-
sprechend war die Vertheilung der Hautdrisen am zweiten
Finger der dritten Hand. Der dritte Finger liegt dem zweiten
unmittelbar an, ist fast eben so lang wie der zweite aber viel
dinner. Vom 4- und 5-ten Finger ist gar keime Spur zu beob-
achten. Bei der Handwurzel zeigt diese Extremität eine
ziemlich scharfe Biegung, die an den normalen Unterarmen
nicht vorzukommen pfegt.
Schneidet man die Haut zwischen den Mundwinkeln an der
linken Seite los und schlägt dieselbe nach rechts um, so er-
hält man ein Bild, wie es die Fig. 2 zeigt. Man kann nach
dieser Präparation das Armbogengelenk sehen. Dieser Theil
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 8. 5
dräckt sich recht tief in den Musculus mylohyoideus Avur.
(submaxillaris ECKER, intermaxillaris anterior u. posterior HOFF-
MANN) hinein. Dadurch bildet sich eine kleine Grube in die-
sem Muskel. Durch den Druck ist auch eme schwache Ver-
tiefung im Gaumendache verursacht worden. Es scheint mir
sehr wohl möglich, dass diese Vertiefung nicht im Leben des
Thieres vorhanden war, sondern dass dieselbe nur eine Folge
der im Todesaugenblicke gemachten Herunterbiegung des
Kopfes ist. Ist sie jedoch schon im Leben des Thieres vorhanden
gewesen, so kann dennoch der Druck kaum dem Frosche grosse
Beschwerde gemacht haben, obgleich die kleine Grube unter
dem Auge sich befindet. Der vorderste Theil ag des Unter-
arms ist mit einer sehr dinnen Haut bedeckt, welche jedoch
eine Fortsetzung der äusseren Haut zu sein scheint. Von der
Sehnittlinie an ist die Haut mehr normal. Die Länge des Unter-
arms ist 9 mm., von welehen also circa 7 von gewöhnlicher
Haut bedeckt sind. Öffnet man die Haut mehr, gewahrt man
auch den Oberarm. Er ist fast ganz verdeckt vom Unterarm.
liegt nämlich ganz oberhalb desselben. An der inneren Seite
des Unterarms lässt sich jedoch eine sechmale Rand des Ober-
arms beobachten. Dasselbe geht auch durch die Lage dieser
beiden ”Theile an der Fig. 10, Taf. II hervor. Da war aller-
dings ein klemer Zug nach der Seite auf den Unterarm geiäbt
worden. Die Bedeckung des Oberarms hat nicht geringe
Åhnlichkeit mit einer sehr diinnen äusseren Haut, geht jedoch
ohne Grenzen in die bindegewebigen Umhillungen der inne-
ren Theile iiber und muss wohl daher selbst als eine Fascie
gedeutet werden. HEine mikroskopische Untersuchung wurde
nicht sogleich vorgenommen. Erst später, nachdem ich die
Frage gestellt hatte, ob es nicht möglicherweise eine etwas ver-
inderte Haut sein könnte, habe ich das nicht fir histologische
Zwecke conservirte Thier hierauf untersucht. Irgend welche
Oberhautszellen konnten nicht beobachtet werden. Die Länge
des humerus ist bedeutend, nicht weniger als 12 mm. Die
Länge der normalen Arme war 67 mm. Die Dicke derselben
war bedeutend grösser als diejenige des dritten Arms. Nur
die Hand deg letzteren ist wie schon angefihrt verhältniss-
mässig recht kraftig ausgebildet. Die iibrigen Angaben wer-
den besser zusammen mit der Beschreibung des Skeletts ge-
liefert.
6 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITAT ETC.
Das Skelett des dritten Arms.
Nachdem man den Brustgirtel des Froches frei gelegt
hat, erhält man, wenn derselbe von der inneren Seite betrachtet
wird, das in der Fig. 10, Taf. II dargestellte Bild. Man sieht
leicht ein, das der dritte Arm fast ganz und gar von den Ske-
lett-theilen gebildet wird. Die weiecehen Theile sind ver-
schwindend klein. Wie die Figur zeigt, liegt der dritte hu-
merus unmittelbar auf der inneren Seite des Sternalskeletts.
Der hinterste Theil des capitulums ruht auf dem äusseren
vorderen Theil des Coracoids. Dieser Theil des humerus hat
jedoch durchaus keine Gelenkfläche am Coracoid. Viel mehr
liegt hier der M. subscapularis zwischen dem Coracoid und
dem caput humeri tertii. Von dieser Stelle geht der humerus
nach vorn iiber (dem Procoracoidknorpel und) der eclavicula
nahe dem acromion. Die Form des humerus ist sehr einfach.
Er stellt einen in seiner ganzen Länge fast gleich dicken
Knochenstab dar. Nur an der vorderen Fläche sieht man in
der Mitte des Knochens eine kleine Ausbuchtung, die eine
schwache Andeutung einer crista deltoidea (proc. u. crista late-
ralis FÖRBRINGER u. HOFFMANN) darstellen soll. Ebenso wenig
kann eine crista medialis dem Knochen zuerkannt werden,
wenn auch die mediale Rand des hinteren Knochenendes ein
wenig zugeschärft ist. Jedoch erhebt sie sich kaum iber die
Gelenkfläche. Siehe Fig. 5 der Taf. I.
Obgleich das caput humeri nicht in einer Gelenkhöhle
ruht, ist jedoch der humerus nicht ohne alle Verbindung mit
anderen Skelett-theilen. Zwar ist es keine Gelenkbildung vor-
handen, sondern der humerus ist einem anderen Knochen, näm-
lich der clavicula, angewachsen. Hiervon sieht man an der
Fig. 10 Nichts. Das verbindende Stick ist hier nämlich fast
vollständig vom caput humeri und einigen Muskelfibern ver-
deckt. Die Figuren 6 Taf. I, 11 und 12 Taf. II veranschau-
lichen dagegen dieses Verhältniss. Man sieht an diesen Fi-
guren einen vom caput fast rechtwinkelig abgehenden Fortsatz.
Die Richtung desselben ist etwas verschieden je nachdem man
den Knochen von aussen oder von innen betrachtet. Der
Fortsatz ist ein wenig schräg nach vorn und nach der Mittel-
linie des Frosches gerichtet und erreicht dadurch die innere
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 8. 7
Seite der clavicula, mit welcher er sehr fest verwachsen ist.
Man könnte es demnach als fraglich ansehen, ob der Fortsatz
nicht ebenso gut zu der clavicula zu rechnen sei. Ich glaube
indessen, dass er zu dem dritten Oberarmknochen gehört, weil
er nicht nur bei der Ablösung ihm folgte, sondern weil er ihm
mit breiter Basis ansitzt. Ubrigens muss dieser Fortsatz wohl
ohne irgend welche- Homologie bei den normalen Armen sein.
Fig. 13, Taf. II, zeigt die Form der clavicula nach dem Los-
brechen des humerus tertius. Bei 6 sieht man die Fläche,
an welcher der Fortsatz angewachsen war. Hier ist die cla-
vicula dinner. Es scheint, als ob en Theil des Knochens mit
abgebrochen wäre.
Wie man an der Abbildung Fig. 6 der Taf. I sehen kann,
besitzt der humerus tertius einen deutlichen Gelenkkopf, ob-
gleich derselbe keine entsprechende Gelenkhöhle hat. Der
Gelenkkopf besteht von verkalktem Knorpel, in welchem eine
kleine trianguläre Fläche hk hyalin-knorpelig ist. Zum grössten
Theil ist der Fortsatz durch verkalkten Knorpel vom humerus
getrennt. Beim inneren Winkel scheint jedoch eine recht
starke knöcherne Verbindung vorhanden zu sein. Hier findet.
man eine sehr intime Verschmelzung zwischen dem Knochen
und dem verkalkten Knorpel. Wie in der Figur sind sie auch
am Knochen selbst nicht besonders deutlich unterschieden. Fir
die Bestimmung der Art des Gewebes habe ich nur die äussere
Betrachtung zu Grund gelegt. Ich habe es nicht fir noth-
wendig erachtet eme mikroskopische Untersuchung vorzunehmen,
weil ich zu dem Zwecke das Präparat hätte ganz und gar hier
opfern missen.
Das untere hintere Ende des humerus hat eine von der
normalen bedeutend abweichende Form. Am normalen hu-
merus befindet sich bekanntlich eine grosse Gelenkkugel und
eine kleine medianwärts an dieser angesetzte trochlea. Von
diesen beiden Bildungen sieht man an diesem Oberarmknochen
nur sehr kleine Andeutungen. Von der Gelenkkugel sieht man
zwar eine Andeutung. Fig. 5 zeigt dieses hintere Gelenkende
seitlich und ein wenig von vorn. Bei dieser Lage tritt die
Kugel am stärksten hervor. Die trochlea ist noch viel weniger
ausgebildet. Die Lage des humerus ist so, dass seine innere
Seite nach aussen und seine äussere nach innen liegen. Genau
giebt indessen diese Bezeichnung nicht die Lage an, weil der
humerus nicht ganz eine normale Lage hat. Es lässt sich in-
8 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITAT ETC.
dessen nicht ohne lange Beschreibung genau angeben. Die
Zeichnungen und die Figurenerklärung diirften die Lage ge-
nägend klar machen.
Der Unterarmknochen hat in gleicher Weise eine sehr ein-
fache Form. Die allgemeine Form stimmt wohl mit dem nor-
malen Knochen iberein, aber mehrere Abweichungen sind je-
doch zu bemerken. Es ist kaum möglich irgend welche Zeichen
des Verwachsens von einer ulna und einem radius zu sehen.
Nur ist der Knochen wie gewöhnlich dicker nach dem unteren
Ende zu und besitzt da ein relativ sehr grosses knorpliges
Endstuck. Ubrigens bemerkt man einige Unebenheiten und
Leisten, die freilich sehr schwach sind aber kaum an den nor-
malen Unterarmknochen beobachtet werden. Am proximalen
Ende des Knochens ist die Form sehr abweichend, Fig. 5 Taf. I.
Ein olecranon ist nicht entwickelt. Es ist nämlich kaum be-
rechtigt den sehr kleinen unteren Fortsatz o so zu benennen.
Natärlich entspricht er einem solchen Fortsatze. Processus
coronoideus c ist relativ stark. An einem normalen Unterarm-
knochen sieht man am distalen Ende sehr deutlich zwei Ge-
Jenkflächen, eine vordere grössere, welche zum grössten Theil
auf dem os radiale carpi ruht, aber auch die kleme Gelenk-
fläche des ulnare und die obere Spitze des centrale bedeckt, und
eine mehr rundliche, etwas weiter nach vorn sich streckende
kleimere Gelenkfläche, weleche von der grösseren lateralen Ge-
lenkhöhle des ulnare aufgenommen wird. Der dritte Unter-
arm des vorliegenden Frosches hat dagegen nur eine grosse
Gelenkfläche, welche mener Meinung nach nur der dem radius
zugehörenden grösseren Gelenkfläche des normalen Unterarms
entspricht. Die am normalen Unterarmknochen so deutlichen
Furchen, welche die Grenzen der unteren Hälften der beiden
verwachsenen Knochen darstellen, kommen hier nicht vor.
Demnach nehme ich an, dass der dritte Unterarm nicht beide
diese Knochen besitzt, sondern nur dem radius der normalen
Knochen entspricht. Wir werden sogleich sehen, dass ver-
schiedene andere Verhältnisse diese Auffassung stätzen. Ich
habe keine Belehrung von einer mikroskopischen Untersuchung
erwartet, weil man nach meiner ziemlich reichen Erfahrung
auf diesem Gebiete immer bei den Batrachiern verschiedene
Markkanäle nur in den Theilen findet, die sich auch äusser-
lich als von zwei Knochen zusammengesetzt erweisen. Sollte
es nöthig erscheimen, kann jedoch diese Untersuchung immer
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 8. 9
vorgenommen werden, aber eine solche muss natiärlich das
Präparat ganz zerstören.
Der Carpus. Bisher sind die Abweichungen von den
normalen ”Theilen geringer gewesen. Im carpus sind sie
viel grösser. Die dritte Vorderextremität besitzt nämlich nur
einen einzigen freien Knochen in der Handwurzel. Wahr-
scheinlich entspricht derselbe dem radiale der normalen Hände.
Es ist ein ziemlich grosser, kantiger Knochen, Fig. 4. Die
obere Fläche o ist mehr abgeplattet. Die distale Fläche ist
dagegen fast halbspherisch d. Die Seitenflächen sind zum Theil
kantig und uneben. An der oberen proximalen Fläche, welche
mit dem Unterarmknochen articulirt, sicht man eine Andeu-
tung auf zwei Gelenkflächen. Es ist doch nicht möglich, so
undeutlich wie diese Theilung ist, einige Schlässe daraus zu
ziehen. Distalwärts von diesem Carpusknochen liegt eine
dänne, bindegewebige Scheibe, welche keine weder knöchernen
noch knorpeligen Kerne enthält. Noch weiter nach der Hand
zu kommt ein sehr merkwiirdiger Knochen, der in den Figg.
11, 15 u. 16 der Taf. II cm dargestellt ist. Das Knochenstick
besteht wie der Carpalknochen aus verkalktem Knorpel. Es
zeigt nach der inneren Seite zu einem stark hervorragenden
Fortsatz I, dessen Spitze in gewisser Lage etwas hakenförmig
gebogen erscheint. Ich glaube diesen Fortsatz fir den rudi-
mentären Daumen halten zu miissen. Wie aber das ihn tra-
gende grosse Basalstiick aufzufassen ist, scheimt mir sehr zwei-
felhaft. Es muss wohl einem Theil des carpus entsprechen,
demjenigen nämlich, welcher entwickelt ist und nicht in den
oberen Carpusknochen eingeht. Welche Knochen dieser Theil
enthält, ist aber schwieriger zu entscheiden. Es dirfte wohl
ziemlich wahrscheinlich sein, dass dieser Knorpel, dem cen-
trale, carpale I, II und dem metacarpale des rudimentären Dau-
mens entspricht, aber es muss noch viel mehr umfassen. Erstens
trägt derselbe auch den dritten Finger und muss darum wohl
einen Theil des capitatohamatum (carpale I1II—V) enthalten.
Zweitens besitzen die Mittelhandknochen der entwickelten Fin-
ger keine proximalen knorpeligen Apophysen, sondern sind
mit dem fraglichen Knochen ganz verwachsen, und drittens
streckt sich das angenommene metacarpale I etwas nach unten
auf das metacarpale II, was alles mir zu beweisen scheint,
dass diese knorpelige Masse auch die proximalen Theile der
metacarpalia II und III darstellt. In diesem Knochenstiucke hätte
10 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITAT ETC.
man demnach die verwachsene oder nie frei gewesene centrale,
carpale I, carpale II, carpale III sammt den Knorpelapophysen
der metacarpalia II +III. Es wirde auf solche Weise ein sehr
zusammengesetzter Knochen sein. Sehr bemerkenswerth ist
es zu sehen, wie in diesem Falle die äussere Form ganz nor-
mal ist, und dessenungeachtet finden wir den inneren Bau
so vollständig verändert. Und diese Veränderung rährt ent-
schieden nicht von secundären Umgestaltungen her. Der Carpo-
metacarpalknorpel deutet keine später geschehene Verwach-
sung an, so dass man annehmen könnte, derselbe sei aus meh-
reren, urspriänglich freien Knochen entstanden.
Denkt man sich von einem normalen carpus die genannten
Knochen zusammengenommen, so erhält man ein Stick, wel-
ches ziemlich genau dem hier vorhandenen Knorpel entsprechen
wiirde. Sollte dieses Stick nicht in der oben angegebenen
Weise aufzufassen sein, so miisste man wohl annehmen, die un-
tere Carpalreihe sei durch die bindegewebige Zwischenscheibe
vertreten, und der grosse Knorpel stelle die zusammenge-
schmolzenen Apophysen der drei ersten Metacarpalknochen vor.
Gegen eine solche Deutung erheben sich indessen von selbst
verschiedene Einwände. Die Metacarpalien sind mit sehr klei-
nen knorpeligen Apophysen versehen, welche immer von ein-
ander getrennt sind. Vor allem wiirde jedoch die enorme
Entwickelung, welche man in diesem Falle dem Daumenrudi-
mente zuerkennen miisste, gegen dieselbe Annahme sprechen.
Dazu kommt, dass die Verknöcherung in ibrigen Theilen des
dritten Arms gar nicht irgend welche Beschränkung erlitten
hat. Wäre der Knorpel nur die oberen Theile der verwach-
senen Metacarpalknochen, so misste es nach oben statt nach
unten seine grössere Breite besitzen. HEin gewichtiges Argu-
ment gegen diese Anschauung liegt auch in der Länge der
dann entstehenden Metacarpalknochen. Wie sie jetzt sind,
haben sie ihre, im Verhältniss zu den anderen Theilen nor-
male Länge. Die obengenannte Bindegewebsschicht betreffend
bemerke ich, dass es nicht ganz den Carpusknorpel vom Car-
pometacarpalknorpel trennt. Es ist meiner Ansicht nach nur
das umgebende Bindegewebe, welche zwischen den beiden
Sticken eingewachsen ist, weil sie sich gegen einander kaum
bewegen. Dieselbe liegt auch urspringlich gar nicht so frei,
wie es in der Figur 15 dargestellt werden miisste. Die gegen-
uberstehenden Articulationsflächen der beiden Knorpel sind
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 8. 11
sechlecht entwickelt. Aus allen diesen Grunden zweifle ich nur
wenig, dass die erst dargestellte Auffassung der Bedeutung
des fraglichen Knorpels die richtige ist. Wenn dabei auch
viele merkwirdige Abweichungen vom gewöhnlichen Bau an-
genommen werden mussten, scheint es mir jedoch noch viel
unwahrscheinlicher, dass die ibrigens normalen Metacarpal-
knochen eine so abnorme Gestaltung ihrer proximalen Ende
zeigen wirden.
Von den Metacarpalknochen ist iiberdies nicht Viel zu
sagen. Wie die Figuren 15 u. 16 es darstellen, sind ihre obere
Hälften fest zusammengewachsen. Weiter nach unten sind sie
etwas getrennt um bei dem unteren Ende wieder sehr nahe
zu liegen. Eine wirkliche Verwachsung scheint jedoch da nicht
vorzuliegen. Der obere Theil des Metacarpale III zeigt ein
etwas sonderbares Verhältniss. Von der unteren Fläche, Fig.
15 sieht es fast so aus, als ob es nicht den Knorpel erreichte.
Wenn die Hand von der dorsalen Fläche betrachtet wird,
sieht man freilich eine Andeutung desselben Verhältnisses,
aber die andere Grenzlinie ist etwas stärker hervortretend,
Fig. 16. Fir die Glieder der Finger weise ich auf die soeben
citirte Figur 15 hin und bemerke nur noch, dass sie stark
verknöchert sind.
Die weichen Theile.
Der Auffassung der meisten Theile des Skelettes dieser
dritten Extremität sind relativ kleine Schwierigkeiten in den
Weg getreten. Ganz anders liegt indessen die Sache die wei-
chen Theile betreffend. Am mächtigsten sind die Blutgefässe.
Die Muskeln und Nerven sind entweder gar nicht entwickelt
oder wenigstens so rudimentär, dass ihre Deutung auf viele
Schwierigkeiten stösst. Grössere Nerven sind nicht zu sehen
und auch die meisten Muskeln sind so stark reducirt und
verändert, dass man es sehr zweifelhaft finden muss, wie sie
aufzufassen sind. Sowohl Insertions- wie Ausgangsstellen sind
stark verschoben. Es ist vielleicht indessen das allermerk-
wirdigste, dass iiberhaupt irgend welche Muskeln hier ent-
wickelt sind. Irgend welche Functionen können sie wohl kaum
ausgeiibt haben.
Die Gefässe des Frosches sind im Ganzen durchaus nor-
mal. Jeder truncus arteriosus theilt sich in die gewöhnlichen
102 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄT ETC.
drei Hauptbogen, die ihren normalen Verlauf und ihre gewöhn-
liche Verzweigung zeigen. Kein grösserer Arterienstamm geht
an den dritten Arm. En Zweig geht von der arteria coraco-
clavicularis da, wo dieselbe sich in das foramen ovale einsenkt,
ab und zieht nach vorn an den humerus tertius. Nachdem
derselbe diesen Knochen erreicht hat, zertheilt er sich fast
unmittelbar in viele kleine Zweige, von denen die meisten
sich in den Knochen einsenken. Die Zweige verlieren sich
fast alle auf den Oberarm ; nur sehr kleine Åste erreichen den
Unterarm, welcher von diesen Arterien kaum nennenswerthe
Blutmengen erhalten kann. HEinige kleinen Zweige kommen
dagegen von arteria carotis und arteria lingualis, wie auch ein
sehr kleiner Stamm von arteria occipitovertebralis zu kommen
schien. Eine nähere Verfolgung der nicht injicirten Arterien-
stämme war kaum möglich und schien mir auch die dazu er-
forderliche Miihe in keinem Verhältniss zu dem zu erwartenden
Resultate zu stehen.
Viel leichter konnten die Venen verfolgt werden. Vom
dritten Arme gehen zwei stärkere Stämme am unteren Theil
des humerus ab, welche sich zu einem ziemlich grossen Stamme
vereimigen, der bald die vena jugularis interna erreicht. Siehe
die Figg. 9 und 11. Kleinere Stämme minden auch in die
v. jugularis externa und andere kleinere Venenäste ein. Mehr
bemerkenswerth scheint mir der als vena hum. ITT vht bezeich-
nete Stamm an der Fig. 9 zu sein. Er kommt hauptsächlich vom
Unterarm aber nimmt auch emige klemen Zweige vom un-
teren ”Theil des humerus auf. Er senkt sich gar nicht, wie
man erwarten sollte, in die vena jugularis zusammen mit den
ibrigen Venen des dritten Arms ein, sondern geht unter die-
selbe und den nervus vagus nach oben und hinten, kommt unter
den Suprascapularknochen und geht in der Nähe des n. hypo-
glossus, zuletzt senkt er sich in einen Zweig der vena verte-
bralis ein, und sein Blut kommt also erst nach diesem Umwege
zu der v. jugularis interna.
Die Nerven sind wie gesagt, so klein, dass ihre Verfolgung
unter der Präparirlupe nicht möglich war. Wäre irgend ein
Nerv als der Hauptstamm des dritten Arms aufzufassen, so
misste es der nervus coracoclavicularis sein. Die itbrigen
Nervenstämme sind ausserordentlich klein und sehr unsicher
zu bestimmen. Ich fihre hier nur an, wie sich der Nervus
coracoclavicularis verhält. Dieser Nerv geht wie gewöhnlich
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. VI. N:o 8. 13
vom Hauptstamme ab und zieht nach unten und etwas nach
vorn zusammen mit der viel stärkeren gleich genannten Ar-
terie. Wenn der Nerv das foramen ovale erreicht hat, geht
er zwischen dem m. deltoideus und subscapularis einerseits und
dem humerus tertius andrerseits und sendet zu dem letztge-
nannten einen Ast, der sich sogleich weiter verästelt. Diese
Åste habe ich nicht verfolgen können. Sie haben ihres Pig-
ment verloren. Der grössere Nerv zeigt eine sehr starke
schwarze Pigmentirung, fast eben so stark wie die der anlie-
genden Arterie. Sowohl die Arterie wie der Nerv verlieren
dieses Pigment etwas friher, als sie zwischen den genannten
Muskeln und dem humerus tertius eintreten. Durch dieses
Verhältniss wird auch die Verfolgung der Stämme fast
unmöglich. Die Venen des dritten Arms behalten dagegen
iberall ihres Pigment und sind daher auch, wie oben angefiihrt
wurde, viel leichter zu sehen.
Der Plexus brachialis ist normal. HKein besonderer Zweig
existirt fär den dritten Arm.
Die Muskeln sind, wie gesagt, sehr schwach. HEinige Ab-
weichungen betreffen Muskeln, die eigentlich Nichts mit dem
dritten Arm zu thun hätten.
Abnormitäten an einigen dem dritten Arm nicht zugehören-
den Muskeln.
M. deltoides ECKER (episterno-eleido-acromiohumeralis FöRr-
BR.) ist an der linken Seite abnorm. Caput episternale fehlt
ganz. Das episternum war in Folge dessen ein wenig nach
rechts gezogen. An der rechten Seite ist im Gegentheil dieser
Muskelkopf vwviel stärker als gewöhnlich, indem seine Fasern
nicht nur vom knöchernen Theil des episternums ausgehen
sondern auch von der ganzen Oberfläche der knorpeligen Platte
ihren Ursprung nehmen. HFEin nach der Insertion am humerus
mit dem eben genannten gleichwertiger, sehr schlanker Muskel
entspringt am äusseren Theil der linken clavicula. Ganz nor-
mal ist allerdings auch nicht die Insertion. Sie liegt nämlich
nicht wenig höher als normal, am mittleren 'Theil des humerus.
Auch der claviculare Kopf ist scwächer als bei normalen
Thieren. Er besteht nur aus einer sehr geringen Anzahl von
Fasern, die indessen einen normalen Verlauf haben. Der acro-
miale Theil ist dagegen sehr stark und lässt kaum irgend
welche Abweichungen wahrnehmen. Nur inserirt er etwas
höher. Durch diese Verhältnisse wird am linken Arme die
14 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄT ETC.
Sehne des sterno-radialis ECKER (caracoradialis proprius FÖRBR.)
viel mehr sichtbar als an gewöhnlichen normalen Fröschen.
Die Entwickelung der pars epicoracoidea m. pectoralis ist
auch viel stärker an der rechten als an der linken Seite. Das-
selbe gilt auch fir den m. rectus -abdominis, der linkerseits
zum grossen Theil aponeurotisch ist. Indessen findet man
eine solche Verschiedenheit in der Entwickelung des genannten
Muskels nicht selten auch bei ganz normalen ”Thieren.
Eine sehr merkwirdige Abnormität 'beobachtete ich den
m. omohyoideus betreffend. An beiden Seiten fehlt zwar aller-
dings dieser Muskel in seiner normalen Ausbildung. An der
linken Seite fand sich aber ein Muskel ungefähr von der Stärke
eines normalen m. omohyoideus, der sich vom Zungenbein bis
an die nach innen liegende Seite des distalen Endes des dritten
humerus erstreckte. Figg. 9 omoh und 11. Der Muskel erhielt
natiärlich seinen Nervenast vom hypoglossus.
Die Insertion des fraglichen Muskels liegt ziemlich nahe
dem hinteren Ende des Zungenbeinkörpers nach innen!) und
hinten von der Insertionsstelle des sternohyoideus andert-
halb mm. vom Rande des Körpers. An EcKers Figur von
R. esculenta 1. ec. s. 76 Fig. 60 liegt die Insertion zu weit
nach vorn. Auwch echeint mir die Insertion daselbst etwas
mehr länglich gezeichnet, als ich es gesehen habe. Viel besser
scheinen mir die Figuren 13 und 18 der zweiten Tafel von
WALTER diese Verhältnisse darzustellen ?). An der Insertions-
stelle dieses Muskels sieht man eine kleine Leiste am Zun-
genbeinkörper, der eben durch den Zug dieses Muskels und
des sternohyoideus entwickelt worden ist. Der Muskel ist
freilich etwas schwächer als der normale omohyoideus. Je-
doch ist er ziemlich reich an wohl ausgebildeten Muskelfasern.
Wenn, wie WALTER gegen MECKEL wahrscheivlich machen
will, dieser Muskel beim Schluckakt das Zungenbein nach
hinten zu ziehen hilft, so währe eine solche Function bei
dieser Befestigung am vorderen Ende des dritten humerus
völlig unmöglich. Höchstens konnte sie das Zungenbein etwas
senken, aber eine solche Bewegung scheint wohl kaum fär den
Schluckakt von Bedeutung. Weil der dritte Arm fast un-
') Bekanntlich geht jedoch der sternohyoideus an der inneren Seite des
omohyoideus.
2?) WALTER. Das Visceralskelett und seine Muskulatur bei den ein-
heimischen Amphibien und Reptilien. Jenaische Zeitschrift Bd XXI.
N. F. XIV. BSonderabdruck Ss. 28 u. 29.
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 8. 15
beweglich war, scheint jedoch der fragliche Muskel auch dem-
selben gar keinen Nutzen zu erbieten. Merkwirdig ist es, dass
diese abnorme Ausbildung des omohyoideus an der linken Seite
die vollständige Reduction des entsprechenden Muskels an der
anderen Seite hervorgerufen hat. Es ist ein schätzenswertes
Beispiel fir die grosse Macht der Correlativität bei der Aus-
bildung der bilateralen Symmetrie. Natiärlich ist es immer
möglich, dass eine ursächliche Verbindung zwischen diesen
beiden Thatsachen nicht besteht. Irgend eine andere Ursache
fur das Fehlen des rechten omohyoideus vermag ich aber
nicht anzugeben. Und darum habe ich wenigstens auf den
mir wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen der eigenthiim-
lichen Lage dieses Muskels an der linken Seite und dem voll-
ständigen Fehlen desselben an der rechten hinweisen wollen.
Die Muskulatur des dritten Arms.
Die eigene Muskulatur des dritten Arms ist sehr rudimen-
tär. Vom Coracoide und dem angrenzenden Theile der Scapula
kommen einige Muskelfasern, die sich nahe am oberen Ende des
humerus ansetzen eben da, wo der Clavicularfortsatz von dem-
selben abgeht. Ich deute dieses Muskelrudiment als eine sehr
schwache coracoide Portion eines subscapularis. Fig. 12 subscap.
Vom Acromialfortsatze kommen einige Fasern, die sich an dem
sehr kleinen lateralen Fortsatz inseriren. Dieser Muskel ent-
spricht ohne jeden Zweifel dem acromialen Theil des m. deltoi-
deus. HRinen unteren Theil desselben Muskels sieht man an der
Fig. 10 delt. Eine sehr dinne von getrennten Fasern bestehende
Muskelschicht, die von der inneren Seite des Coracoids und
der celavicula entspringt und sich an der oberen Seite des hu-
merus nahe der crista deltoidea ansetzt, deute ich mit einigem
Zweifel als eimen pectoralis, Fig. 10. Sehr merkwiirdig ver-
hält sich der 'm. triceps: An der inneren Seite ist er sehr
schwach, an der äusseren ist er freilich viel stärker aber dic
meisten Fasern desselben Muskels haben sowohl ihre Aus-
gangsstelle wie ihre Insertion am humerus. Fig. 14 zeigt,
dass man drei Theile dieses Muskels hier unterscheiden kann.
Von diesen drei Theilen zeigt nur der vorderste xxx einige
Fasern, welche den Gelenkkapsel oder den proximalen Theil
des Unterarmknochens erreichen. Die beiden hinteren Theile
x, vx strecken sich nicht iäber den humerus aus. An der
16 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄT ETC.
Figur kann man leicht den Eindruck erhalten, als wäre der
Muskel dick und faserreich, was derselbe entschieden nicht
ist, sondern stellt er vielmehr eine dinne, fast membranenartige
Muskelschicht dar. Nach vorn von m. triceps befindet sich
der stärkste Muskel des dritten Arms. Er geht vom schwachen
lateralen Fortsatze aus und inserirt fleischig am oberen Theil
des Unterarmknochens. Nach seiner Lage und Ausgangs-
stelle muss er dem flexor antibrachi lateralis superficialis (= hu-
meroantibrachium-lateralis superficralis FÖRBR.) entsprechen. Dass
seine Insertion viel zu hoch oben sich befindet, kann diese Deu-
tung kaum zweifelhaft machen. An der äusseren Seite des
Unterarms findet man einige Muskelfasern, welche sich nicht
iber denselben Knochen ausstrecken, und in denen schwache
Andeutungen zu den m. m. extensor dig. comm. long. (= hu-
mero digiti III, IV, V. Försr.), abductor digiti II (pollicis)
longus (= antibrachio-metacarpum II FÖRBR.) und extensor
carpi ulnaris (= humero-ulnare et carpale 3—J3, FURBR.) vor-
zuliegen scheinen.
Von den m. m. anconci findet man nur sehnige Zuäge. An
der inneren Seite sind die Muskeln noch viel schwächer als
an der äusseren. Jedoch sieht man eine sehr diinne, sehnige
Schicht, in weleher emige Muskelfasern eingestreut sind, welche
vom untersten Theil des humerus ausgeht und fast in der
ganzen Länge des Unterarmknochens ihre Insertion hat, die
ich als eimen sehr reducirten m. flexor antibrachu medialis
(= humero-antibrachiuvin medialis FörBr.) deute, Fig. 11. Viel-
leicht enthält auch diese Schicht die Hexores carpi 1 und
II (= humero-radiale et centrale und humero-centrale FörBR).
Wahrscheinlich können indessen kaum irgend welche Fasern
dem letzteren entsprechen, weil weder die Ausgangsstelle noch
die Insertion normal sind. Schwieriger ist die Deutung eines
glänzend weissen sehnigen Muskels, der vom unteren Theil
des processus lateralis ausgeht und sich am obersten Theil
des Unterarms inserirt. Die Insertion erinnert genau an der-
jenigen des m. sterno-radialis (= coracoradialis proprius FÖRBR.),
und obgleich der Ausgang so ganz abnorm ist, möchte ich
wohl am liebsten diese Sehne als einen abnorm entwickelten
sterno-radialis ansehen. Es scheint mir nämlich kaum möglich
hier an irgend welchen Flexoren zu denken. -In der Fig. 11
ist der fragliche Muskel mit str bezeichnet. Es wäre ein son-
derbares Beispiel fir die Entwickelung der Sehne eines Muskels,
BIHANG TILL K. SV. VET. AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 8. 17
obgleich der Muskel selbst nicht da ist. In der Lage ent-
sprechen diese sehnige Ziige genau dem Theil der Sehne des
sternoradialis, welcher zwischen den Insertionsstellen des m.
subscapularis (= coracobrachialis brevis FÖRBR.), coracohume-
ralis (= coracobrachialis longus FÖRBR.) und portio sternalis
posterior m. pectoralis einerseits und portio anterior und
abdominalis letztgenanntes Muskels andrerseits nach unten
zieht. Bei normalen Fröschen ist die lange Sehne bekannt-
lich durch eine Sehnenbräcke befestigt. Eben dem Theil,
weleher nach unten von dieser Bricke seine Lage hat, scheint
mir die fragliche Sehne zu entsprechen. Sie glänzt nicht
ganz so stark wie die normale Sehne, ist nach unten etwas
breiter, und in ihrer ganzen Länge dem humerus angewachsen.
Wegen der etwas gelblichen Farbe der Sehne schien es mir
wahrscheinlich, dass in derselben mehr oder weniger dege-
nerirte Muskelfasern vorhanden wären. HEine mikroskopische
Untersuchung dieser Sehne und derjenigen eines normalen
sternoradialis ergab indessen keine bedeutenderen Verschie-
denheiten. Weil die Sehne dem Knochen angewachsen war,
hatten natärlich die Fasern derselben einen mehr schrägen
Verlauf. Muskelfasern wurden nicht beobachtet. Vielleicht
waren die Sehnenfasern von mehr wechselnder Dicke, und
zeigte das lockere Bindegewebe der Sehne grössere Mengen
von elastischen Fasern als gewöhnlich !). Wie auch die Deu-
tung dieses sehnigen Muskels ausfallen mag, immer wird ihre
sehnige Beschaffenheit und relativ nicht unbedeutende Stärke
eine sehr merkwirdige Thatsache verbleiben.
So gut die Haut und die Knochentheile einiger Finger
auch entwickelt sind, entbehren sie fast alle Muskeln. Ich
habe daher nur von eimem einzigen ventralen Muskel zu berich-
ten. Derselbe ist an der Fig. 11 ausgezeichnet, und scheint
den Flexor des zweiten Fingers darzustellen. Er war zum
grössten ”Theil sehnig. In derselben Weise gingen einige
sehnige Ziige zum knorpligen Fortsatze des ersten Fingers,
die vielleicht mit dem abductor oder adductor pollicis zuzam-
menzustellen wären. Vielleicht könnten diese beiden Muskeln
durch die genannte Sehne vertreten sein.
Dies sei nun der Schluss der Darlegung des thatsächlichen
Befundes am dritten Arm. Es ist besonders bemerkenswerth,
!) Das muss wohl die Ursache der gelblichen Farbe gewesen sein.
18 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄT ETC.
wie stark die Reduction der Muskeln ist, ohne dass sie alle
ganz verscehwunden sind. Noch lehrreicher ist es wohl zu sehen,
wie bei diesen Muskeln sowohl Insertions- wie Ausgangsstellen
so sehr verändert sind. Der normale Bau dieses Arms sollte
hauptsächlich eine Vererbungserscheinung sein. Aber weil
die Extremität keine Verwendung gefunden hat, scheint es als
ob die Muskeln nicht nur rudimentär geworden sind, sondern
als ob auch eine unregelmässige Umlagerung derselben ein-
getreten wäre.
Es ist wohl kaum denkbar, dass der beschriebene dritte
Arm eine spätere Ausbildung sei. Die umliegenden Organe
sind ja gar nicht beschädigt oder verdrängt, was wohl ziemlich
nothwendig der Fall gewesen wäre, wenn derselbe erst vor
kurzem am ausgebildeten Thier hervorgesprossen wäre. Auch
zeugen wohl die eigenthimliche Ausgangsstelle des omohyoi-
deus an der linken Seite, und das Fehlen desselben Muskels
an der entgegengesetzten Seite gegen ein späteres Hervor-
wachsen des dritten Arms.
Die anatomischen Befunde machen es wohl wahrschein-
licher, dass der dritte Arm als eine congenitale Abnormität
aufzufassen ist. Das Thier schien mir in semem zweiten Jahre
zu sein, und wahrscheinlich wäre wohl die Reduction der
Muskulatur des dritten Arms viel vollständiger geworden,
wenn es länger gelebt hätte.
In der Literatur findet man freilich nicht so ganz wenige
Angaben iber ähnliche Abnormitäten, aber die Untersuchung
ist gewöhnlich mehr oberflächlich gewesen. Von den meisten
Verfassern sind nur die äussere Form und die Grösse beriäck-
sichtigt worden. Der innere Bau solcher Extremitäten ist da-
gegen in vielen Fällen kaum beriährt und noch viel veniger
genigend aufgeklärt worden. In den letzten Jahren scheinen
iibrigens kaum solche Beobachtungen gemacht worden zu sein.
Von älteren Autoren haben wir jedoch ziemlich zahlreiche
Angaben von dergleichen Abnormitäten, wie auch einige äl-
tere Verfasser die Bedeutung derselbev besprechen und Er-
kläruogsversuche machen.
DUMÉRIL !) gab schon vor langer Zeit eine Zusammen-
stellung der bis zum Jahre 1865 gemachten Beobachtungen
!') AUG. DUMÉRIL, Observations sur la monstruosité dite polymélie ou
augmentation du nombre des membres chez des Batraciens anoures.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 8. 19
iber Polymelie bei den Fröschen und beschreibt auch selbst
neue Fälle. LDLuUNEL berichtete im Jahre 1868 iber zwei neue
von ihm beobachtete Fälle und stellt noch eimmal die Angaben
der Literatur zusammen !). Als dieser Verfasser seine Ab-
handlung schrieb, waren 13 Fälle von Polymelie bekannt,
von denen, wie ich hervorheben will, nicht weniger als 10
solche Thiere betreffen, die iiberzählige hintere Extremitäten
zeigten, welche Erscheinung von Is. GEOFFROY S:T HILAIRE ?)
den namen Pygomélie erhalten hat, während iiberzählige vor-
dere Extremitäten (Mélomélie desselben Autors) nur bei drei
Fröschen beobachtet worden waren. Als Zeugnis fir die Sel-
tenheit polymelischer Abnormitäten bei den Batrachiern fihrt
DUMÉRIL an?), dass er lange Zeit — mehr als fänfzehn Jahre —
mit Hinsicht auf dieses Verhältniss 3—4000 Frösche jährlich
besichtigt oder besichtigen lassen habe, und dennoch ist nur
ein einziger Fall von solcher Polymelie beobachtet worden.
Diese Angabe DUMEÉRIL'S wird auch von LUNEL widergegeben,
und zweifellos spricht sie sehr stark fir das seltene Auftreten
ähbnlicher Abnormitäten. STROBEL glaubt jedoch, und DE BETTA?)
stimmt mit ihm iberein, dass wenn man nur grössere Mengen
von Fröschen untersuchte, auch eine ziemlich grosse Zahl poly-
melischer Abnormitäten angetroffen werden sollte.
SUPPERVILLE berichtete schon 1744 iiber einen Frosch, der
eine wohl ausgebildete vordere iberzählige Extremität an der
rechten Schulter besass. Er gibt nur eine kurze Notiz. Von
GUETTARD, welcher 1783 bei emem Frosche eine iberzählige
hintere Extremität, die kleiner als die normalen war, beschreibt,
werden auch keine anatomischen Angaben geliefert. FEbenso-
wenig von Orto, der 1816 eine iiberzählige hintere Extremität
eines Frosches beschrieb, die gleich gross war wie die nor-
malen und gut geformt.
Nouvelles Archives de Muséum d'histoire naturelle, 1:re Année, Tome
Tr r860../ Paris:
!) GODEFROY LUNEL, Sur deux cas de Polymélie (membres surnumé-
raires), observés chez la Rana viridis seu esculenta (LIN). Mém. de
la Soc. de Phys. et d'hist. nat. de Genéve. Tome 19. 1868, s. 305.
2) Traité des anomalies de V'organisation. Tome III. Citirt nach DUMÉRIL
u. LUNEL.
SNES SLÖ
1?) STROBEL, Cenno su tre casi di polimelia nelle Rane. Atti Societå
ital. scienze natur., Milano, 1876. OCitirt nach EDOARDO DE BETTA,
Terza Série di note erpetologiche per servire allo studio del Rettili
ed Anfibi d'Italia. Atti del reale Istituto Veneto di gecienze, lettere
ed arti. Tomo I, serie VI. Venezia 1882—--1883, s. 919. Rana escu-
lenta wird behandelt auf den Seiten 940—941.
20 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄT ETC.
Eine viel bessere und genauere Beschreibung gibt uns Vv.
DEEN 1838 iber die Form und den Bau der zwei iberzähligen
hinteren Extremitäten, welche er bei einem Wasserfrosche
(R. esculenta) gefunden hatte!). Er gibt eine anatomische Be-
schreibung, die, so kurz sie auch ist, eimige interressante
Thatsachen mittheilt. Die beiden iiberzähligen Extremitäten
waren an der linken Seite befestigt und kleiner als die normalen.
Ganz besonders waren die äussersten Theile verkärzt. Auch
war die vierte Zehe kaum länger wie die dritte und kärzer als die
finfte. Dieses gilt indessen nur fär einen Fuss. Der andere
war noch viel schwächer und entbehrte sowohl die Metatar-
salknochen wie die Zehen. Astragalus und calcaneus sind zum
Theil verwachsen. Uber den Bau der weichen Theile erfahren
wir folgende sehr wichtige Thatsachen: M. v. DEEN a vu
l'artere inguinale gauche constituer, indépendamment des ra-
meaux quw'elle fournit régulierement, un tronc bientöt divisé
en deux branches destinges chacune å l'un des membres sup-
plémentaires greffés sur le cåté gauche du bassin normal. De
plus, il a constaté que lI'une et P'autre patte étaient animées
par des filets nerveux émanant de la branche externe du nerf
inguinal du méme cöté beaucoup plus développée chez sa
Grenouille monstrueuse qu'elle ne Vest d'ordinaire»2!). Dem-
nach fanden sich bei v. DEEnN's Frosche ebenso wenig wie bei
demjenigen von mir untersuchten irgend welche Unregelmäs-
sigkeiten in der Ausbildung des Plexus und der Hauptarterien.
Sehr tiefgreifende Abnormitäten kommen also nicht vor, eine
Thatsache, die bei der Beurtheilung der Ausbildung der iber-
zähligen Extremität wichtig sein dirfte. GERVAIS beschreibt?)
1864 einen Pelobates cultripes TSCcHUDpI mit eimer iiberzähligen
linken vorderen Extremität. Er sagt, dass Nerven, Gefässe
und Muskelinassen konnten leicht erkannt werden, liefert jedoch
nur einige Angaben iber die Knochentheile. Diese waren
os coracoideum und scapula (omoplate) zu einem Knochen-
sticke verwachsen, welches mit seinem coracoiden Theil am
Coracoid des normalen Arms eingelenkt war. Oberarm und
Unterarm waren normal. Die Hand war theilweise normal,
1) Weil die Abhandlung V. DEENS: Anatomische Beschreibung eines
monströsen, sechsfiissigen Wasserfrosches, mir nicht zugängig ge-
wesen ist, folge ich DUMÉRIL'S ziemlich ausfiihrlichem Referate: 1. c.
s.k 1. JÄG:
?) Comptes rendus, Tome LIX, s. 800.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 8. 21
hatte aber nur drei Finger, von denen die beiden lateralen
rudimentär waren und nur ein Glied besassen. Der mittlere
war auch klein, hatte aber zwei Glieder.
Selbst hat DUMÉRIL drei polymelische Thiere beschrieben ").
Eine Rana esculenta zeigte eine iberzählige, linke hintere Ex-
tremität, welche nur 45 mm. lang war. Die Länge der nor-
malen Hinterbeine war 80 mm. Die kleinere Extremität war
beweglich, aber sie wurde nicht bei der Schwimmung benutzt,
wie die Beobachtung des lebenden Thieres lehrte. Der Ober-
schenkel war nicht entwickelt, der Unterschenkel und tarsus
waren normal. Am Fusse war die Zahl der Zehen 6, welches
Verhältniss DUMÉRIL so erklärt, dass er diesen Fuss zwei ver-
wachsenen Fisen entsprechen lässt.
Dieselbe Annahme findet er fir eine uäberzählige hintere
Extremität bei einer BR. temporaria begriändet. Dieser Fuss
zeigte nämlich Abnormitäten in der Zahl der Glieder und in
den Grössenverhältnissen der Zehen. Die Extremität war iäbri-
gens fast normal, nur etwas kleiner als die beiden normalen
Hinterbeine.
Bei einer RB. clamata DAUDIN, die aus Nord- Amerika er-
halten war, beobachtete er zwei iiberzählige hintere Extremi-
täten, welche in allen untersuchten Verhältnissen normal und
eigentlich nur durch ihre geringere Grösse ausgezeichnet wa-
ren. Die weichen Theile konnte DuUMÉRIL leider nicht unter-
suchen, so dass keine Vergleichung mit v. DEEN's Frosche sich
-durchfiihren lässt. LUNEL hat seinen melomeliscehen Wasser-
frosch (KR. esculenta) etwas genauer beschrieben, obgleich auch
er leider nur die Knochen bericksichtigt. Die zwei iberzäh-
ligen Arme sassen an der linken Seite und waren fast ebenso
lang und mächtig wie die normalen ?). Nach der Abbildung
waren sie auch ganz frei befestigt, nicht wie bei meinem
Thiere in der Brustcavität eingeschlossen. Das Skelett war
zum grössten ”Theil normal. Nur betreffend den Brustgirtel
werden wir näher unterrichtet. Die normale linke scapula ist
unvollständig und zeigt kein suprascapulare. Die iiberzähli-
gen Arme entbehren sowohl einer clavicula wie eines hypo-
und episternum. Dagegen besitzen sie coracoidea, welche theil-
weise verwachsen sind und eine ähnliche Stellung wie die sca-
pula derselben Arme einnehmen. Ganz verwachsen sind die
1) DUMERIL, 1. c. 8. 313—316.
SER NEDL, 1. CC. 8. 309.
22 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄÅT ETC.
suprascapularia, und bilden ein grösseres Kuochenstick, welches
dem suprascapulare der anderen Seite ganz entspricht. Nach
der Abbildung ist es mir schwer zu verstehen, warum dieses
suprascapulare nicht dem normalen linken oder wenigstens
ausser dem oder den iberzähligen nicht auch dem linken nor-
malen suprascapulare entsprechen könne. Lage und Form sind
so ganz regelmässig, und dieser Skelett-theil ist, soweit ich
sehen kann, gar nicht von der normalen scapula getrennt.
LUNEL sagt von den iibrigen Theilen nur: »Weil die Muskeln
und Sehnen gut entwickelt sind, ist es wahrscheinlich, dass
diese Arme vom Frosche bewegt werden könnten. Er hatte
nämlich keine Gelegenheit gehabt das lebende Thier zu beob-
achten.
Wir sehen sogleich den grossen Unterschied zwischen den
beiden ziemlich stark entwickelten äberzähligen Armen bei die-
sem Frosch und dem kleinen, stark umgebildeten bei mei-
nem. Ist dieser Unterschied dadurch verursacht dass LUNEL'S
Frosch seine iberzähligen Arme bewegen konnte? Diese Frage
kann ' nicht sicher beantwortet werden; doch scheint eine be-
jahende Antwort nicht ganz berechtigt, obgleich die Autoren
in vielen Fällen von mehr oder weniger umgebildeten Extre-
mitäten beiläufig sagen, dass sie nicht oder kaum bewegt
werden konnten. Ich werde sogleich etwas Weiteres hieriiber
zu sprechen haben.
Ein zweiter auch recht bedeutungsvoller Unterschied
zwischen unseren Fröschen liegt darin, dass bei LunEr's die
Ausbildung der iiberzähligen Extremitäten eine nicht unwe-
sentliche Abweichung im Bau des normalen Brustgiärtels ver-
ursacht zu haben scheint. Die Abnormität diirfte demnach
noch friihzeitigere Entwicklungszustände beeinflusst haben als
bei meinem und v. DEEN's Fröschen.
In den späteren Jahren ist nur ein Fall von Polymelie
etwas näher untersucht und beschrieben worden. KINGSLEY hat
bei emer RB. halecina drei hintere Extremitäten gefunden 2).
Die Grösse derselben war ziemlich gleich. Die normalen wa-
ren 3 und 3å!/, »inches», die iberzählige, welche fast gerade
nach hinten gerichtet war, betrug 2?/, »inches». — Das Becken
dieses Frosches war ziemlich normal, nur die pons pubis ist
mehr modificirt. Dieser Theil des Beckens besitzt nämlich
1) J. S. KINGSLEY. ÅA case of Polymely in the Batrachia. Proc. of the
Boston Soc. ot Nat. Hist. Vol. XXI "1882:
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 8. 23
eine Ausbreitung um diejenigen Muskeln aufzunehmen, welche
durch die Ausbildung eines dritten Acetabulums von ihrem
normalen Ursprunge verdrängt worden sind. Von den iibrigen
Knochen sagt KInGsLey: »Though not carefully examined the
bones of neither the normal nor the additional leg appear to
present any anomalous features». 1).
Uber die Ausbildung der Muskulatur erfahren wir, dass
diejenige des Oberschenkels viel schwächer als an normalen
Beinen war, indem die Muskeln dieses Theils in normalen
Fällen 19 sind und hier nur 5 beobachtet wurden. Am Un-
terschenkel fand dagegen KINGSLEY die Muskulatur viel regelmäs-
siger. Nur ein einziger Muskel, der extensor cruris brevis, fehlte.
Die Nerven und Arterien hat KInGsLEY nicht untersucht.
In der abnormen Zahl der Muskeln stimmt diese Extre-
mität mit derjenigen meines Frosches iiberein. Indessen liegt
ein sehr wichtiger Unterschied in der starken Entwickelung
der vorhandenen Muskeln bei KiInGstLEY's Frosche. Die iiber-
zählige Extremität hatte einen Oberschenkel, der in der Dicke,
obgleich die Zahl der Muskeln so gering war, fast den nor-
malen Oberschenkeln gleich kam.
Ich glaube darum, dass KinGstrey's Frosch seine iiber-
zählige Extremität beim Schwimmen sehr gut benutzt hat.
Die geringere Zahl der Muskeln des Oherschenkels finde ich
ziemlich verständlich, weil eimerseits die Befestigung am Becken
abnorm war, und weil andererseits die Lage der Extremität nur
einfache Streckungsbewegungen zugelassen zu haben scheint.
War diese Extremität bei dem Schwimmen benutzt worden,
so werden wir auch einsehen können, warum die Ausbildung
der distalen Theile der Extremität hier ganz normal war.
Ausser diesen Fällen und einigen von LUNnEL beriicksich-
tigten, die sehr knapp beschrieben worden sind, erwähne ich,
dass BALsAMo CRIVELLI 1865 drei Fälle von iiberzähligen hin-
teren Extremitäten notirt hat ?). HEine ähnliche Abnormität
1) 1]. ce. s. 172. Nach den Befunden bei meinem Frosche, bei welchem
die äussere Erscheinung des carpus fast normal war, aber der innere
Bau nichts desto weniger sehr abweichend gefunden wurde, muss ich
es jedoch als sehr wiinschenswerth aussprechen, dass auch der innere
Bau genau untersucht wird. Obgleich recht viele polymelische Frösche
untersucht worden sind, kennen wir bisher nur die Anatomie eines
einzigen solchen Thieres (Vv. DEEN'S) geniigend.
?) BALSAMO CRIVELLI. Sopra alcuni nuovi casi di Polimelia osservati
in alcuni individui del genre Rana. Rendi-conti d. Reale Ist. Lomb.,
II, 1865, s. 261—263.
24 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄAT ETC.
wurde auch von RYDER 1878 kurz mitgetheilt !). Nach der
oben citirten Abhandluug von pE Berta ?) hat STROBEL zwei
Fälle von Polymelie bei B. esculenta und einen Fall derselben
Abnormität bei BR. temporaria bekannt gemacht. Derselbe
Verfasser berichtet auch, dass SORDELLI bei einer RB. esculenta
eine polymelische Abnormität gefunden hat, und dass CAVANNA
1877 eine besondere mit Illustrationen versehene Schrift iber
zwei Fälle von Polymelie bei RB. esculenta veröffentlicht hat.
Uber diese sechs Abnormitäten ist es mir nicht möglich ge-
wesen etwas näheres in Erfahrung zu bringen. Ich kenne
also nicht einmal, ob es Fälle von Pygomelie oder von Me-
lomelie gewesen sind. Selbst hat DE BETTA?) eine iiberzählige
Extremität bei eimer jungen BR. esculenta beobachtet. Es han-
delte sich um eine hintere, rechte Extremität, die sehr rudi-
mentär, nur 28 mm. lang war, und in eimen Klump ohne Fuss
und Zehen endete.
Im ganzen sollte man also bei den Batrachiern sechs und
zwanzig Fälle von polymelischen Abnormitäten kennen. Sie
vertheilen sich auf die besonderen Arten folgenderweise: Auf
Rana esculenta kommen die meisten, wahrscheinlich nicht
weniger als 18 Fälle. Von diesen sind wenigstens zwei melo-
melisch, wenn, wie ich Anleitung zu vermuthen habe, SUPPER-
VILLE'S Frosch dieser Species zugehörte. Bei Alytes obstetricans
kennt mann einen Fall von Pygomelie (RAPHAEL CISTERNAS), ?)
bei Pelobates cultripes eimen Fall von Melomelie (PAUL GER-
VAIS); bei Bufo sp. (ecrapaud commun) einen Fall von Pygo-
melie (THOMAS) ?), bei Bana clamata emen Fall von Pygomelie
(DUMÉRIL), bei Rana temporaria emen Fall von Pygomelie (Du-
MÉRIL) und einen Fall von Melomelie (BERGENDAL) nebst einem
Falle, von dem ich nicht anzugeben weiss, ob eine Pygomelie
oder Melomelie vorlag (STROBEL); bei Rana halecina schliess-
lich einen Fall von Pygomelie (KINGSLEY).
Rana esculenta zeigt also mehr, ungefähr doppelt so viele
polymelische Abnormitäten als alle iäbrigen Batrachier zusam-
!?) RYDER, J. ÅA. A monstruous frog, American Naturalist. Vol. XII 1878,
8. 751—752.
SITT ey 040;
SALIG G IS ADA
4) Nach LUNEL 1. c. 8. 308.
3) Dieser Fall war schon in Jahre 1861 beobachtet und DUMÉRIL mit-
getheilt worden. Die iiberzählige Extremität war kleiner als die nor-
malen und THOMAS sagt davon: »Il ne paråit pas avoir pu servir å
exécuter des mouvements»>. Vgl. DUMÉRIL 1. c. s. 312.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 8. 25
men. Wahrscheinlich tritt jedoch dieselbe Abnormität auch
bei den iibrigen öfter auf, obgleich sie viel weniger beobachtet
werden. Von R. esculenta gehen ja jährlich mehrere Tausende
durch die Hände der Forscher. Es ist also gewiss ein Zeichen
der Seltenheit, dass nicht eine grössere Zahl von dieser Art
in solcher Hinsicht abnorm gewesen sind. Auch bei Rana
temporaria ist diese Erscheinung sehr selten. Ich habe, nach-
dem ich den hier geschilderten Frosch bemerkt hatte, mehrere
Hunderte Individuen dieser Art besichtigt ohne einen zweiten
mit iberzähligen Extremitäten finden zu können.
Es sind zwei Thatsachen, die ich hervorzuheben winsche,
und die zum Theil mich veranlasst haben die obige Zusammen-
stellung der Literatur mitzutheilen.
Erstens betone ich die so bedeutend grössere Zahl py-
gomelischer als melomelischer Abnormitäten. Von den zwanzig
Fällen, die mir etwas näher bekannt sind, betreffen nur vier
iberzählige vordere Extremitäten.
Welche Ursache bedingt diesen Unterschied in der abnor-
men Ausbildung der vorderen und hinteren Extremitäten? HEs
scheint mir nicht zulässig anzunehmen !), dass die Neigung
zu eimer abnormen Formbildung fär die vordere Extremität
grösser als fir die hintere ist. Es kann wohl kaum irgend
einem Zweifel unterliegen, dass bei den Larven ebensoviele
Doppelbildungen der vorderen wie der hinteren Extremitäten
auftreten. Es ist auch in der That sehr wahrscheinlich dass
iberzählige vordere Extremitäten leichter das Leben des Be-
sitzers gefährden. Nicht nur dass sie, wie mein Fall sehr deut-
lich zeigt, sehr leicht den inneren Organen Beschwerde machen
können, sie vermindern auch sehr wahrscheinlich die Beweg-
lichkeit des Frosches. HFEin Frosch, von dessen Seite ein mehr
oder weniger unbeweglicher Arm aussteht, muss nicht nur
im Schwimmen verlangsamt werden, sondern er muss iber-
haupt im Kampfe ums Dasein seinen normal ausgebildeten Ver-
wandten nachstehen, gilt es nun die Nahrungsmittel aufzu-
treiben oder den so zahlreichen Feinden der Frösche zu ent-
fliehen. Die iiberzähligen hinteren Extremitäten können, wenig-
1) Vgl. hier die nachher mitgetheilten Beobachtungen v. BORNS iiber
embryonale Doppelbildungen bei Fröschen.
26 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITAT ETC.
stens in den nicht wenigen Fällen in welchen sie mehr nach hin-
ten gerichtet waren, bei der Scehwimmung keine grosse Verlang-
samung verursachen, sondern können vielleicht in einigen Fällen,
wo sie beweglich sind und eine passende Stellung einnehmen,
sogar die Bewegung schneller machen !). Um eme Belegung
dieser Ansicht anzufihren will ich nur auf den von KInGSsLEY
beschriebenen Frosch hinweisen. Es kann also wohl eine Folge
des Zufalls genannt werden, dass wir eme grössere Zahl von
pygomelischen als von melomelischen Abnormitäten kennen,
aber hier — wie wohl immer — hat der Ausdruck Zufall nur
in unserer beschränkten Kenntniss seine wirkliche Begrändung.
In einer anderen Hinsicht scheint mir die oben behandelte
Abnormität sehr bemerkenswerth. Obgleich die Beschreibungen
von vielen polymelischen Erscheinungen sehr oberflächlich und
ungeniigend sind, muss es jedoch auffallen, wie oft die iäber-
zähligen Extremitäten abnorm gewesen sind. Ich gebe in
grösster Kärze folgenden Anszug der Literatur. Unter den
zwanzig mir etwas näher bekannten Fröschen finden wir sicher
solehe Abweichungen bei den nachstehenden, womit zwar nicht
gesagt werden soll, dass nicht auch bei eimigen von den an-
deren ähnliche Unregelmässigkeiten vorhanden waren, obgleich
die Autoren es nicht mitgetheilt haben: GUETTARD spricht von
dem normalen Fusse, an deren Seite die iberzählige sitzt, mit
den Ausdriicken »Cette grande patte», und also war jener Fuss
wenigstens kleiner als die normalen. Am v. DEEN'S Frosche
waren die iiberzähligen Extremitäten sehr reducirt, die eine war
jedoch ziemlich normal ausgebildet, ob auch die distalen Theile
sehr verkirzt waren; die andere zeigte keinen Fuss. THOMAS
Frosch hatte in gleicher Weise sowohl tarsus wie Zehen sehr
kurz und die Zahl der letzteren war nur drei. Auch GERVAIS
fand nur drei Zehen an der iberzähligen Extremität des von
ihm beschriebenen Frosches, und diese waren, wie wir oben
gehört haben, abnorm gebildet. DumMÉriLns R. esculenta zeigte
sechs Metatarsalknochen und Zehen von ungewöhnlicher gegen-
seitiger Grösse, und seine RB. temporaria hatte freilich nur fänf
Zehen an der iberzähligen Extremität, aber die Grösse dieser
!) Ich brauche wohl kaum darauf hinzuweisen, dass ich solche Thiere we-
gen dieses Vortheils gar nicht als iiberhaupt den normalen iiberlegen
auffassen kann. In den allermeisten Fällen miissen sie alle ibrem
Besitzer Schwierigkeiten bereiten. Ich will hier nur die graduelle
Verschiedenheit dieser Unbequemlichkeit betonen.
2) GUETTARD'S Arbeit kenne ich nicht. Siehe DUMÉRIL 1. c. s. 310.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 8. 27
Zehen war ganz abnorm!). DE BeErttA's BH. esculenta zeigte eine
fusslose iiberzählige Extremität, bei meinem Frosch war ja
auch die Hand äusserlich abnorm durch das Vorhandensein
von nur zwei Zehen, und der innere Bau war noch mehr ab-
weichend.
Die Fiisse der iberzähligen Extremitäten waren also un-
gewöhnlich gestaltet bei 7, oder wenn GUETTARD'S mitgerechnet
wird, bei 8 von diesen 20 Fröschen, was also nicht weniger
als ca 40 2 beträgt. Es fragt sich dann, ob iberhaupt ab-
norme Formen der Fisse oder Zehen bei den Fröschen ge-
wöhnlich sind. Ich habe auch diese Frage beriicksichtigt, als
ich emige Hunderte von Fröschen besichtigt habe, und muss
antworten, dass solche Abnormitäten sehr selten sind. Aller-
dings findet man hie und da beschädigte Fisse oder Zehen,
aber sie können im allgemeinen nicht mit urspringlichen Ab-
normitäten verwechselt werden.
Ich will hier nur kurz beriihren wie man sich wahrschein-
lich die Sache vorzustellen hat. Fir jetzt muss zwar die Frage
offen bleiben; vielleicht können nachherige Untersuchungen
eine bessere Erklärung geben.
Ob die Formbildung eine ganz unabhängige Wirkung der
Vererbung wäre, so wird es wohl schwer sein zu verstehen,
warum einige Theile der iiberzähligen Extremitäten sich so
stark zu einer abnormen Formbildung neigen. Besonders
schwerverständlich scheint mir eine solche Form wie die der
Hand bei meinem Frosche. Die Grundform ist bewahrt, es
sind aber nur zwei Finger entwickelt. Noch eigenthiimlicher
ist der Bau des Carpus, wo die normale Knochensticke mög-
licherweise vertreten sind, aber durchaus nicht ihre normale
Form und Stellung besitzen. Man könnte sich hierbei denken,
dass besondere Knochensticke angelegt worden sind und nach-
her verwachsen wären, weil die Extremität, und hier vor
allem die Hand, nicht bewegt werden konnte. Die Beob-
achtung bestätigt jedoch eine solche Annahme nicht, weil
keine Spur dieser Verwachsung entdeckt werden kann. Die-
jenigen Fälle betreffend, wo die iberzählige Extremität stumpf
endete und keinen Fuss trug, ist es zu beachten, ob diese
Unvollständigkeit urspriänglich, oder ob sie eine spätere Folge
ävsserer Beschädigung ist. Dies dirfte kaum anders als durch
!) Vgl. fir diese beiden Fälle die obige etwas ausfiihrlichere Dar-
stellung.
28 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄAT ETC.
mikroskopische Untersuchung des Endtheils gelöst werden
können. Sollte es ein Zeichen äusserer Verletzung und nach-
heriger Heilung sein, so sähen wir auch hier deutlich, wie die
ävsseren Umstände das weniger vollkommene zu vertilgen
strebt. Wegen der unvollständigen Ausbildung der distalen
Theilen einiger anderen iiberzähligen Extremitäten scheint es
allerdings, als ob eine andere Ursache fär die mehr weniger
vollständige Versechwindung der distalen Theile gesucht wer-
den misste.
» Weil die distalen Theile abnormer sind als die proximalen
und weil eben jene am meisten äusseren Einflussen ausgesetzt
sind, liegt es recht nahe anzunehmen, dass in der ungewöhn-
lichen Lage und der damit folgenden veränderten Stellung der
Extremität eine Ursache der abnormen Ausbildung liegen
möchte. Entweder kann eine solche Extremität gar nicht be-
nutzt werden, oder wird sie benutzt, aber dabei steht sie nicht
in einem ganz gleichen Verhältniss zu der Umgebung wie die
normalen Extremitäten. Ich will nur darauf hinweisen, dass die
äusseren Theile am öftesten abnorm sind. Man könnte gegen
diese Anschauung einwenden, dass auch der Schultergirtel und
das Becken der abnormen Extremitäten abnorm gewesen sind.
Es ist jedoch nicht ein ganz entsprechendes Verhältniss. Er-
stens scheint es, als ob in sehr vielen Fällen keine Anlage
eines zweiten Gärtels sich vorgefunden habe, und zweitens liegt
eine leicht begreifbare Bedingung der Unregelmässigkeiten
in den iiberzähligen Färteln, wenn wirklich solche angelegt
werden, in dem dadurch entstehenden Mangel an Raum und
in den davon selbstverständlich verursachten Verdrängungen
und Verwachsungen. Fir die abnorme Form der distalen
Theile können nicht so leicht geniägende Griände angefiihrt
werden.
Es wäre darum sehr zu wimschen, dass Beobachtungen
iber die fruheren Entwickelungsstadien solcher Bildungen ge-
macht werden könnten. Ich habe dieser Abnormität eben nur
wegen der sonderbaren Tendenz zu einer abnormen Gestaltung
der distalen Theile so grosser Aufmerksamkeit werth gehalten.
Man mag so viele Fälle kurz bekannt machen, wie man will,
ohne dass wir aus solchen Listen der Abnormitäten etwas iber
die Ursachen und Bedeutung der abnormen Ausbildung her-
ausnehmen können. Und jedoch sind ganz gewiss eben die
Abnormitäten in mancher Hinsicht sehr wichtig. Es ist wie ein
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 8. 29
von der Natur selbst gemachtes Experiment. Wie aber »das
Experiment» gemacht worden ist, können wir nur aus einer
sehr genauen Untersuchung vieler Fälle verstehen.
Ich halte nämlich die Ansicht vollständig berechtigt, welche
keine scharfen Grenzen zwischen den sogenannten normalen
und abnormen oder pathologischen Erscheinungen gezogen
wissen will!). In den meisten von den oben dargelegten
Fällen ist es klar, dass die Ursache der Abnormität nicht nur
in einer etwaigen Beschädigung der Thiere liegen kann, wie
abnorme Neubildungen ja bei eimigen anderen niederen Verte-
braten durch äussere Verletzungen hervorsprossen ?). Man
könnte es versuchen eine solche Annahme dadurch zu retten,
dass man die Verletzung sehr weit zurick in das Larven-
leben verlegte. Fir einige Abnormitäten könnte es allerdings
eine mögliche Erklärung sein, fär die hier oben beschriebene
vordere Extremität, welche zum grössten Theil nach innen von
dem normalen Brustgärtel lag, dirfte eine solche Annvahme
fär die Erklärung nichts leisten.
Solcehe Abnormitäten werden ja gewöhnlich als Doppel-
bildungen aufgefiihrt. Doppelbildungen sind bekanntlich gar
nicht selten in der Entwicklung der Amphibien. 50 hat z. B.
v. BORN unter 3,000 Eiern eines Frosches nicht weniger als 12
Doppelembryonen gefunden. In einem gewissen Gegensatze
zu den bekannten Doppelbildnngen der Extremitäten steht
seine Beobachtung insofern, als es in allen diesen Fällen eine
Doppelbildung des vorderen ”Theils des Rickgrates war. vV.
Born fand unter den iberreifen Eiern eine viel grössere Zahl
Doppelbildungen als unter den juängeren 3). Das Vorkommen
von so tiefgreifenden Doppelbildungen in friäheren Embryo-
nalstadien spricht natiärlich fär das Auftreten weniger bedeu-
tenden Doppelbildungen später im Embryonalleben. Ziemlich
spät muss allerdings die Neubildung der Extremitäten gewöhn-
lich eintreten, weil ja im Allgemeinen keine Doppelbildung
1!) Ich hebe unter anderen als Verfasser, die in der letzteren Zeit ähn-
liche Aussagen gemacht haben, VIRCHOW, die Vetter SARASIN und
ganz besonders BOVERI hervor. Friiher ist bekanntlich DARWIN sehr
energisch fir die Bedeutung abnormer Bildungen eingetreten.
2) Bei den anneren Amphibien werden iibrigens nach der allgemeinen
Annahme und Fraissés Untersuchungen abgetrennte Theile nicht neu-
gebildet.
3) Vv. BORN. Ueber Doppelbildungen beim Frosch und deren Entstehung
in Breslauer ärztl. Zeitschr. 1882, n:r 14, nach dem Zool. Jahresberichte
fär 1882, IV Abth. s. 139. Vgl. auch eine ähnliche Mittheilung des-
selben Autors im Zool, Anzeiger, IV Jahrg., N:r 78 s. 135—139.
30 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITAT ETC. -
der Hauptnerven oder Hauptarterien gefunden wurde. In den
zwei genauer untersuchten Fällen war der Nervenplexus voll-
kommen normal. Durch das späte Auftreten der Extremitäten
bei den anuren Amphibien kann es wohl bedingt werden,
dass eine in abnormer Lage sitzende Extremität durch unge-
wöhnliche äussere HEinflusse mehr oder minder abnorm ge-
staltet wird.
Fiir die Begriändung oder Zuriäckweisung dieser Ansicht
missen genauere Untersuchungen und Experimente Hand in
Hand gehen. Wegen des reichen Vorraths an Material kann
es vielleicht zulässig sein durch vereinigte Kräfte ein bestimm-
teres Resultat zu erwarten.
Der linke Hinterfuss.
Derselbe war, wie ich schon oben hervorhob, auch ab-
norm. Die äussere Form wurde daselbst kurz beschrieben
und einige Maasse angegeben. Erstens fällt das vollständige
Fehlen der Zehen scharf in die Augen. An beiden Seiten
des Fusses sieht man kleine Erhöhungen, die, wie man aus der
Fig. 7 sehen kann, der ersten !) und der finften Zehe ent-
sprechen. Das distale Ende des Fusses stellt eimen etwas ge-
bogenen sehr schwach verhornten ?) Rand dar. Zwischen den
äusseren Knochenstiäcken, die distal von einer zwichen II und
V in der Fig. 7 gezogenen Linie sich befinden und Metatar-
salknochen sind, findet man keine Andeutung einer Schwimm-
haut. Diese Knochen liegen nahe an einander, und zwischen
denselben fiillt eine weiche”Masse so ganz den Raum aus, dass
der Endtheil einen Klumpfuss bildet.
Die Knochentheile dieses Fusses sind in der folgenden
Fig. 8 wiedergegeben. Astragalus und calcaneus sind in jeder
Hinsicht normal. Auch die untere Reihe der Tarsalknochen
zeigt wenig bemerkenswerthe Eigenthimlichkeiten. Das cu-
boideum ist etwas schmäler und das tarsale primum steht etwas
minder heraus als gewöhnlich, aber solche kleine Abweichun-
gen kann man auch an ibrigens normalen Fiissen bemerken. Be-
deutender sind die Unregelmässigkeiten der Metatarsalknochen.
Der erste fehlt vollständig, der dritte und vierte besitzen fast
!) Eigentlich ist diese Erhebung durch die Rudimente des Prehallux
verursacht.
2?) Die hier befindlichen Zellen waren härter als andere Epidermiszellen.
Ich habe versäumt eine Priifung auf Verhornung vorzunehmen.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 8. äl
ihre normale Länge. Die distalen Enden sind jedoch stark zu-
sammengedriickt, beinahe verwachsen, und zeigen knorpelige,
angeschwollene Apophysen. Der zweite und finfte Metatar-
salknochen sind sehr kurz, spitz und entbehren die knorpeligen
Apophysen. Alle vier Metatarsalknochen nehmen dieselbe
Richtung ein, sind parallel, nicht divergirend wie bei normalen
(unbeschädigten) Fissen. Es leidet wohl keinen Zweifel, dass
die Form und Structur dieses Fusses eine Folge äusserer Be-
schädigung ist. Nachher ist die Heilung der Haut vollständig
gewesen, die inneren Theilen sind aber kaum geheilt worden.
Der zweite und finfte Metatarsalknochen entbehren die Apo-
physen. Ihre Enden tragen noch Spuren der Verletzung. Ihre
Oberfläche ist nämlich rauh und sieht fast wie gebrochen und
nathher etwas gerieben aus. Irgend welche spitze Zacken
sieht man nämlich gar nicht. Bemerkenswerth ist auch, dass
man keinen Markcanal sehen kann.
Die Spitzen der III und IV Metatarsalknochen sind von
einer sehr eigenthimlichen Bildung bedeckt. Es ist eine halb-
mondförmige, bindegewebige Masse, in welcher man einige
festere Kerne bemerkt. Diese Kerne sind recht deutlich vor
den III und IV Metatarsalknochen. Der bindegewebige Halb-
mond erstreckt sich indessen seitlich nicht wenig iber diesen
hinaus, und auch da wurden kleine Kernbildungen im Binde-
gewebe beobachtet. Zwei von diesen Kernen waren entschieden
knorpelig, die ibrigen zeigten eine Structur, die zwischen
Knorpel und Bindegewebe fast die Mitte hielt. Es ist mir
darum nicht möglich zu sagen, ob die Zahl dieser weniger
deutlichen Kerne zwei oder drei war. Die Bedeutung dieser
Kerne scheint mir nicht möglich zu verstehen, wenn man nicht
dieselben als Anfänge der ersten Phalangen der Zehen anneh-
men darf. In solchem Falle bleibt es eine sehr merkwiärdige
Erscheinung, dass die Neubildungskerne der II-ten und V-ten
Zehen so weit von den Enden der Metatarsalknochen der-
selben Zehen sich befinden. Kann es irgend einen Zusammen-
hange haben mit dem Vorkommen von knorpligen Apophy-
sen nur an den III- und IV-ten Zehen? Ob es eine mehr be-
deutende Neubildung geworden wäre, wenn das Thier nicht
so bald getödtet worden wäre, vermag ich nach dem Befunde
nicht anzugeben. Ich bemerkte die Abnormitäten am vor-
liegenden Frosche erst unmittelbar nach der Tödtung desselben
und konnte ihm also nicht wegen derselben das Leben retten.
23 BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄT ETC.
Die weichen Theile des Fusses geben keine Höälfe zur Auf-
fassung der Erscheinung. Sie bilden eine weiche bindegewe-
bige Masse, in welcher Muskeln, Sehnen oder grössere Gefässe
kaum beobachtet werden konnten. ;
Es ist ein eigenthiumlicher Zufall, dass derselbe Frosch,
welcher einen iiberzähligen linken Vorderfuss trägt, einen
hinteren linken Klumpfuss besitzt. Indessen kann man natär-
lich nicht eine ursächliche Verbindung zwischen diesen That-
sachen annehmen. Die eine Thatsache bleibt ebenso unerklärt
und unverständlich, wenn die andere da ist oder nicht.!) Jedoch
will ich nicht unerwähnt lassen, dass bei der von DUMÉRIL
beschribenen RB. clamata mit zwei iberzähligen hinteren Ex-
tremitäten, auch die Hände der vorderen Extremitäten unregel-
mässig gestaltet waren ?). Die rechte trug nämlich drei Finger,
die linke nur einen einzigen. Es wäre also vielleicht möglich
dass bei Thieren mit iberzähligen Extremitäten auch in an-
deren Verhältnissen eine gewisse Disposition fir abnorme
Variationen bestehen könnte.
1) Nur insofern kann ich einen Zusammenhang zwischen diesen Erschei-
nungen einsehen, als die dritte vordere Extremität die Beweglichkeit
des Tieres beschränkt haben kann, und dadurch eine äussere Be-
schädigung gewissermaassen erleichtert haben mag.
2) DUMÉRIL 1. c. 8. 316.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 8. 33
Fig. 3.
Fig. 4.
Fig. 7.
Bigne:
Erklärung der Abbildungen.
Tafel I.
Der Frosch von unten gesehen in natirlicher Grösse. Der iber-
zählige Arm tritt sehr deutlich hervor.
Derselbe Theil des Frosches etwas verkleinert, nachdem die
Haut nahe an der linken Unterkiefer abgelöst und nach rechts
umgelegt ist.
h= die umgelegte Haut.
h' das zurickgebliebene Hautstick.
ag das Armbogengelenk.
mh musculus mylohyoideus oder submaxillaris.
Daumen einer normalen Hand desselben Frosches. Erklärung im
Texte.
Os carpale. o obere Gelenkfläcke, d distales Ende.
Unterer Theil des Humerus und oberer Theil des Unterarm-
knochens von innen und etwas von vorn gesehen. Etwas ver-
grössert.
erd. crista deltoidea.
em. cerista medialis.
o. rudimentäres olecranon.
ce. processus coronoideus.
Oberer Theil des humerus von der äusseren und unteren Fläche
gesehen, ungefähr also von der Seite, welche gegen die Mittel-
linie des Körpers gerichtet ist. Etwas vergrössert.
procel. der Fortsatz zur clavicula.
vf. der mit der eclavicula verwachsene Theil desselben.
erdelt. crista deltoidea.
kkn. verkalkter Knorpel in der knöchernen Verbindung zwischen
dem Fortsatze und dem Humerus.
hk. hyaliner Knorpel.
Linker Hinterfuss des Frosches in natirlicher Grösse.
Die Knochentheile desselben von der dorsalen Fläche gesehen,
elwas vergrössert.
astr. astragalus.
cale. calcaneus.
II—V 2:ter—ö5:ter Metatarsalknochen.
D en bindegewebigen Halbmond mit einigen ziemlich undeut
lichen Knorpelkernen sieht man vor den Metatarsalknochen
Ila IV:
3
Hig
Fig. 10.
Fig. 11.
BERGENDAL, EINE DRITTE VORDERE EXTREMITÄT ETC.
Tafel II.
Die vordere Hälfte des Frosches von der linken Seite.
Die Haut ist abgezogen (nicht am Kopfe). Ein Theil der Scapula
ist weggeschnitten.: Suprascapulare ist nach oben umgelegt und
das zuriickgelassene Stick der Scapula ist herabgedriickt. Da-
durch sind die Nerven und Gefässe etwas aus ihrer urspring-
lichen Lage gezogen. Besonders gilt das fir v. jug. int., die
eine bogenförmige Biegung nach unten macht. Kleinere Stämme
sind der Anschaulichkeit wegen nicht eingezeichnet. Musculi
transversoscapulares und longissimus dorsi sind nur leicht ange-
deutet. Vena subelavia und vena subscapularis der normalen
Extremität sind weggelassen. Schwache Vergrösserung.
inslevscap. Insertion des m. levator anguli scapul2&e.
stelm. m. sternocleidomastoideus nahe am Ursprunge abge-
schnitten.
psmoe. seapulare Portion des m. obliquus abdominis externus.
fas. fexor antibrachii lateralis superfieialis.
dps. pars scapularis musc. deltoidei.
dpep. pars episternalis (von der clavicula ausgehend) desselben
Muskels.
i+ld. infraspinatus und latissimus dorsi.
tsmin u. tsmaj. m.m. transversoscapulares minor u. major.
omoh. m. omohyoideus.
oblext. m. obliquus externus.
oblint. m. > internus.
våt. vena subelavia humeri tertii.
aaht. Arterien von den Arterien carotis u. lingualis zum dritten
Arm.
Ubrige Bezeichnungen sind vollständig oder vom Texte ge-
niigend verständlich.
Die innere (obere) Seite des Brustgirtels etwas vergrössert um
die Beziehungen des dritten Arms zu den normalen Knochen
dieses Girtels zu zeigen. Der dritte Unterarm ist ein wenig
nach der Seite gezogen.
II, III. zweiter und dritter Finger des dritten Arms.
str. der als rudimentärer sternoradialis gedeutete Muskel.
delt. der wuntere Theil des m. deltoideus. Der obere Theil
sitzt am acromion.
subscap. Ursprung und Insertion des m. subscapularis.
Fiir die iibrigen nicht vollständigen Bezeichnungen siehe den
Text.
Der dritte Arm von der inneren Seite gesehen. Diese Seite liegt
nach aussen und etwas nach oben gerichtet.
erd. crista deltoidea.
str. siehe vorige Figur.
Aas. fexor antibrachii lateralis superficialis.
flam. flexor antibrachii medialis.
cm. carpometacarpalknochen (siehe den Text s. 9).
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 8. 35
Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
2
14.
15.
16.
Ad II subl. flexor digiti II sublimis.
I. II. III. 1:ster — 1II:ter Finger.
Humerus von der gegen die Seite des Thieres siehenden Fläche.
Der clavicula-Fortsatz ist länger als in Fig. 6.
subsc?. zweifelhafter m. subscapularis.
Linker Brustgirtel um das Aussehen der clavicula nach dem
Wegnehmen des dritten Arms zu zeigen.
Åussere Muskeln des dritten Arms. Siehe den Text s. 15 u. 16.
fas. wie in vorigen Figuren.
ext., siehe den Text s. 16.
Die Knochen des dritten Vorderfusses von der volaren Fläche.
ce. Carpalknochen.
bs. bindegewebige Scheibe.
em EEITwietingEig. LK
X eine deutliche Grenzlinie zwischen zweitem und drittem
Finger.
Carpometacarpalknochen cm und Metacarpalknochen desselben
von der dorsalen Fläche.
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BIHANG TILL K. SVENSKA VETAKAD. HANDLINGAR. Band 14. Afd. IV. N:o 4.
BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN
OM
[ SVERIGE FÖREKOMMANDE CESTODER
EINAR LÖNNBERG.
MEDDELADT DEN 14 NOV. 1888 GENOM S. LOVÉN.
STOCKHOLM, 1889.
OKTRYCKERIET. P. A. NORSTEDT & SÖNER
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| NER den tid, som jag egnat mig åt studiet af den sven-
ska cestodfaunan, har jag hufvudsakligen rigtat min uppmärk-
samhet på de former, som förekomma hos vadare och simfog-
lar samt fiskar. Ändamålet med mina studier var egentligen
att söka utreda cestodernas anatomi och histologi, och jag har
arbetat härpå under 3 terminer vid härvarande zoologiskt-
zootomiska institution, ty vid insamlandet af material hinner
man vanligen ej mer än att bestämma de erhållna maskarne
samt konservera dem. Men då det ännu torde dröja en tid,
innan jag kan få detta anatomiska arbete färdigt, anser jag ej
ovigtigt att lemna en redogörelse för de former, hvilka jag
påträffat. Jag har funnit alla i Sverige iakttagna cestoder
utom ett par Bothriocephalusarter ur Xiphias och Orthagoris-
cus, hvilka båda fiskar jag ej har haft tillfälle att undersöka.
Men däremot har jag erhållit några former, förut ej kända
från Sverige samt några, som äro helt och hållet för veten-
skapen nya, så väl ur foglar som ur hafs- och sötvattensfiskar.
De flesta obduktionerna har jag utfört vid Kristinebergs zoologi-
ska station, men äfven en del på olika platser i Östergötland samt i
Upsala. De anatomiska och histologiska rön jag hittills gjort äro
ännu blott framlagda som föredrag i zoologiska sektionen af Na-
turvetenskapliga Studentsällskapet härstädes. Åfven torde, innan
jag kan anse mig hafva slutat arbetet med bandmaskarne, en
resa till Norge vara af nöden, för att jag må få tillfälle att
jemföra de norska formerna med de svenska, men framför allt
för att erhålla rikligare material. Detta gäller specielt om
selachiernas parasiter, hvilka äro svåråtkomliga vid svenska
kusten till följd af värddjurens sparsamma förekomst. Så t. ex.
har jag på dessa båda somrar, då jag vistats vid Kristinebergs
zoologiska station, erhållit endast en Galeus, men intet exemplar
af Scymnus, Lamna, Scyllium Spinax eller Chimera.
Beskrifningarne af redan kända former äro ofta bristfälliga,
och jag har derför ansett lämpligt att upptaga fullständiga
diagnoser äfven på de gamla arterna. Man har nämligen ofta
4 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
inskränkt sig till att endast beskrifva djuren till det yttre, och
hos så rörliga, rent af Proteusartade djur som Cestoderna vexlar
utseendet så ofta och så mycket, att man, om endast ett kon-
traktionstillstånd noggrant beskrifves, ej kan (om fasta delar
saknas) igenkänna djuret i ett annat. Isynnerhet gäller detta
om sådana slägten som Echineibothrium och Bothriocephalus.
Jag har af denna orsak sökt göra diagnoserna pålitligare genom
upptagandet af äfven anatomiska karakterer. Förutom yttre
kännetecken sådana som scolexformen. sugskålars och andra
häftorgans utseende, hvilket bör beskrifvas i olika tillstånd af
sammandragning, könsöppningarnes läge m. m. synas af inre
organ penissäcken och penis jemte gulkörtlarne vara mest eg-
nade att beskrifvas i diagnosen. Att upptaga alla synonymer
har synts mig både onödigt och olämpligt och jag har derför
endast utvalt de vigtigaste.
De af mig gjorda samlingarne äro fördelade mellan Riks-
museum och Upsala Universitets zoologiska museum.
Slutligen är det mig en kär pligt att offentligen få fram-
bära min varma och vördsamma tack till professor S. Lovén,
genom hvars välvilja det varit mig tillåtet att vistas vid Kri-
stinebergs zoologiska station under 2 somrar, åren 1887 och
1888, till professor Tullberg för de vänliga råd och upplysnin-
gar, han meddelat mig under mitt arbete, och emedan han
upplåtit arbetsplats åt mig på det zootomiska laboratoriet här-
städes, och till professor G. Retzius, som befrämjat mitt arbete
genom att lemna mig åtskilliga fiskar till undersökning, sär-
skildt selachier. Åfven vill jag uttala min tacksamhet mot
stud. L. Jägerskiöld, som under den sistlidna sommaren var
mig behjelplig att obducera en del af de nedan anförda
fiskarne.
I Ord. Taeniada.
Seolex brevis, subglobosus seu tetragonalis. Acetabula
quattuor (sepissime rotundata), sessilia, numquam foliacea.
Rostellum terminale, aut corona uncinorum armatum aut inerme,
interdum in acetabulum quintum, terminale mutatum. Strobila
distinete articulata. Glandul&e vitelligen2 simplices, non folli-
culares, intra musculos parenchymatis site. Vasa excretoria
4 longitudinalia.
1 Fam. Teniide.
Med ordningens karakterer.
1 Gen. Tania!) LinNg.
Apertur& genitales laterales (= marginales), singule.
1 Subgen. Rhynchotaenia DIizsinc.
Rostellum terminale non in acetabulum mutatum.
a) Rostellum armatum.
a) Aperture genitales alternze.
T. porosa RUDoLPHI.
Rostellum basi incrassatum, longum. Uncinorum 15 corona
simplex, quorum longitudo 0,11—0,13. Aperture genitales vage
alterne. Receptaculum penis longum, transversale. Penis imer-
mis. Longitudo strobile usque ad 190 mm., latitudo 2 mm.
!) Efter utbrytandet af sl. Dipylidium och Ptychophysa.
6 E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Tenia porosa 1809 RUDOLPHI. Entoz. hist. Vol. II, pars 2, p. 190. Tab. X,
fig. 1:
a 2 OUSNE) > Entoz. Syn. pag. 529.
> > 1824 BREMSER. Icones. Tab. XVI, fig. 10—14.
, > 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth. p. 561.
> > 1850 DIESING. Syst. helminth. I. p. 546.
> > 1861 VAN BENEDEN. Mém. sur les Vers intest., p. 161.
> > 1864 DIESING. Revision d. Cephalocot.: Abth. Cyclocot.,
p.- 415.
> >» 1869 sensu strict. KRABBE. Bidrag til Kundskab etc., fig.
10—13 0. p- (260) 12.
Blott en gång har jag erhållit Tenia porosa, nämligen ur
en Larus fuscus, skjuten i slutet af juli vid Väderöarne i Bo-
huslän. Strobilan mätte 190 mm. i längd. Föregående för-
fattare uppgifva 100 mm. som maximal-längd. Larus fuscus
är nytt värddjur för Tenia porosa. Förut är den funnen hos
Larus ridibundus, canus, argentatus och marinus.
Tania stellifera KRraABBE.
Rostellum crassum. Uncinolorum 10—14 corona simplex,
quorum longitudo 0,046—0,055. Aperture genitales alterne.
Receptaculum penis oblongum, transversale.
T&enia stellifera 1869 KRABBE. Bidrag til Kundskab etc. p. (274) 26 och
LE De
Ehuru KRABBE intet omtalar rörande genitalöppningarne,
har jag kunnat identifiera en af mig funnen Tznia med hans
T. stellifera.. Den erhölls ur Actitis hypoleucus, skjuten i
augusti vid Kristinebergs zoologiska station. De af mig un-
undersökta scoleces !) buro 14 hakar, hvilka öfverensstämde
med de af KRABBE afbildade samt egde en längd af 0,050 mm.
Förutom Actitis äro Scolopax-arter kända som värddjur för
denna parasit.
Tenia micracantha KRrABBE.
Rostellum apice incrassatum, vel capitellatum. Uncinulo-
rum cirea 20 corona duplex, quorum longitudo 0,022—0,038
mm. Aperture genitales vage alterne. Receptaculum penis
oblongum, curvatum. Penis tenuis, cylindricus, inermis. Longi-
tudo strobile usque ad 90 mm., latitudo 2 mm.
Tenia micracantha 1869 KRABLBE. Bidrag til Kundskab etc., p. (262) 14,
fig 182
1) Scoléces af oxwinå, nxos.o, ej scolices, som af en del föregående för-
fattare origtigt användes.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 9. 7
Teenia micracantha påträffades af mig i en Larus canus på
Väderöarne i Bohuslän. Hakarne på de scoleces, jag funnit,
mätte 0,033 mm. Strobilornas längd öfversteg med 20 mm.
den största KRABBE funnit.
Teenia micracantha är känd från Larus tridactylus, canus,
eburneus och glaucus.
8) Aperture genitales secunde.
Tania setigera FRÖLICH.
(Fig. 7.)
Rostellum pyriforme. Uncinulorum 10 corona simplex,
quorum longitudo 0,03 5—0,040 mm. Articuli brevissimi. Aper-
ture genitales secund&e. Receptaculum penis transversale, cla-
vatum, medianiter crassius. Penis crassus, echinatus. Longitudo
penis 0,1, latitudo 0,035—0,050. Ovarium non medianum, sed
situm in opposito latere penis. Longitudo strobile 200 mm.
et ultra, latitudo 2,5 mm.
Tenia setigera 1789 FRÖLICH. Beschr. einiger neuen Eingeweidewiirmer.
Pp: Enl; TabulVi säga lt
> > 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II, pars 25 Peula8:
> > 1819 > Entoz. Synops. p- 153.
» > 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminthes. p- 609.
» > 1850 DiEsING. Syst. Helminthb. I. Pp. 540.
> » 1864 > Revision d. Cephalocot.: Abth. Cyclocot..
p. 413.
» > 1869 KraABBE. Bidrag til Kundskab etc. p. (289) 4, fig.
117—120.
> fasciata 1868 FEUEREISEN. Beitrag zur Kenntniss der T&nien p. 190,
Tab NANO LE: 157 16;
De af FEUEREISEN afbildade hakarne (1. c. TAP T CC ENS)
från en Te&enia, som af honom benämnes Tenia fasciata Ru-
DOLPHI, Öfverensstämma till sin form alldeles med dem, som
KRrRABBE afritar från Tzenia setigera FRÖLICH !), och likaså öfver-
ensstämma bådas ritningar angående penis' allmänna form. Det
är därför mer än sannolikt, att FEUEREISEN misstagit sig, då
han ej haft tillfälle att jemföra de af honom insamlade Tznia-
arterna med FRÖHICHS ursprungliga beskrifning och ritningar
af Tenia setigera. Den, som af honom kallas T&enia fasciata
RuDorPpHI, är sålunda ej något annat än Tenia setigera FRÖ-
tICH. Lederna hos ifrågavarande form äro, äfven för att till-
1!) KRABBE 1. c. fig. 117 och 118.
8 E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
höra en fogeltenia, särdeles korta. Häraf framgår som en följd,
att ovariet ej får rum att ligga jemnsides intill den stora och
väl utvecklade penissäcken, utan ovariet är förskjutet ur median-
linien öfver till den motsatta sidan mot penis. Detta förhål-
lande lemnar en god karakter och har af FEUEREISEN rigtigt
afbildats för hans Tania fasciata !).
I ett exemplar af Anser segetum, som sköts i juli månad
vid Gåsö i Bohuslän, erhöll jag en strobila af omhandlade art.
Ehuru stympad, mätte den 210 mm. i längd och 2,5 i bredd.
Anser segetum är nytt värddjur för Tenia setigera, som förut
erhållits ur Anser cinereus, albifrons och leucopsis samt Cyg-
nus olor.
Tenia sinuosa (ZEDER) DUJARDIN.
Rostellum longum, apice incrassatum. Uncinulorum 10
corona simplex, quorum longitudo 0,051--0,061. Aperture
genitales secunde. Receptaculum penis magnum, transversale,
oblongum, arcuatum per totam anteriorem partem proglottidis.
Penis basi vestitus minimis setis, preterea inermis. Sinus geni-
talis permagnis spinis vestitus, prebet visum macul&e sordide.
Longitudo strobile 50 mm.
Alyselminthus sinuosus 1803 ZEDER. Erster Nachtrag zur Naturgesch. d.
Eingeweidewiirmer, p. 233 et 295.
T&Xnia sinuosa 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II, pars 2, p. 184.
» > 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminthes, p. 573.
> > 1850 DIESING. Syst. Helminth. I, p. 542..
> > 1864 > Revision d. Cephalocotyl. Abth.
Cyclocotyl. p. 413.
> > 1869 KRABBE. Bidrag til Kundskab etc. p. (298)
50,figi kolets
DUJARDIN är den förste, som fastställer begreppet Tania
sinuosa, 1 det han gifver en god och noggrann beskrifning,
hvilken sen åter fullständigas och bekräftas af KRABBE. Ru-
DOLPHIS diagnos är något sväfvande och obestämd. Antagligen
sammanför han flera olika former. Detsamma gäller till en viss
grad äfven om DIESING. Sinus genitalis, som beklädes af grofva
och stora taggar, synes vid svag förstoring som en mörk fläck
i proglottidens kant. Denna bildning har orsakat en del auk-
torer stort hufvudbry. DUJARDIN har uppfattat den rigtigt som
»un sac intérieur globuleux, tout hérissé de poils ou de petites
1) FEUEREISEN 1. c. Tab. X, fig. 15.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:09. 9
épines, et paraissant comme un point noir sur le cöté de chaque
article.> KRABBE talar om ett »rundaktigt mörkt Legeme sam-
mensat af Börster». Han säger om detta vidare, att det »havde
undertiden Udseende af en Ring; dog troer jeg ikke at Sed-
lederen gaar derigjennem». Detta senare är ett misstag så till
vida, som penis, när den utsträckes, naturligen passerar genom
sinus genitalis.
Jag har påträffat Tenia sinuosa i Östergötland hos Anas
boschas dom. Utom hos Anas boschas är den förut funnen
hos åtskilliga Anasarter, som t. ex. acuta, och dessutom äfven
hos Anser cinereus dom.
Tenia gracilis (ZEDER) RUDOLPHI.
Forma 'Tadorne.
(Fig. 1.)
Scolex subglobosus. Rostellum magnum, basi annulariter
valde incerassatum. Uncinorum 8 corona simplex, quorum lon-
gitudo 0,095 mm. Aperture genitales secunde. Receptaculum
penis pyriforme, medianiter et paululum antrorsum parte crassi-
ore versum. Penis inermis. Sinus genitalis spinis permagnis
vestitus. Proglottides infundibuliformes. Pars anterior strobilae
longa, tenuis.
Halysis gracilis 1803 ZEDER. Naturgesch. d. Eingeweidewiirmer, Pp. 347.
Tenia gracilis 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II, pars 2, p- 148.
> > 1819 » Entoz. Syn. p. 158.
> > 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth. p. 609.
> > 1850 DiEsING. Syst. Helmintb. I. Pp. 541.
» > 1869 KraABBE. Bidrag til Kundskab etc. p. (299) 51, fig
154—155.
> > 1872 LinNstow. Ueber d. Cystic. Tenie gracilis.
ZEDER använde först namnet Halysis gracilis. RUDOLPHI
framställer under namnet Tzexnia gracilis en diagnos, i hvilken
han visserligen ej nämner något om hakarne, men som för
öfrigt godt öfverensstämmer med Teenia oracilis. Jag kan där-
för ej inse, hvarför KraBBE i »Bidrag til Kundskab om Fuglenes
Bendelorme»> skrifver: »Tenia gracilis (ZEDER) n. sp., i stället
för: »Tenia gracilis (ZEDER) RUDOLPHD, då han ju eljest är
mån om att taga reda på den ursprunglige auktorn. DUJARDIN
nämner Tenia gracilis blott i förbigående och anser den iden-
tisk med Tenia sinuosa, med hvilken den ju äfven obestrid-
ligen har en viss likhet, t. ex. båda hafva sinus genitalis be-
10 E. LÖNNBEBG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
satt med stora i spetsen krökta taggar. DIEsInG har RUDoL-
PHIS diagnos och uppgifver äfven honom som auktor. KRABBE
fullständigar diagnosen genom uppgift på hakarnes antal och
form samt genitalöppningarnes läge. Tenia gracilis är en af
de få tenior, till hvilka man känner larven. LInstow har fun-
nit den hos aborre. Den afbildning däremot, som han har af
genitalmynningarne på 2 proglottider af en Tenia, som han
funnit hos Mergus merganser, synes mig ej lika dem hos Tzenia
gracilis, ty denna eger verkligen, som KRABBE säger, ganska
stor likhet med Tzenia sinuosa just hvad sinus genitalis beträffar.
Den af mig funna forma Tadorne har jag en gång påträffat
i ganska stor mängd hos en Tadorna skjuten vid Gåsö i Bohus-
län i juli månad. Scolex afföll ej hos denna så lätt som KRABBE
omtalar för hufvudformen. Cirka 12 scoleces fasthängde vid
sina strobilor. Den skiljer sig från hufvudformen genom ha-
karnes större längd. Enligt KRARBE mäta de hos hufvudformen
0,077—0,080 mm., men här 0,095, således en skilnad af 0,015
mm. Åfven utgör den ringformiga ansvällningen vid basen af
rostellum en karakter, som skiljer de båda formerna från hvar-
hvarandra. Denna ansvällning har jag iakttagit konstant hos
alla de funna scoleces. Jag vill emellertid ej på grund af
dessa yttre karakterer, när icke några anatomiska olikheter
tillstöta, uppställa en ny art. Man kan ju för öfrigt lätt tänka
sig, att just häftorganen måste röna mest inverkan af värd-
djurens tarmkanalers olikhet. Att sålunda hakarne blifva större
hos en T&enia i tarmkanalen af ett större och kraftigare värd-
djur, och samtidigt rostellum förtjockas samt blir starkare bygdt
förefaller mig som en ganska naturlig och enkel eller kanske
rent af nödvändig följd.
Hufvudformen af Tenia gracilis är funnen hos Anas boschas
och penelope. Tadorna vulpanser är sålunda nytt värddjur.
Tzenia destituta !) n. sp.
(Fig. 2 och 6.)
Scolex permagnus, brevis, crassior proxima parte strobile.
Rostellum breve. (Uncinuli desunt.) Collum nullum. Aperture
genitales secundex. Receptaculum penis oblongum, transversale.
Penis longus, tenuis, inermis. Övarium in anteriore parte pro-
glottidis situm. Longitudo strobile 17 mm., latitudo 1 mm.
!) Destituta på grund af bristen på taggar.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 9. 11
Äfven denna form tillhör Tadorna vulpanser. Jag fann
den samtidigt med den föregående i en annan Tadorna, som
sköts på samma ställe. Jag har räknat den bland de hak-
bärande formerna, ehuru jag ej funnit den med hakar, men
sannolikt finnas sådana, fastän de antagligen snart affalla. Vid
framtagandet kunde de ej hafva förlorat hakarne, ty värddjuret
hade dödats endast ett par timmar före obduktionen, och ma-
skarne voro ej det ringaste macererade, utan tvärtom ännu
lefvande samt lågo lösa i tarmslemmet. Då jag ej kan identi-
fiera denna form med någon annan förut känd, har jag upp-
stält den som ny och gifvit den namnet destituta på grund af
taggarnes affallande. Den koncentrerade kroppsformen gör den
lätt igenkänlig, och ovariets läge lemnar äfven en god karakter.
Ånnu en T&enia erhölls ur Tadorua vulpanser från samma
plats, men i augusti månad. Den var stor och bred, 390 mm.
lång och 2,5 mm. bred. Halsdelen af strobilan afsmalnar tvärt
och hastigt samt är bredare än den mycket obetydliga scolex.
Hakarne voro indragna. Då genitalia genom maceration blifvit
alldeles otydliga, kan denna art ej bestämmas.
. Tenia cirrosa KRABBE.
Rostellum breve, crassum. Uncinulorum 10 corona simplex,
quorum longitudo 0,017—0,022. Uncinuli maxime curvati et
magna cum parte basilari. Collum longum. Receptaculum pe-
nis oblongum, transversale, magnum. Penis longissimus, tenuis,
echinatus. Longitudo penis 0,43 mm. Longitudo strobile usque
ad 150 mm., latitudo 1 mm.
Tenia cirrosa 1869 KRABBE. Bidrag til Kundskab etc. p-. (308) 60, fig.
182 —185.
Två gånger i slutet af juni påträffade jag Tenia cirrosa
hos Larus canus vid Kristinebergs zoologiska station. KRABBE
har funnit den likaledes hos Larus canus. Penissäcken, hvil-
ken KrABBE ej lyckats uppdaga, är mycket lätt att se på snitt.
Den är mycket stor naturligtvis, då penis är så lång, och
sträcker sig öfver mer än halfva ploglottidens bredd. Penis
är ofta utskjutande, eljest i indraget tillstånd hopvindlad in i
penissäcken.
12 E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER-
Tzenia distincta n. sp.
(Fig. 3 och 4.)
Rostellum longum, uncinulis bacilliformibus armatum,
quorum longitudo 0,023 mm. Aperture genitales secunde. Re-
ceptaculum penis pyriforme, transversale, medianiter crasgsius.
Penis valde echinatus. Longitudo strobile 120 mm., latitudo
1 mm,
Denna Tzenia erhölls samtidigt med den förra och likaledes
från Larus canus. Dess hakar öfverensstämma ganska nära till
form och storlek med den hos T&exnia bacilligera KRABBE !).
Den afbildning däremot, som han meddelar öfver rostellum
hos denna art, eger dock ej den ringaste likhet med ifråga-
varande forms, 1 det att det är kort och tjockt. KRABBE har
ej kunnat lemna någon uppgift om genitalia hos Tenia ba-
cilligera, men han ställer den likväl bland former med alter-
FER könsöppningar, under det att Texnia distincta har en-
sidiga. Åfven om man bortser från ofullständigheten i KRABBES
beskrifning, är det likväl mycket otroligt, att tvenne foglar
med så olika lefnadssätt samt så skilda födoämnen som Larus
canus och Scolopax rusticula, hvilken han uppgifver som värd-
djur för bacilligera, skulle kunna ega samma parasiter.
En gång ur Larus marinus, 3 gånger ur Larus argentatus
och 4 gånger ur Larus canus erhöllos bitar af en Tzenia med
oregelbundet alternerande könsöppningar. Ehuru värddjuren
ofta obducerades, medan de ännu voro varma, lyckades jag
endast en gång få någon scolex. Denna egde ett kort tagg-
bärande rostellum, men förkom genom en olyckshändelse, innan
jag haft tid att närmare undersöka den. Penis var kort, tjock
och oväpnad. Penissäckens yttre del är muskulös och nästan
klotrund, men innanför den ligger en mera långsträckt, trans-
verselt ställd, tunnväggig säck. s4 SAR äro 180- diemetäkel: 1 det
närmaste. Pisöelbtridenns äro temligen långa för att tillhöra
en fogeltenia. De sista äro kvadratiska eller till och med
något längre än breda. Tzenia sternina KRABBE ?) har alterne-
rande könsöppningar och: »Som oftest var Kjönslemmet frem-
traadt, ere. er kort og tykt.> Emnligt figurerna är äfven rostellum
1) F FÖR 1; C; Pp. (23) 25; fig. 6Srochiod;
?) KRABBE 1. c. p. (259) 11, fig. 7—9.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 13
tjockt samt äggen nästan runda. Ofverensstämmelsen är så-
lunda mycket stor, men jag vågar ej afgöra något med be-
stämdhet, då jag ej fått rigtigt se hakarnes form och storlek.
Ur Podiceps cristatus från sjön Glan i Östergötland fick
jag en gång i juni månad en stympad strobila utan scolex,
som var öfver 70 mm. lång, men nästan trådfin. Den hade
ensidiga könsöppningar. Penissäcken lång och transversell
samt når till eller öfver midten af proglottiden. Penis lång,
vid basen fintaggig. Mynningen af penissäcken omgifves af
en krans stafformiga hakar. En dylik krans omtalas af KRABBE
för Tania tenuirostris RUDoLPHI!) från Mergus merganser och
Fuligula marila, men någon annan likhet förefinnes ej dem
emellan. Ur Larus fuscus har jag en gång framtagit en Tenia
med scolex, men med hakarne affallna. Könsöppningarne en-
sidiga, penissäck långsträckt transversell, penis fintaggig. Då
hakar saknas har jag ej kunnat bestämma den efter de be-
skrifningar, som finnas.
Alldeles obestämbara stycken af tenior med otydliga geni-
talia har jag fått en gång ur Totanus calidris vid Lindöja i
Östergötlands skärgård i maj samt en gång ur Uria grylle från
Gullmarfjorden i Bohuslän.
b) Rostellum inerme.
Tenia erostris ?) n. sp.
(Fig: 5.)
Scolex tetragonalis, truncatus. Rostellum fere nullum, in ru-
dimentum breve, conicum, versatile mutatum. Acetabula magna
ovalia non antrorsum sed extrorsum versa. Åperturw genitales
secunde. Receptaculum penis subglobosum musculis radiatis.
Glandula vitelligena simplex ante ovarium in anteriore parte
proglottidis sita. Longitudo strobilx usque ad 200 mm. et
ultra, latitudo 2 mm.
1!) KRARBE 1. ce. p. (291) 43, fig. 123—126.
?) Af e och rostrum liksom exossis, elinguis m. m.
-
14 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Denna ganska enastående form tyckes vara en af de all-
männaste Tzeenia-arterna hos måsfoglar i Bohuslän. Jag har
där funnit den hos Larus fuscus, marinus och argentatus och
en gång hos Sterna hirundo vid Arkö i Östergötlands skärgård.
Den är mycket lätt att igenkänna på ofvanstående karakterer.
Första gången jag fann den trodde jag att det möjligen kunde
vara en beväpnad form, som förlorat sina hakar. Men jag har
sen dess haft tillfälle att undersöka ett 50-tal scoleces och
funnit dem alla lika. Den runda penis-säcken, som på det
lefvande djuret vid pressning med täckglaset framträder som
en rund, ljus fläck, lemnar äfven en god karakter, som kan
användas äfven på småbitar af strobilor. Den är emellertid en
af de lättaste tenior att få hel och med scolex.
2. Subgen. Arhynechotenia DIiEsIinG.
Rostellum mnullum seu in acetabulum quintum terminale
versum.
Tania ocellata RuDoLPHI.
Scolex hemisphericus. Acetabula 4 profunda orbicularia.
Acetabulum quintum, terminale, parvum. Collum satis longum.
Aperture senitales vage alterne (sepe usque ad octo secundas).
Receptaculum penis oblongum, transversale, medianiter crassius.
T2enia ocellata 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II Pars 2 p. 108.
2 » 1819 ? Entoz. Syn. p. 149.
» » 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth. p. 583.
» ” 1850 DIESING. Syst. Helminth. I p. 513.
» » 1864 > Revision d. Cephalocot. Abth. Cyclocot.
Pp. 376.
» 2 1884 ZSCHOKKE. Rech. sur les Vers Par: p. 165.
Jag har 5 gånger erhållit Tania ocellata ur Perca fluvi-
atilis, 2 gånger i Upsala i oktober och 3 gånger i Östergötland
från sjön Glan i juni. Vid det senare tillfället påträffades en
strobila, som mätte 150 mm. i längd och 3 1 bredd, de öfriga
voro temligen små. Könsöppningarne äro alternerande, men
mycket oregelbundet, så att man ofta finner ända till 8 genital-
mynningar i rad på samma sida.
Utom hos aborre är Tenia ocellata funnen hos Aeerina
cernua, Coregonus fera, Salmo Umbla och trutta, Esox lucius
och Lota vulgaris.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 9. 15
Tzenia filicollis RuDorPHi.
Scolex parvus, discretus, rotundatus. Collum fiiforme,
longissimum. Proglottides antice latiores quam longe, pro-
glottides ultime longiores quam late, semipellucide. Aper-
tune genitales alterne. Glandulxe vitelligene folliculares.
Tz2enia filicollis 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II Pars 2 p. 106.
» > 1819 > Entoz. Syn. p. 148.
> > 1849 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth. p. 583.
» » 1850 DIESING. Syst. Helminth. I p. 512.
» 2 1864 2 Revision d. Cephalocot. Abth. Cyclocot.
på Sid.
> > 1884 ZSCHOKKE. Rech. sur les Vers. part. p. 168, fig. 1 A,
BROChKG:
Denna Tenia, som genom sina gulkörtlars form och läge
förmedlar öfvergången till Tetraphyllide, har jag träffat en
gång vid Upsala i Gasterosteus pungitius. Förut är den
funnen, utom hos nämda värddjur, hos Gasterosteus aculeatus
samt af ZSCHOKKE hos Perca fluviatilis.
Tania torulosa BATscH.
T2enia torulosa 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II Pars. 2, p. 111.
> > 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth. p. 584.
» > 1850 DIESING. Syst. Helminth. I 514.
(> — porulosa 1861 VAN BENEDEN. Mém. sur les Vers intest. p. 162, pl.
XT, fig. 1—3)-
(antagligen genom tryckfel porulosa i stället för torulosa.)
> torulosa 1884 ZsCHOCKE. Rech. sur les Vers Par p. 172.
Prof. TuULLBERG har funnit denna T&enia i Leuciscus gris-
lagine, som är nytt värddjur för den. Jag har endast sett
konserverade exemplar.
I Ord. Tetraphyllida.
Bothria quattuor, magna, versatilia, aut pedicellata aut
sessilia, sed semper exstantia, sxpe foliacea, interdum bina
medio coherentia. Aperture genitales laterales (= marginales).
Glandule vitelligene folliculares, extra musculos parenchy-
matis site. Vasa excretoria 4 longitudinalia.
16 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
1 Fam. Phyllobothridee.
Bothria omnino mollia sine uncinis et sine proboscidibus.
1 gen. Tetrabothrium (RUDpoLrLPHi) DIEsING (pars.)
Bothria quattuor, libera, sessilia, non crispata et sine septis
igitur unilocularia, simplicia.
Tetrabothrium maculatum OLSssoNn.
Bothria sessilia, plerumque subglobosa, ostio circulari
(intus pigmento brunneo distincta? OLsson). Collum longum.
Proglottides anteriores rectangulares latiores qguam longe,
medix quadrate, ultime rotundate. Aperture genitales vage
alterne. Penis pilis minutis vestitus. Longitudo strobile 150
mm. latitudo usque ad 2,5 mm.
Tetrabothrium maculatum 1866 OLSSON. Entozoa iakttag. hos Skand.
hafsfiskar, I p. 33, fig. ö—13.
OLSSON har funnit denna cestod i Lamna cornubica. Jag
erhöll den ur Galeus canis. När sugskålarne sitta fast vid
slemhinnan synas de brunröda. OLSSON talar om pigment,
men det torde snarare vara blodets färg i den inflammerade
slemhinnan som skimrar igenom. Masken är starkt fästad med
sina kraftiga sukskålar och, när den lossas, medföljer på grund
däraf något blod, som stannar 1 sugskålens lumen, häraf upp-
kommer färgen. När djuret legat några minuter i hafsvatten,
är färgen borta. Detta kunde väl ej gerna imträffa, om färgen
orsakades af pigment. De strobilor, jag tagit, mätte högst 110
mm. och egde ännu ej fullmogna proglottider.
2 gen. Anthobothrium vAN BENEDEN.:
Bothria quattuor, libera, summe versatilia pedicellata, non
crispata, unilocularia, simplicia.
Anthobothrium cornucopia VAN BENEDEN.
Scolex parvus. Bothria pellucida, versatilia, pedicellata,
non erispata, sine acetabulo auxiliari. Collum longissimum,
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. aAFD. IV. N:o 9. 17
tenuissimum. Pars anterior strobile gracilis. Proglottides sin-
gulge processibus posticis, quattuor, triangularibus. Aperture
genitales vage altern&e. Penis wmermis.
Anthobothrium cornucopia 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers. Cest.
pi ANP E
» > 1861 » Mém. sur les Vers. intest.
ps 124,, P1; MI fig
1—3.
> > 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos Skand. hafs-
fiskar IN p: 36, lg. 4.
> > 1884 CaArRUS. Prodr. Faune Mediterran., p.114
> cornucopie 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth. Pa-
ram. 260.
Jag har erhållit 2 exemplar af Anthobothrium cornucopia
ur Galeus canis. Andra värddjur för samma parasit äro Lamna
cornubica, Mustelus vulgaris samt Squatina angelus. Den igen-
kännes lätt på den lilla scolex, strobilans spenslighet och pro-
glottidernas bakre utskott. Sugskålarne äro genomskinliga och
vexla oupphörligt gestalt, än äro de alldeles skiflika, hvilken
form de ega, när de häfta sig fast, än äro de aflånga båt-
eller skedlika eller antaga formen af ett ymnighetshorn, hvaraf
namnet härleder sig. Största strobilans längd uppgick till 80
mm. En fri proglottid mätte 6 mm.
Anthobothrium elegantissimum n. sp.
Scolex magnus. Bothria versatilia, longe pedicellata, per-
magna, disciformia, tum ommnino plana, tum marginibns pau-
lulum erispatis. (Bothria animalium in spiritu conservatorum
sepe in margine exteriore excisa, ut fere videantur cordiformia.)
Acetabulum auxiliare nullum. Diameter bothrii animalis vi-
ventis 3—4 mm. Mvyzorhynchus gracilis, cylindricus, retractilis.
Proglottides sine ullis appendicibus, breves, marginibus poste-
rioribus reflexis. Strobila postice gracilior, moniliformis. Aper-
ture genitales alterne. Penis echinatus. Tongitudo strobilx
160—170 mm.
Denna så väl i konserveradt som 1 lefvande tillstånd sär-
deles vackra mask har jag erhållit en gång från Raja batis,
men då i mängd. Förutom på habitus vid första ögonkastet
skiljes den från Anthobothrium cornucopia, genom att pro-
glottiderna sakna bakre bihang. Från Anthobothrium musteli
och perfectum afviker den genom bristen på hjelpsugskål och
2
18 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
genom sugskålarnas form från Anthobothrium giganteum.
Taggbeklädnaden på penis utgör en karakter, som skiljer den
från alla andra Anthobothrium-arter. När sugskålarne äro som
mest utbredda eller fästa sig vid en yta, är deras omkrets
något elliptisk, eljest mera rund. Ofta visa de sig genom små
korta radiära veck i kanten något krusiga. Myzorhynchus är
smal och cylindrisk samt visar i spetsen en mynning, som för
in i en äggformig hålighet.
3 gen. Phyllobothrium vAN BENEDEN.
Bothria, quattuor libera, versatilia, sessilia, valde crispata.
Phyllobothrium thridax vAnN BENEDEN.
Bothria sessilia, versatilia, limbo crispato, tum subtrian-
gularia, tum aliam formam prebentia. Bothrium singulum,
margine anteriore acetabulo auxiliari instructum. Collum lon-
gissimum. Aperture genitales vage alterne. Penis glaber.
Phyllobothrium thridax 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers. Cest.
Pe l22: BIN
2 > 1861 VAN BENEDEN. Mém. sur les Vers. intest.
p. 124, PI XVI foslos
> 2 1863 DTESING. Rev. de Cephalocot. Abtb.
Param. p. 273.
> ? 1866 OLSSON. Entoz. iakttag, hos Skand.
hafsfiskar I p. 36, fig. 14.
Jag har endast en gång funnit denna art nämligen hos
Raja radiata 1 aug. Det var ett helt ungt exemplar, strobilan
mätte blott 27 mm. och egde inga fullt könsmogna proglott-
tider. ÖLSSON har också endast en gång i Raja radiata erhållit
en ung strobila, men VAN BENEDEN, som först funnit den i
Squatina angelus, har fått strobilor af 30—40 cm. längd.
Phyllobothrium graecile WEpL.
Bothria sessilia, versatilia, valde crispata, antice versa.
Collum longum antice latius, transverse plicatum, ut margines
videantur - erenulate. Proglottides perbreves velut collum
marginibus crenulatis. Aperture genitales vage alterne. Penis
parte basilari echinatus simul cum parte interiore sinus geni-
talis. Strobila sordide fulva.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 9. 19
Phyllobotbrium gracile 1855 WEDL. Helminth. Notiz. p. 373, P1. I, fig. 3.
> > 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth. Param.
Pp. 214.
> > 1884 CARUS. Prodr. Faun& Mediterr. p. 114.
Jag har en gång erhållit ur Raja clavata en Phyllobo-
thrium, som jag ej kan identifiera med någon annan än Phyllo-
bothrium gracile. Den har mycket starkt krusiga sugskålar,
som till största delen äro riktade framåt, hvarigenom scolex
synes tvärhuggen, men då jag ej fann mer än ett exemplar,
kan detta ju vara individuellt, då scolexformen lätt vexlar med
olika. kontraktionstillstånd, men äfven WEpDLr's origimmalfigur
företer något liknande. Halsen är lång, bredare strax bakom
scolex, aftager i tjocklek bakåt och är ett stycke jemnbred
(?/, mm.), men tilltager sen åter i bredd, när man börjar att
kunna urskilja proglottider. Hela halsen är liksom strobilan
fint och regelbundet tvärveckad, häraf kommer det sig kanske,
att föregående författare kalla halsen kort i det de möjligen
tagit vecken för unga proglottider. Strobilan tilltager plötsligt
i bredd och tjocklek och blir ända till 3 mm. bred. Efter
20 mm. afsmalnar den nu åter temligen tvärt i bakändan. Stro-
bilans färg är smutsigt mörkgul. Proglottiderna äro mycket
korta, breda och tjocka. Könsöppningarne alternera oregel-
bundet. Jag har ej sett penis utsträckt, men på snitt visar
den sig taggklädd till sin basaldel jemte sinus genitalis innersta
del. Det är antagligen denna senare, som af författarne kallas
»vagina penis.
WepL har funnit omhandlade form i Torpedo marmorata
vid Triest. Hans beskrifning öfverensstämmer noga med min
med undantag däraf, att han säger, att halsen är »kaum einige
Millimeter lang». Ingen annan mer än WEDL har funnit denna
form, och det är högst eget, att Medelhafvet och Nordsjön
hafva en cestod gemensam, utan att den funnits på någon
mellanliggande plats t. ex. vid Belgiens kust, af VAN BENEDEN.
4 gen. Discobothrium VAN BENEDEN.
(?) Discobothrium fallax vån BENEDEN.
(Fig. 8, 9 och 10.)
Scolex magnus. Acetabulum terminale maximum, crateri-
forme seu hemisphericum. Basi illius bothria quattuor, multo
N
20 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
minora, crasse pedicellata, versatilia, tum ostio circeulari tum
cochlearia. Ultima strobila moniliformis. Aperture genitales
secunde, penis echinatus.
Discobothrium fallax 1871 VAN BENEDEN. Les poiss. des cöt. de Belg.
etc. p. 19, Pl. V, fig. 13.
Vid uppräkningen af fiskarne och deras parasiter nämner
VAN BENEDEN 1 ofvan anförda arbete bland parasiterna från
Raja clavata Discobothrium fallax. Men där omtalas ej huru-
vida masken med detta namn är ny eller hvem som är auktor
för namnet, blott en hänvisning till en figur. I figurför-
klaringen vinner man dock den upplysningen, att VAN BENEDEN
gifvit namnet, men det är också allt. Ingen diagnos eller
något vidare meddelande har jag kunnat finna vare sig i nämda
arbete eller annorstädes i litteraturen. VAN BENEDENS figur
liknar emellertid ganska mycket 2 exemplar af en mask, som
jag vid 2 olika tillfällen hade nöjet att finna hos Raja clavata,
båda gångerna i augusti månad. Men öfverensstämmelsen är
ej fullständig. En betydande olikhet visar sig med afseende
på formen af den stora terminaia sugskålen eller myzorhynchus,
som man skulle kunna kalla dem liksom hos Echineibothrium
variabile m. f., då de i alla fall äro homologa bildningar. På
omtalade figur finnes å ofvannämda organ en tydligt och skarpt
markerad ringformig fåra eller afskärning, så att det ser ut som
om det vore 2 skålar ini hvarandra. Något liknande har jag
ej kunnat iakttaga på de maskar jag funnit, hvarken medan
de lefde, eller senare 1 konserveradt tillstånd. Som dock denna
fåra möjligen kan härleda sig från någon felteckning eller
något annat misstag, så har jag, ehuru med tvekan, upptagit
VAN BENEDENS namn på grund af likheten i öfrigt och gifvit
ofvanstående diagnos.
De 4 undersittande sugskålarne äro ganska rörliga och
hafva än rund mynning, hvarigenom de vinnna ett utseende,
som påminner om en skaftad Tzenia-sugskål, än utdrages öfre
kanten så, att de erhålla skedform. Könsmynningarne äro,
för såvidt jag kunnat se, ensidiga. Penis är taggig. Strobilans
bakre del är pärlbandslik. Längden belöper sig till omkring
30 mm.
Utom de 2 nämda fullfärdiga strobilorna träffade jag en
gång en scolex af Discobothrium fallax. Den hade den ter-
minala sugskålen stor och väl utvecklad. De 4 mindre sug-
skålarna föreföllo däremot vid första anblicken blott som knop-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14; AFD. IV:nN:0o 9: 21
par, men vid närmare betraktande visade de sig dock redan
ega ett litet lumen och radiär muskulatur. Ej det ringaste
spår till leder syntes. Afven denna unga scolex fann jag fri
i tarmen hos Raja clavata.
5 gen. Echineibothrium vAN BENEDEN.
Bothria quattuor, libera, pedicellata, forma maxime mu-
tabilia, septis transversis pluribus divisa.
Echineibothrium variabile VAN BENEDEN.
Bothria longe pedicellata, summe versatilia, septis trans-
versis 6—9. Myzorhynchus magnus, subglobosus. Collum
interdum longius interdum brevius. Aperture genitales alterne.
Totus penis equaliter echinatus. Tiongitudo strobile usque ad
90 mm.
Echineibothrium variabile 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers Cest.,
Pia l 175 PAT
» » 1861 > Mém. sur les Vers intest.
p. 122: BI. OVE IDGr
» » 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param. p. 267.
(> spherocephalum >? Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param. p. 267.)
» variabile 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos Skand.
hafsfiskar I, p. 38, fig.
15, 16;
Övisst är, om ej äfven till Echineibothrium variabile VAN
BENEDEN bör föras auctorernas Echineibothrium (resp. Bothrio-
cephalus, Tetrabothrium) tumidnlum. Men då beskrifningarna
ej äro fullt tydliga, kan man ej med säkerhet yttra sig härom.
Myzorhynchus gifver genom sin storlek och form den bästa
karakteren vid bestämmandet af denna mask. Jag har funnit
den hos Raja clavata 16 gånger och hos Raja batis en gång.
Vanligen funnos dock blott få exemplar hos hvarje värddjur.
Förutom de nämda värddjuren uppgifvas såsom sådana Raja
rubus, asterias och circularis.
Echineibothrium dubium VAN BENEDEN.
Bothria longe pedicellata, summe versatilia, septis trans-
versis 6—8-locularia, sepe etiam dissipimento longitudinali
divisa. Myzorhynchus longus, cylindricus, retractilis. Aper-
ture genitales alterne. Penis echinatus.
22 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Echineibothrium dubium 1861 VAN BENEDEN. Mém. sur les Vers intest. p. 122.
P1. XV, fig. J=12.
> > 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocoth. Abth. Pa-
ram. p. 268.
» affine 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos Skand. hafs-
fiskar I p. 40, fig. 17—25.
Echineibothrium dubium, sådan som den framställes af
VAN BENEDEN, är sannolikt identisk med OÖOrssons Echinei-
bothrium affine. Också är det med mycken tvekan, som OLs-
SON uppställer denna art. Den egendomliga myzorhynchus är
enligt bådas beskrifningar och afbildningar lika, men ÖLSSON
säger att den hos Echineibothrium affine ej är retraktil. Jag
kör emellertid sett på lefvande djur en myzorhynchus, som till
alla detaljer öfverensstämmer med OÖLSSONS beskrifning, och
jag har under mikroskopet iakttagit huru denna flera gånger
in- och utfördes. Desslikes har jag äfven funnit många sco-
leces, där den var fullständigt indragen. Jag anser därför en
sammanslagning af de båda arterna vara af nöden.
Sugskålarne äro alldeles ofantligt rörliga, böja sig, vika
ihop sig, rulla sig och sammandraga sig på otalioa sätt. Ibland
äro till och med tvärvecken svåra att se. Ofta "finnes förutom
de transversella listerna äfven en longitudinell sådan. Den
omordade myzorhynchus är i det närmaste cylindrisk, något
gröfre framom midten och där, på tjockaste stället, eger den
en ellipsoidisk hålighet, som bakåt förlänges i ett groft rör
och framtill i spetsen utmynnar med ett finare sådant. Den
är försedd med ringmuskler, vid hvilkas kontraktion den synes
ringlad. Echineibothrium dubium är af mig funnen 12 gånger
1 Raja clavata, 1 gång i Raja batis och 4 gånger i Raja radiata.
Längden kan uppgå till 40 mm.
Echineibothrium minimum VAN BENEDEN.
Bothria breviter pedicellata, maxime versatilia, septis trans-
versis circa 9. Myzorhynchus fere nullus. Aperture genitales
alterne. Penis basi setosus preterea echinatus. :
Echineibothrium minimum 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers Cest.
Pp. UTSE STIE
, > TEGIK Ore » Mém. sur les Vers intest.
p. 122. P1. XV, fig: 1—4.
» » 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param. p. 268. :
» d 1866 OLSSON. Entoz.iakttag.hos Skand.
hafsfiskar I p. 37.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 9. 23
Denna form är funnen hos Trygon pastinaca och Raja
clavata. Hos det senare värddjuret har jag påträffat den ett
par gånger i temligen stort antal. Den är svår att skilja från
yngre exemplar af föregående art, men har bland annat en
mera koncentrerad kroppsform, i det halsdelen af strobilan är
tjockare och sugskålarne kortskaftade.
6 gen. Tritaphros'!) n. gen.
Tritaphros Retzii?) n. sp.
(Fispll 12, 0ch4l3).
Scolex magnus. Bothria magna, quattuor, margine in-
feriori (— proximali) pedicellata, lata, duobus septis longi-
tudinalibus in tres loculos serie transversali divisa. Acetabulum
auxiliare nullum. Myzorhbynchus gracilis, cylindricus. Collum
breve. Proglottides omnes latiores quam longiores, ultime autem
fere quadrate marginibus rotundatis. Aperture genitales vage
alterne (interdum usque ad 4—6 secundas). Receptaculum
penis oblongum, transversale. Penis echinatus. Longitudo
strobile 80 mm.
Två gånger i augusti månad hade jag det utomordentliga
nöjet att finna denna vackra, alldeles fristående form. Båda
gångerna var Raja clavata värddjur och endast 3 strobilor
erhöllos. Vid första anblicken tilldrager sig sugskålarnes form
och konstruktion uppmärksamhet. Genast faller det i ögonen,
att sugskålarnes skaft äro fästade vid sugskålskifvans nedre
eller proximala kant och ej, som hos Anthobothrium, midt
under densamma. Dessutom vända sugskålarne sina konkava
sidor inåt mot hvarandra, när sugskålsskaften sträckas framåt,
ej utåt som hos Echineibothrium. Sugskålsbladen äro tjocka
och kraftiga, bredare än långa samt genom 2 lister, hvilkas rikt-
ning är parallel med skaftens längdaxel, delade i 3 rum, af
hvilka det midtersta är störst. De 3 rummen ligga bredvid
hvarandra i en transversell rad, ej triangelställda som hos Tri-
locularia eller i en rad bakom hvarandra som hos Echinei-
bothrium. Vid sugskålarnes utbredning blifva de grundare,
men utplånas aldrig, utan synas ganska väl. Terminalt mellan
1) Af tapoos graf till följd af de tre groparne i sugskålarne.
2) Efter professor GUSTAF RETZIUS, som godhetsfullt lemnat mig en
del selachier för mina helminthologiska undersökningar. Bland dem
fans äfven just den Raja, i hvilken jag först fann Tritaphros.
24 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
. sugskålarne och vanligen doldt af dem bäres af scolex en
spenslig myzorhynchus. Strobilan visar snart en börjande upp-
delning i proglottider. Till en början äro dessa mycket korta,
men tilltaga bakåt i längd, dock äro de fortfarande bredare
än långa. De sista äro nästan kvadratiska med afrundade sido-
kanter. Könsöppningarna alternera, men mycket oregelbundet,
så att man ofta finner flera, ända till 4—6, proglottider följande
på hvarandra med mynningarne på samma sida. Penissäcken
är aflång, transversell och omsluter en lång taggbeklädd penis.
7 gen. Trilocularia OLsson.
Trilocularia gracilis ÖLsson.
Scolex breviter pyramidalis, quadrangularis. Bothria quat-
tuor, sessilia, ovatotriangularia, antice convergentia, postice
exstantia, loculis tribus in triangulum dispostitis. Acetabulum
auxiliare nullum. Collum longum, antice crassius. Articuli
supremi rugeformes, subsequentes subquadrati, postici cordi-
formes, ultimi elongati, graciles.
Phyllobothrideum Acanthie vulgaris 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos
Skand. hafsfiskar I p. 42.
Tab TIL, Hr26TeT.
Trilocularia gracilis 1869 OLsSsSoN. Nova genera parasitantia p. 5.
Hvarken de, som OLSSON funnit, eller jag träffat, hafva
varit könsmogna. Endast anlag till testes synas. Den största
strobila ÖLSSON, mätt var 25 mm. Jag har funnit den 9
gånger af 61 hos Acanthias vulgaris. Halsen är vid starkare
förstoring tvärveckad.
2 Fam. Phyllacanthide.
Bothria uncinis armata sed sine probosecidibus.
1 gen. Acanthobothrium vAN BENEDEN.
Bothria uncinis bifurcatis armata.
Acanthobothrium coronatum (RUDOLPHI) VAN BENEDEN.
Bothria quattuor, oblonga, septis duobus transversis in-
equaliter trilocularia, antice singulum uncinis duobus basi
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 9. 25
approximatis apice furcatis armatum. Nec non bothrio singulo
acetabulum auxiliare, antrorsum versum, prepositum. Collum
quinquies vel sexies scolece longius, glaber. Aperture genitales
vage alterne. Penis echinatus. Longitudo strobile 80—210 mm:
T2&xnia Raje batis 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II pars 2.
l Pe ATS RKDA AN NIST
Bothricephalus coronatus 1819 » Entoz. Syn. p. 481.
» > 1824 BREMSER. Icones. Tab. XIV, fig.1—2:
> > 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth. p.
621.
Onchobothrium coronatum 1850 DIESING. Syst. Helminth. I, p. 605.
Acanthobothrium coronatum 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers cest. p.
120TP15 VIII TRA
Calliobothrium coronatum =<:1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param. p. 279.
Acanthobothrium coronatum 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos Skand.
SN hbafsfiskar I, p. 43, fig. 28.
> » 1884 CARUS. Prodromus Faun&e Medi-
terrs pelko:
Denna art är en bland de äldsta och bäst kända cestoder.
Redan RuvorPpHis afbildning och diagnos är igenkänlig, och
BrREMSERS plansch är mästerlig för sin tid. Den är äfven känd
från tarmen af åtskilliga selachiarter. Jag har hittills blott
träffat den hos Raja batis och där 5 gånger af 10.
Ingen cestod tilltygar så illa näringskanalen hos sitt värd-
djur som denna parasit. Hela scolex är djupt inborrad i slem-
hinnan och kring den bildas en hård hvit svulst. Ofta, när
den finnes, uppträder den i stort antal, och hela spiraltarmen,
både valveln och väggarne, är då bokstafligen betäckt med
svulster och knölar, som till och med kunna märkas och kännas
utifrån. Den största strobila jag mätt var blott 85 mm. lång.
Acanthobothrium Benedenii'!) n. sp.
(Fig. 14.)
Bothria quattuor, oblonga, septis duobus, transversis in-
equaliter trilocularia, antice singulum uncinis duobus, basi
conjunctis, apice furcatis (gracilioribus sed ' proportionaliter
longioribus quam apud pracedentem) munitum. Acetabulum
auxiliare nullum. Collum bis scolece longius, dense setis minu-
tissimis vestitum. Aperture genitales altern>.
') Bfter den store helminthologen J. P. VAN BENEDEN.
26 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Vid första påseendet eger denna form en viss likhet med
Acanthobothrium Dujardinii VAN BENEDEN, isynnerhet öfverens-
stämma hakarne med dennas. Jag tvekade därför till en början,
om jag skulle uppställa en ny art eller ej. Men när jag sedan
vid fortsatta undersökningar på intet exemplar fann de af VAN
BENEDEN omtalade bihangen 1 sugskålarnas bakre ända, men
däremot iakttog, att sugskålarne alltid genom 2 starkt fram-
trädande septa delas 1 3 rum, ansåg jag nödvändigt att afskilja
denna form såsom ny. VAN HBENEDEN säger nämligen om
Acanthobothrium Dujardinii: >»Les Bothridies ne se divisent
pas en plusieurs fossettes; elles portent chacune å la base un
appendice tres mobile, qui a la forme d'une fewille» !), I
olikhet med Acanthobothrium coronatum saknas hvarje spår af
hjelpsugskål. Särdeles karakteristiska för denna form äro äfven
halsens tätt ställda, små borstlika taggar. Huruvida ÖLSSON
haft denna form eller Acanthobothrium Dujardinii framför sig
är ovisst. Han säger visserligen i diagnosen: »Bothria oblonga
indivisa appendice postica foliacea» ?), men senare i svenska
texten ?) nämnes: »Det bakåt afsmalnande bihanget såg jag
mera sällan». Vidare omtalar han, att han sett ett 30-tal pro-
glottider, något som jag iakttagit hos denna form, men VAN
BENEDEN uppgifver endast ett 10-tal för Acanthobothrium
Dujardinii. »Le penis g'ouvre du méme coté»”?); yttrar VAN
BENEDEN om Acanthobothrium Dujardinii. ÖLSSON säger sig
hos sina exemplar funnit både alternerande och ensidiga köns-
öppningar. Detta jemte föregående uppgift om att han sällan
sett bihang på bothria, har ingifvit mig den förmodan, att
han möjligen haft exemplar af denna art framför sig, då den
har alternerande könsmynningar. De originalexemplar, ÖLSSON
skänkt till härvarande zoologiska museum, äro så macererade,
att på dem intet tydligt kan urskiljas.
Jag har funnit ifrågavarande form hos Raja clavata 7
gånger af 30, men aldrig i någon större mängd.
2 gen. Onchobothrium (RubvorrHi) DE BLAINVILLE.
Singulum bothrium uncinis validis, duobus, lamina basilari
conjunctis, munitum.
') VAN BENEDEN: Rech. sur les vers cestoides, p. 133.
”) OLSSON Entozoa iakttagna hos Skand. hafsfiskar, p. 44.
2?) OLSSON 1. c. samma sida.
1) VAN BENEDEN 1. c. p. 134.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 9. 27
Onchobothrium uncinatum RUuDorPHI.
Bothria quattuor, oblonga, antrorsum convergentia, septis
duobus - inequaliter trilocularia. Prope marginem anteriorem,
singuli bothrii uncini duo validissimi, in hamos retrorsum
curvati, lamina basilari (sepe formam ferri equini prebente)
conjuncti. Collum longissimum musculis longitudinalibus un-
dulatis. Aperture genitalium vage alterne. Penis echinatus.
Longitudo strobile 150 mm.
Bothriocephalus (Onchobothrius) uncinatus 1819 RUDOLPHI. Entoz. Syn.
p. 483.
> uncinatus 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth.
p. 621.
Onchobothrium uncinatum 1850 DIESING. Syst. Helminth. p. 606.
» » 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers cest,
På 130 EL EE
» > 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param. p. 269.
» > 1866 OLSSON. Entoz.iakttag.hosSkand.
hafsfiskar, p. 45, fig.
31—34.
» > 1884 CARUS. Prodrom. Faun&e Medi-
terr.. p. 116.
Åfven denna art är sedan gammalt känd, men först VAN
BENEDEN har gifvit en särdeles god beskrifning och afbildning.
Jag har funnit den hos Raja clavata hos 4 exemplar af 30
undersökta. Förut är den dessutom känd från Raja batis,
Trygon pastinaca, Mustelus vulgaris och Galeus canis, men
den uppträder alltid mycket sparsamt och bör räknas till de
mera sällsynta.
3 Fam. Phyllorhynchideze.
Scolex bothriis quattuor, sepe binis coherentibus, et pro-
boscidibus quattuor, armatis, retractilibus.
1 gen. Tetrarhynchus Cuvier.
Tetrarhynchus erinaceus VAN BENEDEN.
Bothria quattuor, bina medio cohcerentia (dorsalia inter se,
ventralia inter se medianiter juncta). Proboscides uncinis di-
versiformibus armate, et validis in hamos retrorsum curvatis
28 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
et paulo gracilioribus, longioribus, fere rectis et magna multi-
tudine uncinulis minutis, diversiformibus. Bases vaginarum
oblonge, sexies vel septies longiores quam late, dimidiam fere
partem scolecis equantes. Aperture genitales vage alterne in
excisione quadrata posterioris partis proglottidis ad marginem
posticam propius. Penis brevis, crassus, inermis. Longitudo
strobile usque ad 150 mm.
Tetrarhynchus erinaceus 1861 VAN BENEDEN. Mém. sur les Vers intest.
p. 128: PISEXNIIIS
Rhynchobothrium > 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abtb.
Param. p. 298.
Tetrarhynchus > 1886 OLSSON. Entoz. iakttag. hos Skand.
hafsfiskar p. 50, fig.43, 44.
Tetrarhynchus erinaceus har jag funnit 2 gånger af 14 hos
Raja radiata, 4 gånger af 30 hos Raja clavata och 2 gånger af 10
hos Raja batis. Raja radiata är nytt värddjur för denna form.
Utom hos de nu nämda är den funnen hos Raja rubus. Van-
ligen var den fåtalig. I de flesta fall 1, 2 eller 3 exemplar
endast. Sugskålarne hos den lefvande masken äro mycket rör-
liga, så att man klarast märker deras parvisa förening på med
sublimatlösning dödade och fixerade djur. Omkring hvarje
stor hake på snablarne sitter en grupp mindre af sinsemellan
olika storlek och form. Den största strobila jag mätt var 150
mm. lång. OLSSON uppgifver 100 mm. som maximallängd.
De lösa proglottiderna krypa lifligt omkring. De nå en längd
af 8—10 mm. då de sträcka ut sig samt en bredd af 2 mm. i
sammandraget tillstånd.
Tetrarhynchus tetrabothrium vAN BENEDEN.
Bothria quattuor, omnino libera, tum foliacea, tum crateri-
formia. Proboscides uncinis satis uniformibus, retrorsum cur-
vatis armate. Bases vaginarum ellipsoidice, bis longiores quam
late. Aperture genitales vage altern&e in anteriore parte pro-
glottidis ad marginem anticam propius. Penis brevis, inermis.
Longitudo strobile usque ad 130 mm.
Tetrarhynchus tetrabothrium 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers Cest.
p: 154 PIY SOV
Tetrarhynchobothrium affine 1663 DIESING. Rev. d. Cephalocot.
Abth. Param. p. 315
Tetrarhynchus tetrabothrius 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos
Skand. bafsfiskar,
POL
BIHANG: TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 29
Enligt mina undersökningar finnes Tetrarhynchus tetra-
bothrium hos de flesta exemplar af Acanthias vulgaris. Jag
har nämligen funnit den 49 gånger af 61 hos denna fisk samt
en enda gång ett enstaka exemplar hos Raja clavata. VAN
BENEDEN och ÖLSSON ha ej nått så lyckliga resultat. Den
förre har endast erhållit 5 enstaka exemplar från Acanthias
och några från Mustelus !), och OLSSON ?) har träffat den 14
gånger af 48 hos Acanthias och vanligen fåtalig. ÖTLSSONS
största exemplar var 45 mm., VAN BENEDENS 80 mm., under
det att jag funnit strobilor, som uppnått den ansenliga längden
af 130 mm. De största exemplar jag funnit hafva erhållits i
oktober. De minsta i juli och början af augusti, så att det
synes, som om i allmänhet Acanthias vid denna tid skulle
inficieras. Härmed stämmer godt det förhållandet, att de, som
saknade Tetrahyncher, undersöktes i början af augusti ?). Tal-
rika undantag gifvas dock, så t. ex. fann jag en gång i början
af juli en strobila, som mätte 130 mm., och en annan, som
mätte 105 mm.
De frigjorda proglottiderna krypa lifligt omkring, i det de
utsträcka främre ändan och sedan draga den bakre efter, ehuru
de ej ega något häftorgan. När en af ägg uppfylld proglottid
kommer ut i vattnet, utpressas vanligen äggen med kraft.
Först äro dessa som ordnade i en sträng eller ett snöre, men
detta upplöses snart till ett helt moln af ägg. Aggen äro
ursprungligen hvita, men när de blifvit utsatta för ljuset, mörkna
de. Till följd häraf antaga de med ägg fyllda proglottiderna
ett mörkt grågrönt utseende, orsakadt af äggens genomskim-
rande.
Tetrarhynchus tetrabothrium kan under flera dagar hållas
lefvande i friskt hafsvatten.
!) VAN BENEDEN 1. c. p. 154.
DFÖRSSON I, Ci p. 02.
3) Det är sannolikt, att detta periodiska uppträdande af Tetrarhynchus
hos Acanthias står i samband med denna hajarts vandringar. Den
lefver nämligen en tid till största delen af sill och erhåller då inga
parasiter, men stiger sedan upp på bankarne bland torskfiskarne,
som då utgöra hans förnämsta näring, och inficieras af dem. Detta
uppstigande skulle ske i juli eller början af augusti, då både haj-
fisket börjar och Tetrarhynchus tetrabothrium börjar finnas hos
Acanthias. Undantagen från regeln, att endast unga tetrarhyncher
finnas i juli och början af augusti, förklaras så att de hajindivider,
som ega stora strobilor, en längre tid redan vistats på torskgrunden.
30 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Några fodringsförsök, som af mig gjordes för att kunna
följa Tetrarchynhuslarvens utveckling, misslyckades tyvärr alla.
Först användes som försöksdjur en Cottus scorpius. Den hölls
i ett akvarium med väl siladt vatten. Först försökte jag att
förmå honom att äta ett Mytilusdjur, i hvilket jag instuckit
några mogna proglottider af Tetrarhynchus tetrabothrium, men,
underligt att säga, vägrade han att äta, ehuru försöket upp-
repades flera gånger och efter flera dagars fasta, och ehuru väl
i vanliga fall ulkarne äro att räkna bland de glupskaste fiskarne.
Jag tog då och införde i akvariet vatten, som var alldeles
öfverfylldt af Tetrarhynchusägg, så att det till och med syntes
grumligt eller blackigt, och jag såg tydligen hur äggen med-
följde andningsvattnet. Emellertid för att vara riktigt säker
på min sak, tog jag ett Mytilusdjur, som jag rikligen späckat
med mogna Tetrarhynchusproglottider, och införde det så långt
jag kunde med en pinsett i magen på Cottus. Men när den
åter släpptes i vattnet, spottade den ut det mesta. Jag hop-
pades dock, att vid det ena eller andra tillfället några ägg
skulle inkommit och stannat. Emellertid, när fisken efter en
månad och 4 dagar undersöktes på det noggrannaste, kunde
jag ej finna rimgaste spår till någon cysta, förr än jag framtog
hjärnan, som visade sig alldeles betäckt af runda hvita sådana.
Men de förhoppningar, jag ett ögonblick närt, förimtades genast
då jag under mikroskopet fann, att dessa tyvärr voro Disto-
mum-cystor. — Det andra försöksdjuret var en Gadus morrhua.
Denna blef inom kort på helt få dagar så tam, att han åt ur
handen, hvad som bjöds honom. Denna spakhet drog jag nytta
af och lät honom gång på gång förtära mytilusdjur alldeles
späckade med mogna Tetrarhynchusproglottider. Men efter 2
veckor, då den undersöktes (det var nämligen i slutet af som-
maren, och jag kunde ej hålla honom lefvande längre) visade
sig ingenstädes någon Tetrarhynchuslarv. Samtidigt med denna
sistnämda experimenterade jag med 2 individer af Gadus
merlangus. Men efter 2 veckor, då äfven dessa undersöktes,
befanns resultatet lika negativt. Här, om någonsin, hade jag
dock hoppats att lyckas. De slukade nämligen begärligt de
Tetrarhynchusproglottider, som jag nedsläppte till dem i vattnet,
utan att jag behöfde använda något lockbete omkring. Kanske
att vid första experimentet jag valt felaktigt värddjur och
kanske att vid de senare tiden var för kort och att embryonerna
ej hunnit blifva så stora, att jag kunde se dem. Man kan
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 9. 31
sålunda ej draga några slutsatser, om Tetrarhynchus-embryo-
nerna behöfva genomgå något annat värddjur, innan de hos en
teleostier utbildas till larver, som nu öfverföras 1 Acanthias-.
Intressant vore det emellertid att utröna genom vidlyftigare
och mera omfattande experiment, huru härmed förhåller sig,
och jag hoppas någon gång i framtiden få förnya dessa försök
med gynsammare följder. En mängd vanskligheter förefinnas
dock, och en felkälla inflyter lätt, då man ju ej kan veta om
försöksdjuret ej redan förut egt den larv, som möjligen på-
träffas. Men om en hel serie experiment anställas jemte pa-
rallelundersökning af ännu ej inficierade fiskar, bör man dock
kunna komma till någorlunda stor visshet och lösa denna gåta
på ett tillfredsställande sätt.
HI Ord. Diphyllida.
Bothria duo, foliacea, sessilia. Rostellum duplex echina-
tus. Aperture genitales ventrales. Glandul&e vitelligene folli-
culares extra musculos parenchymatis site.
1 Gen. Echinobothrium vAN BENEDEN.
Echinobothrium typus vAN BENEDEN.
Bothria duo, magna, sessilia, foliacea, postice exstantia,
dorsoventralia, summe versatilia. Rostellum duplex, retractile,
malleiforme, pars dorsalis, pars ventralis. In utraque parte
series duplex 18 (circa) spinarum. Collum flavum, et in dorso
et in ventre trinis seriebus longitudinalibus (12—16) spinarum
munitum. Spine singule duobus processibus lateralibus, basila-
ribus, ad figendum aptis. Longitudo strobile 5—6 mm. Aper-
ture genitales ventrales prope marginem posticam proglottidis.
Penis echinatus.
Echinobothrium typus 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers Cest., p-
158.
> FTrII801T $ 2 Mém. sur les Vers intest.,
p- 135, pl. XIX.
> » 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param., p. 244.
> >» 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos Skand.
hafsfiskar. I. p. 582.
> > 1884 CARUS. Prodromus Faun& Mediterr..
p. 119.
32 E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Rostellum kan indragas i en hålighet fram i scolex. Denna
hålighet omgifves af cirkulära trådar af muskulös natur. När
rostellum är indraget, riktas spetsarne på taggarne bakåt, när
det utstjelpes, står ett taggknippe öfver eller framför hvarje
sugskål sålunda dorsoventralt. Halsen, som bär hakar med T-
formig basaldel, är hos det lefvande djuret gul, mörkast bakåt.
De yngsta proglottiderna äro försedda med spridda oregel-
bundna röda fläckar. Könsöppningarne äro belägna nära bakre
kanten och ryckta ned på den ventrala sidan till medianlinien.
Dess värddjur äro Raja clavata, hos hvilken jag träffat
den 6 gånger af 30, och Raja aspera. Där den finnes, upp-
träder den vanligen i ganska stort antal. OLsSson har likväl
endast träffat en strobila af detta djur.
IV Ord. PseudophyNida.
Bothria duo, sessilia, numquam foliacea, sed rimeformia,
sulciformia, persepe debilia. Aperture genitales ventrales aut
laterales (= marginales). Glandul&e vitelligene folliculares,
extra musculos parenchymatis site. Vasa excretoria permulta
longitudinalia.
A) Scolex sine uncinis, inermis.
1 Fam. Bothriocephalidze.
Scolex bene distinctus, non strobila continuus.
1. Gen. Bothriocephalus RUDorPHI.
Scolex oblongus vel ovalis. Bothria duo, dorsoventralia,
ovalia seu rimeformia, numquam crispata. Aperture genitales
ventrales aut laterales (= marginales). Glandule vitelligene
extra musculos parenchymatis site.
a) Aperture genitales ventrales.
Bothriocephalus punetatus RUDporPHr.
Scolex magnus apice nunc truncatus nunc rotundatus nunc
conicus; extensus tetragonus; contractus basi altior, strobila
proxima latior. Bothria dorsoventralia, oblonga. Collum nul-
. BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 9. 33
lum. Proglottides proxime trapezoidales, xeque fere late ac
long&e (seu paulo longiores); sequentes sensim latiores et bre-
viores; ultima quadrate seu longiores quam late. Proglotti-
des rugose. Aperture genitales ventrales, mediane. Recepta-
culum penis ovale. Aperture uteri dorsales. Apud proglotti-
des maturas ovula perlucent, quomodo fit series mediana ma-
cularum sordidarum. OÖvula prima matura videntur 80—100
mm. post scolecem. Longitudo strobile 200—600 mm.
Bothriocephalus punctatus 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. Ii, Pars
2, p. 50.
> > 1819 » Entoz. Syn. p. 475.
» » 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth.,
Dibothrium punctatum 1850 DIESING. Syst. Helminth. I. 593.
Bothriocephalus punctatus 18250 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers Cest.
ps TOLS FEN ACK
Dibothrium punctatum 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param., p. 240.
Bothriocephalus punctatus 1866 OLSSON. I. Entoz.iakttag. hos Skand.
hafsfiskar, p. 55.
» SN 1867 » II. Entoz. iakttag. hos Skand.
hafsfiskar, p. 11.
» » 1884 CARUS. Prodromus Faun&e Medi-
terr.. po 120!
Denna cestod är utomordentligt vanlig i Cottus scorpius
både i Nord- och Östersjön. De största exemplar, jag har er-
hållit, mätte i utsträckt tillstånd ända till 5—600 mm. i längd
och hade en bredd, som kunde stiga till 6 mm. Dessa prakt-
exemplar funnos i Östergötlands skärgård vid Lindöja i maj
månad. OLSSON har mätt en längd af 300 mm. hos denna
parasit, och DUJARDIN ända till 600 mm. i längd, men ej mer
än 3 1 bredd. I juni månad saknade rätt många Cotti, som
jag undersökt, ifrågavarande parasit. I början af juli likaså,
och egdes den af några ulkar vid denna årstid, så var det van-
ligen helt unga exemplar, endast en eller ett par gånger större.
I augusti fann jag den hos alla Cotti. Det vill alltså synas,
som om värddjuren skulle inficieras med Bothriocephalusynglet
i juli eller så omkring, och att maskarne skulle nå sin maximi-
storlek följande år i maj. Jag vill emellertid i denna sak ej
framställa något bestämdt påstående. Imalles har jag funnit
den 28 gånger af 41. — En gång har jag i Lophius erhållit
Bothriocephalus punctatus. Den fans dels i ventrikeln bland
halfdigererade Cotti, dels i tarmen. Alla lågo lösa och här-
stamma antagligen från Cotti, som uppätits af Lopbius.
3
34 oE. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
B. puncetatus forma Bubalidis.
(Fig. 16.)
Sordide flavus, precedente minor, magis rugosus. Scolex
minor, ovalis, truncatus, apice sxpe annulariter incrassatus
(quomodo formam acetabuli terminalis interdum prebet). Sco-
lex proxima strobila angustior. Ovula matura prima, 15—20.
mm. post scolecem. Ovula matura perlucent magis quam apud
precedentem.
Denna afvikande form har jag funnit i Bohuslän vid Kri-
stineberg hos 6 exemplar af Cottus bubalis. Den igenkännes
lätt på habitus och enligt ofvannämda karakterer. Den gula
färg, som den alltid eger i lefvande tillstånd, beror antagligen
på värddjurets tarm, hvilken; som bekant, eger en ganska in-
tensiv grön färg. MNärdeles anmärkningsvärd är den raska ut-
bildningen af genitalia, så att man redan finner mogna ägg
på helt kort afstånd från scolex. Den inre byggnaden öfver-
ensstämmer likväl i allt väsentligt med hufvudformen, och jag
antager, att den blott är en form af Bothriocephalus puncta-
tus, som genom afpassning efter ett mindre och olika värddjur
fått ett främmande utseende. Största längden, jag har iakt-
tagit, är 70 mm.
Ännu en afvikande form, som måste föras till samma art,
har jag påträffat hos Rhombus levis. Den har scolex lång,
tetragonal och jemnbred. Strobilans främre del har vanligt
utseende, men bredden tilltager hastigt mot midten, så att den
plötsligt får en bredd af 4 mm. Strobilan är mera slät, ej så
rynkig som hos de föregående, och proglottiderna mycket
kortare än hos hufvudformen. Emedan jag endast funnit en
strobila af denna form, ehuru jag obducerat 7 exemplar af
Rhombus lzevis, kan jag ej afgöra, om de olikheter, som märkas
hos denna strobila, äro individuella, eller om äfven hos Rhom-
bus levis en konstant biform förekommer. Längden var 70
mm. Sugskålarne voro vågformigt sammandragna, så att de
nästan delades i rum. När proglottiderna äro 3 mm. breda,
hafva de knappt genitalia anlagda, under det att hufvudformen
från Cottus scorpius redan har mogna ägg vid en bredd af
1,5 mm:
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 9. 35
b) Aperture genitales laterales (= marginales).
Bothriocephalus suecicus n. sp.
(Fig. 13 och 17 a, b.)
Scolex brevis, crassus; contractus, truncatus, pyramidalis,
tetragonalis; extensus, tetragonalis, oblongus. Apice nunc trun-
catus, annulariter incrassatus, nunc conicus, versatilis. Bothria
dorso-ventralia, nunc ovalia nunc rimeformia. Proglottides in-
fundibuliformes, presertim juniores. Collum nullum. Incisura
mediana et dorsalis et ventralis singul&e proglottidis prebet
visum sulei mediani utrinque longitudinalis. Aperture geni-
tales laterales (= marginales), secunde. Receptaculum penis
oblongum transversale. Longitudo strobile 250 mm.
Som det framgår af diagnosen öfverensstämmer nu om-
handlade form, så godt som i allt, till det yttre med Bothrio-
cephalus infundibuliformis, under hvilket namn ZSCHOKKE sam-
manslagit Bothriocephalus infundibuliformis RuporpPHi och Bo-
thriocephalus proboscideus RuporPpHi!). Men könsöppningarne
äro hos denna form laterala, och ZSCHOKKE säger uttryckligen
om sin Bothriocephalus infundibuliformis: — — — »une poche
du cirrhe, située vers le milieu de la face ventrale de chaque
proglottis» ?), och strax efteråt: »l'orifice femelle se trouve en
dessous vers le bord postérieur du proglottis». Här kan sålunda
svårligen en misstydning ega rum 2). De äldre författarne om-
tala ej något angående könsöppningarne. Emellertid, då nu
hos den af mig funna masken könsmynningarne äro laterala,
ensidiga, och vagina öppnar sig strax bakom penis i proglotti-
dens sidokant, så är detta en alltför grundväsentlig olikhet,
för att jag icke skulle vara tvungen att skilja båda dessa former
och uppställa en ny art med ofvanstående diagnos. Jag före-
slår för denna namnet suecicus. Det kan nämligen ej vara
fråga om en blott lokal varietet, då så väl exemplar, som af
mig insamlats ur Salmo salar från sjön Glan i Östergötland, som
dylika från Salmo eriox fångade i Gullmaren i Bohuslän ega
alldeles öfverensstämmande byggnad. Och detta gäller till alla
delar äfven om Bothriocephaler, som af Professor TULLBERG
insamlats från Salmo salar vid Örnsköldsvik. Alla af mig un-
!) ZSCHOKKE: Rech: sur les vers parasites, p. 173—177, fig. 3.
2) ZSCHOKEKE 1. c. p. 177.
3) De af ZSCHOKKE undersökta maskarne härstamma från fiskar ur Ge-
neversjön.
36 E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
dersökta laxar, utom en, hafva varit behäftade med denna para-
sit. — Egendomligt nog parasiterar Bothriocephalus suecicus
hos Salmonider alldeles som parallelformen Bothriocephalus
infundibuliformis. De böra sålunda lefva under i det mnär-
maste samma förhållanden, och det är svårt att inse orsa-
kerna till könsmynningarnes förskjutning. Klimatiska olik-
heter kunna väl svårligen hafva någon inverkan på en intestinal-
mask, men däremot, möjligen, därigenom betingade olikheter
hvad värd-djurets föda angår; likväl är det svårt att fatta,
att härigenom en förflyttning af könsmynningarne skall kunna
orsakas.
2 Gen. Ptychobothrium !) n. gen.
Ptychobothrium Belones (DusArbin) Mibi.
(Fig. 21 och 22.)
Scolex maximus, lateraliter compressus. Bothria duo dorso-
ventralia, profundissima, limbis valde crispatis. Scolecis apex
magnopere versatilis, acuminata vel conica. Bothria postice
exstantia. Quas duas ob res ex latere scolex videtur cordi-
formis vel sagitteformis. Collum nullum. Proglottides latiores
qnam longe, distincte. Aperture genitales ventrales in sulco
mediano site. Aperture uteri dorsalis mediane. Glandule
vitelligen&e folliculares extra musculos parenchymatis site.
?Bothriocephalus Belones 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth. p. 616.
Dibothrium Belones 1850 DIESING. Syst. Helminth. I, p. 595.
2? Bothriocephalus Belones 1854 WAGENER. Die Entwick. d. Cest.
Dibothrium Belones 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth. Pa-
ram. p. 243.
Bothriocephalus Belones 1884 CARUS. Prodromus Faun&e Mediterr.
p. AZ1L,
Ovisst är, om denna form är den af DUJARDIN omtalade,
som han funnit vid Cette 1840. Han synes med tvekan kalla
den Bothriocephalus och beskrifningen är, för att vara af denne
författare, särdeles otydlig och knapphändig. Han säger:
— »bothriocephales 3 téte en coeur, ayant les articles peu
distincets, traversés sur toute la ligne mediane par une bande
contenant les organes genitaux»?). Det första stämmer om
man så vill, det andra icke, och det tredje gäller om hvarje
cestod. Häraf kan sålunda inga slutsatser dragas. DIESING
1) Af två veck.
?) DUJARDIN 1. c. p. 616.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:O 9. 37
upptager med stöd af det ofvannämda bland species inquirend2e
Dibothrium Belones. Alla upplysningar han meddelar på båda
de citerade ställena inskränka sig till följande: »Caput cordi-
forme. Articuli obsoleti»!). Denna uppgift såväl som måtten
äro hemtade från DUJARDIN, och om den gäller det, som redan
blifvit sagdt. På ännu ett ställe i den äldre litteraturen fin-
ner man namnet: (?)Bothriocephalus Belones. Det är hos Wa-
GENER i »Die Entwickelung der Cestoden». Han har funnit en
larv hos Scyllium canicula, som han hänför hit, men äfven
han använder frågetecken framför namnet. Han yttrar: »der
Kopf war pfeilförmig. Die lateralen Grubenflächen waren mit
sehr kleinen gefligelten Häkehen in dichten, schräg nach unten
herablaufenden Reihen besetzt.> Den afbildning, han lemnar,
är till sin allmänna form ej alldeles olik Ptychobotrium, men
de för denna karakteristiska krusorna finnas ej. Uppgiften om
hakar för snarare tanken till Echinobothrium, som äfven har
2 sugskålar, men man kan ej heller om den saken afgifva något
bestämdt omdöme. Vidare bör anmärkas, att sugskålarne hos
Ptychobothrium äro dorsoventrala, ej laterala. Slutligen före-
faller det föga sannolikt, för att ej säga omöjligt, att larven
till en cestod, som parasiterar hos Belone, skulle lefva hos
Seyllium. I »Prodromus Faun&e Mediterranex» omtalar CARUS
Bothriocephalus Belones med följande diagnos: »Caput cordi-
forme, bothriis elongatis, marginalibus; articuli paulo distincti,
tenia mediana organa genitalia continente conjuncti> ”?). Äfven
han säger FÄR EST att sugskålarne äro laterala (= margi-
nala), under det att de hos Ptychobothrium äro alldeles tydligt
dorsoventrala, en sak, som på ett så stort djur är lätt att se.
Den öfriga delen af hans diagnos innehåller detsamma som
står hos DUJARDIN och DI1ESING och är redan bemött. Detta
är allt, som i litteraturen möjligen hänsyftar på denna form.
Af ofvanstående framgår, att man, för att bringa någon reda
i systemet, måste uppställa ett nytt slägte, och jag föreslår
då namnet Ptychobothrium till följd af de särdeles karakteri-
stiska krusorna på sugskålsbladen, hvilka ännu ej omnämnts af
någon författare. Scolexbyggnaden och sugskålarnes form och
utveckling göra det nämligen omöjligt att hänföra den till
Bothriocephalus, ty då borttages den enda karakter, som är
gemensam för alla Bothriocephaler och som hittills samman-
!) DIESING 1. c.
SJTGARUSPII C7 pe 21,
38 E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
hållit slägtet, nämligen de svaga springlika sugskålarne med
obetydliga sidoblad. Könsöppningarnes ventrala läge kan ej
motivera sammanförandet, då det dels fins typiska Bothrio-
cephaler såväl med laterala som ventrala könsöppningar, och
dels andra helt fristående slägten ega ventrala könsöppningar.
Af mig är Ptychobothrium funnen endast hos Belone och
i 7 exemplar af 16 undersökta. Största strobilan mätte 220
mm. i längd och och 3 i bredd på bredaste stället, som ej är
längst bak. När scolexspetsen utskjutes kan scolex nå den
högst ansenliga längden af 4 mm. och något däröfver.
3 Gen. Abothrium vAN BENEDEN.
Abothrium rugosum (RUDoLPHI).
Apud adultos scolex jamjam mortuus vanescit.
Organum secundarium ad strobilam figendam pars anterior
strobile servit, in tuberem magnum, processibus irregularibus
interdum instructum, commutata. Quo tubere appendix pylo-
rica, in quo strobila fixa est, magnopere intumescit, et eum
velamine cartilagineo circumdat. Collum nullum. Strobila ru-
gosa, crassa. Proglottides brevissime. Aperture genitales la-
terales (= marginales), vage alterne (sxpe aliquot secunde).
Receptaculum penis oblongum, transversale. Glandule vitelli-
gene folliculares intra musculos parenchymatis site. Ovula
rotunda. Apertura uteri ventralis. Longitudo strobile 200—
600 mm.
Bothriocephalus rugosus 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II. Pars'2,
p. 42.
> » 1819 » Entoz. Syn. p. 137.
» » 1845 DUJARDIN. Hist. Nat. des Helminth.
p.- 617.
Dibothrium rugosum 1850 DIESING. Syst. Helminth. I, p. 591.
> » 1863 Hd Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param. p. 239.
Bothriocephalus rugosus 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos Skand.
hafsfiskar. I. p. 53.
> » 1867 » Entoz. iakttag. hos Skand.
hafsfiskar II. p. 10, fig. 65.
Abothrium Gadi 1871 VAN BENEDEN. Les poissons des cötes de
Belg. ete! p: 56 m: Hf. PL
VI, fig. 14.
Då denna mask i flera afseenden afviker från den vanliga
Bothriocephalustypen, och, när scolex försvunnit, intet förenar
BIHANG TILL K. 8V. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 39
den med densamma, följer jag VAN BENEDEN och afskiljer den
som ett eget slägte med det af nämda författare gifna karak-
teristiska slägtnamnet. Men det af RUDorPHI gifna artnamnet,
»rugosum», ser jag intet skäl att förkasta, då det har prioritet
framför VAN BENEDENS »Gadi». DUJARDIN är den förste, som
omnämner det egendomliga förhållandet med scolex' försvin-
nande och den sekundära ansvällningen af strobilan; han sä-
ger: — — — »la partie antérieure engagée dans I'appendice
pylorique forme une sorte de bouchon, un cylindre irregulier,
cartilagineux, long. de 18 mm., large de 4 mm., ridé ou
toruleux et sans trace d'organisation» !). Likaså är han den
förste, som observerat, att könsmynningarne äro laterala, men
ehuru han tydligt och klart omtalar: — — »>les orifices måles
sont presque unilateraux ou trés-irréguligrement alternes et
laissent sortir du bord latéral de chaque article un pénis
lisse — — —>» !) så har denna sak undgått DiEsinG och öfriga
efterföljande författare, tills OLSSON åter i den andra af sina
afhandlingar säger sig hafva iakttagit detsamma ?). En alldeles
enastående egenskap, förut ej anmärkt, som tillkommer denna
form, är förekomsten af follikulära gulkörtlar innanför paren-
kym-musklerna i märgparenkymet.
Abothrium rugosum är en ganska vanlig parasit hos en
del Gadus-arter. Jag har funnit den uppträda oftast hos Gadus
polachius, i hvilket värddjur jag funnit den 20 gånger af 39
och hos Gadus 2glefinus, där jag erhållit den 8 gånger af 16.
Hos Gadus morrhua förekommer den egentligen mest hos större
individer, men hos dessa ganska konstant. De 6 största af 79
undersökta torskar voro behäftade med den. Egendomligt nog
saknas den alldeles hos Gadus merlangus, virens, och minutus,
och, ehuru jag obducerat många exemplar af sistnämda fisk-
arter, har jag aldrig lyckats anträffa den en enda gång hos
någon af dem.
Den längsta strobila jag funnit mätte 600 mm. i utsträckt
tillstånd. Denna jätte påträffades tillsammans med 5 andra
något mindre hos en mycket stor Gadus morrhua (120 cm.
lång). Men värddjuret var till följd af dessa och andra para-
siter ytterligt magert. Den bokstafligen betäcktes af Caligus,
på gälar, fenor och svalg Anchorella, Lernea på gälarne och
Ascarider i magen.
!) DUJARDIN 1. ce. p. 617.
ArOLSSON 1 je. spilk
40 E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
2 Fam. Ligulidee.
Scolex triangularis, strobila continuus. Bothria debilia.
1 Gen. Schistocephalus ÖCREPLIN.
Strobila articulata.
Schistocephalus solidus (RUDoLPHI) CREPLIN.
Scolex subtriangularis, obtusus, antice fissus. Strobila lan-
ceolata, articulata. Sulci mediani utrinque et dorsalis et ven-
tralis. Aperture genitales ventrales in sulco, ibidem aper-
tura uteri.
Bothriocephaius solidus 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II. Pars 2,
PAbT:
> > 1819 > Enutoz. Syn. p. 139.
> > 1824 BREMSER. Icones. P1. XIII, fig. 9—11.
Shistocephalus dimorpbus 1829 CREPLIN. Nov. Obs. de Entoz.
> > 1850 DIESING. Syst. Helminth. p. 584.
> > 1863 » Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param., p. 232.
Schistocephalus är af mig funnen hos ungar af Mergus
serrator, hos Sterna hirundo och Podiceps cristatus. De största
påträffades i sistnämda fogelart, en strobila mätte till och med
250 mm.
B) Scolex uncinis tricuspidatis armatus.
3 Fam. Trixenophoride.
1 Gen. Trigenophorus RUuvorpHi.
Scolex uncinis quattuor, tricuspidatis armatus, utringue
binis. Bothria duo, debilia, dorsoventralia. Scolex haud bene
strobila discretus. Proglottides interdum parum distincte.
Trienophorus nodulosus RuDorPHi.
(Fig. 20.)
Aperture genitales laterales (= marginales), alterne. Re-
ceptaculum penis oblongum, transversale.
Triscuspidaria nodulosa 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol II. Pars 2;
p;132. Tab g äggen
Trienophorus nodulosus 1819 > Entoz. Syn. p. 135 och 467.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0O 9. 41
Trienophorus nodulosus 1824 BREMSER. Icones P1. XII, fig. 4—16.
> nodosus 1845 DUJARDIN. Hist. nat. des Helminth. p.
625.
> nodulosus 1850 DIESING. Syst. Helminth. I, p. 604.
Triscuspidaria nodulosa 1850 VAN BENEDEN. Rech. sur les Vers Cest., p-
164. PI. XXIII.
> > 1861 > > Mém. sur les Vers intest.
p. 137.
Trienophorus nodulosus 1863 DIESING. Rev. d. Cephalocot. Abth.
Param. p. 247.
> > 1866 OLSSON. Entoz. iakttag. hos Skand.
hafsfiskar. I. p.56,fig.50,51.
> > 1867 > Entoz. iakttag. hos Skand.
hafsfiskar. 11. p. 13.
> > 1884 ZSsCHOKKE. Rech. sur les Vers parasites,
po 181 ägd AT
Denna parasit, som är ganska vanlig hos flera sötvattens-
fiskar, har jag träffat hos alla af mig undersökta exemplar af
Esox lucius.
Trixnophorus Anguille n. sp.
(Fig. 19.)
Aperture genitales ventrales, median&e. Receptaculum pe-
nis pyriforme, sagittale. Apertura uteri dorsalis, mediana.
Såsom namnet antyder har jag träffat denna form hos An-
guilla vulgaris från sjön Glan i Östergötland. Den liknar till
det yttre nästan alldeles fullständigt Räsnspldnis nodulosus,
kanske dock häftapparaterna äro något svagare. När jag först
fann den, trodde jag därför, att jag endast träffat Trixenopho-
rus nodulosus 1 ett nytt värddjur, och härtill hade saken säker-
ligen inskränkt sig, om jag ej gjort ett par snittserier af de
funna djuren. Min förvåning var stor, då jag fann ventrala
könsöppningar. För jemförelses skull gjorde jag snitt genom
den verkliga Trienophorus nodulosus i alla utvecklingsstadier
för att vara säker om, att det otroliga ej skulle ega rum, att
genitalmynningarne anlades ventralt, men sedan förskötos och
blefvo laterala. Nej, så var ej förhållandet, öfverallt voro de
laterala i alla åldrar. Att detta är fallet, det påstå alla för-
fattare från DUJARDIN till ZSCHOKKE, och VAN BENEDEN gifver
särdeles tydliga figurer häraf. Jag hade således funnit en ny
form. Då der anrvire förflyttas från. sidan ventralt till
medianlinien, kan gifvetvis penissäcken ej intaga en horisontel
ställning, utan måste blifva mer eller mindre vertikal. Och så
42 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
har äfven skett. Men då proglottidens vertikala axel är så
mycket kortare än den transversella, tillåter den ej en sådan
betydlig längdutsträckning som den senare. Följaktligen har
penissäcken måst förkortas, men utvidgas då i sin inre ända
för att ej behöfva i märkbarare grad förminska sin volym. Om
en förskjutning skall ega rum måste den försiggå enligt ofvan-
nämda lagar det förstås lätt, men hvilka kunna väl orsakerna
vara till en sådan flyttning? Gåtan är desto intressantare, som
det är andra gången ett dylikt förhållande möter mig. Bo-
thriocephalus infundibuliformis och Bothriocephalus suecicus
intaga ju till hvarandra en ställning, som är alldeles analog
med dessa Trixenophorus-arters. I båda fallen hafva vi en
form med laterala och en med ventrala könsöppningar. Bo-
thriocephalus-arterna hafva samma eller närbeslägtade värd-
djur, men olika utbredningsområde, Trixenophorus-arterna hafva
olika värddjur, men förekomma på samma ställen. Att en
förändring i senare fallet lättare bör åstadkommas inses nog-
samt, men att den just skall drabba genitalmynningarnes läge
är svårt att förklara. Att yttre förändringar uppstå vid om-
byte af värddjur såsom t. ex. häftorganens utbildning eller
något dylikt, ligger ju nära till hands, då det ena djurets
digestionskanal ej är absolut lika med det andras och en
afpassning härvidlag gifvetvis är nödvändig. Men att köns-
öppningarnes läge hos parasiten på något vis skulle vara be-
roende af värddjuret är temligen obegripligt. Af de 2 ofvan-
nämda förhållandena framgår emellertid, att könsorganens olika
läge ej längre kan hafva värdet af en slägtkaraktär, utan har
nedsjunkit till artkarakter blott och bart.
V Ord. Monobothrida.
Bothrium unum terminale. Glandule vitelligenz folliculares,
periferice. Vasa excretoria multa.
1 gen. Cyathocephalus KESsLEr.
Cyathocephalus trunceatus (PALLAS) KESSLER.
Bothrium unum, terminale, validum, cyathiforme vel in-
fundibuliforme. Strobila parum distincte articulata postice
angustior, pars anterior sepe latior. Aperture genitales ven-
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 43
trales median&e. Post eas in singulis proglottidibus aperture
uteri. etiam in linea mediana, ventrali. Glandulze vitelligene
folliculares, periferice site. Longitudo strobile 18—40 mm.,
latitudo 2—4 mm.
T2enia truncata 1781 PALLAS. Neue Nordische Beiträge I
Pp: 105. uu TaPNTIR ISS
Entozoon dubium Esocis lucii 1809 RUDOLPHI. Entoz. Hist. Vol. II Pars 2.
> > » > 1819 » Entoz. Syn. p. 196.
Cephalocotyleum > > 1850 DIESING. Syst. Helminth. p. 620.
Cyathocephalus truncatus 1868 KESSLER. Beiträge zur Fauna des
Onegasees (på ryska).
> » 1871 GRIMM. Zur Anatomie der Binnen-
wiirmer, p. 502.
> » 1884 ZSsCHOKKE. Rech.sur les Vers parasites,
p. 189, fig. 9.
Acrobothrium typicum 1878 OLSSON. Om Sarcotaces och Acro-
bothrium, tvånyaparasit-
slägten från fiskar. Öfver-
sigt af Kongl. Vet.-Akad.
Förhandlingar 1872. No9.
Denna form är förut endast känd från Ryssland och från
Geneversjön samt från Storsjön i Jemtland. PALLAS upptäckte
den hos Esox lucius och kallade den Tenia truncata. Rvu-
DOLPHI och DIESING hafva ej sjelfva sett den, hvarför de upp-
föra den bland Vermes generis dubii. KESSLER åter fann
den hos Salmo trutta och gaf den namnet Cyathocephalus.
GRIMM, som påträffade den hos Perca fluvitalis och Coregonus
Widegreni, gifver äfven en anatomisk beskrifning och pro-
ponerar utbytandet af namnet Cyathocephalus mot Mono-
bothrium. ZSCHOKKE fullständigar denna beskrifning. Han har
iakttagit den hos Coregonus fera, Lota vulgaris och Salmo
Umbla. OÖOLSSoN har erhållit masken i fråga ur Lota. Han
har ej haft reda på den förutgående litteraturen, utan upp-
ställer den som ett nytt slägte med namnet Acrobothrium.
Jag har träffat Cyathocephalus truncatus 4 gånger i juni
månad i Perca fluviatilis från sjön Glan i Östergötland. De
voro hårdt fästa i appendices pylorice. Scolex var 1 mm.
lång eller något mer. Under det att GRIMMS största exemplar
voro 18 mm. långa och 2 mm. breda, ÖLSSONS voro 24 mm.
långa och 2 mm. breda och ZSCHOKKES voro 12 mm. långa och
1,5 mm. breda, hade jag nöjet att få strobilor af ända till 40
mm. längd och 4 mm. bredd. De egde vanligen största bred-
den framom midten och afsmalnade så småningom bakåt. OLs-
44 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
SON kallar könsöppningarne »laterala», hvilket ord han brukar
använda i betydelsen ventral. Strax efteråt säger han:!)
»Genitalöppningarne alternera oregelbundet, i det de stundom
blott på ett segment, stundom åter på 5 å 6 i rad ligga på
samma sida». De skulle sålunda alternera så att en del voro
dorsala och en del ventrala. På exemplaren, jag funnit, synas
de ventrala, och äfven om de alternera så, som OLSSON omtalar,
så att en del könsöppningar blifva dorsala i förhållande till
strobilan, måste man likväl anse den sidan hos proglottiden,
der genitalia mynna för den ventrala sidan, och det är sålunda
att förklara som en förkastning af proglottiden i sin helhet, ej
af könsmynningarne enbart.
Larver.
Min skörd af Cestodlarver har ej blifvit så stor, som af
utbildade cestoder. Den har hufvudsakligen inskränkt sig till
Tetrahynchuslarver samt Scolex polymorphus.
Tetrarhynehus erinaceus VAN BENEDE
Åtskilliga gånger har jag funnit Tetrarhynchus-cystor hos
Trigla gurnardus i peritoneum och utanpå tarmen. Till sin
form äro de mer eller mindre runda eller också klubblika.
Den senare formen är vanligare. Ytterst klädas de af en cysta
afsöndrad af värddjuret. Inom denna finnes en annan mera
genomskinlig och lagrad. Huruvida denna härstammar från
värden eller larven, är svårt att afgöra. För det senare talar
dock tillvaron af ett hål eller en kanal i den tjockare ändan.
Denna andra cysta omsluter direkt proscolex, som innehåller
en ofantlig mängd kalkkroppar och i hvilken scolex är instjelpt.
Proscolex upptager den tjocka ändan af klubban, men sträcker
sig äfven mer eller mindre långt in i skaftet. Midt för ofvan
omtalade kanal sammanhänger proscolex med den inre lagrade
gelatinösa cystan. I tjockändan är äfven scolex instjelpt. Om
man med täckglaset sönderpressar höljena, så att scolex blir
fri, börjar den att röra sig ganska lifligt med sugskålarne och
snablarne, hvilka senare stjelpas ut och in. De äro bekiädda
med hakar af olika form, hvarigenom larverna visa sig tillhöra
Tetrarhynchus erinaceus. Sugskålarne ådagalägga äfven det-
”) OLSSON 1. c. p. 43.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 45
samma. De äro blott 2 till antalet, men visa sig hos äldre
och större larver biloberade. Storleken varierar, som redan
omtalats. Den största scolex jag fann var 6 mm. när den
blifvit fri och sträckt ut sig. Snabelkolfvarne voro hos alla
aflånga. Proportionerna voro följande: hos en mindre larv
0,43 mm. långa och 0,10 breda, hos en större 1,9 mm. långa
och 0,38 mm. breda.
Hos Gadus morrhua har jag äfven två gånger träffat klubb-
lika Tetrarhynchus-cystor. Längden öfverskred något 1 cm.
och bredden något 1 mm. i tjockändan. Zoarceus har lika-
ledes en gång visat sig herbergera en Tetrarhynchus- -cysta.
Denna var äfven oh lie men a märkvärdigt nog ini tar-
men. Jag kan ej afgöra om dessa sistnämda fiskar voro värd-
djur för Tetrarhynchus tethrabothrius eller erinaceus.
Scolex polymorphus RuDoLPHI.
Jag har erhållit denna larvform ur flera olika arter fiskar,
dels ed 2- dels med 3-rummiga bothria, alltid med en stark,
terminal cupula och oftast ST röda fläckar.
En gång fann jag en 2 mm. lång scolex med 2-rummiga
bothria fri i tarmen hos Raja adiata. De främre rummen
voro mindre än de bakre. Bakom sugskålarne var kroppen
genomskinlig och röd. Rörde man vid djuret, instjelptes
främre delen med bothria och det röda partiet.
Flundrefiskarne i synnerhet Pleuronectes limanda, Hippo-
glossoides limandoides och Solea vulgaris ega mycket ofta
Sr polymorphus, stundom i stor ad framför allt gäller
det om Hippoglossoides. Jag har funnit scolices både med 2-
och 3-rummiga sugskålar, Seen det senare. Ofta uppnå
de en rätt betydlig längd, stundom ända till 8 mm. I de
flesta fall ega de bakom sugskålarne 2 stora röda fläckar, som
äro sammansatta af större och mindre röda prickar samt ofta
förbindas af smärre röda glest strödda prickar. Stundom synes
äfven på andra ställen fläckar af en mera diffus gråröd färg.
Då och då träffar man äfven exemplar utan något rödt.
46 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER:
Hos Callionymus lyra, Cyclopterus lumpus och Lophius
piscatorius har jag äfvenledes träffat Scolex polymorphus, hos
hvardera en gång. Scolex polymorphus antages allmänt vara
larv till Acanthobothrium coronatum. |
Hos de flesta exemplar af Gadus merlangus och Gadus
morrhua, hos hvilka slemmet i appendices pylorice undersökes
under mikroskop, skall man finna talrika, mycket små ägg-
formade cestodlarver. Ofta stjelpa de under täckglaset fram
scolex (Fig. 18) och röra sig stundom ganska lifligt. De ega
en terminal cupula och omkring den 4 runda sugskålar. Sug-
skålarnes anordning liknar sålunda den hos Scolex polymorphus,
men alla fem sugskålarne äro här runda och odelade med
radiär muskulatur. Proscolex innehåller talrika kalkkroppar:
Till hvilken cestod äro dessa larver? Man skulle möjligen
kunna antaga till Tetrarhyncus tetrabothrius. De skulle i
sådant fall vara så unga, att snabelapparaten ännu ej blifvit
anlagd. Ett sådant antagande har VAN BENEDEN gjort för en
liknande form, men det ligger dock helt och hållet inom giss-
ningarnes område.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:0 9. 47
Fig.
8:
Fn RR VN
16.
2
18.
19
20.
21:
22.
Figurförklaring.
PITE
. Scolex af Tenia gracilis forma Tadorn&e (2/, Hartnack).
. Scolex af Tenia destistuta n. sp. (/, Hartnack).
Scolex af Tenia distincta n. sp. C/, Hartnack).
Hakar från rostellum af Tenia distincta n. sp. C/; Hartnack).
. Scolex af Tenia erostris n. sp. C/, Hartnack).
. Horisontelt längdsnitt genom proglottider af Tenia destituta (C/,
Hartnack).
. Vertikalt tvärsnitt genom en proglottid af Tenia setigera FRÖLICH
2/, Hartnack).
. Scolex af Discobotrium fallax VAN BENEDEN (”/, Hartnack).
. Skedformigt utsträckt sugskål af Discobothrium fallax VAN BENE-
DEN (?/, Hartnack).
. Ung scolex af Discobothrium fallax VAN BENEDEN (”/, Hartnack).
. Scolex af Tritaphros Retzii n. g. et sp. (/, Hartnack).
. Utsträckt sugskål af föregående sedd från inre sidan (?/, Hartnack).
. Mera sammandragen sugskål af den samma (”/, Hartnack).
. Scolex af Åcanthobothrium Benedeni n. sp. C/, Hartnack.) i genom-
fallande ljus.
. Horisontelt längdsnitt genom proglottider af Bothriocephalus
suecicus n. sp. C/, Hartnack).
BISSE:
Scolex af Bothriocephalus punctatus forma bubalidis temligen ut-
sträckt och sedd uppifrån i på fallande ljus ("/, Hartnack).
Scolex af Bothriocephalus suecicus n. sp.
a sedd från sidan i genomfallande ljus
b sedd uppifrån i påfallande ijus
Cestodlarv ur appendices pylorice af Gadus merlangus (”/, Hartnack).
Tvärsnitt genom en proglottid af Trienophorus Angquwille n. sp.
C/, Hartnack).
Längdsnitt genom proglottider af Trienophorus nodulosus RUDOLPHI
(/, Hartnack).
Scolex af Ptychobothrium Belones (DUJARDIN) mihi, sedd från sidan
(något sammandragen).
Scolex af Ptychobothrium Belones (DUJARDIN) mihi, sedd uppifrån.
| C(/, Hartnack).
Alla figurerna äro ritade med tillhjelp af ABBE's camera.
Vid alla figurerna betyder p. penis, t. testes, v. vagina, ov. ovarium,
gulkörtlar, k. exkretionskärl, och Im. längsmuskler.
48 LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Förteckning öfver den vigtigaste använda litteraturen.
VAN BENEDEN, J. P. Recherches sur les Vers Cestoides, Mém. de V'Acad.
BREMSER, J. G.
CARUS. Jag Mi
DIESING, K. M.
»
DUJARDIN, F.
FEUEREISEN, J.
GRIMM, OS.
KRABBE, H.
VON LINSTOW, O.
» » »
OLSSON, P.
RUDOLPHI, C. A.
Roy. de Belg. T. XXV. Bruxelles 1850.
Mémoire sur les Vers intestinaux, Compt. Rend.
TITTSP arselgon
Les poissons des Cötes de Belgique leurs parasites
et leurs commensaux, Mém. de FAcad. Roy. de
Belg. T. XXXVIII. Bruxelles 1871.
Icones Helminthum, systema Rudolphii entozoologi-
cum illustrantes. Vienne 1824.
Prodromus Faun& Mediterrane&X. Stuttgart 1884.
Systema Helminthum, Vindobon& 1850.
Revision der Cephalocotyleen. Abtheilung: Para-
mecocotyleen, Sitzungsber. der Kais. Akad. der
Wissenschaften. Bd. XLVIII. . Wien 1863.
Revision der Cephalocotyleen. Abtheilung: Cyclo-
cotyleen, Sitzungsber. der Kais. Akad. der Wis-
senschaften. Bad. XLIX. Wien 1864.
Histoire naturelle des Helminthes ou Vers intesti-
naux. Paris 1845.
Beitrag zur Kenntniss der Tenien., Zeitschr. fär
Wiss. Zool. Bad. XVIII. Leipzig 1868.
Zur Anatomie der Binnenwirmer, Zeitschr. fir Wiss.
Zool. Bd. XXI. Leipzig 1871.
Bidrag till Kundskab om Fuglenes Bendelorme,
Vidensk. Selsk. Skr. 5 Rekke. naturvidensk. og
mathem. Afd., 8 Bd. VI. Kjöbenhavn 1869.
Ueber den Cysticercus T&enie gracilis, eine freie
Cestodenamme des Barsches Arch. fir Mikr.
Anat. 1872.
Compendium der Helminthologie. Hannover 1878.
Entozoa, iakttagna hos Skandinaviska hafsfiskar.
Lunds Univ. Årskr. III och IV. Lund 1866
och 1867.
Nova genera parasitantia Copepodorum et Platy-
helminthum. i Lunds Univ. Årskr. I. VI. Lund
1869.
Entozoorum sive Vermium Intestinalium Historia.
Amsteledami 1809.
Entozoorum Synopsis. Berolini 1819.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:0 9. 49
WAGENER, G. R.
WEDI, K.
ZSCHOKKE, F.
Die Entwicklung der Cestoden, Nova Acta Nat.
Cur. XXIV suppl. Breslau och Bonn 1854.
Helminthologische Notizen, Sitzungsber. der Kais.
Akad. der Wissenschaften Bad. XVI. Wien 1855.
Recherches sur les vers parasites, Arch. de Biol.
T. V. Leipzig och Paris 1884.
50 E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Foglar.
| ä > lz v
NS 3 [23
SA ÅA ge
Lokal. Dato. [22 Värddjurens namn. 3 Cestodernas namn. Jå FIPIOSOREFR
Z "El SE
| - T — -
a |
| Kristineberg | , I
Bh. Vädssburia Aug. | 9 SEN OStrK i
| koster SDR END |
Bh. Kristineberg | Aug. | 1 Charadrius hiati-| 0 0
| cula.
| |
ÖgiGlan esse Juni | 1l|/Charadriusminor.| 0 | 0
Ög. Lindöja.......| Maj | 1|Totanus calidris. | 1 T&enia sp. I 0
|
Bh. Kristineberg | Aug. | 1llActitis hypoleu:l| 1 T&nia stellifera. | 0
I cus.
Bb. Kristineberg | Aug. | 1lTringa canutus. | 0 I 0
Ög. Ringstad -....-| Maj | 1lFulica atra. 0 0
IBh. Kristineberg | Juli 1 Anser segetum. 1 Tenia setigera. | 0
[Bh:1GåS0jso-oo-- Juli 1lTadorna vulpan-| 1/Tenia gracilis | 0
Ser: | forma Tadorn2e.
[BlStGäsortrsr a Juli al > » oj i Tenia destituta. » 0
[BIE GåSÖ ee oroso > Aug il | lil Tenia sp. 0
Ög Ringstad -...- Sept | IlAnas boschas/ 1 Tenia sinuosa. | 0
| dom. | |
lÖg. Ringstad -.---- DecEirre > » | 0 | 0
[OG TErytE- Aug 1 Somateria molis-| 0 | 1 Monostomum.
| sima.
[ÖS Arkio des se SE April | 2 | 0 I 0
Bh. Gullmaren Juli 1 Mergus serrator. | 0 | I Monostomum.
| |
(Ög ATkö. one. Maj | 1 > | 0 | 0
Bh. Gullmaren Aug. | 1 d | Oj 0
[Ög Gry >» | 5 | 5 Schistocephalus 0
| dimorphus. |
Bh. Gullmaren ...| Juli 6 > | 0 | 0
Bh. Gullmaren ...| Aug | 5|Sterna hirundo. | 0 0
I
| | |Sehistocephalus |
[OS Arkörsoss ole Maj 2 > | 11 dimorphus. oh 0
| | | Tenia erostris. f |
I i) |
Bh. Kristineberg | Juli | 1 Larus canus | 0 | 0
Bh. Kristineberg | Juni | 21 > > | 2 Tenia cirrosa. I 0
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 51
3 z 2 2 z Antal
pP 25 SS jar
4 SE fa 4 Jur
35 Acanthocephalernas | 2 3 Nematodernas SE Andra = RS
ES namn. 2e namn. Ste Parasiter. IG [2 Anmärkningar,
IT 3å 2 28:e
SE 2& le VS la 3
= 35 + EF
B,: | 2 SES
| DER ex. som hyste ne-
0 | ITS 0 1 8 matoden samt 3 till
| voro yngre foglar.
1 Echinorhynchus| 0 (0) 0-0) (Obestämbar Tesa,
emedan på det enda
0 0 0 1. | ex., som erhölls, sco-
1| Echinorhynchus| 0 0 äl on RN be CE
Fer | vecklade. Könsöpp-
0 0 0 1 OM ningar alterneran-
| [ de.
1| Echinorhynchus | 0 0 1100
sp. |
1 Echinorhynchus | 0 0) RO
| Sp.
0 (0) 0 1 Ol Nytt värddjur för
Tenia setigera.
0 0 0 1 Ol Nytt värddjur för
T&enia gracilis.
I
0 [0) 1 (0) 0
0 0 0 0
0 0 0 0
0 0 0 2
| 0 0 0 I
| 0 0 | 0 0) 2) Gamla hanar.
| 1 Echinorhynchus| 0 0 1 0) Gammal hona.
hystrix.
0 0 0 OC > >
0 1| Ascaris. | 0 1) 0 Fullvuxen ungfogel.
0 0 0 5! Ol Ungar.
|
0 0 0 01 6 Ungar.
0 0 0 ÖS
I
0 0 | 0 NT
| 0 0 0 0 Il Gammal fogel.
| 0 0 0 21 Ol Gamla foglar.
Lokal.
Bh. Kristineberg
IBh. Väderöarne..
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BiA istnebers
'Bh. Kristineberg
| BEAN ga AE å
Bh. Väderöarne .
"IULPPABA
BJJOSIIPUN [VIUY
1 Larus canus.
iÅ > »
4 D
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SS Larus argentatus.
IBIS Gräs OR
Bh. Väderöarne..
Bh. Gullmaren -...
Bh. Väderöarne..
g
Bh. Väderöarne..
Bh. Väderöarne..
Bh. Väderöarne..|
Bh. Väderöarne..
Bh. Väderöarne..
Bh. Väderöarne. |
Bh. Väderöarne..
Bh. Väderöarne.
Bh. Väderöarne..
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PE lVäderöarne..|
1 »
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1 » » .
2 5
3
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1 Larus fuscus.
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21 |
13 > |
DS Larus marinus.
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1 »
2 Lestris parasitica.
3 > »
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I
2 Podiceps <cerista-
1 rna ER SEE
Bh. Gullmaren -..| 5 Uria grylle.
|
Summa
Värddjurens namn.
I
tus.
tus.
Cestodernas namn.
"19p095s90 pour
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"I9pog Burda) Po
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T2&nia distincta.
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Schistocephalus
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S
>
Summall )
Trematodernas
namn.
doechinatum.
Distomum pseu-
doechinatum.
Distomum pseu-
doechinatum.
Hemistomum.
Distomum pseu-
doechinatum.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFbD. IV.
=
= 25
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Må B = & Sh
"| Acanthocephalernas le s Nematodernas 3 = Andra — ÖGA
namn. Ze namn. SIE parasiter. |3 | Anmärkningar.
a 2 2535
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0 0 1 0) Gamla foglar.
0 0 200) > >
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Filaria i oeso- 2
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Ae 1. OEN0- t [0) 2! 61 Gamla foglar.
phagus.
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0 0 10 0) >
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1| Filaria. 0 2 0 lårgamlaungfoglar.
7) Filaria. [0) 7 4| Årsungar.
0 0 0 1 Gammal fogel.
0 0 1) 0 »
4! Filaria obvelata. 14 0, Gamla foglar.
[Gammal fogel. Ha-
n karne på Tenia af-!
v 0 - | fallna, derför obe-
stämbar.
10| Filariao. Ascaris.| 0 10! 3| Ungfoglar.
3 Filaria. 0 5 Ol Gamla foglar.
Gammal fogel. Sam-
1| Filaria. 0 1 OK ma Tenia som den
| okända fr. Lar. arg.
(0) 0 1 0 Ungfogel.
0 0 2) Gamla foglar.
3 Ascaris spiculi- 3! Ol Ungtoglar.
A gera. Ihre |
0 2 0 Gamla foglar.
0 0 all Ce) » >
Echinorhynchus | 0 0 INS » >
hystrix.
3 Filaria obvelata.| 0 3. 3) Unga foglar.
Summa! 39 Summa] 0 Summal 85) al
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N:O 9,
534
Fiskar.
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Lokal. Dato. 22 Värddjurens namn. 34 Cestodernas namn,
2 2
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Bh. Kristineberg| Juli | 5l/Gasterosteus acu-| 0
leatus.
Upl. Upsala.......| Okt. | 27|/Gasterosteus pun-| 1 Tenia filicollis.
gitius.
Bh. Kristineberg) Juli | 3/Spinachia = vul-| 0
garis.
ÖP Glam CSE Juni | 16|Perca fluviatilis. | 4/Cyathocephalus
truncatus.
SATSEN » 3 3 Tenia ocellata.
» Gussjön Ring-
Stad ESA 2 0
UpPl- Upsalar ccs (Oma SLE 2 Tenia ocellata.
> Ko TES » 4 Acerina cernua. | 0
> 3 Lucioperca san-| 0
dra. |
Ög. Lindöjar....- Maj | 5 Cottus scorpius. 4 Bothriocephalus
punctatus.
Bh. Kristineberg Juni | 6 1 Bothriocephalus
punctatus.
a ; Jul da : 0)
I 5 Fa 11 Bothriocephalus
| | | punctatus.
» Aug | 12 12 Bothriocephalus
| | | punctatus.
| I
i |
> , Jul 3 > bubalis. 3 Bothriocephalus
| | punctatus for-|;
| ma.
| > | Aug. || 3 > 3 Bothriocephalus
| LANG punctatus for-
6 | ma.
[ÖST Tindöja--.- Maj 1 quadricor-| 0
nis.
Bh. Kristineberg Juli AlTrigla gunardus | 4 /Tetrarhynchus
erinaceuslarver|
vid peritoneumi
9p0J Bud
pau InNIppaBA [BUY
fal
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E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Distomum appen-|
diculatum.
Distomum sp.
Distomnm sp. pål
lefvern.
Distomum sp. Pp
hjärnan. OM
r
Distomum appen-
diculatum.
Distomum =<com-
mune.
Distomum
mune.
ut
BIHANG TILL K. SV
. VET. AKAD. HANDL. 'BAND 14. AFD. IV. N:O 9.
dd
Anmärkningar.
Alla 3 fiskarne
voro stora och
vägde c. 10 t.
Bothriocephaler-
na voro mycket
I början af Juli.
I senare hälften
af Juli.
I 2 Z 4 > 4 Antal
2 E - z 28 värd-
(Få hoceph = 33 SE
| be Seen SE NR SE Nematodernas namn. z 2 Andra parasiter. = =
5 2E ZE gle
IE e& ne | mn ct
SE | BE EB SSR
PO | [4] [st] 2 =
EN = Al : a
0 0 1 4
0 0 | 1 26
| 0 0 0 | OMS
| |
| 5 |Echinorhbynchus | 1 |Cucullanus = ele-l 0 | US
| angustatus. gans.
10 0 0 3 0
1 2 Echinorhynchus | 0 0 AL 0)
angustatus.
| 2 |Echinorhynchus | 1 |Cucullanus = ele-| 0 2 3
angustatus. gans. |
0 0 0 0 4
10 0 0 0 3
I MM
9 lEchinorhynchus- | 5 Nematoder pålef-| 3 |Piscicola scorpii.l| 5 0
cystor i stor vern.
i mängd i peri- stora.
I toneum. MI
| 0 0 ala
10 0 0 | OLtZ
10 8 |Ascaris sp. | 0 | 200 0)
h |
1 4 lAscaris sp. | 2 |Piscicola scorpii.| 12 0
I GEN
| |
| | |
fl |
| (1 Echinorhynchus | 2 |Ascaris sp. 10: 30
| op |
1 |Ascaris sp. KÖR 3 0
| |
| 1 lEchinorhynchus- | 1 [Nematoder. 101 2 0
I cystor på peri- |
| toneum.
| 5 |Nematodeystor il 0 a (0
peritoneum.
56
E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Lokal.
Bh. Kristineberg
Dato.
Aug.
Yu
"UNÉPPABA
BJJASIALUN [CJUV
113
10
14
Sy
Värddjurens namn.
Trigla gurnardus
Agonus cataphra-
ctus.
Trachinus draco.
IScomber scom-
brus.
Scomber scom-
brus.
Gobius niger.
[Callionymus lyra.
Cyclopterus lum-
pus.
Centrolabrus exo-|
letus.
Lophius pisca-
torius.
Centronotus gu-
nellus.
Zoarceus vivi-
parus.
Zoarceus vivi-
parus.
Labrus berggylta.
Labrus mixtus.
Crenilabrus me-
lops.
Ctenolabrus ru-|
pestris.
19p01590
pour INfPParRA [BJUV
-—
— —
Cestodernas namn.
Tetrarhynchus
erinaceuslarver
"19pP0JE UJ
pawr INiPppaBA IBVIUy
vid peritoneum.
Tetrarhynchus-
cystor vid peri-
toneum.
Scolex
phus.
polymor-
Scolex
phus.
polymor-
Bothriocephalus
13
punctatus.
Scolex polymor-|
phus. |
Tetrarhynchus-
cysta ini tar-
men.
fa.
0
0
0
1
0
0
Trematodernas namn.
Distomum sp.
Distomum =<exci-
sum.
Distomum exi |
cum.
Gasterostomum
gracilescens.
Distomum <:com
mune.
NA
TA canthocephalernas
namn.
Na nn IA
2
| chinorhynchus
Sp.
få
a NANA > ADS ARE a on Re RA Rn ÅR AE
= = = rr pa - == RI C
Il lEchinorhynchus.
"12p0Je mu
pam aulppaBA [Buy
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12
—-
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vo
fen
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|Ascaridlarver.
Nematodernas namn.
Nematodlarver
vid lefvern.
Ascaris = aspido-
phori.
Agamonema (lar-
ver).
Agamonemal(larv-
former).
Nematoder.
2 nematoder.
Stora nematoder
utanpå tarm o.
Ascaridlarver = il
tarm och lefver.
Ascaridlarver.
Ascaridlarver.
Ascaris.
"uw91sBuBd VUPUB
pawt InippaBA IETuUy
mage, smärre
ini.
Ascaridlarver.
Ascaridlarver.
Ascaris (ungu-|
lata).
Andra parasiter.
ee
4 Caligus.
1 Caligus.
2 |Caligus.
Antal
värd-
djur
SR
ILE
SöS:
SN
300)
SO
T9NL6G
CR
ÖN
i)
TO
JNEO
201 (0)
| 01 2
NT
aNvO
4 | 11
SURA
4 10
1! 4
21 6
ÖNS
FBIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 57
Anmärkningar.
58
E.
LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Lokal.
Bh. Kristineberg
Upl. Upsala
Bh. Kristineberg
(Upl. Upsala)
Dato.
Juni
Juli
"TULPPABA
VBIJOSIIPUN [BJUV
&
BS
[CO]
12
27
[SU]
Värddjurens namn.
Gadus morrhua.
> eglefinus.
merlangus.
» minutus.
» polachius.
» virens.
Lota vulgaris.
Molva vulgaris.
> — abyssorum
19Pp04590
paur anfppaBa [v9uy
Cestodernas namn.
0
0
0
2/Abothrium rugo-
sum.
2 Tetrarhynchus-
cystor.
4'/Abothrium rugo-
sum.
S|Abothrium rugo-
sum.
0
0/
0
1 Tetrarhynchus-
cysta.
16 Abothrium ru-
| gosum.
4/Abothrium = ru-
| gosum.
0
0
0
0
0
0
"TI2p0JE Mad
(<=)
>
[ppagA [BJUV |
pam an
=E |
Trematodernas nam
Distomum appen-
diculatum. =
Distomum sp.
Octobothrium
palmatum.
Distomum iner
Scens.
41
|
Distomum appe
diculatum.
Distomum appe
diculatum.
0
0
9 Distomum app
diculatum.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 59
LE 2 2 z Antal
pe > 55 värd-
; be Fa djur
= d & a DE p
| Ä, fä orbocephalernas 2 Nematodernas namn. 2 å Andra parasiter. MS Anmärkningar.
dal ar | HA - =
= 2E| |2.= Hele
5 la 22 2.2
E B >= SG
2 | 2 2 os
- I I
blUnga exemplari 4 |Ascaris. 1 |Anchorella. 6) 0
at Echinorhyn- |
chus acus. |
Till största delen| 17 'Asearis och Aga-| 2 |Lern&ea branchi-| 38) 4 |
| unga Echino- monema. alis. |
rhynchus acus.l! | |
2lEchinorhynchus | 8 Ascaris. 0 IE |
acus. |
| | Lern&ea branchi- |
| RA | Ö 2 alis. a
förhynchus 2 Ascaris. 1 Calisbs Cure. 2 0 MYE Sa & k:
ve: Anchorella. HSPOrS Sas
2 lAnchorella och
; Å ; Ö Caligus curtus. : ss, |
17 Echinorhynchus | 7 |Ascaris. SENSE 17! 0|10fta förekommer
acus. alis cestodlarver i
. app. pyl.
Echinorhynchus | 4lAscaris. 0 15 2
HT acus.
l0/Temligen = ungal| 4 |Ascaris. 0 10! 0 De flesta hvitlin-
Echinorhynchus gar ega cestod-
acus. larveriapp.pyl.
Echinorhynchus |12 |Ascaris. 4 ILern&ga branchi-| 37 2 Nytt värddjur för
acus. alis. Dist.inerescens.
0 0 0 0 2 |
SlEchinorhynchus 13 |Ascaris. 0 Sö). (0 ;
acus. |
4lEchinorhynchus | 4|Ascaris. 1 0 4! 0 i
acus.
”lYEchinorhynchus | 1 |Ascaris. : 0 11 Ol
acus.
2 Echinorhynchus | 2|Ascaris. 0 21 0
acus.
27 Echinorhynchus |19 |Ascaris. 0 ZuO
| acus.
3 Echinorhynchus | 2 | Nematoder. 0 SO
| acus.
0 0 0 | 0 2 Mycket små ex-
| | emplar.
0 0 0: 0, 2 Voro sända pål
jernväg — från
Trondhjem.
60
Lokal.
Bh. Kristineberg
» >
> »
» »
> »
» +
2 2
> 2
Ög. Lindöja
Bh. Kristineberg
Då »
> >
» vå
» >
Ög. sGrlant or os
Ångerm. Örn-
sköldsvik-......--
Bh. Kristineberg
Up: Upsala —-
Bh. Kristineberg
» 3
Dato. |
"tUiPPIRA
BIYNSLIPUN TLJUV
ND
Pa
-
3
ä
2)
'Pleuronectes
7 Pleuronectes
Värddjurens namn.
Raniceps niger.
Hippoglossoides
limandoides.
Rhombus l&vis.
Pleuronectes
manda.
li-
manda.
Pleuronectes
platessa
> Pleunonectes
platessa.
fle-
sus.
Pleuronectes fle-
Sus.
Pleuronectes
noglossus.
Cy-
Pleuronectes mi-
crocephalus.
Solea vulgaris.
» »
Salmo salar.
» eriox.
Esox lucius.
Belone vulgaris.
T2P09592
pour anfppaea [EYUy
. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES C
Cestodernas namn.
3
(NI)
phus.
-—-—
Bothriocephalus
punctatus
ma.
Scolex
phus.
Scolex
phus.
phus.
suecicus.
Bothriocephalus
suecicus.
5 IBothriocephalus
suecicus.
3 ITrienophorus no-
dulosus.
3 Trienophorus no-
dulosus.
7 Ptychobothrium
belones.
0
Scolex polymor-
for-
polymor-
polymor-
Scolex polymor-
Bothriocephalus |
JIPOJB UDI
pau Imippaga [e1uyl|
— Oo
Distomum
cum.
-—
NG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 61
= >
= SER Antal
2 22 värd-
2 = Fd 3 djur b
Så Nematodernas namn, E å Andra parasiter. sög | Anmärkningar.
25 (25 2el:a
: Årg SÖ:
= RS Fr [en
1 lAscaris. 0 ll 0)
1 Nematoder. 0 20
0 0 1| 4
0 0 WL
3 Nematoder. 0 HG
chinorhynchus | 5 Nematoder i peri-| 0 9 119
: toneum.
chinorhynchus. | 8 Nematoder. 0 9 |18
0 0 01 6
= 14 Piscicola sp. 14 | 3 |Endastgranskade
till det yttre.
0 0 ONT
3 Nematoder. 0 Sa
1 Nematoder. 0 al 0)
1 Nematodeysta. 0 (RANK
0 0 OT
0 (0) 2
0 : 0 3| OlUndersökta af
prof. T. TULL-
BERG.
0 0) 5) 1 Den som saknade
alla parasiter
var liten.
0 0 [ENN
0 0 (SN 0)
0 0 7| 0
LU 0 0 | 019
Lokal. Dato.
Ög. Ringstad, Gu-
SJÖINEE Eos Es Juni
Ög. Ringstad, Gu-
STÖTA NN >
Ångerm. Örn-
sköldsvik gi. Juli
WUpLrUpsalar Maj
Ög. Ringstad, Gu-
SJORS TEEN AA Juni
Ög. Ringstad, Gu-
SJ ÖN a REN Juli
Bh. Kristineberg] >
» » »
(ÖP TEPE sr Juni
Bh. Kristineberg! Juli
Lå » »
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(Upl. Upsala). Mars
Bh. Kristineberg| Aug.
> » Juli
> > >
> » Aug.
» > »
"a0lppa8A
BJJOSIIPUN [EIUY
på
-—
44
27
Värddjurens namn.
Carassius vul-
garis.
Leuciscus rutilus.
Leuciscus
lagine.
gris-
Tinca vulgaris.
Clupea harengus.
> — sprattus.
Anguilla vulgaris.
12P09592
pau an(ppaBA [BIU.
» »
Siphonostoma
typhle.
Nerophis 2&2quo-
reus.
Chimeera mon-
strosa.
Galeus vulgaris.
Acanthias vul-
garis.
Acanthias vul-
garis.
Acanthias vul-
garis.
Acanthias vul-
garis.
27
|
Y
Cestodernas namn.
T2&Xnia torulosa.
Trienophorus an-
guille.
1 Anthbobothrium
cornucopia.
Tetrabothrium
maculatum.
Tetrarhynchuste-
trabothrium.
Trilocularia gra-
cilis.
Tetrarhynchus te-
trabothrium.
Tetrarhynchus te:
trabothrium.
T9P0JB WII)
pour anippaga [e9u
S
do
Trematoderna
i
Distomum sp
5 I
Distomum
viride.
Å.
Acanthocephalernas
namn.
lEchinorhynchus
proteus.
3 chinorhynchus
| proteus.
Echinorhynchus
proteus.
a
40 lEchinorhynchus
proteus.
4 IEchinorhynchus
EL proteus.
"I19p02ew2u
pau anlppaea 1e9uy
So
|
Nematoderuas namn.
Nematod.
Nematodeystor
utanpå magen.
Nematodeystor
utanpå magen.
"1991SB1ed BIPUug
pa anippaBa 1e9uv
(SO
—
0
Andra parasiter.
Argulus.
Piscicola Piscium.
Argulus.
Antal
värd-
djur
= IE
HERE
a
1000 aa
2 0
3 0)
3010)
401) 4
41 0
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Öl
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|
SEO
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 63
Anmärkningar.
Undersökt af
prof. CE: EUR
BERG.
Förda på jernväg
från Trond-
hjem.
Echinorhynchus
acus har antag-
ligen kommit
från en slukad
Gadus.
-”- ” H 2 Å
64 oE. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
> Zz Z
= 2 2
42 fe] -
Sö ; TE 2
Lokal. Dato. 25 Värddjurens namn. 22 Cestodernas namn. 22 Tremal oderna S ni
27 2 = S |
CH (0 ber ALT 3
| Trilocularia gra-
KS | : i cilis.
Bh. Kristineberg! Aug. ER vul-8 Tebarhybckaste
Sö trabothrium.
> » » 2lAcanthias <vul-|0
garis.
((Upl: Upsala) ss Okt. | 10 |Acanthias vul-9 |Tetrarhynchus te-
| garis. trabothrium.
(€ FRE Mars | 2 |Spinax niger. 0
Bh. Kristineberg) Juli | 2 Raja clavata. 2 [|Tetrarhynchus
erinaceus.
I
I
> > » 1| > > ! ITetrarhynchus
tetrabothrium.
|! Echineibothrium
s S S Dl å 9 dubium. 4
| Echineibothrium
variabile.
> > Aug. | 41 > > 4 lEchineibothrium
variabile.
4'Echineibothrium
2 3 > ANNA / 4 dubium.
2 Echineibothrium
variabile.
ll Acanthobothrium
A 3 FUNTS & o Benedeni.
”] i Echineibothrium
dubium.
ll Echineibothrium
variabile.
$ Å K Dile -s 3 o)2 Echineibothrium
dubium.
2 Echinobothrium
typus.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. ArD. IV. N:0 9. 65
z = 4 Antal
2 =S värd-
hocephal 2e 2 BR
ant esp ernas 2 å Nematodernas namn. E å| Andra parasiter. |= 3 Anmärkningar.
2å a 2g:a
= 25 Fin
= 2 = 3 |
7 Nematodeystor 1 Anchorella. 8 0
påmagen,iden- |
samma hos en
Acanthias Asca-
ris, antagligen
från en Gadus.
2 |Nematodeystor. | 0 21 0
0 0 9) 1 Inelfvorna skic-
kade från Bo-|:
hus län. Ma-
skarne döda.
0 0 01 2 Förda på jernväg|
från Trondhjem.
| chinorhynchus | 0 0 2!) OlEchinorhynehus
acCus. härleder sig an-
| tagligen = från
någon slukad
Gadus.
0 0 | SEO
i I |
lEchinorhynchus | 1 Nematod. 0 2) 0 Echinorhyncechus
| acus. | härleder = sig
I antagligen ur
| någon slukad
I Gadus.
1 01 0 0 41 0
)
|
| 0 0 4/1 0
|
|
|
| 0 | 0 21 0
|
|
ha
CN
| 0 1 Pontobdella. 210 |
| 5
66
E. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
Lokal.
Kristineberg
I
"anfppaga
vy yOsIopun [BJUV
Värddjurens namn.
2 [Raja elavata......l|a
do
"19p02599
pau INiPPIBRA [VIUV
12
I
2! Echineibothrium |
I fasan |
2
|
| fre
|
|
|
|
| Echineibothrium
2 2 Echinobothrium |
2 Acanthobothrium|
2 Echineibothrium |
1|Echineibothrium /|
I
2 Tetrarhynchus
Cestodernas namn.
"19p0J8 WU
para IufpparA [VICE
variabile.
dubium.
typus.
Benedeni. I
1 Onchobothrium
uncinaturmn.
variabile. |
dubium. I
'Acanthobothrium/
Benedeni. |
Tritaphros Retzii
| dubium. I
Echineibothrium |
variabile. |
| erinaceus. |
1 Phyllobothrium
Iemaene: |
1|/Tritaphros Retzii.|
variabile.
1 Echineibothrium
dubium.
2 Echinobothrium
typus.
1lAcanthobothrium
Benedeni.
2 Discobothrium
fallax.
1 Echineibothrium
| variabile.
1 Onchobothrium
uncinatum.
Onchobothrium
uncinatum.
IEchineibothrium
variabile.
Onehobothrium
uncinatum.
Acanthobothrium
Benedeni:
Trematodernas namn.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9.
> = >
= 2 | 2 ZE Antal
2 2 23 = 2 värd-
24 eg SN djur
3 E| Acanthocephalernas 2 SR SE - S —— HANRELA
2 namn. 3e Nematodernas namn. /| 2 2 Andra parasiter. ee Anmärkningar.
EE a ER 205r
AR 2 =E ZE
TE = 15] SSA
2 & oe | les oli
= (= EL se ee
0 0 0 Ne
|
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I
0 0 0) 11 0
0 0 0 21 01
| |
I
|
0 0 0 20
|
2
0 0 0 | 210]
|
|
0 0 0 11 18)
0 0 0 IL 0)
(=)
-—
6S oE. LÖNNBERG, BIDRAG TILL KÄNNEDOMEN OM SVERIGES CESTODER.
| | > 3 3
I I = | 2 + 5
| El 32 22
| ) 2d B 5 Be
| Lokal. Dato. | = Värddjurens namn. |2 | Cestodernas namn. 32 Trematodernas namn.
| 153 2 a
| | & R [Era
| : ES ;
I IH I | li 2
| | |
1 Scolex polymor-|
Are er s BIRaj : 3 phus.
Bh. Kristineberg) Juli Raja radiata. SCH GN ON 0
| | dubiuam. | lI
Aug. | 4 > > 3 |Echineibothrium | 0
| dubium.
| 1 Phyllobothrium
5 | thridax.
; / H 212 Tetrarhynchus Y
| | erinaceus.
| | Tetrarhynchus
| É . erinaceus.
| i | Jus 1-3 batis. | Acanthobothrium 0
i coronatum.
| 3 Avg. | 4 > ; 4 JAcanthobothrium) 0
coronatum.
| , > illa D 1 |Echineibothrium | 0
dubium.
> | 2] > 2 |Echineibothrium | 0
variabile.
lag al 2 1 JAnthobothrium 1 Distomum = veli-
| elegantissi- porum.
| mum.
| Acanthobothrium
coronatum.
Å RE ee i ; Tetrarhynchus 0
| erinaceus.
> AES 30 Myxine glutinosa.|0 0
Summals70 Summall28 Summall 96 Summal!l
Professor RETZIUS har benäget meddelat, att hos de cirka 400 exemplar Myxine,
endast 2 gånger träffades parasiter, nämligen mematoder.
|
|
I
" BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 9. 69
> =
= Ole Antal |
S 3 värd-
BR 2 : =
Ög SS djur |
Acanthocephalernas Fe =
namn. = 2 Nematodernas namn. 3 2 Andra parasiter. = = Anmärkningar.
2A 25 ZEKE |
: FE SÖS
3 ER Ze
0 1 Ascaris. 0 4! 4lAscaris antagli-
i ; gen från en slu-
k kad Gadus.
0 2 Ascaris. 0 ol dl
) 0 0 2 8
) 0 0 14 (0)
; 0 0 4 0
) 0 0 ir
0 0 2 (0)
| 0 1 Pontobdella. 10
Id
|
i ) 1 Spiropterina. 0 älja 0)
(| |
| I
) 0 0 01-30
He Summal205 Summal 55 Summal|564/306
1 af honom obducerades vid zool. stationen, Kristineberg, under sommaren 1888.
å sonilodthrt iw)
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[| + Ål
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3
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|
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'N '
i yt
/
i
MH
Bihang till K. Vet Akad Handl. Bd.14. Afd.IV. Ne 9. Tafl.I.
E Lönnberg del. Lith.W. Schlachter, Stockholm.
Bihang till K.Vet Akad. Handl. Bd. 14, Afd IV. Ns 9. fena
E Lönnberg & M Segerstedt del Lith.W. Schlachter, Stockholm
[DI
BIHANG TILL K. SVENSKA VET-AKAD. HANDLINGAR. Band 14. Afd. IV. N:o 10.
Meddelanden från Stockholms Högskola. N:o 83.
OM EN MONSTRÖS FORM
AF
FÖOTTUS SCORPIUS Lim.
AF
E. NYSTRÖM.
MED 1 TAFLA.
MEDDELADT DEN 14 NOVEMBER 1888 GENOM F. A. SMITT.
STOCKHOLM, 1889.
KONGL. BOKTRYCKERIET. P. A. NORSTEDT & SÖNER.
Me sr se köed äNMR
ESR
m a le 4 Märk
MAO 2ÖgTekomM vä no
SN OUT 008 a 7
MOSTTEeYN Hd
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231
vit SNOKEN
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ABL MAORBNOERAG Se FYLLT
TC EES KRT EEE OY ovän vid
3 - jr
vu i
er någon tid sedan inköptes till härvarande högskolas zoo-
tomiska institution ett exemplar af Cottus scorpius, som till
följd af nosens starka förkortning och vissa dermed i samband
stående ombildningar af käkarne visade ett högst egendomligt
och från den typiska formen afvikande utseende. Som flere
dylika s. k. »mops-former» bland fiskarne förut blifvit beskrifna
och tyckas höra till det slagets abnormiteter, som visa be-
nägenhet att fixeras såsom »varieteter» eller »raser», torde en
närmare redogörelse för detta exemplar ej sakna sitt intresse,
i synnerhet som de förut beskrifna monströsa formerna endast
tillhöra Cyprinider !), Salmonider ?), Esox samt Gadus ”), då
deremot någon liknande missbildning bland de taggfeniges
ordning, mig veterligt, ej förr blifvit omnämd. På uppmaning
af zootomiska institutets föreståndare, professor W. LECHE,
har jag derför undersökt de anatomiska förhållanden, som hos
nämda Cottus-individ betinga mopsbildningen, äfvensom mot-
svarande delar hos den normalt utvecklade Cottus scorpius.
Föreliggande exemplar ”) är en hane och uppnår en längd
af omkring 130 mm.; hufvudets längd från öfverkäkens främre
kant till spetsen af operculum utgör 41 mm., och dess bredd
vid basen af de nedre förlocks-taggarne 38 mm. Nosen är
helt kort och uppnår endast omkring 8 millimeters längd.
Hufvudets öfre kontur bildar en nästan rät horizontal linie
från ryggfenans början till främre kanten af ögat, då der-
emot dess främre profil stupar temligen brandt nedåt (Fig. 1).
!) Ueber das Vorkommen monströser Kopfbildungen bei den Karpfen.
Von Dr. FRANZ STEINDACHNER. Verhandl. d. k. k. Zool.-bot. Ges. in
Wien. (Jahrg. 1863).
2?) On deformities of the Head in Salmonid&e. By Dr. TH. W. VON
LIDTH DE JEUDE. Notes from the Leyden Museum. Vol. VII, p. 259.
3) Enligt DARWIN (Variiren der Thiere etc. Bd. I, pag. 111) före-
kommer af Torsken en mopsform, som af fiskarena kallas bulldog-cod.
1) Fyndorten är ej med säkerhet känd.
4 E. NYSTRÖM, OM EN:-MONSTRÖS FORM AF COTTUS SCORPIUS.
Orsaken till detta egendomliga utseende, som ju betydligt
afviker från den typiska formen, der hufvudets profilkontur
bildar en svagt bågformig linie ända från ryggfenans början
till nosens spets, har man förnämligast att söka i den starka
förkortningen af nosdelen eller ethmoidalregionen. Denna del
af kraniet skjuter hos Cottus-arterna i allmänhet betydligt
framom orbitalregionen och utgör ett nästan trekantigt, något
nedåtböjdt stycke, hvars öfre främre kant sluttar snedt nedåt
och framåt, bildande med kroppens längd-axel en temligen
starkt spetsig vinkel. Hos denna form deremot är den pre-
orbitala delen af kraniet starkt reducerad och likasom pressad
in emellan orbita, så att den endast helt obetydligt skjuter
framom orbitalranden. Dess öfre främre, eller här rättare en-
dast dess främre, kant har äfven erhållit en helt annan rikt-
ning än hos ett normalt exemplar och står nästan vertikalt,
eller bildar t. o. m. en något trubbig vinkel mot kraniets
längdaxel (Fig. 3), beroende derpå, att den undre, mot gom-
men vända sidan af nosdelen blifvit starkast reducerad och
tillbakaskjuten. Hela kraniets undre sida (mätt från främre
kanten af nosen till bakre kanten af basioccipitale) har natur-
ligtvis härigenom betydligt förkortats, och de ben, som bilda
dess basis, hafva derför vid sin utveckling, af brist på ut-
rymme, kommit att pressas emot hvarandra och utöfva ett i
kraniets längdriktning verkande ömsesidigt tryck. Parasphenoi-
deum och basioccipitale hafva således skjutits emot hvarandra,
och till följd häraf har å ena sidan det förstnämda benet er-
hållit en svagt S-formig böjning (Fig. 3 a), å andra sidan
hafva de båda benen blifvit uppresta emot hvarandra, så att
emellan dem bildats en nedåt öppen vinkel (Fig. 3 b). Hjärn-
skålen kommer härigenom ej att såsom vanligt hos fiskarne
ligga i samma linie som kraniets främre del, utan har blifvit
riktad något uppåt, hvarigenom det främre partiet eller, om
jag så får säga, ansigtsregionen kommer att till en del ligga
under densamma, ungefär såsom förhållandet är t. ex. hos
däggdjuren. Dessutom är hjärnkaviteten äfven betydligt sam-
mantryckt och i förhållande till hjärnans och kraniets storlek
långt mindre än hos ett normalt exemplar, så att hjärnan nä-
stan helt och hållet uppfyller dess hålighet. För att utrym-
met dock ej skulle blifva allt för trångt, har å ömse sidor om
hjärnskålen bildats tvenne större utbugtningar, vid hastigt på-
seende något erinrande om ett par bullae ossex och betäckta
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 10. 5
framtill af ossa prootica, baktill af ossa exoccipitalia. Dessa
ben synas likasom de öfriga, hvilka täcka hjärnskålens sidor
och bas, hafva rönt inflytande af det trånga utrymmet, i det
de blifvit mer eller mindre tillbucklade, och tillika hafva de
särskilda benen till större delen sammanvuxit med hvarandra,
så att några tydliga gränser dem emellan i allmänhet ej kunna
urskiljas. Ossa epiotica och pterotica äro fullkomligt samman-
smälta, och den grop, som eljest alltid förekommer emellan
dessa båda ben, är här knappast märkbar. Det ifrån epioti-
cum utgående, utåt och nedåt riktade utskottet saknas också
helt och hållet, hvarigenom kraniets bakre del synes mera
jemn och tillplattad.
Högst betydliga äro äfven de förändrimgar, som öfver- och
mellankäksbenen undergått till följd af nosdelens reduktion
och det förändrade läge, de derigenom kommit att intaga.
Mellankäksbenen hafva nemligen här en helt annan riktning
än hos den normala formen, 1 det deras öfre (hos ett normalt
exemplar rättare främre) kant (Fig. 1, 4 och 8 a) här ligger
nästan horizontalt och sålunda bildar en temligen skarp vinkel
mot hufvudets främre profilkontur, 1 stället för att såsom van-
ligt utgöra raka fortsättningen af densamma (jfr Fig. 6 och
Fig. 8). En annan olikhet i så väl mellan- som öfverkäks-
benens ställning består deruti, att de ej äro riktade snedt
bakåt och nedåt, utan stälda nästan transverselt i förhållande
till kroppens längdaxel (Fig. 2).
Mellankäksbenen bestå, såsom bekant, af tvenne mot hvar-
andra vinkelräta skänklar, en vertikal och en horizontal (här
till följd af deras ställning rättare benämda en longitudinell
och en tramsversell). Den horizontala (transversella) grenen
(Fig. 2 och 4 b), som bildar främre munkanten och bär tän-
derna, visar i hufvudsak samma utseende som hos en typiskt
utvecklad individ, då deremot den vertikala är något om-
bildad. Denna del af mellankäksbenet (Fig. 4 a), som här
kommer att ligga ungefär 1 kroppens längdriktning, består
såsom vanligt af tvenne grenar, en yttre bredare (Fig. 4 a”)
och en inre smalare (Fig. 4 a'), hvilken senare lägger sig in-
till den från motsatta sidan och med sin öfre del är förenad
med det underliggande mellankäksbrosket. Dessa begge gre-
nar äro hos denna individ något kortare än hos ett normalt
exemplar, och den inre visar dessutom den egendomligheten,
att den ungefär vid midten är böjd i en stark båge uppåt
6 oo. NYSTRÖM, OM EN MONSTRÖS FORM AF COTTUS SCORPIUS.
(Fig. 4 a). Denna uppåtböjda eller öfre del är, såsom nyss
nämndes, fästad vid mellankäksbrosket, och den ofvannämda
böjningen förorsakas, såsom nedan skall omnämnas, hufvud-
sakligen af öfverkäksbenets ställning och riktningen af pri-
mordialkraniets främre kant, hvarmed mellankäksbrosket, så-
som bekant, är förenadt.
Öfverkäksbenet består hos Cottus-arterna af en egentlig
del eller corpus och ett väl utveckladt ledhufvud, hvarmed
det ledar, dels emot kraniets främre ända, dels emot mellan-
käksbenet. Dess corpus är hos detta exemplar nästan half-
cirkelformigt böjd (Fig. 5) och har dessutom, likasom mellan-
käksbenen, en mot kroppens längdriktning nästan vinkelrät
ställning (Fig. 2 c). Detta förändrade läge beror naturligtvis
derpå, att öfverkäksbenets inre del, som ledar mot främre
ändan af kraniet, till följd af nosens starka förkortning blifvit
flyttad längre bakåt mot ögonhålans främre kant, då deremot
dess distala ända, som genom huden är fästad vid munvinkeln,
i det närmaste bibehållit sin ursprungliga plats. Härigenom
komma öfverkäksbenets begge ändar att närmas intill hvar-
andra, och då benet det oaktadt utvecklats till sin normala
längd, är det tydligt, att en böjning måst ega rum, sådan som
ofvan omnämts.
Öfverkäksbenets ledhufvud visar deremot i sitt utseende
ej några nämnvärda afvikelser. Dess inre, mot kroppens midt-
linie vända yta är, såsom vanligt, försedd med en djup grop
eller ränna (Fig. 5 a), i hvilken den yttre vertikala (longi-
tudinella) grenen af mellankäksbenet hvilar. Ledhufvudets
bakre rand är utbildad till en långsträckt, halfeirkelformigt
böjd ledyta (Fig. 6, 7 och 8 c), förmedelst hvilken öfverkäks-
benet ledar mot kraniets främre del och kan vridas omkring
sin axel. Den nedre ändan af nämda ledyta är utdragen i en
temligen lång process, försedd med en ledyta för mellankäks-
benet, och fast förenad med detta så väl genom en ledkapsel
som genom tvenne särskilda ligament. Denna process är hos
en normal individ, då öfverkäksbenet befinner sig i hvila,
alltid riktad snedt inåt, framåt och nedåt (Fig. 6 c). Hos
här beskrifna monströsa form deremot har öfverkäksbenet
vridit sig ungefär !/, hvarf omkring sin axel (jfr Fig. 6, 7
och 8), till följd hvaraf nämda process kommer att riktas snedt
inåt framåt och något uppåt (Fig. 8 c). Öfverkäksbenet har
således här i hvila ungefär samma ställning, som det hos den
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14, AFD. IV. N:o 10. 7
typiskt utvecklade formen intager, då mellankäks-apparaten
är framskjuten (Fig. 7).
Såsom bekant äro mundelarne hos Cottus-arterna 1 all-
mänhet begåfvade med en temligen stor rörlighet, och mellan-
käken kan efter behag skjutas fram och dragas tillbaka. Denna
rörelse åstadkommes genom öfverkäksbenet, derigenom att
detta vrider sig omkring en axel, som man tänker sig gå ge-
nom ledhufvudets centrum, vinkelrätt mot kroppens längd-
riktning (Fig. 6, 7 och 8 f); (den nämda axeln måste natur-
ligtvis på figurerna dra gå vinkelrätt ut ifrån papperets
yta). (Öfkenkäkslenkte öfre känt rör sig härvid framifrån bakåt,
och dess undre del, och således Tag den nämda processen,
vid hvilken mellankäksbenet är fästadt, kommer då naturligt-
vis att förflytta sig i motsatt riktning, hvarigenom hela mellan-
käks-apparaten skjutes framåt (Fig. 7). Dervid glider mellan-
käksbrosket utefter den ås, som bildar kraniets främre profi-
kontur, och kan således endast förflyttas i en riktning parallel
med denna. Hos detta exemplar der kraniets främre kontur,
såsom förut är nämdt, till följd af nosdelens reduktion är nä-
stan vertikal, skulle mellankäks-apparaten således endast kunna
röras uppifrån och nedåt. En rörelse i denna riktning kan
emellertid ej åstadkommas genom öfverkäksbenets vridning,
utan detta verkar derigenom endast framåt och sträfvar således
att aflägsna mellankäksbenen från kraniet (Fig. 8). Detta af-
lägsnande förhindras dock genom ett ligament, som sträcker
sig tvärt öfver nosen och trycker åtminstone mellankäkens
öfre del intill kraniet (Fig. 3 2). Då nu öfverkäksbenet hos
denna individ alltid intager ett sådant läge, att det sträfvar
att skjuta mellankäks-apparaten framåt, blifver följden den,
att den nedanför det omnämda ligamentet belägna delen af
mellankäksbenets inre, vertikala gren tillika med den yttre
vertikala, som mest påverkas af öfverkäksbenets ställning,
komma att riktas framåt och sålunda böja sig i vinkel mot
den öfre vid mellankäksbrosket och kraniets främre parti fästa
delen af den inre vertikala grenen, såsom äfven af Fig. 8 sy-
nes. Oaktadt mundelarnes rörlighet således är betydligt in-
skränkt, äro dock, egendomligt nog, alla de ledkapslar och
ligament, hvilka förena de olika käkdelarne sinsemellan och
med kraniets främre del, i det närmaste lika väl utvecklade
som hos ett normalt exemplar.
8 ooE. NYSTRÖM, OM EN MONSTRÖS FORM AF COTTUS SCORPIUS.
Vomer och palatinum synas hafva bibehållit sin normala
form, men äro kanske 1 förhållande till kraniets storlek något
mindre, än vanligen är fallet. Deremot hafva vissa af suspen-
soriets ben, i synnerhet hyomandibulare, metapterygoideum
och quadratum eller med andra ord, de som ligga framför
preoperculum, undergått vissa ombildningar, i det de, likasom
de ben, hvilka betäcka hjärnskålen, till stor del sammansmält
med hvarandra och blifvit mer eller mindre tillbucklade.
Detta är naturligtvis äfven en följd af den preorbitala kranial-
delens reduktion, hvarigenom afståndet mellan nosspetsen och
preoperculum blifvit betydligt kortare, och då dessutom pala-
tinum i det närmaste bibehållit sin ursprungliga form, är det
tydligt, att utrymmet för de nämda suspensorialbenen blifvit
i hög grad inskränkt.
Det synes sålunda, att nästan alla delar af kraniet under-
gått mer eller mindre genomgripande förändringar, hvilka alla
direkt eller indirekt kunna anses beroende af den reduktion,
som kraniets preorbitala del undergått. Endast underkäken
har fullständigt bibehållit sin typiska form, hvarigenom den
äfven kommer att skjuta något framom den öfre, hvilket dock
till följd af mellankäksbenens framåtriktade ställning, blifver
mindre märkbart.
Hvad individens ålder beträffar, kan man naturligtvis ingen-
ting med säkerhet bestämma, men att döma efter storleken,
synes den knappast hafva uppnått den ålder, då Röt-simpan,
enligt uppgift i »Sveriges och Norges fiskar» af W. LILLJE-
BORG, börjar fortplanta sig, och generationsorganen äro också
helt obetydligt utvecklade. För öfrigt kan man ej finna, att
missbildningen haft något synbart menligt inflytande på indi-
videns lif och utveckling. Visserligen är kroppen i förhål-
lande till hufvudet betydligt smalare än hos ett normalt exem-
plar, men jag tror dock ej, att detta är en följd af mops-
bildningen, utan snarare beroende endast derpå, att exemplaret
möjligen varit torkadt, innan detsamma blifvit lagdt i sprit.
Att döma af magens innehåll, synes äfven framgå, att fisken
både haft tillgång på föda och ej heller saknat förmåga att
oripa sitt rof; ventrikeln innehöll nämligen tvenne nästan
oskadade individer af Portunus pusillus, hvardera af något
öfver 1 centimeters längd, och dessutom åtskilliga fragmenter
af en tredje individ af samma species.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 10. 9
Hvad orsaken till en dylik missbildning af kraniet, som
den nu beskrifna, egentligen kan vara, är naturligtvis svårt
att säga, men anmärkningsvärdt är, att liknande mopsformer
i synnerhet synas förekomma bland djur, som hållas i fången-
skap, eller åtminstone ej äro i fullt åtnjutande af sin natur-
liga frihet. Så t. ex. skola mopsformer ej vara synnerligen
sällsynta i Frankrike bland karpar, som der odlas i dammar,
och jag kan här äfven omnämna, att å zoot. institutionens
museum härstädes finnes ett kranium af en struts, som blifvit
uppfödd i Köpenhamns zool. trädgård, hvilket äfven visar den
egendomligheten, att dess främre parti är något reduceradt.
Man skulle möjligen kunna tänka sig, att förändrade lefnads-
förhållanden och födoämnen, och i synnerhet det sätt, hvarpå
djuren måste förskaffa sig sin föda, kunna hafva något in-
flytande på utvecklingen af kraniets främre parti och käkarne,
hvilka möjligen till följd af bristande användning kunna i
någon mån reduceras, men svårt torde dock vara, att endast
på grund häraf förklara alla de genomgripande förändringar,
som kraniet t. ex. hos den nu beskrifna monströsa Cottus-
individen undergått. Härtill hafva väl med säkerhet äfven
andra orsaker medverkat, men frågan, hvilka dessa kunnat
vara, nödgas jag dock för närvarande lemna obesvarad.
Fig. 1.
2.
Je
>
>
10 AR. NYSTRÖM, OM EN MONSTRÖS FORM AF COTTUS SCORPIUS.
Figurförklaring.
Fig. 4 och 5 B samt Fig. 6 och 7 äro afbildningar af en normalt
utvecklad, alla de öfriga af en monströs form af Cottus scorpius.
Hufvudet sedt från sidan; a: mellankäksbenet; b: öfverkäksbenet.
Hufvudet sedt ofvanifrån; b: mellankäksbenet; c: öfverkäksbenet.
Längdsnitt genom kraniet för att visa hjärnskålens läge i för-
hållande till kraniets främre parti; a: parasphenoideum; b: be-
tecknar gränsen mellan parasphenoideum och basioccipitale, och
den punkt, der hjärnskålens och kraniets främre parti äro böjda
i vinkel mot hvarandra; cec: basioccipitale; d: vomer; e: kraniets
främre kant; f: ectethmoideum; g: den praeorbitala delen af kra-
niet; h: främre orbitalranden; i: hjärnan; k: nervus olfactorius;
1: nervus opticus.
Högra mellankäksbenet af Cottus scorpius; A: af en monströs
form, 1!/, af nat. storlek; B: af en normalt utvecklad individ.
a: den vertikala skänkeln: a': dess inre; a”: dess yttre gren;
b: den horizontala skänkeln.
Venstra öfverkäksbenet af Cottus scorpius; A: af en monströs
form; B: af en normalt utvecklad individ. a: den grop eller ränna,
i hvilken mellankäksbenets yttre vertikala gren hvilar; b: ledytan
för densamma på den ifrån undre sidan af öfverkäksbenets led-
hufvud utgående processen.
Öfver- och mellankäksbenen hos en normalt utvecklad form af
Cottus scorpius, då mellankäksapparaten är indragen. a: mellan-
käksbenets vertikala, b: dess horizontala skänkel; d: öfverkäks-
benet; c: den bakre halfcirkelformigt böjda ledytan, förmedelst
hvilken öfverkäksbenet ledar mot kraniets främre del och kan
vridas omkring en axel, som tänkes gå genom punkten f; pilarne
utvisa den riktning, i hvilken rörelsen sker. C: den ifrån led-
hufvudets undre kant utgående processen, med hvilken mellan-
käksbenet är fästadt; g: det ligament, som trycker mellankäken
intill kraniet.
Detsamma som föreg., då mellankäksapparaten är framskjuten;
beteckningarne såsom i föreg. fig.
Öfver- och mellankäksbenen af en monströs form af Cottus scor-
pius; beteckningarne såsom i föreg. fig.
Bihang till K.Vet Akad. Handl. Bd.14.Afd. IV. Ne10.
EN
|
M.Bundsen et E Nyström del. Lith.W. Schlachter, Stockholm.
BIHANG TILL K. SVENSKA VET-AKAD. HANDLINGAR. Band 14, Afd. IV. N:o 12,
OM
SILLRASERNAS BETYDELSE.
AF
FSRASES MINE:
MEDDELADT DEN 12 DECEMBER 1888.
STOCKHOLM, 1888.
KONGL. BOKTRYCKERIET. P. A. NORSTEDT & SÖNER.
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illena naturalhistoria är ännu en af iktyologiens brännande
frågor; och den är det hufvudsakligast på grund af de for-
dringar, praktiken här ställer på teorien. Här samla sig så
många ekonomiska frågor, hvilkas lösning beror af vetenskaplig
utredning af den vigt för sillfiskebedriften, att man i sin ifver
fäst sig vid de obetydligaste enskildheter, hvilkas förklaring
man fordrat, innan man fått en öfversigt öfver sillens natural-
historia i dess helhet. Väl trodde man sig, som bekant, vid
midten af förra århundradet ega en sådan 1 den Andersonska
teorien om sillens egentliga och gemensamma hem i djupet
af norra ishafvet samt dess årliga vandringar söderut och till-
baka; men felen 1 denna teori framkallade snart sin reaktion,
hvilken hos oss på 1830-talet uttalade sig 1 NILSSONS
rakt motsatta åsigt, att »hafvet hyser i sina bassiner olika
artförändringar af sill, som der är spridd på djupet och der-
ifrån hvarje år uppstiger på närmaste grund för att fortplanta
sig». Denna åsigt fick en stor praktisk betydelse, ty härpå
grundade NILSSON sitt pästående, att ett sillfiske genom det
sätt, hvarpå det utöfvas, kan tillintetgöras eller åtminstone för
långliga tider förderfvas. Bohuslänska sillfisket skulle vara
ett exempel härpå; men detta resultat har blifvit af många
bestridt.
Stridens centrum ligger tydligen i den naturhistoriska
utredningen af sillens varieteter, om sådana verkligen finnas.
NILSSON antog ursprungligen — 1 sin Prodromus, 1832 — ej
färre än 8 särskilda sillformer vid Skandinavien: Råbosill,
Kullasill, Grässill, Storsill,y Norsk vintersill och Norsk höstsill
vid vestkusten samt Kiviksill och Ströming i Östersjön. Senare
— i sin Fauna, 1855 — reducerade han dessa former till 6:
Verldshafsformerna Norsk vintersill (Gråbensill) och Göteborgs-
eller. Bohussill; vesterhafvets inomskärsformer Kullasill och
4 F. A. SMITT, OM SILLRASERNAS BETYDELSE.
Norsk sommarsill (Höstsill), och slutligen Östersjöformerna
Kiviksill och Ströming. De festa namnen säga, hvar dessa
former skulle förekomma, och de egentliga karaktererna skulle
ligga i hufvudets och ögonens storlek, kroppens höjd, fenornas
läge samt antalet kantfjäll i bukranden.
Redan en flyktig betraktelse säger visserligen snart, att
dessa karakterer gälla i det stora hela, eller, or att använda
NILSSONS ord, när sillen ses i större antal tillsamman. Och
dock äro de egentligen endast märken för olika utvecklings-
skeden.
Det ligger emellertid i sakens natur, att bland oräkneliga
individ, så som sillen uppträder i massor, hvilka man kallat
berg, så tätt som de stundom stå packade uti vikarne af
hafvet, skola individuella olikheter vara jemförelsevis lätta att
spåra. Men om man eliminerar bort dessa individuella varia-
tioner, kan man finna märkliga ting.
I Bihang till Akademiens Handlingar, Bandet 3, N:o 4,
har Fiskeriintendenten LUNDBERG publicerat de mätningar,
hvilka han på min uppmaning och anvisning vid Riksmuseum
företagit på de exemplar af sill, som 1874 ÅG vid museet.
Jag här nu låtit beräkna medeltalen för dessa mätningar från
1235 strömingar och 23 bohussillar.
Bland de faktorer, som äro nödvändiga att känna för
beräkningen 'af formkarakterers betydelse eller varieteters såväl
som arters naturliga förhållande till hvarandra, stå könsskill-
naden och åldersförändringarne i första rummet. Söka vi då
först ur det nämnda undersökningsmaterialet, huruvida någon
konstant yttre könsskillnad förefinnes hos sillen. För de 75
st. strömingar, hvilka i LUNDBERGS tabeller äro till könet
bestämda, finner man följande medeltal:
KENA
Antal undersökta, exemp la soc cc. ss--A5 10 AASE R TN SNI 20 40
Kroppslängden från underkäkens spets till stjertfenflikar-
HES/SPEts, MILLIMG FER. oso eeo spe sas A SS RR NEN RAN RS UUSI 2124 | 2199
Ryggfenans afstånd från underkäkens spets,i2 af kropps-
LEN a Vad (Ra VMA Na EN ISA EEE Kr VN SL ra Ert BA SA Il RE nal 44:75 | 44'67
Bukfenornas afstånd från underkäkens spets, i 2 af kropps-
Jäng (OM ooo os PE AAA 0 fed ba SR Eda gr af ln 48:71 | 4879
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 12, 5
Ör E
Bröstfenornas afstånd från underkäkens spets, i 24 af
[Snö PPS ang SN FEN AE fn 2 Så SINE NOR 20:64 | 2071
Kroppens höjd bakom bröstfenornas spets, i 2 af kropps-
| TENS NERAA SEP ANOS MORE SR EES INRE KRANSAR Ma a 18:27 9
Kroppens tjocklek bakom bröstfenornas spets, i 2 af
VETHÖJ OJ OLE Dale s KEN OY kl E SA AE KSK ASKER CAESAR NRA BS AID AS I12)] 390
Kroppens höjd bakom bukfenornas spets, i Zz af kropps-
WETTTE ORG TE NEN SE Te Kod oa SE RN a dl ie ER Dn Sons FER ss 15:20 LD
Hufvudets längd 1967 af Kro PpSlAnNgUens- oe. sece 20:81 | 20:73
Ögats horisontala diameter =» SE VTATA gat DNR 556 | Dd42
» vertikala > SVE FaR RN ss 0:09) 15:06
Bredden mellan ögonen > EA ÅRA Abe 334 | I52
Nosens längd » ALE SINGERS SPN (ETS NGN.
Öfverkäkens längd : » AM Cr (RENA rn ABBE 869) 369
Underkäkens >» D ITV edra TER Da SS UT:25
Längden af ryggfenans bas » BAM fel pra SDK 10:60, 10771
Bröstfenornas längd » SLJUA, ARE KEN 13:02 | 13.03
Bukfenornas > » 25, KARA NS. SIR I RSA 839 | 32
Längden af analfenans bas > SYN FRAN E SE AER 9:53 | 9.56
Förgäfves skall man här söka någon anmärkningsvärd
könsskilnad: de hela procenttalen äro desamma 1 båda kolum-
nerna, utom i två. Kroppens höjd bakom bröstfenornas spets
och dess tjocklek på samma ställe äro något större hos han-
narne än hos honorna. Den skillnad, som i andra förhållanden
märkes på första decimalen, d. v. s. på ivov:del af kropps-
längden, låter förklara sig, derigenom att medellängden för
hannarne bland dessa exemplar (212:4 mm.) är mindre än
för honorna (219:9 mm.) — honorna hafva hunnit genomgå
större tillväxtförändringar, till hvilkas betydelse vi skola åter-
komma.
Den skillnad som ligger 1 kroppens höjd och tjocklek,
har emellertid en ekonomisk betydelse och har hos NILSSON
haft en zoologisk betydelse. Större höjd och tjocklek till-
samman betinga större köttfullhet och större värde äfven för
finsmakare. Den egentliga skillnaden, enligt NILSSON, mellan
den norska sommarsillen (höstsillen eller fetsillen) och den
6 F. A. SMITT, OM SILLRASERNAS BETYDELSE.
norska vårsillen (gråbensillen) låg också uti den relativa
höjden och tjockleken.
Beräkna vi nu medeltalen för de höstströmingar och vår-
strömingar, om hvilka uppgifter i dessa förhållanden förekomma
i LUNDBERGS tabeller, få vi följande resultat:
| Medeltalifön
Höst- Vår-
ströming. | ströming.
I Antal undersökta exemplårlsööscscsc-ssts-rrrsso-resrts 26 | 29
. Kroppslängden, uttryckt i millimeter .....ooo--.------- 2109 2155
| Kroppens höjd bakom bröstfenans spets, i 2» af |
| kroppslängden s st -sssoot ba TA See RT a REN 17:9 177
| Kroppens tjocklek bakom bröstfenans spets, i £ af |
kröppstangdenss=ssSos2 -1BRErssar ee Nesse NA Sr | 20 Lil 58 |
Äfven här låter samma skillnad spåra sig, och den är
visserligen obetydlig; men då den här, liksom i föregående
tabell, går i motsatt riktning, mot tillväxtförändringarne hos
sillen, saknar den ej betydelse: höstströmingen skattas också
i allmänhet högre än vårströmingen. NILSSON anmärkte också
denna skillnad mellan Kävilsilen och hvad han kallade Strö-
ming.
Emellertid kan man finna fullkomligt samma skillnad
mellan olika fångster från samma sillmassa, tagna samtidigt,
den ena fångsten längre ut till sjöss, eller der hafvet är dju-
pare, den andra fångsten närmare land, eller der hafvet är
grundare. Detta visade jag i min berättelse om drifgarns-
fiskeförsöken vintern 1880—581, afoifven till Civilministern.
Till biträde vid dessa försök hade jag antagit Fiskeriassi-
stenten TryBom, hvilken jag gifvit 1 uppdrag, bl. a., att ur
både drifgarns- och vadfångster taga prof och göra mätningar
på sill. Profven togos, såvidt möjligt var, sådana, att de skulle
kunna vara uttryck för fångsternas allmänna beskaffenhet. Ur
de af TryYBom meddelade måtten framgår nu följande resultat,
hvilket vi anföra med bortkastande af decimalerna:
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 12. 7
Medeltal.
| = |
I = —
| oo? RE AN SAN
AM — a = - få --
22/83 | 52 |
BB | 23 IS o3 SAS |
Aj =S la AO Dö
—0 (SPA AJ a =) rs =
SR Bo 9 dä | Ore BI
FIOL SUK B
. 02 oc & 2 QS 2
GR Re Sa lag (0: ENG:
SAP EST ETERN Sa
bogiöt ll hu SE
lm foarnstandest re, 1880, I Kosterfjorden ,.- | GO | 140: 20 46]
Vadfångst, ?!'/,, 1880, > > DA: 28018 SL DIN
- - I
Drifgarnsfångst, ?/, 1881, > » 5 | 319 18 45
> 5/, 1881, i Skagerack, utan- | | |
FOTPEOS Ten EoAR FAI AR 221 ÄGA Sk | ik, 44 I
I
iIvadfamost, a Ler i Kosterfjorden" jla DL RRD) | lä 30
> 15/. 1880, vid Otterön, utanför | | :
Grebbestad] mos ssscc TA DER RS 1214 204 rela MER
Det är här tydligt nog, att åtminstone vid den angifna
tiden höllo sig de festa större sillarne, med äfven relativt
större kroppshöjd och tjockare kropp, längre ut från land,
medan de flesta mindre sillarne, med lägre och tunnare kropp,
höllo sig närmare land, der de kunde fångas med vad. Men
mätningarne visa dessutom, att äfven de mindre sillarne i
drifgarnsfångsterna i allmänhet voro högre och tjockare än de
lika stora sillarne i vadfångsterna. I den först anförda fång-
sten, t. ex., der kroppslängden af de uppmätta exemplaren
vexlade från 280 till 338 mm., var största kroppshöjden hos
dessa exemplar minst 19 2 af kroppslängden; i den andra
fångsten, der kroppslängden af de uppmätta exemplaren vex-
lade från 245 till 325 mm., var den största uppmätta kropps-
höjden endast 18 2 af kroppslängden. Om vi här hade att
göra med en verklig zoologisk karakter — och såsom sådan
har denna skillnad stundom varit använd —, då vore vi också
tvungna att skilja mellan drifgarnssill och vadsill från samma
sillmassa, lika väl som mellan fetsill och gråbensill eller mel-
lan kiviksill och ströming.
Skillnaden mellan sill och ströming — med den betydelse
dessa ord ha hos fiskare — är emellertid den, som klarast och
med största rätt blifvit framhållen, allt sedan LINNÉ urskiljde
strömingen såsom en varietet af sillen. Huru härmed förhåller
sig, har jag på ett annat sätt försökt få fram ur mätningar
8 F. A. SMITT, OM SILLRASERNAS BETYDELSE.
och medeltalsberäkningar. Dessa mätningar hafva i det hän-
seende varit olika mot föregående, att kroppslängden tagits
från öfverkäkens ledgång till mellersta stjertfenstrålarnes spets,
medan den af LUNDBERG tagits från underkäkens spets till den
hoplagda stjertfenans yttersta spets. Procenttalen i de för-
hållanden, som hänföras till kroppslängden, blifva följaktligen
olika mot de i det föregående anförda, hvilket dock ej kan
inverka på slutresultatet. Siffrorna i följande tabell äro medel-
tal af procentberäkningarne från dessa mätningar på 8 fetsillar
från Stavanger, hvilka Riksmuseum erhållit 1881 genom Kon-
servator BucH, 6 östersjösillar (strömingar), af hvilka dock två
äro från Öresund, tagna vid Malmö, 32 bohussillar, köpta på
Stockholms torg, och 10 skotska sillar, hvilka jag 1880 hem-
dem efter deras storlek i
medeltal, finna vi åtskilliga vackra serier såsom uttryck på
samma gång för åldersförändringar som för sillstammarnes för-
hållande till hvarandra.
förde från Peterh
ead. Ordna
vi
1. Hufvudets längd
2. Öfverkäkbenenslängd» >
3. Underkäkens SÅ LST
4. Ryggfenans höjd > >
5. Bröstfenornas längd > >
6. Preabdominaldelens !)
längakris ride oa
7. Bukfenornas afstånd
frän, nOSent sCcs aa > a
3. Bukfenornas längd > »
I. Postabdominaldelens?)
längder Ser SG
10. Analfenans afstånd
från nosenf3 Cu > a
11. Analfenans höjd > >
12. Mellersta stjertfen-
strålarnes längd > »
13. Bröstfenornas längd i 4 af preabdominal-
delens längd
2) Postabdominaldelen —
Antal undersökta exemplar
Kroppslängden, uttryckt i millimeter ...|170:4
i 74 af kroppslängden
Lokal:
>
på
2
2
>
2
afståndet från bukfenornas fäste till analfenans början.
M ie di eyltrexnr.
10:2
Rn
11:0
155
| 31:2
KDS
98
208
| 724
DA
49
50:0
217
32 | 10
205): 203
5)
2406 |240:9]152'2
219
10:3
132
11:35
158
304
55
99
20:6
id
5'6
DA
729
52
4:2
i
') Med preabdominaldelen förstå vi afståndet från bröstfenornas till bukfenornas fäste.
44-0] 42:e] 51-7) 47:2) 43:8) 415) |
|
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 12. 9
I alla de här anförda 13 förhållanden löpa medeltalen
jemnt, fallande eller stigande med åldern; och den formserie,
som på detta sätt uppkommer i de fyra första kolumnerna,
kontrolleras af de fyra sista kolumnerna, hvilka innehålla ålders-
förändringarne hos de yngsta och de äldsta af dessa sillstam-
mar, den yngsta från Stavanger, den äldsta från Peterhead.
En så oafbruten följd i en formserie — om vi ville betrakta
sillstammarne såsom särskilda former — och en sådan paral-
lelism med åldersförändringar hade man knappast kunnat finna,
om icke ett genetiskt samband funnits mellan alla de här an-
förda sillformerna, från Östersjön och vår vestkust, från Norge
och Skotland. Här kunna vi således icke, synes det, finna
någon grund till formskillnad eller ens till ras-skillnad. Och
dock hade NILSSON utan tvifvel, med de många raserna, i viss
mån rätt. Redan i tabellen se vi nemligen här, att i de för-
hållanden, som visa de mest utpräglade åldersförändringar —
n:r 6, 7, 9 och 12 — hafva de äldsta fetsillarne från Stavan-
ger (sjette kolumnen), som dock äro i medeltal yngre än Öster-
sjö-sillarne (andra kolumnen), hunnit längre än de sistnämnda,
deras utveckling har gått raskare. Likaså hafva de yngsta
sillarne från Skotland (sjunde kolumnen), som dock äro i
medeltal yngre än bohussillarne (tredje kolumnen), sprungit
de sistnämnda förbi uti åldersförändringar: — ju längre ut
mot oceanen, desto hastigare och kraftigare utveckling af sil-
lens typ. Tydligare visar sig detta, om vi med de båda sista
kolumnerna jemföra närmare motsvarande åldrar af bohussillar:
Medeltal.
= FLORA | HI
SAST AR 35
Sreule Skene
FO USES oas GS
| | |
äntalmuandersokta. exCMplal soccssts-ssec.srse nos FO 11 a) (NER
röppslansden;. 1 myimnebtenr Ses na 221 1221 |263:4 260
Hufvudets längd i 4 af kroppslängden | 20:5| 20:3) 20:3) 20:2
Preabdominaldelens längd >» > > » | 827) 33) 331 38
Analfenans afstånd från |
TIBSems stin fak OCORA Hl > I72:skTSn TAR
Detsamma framgår ur LUNDBERGS tabeller, om man der
till jemförelse väljer strömingar och sillar af lika beskaffenhet
10 F. A. SMITT, OM SILLRASERNAS BETYDELSE.
— eller ej alltför olika
utveckling.
med hänsyn till generationsorganens
Medeltal. |
|
Östersjön. part
än.
| I
| |
| Antal undersökta exemplar..............- El 427 NI stäl
| Kroppslängden. i millimeter ............. 1861 2056 | 2233 | 2942] 24T:9
| Hufvudets längd i 4 af kroppslängden | 214] 20:9)] 20:88) 203] 186:
| Antal undersökta exemplar......oo....... | tdi — 6 | 7
Kroppslängden, i millimeter ............. | 1861! 201:8 | — 2942 2479
Ögats vertikala diameter, i 24 af kropps- | |
Tängden SFatlök wu fl. BLIVE Lol finske la DANNE a ATT 4'5
Östersjöformen hinner således i dessa medeltal icke ens i
sin sista åldersklass så långt som de betydligt mindre bohus-
sillarne i sista kolumnen. Strömingarne hafva 1 medeltal, så-
som redan NILSSON framhållit, större hufvud och större ögon;
men detta gäller också blott i medeltal, ty undantagen äro
icke ovanliga. Så har t. ex. en hona med väl utvecklade
generationsorganer, från Mörkö skärgård, enligt LUNDBERGS
tabeller, vid en kroppslängd af 300 mm., hufvudets längd
19:3 «4 och ögonens vertikala diameter 4'6 4 af kroppslängden,
medan en bohussill från vintern 1872, med till ytterlighet hop-
skrumpna generationsorganer, vid en kroppslängd af 306 mm,,
har hufvudets längd 19:4 2 och ögonens vertikala diameter 4:7 »
af kroppslängden. Skillnaden är visserligen icke stor; men
den går i motsatt riktning mot den nämnda karakteren.
Mellan ströming och sill förekommer emellertid, enligt
de medeltal man kan hemta ur LUNDBERGS tabeller, en annan
olikhet, hvilken synes vara af desto större betydelse, som den
visar en olika utvecklingsriktning eller åtminstone början till
en sådan, om man vill antaga, att formerna ännu äro i en
fortgående differentiering från hvarandra. En 1 medeltalen
gällande regel, hvilken jag redan 1882 !) framhållit, säger nem-
ligen, att sedan sillen i sin utveckling från larvstadiet, såsom
1) Arch. Biol., vol. III, p. 269. Anmärkas bör dock, att då jag ej
var i tillfälle läsa korrektur på denna uppsats, som trycktes i Briissel,
hafva en mängd tryckfel, isynnerhet i taltabellerna, insmugit sig.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 12. 1
först SUNDEVALL ") visade, fått ryggfenan framåtflyttad, försiggår
under den senare tillväxten en tillbakaflyttning af denna fena.
Af mina då publicerade mått framgick, att bohussillarne i
medeltal vid 224 mm:s kroppslängd hade ryggfenans afstånd
från nosen motsvarande 48:7 2 af denna längd, hvilket procent-
tal vid en medellängd af 268 mm. ökades till 49'1 «4. Stavanger-
sillarne visade sig vid en medellängd af 153 mm. hafva detta
procenttal = 48:1, och vid en medellängd af 201 mm. hade
detta tal ökats till 49:5 4. Peterhead-sillarne hade vid medel-
längderna af 221 mm. och 261 mm. dessa tal resp. 48:3 » och
öl: 4. Med ryggfenan flytta sig ock bukfenorna, och vi hafva
i ofvanstående tabell (sid. 8) sett procenttalen i förhållandet
n:o 7 stiga med åldern. Granska vi nu dessa förhållanden hos
strömingarne, enligt LUNDBERGS tabeller. För detta ändamål
indela vi de af honom uppmätta exemplaren i fyra grupper,
den första med en kroppslängd af 67 till 111 mm., den andra
med kroppslängden från 136 till 201 mm., den tredje med
denna längd från 203 till 240 mm. samt den fjerde inne-
slutande alla de större exemplaren, från 242 till 345 mm:s
kroppslängd. De tre första af dessa grupper motsvara, enligt
mina beräkningar från annat håll, ungefärligen de tre första
årens åldersklasser.
Medeltal för strömingar.
[sot TN 94 Abe,
JÄTibaly undersökta. exemplart doo tosooccosscccn 12 | 47 | 47 205
Kroppslängden, i millimeter -ossosocsisoooocco--s- | 56 | 1789 La 2035 |
; Ryggfenan3 afstånd från nosspetsen, i $ af | |
TETROR EOS ee or SN ASSA OT Sa LE AI SEN | 488 | 44:75) 44:67) 44:32]
| | |
Bukfenornas afstånd från nosspetsen, i 2 af/ | | ;
Ian PPS! AR SNC ss stR LA fila Ia | 471 | 48:93] 4858) 48:30!
Efter andra året försiggår således här i medeltal ingalunda
någon tillbakaflyttning utan en jemn framåtflyttning af såväl
ryggfena som bukfenor. Strömingens normala utveckling fort-
går 1 medeltal ej längre än till och med andra året. Då har
den emellertid, såsom vi ofvan sett (tabellen, pag. 8, för-
hållandet n:o 7) vid 203 mm:s kroppslängd i medeltal samma
ställning för bukfenorna, som den norska sillen fått redan vid
170 mm:s kroppslängd; och detta gäller äfven för ryggfenans
1) Om Fiskyngels utveckling, pag. 20.
il2 F. A. SMITT, OM SILLRASERNAS BETYDELSE.
ställning, hvilken i medeltal såväl för de sex östersjösillarne
som för de åtta norska uttryckes genom ett afstånd från nosen
motsvarande 48:9 4 af kroppslängden, räknad till mellersta
stjertfenstrålarnes spets.
Att ras-skillnad här förefinnes, måste väl således, tyckes
det, i viss mån erkännas — NILSSONS åsigter voro kanske icke
ogrundade —; men denna skillnad går tydligen, såsom äfven
PETERSEN framhållit !'), i jemnbredd med den geografiska åt-
skillnaden, och HEINCKE's mångåriga arbeten ?) i denna fråga
hafva lemnat klaven till förklarimgen häraf. De olika för-
hållanden, under hvilka sillarne på olika ställen lefva och leka,
alstra, enligt HEINCKE, olika karakterer af den mest genom-
gripande betydelse. Så har han visat, att i regeln de större
sillarne och de, som leka och utvecklas i saltvatten, hafva ett
större antal kotor än de, som leka i brackvatten och lefva
under förhållanden, der de i regeln icke hinna samma storlek
som de andra. Med ett större antal kotor följer nästan alltid
ett större antal spetsiga kantfjäll i bukranden mellan bukfenor
och anus. Sillens kotantal vexlar nemligen, enligt HEINCKE,
mellan 51 och 58”), och den sill, som vanligen har 54 eller
535 kotor, säger han, har 13 eller 14 (sällan 15) kantfjäll mel-
lan bukfenor och anus, medan den sill, hvars kotantal är 56
eller 57, vanligen har 15, ofta äfven 16 sådana kantfjäll. Dessa
karakterer, hvilka 1 morfologiskt hänseende äro af den mest
senomgripande betydelse, äro således bundna vid den geo-
orafiska åtskillnaden. Den systematiska skillnad, de innebära,
går emellertid tydligen i jemnbredd med utvecklingen; och
framtida undersökningar få afgöra, huruvida den ej står I
omedelbart samband med åldersförändringarne.
Att ett särskildt utvecklingsskede under bestående för-
hållanden kan bibehålla sig såsom slutpunkt för en arts ut-
veckling under dessa förhållanden, är intet ovanligt, och de
yngre utvecklingsskedenas karakterer kunna isynnerhet hos
fiskar, som fortplanta sig, innan de hunnit artens fulla utveck-
ling, gå 1 arf och under vissa förhållanden bibehålla sig. Detta
förklarar utan tvifvel såväl den verkligen rådande skillnaden
!) Vid. Meddel. Naturh. For. Kbhvn 1888.
2?) Die Varietäten des Herings i Ber. Comm. Unters. deutch. Meere.
3) Att detta antal ökas äfven efter den egentliga larvperioden, miss-
tänkte redan SUNDEVALL (1. c.), ehuru han ej vågade anse en sådan
misstanke vetenskapligen grundad.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 12. 13
mellan ströming och sill i medeltal, som ock att afkomman
af den s. k. vårsillen och kustsillen skiljer sig från höstsillens
och oceansillens afkomma; men skillnaden består, så vidt kändt
är, endast i medeltalen och säkerligen endast så länge den
geografiska åtskillnaden består.
Huru härmed än förhåller sig, säkert är, att de af HEINCKE
antagna tre sill-varieteterna, hvilka han kallar A, B och C,
äro tydliga uttryck för särskilda åldersskeden. Utvecklingen
har gått från C, hvars karakterer äro, såsom HEINCKE säger,
en blandning af karaktererna för A och £B; och den sistnämnda
varieteten företräder det utvecklingsskede, i hvilket ryggfena
och bukfenor flyttat sig längst fram för att sedermera, 1 en-
lighet med den här ofvan påpekade regeln för utvecklingen,
åter ffytta sig bakåt till den ställning, hvilken de intaga hos
HEINCKE'S varietet Å. |
Om lektidens betydelse såsom karakter för sill-varieteter
eller raser har jag redan en gång ") yttrat mig med hänvis-
ning till de för lektiden antagligen bestämmande faktorer:
»1: sillens ålder, 2: födans riklighet, 3: vattnets temperatur,
4: vattnets salthalt.» Nyligen har PETERSEN (Vid. Meddel.,l. c.)
behandlat denna fråga och kommit till samma resultat: »jeg
anser kun »Vaarsildene» for yngre Individer», säger han, »der,
naar de blive gamle, forandre Legetid og til Dels Form og
blive til Efteraarssild.>
Då vi nu sett, huru de anförda skillnaderna mellan olika
sorter sill slutligen utjemna sig — och praktiskt yttrar sig
detta resultat deri, att ingen konstant karakter för de antagna
varieteterna eller raserna kunnat upptäckas —, återstår blott
det antagande, att icke heller den geografiska åtskillnaden är
tillräckligt skarp för att åstadkomma en fullständig söndring
1 varieteter eller raser. Sillen är en vandringsfisk, ej mer än
andra sådana bunden vid bestämda lokaler inom sitt utbred-
ningsområde.
Söka vi ett centrum för detta område, komma vi till ett
resultat, som i viss mån påminner om den gamla ANDERSONSKA
teorien. En linie, som innesluter Hvita hafvet, nordligaste
Norge, Island, Newfoundland, Canadas och norra delen af
!) Berättelse till Civilministern, 24 April 1878.
14 F. A. SMITT, OM SILLRASERNAS BETYDELSE.
Förenta Staternas vestkust, samt söderut vid Europa träffar
Gascogner-bugten, denna linie bildar den ungefärliga gränsen
för den vanliga sillens kända utbredning. Att sillen dessutom
egentligen är en pelagisk fisk, framgår tydligen deraf, att han
hinner sin största storlek och sin högsta grad af formutveck-
ling 1 oceanen (jfr ofvanstående tabell, pag. 8). De största
sillar, som i handeln förekomma, komma från Island samt Nor-
ska Nordlanden och Finmarken. Medelstorleken för dessa
sillar är 330 till 370 mm. Enstaka undantag af stor sill från
andra lokaler förekomma visserligen. Från England har man
uppgifter om sill af 390 och 430 mm:s längd; men de säk-
raste och nyaste uppgifterna hos Day (Fish. G:t Brit., Irel.)
tala blott om 317 mm. såsom den största kroppslängden för
skotsk sill. Samma storlek har också vår nuvarande Bohussill
i gemen; men undantag förekomma äfven här. Herr C. A.
HANSSON har till Riksmuseum insändt en 358 mm. lång sill,
tagen 1885 med drifgarn på djupt vatten i Kosterfjorden !).
Omöjligt må väl ej vara, att sådan sill äfven till födseln här-
stammar från våra farvatten; men undantagen göra ej regel,
och antagligast måste väl hållas, att sillen når sin högsta ut-
veckling och har centrum för sin utbredning i nordligare
trakter, i det s. k. Nordhafvet, norra Atlanten mellan Island
och Norge. Från denna källa få helt säkert såväl Nordsjöns
och Norges som Bohusläns sillfiske sina tillflöden.
Denna åsiot häfdade jag redan 1878, då det gällde att
förklara det nyss vid Bohuslän åter började storsillfisket och
utsigterna för dettas bestånd. Vid början af 1870-talet hade
vårsillfisket vid södra Norge börjat aftaga. Från Strömstad
hade Doktor Frih. CEDERSTRÖM 1872 till Riksmuseum insändt
sill af fullkomligt samma beskaffenhet och i samma tillstånd
beträffande generationsorganernas utveckling, som det stora
flertalet af de under vintern 18S77—78 vid Bohuslän gjorda
fångster. Dessutom hänvisade jag dertill, att medan bohus-
länska fisket under den närmast föregående sillperioden för-
siggick som rikligast, klagades i Norge 1784, »at Sildens
Mengde nu snart i 30 Aar havde forladt disse Strande.> Emn-
ligt BorcK afslutades sillfiskeperioden vid Skudesnes 1784,
medan största sillfångsten i Bohuslän af GRANBERG uppgifves
') I nyligen ankommet bref från Herr HANSSON nämner han, att
för närvarande fångas med sättgarn i Kosterfjorden sill af ända till 408
mm:s längd till stjertfenflikarnes spets.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 12. 15
hafva varit från 1786 till 1799. Och då sillen 1808 gick från
Bohuslän, började ånyo, enligt BorcK, en syd-norsk sillfiske-
period. Den historiska erfarenheten pekade således tydligen
på en vexling mellan sillfiskenas riklighet inomskärs vid södra
Norge och vid Bohuslän. Att så äfven kan vara förhållandet
med storsillens rikliga förekomst utomskärs, är visserligen an-
tagligt men ingalunda bevisadt.
På senare åren, innan man ännu visste — jag hade dock
inför Vetenskaps-Akademien yttrat en förmodan derom —, att
storsillen årligen inträngde i Skagerack och Norra Kattegat,
hade man der påträffat flera pelagiska fiskarter, boniter och
andra den öppna Atlantens vagabonder, silljagare, som väl
kunde antagas hafva följt sillstimmen på deras väg. Men äf-
ven dessförinnan, åtminstone 1855, måste storsill, d. v. s. höst--
eller vinterlekande sill hafva funnits vid Bohuslän, då A. V.
MaLm den 30 Mars 1856 vid Kalfsund tagit sillungar af 46
till 49 mm:s kroppslängd, hvilka omöjligen kunnat härstamma
från vårlekande sill.
Det har således obestridligen varit förhållandet, att stor-
sillen i åtskilliga år varit tillstädes i norra Kattegat och Ska-
gerack, utan att den i dessa farvatten blifvit omedelbart iakt-
tagen.
Sillen kommer till södra Norge från nordvest, det är en
gammal erfarenhet. Likaså börjar det skotska sillfisket årligen
först vid Shetlandsöarne och sedermera längre och längre söder-
ut. Sillen uppstiger således årligen norrifrån på den platå af högst
100 famnars djup, på hvilken Storbritanien och Irland äro be-
lägna, och hvilken platå, om den upprestes till hafsytan skulle
i landfast förbindelse förena dessa öar med kontinenten allt
ifrån Skagen söderut ungefär till midten af Gascognerbugten.
Vestkusten af det land, som på sådant sätt skulle uppstå,
sammanfaller söderut med sillens nuvarande utbredning i denna
del af Atlanten. Mellan denna platå och Norge, längs vest-
kusten af södra Norge, går den bekanta s. k. Norska djupa
rännan in i Skagerack, med mindre djup än 200 famnar
på en sträcka söderut från Bergenstrakten till Lindesnäs, d. v. s.
utanför den trakt, der det egentliga norska vårsillfisket för-
siggått, och temligen smal vid sistnämnda näs men i Skagerack
vidgande och fördjupande sig, så att mellan Arendal och
Skagen, dock något närmare Norge, finns ett djup af nära
450 famnar. Fortsättningen af denna ränna, upp till 40-fam-
16 F. A. SMITT, OM SILLRASERNAS BETYDELSE.
narsdjupet, går längs vår vestkust söderut ungefär till höjden
af Kungsbacka, d. v. s. så långt som det egentliga inomskärs-
fisket af storsill någonsin sträckt sig söderut.
Med den åsigt, att en och samma sillstam — samma ras,
om man hellre vill använda detta ord — rör sig imom detta
område ”"), följer oafvisligen det antagande, att sillens upp-
trädande höstetid i Skagerack och Kattegat bör vara likartadt
med detsamma vid Skottland. Den bästa sillen, den, som ännu
ej lekt eller blifvit färdig för leken, bör träffas tidigast, och
när endast utlekt sill träffas inomskärs, bör den bättre sillen
träffas utomskärs. Detta antagande föranledde mig redan 1878
att föreslå anställande af drifgarnsfiskeförsök utanför Bohuslän;
och när detta förslag ej gillades, återkom jag 1880, i en
vördsam promemoria af den 21 Juli, till samma fråga. »Be-
träffande tiden, under hvilken dessa försök borde göras», ytt-
rade jag då, »må det tillåtas mig erinra, att det första och
vigtigaste resultat, som af drifgarnsförsöken skulle hemtas,
vore just att erfara, när och hvar sillens lek under efteråret
försiggår i Skagerack. Visserligen bevisa de iakttagelser man
gjort om en del sillyngels storlek vid Bohuslän i Februari
och Mars, att denna lek måste ha försiggått under Oktober—
December månader; men dessa iakttagelser utesluta naturligen
icke den möjligheten, att leken redan tidigare kan börja. Och
då, såsom jag ofvan tagit mig friheten erinra, sillen såsom
handelsvara har sitt största värde närmast före leken, framgår
häraf såsom det önskligaste, att drifgarnsförsöken åtminstone
i September kunde börja anställas.» Från denna promemoria
härledde sig de sedermera på dåvarande Civilministerns ansvar
med statsmedel bekostade drifgarnsfiskeförsök utanför Bohuslän,
hvilka icke blott till fullo bekräftat mina uttalade åsigter
utan ock, i enlighet med dessa, visat fiskarebefolkningen vägen
till ett inbringande höstsillfiske och tryggt kunde anses hafva
nått sitt mål, då ett rikligt drifgarnsfiske redan vid slutet
af Augusti kunde börja utanför södra Bohuslän, och då jag
den 26 September 1882 träffade lekande sill i fångsterna !/,
till ”/, sv. mil utanför Marstrandsskären.
Det var då till fullo bevisadt, att sillen åtminstone i
slutet af September lekte utanför Bohuslän, och att hon åt-
1) »Antagligt synes», yttrade jag i min ofvannämnda berättelse 1878,
»att alla de tre nämnda fiskena» (Skotska, Norska och Bohuslänska sill-
fiskena) »bero af samma större sillstam>.
BIHANG TILL K. SV. VET.-AKAD. HANDL. BAND 14. AFD. IV. N:o 12. 17
minstone under en månads tid dessförinnan kunde der med
stor ekonomisk vinst fångas medelst drifgarn. Att hon senare
på året fortsätter sin lek äfven inomskärs, visade herr C. A.
HANSSON, som 1 Strömstadsfjärden den 5 Mars 1885 tog kläck-
färdig sillrom. Härmed var den naturhistoriska grundval lagd,
på hvilken man kunde bygga de säkraste förhoppningar om
ett årvisst storsillfiske, i fall detsamma rätt iakttoges.
Den gamla Transgrumsacten ") gömmer emellertid, på sidan
129, en redogörelse af FAGRÄUS för »de årstider, då den första
sillen här i skärgården blifvit till någon betydlig myckenhet
fångad. Detta skedde år
1753 d. 29 September.
DAN d:0o
kar d.. I d:0o
Ord. 22 d:o
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1759 d. 23 Augusti.
N60KdE 20 d:o
1761 d. 8 September.
1762 d. 16 Augusti.
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1764 d. 7 September.
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1766 d. 9 d:o
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1778 d. 4 November.
1779 d. 24 Oktober.
1780 d. 7 November.
!) Tryckt i Stockholm 1784.
18 F. A. SMITT, OM SILLRASERNAS BETYDELSE.
1781 d. 24 Oktober.
17:82-d5 ROLL iUds0o
1783 d. 3 November.
All anledning var således att vänta — hvad ock af
den norske naturforskaren BorcH 1871 och sedermera af D:r
LJUNGMAN blifvit påpekadt —, att sillens insteg skulle år för
år inträffa tidigare och tidigare, såvidt FAGRÅTI redogörelse kan:
tjena såsom en fingervisning för utsigterna om fiskets blifvande
gång; och detta har under år 1888 bekräftat sig.
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